Google+ Hardboiled SCB: Furzkopf der Woche - Der Pfosten dieser elende Vollpfosten

Sonntag, 15. März 2015

Furzkopf der Woche - Der Pfosten dieser elende Vollpfosten

Uff, das war eine gute Nacht! Der Alk im Blut war genau richtig dosiert, kein Kater heute morgen, klar hatte Hundi kein Erbarmen und hat mich um 06:00 herzig geweckt, spielt keine Rolle, wenn man im Halbfinale steht, dass fällt einem alles leichter. Trotz aller Kritik und Geleier haben wir es gepackt, egal wie, egal in wievielen Spielen, viele Leute haben noch nicht ganz begriffen, dass man für gute Stilnoten ins Eiskunstlauf-Metier wechseln sollte. Playoff ist Playoff, ich weiss dass ich mich wiederhole, aber es wird halt auch wiederholt geleiert. Lustig war auch, dass der Siegestreffer zustande kam, weil der Furz Holldrioway zu Furz Gagelhardy gespielt hat, danach hat Joensuu versenkt und Furz Ritchie hat herrlich gejubelt. Also genau die Buben, die stark in der Kritik standen. So schnell kann es gehen, das ist Hockey, das ist Drama, das ist GEIL!

Wen sollte man als also Furzkopf nehmen? Sicher keinen Halbfinalisten. Die Ausgeschiedenen ist ebenfalls keine Option, Biel und Lausanne haben fantastische Serien hingelegt, bei Zug ist es normal das es nie klappt und Lugano hat Freude, dass sie mit der teuersten Mannschaft aller Zeiten erneut keine Playoffserie gewinnen konnten. Deshalb mein Furzkopf der Woche: Der elende Pfosten, egal welcher, rechts oder links, ist Wurst.

3 mal haben wir in entscheidenden Phasen dieses rote dumme Ding getroffen, bei der Heimniederlage rasierte der alte Hügel den Pfosten, gestern nach dem Ausgleich schoss Ritchie uns mit seinem Pfostentreffer 8 Sekunden vor Schluss zur puren Verzweiflung, und last but not least küsste Gagelhardy mit seinem Hammer in der 10. Minute der Verlängerung dieses unästhetische Ding. Ich gebe es zu, ich hasste dieses Metallgeräusch, ich mag es nicht. Konnte man die Pfosten nicht einfach abschaffen und die Latte nackt auf das Eis legen? Meine Nerven wären weniger am Arsch, echt jetzt!

Der Grund, warum ich nicht sämtliche Torpfosten dieser Erde verfolge und einschmelze, lieferte dann halt der Jonathan Joensuu. Der letzte Pfostenschuss gab einen so wichtigen Nachschuss der uns in die Halbfinals brachte. 

Trotzdem mein Appel an alle Pfosten: Wenn ein Mann mit einem Bären auf der Brust auf Dich zielt und Dich sogar treffen würde, weiche doch etwas gegen die seitliche Bande aus. Das merkt niemand, Du ersparst uns aber so Pulsfrequenzen um die 300 und wärst dann plötzlich sogar bei Hardboiled SCB beliebt. 

Anreiz genug, oder?

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