Google+ Hardboiled SCB: Furzkopf der Woche - Der europäische Gerichtshof

Sonntag, 29. März 2015

Furzkopf der Woche - Der europäische Gerichtshof

Ja, man glaubt es kaum. Als ob nicht genug Probleme auf dieser Welt existieren würden. Nur Minuten nachdem feststand, dass der Final um die Meisterschaft 2014/15 zwischen den ZSC Lions und dem HC Davos stattfinden wird, wurde die Finalpaarung in Luxemburg am europäischen Gerichtshof eifrig diskutiert. So wie es bis jetzt aussieht, wird die EU den Final zwischen den ZSC Lions und dem HC Davos wegen eklatanten Menschenrechtsverletzungen annullieren bzw. nicht spielen lassen.

Gemäss Paragraph 15 vestösst die Finalpaarung in der Schweiz gegen "das ästethische Auftreten, das einem gesamten Land Freude bereiten muss". Tatsächlich interessiert dieser Final nur die Züzis, da der Gastklub in Zürich ebenfalls mehr Fans hat als in Davos selber. Der Grund ist klar, Zürcher sind zu weit gelaufene Bündner. Keine Region der Schweiz hat ihre Interessen in diesem Final vertreten, das geht laut neuen Gesetzten nicht.

Dann mokierten sich die Richter ab dem Dialekt der Finalteams. "Es kann nicht sein, dass das eine Team redet als hätten sie eine Zitrone im Hintern, die anderen die Sätze betonen als würden sie einen altdeutschen Kampfsong singen. Hier verstossen die Teams ebenfalls gegen mindestens 12 Paragraphen.

Erschwerend für die Teams sind dann weiterhin noch die Leumünder, die nicht gut aussehen. In Zürich spielen Spieler, die wohl zur Arbeit gezwungen werden, denn in diesem Alter sollte man schon lange auf dem Ofen hocken und mit Oma bocken. Bei den Bündnern eckt an, dass sie mit Freude sämtliche Tiere erschiessen, die grösser als eine Heuschrecke sind.

Der Vorschlag des europäischen Gerichtshof: Sofortige Annulation der Finalspiele. Die verkauften Tickets werden nicht zurückgenommen. Die Einnahmen müssen per Sofortdekret auf Ambri überwiesen werden, damit sie im Sommer nicht betteln müssen. Wer nun genau Schweizer Meister wird, steht noch in den Sternen.

Ersten Gerüchten nach wollen die EU-Richter den HC Fribourg Gottéron kampflos zum Meister machen, mit der Begründung, dass man laut Menschenrechten auch absolut erfolglose Nullnummern mal Erfolg haben lassen muss.

Zuviel des Guten. Nach diesen Gerüchten ist Ueli Maurer in das Gericht eingelaufen und hat mit wunderschönen Nacktbilder von Evelyne Widmer-Schlumpf die Richter in den Wahnsinn getrieben. Der Erfolg blieb nicht aus, am Donnerstag kann das Finale starten. Die Richter werden am Dienstag aus der Augenklinik entlassen.

DANKE UELI!

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