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Samstag, 3. Februar 2018

SC Bern - EV Zug 2:0 und Qualisieger

Mit Dauerhupe fuhr ich nach Hause. Qualisieger. YES! War es denn heute ein Spitzenkampf in der schönen Arena? Ja, war es, ab und zu auch ein Spitzenkrampf, aber was solls, wenn es um etwas geht, dann sind wir parat. Somit können wir nach den unsäglichen Spielen in Vietnam oder wo locker an die letzten drei Partien ran. Und wir können den SCL Tigers helfen, damit ihre Playoffs ebenfalls Tatsache werden. Der SCB war heute gut, der EVZ ebenfalls, einfach Leo hatte was dagegen und holte den nächsten Shutout. Schlecht waren heute die Zebras, aber gegen beide Mannschaften, mein Tipp: lasst sie kein koreanisches Futter essen sondern schickt sie in Weiterbildungskurse oder so.

Also, das erste Drittel zeigte mir, dass man wieder mehr Sorge zur Scheibe trägt. Ein schnittiges Spiel entstand, bei uns immer noch ein zu gut gemeinter Pass dazwischen, ab und zu hätte ich lieber: "Mit Schaum vor der Fresse abdrücken als gäbe es kein Morgen mehr". Aber es ging gut ab, höllisch aufpassen musste man, wenn die Zuger angriffen. Sehr gepflegtes Angriffsspiel, das muss man schon sagen. Im ersten Drittel wollte aber der schwarze Kobold nicht über die Torlinie flutschen. Egal, auch ein 0:0 kann attraktiv sein.

Im zweiten Drittel änderte sich nicht viel. Wir stocherten an der Führung herum, Zug ebenfalls, oft war es Zufall, das die Scheibe nicht im Tor landete. Oder einfach schlecht gezielt. Oder eine Glanzparade der Torhüter. Nach 40 Minuten immer noch 0:0, ich war neidisch auf YB, die hatten ihre 2 Öfen bereits erzielt.

Im letzten Drittel dann endlich der Durchbruch. Was für ein Murkstor zu unserer Führung. Junghügel berührte die Scheibe als letzter, das Tor zählte, obschon man da schon diskutieren könnte. Aber nach dem 3:2 von Gottéron gestern war das heute einfach ausgleichende Gerechtigkeit. Nun kam Zug so richtig auf die Schienen, angetrieben von ihrer Anti-Einstein-Verteidigung (Diaz, Morant ...) hatten sie den Ausgleich ein paar Mal auf dem Stock. Gut aber, dass wir meistens noch dazwischen konnten oder dann Leo souverän wehrte. Ganz zum Schluss konnte Deckenfrau auf das nackte und verlassene Tor ziehen. Kult wie er wartete und 0.4 Sekunden vor Schluss einnetzte. 

OK, niemand kann uns mehr überholen, ein bisschen erleichtert bin ich schon, Rang 1 ist immer gut, wenn wir in den Playoffs noch den Körper besser brauchen, dann kann es wieder was werden. Achtung, noch eine Warnung: Wenn ihr am Sonntag Hockey im Fernsehen seht, dann ist es der Cupfinal Rapperswil - Davos. Der wird in 251 Länder live übertragen. Das Stadion ist ausverkauft, da sie in Rapperswil anstatt Parkbussen Eintrittstickets unter die Scheibenwischer klemmten. Uha. Dann doch lieber Qualisieger, nicht?

Freitag, 22. Dezember 2017

EV Zug - SC Bern 2:5

Hatte ich nicht Recht als ich in der Vorschau davon schrieb, dass das Geheule in Zug wohl auch heute Abend unterträglich sein wird? Ich war aber in Weihnachtsstimmung und habe in Zug Tränentrockner verteilt, in weiser Voraussicht. Aber nicht irgend ein Tempo-Taschentuch, nein, die neuen Dinger, da wo immer Reklame im TV kommt, die wandlen Flüssigkeit sofort in ein Gel um und man kann dann wieder rumhopsen wie läufig. Der EV Zug ist es mir Wert. Weihnachtsfeier-Tuni olé! Zug startete wie die Feuerwehr, wir waren irgendwie nicht richtig auf dem Eis, 2:0 führten die Innerschweizer, doch ihc war nicht beunruhigt, denn ich wusste: Ihr Toröffner Stephan wird seine schwachen 5 Minuten, wie fast immer, schon noch einziehen. So geschah es auch, im Mitteldrittel drehten wir mit 4 Toren das Spiel und gewannen schlussendlich sehr verdient.

