Erneut liefen wir dem ZSC hemmungslos in die Falle. Sehr überraschend. Karl, Du musst die Hausaufgaben ebenfalls machen. Erneut lauchten wir im Startdrittel umher als ob jemand Fleisch in die Veganer Brühe geschnätzelt hätte. Das Interessante war, dass wir mit allem bedient wurden, was einem so serviert werden kann. Shorthander, Kontertore, für CB's war es nicht schön zum Zuschauen. Mit dieser Niederlagen heisst es für uns ab sofort "Verlieren verboten". Keine Angst, das können wir, man muss sich nur an die Saision 2012 13 erinnern. Da jubelte die halbe Schweiz, da Senf 3 Siege hatte und danach im Finale der EV Zug ebenfalls, doch wir drehten das Ding ja dann noch 2 x in Serie und wurden MEISTER. Ob das allerdings gegen die starken Zürcher funktioniert ... naja!
Das Startdrittel hätten wir aus unserer Sicht ersatzlos streichen können. Bei uns lief fast nichts zusammen. Zu wenig quick agierten wir, Konterchancen wurden oft schon nach dem ersten Pass wieder abgebrochen. Die Präzision war weiterhin ungenügend, ebenso das blinde Verständnis. Eventuell ein Geheimtipp: Jungs, duscht mal nicht mehr, so riecht ihr den eigenen Mann!
Also, gebracht hat dieser Ostersonntag genau nichts, wir haben nun einfach das Messer am Hals. Nicht schön, aber was solls. Sollte es nicht klappen .... mit dem Tripple ... dann halt nächste Saison. Man muss sich nur zu trösten wissen.
Schlaft gut, Niederlagen machen stark, auch uns.
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Montag, 2. April 2018
Sonntag, 1. April 2018
Playoff HF 4: SC Bern - ZSC Lions 3:4 Serie:1:2
Jaja, das war der Beweis heute: Ohne Orakel geht es nicht! 2 Zürcher-Siege in unserem Tempel, nö, das will niemand sehen. Und das Orakel hätte es wohl gerichtet. Rüfis Pfostenknaller wäre mit Garantie rein oder der Siegestreffer für die Züzis hätte Leo gerade-noch-so nit dem Beinschoner abgewehrt ... kurz und gut, heute war das Pech und Unvermögen zu krass auf unserer Seite. Für etwas produziere ich die Dinger eigentlich ja auch. Und wenn nicht jetzt, wann dann???? Wann dann?? Als Unterschied zum ersten verlauchten Heimspiel waren wir heute nicht früh unter Druck. Im Gegenteil, erstmals in Unterzahl versemmelten wir nicht weniger als 3 Shorthander. Das wäre ein Start nach Mass gewesen. Doch eben, wer sie nicht macht, der kriegt sie. Nach etwas mehr als 9. Minuten war es soweit. Fritz Künzli der alte FCZ-Haudegen schoss den ZSC in Führung. Im Stile eines Torjägers. Pass abgefangen, kurze Drehung und blind wie ein Osterhuhn eingenetzt. Klasse Tor! Doch fast aufs Loch genau glichen wir postwendend aus. Moser der Du bist konnte nach herrlicher Vorarbeit von Pabba Ehebett ausgleichen.Kurz vor Drittelsende. 2:2 und gut war!
Das zweite Drittel brachte leider keine Tore, obschon Chancen in Hülle- und Fülle da gewesen wären. Aber Leo und Nikolaus Osterhasi hielten dicht. Doch bei Spielhälfte erwischte der Patrik Spongebob Leo erneut zum 2:3. Erneut in Rückstand. Ja, ist halt nicht Senf Grövette.
Deshalb glichen wir wohl auch noch Sekunden vor Drittelsende aus. Erneut der Moser der Du bist, auch hier geniale Assists vom Pabba Ehebett und Arko. Zum Glück konnte Moser die Scheibe noch mit dem Stock über die Linie bugsieren. Reguläres Tor!
Dann begann unsere unglückliche Phase, die Chancen waren da. Aber Niklaus das Fohlen war heute stark unterwegs, das muss man neidlos anerkennen. Und es spielt bei Ihnen fast keine Rolle mehr, wer im Tor steht, ob Brett Schlegel oder Nikolaus mit den Fühlern. Egal, Schwamm drüber. Wir habe noch Zeit, um den ZSC aus den Playouts zu bomben. Nur die Ruhe. Die Kraft des Orakels wird den Weg weisen!
Schlaft gut, ich hau mich jetzt aufs Ohr und werde mich noch ein paar Minuten grässlich nerven.
Das zweite Drittel brachte leider keine Tore, obschon Chancen in Hülle- und Fülle da gewesen wären. Aber Leo und Nikolaus Osterhasi hielten dicht. Doch bei Spielhälfte erwischte der Patrik Spongebob Leo erneut zum 2:3. Erneut in Rückstand. Ja, ist halt nicht Senf Grövette.
Deshalb glichen wir wohl auch noch Sekunden vor Drittelsende aus. Erneut der Moser der Du bist, auch hier geniale Assists vom Pabba Ehebett und Arko. Zum Glück konnte Moser die Scheibe noch mit dem Stock über die Linie bugsieren. Reguläres Tor!
Dann begann unsere unglückliche Phase, die Chancen waren da. Aber Niklaus das Fohlen war heute stark unterwegs, das muss man neidlos anerkennen. Und es spielt bei Ihnen fast keine Rolle mehr, wer im Tor steht, ob Brett Schlegel oder Nikolaus mit den Fühlern. Egal, Schwamm drüber. Wir habe noch Zeit, um den ZSC aus den Playouts zu bomben. Nur die Ruhe. Die Kraft des Orakels wird den Weg weisen!
Schlaft gut, ich hau mich jetzt aufs Ohr und werde mich noch ein paar Minuten grässlich nerven.
Donnerstag, 29. März 2018
Playoff HF 2: ZSC Lions - SC Bern 3:4 nV Serie: 1:1
Oh ja! 2 Dinge konnten wir heute beweisen: 1. Mein Orakel spielt doch nicht soooo eine Rolle. Erneut habe ich es verlaucht. Aber dann kommt gleich Punkt 2: Wir können gleich das Rebreak machen. Ein dringend benötigtes Rebreak. Deckenfrau schoss uns in der 68. Minute ins Glück. Oh wie habe ich gejubelt. Irgendwie war es ein Fehlschuss, der dem Schiri an seine Schoner prallte, von dort vor die Kiste und Deckenfrau schoss sofort aus der Drehung. Tor. Sieg. Ausgleich. Wichtig!
Gestartet waren wir nicht gut. Nach 60 Sekunden führten die Pajassen schon, nur ein paar Minuten später stand es schon 2:0 für die Züzis ... Chris Redhead Baltisberger schoss schön ein. Ich fluchte einen 200-silbigen Fluch. Das darf nicht wahr sein. Warum? Warum? Danach mussten wir uns grobem Druck stellen, kamen aber dann doch langsam besser ins Spiel. Und dann klappte es plötzlich sogar im Powerplay. Anders sein Sohn schoss kräftig ab und schon waren wir wieder dran. Das erste Drittel war noch nicht zu Ende, da prallte eine Scheibe von einem Schiri ab, Deckenfrau reagierte sofort und schoss herrlich zum Ausgleich ein. YES!!!!
Glück gehört dazu. Soviel steht fest.
Im zweiten Drittel lauchte es total hin- und her. Ja Herr Reporter, auch ich hatte es begriffen, dass im Mitteldrittel kein Tor gefallen ist. 2:2 und ab ins letzte Drittel.
Das war dann spannend ohne Ende. Wir versuchten nun vehement der Verlängerung zu entgehen. Ebenso Zürich. Daraus entwickelte sich ein packender Schlagabtausch. Einmal waren wir ganz nahe dran an der Führung, dann aber auch der ZSC. Beide Torhüter auf dem maximalen Level. Das machte Spass. Man spürte es, hier wird es die Verlängerung richten müssen.
Und diese Verlängerung richtete es. Eben, weil Deckenfrau so genial auf den Schiri-Abpraller reagierte. Was für ein wichtiger Sieg, alles ist wieder offen!
So, ich gehe verdientermassen in die Heja, habe aber im Hinterkopf "Orakel produzieren". Das wird kommen, deutlich vor dem Samstag, wo wir doch nun den Heimsieg anstreben müssen. Schlaft gut und denkt daran: "Der Schiri ist immer Luft". Uha.
Gestartet waren wir nicht gut. Nach 60 Sekunden führten die Pajassen schon, nur ein paar Minuten später stand es schon 2:0 für die Züzis ... Chris Redhead Baltisberger schoss schön ein. Ich fluchte einen 200-silbigen Fluch. Das darf nicht wahr sein. Warum? Warum? Danach mussten wir uns grobem Druck stellen, kamen aber dann doch langsam besser ins Spiel. Und dann klappte es plötzlich sogar im Powerplay. Anders sein Sohn schoss kräftig ab und schon waren wir wieder dran. Das erste Drittel war noch nicht zu Ende, da prallte eine Scheibe von einem Schiri ab, Deckenfrau reagierte sofort und schoss herrlich zum Ausgleich ein. YES!!!!
Glück gehört dazu. Soviel steht fest.
Im zweiten Drittel lauchte es total hin- und her. Ja Herr Reporter, auch ich hatte es begriffen, dass im Mitteldrittel kein Tor gefallen ist. 2:2 und ab ins letzte Drittel.
Das war dann spannend ohne Ende. Wir versuchten nun vehement der Verlängerung zu entgehen. Ebenso Zürich. Daraus entwickelte sich ein packender Schlagabtausch. Einmal waren wir ganz nahe dran an der Führung, dann aber auch der ZSC. Beide Torhüter auf dem maximalen Level. Das machte Spass. Man spürte es, hier wird es die Verlängerung richten müssen.
Und diese Verlängerung richtete es. Eben, weil Deckenfrau so genial auf den Schiri-Abpraller reagierte. Was für ein wichtiger Sieg, alles ist wieder offen!
So, ich gehe verdientermassen in die Heja, habe aber im Hinterkopf "Orakel produzieren". Das wird kommen, deutlich vor dem Samstag, wo wir doch nun den Heimsieg anstreben müssen. Schlaft gut und denkt daran: "Der Schiri ist immer Luft". Uha.
Mittwoch, 28. März 2018
Playoff HF 1: SC Bern - ZSC Lions 2:3 Serie: 0:1
Man muss die kleinen Dinge richtig machen. So heisst es doch alben wenn man die fachmännischen Analysen auf Mysports hört. Und das haben wir eben heute Abend nicht geschafft. So fahren wir eine verdiente Niederlage gegen die Züzis ein. Der grösste Lauch war aber wieder mal ich. Kein Orakel stand bereit. Es war eine Machtdemonstration meines Orakels, kaum fehlt es, geht fast alles schief. Gestartet waren wir gut, Schwerweh lief durch und traf früh zur Führung. Danach setzten wir weiter Druck auf. Arko noch mit einer Riesenchance. Aber der Z liess sich nicht einschnüren und behielt immer ruhig Blut. Sie warteten auf unsere Fehler, im Wissen über das fehlende Orakel. Und die Fehler kamen, so vertendelten wir die Scheibe und Peterson (ausgerechnet er ...) konnte alleine auf Leo ziehen. Klasse Abschluss und es stand 1:1. Danach übten wir Powerplay, allerdings schlecht, so dass dem Peter sein Sohn wieder alleine auf Leo konnte, dieses Mal kein strammer Schuss in die Ecke, dieses Mal andere Ecke gewählt mit einem Dribbling und es hiess 1:2. Mümmelscheisse. Shorthander kassiert. Geht gar nicht.
Im zweiten Drittel dann ein energischer SCB, Kamerzin schloss zum 2:2 ab. Jubel. Trubel. Was für ein Tor. Aber der Hansi Kotmann nahm die unsägliche Coaches-Challange und tatsächlich war es wohl kurz vorher ein Offside gewesen. Ich dachte "ach komm, Schwamm drüber", war ja für die Szene nicht von Bedeutung. Schiris sind aber hart und korrekt, was sie regulär nicht gesehen hatten, wurde dank dem doofen Video-Beweis bestätigt und die Krutze annulliert. Schafft diese Regel aber bitte sofort wieder ab. Ich weiss, in der Gloria-NHL gibts das auch, nur haben sie dort Kameras in der Bande wo jeder Lauch sofort sieht, dass es Offside war. Bei uns gehts meistens darum "ich kann keinen Beweis sehen, dass es kein Offside war". Aus der Totalen müssen die armen Linienrichter dann entscheiden und den Heads mitteilen "No Goal". Oder sagen wir es kurz: guter Entscheid von Hans Kotmann. Das 2:2 fiel trotzdem, sogar in Überzahl, Unti zog von der blauen Linie ab, Häsu und Deckenfrau machten einen tollen Screen vor Flüeler, 2:2.
Das letzte Drittel wurde dann bei diesem Resultat hektischer, logo. Erstens drohte die Verlängerung (bis 04:00) und zweitens will man keinen "Sudden death" einfangen. Aber es kam alles anders, weil Kennins erneut einen Shorthander in unser Tor butterte. Und das war es dann. Aufholen geht nicht mehr, weil wir zu unpräzise spielten. Jaja, die Arbeit geht nie aus, gell Karl Neinonen. Aber mein Support kommt morgen, das Orakel muss die Serie drehen, unbedingt!
