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Montag, 5. März 2018

Furzkopf der Woche - Ich, der Lauch

Ja, so fair bin ich und wähle mich selber. Der Grund ist ganz einfach. Vor dem Spiel gegen Davos kommen 2 Jungs auf mich zu. Ich begrüsse sie freundlich und gallant. Der eine kommt mir irgendwie bekannt vor. So ein schöner Latino denke ich noch. Er lächelt mich an, hört nicht mehr auf, ich sage dann "gell, ich sollte Dich kennen?". Er sagt "Ja, habe ein paar Jahre hier gespielt". Huch. Ich hirne und hirne, seine Stimme, aber der Bart, irgendwie macht es nicht "klack" im Schädel. Erst nach Minuten erkenne ich ihn dann endlich: Die Legende Roberto Triulzi, Unsere #19. 2 Mal mit Lugano Meister, mit uns von 1987 - 1999 4facher Meister. Über 1000 Länderspiele. Eben, eine Legende. Danach war er noch Sportchef bei uns. Und ich Sauwurst erkenne ihn nicht gleich? Nein, ich war nüchtern, an dem lag es nicht. Aber sein Bart hat mich irritiert.

Egal, beim anschliessenden Fotoshooting hatte er mir bereits verziehen. Man sollte den Spielern von früher empfehlen, im Matchleibchen ans Spiel zu kommen, so wäre auch Lauch wie ich nicht kurzfristig überfordert.

Triulzi war technisch begnadet gut, Backhand war Klasse, auch seine Härte legendär. Unvergesslich, als er ihn Kloten den Figge Hollenstein aber sowas von umnagelte. In Kloten weinen sie noch heute ab dem Check. Oder in einem Freundschaftsspiel gegen irgendwelche Ami-Uni-Würste. Nach 22 Sekunden holte der USA-Goalie eine Scheibe hinter dem eigenen Tor, Triulzi kam angefahren und nietete die Wurst weg. Danach hatte man ein Schlägerspiel, auch mal geil, die Amis drehten 59 Minuten lang fast durch.

Nach Bruno Zahnd war Triulzi ein würdiger Nachfolger dieser Nummer. Um mir weitere Lauch-Momente zu ersparen, werde ich ab sofort alle Leute die mich grüssen mit "Hallo Triulzi" zurückgrüssen. So bin ich kein Lauch, wenn Roberto wieder mal auftaucht!

Montag, 15. Januar 2018

Furzkopf der Woche: Die Zeitung, die mich zum Weinen bringt

Nein, es ist nicht eine Zeitung, die böse über den SCB geschrieben hat. Klar, ein 0 Punkte-Wochenende ist hart, egal ob man in Führung liegt in der Tabelle oder nicht. Gegen den ZSC hatten wir wie immer Mühe und verloren verdient, gegen Biel sah ich ein gutes Spiel gegen einen sehr starken EHCB. Ich bin gespannt, wie es ihnen dann in den Playoffs geht. Auf jeden Fall muss man sie im Auge behalten.

Aber so richtig zum Weinen gebracht hat mich der "Blick" mit seinem Artikel nach dem Spiel gegen den ZSC. Ein findiger Hardboiled-Leser hat mir den Screenprint sofort geschickt, den will ich Euch nicht vorenthalten. Die entscheidende Stelle ist sogar noch markiert. Das ist Service! Danke.

Also lieber Blick, es ist richtig, dass wir eine Legende geehrt haben, die den Rücktritt vom Eishockey gegeben hat. Unser Plüsch Ferdu hat das auch verdient. Eine beispiellose Karriere. Wenn ihr schon darüber berichten wollt, ist das OK. Aber wie kann man den Bruder von Plüss nehmen? Der bei Gottéron seine Karriere beendet hat? Wer recherchiert da im Bitz umher um dann solchen Kohlrabi zu schreiben? Oder passiert das immer wieder? Wenn angenommen der Roman Wick aufhört, steht dann was von Magdalena Wick, seiner Mutter. Zufrieden, weil man die richtige Familie erwischt hat?

Natürlich hatte auch der Benjamin eine gute Karriere, das will ich nicht schmälern. Aber so ein krautfalscher Artikel hat den Furzkopf sowas von verdient. Wir haben Benjamin Plüss verabschiedet ... uha uha uha ... war Martin denn nicht erreichbar oder so ...??

Egal, man kann sich immer verschreiben, ich kenne das, aber schnell auf Kuugel oder wie das heisst kann man ja nachschlagen, ob auch alles richtig ist. Also, mein Tipp: das nächste Mal so tun als ob keine Ehrung gewesen wäre, oder dann sich informieren, wer genau geehrt wurde. Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass auf der Pressetribühne kein Alk erlaubt ist, das gilt also nicht als Ausrede.

Abgesehen davon, sollten wir unseren Motor nur kurz in den Service bringen, ein bisschen Feinabstimmung so wie alben in der Formel 1 würde uns guttun. Wir kriegen die Tore nach zuwenig Gegenwehr und vorne braucht es zuviel, um zu Chancen zu kommen. Und die Chancen werden dann auch noch mangelhaft verwertet. Ich hoffe, in dieser unsäglichen Welsch-Woche, kommen wir wieder auf den Siegerpfad.


Montag, 27. November 2017

Furzkopf der Woche - Alle Puckstopper

Ja, die 6 Punkte am Wochenende waren geil. Auch weil wir Gottéron ziemlich hoch geschlagen haben. Gegen Lausanne war es viel härter, aber auch dort kämpften wir uns zum Sieg. Speziell zu verdanken haben wir das natürlich dem Mason Raymond. War er schon vorher mit seiner Kampfkraft aufgefallen, schlug er nun ein wie eine Bombe. Von 13 Toren dieses Wochenendes gingen 6 Stück alleine auf sein Konto. Ein doppelter Hattrick. Selten gesehen. Es ist ihm so zu gönnen, weil er auch nicht gerade die auf Rosen gebettete Karriere erleben durfte. 

Es lief ja mal gar nicht so schlecht in der NHL (546 Spiele). Doch das Schicksal schlug zu, seine Frau erkrankte an der heimtückischen Borreliose. Irgend eine Scheisszecke hat sie mit dem infiziert. Das kann mühsam und sehr schmerzhaft werden. Zu diesem Zeitpunkt wurde Mason ins Farmteam geschoben. Das hätte geheissen, dass er auf den unsäglichen Auswärtstourneen lange nicht Zuhause gewesen wäre. Die fahren ja zum Teil mit Bus und Konsorte. Doch Mason entschied sich dagegen, da seine Frau seinen Support mehr brauchte, als ein Farmteam seine Rushes. Also spielte er nicht für die Farmer, logischerweise auch nicht mehr für Anaheim. Aber er entschied sich mit seinem Herzen für seine Frau ... Gänsehaut. Was für ein spezieller Mensch. Es gibt andere Charakterien, die hätten sich scheiden lassen oder so, weil doch die Karriere über alles geht. Oder eine südvietnamesiche Pflegerin engagiert. 

Nach dieser langen Pause konnte der SC Bern den Stürmer unter Vertrag nehmen. Eine Win-Win-Situation. Man kennt es, hier in der Schweiz hat man sein eigenes Bett unter dem Ohr, egal wo man gespielt hat. Er findet genug Zeit, um Karriere und Pflege unter einen Hut zu bringen. Ebenso wird es seiner Frau Kraft geben, wenn sie sieht, dass ihr Mann nun doch wieder seinen Beruf ausüben kann.