Eben, der Start war wie Zwiebelkuchen mit Vanillecréme, auf eine Art zum Furzen, dann aber die süsse Versuchung. Dem Anders sein Sohn leitete unsere schwache Phase mit einem kapitalem Bock ein, sein Pass wurde abgefangen und der Türklingelhügel schoss herrlich ein, Leo ohne Chance. Kurz darauf eierten wir auch wieder einem Kontern hinterher, der Schuss ging an die Latte, von dort an Leos Tange und kullerte ins Tor. 2:0 und lange Gesichter. Wir kriegten bis zum Schluss dieses Drittels die Beine nicht richtig in Stimmung. Zug führte, obschon wir optisch nicht unterlegen waren, aber viel zu viel die Scheibe einfach so abgaben.

Das zweite Drittel war dann Pfeffer auf Chilli. Vorausgesetzt man ist kein Zuger Antisteuerzahler. Erst ein "ich schnalz mit der Zunge oder auch mit den Nüssen"-Pass von Arko, den dem Anders sein Sohn vewertete. So, wir waren wieder dran. Stephan schlotterte bereits wie ein nackter Truthahn in der Kältekammer. Kurz darauf glich Sexy-Rüfi aus, er reagierte auf ein Gestocher am Schnellsten. Wow. Nun rollte unsere Maschine endlich auf 5 Zylindern. Kaum eine Zeigerumdrehung später zog erneut Andersson ab, total haltbar schlug die Scheibe zum 3:2 ein. Nun war ich euphorisiert. Die Zuger füllten nun ihre Gel-Tücher mit Tränen, war mir egal. Kurz vor Schluss des Drittels entschieden wir die Partie. Ein Getümmel vor Stephan, Rüri mitten drin statt nur dabei, Primat Morant knallte ihn um, auf Stephan, blockierte ihn dort, so dass Arko seelenruhig ins leere Tor einnetzen konnte. 4:2 und geil. Video-Konsultation des Schiris. Ich bin ganz ehrlich: Man hätte den Ofen auch nicht geben können. Aber wenn Einzeller Morant involviert ist, finde ich es total OK, wenn man das Tor trotzdem gibt. Schön zu sehen war auch, wie ein Zuger dem Arko noch einen herrlichen Stockschlag in die Waden gab, nach dem Jubel von Arko. Aber geil: Nicht provozieren lassen, cool lächeln und unaffällig den Stinkfinger zeigen, so muss man sein wenn man ein Gewinner ist.

Im letzten Drittel knallte Zug vermehrt auf Leo, doch der war nun sehr sicher und hatte auch 2 mal grob Schwein, egal. Die Zuger kamen mir vor wie eine Peniscréme die man einreiben kann, dass man nicht nach 11 Sekunden kommt. Sie waren total Gefühllos, so dass wir den Leernetzer noch schreiben konnten. Herrlich wie Deckenfrau trotz dem leeren Tor vor der Nase noch dem grössten Kämpfer zupasste. 5:2 und fertig mit leiern, 3 Punkte und ab ins Bett, denn morgen müssen wir fit sein für die Leerregaler (nicht mal ein Aschenbecher im Regal, uha uha uha). Schlaft gut, schmückt den Baum erst am Sonntag, denn morgen geht es noch nicht heilig zu und her, jede Wette!


Samstag, 4. November 2017

SC Bern - EV Zug 2:1

Ja, da ist wieder ein herrliches 6-Punkte-Weekend. Nach dem Kanter folgte heute gegen die Tram-buben ein knorziger Sieg. Das überraschte etwas, denn Zug gewann das letzte Spiel am 4. Dezember 1872. Es war heute Abend wie eine italienische Liebesnacht. Das erste Drittel wie ein feuriges Vorspiel, dem Publikum kam es schon fast. Das war wohl das beste Drittel in dieser Saison vor heimischem Publikum. Doch dann eher italenisch eben, schlaffte das ganze ab. Zug wehrte sich auch besser, und bei uns war der Wurm dann schon etwas drin. Schlussendlich egal wenn es 3 Punkte gibt.

Von der ersten Sekunde an seckelten wir auf dem Eis mit viel viel Spielverständnis umher. Was erkämpften wir uns Scheiben, wie gut griffen wir da an. In Führung gingen wir durch einen Kurzhänder Shorthander von Arko. Zug wusste nicht ganz recht wie ihnen geschah. Nur kurze Zeit später trafen wir in Powerplay, als die wunderschöne Blume abzog und Simon die Deckenfrau zum 2:0 ablenkte. Und in diesem Drittel hätten noch viele Tore für uns fallen müssen. Das Torschussverhältnis war ungefähr geschätzt 121:2. Aber auch die Art und Weise wie wir spielten entzückte das Publikum. Es gab mehrmals "Standing Ovations", weil es wirklich gut lief.