Im zweiten Drittel dann ein energischer SCB, Kamerzin schloss zum 2:2 ab. Jubel. Trubel. Was für ein Tor. Aber der Hansi Kotmann nahm die unsägliche Coaches-Challange und tatsächlich war es wohl kurz vorher ein Offside gewesen. Ich dachte "ach komm, Schwamm drüber", war ja für die Szene nicht von Bedeutung. Schiris sind aber hart und korrekt, was sie regulär nicht gesehen hatten, wurde dank dem doofen Video-Beweis bestätigt und die Krutze annulliert. Schafft diese Regel aber bitte sofort wieder ab. Ich weiss, in der Gloria-NHL gibts das auch, nur haben sie dort Kameras in der Bande wo jeder Lauch sofort sieht, dass es Offside war. Bei uns gehts meistens darum "ich kann keinen Beweis sehen, dass es kein Offside war". Aus der Totalen müssen die armen Linienrichter dann entscheiden und den Heads mitteilen "No Goal". Oder sagen wir es kurz: guter Entscheid von Hans Kotmann. Das 2:2 fiel trotzdem, sogar in Überzahl, Unti zog von der blauen Linie ab, Häsu und Deckenfrau machten einen tollen Screen vor Flüeler, 2:2.
Das letzte Drittel wurde dann bei diesem Resultat hektischer, logo. Erstens drohte die Verlängerung (bis 04:00) und zweitens will man keinen "Sudden death" einfangen. Aber es kam alles anders, weil Kennins erneut einen Shorthander in unser Tor butterte. Und das war es dann. Aufholen geht nicht mehr, weil wir zu unpräzise spielten. Jaja, die Arbeit geht nie aus, gell Karl Neinonen. Aber mein Support kommt morgen, das Orakel muss die Serie drehen, unbedingt!
Mittwoch, 21. März 2018
Playoff VF 5: SC Bern - Genf Servette HC 5:2 Serie: Halbfinale da 4:1
Seht ihr, kaum geht es um was, sind wir da. Nun tanzen hoffentlich unsere Jungs mit vulgären Gesten auf einer Bar herum. So wie die Nulpen aus Genf nach einem Heimsieg gegen uns. Der dümmliche Tanz hat schlussendlich nur uns motiviert. Genau so muss man uns heiss machen. Danke Senf.
Aber zuerst begannen wir sehr nervös. Schon fast ängstlich. Senf drückte auf die Tube und ging früh in Führung. Der Hustensaft Wick schoss das 1:0, weil er völlig vergessen ging vor Genoni. Im Rückstand fängt das Leben an, *sing*.
Im zweiten Drittel wursteten wir ziemlich rasch den Ausgleich hin. Kämpfer komplett stocherte die Scheibe über die Linie. Ein "dreckiges" Tor, aber genau die brauchts in den Playoffs gegen die Holzfüsse. Und nun wurden wir lockerer. Ein herrlicher Angriff über Noro und Pyrolälälä endete beim freigespielten Rüfi, der zog herrlich in den Angel ab. 2:1. Und laut mitklatschen. Die Halle bebte ein erstes Mal. Senf reagierte aber gut, doch Leo war die Wand des Abends.
Im letzten Drittel liessen wir zum Glück aber gar nichts mehr anbrennen. Da half uns der Arko, der nachstocherte bis die Scheibe zum 3:1 drin war. In der 42. Minute. Jubbel und Trubbel. Das müsste es eigentlich gewesen sein. Danach foulten sich die Genfer in doppelte Unterzahl, herrlich wie Häsu den Pass von Pabba Ehebett ins freie Eck knallte. 4:1 und noch ging unser Lauf weiter. Justin Krueger stocherte noch das 5:1 rein, wie beim 1:1 und 3:1 ein dreckiges Tor, aber sowas von scheissegal.
Senf sah nun die Badehosen bereits deutlich vor den Augen. Sie gaben nochmals Schub. Die Arche Noah Rot (eigentlich war es ein Eigentor) verkürzte noch auf 5:2, das war es dann aber. Auch weil Leo die Übersicht immer behielt. So jubelte man bereits Minuten vorher. Das Halbfinale rückte immer näher. "Die immer lacht" auch.
Dann war es gegessen. Ich bin so froh, nicht mehr gegen diese Gurken spielen zu müssen. Immerhin haben sie sich heute fair verabschiedet und keinen von uns noch umgebolzt. Ein Happy End, Genf kann auch anders, das hat die Blume ja schmerzhaft erfahren müssen. Aber nun ist die Saison für Genf zu Ende, die Schweiz klatscht begeistert. Auch die Serienmeister aus Zug und Gottéron können die Badehosen packen. Bei Gottéron nichts neues, Zug doch eher überraschend.
Egal, heute in einer Woche starten wir in den Halbfinal gegen die ZSC Lions. Da bin ich ja mal sehr fest gespannt. Egal, wen interessiert schon nächste Woche, wenn man heute Genf weggebumst hat.
Fakt für mich ist: Mit unsere Torhüter haben wir einen rieeeeeeeesen Vorteil, egal wer gegenüber im Kasten steht.
Schlaft gut. Und genau vor dem Einschlafen nochmals ein lautes "Haubfinau, Haubfinau, schalalalala".
Aber zuerst begannen wir sehr nervös. Schon fast ängstlich. Senf drückte auf die Tube und ging früh in Führung. Der Hustensaft Wick schoss das 1:0, weil er völlig vergessen ging vor Genoni. Im Rückstand fängt das Leben an, *sing*.
Im zweiten Drittel wursteten wir ziemlich rasch den Ausgleich hin. Kämpfer komplett stocherte die Scheibe über die Linie. Ein "dreckiges" Tor, aber genau die brauchts in den Playoffs gegen die Holzfüsse. Und nun wurden wir lockerer. Ein herrlicher Angriff über Noro und Pyrolälälä endete beim freigespielten Rüfi, der zog herrlich in den Angel ab. 2:1. Und laut mitklatschen. Die Halle bebte ein erstes Mal. Senf reagierte aber gut, doch Leo war die Wand des Abends.
Im letzten Drittel liessen wir zum Glück aber gar nichts mehr anbrennen. Da half uns der Arko, der nachstocherte bis die Scheibe zum 3:1 drin war. In der 42. Minute. Jubbel und Trubbel. Das müsste es eigentlich gewesen sein. Danach foulten sich die Genfer in doppelte Unterzahl, herrlich wie Häsu den Pass von Pabba Ehebett ins freie Eck knallte. 4:1 und noch ging unser Lauf weiter. Justin Krueger stocherte noch das 5:1 rein, wie beim 1:1 und 3:1 ein dreckiges Tor, aber sowas von scheissegal.
Senf sah nun die Badehosen bereits deutlich vor den Augen. Sie gaben nochmals Schub. Die Arche Noah Rot (eigentlich war es ein Eigentor) verkürzte noch auf 5:2, das war es dann aber. Auch weil Leo die Übersicht immer behielt. So jubelte man bereits Minuten vorher. Das Halbfinale rückte immer näher. "Die immer lacht" auch.
Dann war es gegessen. Ich bin so froh, nicht mehr gegen diese Gurken spielen zu müssen. Immerhin haben sie sich heute fair verabschiedet und keinen von uns noch umgebolzt. Ein Happy End, Genf kann auch anders, das hat die Blume ja schmerzhaft erfahren müssen. Aber nun ist die Saison für Genf zu Ende, die Schweiz klatscht begeistert. Auch die Serienmeister aus Zug und Gottéron können die Badehosen packen. Bei Gottéron nichts neues, Zug doch eher überraschend.
Egal, heute in einer Woche starten wir in den Halbfinal gegen die ZSC Lions. Da bin ich ja mal sehr fest gespannt. Egal, wen interessiert schon nächste Woche, wenn man heute Genf weggebumst hat.
Fakt für mich ist: Mit unsere Torhüter haben wir einen rieeeeeeeesen Vorteil, egal wer gegenüber im Kasten steht.
Schlaft gut. Und genau vor dem Einschlafen nochmals ein lautes "Haubfinau, Haubfinau, schalalalala".
Samstag, 17. März 2018
Playoff VF 4: Genf Servette HC - SC Bern 4:1 Serie: 1:3
Nein, so kommt man nicht weiter. So kann man den Sack nicht schliessen. Den Deckel auf die Pfanne legen. Genf kämpfte ums Überleben und spielte heute das erste Mal richtig gut. Schlimm für mich ist, dass wir so oft an Mayer Robert scheiterten. Ausgerechnet am Robert. Aber es war nicht unser Abend, wenn man bereits nach 2 Minuten in Rückstand gerät. Wicks Medinait schoss uns in Rückstand. Davon erholten wir uns eigentlich nie mehr richtig.
Genf war im ersten Drittel besser. Beklagen dürfen wir uns nicht. Das Tor war zwar Lauch, weil es eine Art Bauerntrick war. Aber wenn halt die Zuordnung hinten nicht stimmt ... gut ausgenützt. Wir reagierten auf den Rückstand wie eine Brotsuppe aus der Ukraine. Fein, aber billig. Von uns kam fast nichts gegen vorne, mussten aber dauernd aufpassen auf die Konter der Welschen. Ein enttäuschendes Startdrittel von uns!
Alles gut im zweiten Drittel? Nein. Immer noch nicht. Genf war zuviel an der Scheibe, der Mayer hatte kaum Probleme mit unseren Schüssen. Wenn wir denn mal schossen. Es wurde weiterhin Magerkost geboten. Genf war wach und heiss, wir waren müde und kalt. Irgendwie. Auch in diesem Drittel schossen wir kein Tor.
Das Schlussdrittel musste also alles klären. Jup, Unti klärte es mal auf seine Art, sein Fehlpass in Überzahl liess mich erschlappen. Wieder war es der Husten- und Erkältungssaft, der das 2:0 reinpfefferte. Erst jetzt wurden wir dominierender und zogen Richtung Mayer wie die Wilden. Aber der Anschlusstreffer durch Arko kam zu spät. Schön abgelenkt war das. So, noch 2 Minuten, doch noch Happy End? Nein, den Karl Neinonen nahm Leo raus, wir kassierten 2 verlassene Netze, drum das zu hohe 4:1. Aber egal. Abgelutscht ist abgelutscht.
Also, am Dienstag auf ein Neues. Spiel 5 steht an, gehen wir das Topmotiviert an und holen vor eigenen Fanatikern den Halbfinal. Macht auch Spass!
Genf war im ersten Drittel besser. Beklagen dürfen wir uns nicht. Das Tor war zwar Lauch, weil es eine Art Bauerntrick war. Aber wenn halt die Zuordnung hinten nicht stimmt ... gut ausgenützt. Wir reagierten auf den Rückstand wie eine Brotsuppe aus der Ukraine. Fein, aber billig. Von uns kam fast nichts gegen vorne, mussten aber dauernd aufpassen auf die Konter der Welschen. Ein enttäuschendes Startdrittel von uns!
Alles gut im zweiten Drittel? Nein. Immer noch nicht. Genf war zuviel an der Scheibe, der Mayer hatte kaum Probleme mit unseren Schüssen. Wenn wir denn mal schossen. Es wurde weiterhin Magerkost geboten. Genf war wach und heiss, wir waren müde und kalt. Irgendwie. Auch in diesem Drittel schossen wir kein Tor.
Das Schlussdrittel musste also alles klären. Jup, Unti klärte es mal auf seine Art, sein Fehlpass in Überzahl liess mich erschlappen. Wieder war es der Husten- und Erkältungssaft, der das 2:0 reinpfefferte. Erst jetzt wurden wir dominierender und zogen Richtung Mayer wie die Wilden. Aber der Anschlusstreffer durch Arko kam zu spät. Schön abgelenkt war das. So, noch 2 Minuten, doch noch Happy End? Nein, den Karl Neinonen nahm Leo raus, wir kassierten 2 verlassene Netze, drum das zu hohe 4:1. Aber egal. Abgelutscht ist abgelutscht.
Also, am Dienstag auf ein Neues. Spiel 5 steht an, gehen wir das Topmotiviert an und holen vor eigenen Fanatikern den Halbfinal. Macht auch Spass!
Donnerstag, 15. März 2018
Playoff VF 3: SC Bern - Genf Servette HC 5:1 Serie: 3:0
Ja, unsere Weste ist immer noch rein. Sagenhaft rein. Erneut konnten wir Senf Gewehrfett regelrecht deklassieren. Nicht zu grob, so dass sie ihre Metzger-Angriffe nur bedingt einsetzen konnten. Da sie lange an eine Chance glaubten und noch nicht foulen wollten. Einzig Kamelreiter Ledergerber Richard drehte mal kurz im Roten und knallte einen von uns grob in die Bande. Sauhund das. Aber wir waren heute zu gefestigt, um auf kindliche Provokationen einzugehen.
Das erste Drittel riss mich nicht vom Sitz. Genf schien bereit und räumte vor dem Tor gnadenlos auf. Es brauchte dann Schwerweh, der mit 2 kernigen Checks etwas Stimmung in die Halle brachte. Und kurz darauf scorte der einer-von-uns dann noch die Führung hin. Geil gemacht und sofort auf den Abpraller reagiert. Diese Führung tat unsere Spiel gut. Wir täseleten nun wie wild auf deim Eisfeld umher. Drittelspause und in Führung. So ist immer gut.
Im zweiten Drittel ging es dann so richtig ab. Zum einen hexte uns die Wand Leo mit unwahrscheinlichen Paraden in Sicherheit, dann war es erneut die Deckenfrau der mit dem Tor zum 2:0 das Spiel quasi vorentschied. Genf war am Verzweifeln, ich sah es in ihren Gesichtern. Ihre Bemühungen landeten allesamt in Leos Fanghand und wir setzten dann zum Gnadenstoss an. Da entwischte Häsu, stürmte von er eigenen blauen Linie vorwärts, hatte das Auge für Raymond, der zog direkt ab und schon stand es 3:0. Eine knappe Minute später visierte Pabba Ehebett die Ecke an, da der Ebay Riccardo mal einfach abkniete, passte die Scheibe herrlich in den Angel - 4:0.