Soviel zu Masons Charakter. Aber jetzt geht es spieltechnisch weiter. Auffällig war, dass seine 6 Tore alles unheimlich herrliche Direktschüsse waren. Genau die Art Schüsse, die kein Torhüter so richtig liebt. Weil er keine Zeit hat, seine Position ideal zu verändern und eventuell den Winkel zu verkleinern. Mason beherrscht den Onetimer ohne Ende. Das hat mir imponiert ohne Ende. Schnell geschossen, aber sowas von präzise ... die hohe Schule eben.

Das ist eben der Unterschied von unseren Stürmern zu den grossnationigen Stürmern. Bei uns kriegt der Stürmer den Puck, legt ihn auf die Schaufel, fährt immer näher zum Tor, mach mit dem Kopf so Bewegungen wie ein afrikanischer Ausdruckstänzer, der gerade um Regen bettelt. Wenn er dann schiesst, ist der Torwart gut vorbereitet und dann im Vorteil. Ausser man trifft so präzise wie Deckenfrau, unser bester Slotschütze. 

Danke Mason für diesen Unterricht. Natürlich kann man das nicht einfach von heute auf morgen lernen. Aber man kann bei den Junioren Wert darauf legen, dass sie den Onetimer als Standard anschauen. Wer den Puck zuerst annimt und erst dann schiesst, muss danach im Handstand duschen oder so ähnlich.

Montag, 23. Oktober 2017

Furzkopf der Woche - Der demoralisierende Cup


Ja, das ist ein Thema. Nicht für uns, da wir im Moment alles gewinnen, was man gewinnen kann. Aber der Retorten-Cup bringt andere Teams in echte Schwierigkeiten. Der Reiz vom Underdog, der auf wundersame Art und Weise den Cup gewinnt, kann man im Hockey ja eh vergessen. Ab und zu kann es eine Überraschung geben, aber was passiert mit den überraschten Teams? Es erhöht die Probleme nur noch mehr, da es meistens Teams sind, die schon in der Meisterschaft spielen wie ausgeleierte Ballettkostüme.

Nehmen wir die ZSC Lions: In der Meisterschaft sind sie ziemlich unter Kritik, weil sie zwar schön spielen, aber von ihren 16 Spielen bereits 9 vergeigt haben. Der Trainer gerät sofort unter Druck. Dann der Auftritt gestern beim NHL-Serienmeister Ajoje. Semmel Semmel weg, ausgeschieden. Klar, so richtig interessiert das nicht, aber die Kritik am elchigen Schwedenfurz an der Bande wird so nicht verstummen, im Gegenteil. Und das alles wegen dem Cup.

Dann auch unsere Titelsammler aus Trottelfon. In die neue Saison sind sie gut gestartet, keine Frage. Doch nun hat der Alltag Einzug gehalten. Klar, man kann wie immer auf die Playoffs hoffen. Aber wir wissen ja, wie es ihnen dort meistens geht. Da geht man im Cup doch dann voll, um wenigstens einmal sowas  wie einen Titel vor der Nase zu haben. Klar, solange wir vom SCB im Wettbewerb sind, würde das nichts werden. Aber das Losglück war für Hutzenbrohn ja da, die SCL Tigers sind ja jetzt nicht gerade unbedingt die Einsteingleichung des überlegenen Hockeys. Meistens verlieren die Tigers auch, wenn gar kein Gegner auf dem Eis ist. Trotzdem schlagen sie Gottéron mit 2:1 und beenden somit alle Träume. Das wird Unruhe ins Tal der melkenden Einwohner bringen, klarer Fall. Und auch Mark Französisch muss sich ein paar unangenehme Fragen gefallen lassen.

Was mich aber noch mehr beschäftigt: Im Moment könnte ein Cupfinal Rapperswil vs Ajoje drohen. Das Spiel müsste wohl in Ost-Polen stattfinden, da hier höchstens 21 Personen ein Ticket kaufen würden. Aber egal, Cup ist Cup, nimmt man ihn nicht genug ernst, scheidet man halt aus.

Montag, 16. Oktober 2017

Furzkopf der Woche - Die fehlende Phantasie der Schwanzklubs

Ja, das ist tatsächlich Furzzkopfwürdig. Es ist ja schon unangenehm, wenn man weit hinten in der Tabelle sitzt und auch nicht mehr hoch kommt. So wie der EHC Kloten und die SCL Tigers. Allerdings kann man auch aus dieser beschissenen Situation das Beste machen. Das Marketing muss umgestellt werden, damit der Klub trotz Dauerniederlagen attraktiv bleibt. Dazu gibt es zahlreiche Möglichkeiten.

EHC Kloten:
Sofort umtaufen in EHC-RMS Kloten-Titanic. Die parallelen sind sooo offensichtlich, warum muss immer der Tuni Hardboiled darauf kommen? Antwort: Weil ich es kann. Uha. Also, die Titanic muss man niemanden erklären, wohl alle haben den Film gesehen. Kloten ist doch genau gleich. OK, die Titanic rammte einen gewaltigen Eisberg, bei Kloten genügte halt schon ein Eiswürfel. Aber egal. Die Hauptdarsteller sind ebenfalls schon gegeben. Die Kate Winslet wird durch das Publikum gespielt, da sie ja auch 60 Minuten lang winseln wie die Kate. Der di Caprio wird durch Denis Hollenstein besetzt, auch er sieht blendend aus und versinkt am Schluss. So bleibt man im Gesrpäch und generiert Kino-Fans als neue Zuschauer. Wird niemand merken, da die Kloten-Heimspiele ungefähr gleich viel Stimmung generieren wie wenn man im Kino einen Neudeutschen Problemfilm schaut (Meine Katze mobbt mich).

SCL Tigers
Ganz klar, sie müssen die neuen Technologien ausnützen. Das Internet hat im Emmental Fuss gefasst, es gibt sogar Applikationsentwickler die geniale Apps für das Smartphone programmieren können. Allerdings muss jetzt dort eine App rauskommen, die einschlägt wie dem Rüfi sein Hammer zum 2:0. Oh, ich will nicht die Wunden erneut mit Salz bestreuen. Es müsste eine App sein, wo stolz "Sponsored by SCL Tigers" druntersteht. Mein Vorschlag: Wir kennen alle Tinder. Das ist eine App für Halbperverse, die ihr Ofenrohr dort zu finden hoffen. Eben, SCL Tigers, rattert es schon wie bei mir?? Die App sollte nicht "Tinder" sondern "Rinder" heissen. Der Bezug zum Emmental wäre genial. Und wer als Anwender einen "match" hat (er mag die Kuh die auch ihn mag), darf als Belohnung mit Mocken Ehlers auf Dänemark reisen.

Klar, aus mir sprudeln die Ideen nur so, da wir mit dem SCB so souverän schön ganz oben stehen. Das beschleunigt die Denkprozesse. Das liegt aber nicht jedem Klub so gut wie uns, man sehe sich nur Gottéron an, was aus ihrer ehemaligen Tabellenführung nun geworden ist ... naja.

Ich liebe das Frotzeln. Geniesst die Woche!

Sonntag, 8. Oktober 2017

Furzkopf der Woche - Schüschus Choreo

Ja, klar, das Motto heute Sonntag war logischerweise "Weine nicht, wenn Dich der Arko sticht, tam tam, tam tam". Ein echter Gassenhauer. Wir auch in Furzburg laut gesungen, ein Lied zieht quasi von der Zvilisation in die Klobrille. Doch wie überrascht war ich, als es heute Mittag an meiner Wohnung klingelte. Besuch am Sonntag? Pfarrer oder so? Ich öffnete, begrüsste den Herrn und rief zu meiner Familie "Hey, hat jemand von Euch eine Fischrute bestellt, die Koteletten trägt wie die Hauptdarsteller im Schulmädchen-Report Teil 21?". Da sagte der Herr "Sprunger ist mein Name". Huch. Ich schloss sofort die Zimmertüre von Manson ab, der ja immer noch bei mir wohnt. Nur keine Konflikte! Doch Schüschu hatte einen anderen Wunsch. Du Tuni, also das Lied von Arko ist der Hammer, hättest Du was dagegen, wenn ich zu dem Lied eine Choreo aufführe, gleich hier in Deinem edlen Wohnzimmer?". Ich hatte nichts dagegen. Schüschu freute sich. Ich legte ihm eine Maske an, weil seine fludderigen Koteletten sonst gegen meine Kameralinse gepinselt hätten.

