Google+ Hardboiled SCB: Playoff HF 3: HC Davos - SC Bern 7:1

Dienstag, 22. März 2016

Playoff HF 3: HC Davos - SC Bern 7:1

Achtung, ich zitiere die Medien: Der HC Davos ist soeben Weltmeister geworden. Dank einem 7:1-Kantersieg sicherte sich der HCD wieder die Sympathien aller existierenden Triebtäter und Inzuchtfanatiker. Der HCD wird Meister. Krass wie sie heute ihr Spiel gespielt haben. Krass wie sie den Weltmeistertitel nun auf sicher haben. Der SRF-Reporter onaniert öffentlich zu jedem Angriff, die Hölle ist los, auch der Teleclub-Penis kann sich kaum mehr erholen, die höchste Niederlage für den SCB ever ever ever ever ever ever. Ich als Hardboiled SCB sage Euch nun die Wahrheit: Der HCD hat seine letzte Chance gewahrt und den SCB geschlagen. Die Serie steht nach wie vor 2:1 für uns, wir haben Heimvorteil und sind immer noch in der 100-mal besseren Ausgangslage als die Talficker. Ich habe es euch heute angetönt, lasst Euch nicht beirren vom 100-jährigen Tattergreis an der Bande von Davos. Die sind noch lange nicht K.O. Die werden alles geben um auch am Donnerstag zu siegen. Heute, das muss ich ehrlich sagen, haben sie endlich mal gespielt wie Männer, nicht wie heulende Saupussys (siehe die ersten zwei Spiele). Heute zeigten sie mal, dass sie ausser Steinböcke lecken auch Playoffhockey spielen können. Offenbar sind sie zu fest an Speckcup-Hockey gewöhnt gewesen, nun sind sie scheinbar ein bisschen erwacht. Wir zeigten gute 5 Minuten, das wars dann aber auch, aber kein Problem. Davos schoss für uns unglückliche Tore, jeder Abpraller war halt auf ihrem Stock, auch weil wir da einfach schlecht verteidigten. Wir waren heute schlecht, alle, jeder, ohne Ausnahme. Aber wisst ihr was? Es ist mir bereits jetzt scheissegal. Am Donnerstag werden wir wieder die heulenden Davoser sehen, 23 Jungs und 17'031 Zuschauer werden ihnen die Scheisse aus dem Leib checken. Und der Achselschweisson kann seinen Tausender von Arno ruhig in einem Puff in Bern wegficken gehen, es wird die bessere Lösung sein als wieder Opfer zu werden.

Eben, die ersten 5 Minuten waren gut. Da spielten wir frisch von der Leber, die in den Playoffs halt durch die Hölle muss. Wir verpassten die frühe Führung weil Hobodenmann versemmelte, jubelten aber dann weil Kornacker endlich wieder mal die Krutze traf. Die Führung war aber dann das endültige Gift für uns. Nun wollte man irgendwie plötzlich mitspielen, das dürfen wir nicht, unser Playoff-Erfolg bis jetzt war, dass wir genau eben das nicht gemacht haben. Davos kriegte nun plötzlich die Abpraller auf den Stock, die Verteidiger hatten es nicht mehr im Griff, zudem fehlerten wir wie Legasteniker an einem Goethe-Gedicht. Davos glich sofort aus, ging sofort in Führung und beendete die Partie bereits in den ersten 20 Minuten. Bist Du nach 20 Minuten in dieser nur für Tiere geeigenten Dreckshöhenluft mit 4:1 in Rückstand, kannst Du getrost in der Pause einen Schnaps saufen und das Game nicht mehr ernst nehmen. Für uns ging es nach diesen 20 Minuten böse gesagt nur noch um eines: Sperren vermeiden. Das gelang. Immerhin.

Das zweite Drittel habe ich dann aus 200 Meter Entfernung gesehen, das Interesse war weg, es hätte die kleine Chance gegeben, wenn wir gleich einen Anschlusstreffer geschafft hätten. Aber da war halt Genoni. Ja. Spielt ja nächste Saison bei uns, deshalb bin ich nicht unfroh, wenn er Leistung zeigt. Er wird würdig hexen bei uns, währenddem Davos dicke Teenager zu Stammgoalies formen will. Viel vergnügen. Denkt daran, Arno ist im Viagra-Alter. Geduldsfaden dünner als Forsters Penis. Nur so. Nicht dass ihr dann unserem Torhüter nachweint. Gell. Eben, das Tor kam nicht, also konnte man sich getrost anderen Dingen zuwenden. Ohne Hemmung. Es schob dann irgendwie noch das 5:1 rein, Torschütze war glaube ich Dino Wieser, die Reinkarnation von Utah-ugah, dem wohl berühmtesten Neandertaler der Welt. Der erfand doch das biseln im Stehen, nicht? Egal. Lutz war angesagt, Bier war angesagt, wir hatten das Spiel versammelt.

Das letzte Drittel sah ich dann aus 400 Meter Entfernung. Doch meine Adleraugen sahen nun etwas erstaunliches. Spielte Davos im ersten Drittel wirklich Männerhockey, mutierten sie im letzten Drittel wieder zu den absoluten Pussys. Kaum langte Helbling oder Junghügel zu, da weinten sie wieder wie Chorknaben vor einem Priester, der ihnen gerade gesagt hat: "Bück dich". Unwürdig. Speckcup-Scheisse eben. Es gab noch 2 Öfen für die Schneemonster, egal, echt jetzt, lieber 7:1 ablutschen und Kräfte einteilen als ein 1:4 aufholen um dann in der Verlängerung wegen Analkopf Pickerhard zu verlieren. Auf gehts, am Donnerstag müssen wir einfach unseren nach wie vor bestehenden Heimvorteil ausnützen.

Es war heute ein Bertriebsunfall, nicht mehr und nicht weniger. Die Serie wird nun zum Knaller, Davos wehrt sich besser als der Z, das ist jetzt klar. Wir müssen am Donnerstag Antwort geben, brauchen dazu aber auch einen mutigen Schriri, der die unsäglichen Schwalben von Zwergwuchs Ambühl mal rigoros bestraft. Die Allmend wird beben, bereiten wir einen geilen Empfang. Genau jetzt übrigens kann Larsschnitte beweisen, dass er ein grosser Trainer ist. Ich freue mich auf Donnerstag, den soeben hat Achselschweisson angerufen und gesagt, dass ihn jede Nutte in Bern abgelehnt hat, trotz den 1000 Stutz von Freier del Courto. Danke Berner Huren!


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