Im letzten Drittel dann sofort das Tor des Abends. Powerplay SCB, über Arko und Trüffelnacht kam die Scheibe zu Moser der Du bist, der musste die Scheibe nur noch über die Torlinie schieben. Weltklasse-Tor! 5:0 und Party on, Senf zwar weiterhin bemüht, wurde aber erst in der 55. Minute belohnt. Der Shutout-Vermieser hiess Da Costa, ein Paraguayer traf präzise. Nun klepperte die Uhr runter, ohne dass wir noch in Gefahr gekommen wären. Entspannte Schlussminuten standen an, wir brachten das Game gut nach Hause.
So, nun ist die grosse Frage: Machen wir am Samstag den Sack zu? Ich wünsche es mir. Ein Sweep und fertig die Serie. Es liegt drin, da wir die klar bessere Mannschaft mit dem noch viel besseren Torhüter sind.
Dienstag, 13. März 2018
Playoff VF 2: Genf Servette HC - SC Bern 2:5 Serie: 0:2
Alles gut! Abgebrüht und cool holen wir den zweiten Match. Erfreulich war, dass Genf diesesmal ohne Schlachthof-Angriffe ablutschte und keinen Spieler mehr verletzte. Sie waren wohl zu sehr schockiert ab ihrem Fliegenmax im Tor, der halt auch wieder hielt wie Rosenkohlsuppe. Bei uns war Leo bereit, klar, 3 mal trafen die Senfer nur die Stange, aber dem sagt man "millimetergenau abgedeckt". Wir hatten auch 2 Metalltreffer.
Wir begannen ohne Schlaftablette. Wach und fit, so muss es sein, vor allem wenn man in Genf spielt. Der Start war sehr ausgeglichen. Aber im ersten Powerplay wurde Pabba Ehebett göttlich durch Noro und Arko freigespielt, herrlich wie der Herr die Scheibe direkt in die Ecke pfefferte. Ich jubelte, neben mir blieb es still, logo, da sass ja der Herr Leroc aus dem doofen Franzbuch. Aber mein Jubel dauerte nicht sooo lange, 16 Sekunden später war der Ausgleich schon da. Nun fluchte ich im schönsten Crash-Französisch mir die Seele aus dem Leib.
Danach wurde die Partie etwas zäher. Bis unser Häsu durchlief und aus dem Handgelenk uns die Führung wieder schenkte. 1:2 auch weil Mayer die Ecke offen liess. Mir egal. Nun zitterten wir ein paar Mal, weil Senf aufdrehte und gleich nochmals ausgleichen wollte. Aber nix da. Leo und die Latte verhinderten alles.
Das letzte Drittel wurde dann spannend. Wir kennen es, gleichen die Tschumpelbuben aus, dann wäre alles möglich. Aber dann kam mein Held, der Burren Ferdu. Er lief über das ganze Feld und schoss uns mit 3:1 in Führung. OK, Mayers Fanghand glich einer Bratpfanne, diesen Schuss hält jeder Goalie. Aber mir egal. Eine Minute später lief Deckenfrau durch wie ein Wilder und schoss das 4:1. Herr Leroc neben mir verliess fluchend seinen Platz. Auch gut. 6 Minuten vor Schluss schoss der Rumäne Gabel noch das 2:4, aber ich wollte nicht mehr zittern. Musste ich auch nicht, weil Deckenfrau sofort antwortete und das 2:5 einnetzte. Nun machte ich Polonaise, Herr Leroc fehlte mir nun plötzlich. Spielende und Break geschafft, YESSSSS!!
Der Tanner Richard, ich habe Euch noch viele Infos über den Herrn. Tanner ist sein Vorname, Richard sein Nachname, schon das sollte einen Lizenzentzug geben. Richard als Nachname, OK, kann es geben. Aber wieso die Mutter (Motorsäge Richard) und der Vater (Birke Richard) auf so einen bescheuerten Vornamen kamen, wissen wohl nur sie selber. Tanner. Uha uha uha. Unsäglich. Aber schlussendlich egal.
Wir sind voll im Plan. 2 Spiele 2 Siege - es gibt nichts zu bemängeln. Ausser man ist Gottéronisti. Uha uha uha. Die Playoffs werden dort wohl wieder zum Farce. Biel hat reagiert, der Z hat reagiert ... nur Genf und Gottéron rudern schon heftig in der Scheisse.
Wir begannen ohne Schlaftablette. Wach und fit, so muss es sein, vor allem wenn man in Genf spielt. Der Start war sehr ausgeglichen. Aber im ersten Powerplay wurde Pabba Ehebett göttlich durch Noro und Arko freigespielt, herrlich wie der Herr die Scheibe direkt in die Ecke pfefferte. Ich jubelte, neben mir blieb es still, logo, da sass ja der Herr Leroc aus dem doofen Franzbuch. Aber mein Jubel dauerte nicht sooo lange, 16 Sekunden später war der Ausgleich schon da. Nun fluchte ich im schönsten Crash-Französisch mir die Seele aus dem Leib.
Danach wurde die Partie etwas zäher. Bis unser Häsu durchlief und aus dem Handgelenk uns die Führung wieder schenkte. 1:2 auch weil Mayer die Ecke offen liess. Mir egal. Nun zitterten wir ein paar Mal, weil Senf aufdrehte und gleich nochmals ausgleichen wollte. Aber nix da. Leo und die Latte verhinderten alles.
Das letzte Drittel wurde dann spannend. Wir kennen es, gleichen die Tschumpelbuben aus, dann wäre alles möglich. Aber dann kam mein Held, der Burren Ferdu. Er lief über das ganze Feld und schoss uns mit 3:1 in Führung. OK, Mayers Fanghand glich einer Bratpfanne, diesen Schuss hält jeder Goalie. Aber mir egal. Eine Minute später lief Deckenfrau durch wie ein Wilder und schoss das 4:1. Herr Leroc neben mir verliess fluchend seinen Platz. Auch gut. 6 Minuten vor Schluss schoss der Rumäne Gabel noch das 2:4, aber ich wollte nicht mehr zittern. Musste ich auch nicht, weil Deckenfrau sofort antwortete und das 2:5 einnetzte. Nun machte ich Polonaise, Herr Leroc fehlte mir nun plötzlich. Spielende und Break geschafft, YESSSSS!!
Der Tanner Richard, ich habe Euch noch viele Infos über den Herrn. Tanner ist sein Vorname, Richard sein Nachname, schon das sollte einen Lizenzentzug geben. Richard als Nachname, OK, kann es geben. Aber wieso die Mutter (Motorsäge Richard) und der Vater (Birke Richard) auf so einen bescheuerten Vornamen kamen, wissen wohl nur sie selber. Tanner. Uha uha uha. Unsäglich. Aber schlussendlich egal.
Wir sind voll im Plan. 2 Spiele 2 Siege - es gibt nichts zu bemängeln. Ausser man ist Gottéronisti. Uha uha uha. Die Playoffs werden dort wohl wieder zum Farce. Biel hat reagiert, der Z hat reagiert ... nur Genf und Gottéron rudern schon heftig in der Scheisse.
Samstag, 10. März 2018
Playoff VF 1: SC Bern - Genf Gewalttäter 7:0 Serie: 1:0
Machtdemonstration? Ja, durchaus. Das ist doch mal ein Auftakt in die Serie. Mit 7:0 wurden die Gewalttäter aus Genf ab dem Eis gefegt. Die Halle bebte, es war Playoffstimmung von A-Z, gut so! Bereits nach dem ersten Drittel war der Mist geführt, 4:0 bombten wir uns in Führung. Auch weil Robert Mayer hielt wie ein Meeresbusen in Finnland und wir gnadenlos alles ausnützten, was man uns angeboten hat. Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Füdi. Das war sackstarch vom SCB! Was für ein erstes Drittel! Und Genf? Die schalteten dann wie gewohnt um auf "ich verletzt Dich". Ich wurde so richtig sauer ab dem Kot auf Kufen (KaK). Seit Jahren ist es das Gleiche, liegt nichts mehr drin, dann geht man abholzen. Ich finde keine Wörter für diese Pfeifen. Gut liessen wir uns kaum provozieren. Rüfis Lachen im letzten Drittel war Kult, ebenso Karl, sein Schmunzeln sollte in die Geschichte eingehen.
Das Spiel war noch jung, da wurde Hirschhierher herrlich freigespiel, er schiesst sofort und trifft zur frühen Führung. Ein Auftakt nach Mass. Dann kam der Auftritt von Mayer, erneut versemmelt er eine Scheibe hinter dem tor, Raymond knallte das 2:0 in die Maschen. Damit nicht genug, denn die Deckenfrau war "on fire", sein 3:0 und sein 4:0 noch vor der ersten Pause schaltete bei Genf die Lichter aus und scheinbar auch die letzten Hirnzellen.
Ab dem zweiten Drittel versuchten die Senfer nur noch, Spieler von uns zu verletzen. Sehr sportliche Einstellung. Doch doch, grandios. Ist aber ja schon seit Jahren so. Verlieren sie, ist der Anstand in den Unterhosen. 34 Strafminuten prügelten sie sich noch auf die Statistik. 2 x Checks gegen den Kopf, unsäglich. Aber eben, wir liessen uns nicht provozieren sondern erhöhten das Score durch Arko und Unti auf 6:0, die richtige Antwort gegeben.
Im letzten Drittel ging es auf Kindergarten-Level weiter, "wir verlieren also töipelen wir". Noro knallte das 7:0 noch hin, danach war Ruhe im Wasserglas. Rüfi wurde noch provoziert, eben, sein Lachen war Weltklasse, schon der Lappistein drehte ab dem Lachen fast durch. Dann war feiern angesagt, 7:0 in Front, gute Laune überall, wir liessen uns die Freude nicht verderben ab den hirnzellenfreien KaK, sondern haben uns schon vorbereitet auf den Dienstag.
Das kann ja heiter werden, wenn die sich weiter so aufführen. Aber sie werden nicht komplett antreten können, 2 x Check gegen den Kopf wird ja wohl ein Verfahren geben. Und eine Sperre oder so. Egal. Gute Laune, gut schlafen, der Start ist geglückt!
Das Spiel war noch jung, da wurde Hirschhierher herrlich freigespiel, er schiesst sofort und trifft zur frühen Führung. Ein Auftakt nach Mass. Dann kam der Auftritt von Mayer, erneut versemmelt er eine Scheibe hinter dem tor, Raymond knallte das 2:0 in die Maschen. Damit nicht genug, denn die Deckenfrau war "on fire", sein 3:0 und sein 4:0 noch vor der ersten Pause schaltete bei Genf die Lichter aus und scheinbar auch die letzten Hirnzellen.
Ab dem zweiten Drittel versuchten die Senfer nur noch, Spieler von uns zu verletzen. Sehr sportliche Einstellung. Doch doch, grandios. Ist aber ja schon seit Jahren so. Verlieren sie, ist der Anstand in den Unterhosen. 34 Strafminuten prügelten sie sich noch auf die Statistik. 2 x Checks gegen den Kopf, unsäglich. Aber eben, wir liessen uns nicht provozieren sondern erhöhten das Score durch Arko und Unti auf 6:0, die richtige Antwort gegeben.
Im letzten Drittel ging es auf Kindergarten-Level weiter, "wir verlieren also töipelen wir". Noro knallte das 7:0 noch hin, danach war Ruhe im Wasserglas. Rüfi wurde noch provoziert, eben, sein Lachen war Weltklasse, schon der Lappistein drehte ab dem Lachen fast durch. Dann war feiern angesagt, 7:0 in Front, gute Laune überall, wir liessen uns die Freude nicht verderben ab den hirnzellenfreien KaK, sondern haben uns schon vorbereitet auf den Dienstag.
Das kann ja heiter werden, wenn die sich weiter so aufführen. Aber sie werden nicht komplett antreten können, 2 x Check gegen den Kopf wird ja wohl ein Verfahren geben. Und eine Sperre oder so. Egal. Gute Laune, gut schlafen, der Start ist geglückt!
Dienstag, 27. Februar 2018
Nach den olympischen Spielen ist vor den Playoffs
Ja, die Kirmis in Südkorea ist zum Glück endlich vorbei. Die Schweiz hat eine gute Fresse gemacht, das müssen wir neidlos zugeben. Klar, so richtig zufrieden wäre ich erst so ab 170 Medaillen. Aber das wird vielleicht schon in Peking so sein. Wenn denn auch die Eishockeyspieler auf das Niveau kommen, dass man irrtümlicherweise immer hinredet. Es ist aber nicht so, wie viele glauben. Wir beleidigen mal die DEL als Operettenliga, OK, die holen mal kurz Silber. Und zeigten geiles Hockey ohne Ende. Jammerten auch nicht ab zu harten Betten und so. Aufs Eis, Schnauze tief, kämpfen und spielen. Fertig war das Wunder.
Die Damen waren da schon besser drauf. Sie verloren nur 1 Spiel, leider ein wichtiges, obschon sie gegen die Russinnen eigentlich das bessere Team waren. Aber immer kann Schelling nicht alles halten. Sie hat dafür ihre eigenen Rekorde gebrochen, eine aussergewöhnliche Frau im Tor! Dann kamen noch Diskussionen auf, ob im Damenhockey nicht endlich auch Checks erlaubt werden sollen. Ist ein heikles Thema. Denn kommt es zu hartem Körpereinsatz und eine Dame liegen bleibt ... es ist klar definiert: Fliesst Blut, dann gibts 5 Minuten. Da fangen die Probleme an. Mal angenommen, die Spielerin hat gerade ihren monatlichen Ölwechsel ... und dann?? Sie blutet. Also 5 Minuten für die Gegnerin und Spieldauer? Nein, lassen wir es so, wie es ist. Keine Forensik auf dem Spielfeld (was für Blut ist denn das genau?).