Freudig legte Schüschu den Soundtrack auf. Da folgte die erste Enttäuschung. Die Melodie von meinem Lied wäre ja "Marmor, Stein und Eisen bricht", erste Strophe oder so. Und Schüschu bringt mir Ghostbusters mit, aber egal, ist die einzige CD die er Zuhause hören darf.

Schüschu tanzt also ab, ich versuche immerhin noch mein Lied mit dem Text dazu zu singen. Das Ergebnis ist das wohl legendärste Schüschu-Video aller Zeiten. Und trotzdem der Furzkopf der Woche. Ist nicht hart gemeint, sondern wie immer nett, weil sie doch gestern 3:0 geführt hatten und trotzdem untergingen wie die Titanic. Wo die Kate doch so Winslet weil der Leo angefroren war und sie in löste und er versoff dann endgültig. War aber wohl froh, denn so wie die Frau Winslet kurz vorher in die Pfeife geblasen hatte, hätte er sie wohl eh nie geheiratet.

Egal. Geniesst den Schüschu.

Montag, 2. Oktober 2017

Furzkopf der Woche - Das Alter der Weisen

Nein, keine Angst, ich tobe nicht ab, weil ich schon fast ein Greis bin mit meinen 55 Jahren. Trotzdem gibt es Momente, wo sogar ich schon dran denke, wie es früher war. Früher war nicht alles besser, darum geht es mir schon gerade gar nicht. Aber auf dem geilen Auswärtstripp nach Zug konnte ich tolle vergleiche mit meinem Adonis-Body machen mit früher, wo ich ja an jedes Spiel jettete. Und auch ab und zu soff wie eine Kamikaze mit Brüsten.

Also, der Start auf der Schütz zu Bern war angenehm pünktlich. Erster Zwischenhalt war Füdlispalt, uha uha uha, nein, wir fuhren die Familie Ultan der Sultan an. Die Getränke waren schnell verladen, auch weil Luca die Hälfte schon zum Zmittag gesoffen hatte. Uha uha uha. Danach weiter weiter, immer weiter, für mich nach Jahren wieder mal die Erfahrung wie es ist, wenn man nur noch Alkohol trinkt. Daheim nehme ich ja ab und zu einen Kamillentee. NICHT!! Ein Zwischenhalt gab es in einer Brauerei, die lieber anonym bleiben möchte. Feines Bier war das! Alles ging dann gut bis nach Zug, wir waren sauber und pünktlich da. Bis das Spiel beginnt, trinkt man ja dann aus Langweile noch ein paar  Bierchen, während dem Spiel der elegante Übergang zu den affeneilen Cafi Lutz. Dazwischen sah ich das wohl geilste Schlussdrittel des CEBE seit langer Zeit. In der Quali. Nach dem Spiel die pünktliche Heimreise, natürlich mit Bier.

So, dann war ich Zuhause, schrieb artig meinen Matchbericht, erwachte auch immer wieder rechtzeitig, um das Teil fertig zu schreiben. um 03.00 Uhr ins Bett. Der Schlaf des Weisen. Um 06.00 Uhr war Tagwache, so geil. Aber egal. Senile Bettflucht sagt man dem. Aber egal, der Hund freute sich unglaublich, dass er nicht zeitverzögert in den Wald konnte. Früher, da hatte ich meistens einfach einen Mega-Kater, der erst am Montag weg war. Und nun, als halb-Greis?? Nun es ging erstaunlich gut. Aber, das hat mich dann noch mehr genervt als Kopfweh und Kotzen, war ich den ganzen Tag neben den Schuhen. Ich gab dem Hund Katzenfutter, trank eine Milch mit Cola drin und Frühstückte Hackbraten mit Currysauce.

Danach kriegte ich 2 Schreikrämpfe, weil der Telefonanschluss bei der UPC nicht funzte und ich nicht telefonieren konnte und man auch nicht anrufen konnte. Ich analysierte alles, nervte mich immer mehr, bis ich endlich sah, dass das Telefon nicht eingesteckt war. Weltklasse.

Kurz und gut: Es war ein guter Trip auf Zug, wenn die Celà jetzt nicht noch so unglaublich laut und falsch singen würde, wäre mein Tinitus sicher schon weg. Uha uha uha. Gute Leute im Car, der Roland war besonders nett, er hat immer geschaut, dass ich mich im Car nicht verirre und war auch im Stadion ein richtiger Warmmacher. So sagt man! Uha uha uha.

Kurz und gut: wäre ich 41 Jahre jünger, würde ich nicht so über den Samstag leiern sondern wäre schon lange wieder am abfeiern!

Montag, 25. September 2017

Furzkopf der Woche - Warum immer die Eltern?

Bereits tickern wieder Storys über News-Headlines weil der Häsu in Biel nicht gerade freundlich empfangen wurde. Nach dem Boxkampf Constantin vs Fringer also bereits wieder so ein Nebenschauplatz, dieses Mal aber im Eishockey. Häsu selber wurde beleidigt, was allerdings auch zu erwarten war. Zu tief sitzt der Dorn in Biel immer noch, dass ein talentierter Bursche das Ziel hat, mal einen Pokal zu stemmen und nicht dauernd gegen die Playouts anzurennen. So wie Schüschu zum Beispiel. Aber das ist Sport und Fan, eigentlich nicht so ein Problem. Warum aber die Eltern beleidigt wurden, ist dann doch etwas komisch. Die stehen ja immer noch mit ihrem Schaffen total für Biel ein. Oder glaubt wirklich jemand, dass sie den Transfer hätten verhindern sollen und dem Häsu den Wechsel hätten verbieten sollen? Uha.

Aber jetzt mein Appell: Lasst doch einfach mal die Eltern aus dem Spiel. Nehmt doch endlich mal einen Onkel oder eine Tante wenn schon was gegen die Familie gesabbert wird. Der Verband "Unbeledigte Tanten und Onkel" (UbTuO) bestätigt meine Gedankengänge. "Ja, es stimmt, Onkel und Tanten kommen oft schadlos aus solchen Geschichten heraus. Das ist einfach nicht richtig, denn sie gehören auch zur Familie, haben aber etwas einen breiteren Rücken".

Das Problem ist einfach, dass Spieler, die nach der Saison ein Interview geben, sehr emotionell, dabei erwähnen, dass sie irgendwann mal wieder beim Stammklub spielen werden, sich das wohl im Kopf gestrichen haben, wenn sie so empfangen werden. Ist ja gut für uns. Es soll nur eine Anleitung für Biel sein, damit sie die Spieler nicht immer erst im greisen Alter wieder zurück in Biel haben.

In Bern ging es bei diversen Spielern gut, ohne negative Reaktionen obschon sie zur groben Meisterschaftskonkurrenz gewechselt haben. Einfach bei der ehemaligen Nummer 6, Voisard, sah ich das gleiche Verhalten von unserer Seite. Sein Wechsel zu Lugano erzürnte ein paar Fans krass, die netten Eltern, die vorher sich immer in die Fans als Zuschauer gemischt hatten, wurden sinnlos angemacht. Etwas gerettet wurden sie, dass sie fast nur französisch verstehen konnte und Ausdrücke wie "Gäudsöi sittr" zwar vom Tonfall her als negativ werteten, aber nicht richtig verstanden, was die Gemeinde genau zurief.