Allerdings änderte sich das dann so langsam. Im zweiten Drittel waren wir zwar immer noch aktiver als die Zuger, obschon die nun doch immerhin ansatzweise zeigten, dass sie nicht nur zum Verlieren auf dem Eis standen. Zudem hielt Suppenkelle Stephan nun ein paar gute Dinger. Und wer sie nicht macht, der kriegt sie, was für eine Sauhund-Phrase, aber sie stimmt eben meistens. Als der Lachskopf hart vor unser Tor passte, lenkte Unti unglücklich in die eigene Krätze ab. Nur noch 2:1 und die Spannung war wieder da, obschon eigentlich schon alles hätte klar sein sollten.

So wurde das letzte Drittel dann zum leichten Zitterdrittel, weil Zug nun wirklich bewies, dass sie nicht zu dumm zum Hockeyspielen sind. Ein paar Mal brauchte es einen Top-Leo, wir im Gegenzug brachten die Scheibe auch nicht mehr rein. Weil der Puck auch nicht mehr für uns gelofen ist. Der Gummi-Hund. Aber dank grossem Kampf holten wir die 3 Punkte trotzdem, und sogar verdient, denn Zug versuchte zu wenig.

Also, viel jammern braucht man nicht, wichtig ist jetzt die Konzentration für den Dienstag, wo wir mit den Münchner Suppenkasparen noch eine Rechnung offen haben. Zug wird irgendwann sicher wieder mal ein Spiel gewinnen, man darf auch nicht vergessen, dass sie viele Verletzte haben und so natürlich schwer aus dem Scheiss kommen.

Ich liebe Wochenenden mit 6 Punkten. Und nur 2 Gegentoren. Der Sonntag ist gerettet. Party on!

Sonntag, 1. Oktober 2017

EV Zug - SC Bern 3:6

Uha, ich finde sogar die Tasten noch, also bin ich ein beiharter Mensch. Soviel Eigenlob muss sein. Ein turbulenter Spitzenkampf konnten unsere Jungs mit 6:3 für sich entscheiden. Was für ein Spiel!!! Erst waren wir am Drücker, danach liessen wir uns von der Hektik anstecken und wurden kurz überrollt, um dann im letzten Drittel aber so richtig den Hammer auszupacken und mit 4 Toren den 6:3-Sieg herauszukommen. Und dies gegen das wohl weinerlichste Publikum der ganzen Welt. Jedes Heimpublikum versucht mit abtoben den Schiri zu beeinflussen. Das ist normal. Nicht mehr normal ist es, wenn es so abgeht wie in Zug, wo Leute auf die Toilette rannten, nach ihrem Durchfall kamen sie analgeschädigt aus der Kabine und heulten. Nicht weil sie gerade getönt haben wie eine scheissende Kuh, nein, weil der Schiri doch ach so böse ist. Unsäglich. Ein weiteres Indiz: Heulvereine werde niemals mehr Meister. Dazu braucht es harte Jungs auf dem Eis und Zuschauer, die hart im Nehmen sind.

Also, das Spiel beginnt mit einer Amok-Aktion von Forellen-Kopf Grossmann. Der Zuger wollte unseren Arko wohl in den Rollstuhl checken. Sauhund das. Die 5 Minuten-Strafe war eher noch eine Belohnung für den Torfkopf. Wir waren danach emisg am powerplayen und schossen durch Deckenfrau und Capitano Moser der Du bist eine führe 2:0-Führung hinaus. So weit, so gut. Doch das heulende Publikum, voll im Pampers-Look, brachte dann eben doch diese Hektik ins Spiel, die uns nicht gut tat. Bis zum Dirttelsende führten die Beatrice-Egli-Jünger plötzlich mit 3:2. Was war passiert. Wir frassen Strafen, Zug knallte und hatte das Glück plötzlich auf dem Stock. Leise fluchte ich vor mich hin. Ein Rückstand in Zug ist nie gut.

Allerdings haben wir mehr Charaktier im Team als Zug Nüsse in den Unterhosen. Im zweiten Drittel waren wir wieder gefestigter, aber es war ein zähes Ringen mit den Kirschtorten. Tore gab es keine, dafür unzählige Zweikämpfe. Das Spiel unterhielt mich besser als der besoffene auf der Herrentoilette, der in der Urinade gerade sein Haar wusch und dazu "Hopp Zug" schrie. Ekelerregend. Aber Zug halt.