Genervt haben mich die olympischen Spiele vor allem mit den Push-Meldungen durch die Nacht. Jeden Morgen mal "Franka Barbarossa holt Silber im Triple-Jump Heavy Halfpipe-Cross". Als erstes Googeln, was das genau für ein Sport sei. Egal.
Nun aber zur ganz wichtigen Nachricht: Für die Playoffs und fürs Finale hat "Villiger Tobacco" an der Spitalgassepassage diese herrlichen Cigarren im Sortiment (ab sofort). Ein Einzelstück (s. Bild) oder das "Drü Drittu"-Pack (s. Bild). Ach wie herrlich kreativ, bei einer Meisterschaft nicht mehr Marlboro runterrauchen, nein, diesesmal eine edler Stumpen. Klar kauf ich mir so ein Teil.
So, morgen gehts endlich weiter, der HC Davos kommt zu uns in die warme Russenpeitsche und will gewinnen. Wir werden hoffentlich den Tritt vor den Playoffs schnell finden und die Würste nach Hause ballern.
Die Damen waren da schon besser drauf. Sie verloren nur 1 Spiel, leider ein wichtiges, obschon sie gegen die Russinnen eigentlich das bessere Team waren. Aber immer kann Schelling nicht alles halten. Sie hat dafür ihre eigenen Rekorde gebrochen, eine aussergewöhnliche Frau im Tor! Dann kamen noch Diskussionen auf, ob im Damenhockey nicht endlich auch Checks erlaubt werden sollen. Ist ein heikles Thema. Denn kommt es zu hartem Körpereinsatz und eine Dame liegen bleibt ... es ist klar definiert: Fliesst Blut, dann gibts 5 Minuten. Da fangen die Probleme an. Mal angenommen, die Spielerin hat gerade ihren monatlichen Ölwechsel ... und dann?? Sie blutet. Also 5 Minuten für die Gegnerin und Spieldauer? Nein, lassen wir es so, wie es ist. Keine Forensik auf dem Spielfeld (was für Blut ist denn das genau?).
Genervt haben mich die olympischen Spiele vor allem mit den Push-Meldungen durch die Nacht. Jeden Morgen mal "Franka Barbarossa holt Silber im Triple-Jump Heavy Halfpipe-Cross". Als erstes Googeln, was das genau für ein Sport sei. Egal.
Nun aber zur ganz wichtigen Nachricht: Für die Playoffs und fürs Finale hat "Villiger Tobacco" an der Spitalgassepassage diese herrlichen Cigarren im Sortiment (ab sofort). Ein Einzelstück (s. Bild) oder das "Drü Drittu"-Pack (s. Bild). Ach wie herrlich kreativ, bei einer Meisterschaft nicht mehr Marlboro runterrauchen, nein, diesesmal eine edler Stumpen. Klar kauf ich mir so ein Teil.
So, morgen gehts endlich weiter, der HC Davos kommt zu uns in die warme Russenpeitsche und will gewinnen. Wir werden hoffentlich den Tritt vor den Playoffs schnell finden und die Würste nach Hause ballern.
Montag, 17. April 2017
Playoff F 6: EV Zu - SC Bern 1:5 SCHWEIZERMEISTER GOPFERTRAMMINOMAU
Einfach nur stolz dürfen wir sein! Mit einer gnadenlos guten Leistung haben wir heute sämtlichen Zuger Schienen die Weichen auf Absturtz gestellt. Zum ersten Mal seit 2000 Jahren hat ein Verein den Titel verteidigt. Baumeister für diesen Triumph waren für mich Karl Neinonen, der das Team taktisch brilant kutschierte, dann Leo, dann Unti, dann eigenlich jeder in diesem Team. Ganz vorne auch die Trüffelnacht! Was für ein Playoffspieler! Etwas weinen musste ich bei Schlusssirene trotzdem, weil es doch das lezte Spiel der Legenden Schobä und Armert und Plüsch Ferdu war. Tut weh! Aber jetzt wollen wir anständig feiern! Gott wie geil ist das denn!!! Und wir wollen auch die Verlierer aus Zug nicht vergessen: man kann ihnen zu einer grossen Saison gratulieren. Fast hätte es diese Jahr gereicht, der schlimmse Satz komm jetzt: Zweiter werden ist ja auch geil. Uha. Gell EV Zug. Uha.
Also, wie genau holten wir unseren 15. Meistertitel?
Nun, im ersten Drittel hatten wir (auch ich) sehr viel Respekt vor dem EVZ. Die hatten uns ja einiges angedroht mit Tempo und so weiter. Doch wir standen ihnen von der ersten Sekunden an auf den Füssen herum. Einfach gut! Wir kämpften wirklich wie Bären. Das beinduckte scheinbar auch den Gegner. Denn der Lichtbild-Mann Diaz velor nervös vor dem eigenen Tor sie Scheibe sehr stümperhaft an unsere Trüffffelnacht, der in seiner typisch sympythischen Art hervorgrub und eiskalt zum 1:0 abschloss. Wir waren früh auf Meisterkurs! Noch viel mehr, als der Lasch das 2:0 schoss. Von hinter dem Tor erziehlt. Tobi die Ananas schaute wohl gerade "Sponegbob Keiskopf" im TV. Der Lasche sah, dass Steifan doof stand und lupfte ihm die Scheibe an die schwitzende Achsel, von dort fiel der Puck zum 2:0 über die Linie. Das Meisterbier schmecke schon viel viel besser. Die Reaktion der Zuger konntenn wir cool abfedern, so das wir mit einer 2:0-Führung in die Pause konnten. Was für ein geiles Drittel der Boys!!!
Die einheilige Meinung war nun: Zug kommt aber jetzt im 2. Drittel wie die Sau. Es ging so. Nach in paar Sekunden stocherte Moser der Du bist das 3:0 in die Kiste. Jubeln, Hüpfen, kompakt hüpfen! Dann kam die erste Strafe für Zug, es dauerte nur Sekunden, bis Uni abzog und Tobi die Ananas eneut daneben reckte wie ein ausgebildeter Danebenrecker. 4:0!! Zug und das gute Heimpublikum gaben jedoch NIE auf. So wursteten sie uns dann halt das 1:4 in den Kasten. So kindisch im Fall! Aber mit einem 1:4 nach 40 Minuten kann man ja leben, nicht? Uha.
Im letzten Drittel schaute man eigentlih fast nur noch auf die Uhr. Zum Glück das Team nicht. Die gaben weiterhin alles, ohne Pause und Bier. Und sie schossen nach einem wunderbaren Angriff durch das Ehebett die Entscheidung. 1:5 und Tränen in den Augen! Der Titel war da, das wusste man jetzt. Was für eine Party! Was für ein geiler Support der Berner Kurve! Ich bin heute unglaublich stolz , SC Berner zu sein!!! Das bin ich immer, aber das war heute wirklich von A-Z geil!!!!
Also, wie genau holten wir unseren 15. Meistertitel?
Nun, im ersten Drittel hatten wir (auch ich) sehr viel Respekt vor dem EVZ. Die hatten uns ja einiges angedroht mit Tempo und so weiter. Doch wir standen ihnen von der ersten Sekunden an auf den Füssen herum. Einfach gut! Wir kämpften wirklich wie Bären. Das beinduckte scheinbar auch den Gegner. Denn der Lichtbild-Mann Diaz velor nervös vor dem eigenen Tor sie Scheibe sehr stümperhaft an unsere Trüffffelnacht, der in seiner typisch sympythischen Art hervorgrub und eiskalt zum 1:0 abschloss. Wir waren früh auf Meisterkurs! Noch viel mehr, als der Lasch das 2:0 schoss. Von hinter dem Tor erziehlt. Tobi die Ananas schaute wohl gerade "Sponegbob Keiskopf" im TV. Der Lasche sah, dass Steifan doof stand und lupfte ihm die Scheibe an die schwitzende Achsel, von dort fiel der Puck zum 2:0 über die Linie. Das Meisterbier schmecke schon viel viel besser. Die Reaktion der Zuger konntenn wir cool abfedern, so das wir mit einer 2:0-Führung in die Pause konnten. Was für ein geiles Drittel der Boys!!!
Die einheilige Meinung war nun: Zug kommt aber jetzt im 2. Drittel wie die Sau. Es ging so. Nach in paar Sekunden stocherte Moser der Du bist das 3:0 in die Kiste. Jubeln, Hüpfen, kompakt hüpfen! Dann kam die erste Strafe für Zug, es dauerte nur Sekunden, bis Uni abzog und Tobi die Ananas eneut daneben reckte wie ein ausgebildeter Danebenrecker. 4:0!! Zug und das gute Heimpublikum gaben jedoch NIE auf. So wursteten sie uns dann halt das 1:4 in den Kasten. So kindisch im Fall! Aber mit einem 1:4 nach 40 Minuten kann man ja leben, nicht? Uha.
Im letzten Drittel schaute man eigentlih fast nur noch auf die Uhr. Zum Glück das Team nicht. Die gaben weiterhin alles, ohne Pause und Bier. Und sie schossen nach einem wunderbaren Angriff durch das Ehebett die Entscheidung. 1:5 und Tränen in den Augen! Der Titel war da, das wusste man jetzt. Was für eine Party! Was für ein geiler Support der Berner Kurve! Ich bin heute unglaublich stolz , SC Berner zu sein!!! Das bin ich immer, aber das war heute wirklich von A-Z geil!!!!
Freitag, 14. April 2017
Playoff F 4: EV Zug - SC Bern 3:2 nV
Als erstes muss ich mich bei meiner Tochter bedanken, die zum zweiten Mal die Meldung "Pabba fühlt sich nicht so gut" gepostet hat. Jetzt, nach ein paar Stunden Schlaf bin ich wieder fit. Habe vorhin gerade einen Halbmarathon gemacht. Alles grün wieder. Uha. Nicht wirklich. Aber egal, Playoffs sind Playoffs. Manchmal gibt es dann halt auch Playouts, nur bei mir. Also, so wie wir gestern gespielt haben, werden wir in dieser Serie kaum noch ein Spiel gewinnen. Das war, ganz ehlich gesagt, ein bisschen Loser-Hockey. Das war sicher auch der Grund, dass der Weisswein so grob bei mir eingeschlagen hat. Ich in sehr sensibel, wenn etwas nicht so ist, wie es sein müssse, dann reagaiert mein wunderschön geformtes Mägeli halt so trotzig.
Also, das Spiel beginnt, ich sitzte frisch geschminkt auf meinem Stammplatz. Klar kam mir die schwarze Scheibe etwas schnell vor. Was ich jedoch noch haargenau gesehen habe: Zug war wild und entschlossen. Die hatten dieses "ich hau jetzt mal einfach drauf"-Gen im Blutkreislauf, während wir meistens am Verhindern waren, kaum am Agieren. Wenn wir was reissen wolleten, war es dann wirklich fast so kompliziert wie ein Schnittmuster aus "Meyers Modeblatt". Eben, diese wilde Entschlossenheit, wo ist sie? Oder hat uns jetzt Zug so gut im Griff? Wir waren 2:0 in Rückstand, es drehte schon leich in meinem Schädel.
Doch noch einmal kriegten wir eine Chance im zweiten Drittel. Plüsch Ferdu wurstete die Scheibe so vor das Tor, dass die Zuger ihn selber reinlöffelten. Nun waren wir wieder dran. Aber nach wie vor reichte es nicht. Schlussendlich muss man nur auf die Schussstatistik gaffen. 42:33 für den EV Zug. Also sind die Fragen schon mit dem fast beantwortet. Klar, dieser unsägliche Pfosten hat in letzter Zeit massiv etwas gegen uns.
Im lezten Drittel konne Moser der Du bist tatsächlich noch ausgleichen. 2:2 und nun gopfertammmi hätte das Spiel einfach für uns kippen müssen. Das einzige was nun kippte war aber mein Magen.
Die Verlängerung kriegte ich nicht mehr mitt, weil ich seit Minuten die Schüssel anstarrte. Auch Kult, das gibt ganz neue Perspektiven, meine Bindung zum Klo ist nun sehr intensiv geworden. Ich höre den Fluch meiner Frau und wusste: "wir haben es erneut versammelt". Dem entscheidenden Tor der Zuger ging eine Fehlerkette von uns voran. Zug nützt im Moment alles sehr brutal aus, was wir halt falsch machen. Endlich konne ich dann mein Magen-Gefängnis verlassen. Die Laune war dahin. Logo, auch meine Bewegungskoordination. Im dritten Versuch plumpse ich endlich in mein Bett und nicht auf den Boden. Das ist eben noch Kampfgeist, nicht?
Also, wir bauchen nun dringend den "Reset-Knopf". So werden wir das Finale verlieren, ganz klar. Unbegreiflich, wie man nach einem sooo souveränen Heimauftritt und dem anschliessenden Break nun die Serie nicht mehr im Griff hat. Jä nu, es läuft nicht immer wie im Trickfilm. Verloren ist noch nichts, wir brauchen nur noch 2 Siege, aber wir müssten nun dringend mal einfach den ersten der Beiden holen.