So, nun hoffen wir, dass auch die Onkeln und Tanten bald in den ihnen zustehenden Status aufrücken.

Sonntag, 17. September 2017

Furzkopf der Woche - Das mangelnde Vertrauen in unsere Liga

Ja, das muss angesprochen werden. Sicher, im Moment passieren ungeheure Dinge. Biel jammert noch nicht über die Schriris, Lugagel kommt auf Bern, benimmt sich zwar Scheisse wie immer (was für eine geile Antwort von Rüfi heute ... uha uha uha), aber sie benehmen sich zum ersten Mal seit 130 Jahren wie ein Team und drehen einen 1:4-Rückstand noch in einen Sieg um. Und dann die wohl grösste Sensation in der Geschichte des Hockeys: Gottéron führt die Rangliste an. Kein Witz. OK, es ist alles noch zu früh um richtige Schlüsse zu ziehen. Tatsache ist aber, das Timo Titte nun auch zeigt, dass er dichthalten kann wie ein Präservativ, vorne geigt Schüschu die Tore rein, und wer halt viel gewinnt, der führt dann mal die Tabelle an. Alles OK so.

Aber nun Achtung. Als die neue Rangliste weltweit veröffentlich wurde, schalteten sich das FBI, der KGB, MI5 und der Mossad ein. Ihr Verdacht: Manipulierte Spiele. Unglaublich. Niemand glaubt, dass Gottéron irgendwann mal eine Tabelle anführen kann. Sämtliche Spezialisten "Sportwettbetrüger und andere Vaganten" waren im Einsatz.

Leider muss man sagen, dass sie dann eben doch ein bisschen fündig wurden. Auf dem Foto seht ihr die offizielle Tabelle die in die Welt geschickt wurde. Die Namen stimmen, aber man achte sich mal auf das Logo von den Hutztenbröhnen ... das ist Wasser auf die Mühle der Ermittler. Ihre Theorie: Die Rangliste wurde regulär mit Logos erstellt, erst nach dem Manipulieren der Resultate vom Samstag musste man dringend die Namen ändern. Und da passierte es eben, dass der HCD nun bei den Hutzenbröhnen trohnt, weil die Zeit nicht mehr reichte, um eine saubere Fälschung zu machen.

So denkt das Ausland über diese Tabelle. Dabei kann ich als Universal-Experte bestätigen, dass alles mit rechten Dingen zuging. Nur wurde ich leider nicht als Zeuge geladen. Klar, die Situation ist aussergewöhnlich, wenn Trottelfon die Tabelle anführt. Man ist dauernd in Versuchung, den Bildschirm zu drehen weil man glaubt, die Tabelle wurde kopfstehend abgebildet.

Dabei sollen sie doch einfach Freude an ihrem Platz haben, man muss ja nicht gleich eine Verschwörung wittern. Wir alles wissen ja nur zu gut, wann genau man dann den Meistertitel holen kann und vorallem WIE. Aber der Saisonstart hat doch eines gezeigt: Es ist geil gibts wieder Eishockey und es könnte sein, dass es in der Regular Season schon ziemlich deftig abgehen wird. Unberührt dieser Tatsache wieder einmal die SCL Tigers, die wieder nicht mehr wissen, dass man Punkte holen sollte, um nicht hintenrum zu gurken. Egal, Mocken Ehlers wird schon bald den Atem vom weinenden Kevin im Äcke spüren. Wetten?

Sonntag, 10. September 2017

Furzkopf der Woche - Nach 2 Runden am resignieren

Ja, ich kümmere mich zur Ausnahme mal intensiv um Gottéron, den Verein westlich von uns, der noch nicht mal einen Aschenbecher gewonnen hat. Ihr habt die Geschichte mitgekriegt. Da wurde mal Genf vom Eis gehobelt, nur ein Gegentreffer, die Brust war gut. Dann der Auftritt bei uns, dem Serienmeister. Unglaublich wie mutlos die Hutzenbröhne auftraten. Und auch die Brust zeigte mehr Warze als Titte. Er sah nicht unbedingt gut aus bei ein paar Toren. Allerdings ist doch jetzt die Panik völlig fehl am Platz. Klar, der mit dem Meister wird auch dieses Jahr nichts werden, aber eine gute Quali sollten sie mit diesem Team schon hinbringen. Aber wenn natütrlich jetzt schon ein Sturm der Panik durch die Stadt fegt, dann wird es auch mit dem nichts. Ich sage noch einmal: Das Problem ist mental. Zu schnell ist man Dorfkönig. Nehmen wir den Playoff-Bomber Rathgeb. Gestern stand er wohl fast bei jedem Gegentor massiv im Schilf. Schüschu zeigte seine Leistung, wie immer eigentlich. Die Brust wird wohl jetzt erkannt haben, warum Berra sofort wieder abgehauen ist.

Sportchef Dubé, der wohl grösste Murksisiech ever, bastelt seit Jahren an einem Team rum und bringt da ehrlich gesagt nicht viel zu stande. Aber diese Saison ist noch lange nicht vorbei. Zudem der Sportchef ja viel Herzblut für Gottéron zeigt. So stellte er letzte Woche einen Antrag beim Verband. Da ihre Vitrinie immer noch leer ist wie Lapierres Hose, fragte Dubé an, ob sie nicht Kaffeebecher in die Vitrinie stellen dürften. Wie orginell und voller Tatendrang ist denn dieser Sportchef??!!! Man sieht es eben auch in der Goaliefrage. Erst ekelt man Conz raus, dann bringt er Berra für 24 Stunden und 11 Minuten nach Furzburg, um am Schluss dann die Brust zu Angeln. Er sei gut in der KHL gewesen. Ja OK, bloss spielte er dort bei den Senioren, wo besoffene Russen-Opas sich aufs Maul geben. Aber egal.

Wir wissen ja auch noch nicht, wie diese Saison sich entwickelt. Der Start war mal gut, darauf lässt sich sicher aufbauen. Aber es wird weiterhin tägliche harte Arbeit brauchen, um alles wieder noch mehr zu perfektionieren. Aber nach 2 Runden darf man weder abweinen noch losjubeln. Einfach arbeiten und bereits jetzt ALLES für einen Sieg geben. Diese Mentalität kann man nicht einfach in den Playoffs plötzlich so haben.

Dienstag, 5. September 2017

Furzkopf der Woche - Die Verletzungssauhexe

Sind wir ehrlich - wir haben Erfahrung mit der unsäglichen Verletzungshexe. In der Lars-Meistersaison fehlten manchmal 11 Spieler wegen Verletzungen, das war krass. Aber kam ja dann, als alle wieder gesund waren, trotzdem gut. Aber in der Regular Season schwanzten wir bis 2 Spieltage vor Schluss massiv in der Playoutgegend herum.

Nun scheint es wieder so ähnlich zu laufen. In der Abwehr bringen wir knapp 2 Paare von strammen Jünglingen hin. Ihr habt es gelesen, ein paar Boys fallen sogar länger aus. Das ist nicht gut. Aber es ist auch kein Grund, jetzt die Hexe an die Wand zu malen. Hockey ist kämpfen, murksen, wegnieten, der Körperkontakt oder das Küssen des Pucks kann sofort eine Verletzung zur Folge haben - wenn man Pech hat. Scheinbar sind wir in einer Pech-Phase. Aber lieber jetzt als im Februar ...!

NIemand kann was dafür, ich mag gar nicht mehr lesen, dass dann die Schuld beim Sommertraining oder beim täglichen Eistraining gesucht wird. Ist die Hexe mal da, muss man sie einfach vertreiben. Der SCB soll das ganze Stadion mit Knoblauch aushängen, damit diese Besensau sofort wieder abhaut. In Lugagel war sie ja auch kurz, ebenso in Fickburg. Ändern kann man es nicht, aber mit einer gesunden Einstellung kann man das Leid etwas lichten.