Im letzten Drittel gab es für uns nur eine Lösung: Ausgleichen und den Semmelweggen aus Zug die Monatsbinde in den Schlund stecken. Das gelang uns fast perfekt. Erst glich der Häsu für uns aus, die Kurve tobte sowas von geil. Dann war es wieder der wunderschöne Capitano, der uns sogar in Führung bombte. Das Spiel war jetzt heiss wie Lava im Füdi, bis dann der Vornamen-Torhüter Stephan (Übername: die Flatterhand mit Zitterkrampf) wieder mal seine ganze Klasse bewies. Herrlich wie er Pabba Ehebetts Versuch von hinter dem Tor selber ins Tor löffelte. Sehr wurstige Aktion er Dauerwurst. Nun waren wir auf der sicheren Seite, auch wenn Zug niemals aufgab. Klar doch, sonst hätte das Publikum noch lauter geweint. Aber es war dann erneute Häsu, der mit dem Leernetzer die Partie zu den Eierglocken läutete.

Turbulent, 3:6 Auswärtssieg, neuer Leader, meine Comeback in fremden Stadien hätte nicht geiler ausfallen können. Danke Boys auf dem Eis und danke der besinnlichen Klicke im Car, die immer Kirchenlieder sang und fast nicht soff. Uha uha uha. Geiler Abend!

Montag, 17. April 2017

Playoff F 6: EV Zu - SC Bern 1:5 SCHWEIZERMEISTER GOPFERTRAMMINOMAU

Einfach nur stolz dürfen wir sein! Mit einer gnadenlos guten Leistung haben wir heute sämtlichen Zuger Schienen die Weichen auf Absturtz gestellt. Zum ersten Mal seit 2000 Jahren hat ein Verein den Titel verteidigt. Baumeister für diesen Triumph waren für mich Karl Neinonen, der das Team taktisch brilant kutschierte, dann Leo, dann Unti, dann eigenlich jeder in diesem Team. Ganz vorne auch die Trüffelnacht! Was für ein Playoffspieler! Etwas weinen musste ich bei Schlusssirene trotzdem, weil es doch das lezte Spiel der Legenden Schobä und Armert und Plüsch Ferdu war. Tut weh! Aber jetzt wollen wir anständig feiern! Gott wie geil ist das denn!!! Und wir wollen auch die Verlierer aus Zug nicht vergessen: man kann ihnen zu einer grossen Saison gratulieren. Fast hätte es diese Jahr gereicht, der schlimmse Satz komm jetzt: Zweiter werden ist ja auch geil. Uha. Gell EV Zug. Uha.

Also, wie genau holten wir unseren 15. Meistertitel?

Nun, im ersten Drittel hatten wir (auch ich) sehr viel Respekt vor dem EVZ. Die hatten uns ja einiges angedroht mit Tempo und so weiter. Doch wir standen ihnen von der ersten Sekunden an auf den Füssen herum. Einfach gut! Wir kämpften wirklich wie Bären. Das beinduckte scheinbar auch den Gegner. Denn der Lichtbild-Mann Diaz velor nervös vor dem eigenen Tor sie Scheibe sehr stümperhaft an unsere Trüffffelnacht, der in seiner typisch sympythischen Art hervorgrub und eiskalt zum 1:0 abschloss. Wir waren früh auf Meisterkurs! Noch viel mehr, als der Lasch das 2:0 schoss. Von hinter dem Tor erziehlt. Tobi die Ananas schaute wohl gerade "Sponegbob Keiskopf" im TV. Der Lasche sah, dass Steifan doof stand und lupfte ihm die Scheibe an die schwitzende Achsel, von dort fiel der Puck zum 2:0 über die Linie. Das Meisterbier schmecke schon viel viel besser. Die Reaktion der Zuger konntenn wir cool abfedern, so das wir mit einer 2:0-Führung in die Pause konnten. Was für ein geiles Drittel der Boys!!!

Die einheilige Meinung war nun: Zug kommt aber jetzt im 2. Drittel wie die Sau. Es ging so. Nach in paar Sekunden stocherte Moser der Du bist das 3:0 in die Kiste. Jubeln, Hüpfen, kompakt hüpfen! Dann kam die erste Strafe für Zug, es dauerte nur Sekunden, bis Uni abzog und Tobi die Ananas eneut daneben reckte wie ein ausgebildeter Danebenrecker. 4:0!! Zug und das gute Heimpublikum gaben jedoch NIE auf. So wursteten sie uns dann halt das 1:4 in den Kasten. So kindisch im Fall! Aber mit einem 1:4 nach 40 Minuten kann man ja leben, nicht? Uha.