Dann werde ich mich jetzz mal auf den Weg machen und das Altglas entsorgen gehen. Die Sauhund-Weissweinflaschen werde ich mit soviel Entschlossenheit in den Container hämmern, dass das ganze Quartier auf dem Bett stehen wird. Egal. Was weg muss, muss weg. Wir treffen uns morgen in der Allmend, was für ein wichtiges Spiel! Sehen wir wieder Playoff-Hockey made by SCB oder kurven wir weiterhin rum eine Skischule alben einen Hoger runterrutscht? Fragen über Fragen. Mann habe ich eine Scheisslaune! Bitte SCB, bing mich wieder auf die Höhe! Morgen! Keine Diskussion!
Also, das Spiel beginnt, ich sitzte frisch geschminkt auf meinem Stammplatz. Klar kam mir die schwarze Scheibe etwas schnell vor. Was ich jedoch noch haargenau gesehen habe: Zug war wild und entschlossen. Die hatten dieses "ich hau jetzt mal einfach drauf"-Gen im Blutkreislauf, während wir meistens am Verhindern waren, kaum am Agieren. Wenn wir was reissen wolleten, war es dann wirklich fast so kompliziert wie ein Schnittmuster aus "Meyers Modeblatt". Eben, diese wilde Entschlossenheit, wo ist sie? Oder hat uns jetzt Zug so gut im Griff? Wir waren 2:0 in Rückstand, es drehte schon leich in meinem Schädel.
Doch noch einmal kriegten wir eine Chance im zweiten Drittel. Plüsch Ferdu wurstete die Scheibe so vor das Tor, dass die Zuger ihn selber reinlöffelten. Nun waren wir wieder dran. Aber nach wie vor reichte es nicht. Schlussendlich muss man nur auf die Schussstatistik gaffen. 42:33 für den EV Zug. Also sind die Fragen schon mit dem fast beantwortet. Klar, dieser unsägliche Pfosten hat in letzter Zeit massiv etwas gegen uns.
Im lezten Drittel konne Moser der Du bist tatsächlich noch ausgleichen. 2:2 und nun gopfertammmi hätte das Spiel einfach für uns kippen müssen. Das einzige was nun kippte war aber mein Magen.
Die Verlängerung kriegte ich nicht mehr mitt, weil ich seit Minuten die Schüssel anstarrte. Auch Kult, das gibt ganz neue Perspektiven, meine Bindung zum Klo ist nun sehr intensiv geworden. Ich höre den Fluch meiner Frau und wusste: "wir haben es erneut versammelt". Dem entscheidenden Tor der Zuger ging eine Fehlerkette von uns voran. Zug nützt im Moment alles sehr brutal aus, was wir halt falsch machen. Endlich konne ich dann mein Magen-Gefängnis verlassen. Die Laune war dahin. Logo, auch meine Bewegungskoordination. Im dritten Versuch plumpse ich endlich in mein Bett und nicht auf den Boden. Das ist eben noch Kampfgeist, nicht?
Also, wir bauchen nun dringend den "Reset-Knopf". So werden wir das Finale verlieren, ganz klar. Unbegreiflich, wie man nach einem sooo souveränen Heimauftritt und dem anschliessenden Break nun die Serie nicht mehr im Griff hat. Jä nu, es läuft nicht immer wie im Trickfilm. Verloren ist noch nichts, wir brauchen nur noch 2 Siege, aber wir müssten nun dringend mal einfach den ersten der Beiden holen.
Dann werde ich mich jetzz mal auf den Weg machen und das Altglas entsorgen gehen. Die Sauhund-Weissweinflaschen werde ich mit soviel Entschlossenheit in den Container hämmern, dass das ganze Quartier auf dem Bett stehen wird. Egal. Was weg muss, muss weg. Wir treffen uns morgen in der Allmend, was für ein wichtiges Spiel! Sehen wir wieder Playoff-Hockey made by SCB oder kurven wir weiterhin rum eine Skischule alben einen Hoger runterrutscht? Fragen über Fragen. Mann habe ich eine Scheisslaune! Bitte SCB, bing mich wieder auf die Höhe! Morgen! Keine Diskussion!
Dienstag, 11. April 2017
Playoff F 3: SC Bern - EV Zug 1:2 nV
Nein, auch dieser Abend erschüttert mich nicht. Es sind meine 29igsten Playoffs, und glaubt mir, solche Spiele wie heute Abend habe ich schon viele erlebt. Eigentlich war alles parat für einen erneuten Sieg, doch dann löffelten wir uns selber in den Abgrund. Aber wenn wir es nüchtern betrachten, ein bisschen verdient war die Niederlage. Der EV Zug war weder gross und mächtig, auch wenn ihr das bald in den Online-Zeitungen lesen werdet. WIR WAREN HEUTE EINFACH NICHT GUT GENUG UND BASTA. Ihr kennt mich, in den Playoffs hasse ich jedes Gegentor wie Gift, Niederlagen schieben mir die gesamte Woche in den Arsch. Aber man muss es akzeptieren. Wir waren heute in der Offensive ein laues Lüftchen, auch wenn wir trotzdem das Spiel hätten holen müssen. Im letzten Dirttel versiebten wir 3 x das siegsichernde 2:0 ... und kriegten dann einen Ofen, über den ich nicht weiter diskutieren müssen. Aber, ehrlich jetzt, eigentlich ist nichts passiert heute. Wir haben das Break wieder abgegeben, das wir gar nicht brauchen. Nach wie vor haben wir es auf den Stöcken. Und wenn beim Gegner nun die Euphorie ausbricht, weil sie zum ersten Mal seit Christi Geburt ein Playoff-Finalspiel gewonnen haben, soll es uns nur recht sein. Wir sind die perfekte Euphorie-Bremse, das werden wir schon am Gründonnerstag beweisen.
Begonnen hat es eben viel zu zahm das Ganze. Die Leichtigkeit war nicht mehr da, wir mussten uns jeden Furzpuck in ihrem Drittel erknorzen wie ein Alpöhi, wenn er mit seiner Lieblingskuh schmusen will. Dann liessen wir Zug mit viel zu viel Tempo immer wieder in unser Drittel eindringen. Etwas war einfach anders als in den 2 Spielen zuvor. Zug foulte sich dann selber in die Scheisse, den verdienten 5-Minüter gegen sie nutzten wir dann durch unser Ehebett zur Führung. Das Stadion stand auf den Sitzen, aber wir hockten auf dem Eis herum ... da kam einfach zu wenig. In dieser Phase hätten wir normalerweise nachgedoppelt. Doch heute Abend sollte und wollte es nicht sein.
Das zweite Drittel besserte nicht gross. Zwar hatten wir irgendwann immer wieder sowas wie eine Chance, aber mir fehlte der wilde Blick um dieses 2:0 zu schiessen. Das war Wasser auf die Mühle der Zuger. Sie hielten sich mit dem knappen Resultat einfach zu lange am Leben. Ein ereignisloses Drittel aus unserer Sicht. Aber eben, für Zug war es wie Balsam auf Morants brüchige Haare.
Dann, im letzten Drittel, kam so eine Art vibrieren für Vibratoren ohne Batterie in die Halle. Grösssere Chancen zum 2:0 kann man ja fast nicht versieben. ... aber eben, wenn es nich läuft, dann läuft es einfach nicht. Krass war die Mosere. In Zug traf er aus 60 Meter ins leere Tor, heute traf er aus 60 cm nur den Pfosten. Was habe ich da geflucht. Und irgendwie ahnte man ja da schon fast, was kommen würde. 5 Minuten vor Schuss liess man Matschbirni zu lange laufen, sein Schüsschen fiel ins Tor, wuff, und ich war wieder nüchtern. Aber kein Vowurf an Leo, dass kann auch ihm passieren. So blieb es beim 1:1 und es ging in die Verlängerung.
Das passierte es dann halt bei uns, ein abgelenker Weitschuss bachte den Zugern den nicht unverdienten Sieg. So steht die Serie nur noch 2:1 für UNS. Noch 2 Heimsiege fehlen theoretisch, aber da müssen wir ganz anders auftreten als heute Abend! Egal, in jeder Serie darf man einen Gagel-Match einfahren, ich hoffe, der ist jetzt passiert. Egal, morgen keine Zeitung kaufen, keine Online-Berichte lesen, keine Fragen beantworten in den ÖV (was heisi gmacht gestern??). Normale Antwort wäre ja da: Friss Gift. Aber egal, die Chance zur Revanche kommt ja bald, ne?
Meine Bitte an die Berner Kurve in Zug: Ihr müsste kompakt hopsen, das wird das Motto sein müssen! Kompakt hopsen! Weitersagen!!
Shit happens, aber wir sind gut im putzen und werden ganz sicher eine bessere, inspiriertere Leistung zeigen in Zug. Ich weiss es. Vertraut mir!
Begonnen hat es eben viel zu zahm das Ganze. Die Leichtigkeit war nicht mehr da, wir mussten uns jeden Furzpuck in ihrem Drittel erknorzen wie ein Alpöhi, wenn er mit seiner Lieblingskuh schmusen will. Dann liessen wir Zug mit viel zu viel Tempo immer wieder in unser Drittel eindringen. Etwas war einfach anders als in den 2 Spielen zuvor. Zug foulte sich dann selber in die Scheisse, den verdienten 5-Minüter gegen sie nutzten wir dann durch unser Ehebett zur Führung. Das Stadion stand auf den Sitzen, aber wir hockten auf dem Eis herum ... da kam einfach zu wenig. In dieser Phase hätten wir normalerweise nachgedoppelt. Doch heute Abend sollte und wollte es nicht sein.
Das zweite Drittel besserte nicht gross. Zwar hatten wir irgendwann immer wieder sowas wie eine Chance, aber mir fehlte der wilde Blick um dieses 2:0 zu schiessen. Das war Wasser auf die Mühle der Zuger. Sie hielten sich mit dem knappen Resultat einfach zu lange am Leben. Ein ereignisloses Drittel aus unserer Sicht. Aber eben, für Zug war es wie Balsam auf Morants brüchige Haare.
Dann, im letzten Drittel, kam so eine Art vibrieren für Vibratoren ohne Batterie in die Halle. Grösssere Chancen zum 2:0 kann man ja fast nicht versieben. ... aber eben, wenn es nich läuft, dann läuft es einfach nicht. Krass war die Mosere. In Zug traf er aus 60 Meter ins leere Tor, heute traf er aus 60 cm nur den Pfosten. Was habe ich da geflucht. Und irgendwie ahnte man ja da schon fast, was kommen würde. 5 Minuten vor Schuss liess man Matschbirni zu lange laufen, sein Schüsschen fiel ins Tor, wuff, und ich war wieder nüchtern. Aber kein Vowurf an Leo, dass kann auch ihm passieren. So blieb es beim 1:1 und es ging in die Verlängerung.
Das passierte es dann halt bei uns, ein abgelenker Weitschuss bachte den Zugern den nicht unverdienten Sieg. So steht die Serie nur noch 2:1 für UNS. Noch 2 Heimsiege fehlen theoretisch, aber da müssen wir ganz anders auftreten als heute Abend! Egal, in jeder Serie darf man einen Gagel-Match einfahren, ich hoffe, der ist jetzt passiert. Egal, morgen keine Zeitung kaufen, keine Online-Berichte lesen, keine Fragen beantworten in den ÖV (was heisi gmacht gestern??). Normale Antwort wäre ja da: Friss Gift. Aber egal, die Chance zur Revanche kommt ja bald, ne?
Meine Bitte an die Berner Kurve in Zug: Ihr müsste kompakt hopsen, das wird das Motto sein müssen! Kompakt hopsen! Weitersagen!!
Shit happens, aber wir sind gut im putzen und werden ganz sicher eine bessere, inspiriertere Leistung zeigen in Zug. Ich weiss es. Vertraut mir!
Montag, 10. April 2017
Beide Playoff-Finalisten-Trainer bei Tuni zu Besuch!
Wenn ich rufe, dann kommen sie. Gestern klingelte es an meiner Haustüre, da standen Harold Kreis und Karl Jalonen vor meiner Haustüre. Eine grosse Ehre, ich habe die beiden freundlich empfangen, aber einzeln ins Gespräch genommen, das war hochinteressant.
Zuerst redete ich mit Harold Kreis. Das Gespräch verlief eher schleppend. Ich wollte ihn etwas aus der Reserve locken und fragte ihn, wie er sich denn fühle. Hat doch die Stadt Zug einen Kreisvortritt offiziell in "Harold-Kreis-Vortritt" unbenannt. Erst zwei Mitgliedern des EV Zug kommt diese Ehre zuteil. Eben jetzt dem Harold, vor einem Monat wurde ein Feldweg, wo die meisten Zuger Einwohner ihre Hunde kacken lassen, in Johann-Morant-Allee getauft. Harold überlegte lange und hat mir bis heute keine Antwort gegeben. Dann fragte ich ihn, was er machen würde, wenn er in der Küche steht, und er bemerkt, dass ein Bier jetzt gleich auf den Küchenboden fallen wird. Er überlegte gut 3 Stunden und sagte dann "ich würde zu weinen beginnen". OK. Alles klar. Tschüss Harold! Er schlurfte ins Treppenhaus.
Karl war etwas spontaner. Ganz zuerst schnappte er sich mein Meisterwerk "111 Gründe, den SC Bern zu lieben" und signierte das Teil (s. Foto). Mal angenommen, der SCB wird Meister, wie wertvoll ist dieses Buch dann geworden? Karl war sehr spontan und beantwortete meine Fragen oft schon, bevor ich sie überhaupt gestellt hatte. Ich riskierte es und fragte ihn ebenfalls die hochstehende Frage mit der Küche und dem Bier, das runterfallen wird. Nun, Karl antwortete so, dass er sofort ein Kissen auf den Boden legen würde, daneben noch eins, damit die drohende Gefahr abgefedert wird. Und Ville die Tonne müsste daneben liegen und das springende Bier auffangen. OK. Geniale Taktik wie auf dem Eis! Und ich bohrte weiter, "was wenn die Flasche trotzdem kaputt ginge?". Karl schaute mich an und sagte "dann kaufe ich eine neue Wohnung!". So liebe ich es eben. Ich verabschiedete mich nun ebenfalls vom Finnen. Er ging gut gelaunt ins Treppenhaus, wo er noch den Harold überholte, der scheinbar seit einer Stunde mit einer Treppenstufe ein Gespräch führte.