Die Gesunden müssen jetzt halt schon relativ früh gröbere Eiszeiten abjapsen. Dann werden auch junge Buben mehr Einsätze haben als sonst in einer ganzen Saison. Aber wisst ihr was? Das ist die viel zitierte "Chance nützen, wenn sie kommt".  Der Moment ist jetzt gekommen. Vollgas geben, die Bande krachen lassen und auf den Kufen den Job erledigen.

Nur ein Beispiel aus meinem Leben: In meinem Büro hatten mal 5 von 6 Mitarbeitern massive Magen/Darmgrippe. Also bin ich zum Spass auf die Toilette ob schon ich nicht musste, habe die Türe logischerweise verriegelt und mich so amüsiert, wenn draussen einer verzweifelt dran gehämmert hat. Und siehe da, nach 1 Monat waren alle wieder gesund! Was will uns diese Geschichte lernen? Nun, wer Notkot hat, braucht immer auch einen Therapeuten. So einen wie mich.

Hau ab Du Warzenschädelhexe, nun ist echt genug. Geh woanders hin.

Montag, 28. August 2017

Furzkopf der Woche - Alle Reiseversicherungen dieser Erde

Das ist ein Bild von Gerd Geldsau. Er hat die Reiseversicherungen erfunden und muss halt jetzt symbolisch mit seinem Bild hier büssen. Denn was diese Branche bietet mag auf keine Kuhhaut. Ich werde nie mehr in einem Reisebüro buchen und dann das Kreuz setzten bei einer ach so tollen Reiseversicherung. Ich zitiere "Unbeschwert buchen und versichert sein, wenn etwas dazwischen kommt". Jaja, genau, geldgeiles Pack. Ich war ja leider in die Lage gekommen und musste unsere Familienferien absagen. Nach den Operationen ging es mir sofort gut, ich kämpfte mich schnell aus dem Bett. Danach folgte die Therapie, die duldete keinen Unterbruch, obschon ich im die 8 Freitage kämpfte für die Ferien in Schweden. Noch das "niet" der Ärzte musste ich akzeptieren.

Ich rief sofort das Reisebüro an und anulierte schweren Herzens die Ferien. Mir war völlig klar, dass es nicht mehr die ganze Kohle zurück gab. Das Reisebüro gab das zurück, was sie von den Hotels etc. zurück kriegten. Das Reisebüro wies mich darauf hin, dass ich ja eine Reiseversicherung abgeschlossen habe und dort den Fall melden solle, damit ich mein Geld dann wieder komplett auf dem Konto habe.

Denkste. Ich melde den Fall also an, da kommt auch bald Bescheid. Leider "bla bla bla" habe ich mich erst 3 Wochen vor den Ferien abgemeldet, das gebe auf keinen Fall die restliche Summe. Ich tobte, doch man hat keine Chance, AGB's gelesen, es ist so. Tatsache ist, dass ich nur 50 Prozent meines Geldes nun total zurück habe. Ein Skandal.

Meine Empfehlung, kreuzt die Scheisse nicht mehr an, auch wenn sie Dir das Gelbe vom Ei versprechen. Oder dann die 111-Seiten AGB durchlesen, da stehen ungefähr 2'123 Gründe drin, wann sie eben nicht voll abdecken. Sie lassen sich nicht erweichen, egal was für eine Diagnose man hat. Es war ihnen auch egal, dass ich gar nicht früher abmelden konnte, da ich bis zum Therapieplan zu 100 Prozent fit war, der Therapieplan kam am 29. Juni. Dann musste ich noch Fragen beantworten die mir den Nuggi aus der Brust sprengte. Wann ich gebucht habe und wann ich die Diagnose erhalten habe. Als ob ich mit dieser Diagnose noch Ferien gebucht hätte. Ich bin ja der Volldepp, der das gemacht hätte oder wie? Aber egal, Paragraphen sind Paragraphen.

Wie geil muss es sein, wenn Du im Flughafen stolperst und 1 Stunde vor dem Abflug mit einem gerissenen Kreuzband nicht in die Ferien kannst. Die werden Dir nichts in die Klauen drücken, weil Du Dich viel zu knapp abgemeldet hast. Das sind keine Versicherungen, das ist gedruckte Scheisse auf Scheissdreckpapier. Nie mehr einen Rappen für diese Schmarotzer. Meine hiess so, wie wenn Du kotzen musst und vor dem Strahl noch Luft rauspresst. ERF.

Der Hammer ist dann noch, dass man diese Versicherung noch extra künden muss, weil sonst der Vertrag automatisch um ein Jahr verlängert wird. Sind alles Methoden, die haargenau zu dieser Mafia passen.

Ich habe fertig.


Sonntag, 20. August 2017

Furzkopf der Woche - Die verschlüsselten Inserate von Gottéron

Ich traute meinen Augen kaum, als ich das Inserat von Trottelfon in der Zeitung sah. Auf den ersten Blick (s. Bild) ist das ein gewöhnliches Inserat. Nur Experten wie ich (jahrelange Ausbildung in sämtlichen Geheimdiensten dieser Welt) sehen sofort, dass es sich um ein verschlüsseltes Inserat handelt. Das harmlose Inserat trägt in Wirklichkeit eine ganz andere Botschaft in die Welt hinaus. Ich dachte eigentlich, dass diese Zeit vorbei sei seit dem Ende des kalten Krieges, in den letzten Jahren war nur noch ein solches Inserat aufgefallen, von den SCL Tigers, das war aber so verschlüsselt, dass sie selber nicht mehr wussten, was sie eigentlich geschrieben hatten.

Gehen wir das Inserat von Trottelfon Schritt für Schritt durch, ich entschlüssle die Botschaft für Euch. Tönen tut es ja harmlos, doch es wird Euch wie Schuppen vom Fisch fallen, wenn ich es dechiffriere.

Also, habt ihr es gelesen? Nun gut. Punkt 1, Eingangskontrolle. Tönt nach Stadion. Ist aber eine Prüfung der Mumu, der Hintertüre und was es sonst am menschlichen Körper noch für Eingänge gibt. Da checken die neuen Mitarbeiter die Hygiene der Person. Die Toleranzgrenze ist "1 Hirschkäfer und 10 Silberfische die rausschnaagen liegen gerade noch drin". Erfüllt jemand die Kontrolle (wird selten sein) kommt der Punkt 2, die Platzanweisung. Das bedeutet nichts anderes als "wird in einen dunklen Raum geschoben". Eindeutig wird es dann bei Punkt 3, "VERKEHR", ja aber Hallo! Kundenorientiert (wie hättest es Du gerne, Hildegard?) und gutes Auftreten (auch nach 2 Stunden bin ich noch fit im Schritt). Bezahlt werden die Mitarbeiter dann auch noch, dürfen essen und saufen und können als Dank noch das Spiel anschauen. Starker Tabak finde ich. Eishockey sollte doch nichts mit diesem Gewerbe zu tun haben! Das würde dann aber die Lücken auf den Sitzplätzen erklären. Theoretisch sind die Leute schon da, aber der Rotzetter Ruedi macht mit ihnen noch Sackhüpfen.

Ich weiss, "Sex sells" aber das finde ich viel zu offensiv. Unglaublicherweise haben sich bereits 3 Personen für diese Stelle beworben, darunter ein Piller, der aber anonym bleiben will. Vielleicht hilft ja dieser Furzkopf, dass sie ihre Bewerbungen schleunigst zurückziehen. Uha.

Sonntag, 13. August 2017

Furzkopf der Woche - Designer-Chef von Gottéron

Ich kann wirklich nichts dafür, dass mir die Trottelföhne immer wieder einen Steilpass liefern. Da ist mal der Carchauffeur, der wie Sledge Hammer (vertrauen Sie mir) parkiert und regelmässig unschuldige Gebüsche rammt (s. Bericht von Gestern). Da denkt man, es sei nun Ruhe, aber nein, dann präsentiert der erfolglose Klub sein neues Logo.

Dass sie mit dem Drachen ihr Fabeltier, dass es niemals gab auf dieser Erde, behalten haben, war abzusehen. Aber irgendwie wollten sie nun ganz poppig werden und haben sich überlegt, ob man den Drachen nicht noch einrahmen könne. Der Designer-Chef von Gottéron, der 9-jährige Rotzan Rotzetter, machte sich sogleich an die Arbeit und präsentierte nach 12 Wochen Entwicklung nun den Entwurf, den ihr links im Bild seht. Die GV in Triebburg klatschte begeistert in die Hände.

Nicht so das Strassenverkehrsamt. Der Sachbearbeiter, der denn 112. Schaden des Mannschaftscars mit schlechter Laune am Bearbeiten war, stockte der Atem, als er das neue Logo von Trottelfon sah. Ein ganz klares und eigentlich verbotenes Plagiat. Wir alle kennen das Schild "Kein Vortritt", das wir links im Bild sehen. Dieses Schild ist urheberrechtlich geschützt.

Das Strassenverkehrsamt schrieb gerade die Anzeige gegen den Huddel-Verein, als die gesamte erste Mannschaft von Trottelfon weinend vor dem Büro stand. Der Beamte hörte sich das Geplärre mit stoischer Ruhe an und drückte dann ein Auge zu. Ihm wäre zwar lieber gewesen, wenn sie das "Halten verboten"-Schild geklont hätten, schön durchgestrichen der Drache und so.

Aber die Begründung von Gottéron leuchtete ihm ein. Seit es sie gibt, haben sie nirgendwo Vortritt. Auf dem Eis lassen sie insbesondere in den Playoffs (falls sie mal drin sind) dem Gegner hemmunglos die Vorfahrt. Das seien eben die "Copains" wurde dem Beamten erklärt. Der versuchte noch einmal, die Bande Trottelfon umzustimmen. "Warum nehmen sie nicht ein Stopp-Schild, die haben gerade Aktion?". Das wollte Gottéron aber nicht, weil sonst der, ich zitiere, "Hardboiled-Möff sich jahrelang lustig machen würde mit "STOPP Gottéron" und so". Würde ich doch nicht. Man sieht es ja schon bei Timo Titte, dass ich kurz einen Spruch über die Brust im Tor mache, dann aber nach spätestens 3 Jahren ist der Spass vorbei. Der SCB akzeptiert, dass er am 08. September auf ein weibliches Geschlechtsorgan ballern muss, um das geht es ja.

Die Busse wegen dem Plagiat sollen laut Gottéron die Fans zahlen. Der Kassier meinte "dass die ja für jeden Schrot Kohle hergeben, siehe das Kader 2017/18". Uha uha uha.

Sonntag, 6. August 2017

Furzkopf der Woche - Keine Lesben sondern die Scheiss-Wespen

Doch doch, ich bin tierlieb. Aber bei Viechern, die scheinbar nur erfunden wurden um uns Menschen in den Wahnsinn zu treiben, hört es bei mir auf. Da sind mal die Zecken, ein Sauhund, und eben die Wespen, ein Arschloch mit Flügeln. Am Samstag lud Ulten zum gemütlichen Beisammensein ein, es war eine herrliche gesellige Runde, die im Garten sass.

Ungefähr nach 15 Sekunden kam bereits die erste gelbschwarze Gagelkuh geflogen, was für erste Panikattacken sorgte. Ulten reagierte sofort und rüstete sich und seinen Sohn mit einer Fliegenklatsche aus. Beide prügelten mit grober Entschlossenheit auf den Plaggeist ein. Bloss: Das Problem war nur temporär behoben. Ab diesem Moment kamen wahre Staffeln (wie Luftschlacht um England oder so) angeflogen. Schlimmer wurde es noch, als eine herrlich kalte Platte als Vorspeise serviert wurde.

Die Dinger sind so doof und fliegen Dir auch ins Gesöff rein. Dann landen sie dauernd auf den Fresswaren. Wir hatten Glück, das Ulten und Lucka sich als herrliche Abfangjäger erwiesen. Beide haben einen höllische Respekt vor den fliegenden Nervensägen, was ab und zu durch laute Schreie bewiesen wurde. Aber dann knallte die Fliegenklatsche mit ungeheuerer Energie auf die Plagegeister. Am Schluss des Abends hatten sie 39 Wespen plattegemacht. Und plattgemacht kann man wörtlich nehmen, sie waren wirklich nur noch ein paar Millimeter hoch da sie mit 3 Tonnen Wucht getroffen wurden. Die Abfangjäger in der Einzelkritik:

Ulten: Sehr treffsicher, hämmerte die Dinger ein paar Mal souverän aus der Luft. Der Nachteil war, dass dann eine verschlagene Wespe irgendwo im Essen lag. Aber kein Problem. Eine kritische Situation gab es, als so ein Ding dem Ulten ins Ohr eindringen wollte. Da aber Ulten zum Glück Schlee im Haar hatte, prallte der Affe ab. Ulten gab ihm dann mit 21 Schlägen den Rest.

Lucka: Hämmerte auch nur beim kleinsten Wespen-Verdacht wie ein Beserker drauflos. Traf ab und zu seinen Sitznachbarn, was Karl aber mit einem Lächeln wegsteckte. Er schlug auf das erledigte Insekt ein auch wenn es nur noch 1 Millimeter breit war. Sicher ist sicher. Die kritische Situation war bei ihm, als er glaubte eine Wespe habe ihn gestochen. Er sagte was von "habe einen Buckel, genau hier" ehe in Karl aufklärte, dass das seine Brustwarze sei.

Dank unseren Abfangjägern konnten wir den Abend trotzdem perfekt geniessen. Die Wespen suchten den Infight, wurden aber souverän zurückgedrängt. Wie nervig die Dinger sein können, zeigt auch folgende Szene (ich bin ja ein bekannter Wespen-Flüsterer): Ich blieb total ruhig als so ein Brummer um mich zischte. Als Dank stürzte sich der Affe in meine Cola und machte was auf ertrinken. Wie doof kann man sein. Liebe Wespen, geht in den Wald und fresst Zecken, dann lobe sogar ich euch.

Geniesst die Woche! Liebe Grüsse

Montag, 31. Juli 2017

Furzkopf der Woche - Die viel zu frühen Mannschaftspräsentationen

In Ambri ist es passiert, in Lugagel, in Trottelfon. Obschon der Juli Vollgas gibt, wurde dem wartenden Pöbel bereits die Mannschaft für die Saison 2017/18 vorgestellt. In Ambri wurde es ein Volksfest, in Lugano musste die Präsentation mehrmals unterbrochen werden weil die Zuschauer auch an diesem Anlass alles aufs Eis schmissen was sie finden konnten. In Fribourg latschten die Spieler wie bei einem Viehaufzug durch die Stadt. Drachenradio zeigte Bilder davon, man sah auch den neuen Hexer, den Timo Titte. Nüchtern war er nicht mehr, denn er laberte was von einer schönen Stadt, der klare Beweis dass er vernebelt war wie ich alben in den Playoffs. OK, lassen wir den Fans den Spass, mir gibt aber etwas anderes zu denken.