Also keine Panik EV Zug, wenn der Harold heute im Training fehlt, er ist unterwegs und wird sicher im Verlauf dieser Woche in Zug eintreffen. Ich habe ihm zur Vorsicht noch einen Zettel auf den Rücken geklebt "Bitte in Zug abliefern". Falls er im Bahnhof Bern einschläft. Die SBB und der EV Zug haben das Heu ja nicht mehr auf der gleichen Bühne. Der EV Zug ist sauer auf die SCB. Erst lassen sie Züge entgleisen, nun singen die gegnerischen Fans natürlich immer dieses "Zug entgleist"-Lied. Dann sagt die SBB auch noch, dass sie neue Weiche brauchen, und bieten dafür Morant auf, weil er so weich sei. Egal, morgen geben wir wieder Vollgas!
Zuerst redete ich mit Harold Kreis. Das Gespräch verlief eher schleppend. Ich wollte ihn etwas aus der Reserve locken und fragte ihn, wie er sich denn fühle. Hat doch die Stadt Zug einen Kreisvortritt offiziell in "Harold-Kreis-Vortritt" unbenannt. Erst zwei Mitgliedern des EV Zug kommt diese Ehre zuteil. Eben jetzt dem Harold, vor einem Monat wurde ein Feldweg, wo die meisten Zuger Einwohner ihre Hunde kacken lassen, in Johann-Morant-Allee getauft. Harold überlegte lange und hat mir bis heute keine Antwort gegeben. Dann fragte ich ihn, was er machen würde, wenn er in der Küche steht, und er bemerkt, dass ein Bier jetzt gleich auf den Küchenboden fallen wird. Er überlegte gut 3 Stunden und sagte dann "ich würde zu weinen beginnen". OK. Alles klar. Tschüss Harold! Er schlurfte ins Treppenhaus.
Karl war etwas spontaner. Ganz zuerst schnappte er sich mein Meisterwerk "111 Gründe, den SC Bern zu lieben" und signierte das Teil (s. Foto). Mal angenommen, der SCB wird Meister, wie wertvoll ist dieses Buch dann geworden? Karl war sehr spontan und beantwortete meine Fragen oft schon, bevor ich sie überhaupt gestellt hatte. Ich riskierte es und fragte ihn ebenfalls die hochstehende Frage mit der Küche und dem Bier, das runterfallen wird. Nun, Karl antwortete so, dass er sofort ein Kissen auf den Boden legen würde, daneben noch eins, damit die drohende Gefahr abgefedert wird. Und Ville die Tonne müsste daneben liegen und das springende Bier auffangen. OK. Geniale Taktik wie auf dem Eis! Und ich bohrte weiter, "was wenn die Flasche trotzdem kaputt ginge?". Karl schaute mich an und sagte "dann kaufe ich eine neue Wohnung!". So liebe ich es eben. Ich verabschiedete mich nun ebenfalls vom Finnen. Er ging gut gelaunt ins Treppenhaus, wo er noch den Harold überholte, der scheinbar seit einer Stunde mit einer Treppenstufe ein Gespräch führte.
Also keine Panik EV Zug, wenn der Harold heute im Training fehlt, er ist unterwegs und wird sicher im Verlauf dieser Woche in Zug eintreffen. Ich habe ihm zur Vorsicht noch einen Zettel auf den Rücken geklebt "Bitte in Zug abliefern". Falls er im Bahnhof Bern einschläft. Die SBB und der EV Zug haben das Heu ja nicht mehr auf der gleichen Bühne. Der EV Zug ist sauer auf die SCB. Erst lassen sie Züge entgleisen, nun singen die gegnerischen Fans natürlich immer dieses "Zug entgleist"-Lied. Dann sagt die SBB auch noch, dass sie neue Weiche brauchen, und bieten dafür Morant auf, weil er so weich sei. Egal, morgen geben wir wieder Vollgas!
Samstag, 8. April 2017
Playoff F 2: EV Zug - SC Bern 2:4
Der Capo schreit: "Wozu sind wir bereit?". Dahinter, 800 Berner in schönen 8-er Reihen, im Chor: "Wir sind im immer bereit zu einem Break. Shake! Shake!". Dazu schütteln die Adonis-Fans des SCB ihre herrlichen Hintern. Yes Yes Yes, wir haben heute Abend das Break geschafft! Göttlich! Wir sind in den Playoffs 2016/17 auswärts noch unbesiegt. Sagenhaft. Das Break heute ist wichtig, weil Zug doch eine etwas andere Falle machte als am Donnerstag. Mann des Spiels für mich war heute der unter dem Sand lebt. Ein legendärer Ofen und mindestens 31 Abschlüsse der Zuger in höchster Not verhindert. Der 2:4-Erfolg in der Rosshaar-Arena bringt uns in eine gute Position ... nicht mehr und nicht weniger. Besonders gefreut hat es mich heute, dass nach dem geilen Kurmann am Donnerstag heute endlich wieder nach Minigolf-Regeln gepfiffen wurde. So muss es sein! In Spiel 1 darf man fast alles, in Spiel 2 dann nichts mehr. Top. Und erneut hatten wir den besseren Goalie, denn Leo sah beim 2:2 nicht glücklich aus, die Scheibe wurde aber noch abgelenkt, aber der Tobi die Ananas Steiffan überbot sich dann wieder selber, als er das 3:2 selber in die Kiste stüpfte. Uha. Pech. Aber egal.
Also, Zugoslavia kam wirklich besser aufs Eis als am Donnerstag. Gut, das war ja auch nicht besonders schwer, einfach mehr bewegen als ein Bewusstloser hiess das. Wir waren unter Druck, ist auch klar wenn man fast das ganze Drittel in Unterzahl spielen muss. Zu spät hatten die Spieler erkannt, dass eben heute andere Regeln galten als am Donnerstag. Dumm haben wir gefoult. Mit zwei Mann weniger schoss dann die Fotokopie (so sagt man doch den Diaz aus den Ferien, nicht?) die Zuger in Front. Meine Laune senkte sich. Obschon ich wie das Team NIEMALS aufgebe. Wir hatten eine grosse Chance, als der Schweweh in Unterzahl meinen Puls hätte beruhigen können. Aber was soll, nach dem ersten Gegentor gegen Zug ging ich halt mal mit einem Rückstand in die Pause. Mit einer Scheisslaune.
Aber dann kam das zweite Drittel. Und ich hüpfte im Chor. Kann man das? Egal. Wir spielten Powerplay. Ein Laser-Angriff. Unti auf Rüfi, der hart auf unleashed Läsch, ein wunderschöner Ausgleich! Erneut im Powerplay kam dann der grosse Auftritt von Unit. Er lief über das ganze Feld und schoss geil ein. Der Puck war tatsächlich drin. Genoni hätte, wenn er im Zuger Tor gewesen wäre, wohl noch einen Schluck gesoffen und dann die Scheibe locker mit der Stockhand abgewehrt. Aber egal. Tobi die Ananas, ab Morgen überall dort, wo es gute Spiele gibt! Das 2:1 hielt aber nicht lange, da Zug in Überzahl sofort ausglich. Ein Schuss, ein Furz lenkte vor Leo ab, die Scheibe kullerte über die Linie. Egal, sah haltbar aus. War aber schwerer zum Halten, als es wir betrunkene Jungs warhaben wollen! 2:2 nach 40 Minuten, ich hatte bessere Laune, nicht mehr in Rückstand und so ...
Im letzten Drittel dann der Hiobs für Zug. Die prächtige Blume semmelte einen gefährlich vor das Tor, total unübersichtlich, erst in Zeitlupe sah man, dass Tobi die unglückliche Ananas Steiffan die Scheibe schlussendlich selber ins Tor gelöffelt hat. Uha uha uha. So geil. Aber keine Schadenfreude jetzt! Ich bitte Euch! Uha uha uha. Tooooooooor!!! Danach war Zug 4 mal sehr nahe am Ausglich, Meine Hoden schrumpften fast auf Kokosnuss-Grösse! Echt jetzt. Sekunden vor Schluss, Zug ohne Goalie, gewannen wir das wichtigste Bully des Abends, und die Mosere schoss aus 60 Metern in den leeren Knarst! Mein Torjubel war so penetrant, dass ich jetzt Rayonverbot in der Innerschweiz habe. Aber ist egal.
Also, Zug hat heute gezeigt, dass die Serie immer noch länger dauern könnte, als wir uns alle erhoffen. Sie waren viel besser als am Donnerstag und haben sich heute ein bisschen selber in die Scheisse gelöffelt. Bei uns ist die Gewissheit da. auch wenn es nicht ganz rund läuft, sind wir immer für einen Sieg gut. Und diese Gewissheit, ist unbezahlbar!
Man sieht sich Dienstag, die Halle muss beben, hudeln, vibrieren! Schlaft gut!
Also, Zugoslavia kam wirklich besser aufs Eis als am Donnerstag. Gut, das war ja auch nicht besonders schwer, einfach mehr bewegen als ein Bewusstloser hiess das. Wir waren unter Druck, ist auch klar wenn man fast das ganze Drittel in Unterzahl spielen muss. Zu spät hatten die Spieler erkannt, dass eben heute andere Regeln galten als am Donnerstag. Dumm haben wir gefoult. Mit zwei Mann weniger schoss dann die Fotokopie (so sagt man doch den Diaz aus den Ferien, nicht?) die Zuger in Front. Meine Laune senkte sich. Obschon ich wie das Team NIEMALS aufgebe. Wir hatten eine grosse Chance, als der Schweweh in Unterzahl meinen Puls hätte beruhigen können. Aber was soll, nach dem ersten Gegentor gegen Zug ging ich halt mal mit einem Rückstand in die Pause. Mit einer Scheisslaune.
Aber dann kam das zweite Drittel. Und ich hüpfte im Chor. Kann man das? Egal. Wir spielten Powerplay. Ein Laser-Angriff. Unti auf Rüfi, der hart auf unleashed Läsch, ein wunderschöner Ausgleich! Erneut im Powerplay kam dann der grosse Auftritt von Unit. Er lief über das ganze Feld und schoss geil ein. Der Puck war tatsächlich drin. Genoni hätte, wenn er im Zuger Tor gewesen wäre, wohl noch einen Schluck gesoffen und dann die Scheibe locker mit der Stockhand abgewehrt. Aber egal. Tobi die Ananas, ab Morgen überall dort, wo es gute Spiele gibt! Das 2:1 hielt aber nicht lange, da Zug in Überzahl sofort ausglich. Ein Schuss, ein Furz lenkte vor Leo ab, die Scheibe kullerte über die Linie. Egal, sah haltbar aus. War aber schwerer zum Halten, als es wir betrunkene Jungs warhaben wollen! 2:2 nach 40 Minuten, ich hatte bessere Laune, nicht mehr in Rückstand und so ...
Im letzten Drittel dann der Hiobs für Zug. Die prächtige Blume semmelte einen gefährlich vor das Tor, total unübersichtlich, erst in Zeitlupe sah man, dass Tobi die unglückliche Ananas Steiffan die Scheibe schlussendlich selber ins Tor gelöffelt hat. Uha uha uha. So geil. Aber keine Schadenfreude jetzt! Ich bitte Euch! Uha uha uha. Tooooooooor!!! Danach war Zug 4 mal sehr nahe am Ausglich, Meine Hoden schrumpften fast auf Kokosnuss-Grösse! Echt jetzt. Sekunden vor Schluss, Zug ohne Goalie, gewannen wir das wichtigste Bully des Abends, und die Mosere schoss aus 60 Metern in den leeren Knarst! Mein Torjubel war so penetrant, dass ich jetzt Rayonverbot in der Innerschweiz habe. Aber ist egal.
Also, Zug hat heute gezeigt, dass die Serie immer noch länger dauern könnte, als wir uns alle erhoffen. Sie waren viel besser als am Donnerstag und haben sich heute ein bisschen selber in die Scheisse gelöffelt. Bei uns ist die Gewissheit da. auch wenn es nicht ganz rund läuft, sind wir immer für einen Sieg gut. Und diese Gewissheit, ist unbezahlbar!
Man sieht sich Dienstag, die Halle muss beben, hudeln, vibrieren! Schlaft gut!
Donnerstag, 6. April 2017
Playoff F 1: SC Bern - EV Zug 5:0
Du, Onkel Maaaaaatin, warum kommt der Matchbericht denn eher spät heute? Bist Du wieder knüllebrülle voll? Nein Du Saubube, das liegt an der 20.15 Uhr Anspielzeit. Zudem hat es gleich vorhin noch an meiner Tür geklingelt. Da standen zwei Zuger. Tobi die Ananas Steiffan und Johnannes Morant gaben sich die Ehre. Ihr Goalie wollte noch Polonaise tanzen, Johann Morant liess sich die Haare brechen bei mir, er kann sie nicht schneiden weil sie so trocken sind. Aber egal. Was für ein Spiel vom SC Bern! Ihr wisst, in den Playoffs hasse ich Gegentore wie Gift, noch viel mehr eine Niederlage. Wie glücklich bin ich jetzt! Ihr könnt es erahnen! Der SCB war heute einfach nur sackstark, das ganze Team, logo stach der Maserati aller Alkbeller heute noch etwas mehr hinaus. 3 Tore in einem Finale, affentittengeil! Und hinten wieder ein Shotout für den Leo, ich klatsche immer noch! Wir waren heute "on fire", und nicht zu knapp. Zug wusste nicht recht, wie ihnen geschah, aber ist egal. Wir führen in der Serie nach einem Kantersieg. Geil.