Die Klubs gaukeln dem zahlenden Zuschauer so nämlich vor, dass man effektiv das Kader für die Saison 2017/18 live erlebt. Dabei wissen wir doch inzwischen, dass es Sportchefs gibt, die Ausstiegsklauseln einbauen, die auf keine Kuhhaut passen. Es gab doch da mal einen Fall mit einem NHL-Torhüter, ich weiss gerade nicht mehr wer es war und welchen Verein es betraf. Uha uha uha. So viele Spieler haben Ausstiegsklauseln, dass man damit rechnen muss, dass noch ein paar Kummerbuben das Weite suchen. So soll es Spieler geben, die aus dem Vertrag wegkönnen wenn die Eltern bemerkt haben, dass der Saubube nicht mehr Zuhause schläft. 

Da werden bis zu 25 Spieler präsentiert, von denen noch fast jeder abhauen kann. Am Schluss sieht man dann ein Mannschaftsfoto wie oben im Bild. Deshalb mein Tipp an all die vorzeitigen Ergiesser: Wartet doch zumindest bis relativ kurz vor der Saison oder bis alle Daten für einen Vorzeitigen Ausstieg abgelaufen sind.

Gottéron konnte den Schaden in zwischen ja etwas beheben, der Timo Titte wird sicher besser halten als der Halslose, zudem hat er es in einer Saison schon auf 100 Strafminuten gebracht weil er auch eine relativ kurze Zündschnur hat und gerne boxt. Und trotzdem weint der Trottelfon-Fan vis-à-vis der Strasse immer noch jeden Morgen und singt Klageleider wegen dem Berra. Trottelfon ist es inzwischen egal wegen dem Goalie-Puff. Der Berra-Effekt hat gewirkt, anstatt wie bisher 12 Saisonkarten stieg der Verkauf auf legendäre 22 Saisonkarten. Da die Dinger nicht zurückgegeben werden können, reibt sich der Kassier die Hände und nicht den Hals.

Montag, 24. Juli 2017

Furzkopf der Woche - Ein Marti-Car ist wunderbar

Da unsere Familien-Ferien aus bekannten Gründen storniert werden mussten (meine tägliche Therapie kann nicht unterbrochen werden) suchten wir nach einer Lösung, dass wenigstens die Kids trotzdem eine Woche Ferien machen können. Gut ist, wenn man Verwandte in Riccione (Italien) hat. Meine Frau rief ihre Tante an und schon hatten wir ein Plätzchen für eine Woche für unsere Töchter. Nun stellte sich natürlich die Frage nach dem Transport. Als erstes drängte sich logischerweise der Zug auf. Allerdings, man will ja auf der sicheren Seite sein, war es mir total unsympathisch, dass die beiden Goldstücke dann mitten in der Nacht in Mailand umsteigen müssten.

Ich kenne den Bahnhof in Mailand, der ist ja schon durch den Tag schrecklich. Aber dann erinnerte ich mich auch noch an eine kurze Pressemitteilung: "Lapierre wieder in Lugano". Die Tischbombe aller Amöben ist aus den Staaten zurückgekehrt. Ich weiss als Insider, dass Lugano ihm keine Wohnung mehr anbietet, da man in der Sommerpause all den Dreck nicht putzen kann, den der Steinbeisser hinterlässt. Sie quartieren ihn eben im Bahnhof Mailand ein. Auf Gleis 11 schläft er auf der 3 Bank von Hinten. Wie üblich hat sich das Niveau dank seinem Dasein ins unermessliche gesenkt. Aber dem Bahnhof ist das scheinbar egal. Nicht aber mir. Ich konnte kurz mit Enzo Eroticca reden, dem Bahnhofsvorstand. Er besätigte mir, dass Lapierre dort lebt. Scheinbar recht gut, er findet jeden Tag genügend Abfälle zum Essen. Duschen sei auch kein Problem, er mache das im Lavabo des Personal-WC's.

Wir mussten eine Alternative finden und da bot sich halt Martin-Car an, der auf Riccione fährt. Wir konnten die zwei letzten Plätze buchen und standen pünktlich bereit. Der Car hatte etwas Verspätung, aber irgendwann hörte man das dumpfe Motorengeräusch und wusste: wir stehen am richtigen Ort. Die Überraschung war dann gross, als ich den Car sah. Marti-Car stellte den Spielercar des SCB als Gefährt. OK, die Ferienhungrigen schauten etwas komisch, als ich Meisterlieder zu singen begann. Sofort erkundigte ich mich nach dem Grund der Verspätung. Die Hostesse erklärte mir, dass sie noch aufräumen mussten, der Car sei seit dem legendären Sieg in Zug nicht mehr angeschaut worden. Sie mussten 23 Kisten Bier entsorgen, 12 Flaschen Rotwein, 3 Hockeytaschen, Tristan Schwerweh sass noch drin, das kostete etwas Zeit. Kein Problem.

Der ganze Tessin weinte danach hemmungslos, weil der stolze Car durch ihren Kanton fuhr. Wie wenn Match wäre, das SCB-Zeichen löst dort panische Reaktionen aus. "Wir wollen nicht schon wieder ausscheiden" schreien sie seit dem Samstag bei jeder Gelegenheit. Sie werden bald merken, dass es noch gar nicht um das geht. Allerdings ist nächsten Samstag die Rückreise, da werden sie noch einmal geschockt werden. Die Saison 2017/18 ist für die Lugagler schon jetzt im Arsch. Egal.

Sonntag, 16. Juli 2017

Furzkopf der Woche - Die Emanzen-Bewegung "Lochstopf" aus Fribourg

Es ist wirklich fast nicht zu glauben. Die Hutzenbröhne sind ja, das wissen wir inzwischen, nach dem Abgang von Berra etwas in Not geraten. Bald beginnt die Meisterschaft, und in ihrem Tor steht im Moment niemand. Sportchef Dubé gibt seit Tagen alles, um einen Torhüter nach Fribourg zu holen. Scheinbar ist er nun mit einem Kandidaten in engerem Kontakt: Der Kanadier Barry Brust soll ganz oben auf der Liste stehen. Der Kanadier tingelte fast durch alle Ligen dieser Erde und ist im Moment in der KHL bei Slovan Bratislava im Tor und zeigt dort durchaus gute Leistungen.

Dubé ahnte aber nicht, was er schon nur mit seinem Interesse an Barry Brust für eine Welle der Empörung auslöste. Der legendäre Emanzen-Klub "Lochstopf" aus Fribourg läuft gegen diesen möglichen Transfer bereits Sturm. "Es kann nicht sein, dass ein Spieler geholt wird, der heisst wie ein sekundäres weibliches Geschlechtsmerkmal" meint die Vorsitzende Klarabella Kitzler. "Man stelle sich nur vor, wie sexistisch vor allem dieser unmögliche Hardboiled-Affe auf diesen Namen reagieren wird". Stimmt doch gar nicht, bei mir hiesse er einfach "Timo Titte". Sollte doch kein Problem sein. Die Vorsitzende fährt entgeistert fort "Und dann die Gastfans? Was singen sie, wenn Gottéron wie üblich verliert? "Wir haben die Brust gebumst" oder so? Ne, das geht gar nicht!".

Hardboiled fragt sich, warum man nicht einfach einen Namen als Namen nehmen kann, ohne gleich an Geschlechtsverkehr zu denken? Klarabella Kitzler redet sich in Rage. "Und was kommt dann? Ein Thomas Tampon? Ein Andreas Anal? Ein Hans Hodensack aus der DEL? Oder ein Norbert Nippel? Man muss den Anfängen wehren, basta!".

OK, schlussendlich wird es Dubés Problem sein, die Emanzen zu beruhigen. Aber es ist schrecklich, dass der Sport nicht mehr Sport sein darf. In Lugagel spielt ja auch ein Linus Blasen oder so. "Sie hätten, wenn sie schon einen Vornamen mit gleichem Buchstaben wie der Nachname wollen, es machen können wie der ZSC, die haben den Kevin Klein geholt, da gibts nichts auszusetzen" fährt die Emanze fort. OK, gut, tönt ja wie eine Unterhose für gut bestückte Jungs, aber wenn es um den Mann geht, ist man halt schon toleranter, nicht?

Egal, lassen wir doch einfach den Darmloch Dubé seine Arbeit machen.

Dienstag, 11. Juli 2017

Furzkopf der Woche - Die Rucksack-Walzen

Oh ja, so spät war ich wohl noch nie mit dem "Furzkopf", allerdings ging es auch ein bisschen drunter und drüber, da ich gestern nach relativ langer Pause meine Arbeit wieder aufgenommen habe. Alles gut, nun ist mein ganzer Ablauf wieder im Normalbereich, selbstverständlich wird es gleich wieder ein bisschen erschüttert, da ich ab morgen 30 Tage in Serie die Therapie durchziehen muss. Bestrahlen oder auch Hirngrill genannt plus Chemo. Aber auch das werde ich packen. Zudem ist das ja ambulant und Onkel Martin kann nach diesen 90 Minuten wieder normal leben. Ausser ich habe eine grüne Gesichtsfarbe und singe welsche Lieder.

Da ich wieder viel in den ÖV stehe war die Wahl zum Furzkopf nicht so schwer. Sie fiel ohne Gegenstimme auf die Rucksack-Walzen. Viele tragen am Morgen einen Rucksack. Das ist völlig OK, man muss ja all die Gegenstände irgendwo verstauen und im Sommer hat man wenig an, so dass man das alles unmöglich in die Shorts brettern kann. Also bietet sich ein Rucksack dafür gerade zu an. Ein Aktenkoffer sieht etwas komisch aus wenn man in den Tanga-Badehosen und ärmellosem T-Shirt  umher geistert.

90 Prozent aller Rucksackträger sind absolut unauffällig und stören in keiner Art und Weise. Doch dann gibt es eben die Walzen. Die haben noch nicht ganz geschnallt, dass wegen ihrem Rucksack sie gegen Hinten etwas breiter sind als normal. Sie drehen und wenden sich als ob sie das Teil nicht tragen. Aber bei jeder Drehung hämmern sie dann den unschuldigen Mitpassagieren den Rucksack relativ grob ins Gefräss. Solange nur ein Apfel und eine Zeitung drin ist geht das, es ist zwar lästig aber es bleibt schmerzfrei. Sobald aber Locher, Kaffeetassen und ähnliche Wurfgegenstände drin sind, kann es relativ grob werden.

Heute dreht sich so ein G-20-Verschnitt-Girl wie ein Fidget-Spinner um, der Rucksack fliegt wie eine Bombe leicht verzögert hinterher, WUMM und die Oma hintendran kriegt die volle Dosis Rucksack ins Gesicht, verliert beinahe ihr Gebiss und muss sich danach setzten weil sie wie ein angezählter Boxer nur noch wirres Zeug redete. Die unbewusste Täterin schaute zur Oma und murmelte irgendwie "Die Hitze ist für manche alte Menschen halt etwas zu viel".

Also, immer mitdenken wenn man so ein Teil trägt. Ich schlage mit meinem eleganten Migros-Plastiksack ja auch nicht die Passagiere spitalreif. Gerade in der heutigen Zeit, wo ganz Fribourg noch immer auf einen Torhüter wartet, sollte man Rücksicht walten lassen. Dubé überlegt sich übrigens, da er keinen Torhüter findet, den schlechtesten Feldspieler ins Tor zu stellen. So wie alben in Brasilien im Fussballl. Das Problem ist nur, dass er dann 22 Torhüter hätte. Uha uha uha. Und weiter gehts.

Montag, 3. Juli 2017

Furzkopf der Woche - Die abgesägten Sommerferien

Hallo liebe Freunde. Es ist so schön wenn ich wieder für Euch schreiben darf. Klar, ich versemmle wie üblich den eigentlichen Termin (Sonntagabend), aber lieber spät als nie, yes yes. Der Furzkopf der Woche ist für mich klar, im Eishockey läuft noch nichts, also kommen Gegebenheiten aus dem Alltag nun öfter hier rein. Diesesmal betrifft es meine Sommerferien, die ich schweren Herzens absagen musste. Nicht weil es mir schlecht geht oder so, nein nein, ich fühle mich fit ohne Ende. Ich erkläre es Euch natürlich wie immer sehr ausschweifend in diesem Artikel. Geplant gewesen wären Familienferien in der letzten Juliwoche in Schweden, eine Rundreise im Süden mit Mietwagen und jeden Tag in einem neuen Hotel. Daraus wird nun nichts.

Die Gottchirurgen haben wir ja das Miststück im Kopf vollständig entfernt. Selbstverständlich war mir klar, dass es noch zu einer Therapie kommen wird (Bestrahlen und Chemo). Man will ja kein Risiko eingehen und wirklich alles weg haben. Diese Therapie dauert 6 Wochen und wird täglich durchgeführt, also im gesamten 30 Sitzungen. Meine Ferien fallen genau in diese Zeit. Ich dachte noch: "Ach, wird ja nicht so schlimm sein wegen 8 Tagen Pause". Weit gefehlt.

Die sehr nette Chefärztin erklärte mir, dass das überhaupt nicht gut sei. Uha. Ich solle die Ferien absagen. Aaaaaaaargh. Aber eben, die Gesundheit geht vor. Schweden zog ab diesem Moment sämtliche Fahnen auf Halbmast. Ich hatte einen Klos im Hals, weil ich mit einer solchen Nachricht nicht unbedingt fröhhlich nach Hause fahren würde. Also begann ich kreativ zu werden und machte der charmanten Ärztin diverse Vorschläge, um es doch noch irgendwie hinzubiegen. Ich schlug vor, die ganzen Apparate doch einfach in mein Hotelzimmer in Stockholm zu zügeln. Und wie bei AC/DC könnte ein zweites Team ja bereits auf Malmö jetten und dort für den nächsten Tag alles aufbauen. Diese Topidee wurde massiv abgelehnt.

Also versuchte ich es mit einer Lösung, die ich selbstständig hätte durchführen können. Ich schlug vor, dass ich jeden Tag nach Tschernobil fliege und meine Rübe dort über den immer noch sabbernden Reaktor halten würde. Auch das wurde abgelehnt da die heutigen Bestrahlungen nicht mehr mit radioaktiven Strahlen gemacht werden. Woher sollte ich das wissen?

Es blieb mir nichts anderes übrig, als auf die Therapie so einzusteigen, wie sie für mich angedacht war. Meine Familie hat es locker aufgenommen, denn einmal werden diese 30 Sitzungen vorbei sein und wir holen alles nach. Meine Familie hatte übrigens schon damit gerechnet, nur ich und mein Leierkopf wollten es nicht ganz wahrhaben dass es wohl nix werden wird. Egal, es gibt Momente im Leben wo man nicht Revoluzzer sein kann und sich gegen Anordnungen widersetzten darf. Also ziehe ich es durch wie im Lehrbuch.

Die Nebenwirkungen haben mir die Ärzte erklärt, es ist nicht mehr so schlimm wie noch vor ein paar Jahren, auch dort wurden Fortschritte gemacht. Ich habe die Packungsbeilage artig gelesen. Uha. "Kurze verwirrte Phasen" könne es geben und Übelkeit. Kein Problem sagte ich der Ärztin, das kenne ich wenn ich alben besoffen war und einen unhuren Kater hatte. Auch der Rest ist ertragbar. Also, der Zeitplan stimmt immerhin so, dass ich für die Saison 2017/18 ready sein werde! Liebe Grüsse an Euch alle.