Das erste Drittel war sowas von stark von uns. Es war auch Janlonens Taktik, die einfach wieder mal massgeschneidert auf den Gegner gepasst hat. Wir kamen schnörkellos, mit viel Tempo und bolzten im Bitz umher, als gäbe es kein morgen mehr. Klasse! Eine Traumkombination leiteten die Arcobello-Festspielel ein. Was für ein geiler Ofen! Danach rumorte es in der Halle, wir waren heiss und geil. Strafe gegen uns? Kein Problem, wenn man Plüsch Ferdu auch "on fire" auf dem Eis hat. Ganz grosse Klasse, wie er eine Scheibe nicht aufgab, sich vor das Tor murkste und den schwarzen Kobold dann noch reinhebelte. 2:0 und man war schon etwas beruhigt. Weil auch von Zug fast nichts kam. Kein Aufbäumen - oder sagen wir es so: wir liessen sie nicht aufbäumen, wir sassen ihnen im Genick. Überall störten wir sie und nervten sie, so wie ich es eben mag in den Playoffs.
Etwas nervös war ich vor dem zweiten Drittel trotzdem. Schon oft haben wir in diesem zweiten Drittel uns die Butter vom Brot lecken lassen. Nur leckte Zug heute wie ein alter Ackergaul. Wir hielten das Tempo hoch und überfoderten die Innerschweizer. Nach etwas mehr als einer Minute schlug Arco zum zweiten Mal zu. 3 Minuten später vollendete Justin Maradonna Messi Krüeger eiskalt zum 4:0 - nun war Party angesagt in der Allmend. Zug war geschlagen - nach 25 Minuten ... das hätte ich mir nicht träumen lassen. Aber Arco hatte noch nicht genug. Sein dritter Treffer liess das 5:0 auf der Anzeige aufleuchten. Träumte ich? Nein, wir waren in absoluter Playoff-Laune!
Das letzte Drittel war dann noch ein Schaulaufen, Zug versuchte nun härter zu kommen, doch wir wichen dem relativ geschickt aus. Schade, dass wir die Powerplays nicht nutzen konnten. Aber ich will das abgebrochene Haar von Morant jetzt nicht in der Suppe suchen gehen. Es war eine eindrucksolle Leistung unserer Jungs. Wir führen in der Serie!
Aber am Samstag wird ganz sicher ein anderer EV Zug in der heimischen Spiess-Hegglin-Arena auf das Eis kommen. Allerdings werden wir auf alles vorbereitet sein, was sie zaubern wollen. "Hard work" wird angesagt sein. Heute konnten wir genug tanzen, nun ruft bald wieder die Arbeit. Ich hoffe, dass unser Steigerungslauf am Samstag erneut noch einen Level höher geschaltet werden kann.
Der SCB hat mir heute so eine Freude gemacht, ich bin mir echt am Überlegen, ob ich die Nacht gleich durchfeiern will. Das wäre aber viel zu früh, noch fehlen 3 Siege. Aber so kann es weitergehen! Tagelang! Nächtelang! Drittellang!
Das erste Drittel war sowas von stark von uns. Es war auch Janlonens Taktik, die einfach wieder mal massgeschneidert auf den Gegner gepasst hat. Wir kamen schnörkellos, mit viel Tempo und bolzten im Bitz umher, als gäbe es kein morgen mehr. Klasse! Eine Traumkombination leiteten die Arcobello-Festspielel ein. Was für ein geiler Ofen! Danach rumorte es in der Halle, wir waren heiss und geil. Strafe gegen uns? Kein Problem, wenn man Plüsch Ferdu auch "on fire" auf dem Eis hat. Ganz grosse Klasse, wie er eine Scheibe nicht aufgab, sich vor das Tor murkste und den schwarzen Kobold dann noch reinhebelte. 2:0 und man war schon etwas beruhigt. Weil auch von Zug fast nichts kam. Kein Aufbäumen - oder sagen wir es so: wir liessen sie nicht aufbäumen, wir sassen ihnen im Genick. Überall störten wir sie und nervten sie, so wie ich es eben mag in den Playoffs.
Etwas nervös war ich vor dem zweiten Drittel trotzdem. Schon oft haben wir in diesem zweiten Drittel uns die Butter vom Brot lecken lassen. Nur leckte Zug heute wie ein alter Ackergaul. Wir hielten das Tempo hoch und überfoderten die Innerschweizer. Nach etwas mehr als einer Minute schlug Arco zum zweiten Mal zu. 3 Minuten später vollendete Justin Maradonna Messi Krüeger eiskalt zum 4:0 - nun war Party angesagt in der Allmend. Zug war geschlagen - nach 25 Minuten ... das hätte ich mir nicht träumen lassen. Aber Arco hatte noch nicht genug. Sein dritter Treffer liess das 5:0 auf der Anzeige aufleuchten. Träumte ich? Nein, wir waren in absoluter Playoff-Laune!
Das letzte Drittel war dann noch ein Schaulaufen, Zug versuchte nun härter zu kommen, doch wir wichen dem relativ geschickt aus. Schade, dass wir die Powerplays nicht nutzen konnten. Aber ich will das abgebrochene Haar von Morant jetzt nicht in der Suppe suchen gehen. Es war eine eindrucksolle Leistung unserer Jungs. Wir führen in der Serie!
Aber am Samstag wird ganz sicher ein anderer EV Zug in der heimischen Spiess-Hegglin-Arena auf das Eis kommen. Allerdings werden wir auf alles vorbereitet sein, was sie zaubern wollen. "Hard work" wird angesagt sein. Heute konnten wir genug tanzen, nun ruft bald wieder die Arbeit. Ich hoffe, dass unser Steigerungslauf am Samstag erneut noch einen Level höher geschaltet werden kann.
Der SCB hat mir heute so eine Freude gemacht, ich bin mir echt am Überlegen, ob ich die Nacht gleich durchfeiern will. Das wäre aber viel zu früh, noch fehlen 3 Siege. Aber so kann es weitergehen! Tagelang! Nächtelang! Drittellang!
Mittwoch, 5. April 2017
Das finale Orakel ist da!
Man sieht sich morgen! Auf gehts, SCB!!!!
Warum eine Prognose für den Final soooo schwierig ist
Gestern ist es schon wieder passiert: Ich sitze entspannt vor dem TV, Telebärn, da tobe ich plötzlich ab "was ist denn das für ein Affe", die Familie beruhigt mich uns sagt "das bist doch Du ...". Ups. Egal. Man sieht sich nicht gerne selber im TV, ich war empört und sagte "Gott, wie Scheisse sehe ich eigentlich aus, ein Profil wie ein Nasenbär". Ich erwartete nun, dass die Familie sagt "Ach komm, Du siehst gut aus". Doch die Antwort "Du siehst immer so aus" war nicht förderlich für mein Selbstvertrauen. Aber davon habe ich ja sonst genug. Alles im Lot also.
Nun steht das Finale vor der Tür. Prognosen abzugeben, ist echt sinnlos. Man kann nur Hoffnungen abgeben, die man als "Prognose" verkauft. Es bringt auch nicht viel, denn die Geschichte der Playoffs ist unberechenbar. Was ich aber schon jetzt sagen kann: Die Tasse (s. Bild) wird in Bern nicht ein einziges Mal verkauft werden. Ist klar, wer will schon den Namen eines Bolzenschneiders auf Kufen vor seinem Gesicht haben?
Für mich gibt es KEINEN Grund, warum wir das Finale nicht gewinnen sollten. Wichtig wird sein, dass wir in diesem Artikel das letzte Mal über Johann geredet haben. Er will den Gegner aus dem Konzept bringen, das darf ihm nicht gelingen, also ignorieren wir den Rummelplatz-Boxer einfach. Wir ziehen Neinonens Plan durch, mir ist es egal ob das wenig Spektakel verspricht oder nicht, am Schluss wollen wir einfach die 4 Spiele gewonnen haben. Auch wegen Plüsch Ferdu, der heute gleichalt geworden ist wie ich. Was wäre das für ein krönender Abschluss seiner Karriere beim SCB!
Falls der Johann sich schlecht aufführt, haben wir ja noch unsere Trüffelnacht. Er wird dann den Johann sicher fragen, wie es seiner Familie geht (obschon das scheinbar nur Reagenzgläser sind). Wir werden für alles vom EV Tram eine Antwort bereit haben.
Bald gehts los, ich habe jetzt schon Krabben im Bauch (Schmetterlinge kann ich nicht sagen, das kitzelt, aber jetzt ist dieses herrlich nervös-klemmende Gefühl da!). Und ich muss nervös sein vor einer Serie, sonst kommt es nicht gut! Auch hier: alles im Grünen!
Selbstverständlich wird heute Abend das unheimliche Orakel zu diesem Finale exklusiv hier erscheinen. Wir wollen ja die Traditionen nicht vernachlässigen! Selbstverständlich wird es NICHT etwas mit "Zug entgleist" zu tun haben, das liest man jetzt überall, ist auch gut, aber Hardboiled kommt immer mit eigenen Ideen zu Euch!
Nun steht das Finale vor der Tür. Prognosen abzugeben, ist echt sinnlos. Man kann nur Hoffnungen abgeben, die man als "Prognose" verkauft. Es bringt auch nicht viel, denn die Geschichte der Playoffs ist unberechenbar. Was ich aber schon jetzt sagen kann: Die Tasse (s. Bild) wird in Bern nicht ein einziges Mal verkauft werden. Ist klar, wer will schon den Namen eines Bolzenschneiders auf Kufen vor seinem Gesicht haben?
Für mich gibt es KEINEN Grund, warum wir das Finale nicht gewinnen sollten. Wichtig wird sein, dass wir in diesem Artikel das letzte Mal über Johann geredet haben. Er will den Gegner aus dem Konzept bringen, das darf ihm nicht gelingen, also ignorieren wir den Rummelplatz-Boxer einfach. Wir ziehen Neinonens Plan durch, mir ist es egal ob das wenig Spektakel verspricht oder nicht, am Schluss wollen wir einfach die 4 Spiele gewonnen haben. Auch wegen Plüsch Ferdu, der heute gleichalt geworden ist wie ich. Was wäre das für ein krönender Abschluss seiner Karriere beim SCB!
Falls der Johann sich schlecht aufführt, haben wir ja noch unsere Trüffelnacht. Er wird dann den Johann sicher fragen, wie es seiner Familie geht (obschon das scheinbar nur Reagenzgläser sind). Wir werden für alles vom EV Tram eine Antwort bereit haben.
Bald gehts los, ich habe jetzt schon Krabben im Bauch (Schmetterlinge kann ich nicht sagen, das kitzelt, aber jetzt ist dieses herrlich nervös-klemmende Gefühl da!). Und ich muss nervös sein vor einer Serie, sonst kommt es nicht gut! Auch hier: alles im Grünen!
Selbstverständlich wird heute Abend das unheimliche Orakel zu diesem Finale exklusiv hier erscheinen. Wir wollen ja die Traditionen nicht vernachlässigen! Selbstverständlich wird es NICHT etwas mit "Zug entgleist" zu tun haben, das liest man jetzt überall, ist auch gut, aber Hardboiled kommt immer mit eigenen Ideen zu Euch!
Freitag, 31. März 2017
Lugano ist ausgeschieden - und ich bin schuld! Aber ist egal.
Also, dann haben wir einfach das Finale erreicht. Nach Biel haben wir nun auch Lugano mit 4:1 gefressen. Für das Spektakel waren wir in beiden Serien nicht zuständig. Aber wir liefen mit der perfekten Taktik von Karl Neinonen auf und stehen im Finale. Kritisieren kann man vieles. Aber wir haben gestern ja deutlich gesehen, was passieren kann, wenn wir die neutrale Zone nicht abschotten und offensive Läufe starten wollen. Unser Fundament ist nun mal die Weltklasse im Tor dank Leo und ein "ersticken" des Gegners. Lugano konnte selten den offensiven Wirbel starten. Schussendlich haben wir alles richtig gemacht und die Serie beendet. Kult! Lugagel wird der nächste Klub sein, der sich aus den Playoffs zurückziehen wird, wenn wir ebenfalls drin sind. Was haben wir die Tessiner in den Playoffs schon abgewatscht ... unglaublich. Spielerisch waren sie wohl besser als wir, aber das interessiert nicht mal die Blattlaus in meinem Garten, die gerade einen Marienkäfer bumst. Mistviech elendes.
Eigentlich war es fast unglaublich, wie wir die Rückstande immer wieder ausglichen. Das Penaltyschiessen war Dramatik pur gestern. Der Brunner, der so gut ist, dass er als Zug ein Güterzug wäre, weil er so gut ist, brachte Lugano in Front. Mir war aufgefallen, dass der Merkellecktiltis sein Handy auf dem Netzdach hatte und dort scheinbar, getarnt als ob er an seiner Grappaflasche nuckeln würde, auch regelmässig Facebook-Meldungen las, ob ihn denn auch ganz viele Leute Weltklasse finden. Das war meine Chance. Da ich die Telefonnummer sämtlicher Eishockeyspieler der Schweiz in meinen Kontakten habe, sah ich da eine Möglichkeit. Bei den ersten 3 Penaltys war ich noch fair, doch als dann Krüeger sich bereit machte, schrieb ich dem lettischen Letten eine SMS: "Elvis, wenn der Bolzen, der jetzt auf Dich zuläuft, mit dem Stock aufs Eis klopft, bedeutet das: ich schiesse mitten aufs Tor. Beweg Dich einfach nicht.". Schwupps, das Ding war geschickt, Merkellecktiltis griff kurz vor dem Penalty zum Handy ... OK, ich hatte danach ein etwas schlechtes Gewissen.
Dann kam Arco, ich entschuldigte mich bei Elvis, "Sorry wegen vori Du Schnorri, bei Arco musst Du einfach Deine Beine zusammenhalten wie alben wenn Du mit Lapierre per Zufall unter der Dusche stehst. Er schiesst immer zwischen den Beinen durch". OK, Arco knallte ins Lattenkreuz, komisch war nur, dass Elvis kaum reagierte. Mein SMS halt. Aber egal, Lugano wirkte müde, wir sind finalgeil ohne Ende, also ist es besser wenn wir um den Titel spielen dürfen.
Die Heimfahrt der Lugagler war dann scheinbar ein voller Erfolg. Party pur, auch die Panne im Grauholz konnte die Stimmung nicht brechen. Zwar sind sie ausgeschieden, aber sie "nonmollarenmai" halt gegen uns immer. Probleme gab es nur mit Lapierre, der den Chauffeur K.O. schlug, weil der ihn gefragt hatte, wie es seiner Familie geht. Danach hatte Greg Eierland aber genug. Die Eigentorpfeifen mussten vor dem Gotthard aussteigen, Lapierre ebenfalls, und Brunner hatte man in Bern extra vergessen, weil er so gut war, dass er sogar Bern besser gemacht hatte. Stand ja nur allen Toren von uns auf dem Eis. Uha uha uha.
Damit die Lugano-Fans trotz dem erneuten Ablutschen gegen uns einigermassen gute Laune haben, habe ich hier ein Lied für den Südtessin gefunden, das die Stimmung sicher auf den IQ von Tischbombe Lapierre bringt: Lugano-Party, hier klicken!
Eigentlich war es fast unglaublich, wie wir die Rückstande immer wieder ausglichen. Das Penaltyschiessen war Dramatik pur gestern. Der Brunner, der so gut ist, dass er als Zug ein Güterzug wäre, weil er so gut ist, brachte Lugano in Front. Mir war aufgefallen, dass der Merkellecktiltis sein Handy auf dem Netzdach hatte und dort scheinbar, getarnt als ob er an seiner Grappaflasche nuckeln würde, auch regelmässig Facebook-Meldungen las, ob ihn denn auch ganz viele Leute Weltklasse finden. Das war meine Chance. Da ich die Telefonnummer sämtlicher Eishockeyspieler der Schweiz in meinen Kontakten habe, sah ich da eine Möglichkeit. Bei den ersten 3 Penaltys war ich noch fair, doch als dann Krüeger sich bereit machte, schrieb ich dem lettischen Letten eine SMS: "Elvis, wenn der Bolzen, der jetzt auf Dich zuläuft, mit dem Stock aufs Eis klopft, bedeutet das: ich schiesse mitten aufs Tor. Beweg Dich einfach nicht.". Schwupps, das Ding war geschickt, Merkellecktiltis griff kurz vor dem Penalty zum Handy ... OK, ich hatte danach ein etwas schlechtes Gewissen.
Dann kam Arco, ich entschuldigte mich bei Elvis, "Sorry wegen vori Du Schnorri, bei Arco musst Du einfach Deine Beine zusammenhalten wie alben wenn Du mit Lapierre per Zufall unter der Dusche stehst. Er schiesst immer zwischen den Beinen durch". OK, Arco knallte ins Lattenkreuz, komisch war nur, dass Elvis kaum reagierte. Mein SMS halt. Aber egal, Lugano wirkte müde, wir sind finalgeil ohne Ende, also ist es besser wenn wir um den Titel spielen dürfen.
Die Heimfahrt der Lugagler war dann scheinbar ein voller Erfolg. Party pur, auch die Panne im Grauholz konnte die Stimmung nicht brechen. Zwar sind sie ausgeschieden, aber sie "nonmollarenmai" halt gegen uns immer. Probleme gab es nur mit Lapierre, der den Chauffeur K.O. schlug, weil der ihn gefragt hatte, wie es seiner Familie geht. Danach hatte Greg Eierland aber genug. Die Eigentorpfeifen mussten vor dem Gotthard aussteigen, Lapierre ebenfalls, und Brunner hatte man in Bern extra vergessen, weil er so gut war, dass er sogar Bern besser gemacht hatte. Stand ja nur allen Toren von uns auf dem Eis. Uha uha uha.
Damit die Lugano-Fans trotz dem erneuten Ablutschen gegen uns einigermassen gute Laune haben, habe ich hier ein Lied für den Südtessin gefunden, das die Stimmung sicher auf den IQ von Tischbombe Lapierre bringt: Lugano-Party, hier klicken!
Playoff HF 5: SC Bern - HC Lugano 4:3 nP
Jaaaaaa! Wir sind Finalgeiljungsfighterrocker! Was haben wir heute da für ein Spiel gewonnen? Sind wir ganz ehrlich, so ein Spiel gewinnt man alle 100 Spiele genau einmal. Wir spielten mit einer "Low Intensität", ackerten uns mehr schlecht als recht über das Spielfeld und wurden von Lugagel geschockt, weil die Frechdachse erst 2:0 führten, dann noch 3:2, aber irgendwie murksten wir das Unentschieden halt noch hin. Die Verlängerung war dann Herzinfarkt-Hockey, das Penaltyschiessen begann ebefalls nicht gut, doch Maradonna Krüger und Messi Arcobello holten uns diesen wichtigen 4. Sieg gegen ein starkes Lugano. Wir sind etwas ein Albtraum für die Tessiner geworden, immer wenn sie meinen "dieses Jahr packen wir es" kommen wir und semmeln ihnen ihre Träume in den Hintern rein. Egal, so ist halt der Sport. Es war für mich heute auch ein Sieg des Publikums, dass die Jungs auch dann unterstützte, als es nach einem erneuten Break roch. Werden wir jetzt auch so gerühmt wie die Lugagler am Dienstag? Da schmeissen sie mal ihre Wohnung nicht aufs Eis und singen trotz Niederlage, dann heisst es schon "Weltklasse" und so weiter. Dann waren wir alle heute "Universum-Klasse". Geil, und nun warten wir auf unseren finalen Gegner. Danke SCB!!
Das erste Drittel riss mich nicht vom Sitz. Es war erstaunlich, mit wie wenig Körper wir angriffen. Lugano hatte uns relativ gut im Griff. Allerdings muss man es dann auf das gesamte Spiel betrachten: Als wir hemmungslos nach vorne spielten, konterte Lugano uns noch hemmungsloser aus. Das Spielsystem war von dem her OK, aufpassen hinten, ist ja recht, aber gegen vorne lief viel zu wenig und nur aus den Zonen, die den Merkellecktiltis nicht beunruhigen konnte. Auswärts juble ich ab einem 0:0 nach dem ersten Drittel, in einem Heimspiel ärgere ich mich. Doch ich dachte an die Worte von meinen ungarischen Onkel Hegedüs, ein Schnapsbrenner aus Budapest. Er sagte immer: "Wenn Du nach einer Flasche Schnaps erbrechen musst, trink noch eine Zweite, denn dann hast Du die unhygienische Kotze in Deinem Hals gleich wieder desinfiziert. OK, alles gut.
Dann, im zweiten Drittel, passierte der halbe Hiobs. Lugano schloss durch Barbara Lapierre einen Angriff zur Führung ab. Uha. Nicht gut. Noch weniger gut war, dass auch noch das 2:0 fiel. Irgendwie wollte es heute einfach nicht auf unsere Seite kippen das Spiel. Doch dann brachte uns Lugano wieder ins Geschäft. Ein Bully in ihrer Zone, sie gewannen es energisch, doch ein Lugagler lenkte die Scheibe dann ins eigene Tor ab. Uha. Das war irgendwie witzig, aber nur für uns. Kurz darauf liess Merkellecktiltis einen Schlenzer abprallen, der unleashed Lasche traf zum Ausgleich, und die Arena vibrierte zum ersten Mal so richtig gewaltig. Doch die Party konnte noch nicht starten, da die Tessiner erneut zügig angriffen und erneut in Führung gingen. 2:3 nach 2 Drittel, meine Laune war dort, wo sonst die Nahrung durchrutscht.
Auch im letzten Drittel kam der Druck nicht so, wie ich es liebe. Aber eben, der Karl Neinonen wusste, dass Lugano nur auf das gewartet hatte. So war es die schönste Blume der Welt, der mit einem tollen Schuss den Ausgleich erneut bewerkstelligte. Dabei blieb es, das Drama durfte in die die 20Min-Verlängerung. Da waren wir dann irgendwie entschlossener. Aber es gelang nicht, den Sack zu schliessen. Es folgte die 5Min-Verlängerung 3 vs 3. Und da holte uns Leo zum ersten Mal den Match, als er mirakulös rettete. Die Scheibe war doch eigentlich schon drin ... Uff. Auch wir hatten den Matchpuck auf der Kelle, aber es wolle nicht passieren.
Dann die Penaltys. Lugano führte früh, bis dann Justin Maradonna Pelé Krüeger anlief und mit seinem "Stockaufdenbodenhau-Trick" ausglich. Danach hielt Leo dicht. Arco lief dann an und versenkte die Scheibe herrlich, Leo parierte, und mir flossen Finale-Tränen über mein feines Gesicht! Was für eine Willensleistung, was für ein Sieg! Finale Ooooooo-hoooo!
Wenn ich mir vorstelle, dass mein Wecker in 4 Stunden schon wieder abfurzt, könnte ich heulen, aber andererseits ist es so geil, wenn man erneut um den Schweizer Meistertitel spielen kann - da muss der Schlaf auch mal hinten anstehen! BASTA! So, dann freuen wir uns auf irgendwer, unsere Playoffs gehen noch weiter, das ist einfach nur geil! DANKE SCB!
Das erste Drittel riss mich nicht vom Sitz. Es war erstaunlich, mit wie wenig Körper wir angriffen. Lugano hatte uns relativ gut im Griff. Allerdings muss man es dann auf das gesamte Spiel betrachten: Als wir hemmungslos nach vorne spielten, konterte Lugano uns noch hemmungsloser aus. Das Spielsystem war von dem her OK, aufpassen hinten, ist ja recht, aber gegen vorne lief viel zu wenig und nur aus den Zonen, die den Merkellecktiltis nicht beunruhigen konnte. Auswärts juble ich ab einem 0:0 nach dem ersten Drittel, in einem Heimspiel ärgere ich mich. Doch ich dachte an die Worte von meinen ungarischen Onkel Hegedüs, ein Schnapsbrenner aus Budapest. Er sagte immer: "Wenn Du nach einer Flasche Schnaps erbrechen musst, trink noch eine Zweite, denn dann hast Du die unhygienische Kotze in Deinem Hals gleich wieder desinfiziert. OK, alles gut.
Dann, im zweiten Drittel, passierte der halbe Hiobs. Lugano schloss durch Barbara Lapierre einen Angriff zur Führung ab. Uha. Nicht gut. Noch weniger gut war, dass auch noch das 2:0 fiel. Irgendwie wollte es heute einfach nicht auf unsere Seite kippen das Spiel. Doch dann brachte uns Lugano wieder ins Geschäft. Ein Bully in ihrer Zone, sie gewannen es energisch, doch ein Lugagler lenkte die Scheibe dann ins eigene Tor ab. Uha. Das war irgendwie witzig, aber nur für uns. Kurz darauf liess Merkellecktiltis einen Schlenzer abprallen, der unleashed Lasche traf zum Ausgleich, und die Arena vibrierte zum ersten Mal so richtig gewaltig. Doch die Party konnte noch nicht starten, da die Tessiner erneut zügig angriffen und erneut in Führung gingen. 2:3 nach 2 Drittel, meine Laune war dort, wo sonst die Nahrung durchrutscht.
Auch im letzten Drittel kam der Druck nicht so, wie ich es liebe. Aber eben, der Karl Neinonen wusste, dass Lugano nur auf das gewartet hatte. So war es die schönste Blume der Welt, der mit einem tollen Schuss den Ausgleich erneut bewerkstelligte. Dabei blieb es, das Drama durfte in die die 20Min-Verlängerung. Da waren wir dann irgendwie entschlossener. Aber es gelang nicht, den Sack zu schliessen. Es folgte die 5Min-Verlängerung 3 vs 3. Und da holte uns Leo zum ersten Mal den Match, als er mirakulös rettete. Die Scheibe war doch eigentlich schon drin ... Uff. Auch wir hatten den Matchpuck auf der Kelle, aber es wolle nicht passieren.
Dann die Penaltys. Lugano führte früh, bis dann Justin Maradonna Pelé Krüeger anlief und mit seinem "Stockaufdenbodenhau-Trick" ausglich. Danach hielt Leo dicht. Arco lief dann an und versenkte die Scheibe herrlich, Leo parierte, und mir flossen Finale-Tränen über mein feines Gesicht! Was für eine Willensleistung, was für ein Sieg! Finale Ooooooo-hoooo!
Wenn ich mir vorstelle, dass mein Wecker in 4 Stunden schon wieder abfurzt, könnte ich heulen, aber andererseits ist es so geil, wenn man erneut um den Schweizer Meistertitel spielen kann - da muss der Schlaf auch mal hinten anstehen! BASTA! So, dann freuen wir uns auf irgendwer, unsere Playoffs gehen noch weiter, das ist einfach nur geil! DANKE SCB!
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