Im letzten Drittel schaute man eigentlih fast nur noch auf die Uhr. Zum Glück das Team nicht. Die gaben weiterhin alles, ohne Pause und Bier. Und sie schossen nach einem wunderbaren Angriff durch das Ehebett die Entscheidung. 1:5 und Tränen in den Augen! Der Titel war da, das wusste man jetzt. Was für eine Party! Was für ein geiler Support der Berner Kurve! Ich bin heute unglaublich stolz , SC Berner zu sein!!! Das bin ich immer, aber das war heute wirklich von A-Z geil!!!!

Freitag, 14. April 2017

Playoff F 4: EV Zug - SC Bern 3:2 nV

Als erstes muss ich mich bei meiner Tochter bedanken, die zum zweiten Mal die Meldung "Pabba fühlt sich nicht so gut" gepostet hat. Jetzt, nach ein paar Stunden Schlaf bin ich wieder fit. Habe vorhin gerade einen Halbmarathon gemacht. Alles grün wieder. Uha. Nicht wirklich. Aber egal, Playoffs sind Playoffs. Manchmal gibt es dann halt auch Playouts, nur bei mir. Also, so wie wir gestern gespielt haben, werden wir in dieser Serie kaum noch ein Spiel gewinnen. Das war, ganz ehlich gesagt, ein bisschen Loser-Hockey. Das war sicher auch der Grund, dass der Weisswein so grob bei mir eingeschlagen hat. Ich  in sehr sensibel, wenn etwas nicht so ist, wie es sein müssse, dann reagaiert mein wunderschön geformtes Mägeli halt so trotzig.

Also, das Spiel beginnt, ich sitzte frisch geschminkt auf meinem Stammplatz. Klar kam mir die schwarze Scheibe etwas schnell vor. Was ich jedoch noch haargenau gesehen habe: Zug war wild und entschlossen. Die hatten dieses "ich hau jetzt mal einfach drauf"-Gen im Blutkreislauf, während wir meistens am Verhindern waren, kaum am Agieren. Wenn wir was reissen wolleten, war es dann wirklich fast so kompliziert wie ein Schnittmuster aus "Meyers Modeblatt". Eben, diese wilde Entschlossenheit, wo ist sie? Oder hat uns jetzt Zug so gut im Griff? Wir waren 2:0 in Rückstand, es drehte schon leich in meinem Schädel.

Doch noch einmal kriegten wir eine Chance im zweiten Drittel. Plüsch Ferdu wurstete die Scheibe so vor das Tor, dass die Zuger ihn selber reinlöffelten. Nun waren wir wieder dran. Aber nach wie vor reichte es nicht. Schlussendlich muss man nur auf die Schussstatistik gaffen. 42:33 für den EV Zug. Also sind die Fragen schon mit dem fast beantwortet. Klar, dieser unsägliche Pfosten hat in letzter Zeit massiv etwas gegen uns.

Im lezten Drittel konne Moser der Du bist tatsächlich noch ausgleichen. 2:2 und nun gopfertammmi hätte das Spiel einfach für uns kippen müssen. Das einzige was nun kippte war aber mein Magen.

Die Verlängerung kriegte ich nicht mehr mitt, weil ich seit Minuten die Schüssel anstarrte. Auch Kult, das gibt ganz neue Perspektiven, meine Bindung zum Klo ist nun sehr intensiv geworden. Ich höre den Fluch meiner Frau und wusste: "wir haben es erneut versammelt". Dem entscheidenden Tor der Zuger ging eine Fehlerkette von uns voran. Zug nützt im Moment alles sehr brutal aus, was wir halt falsch machen. Endlich konne ich dann mein Magen-Gefängnis verlassen. Die Laune war dahin. Logo, auch meine Bewegungskoordination. Im dritten Versuch plumpse ich endlich in mein Bett und nicht auf den Boden. Das ist eben noch Kampfgeist, nicht?

Also, wir bauchen nun dringend den "Reset-Knopf". So werden wir das Finale verlieren, ganz klar. Unbegreiflich, wie man nach einem sooo souveränen Heimauftritt und dem anschliessenden Break nun die Serie nicht mehr im Griff hat. Jä nu, es läuft nicht immer wie im Trickfilm. Verloren ist noch nichts, wir brauchen nur noch 2 Siege, aber wir müssten nun dringend mal einfach den ersten der Beiden holen.

Dann werde ich mich jetzz mal auf den Weg machen und das Altglas entsorgen gehen. Die Sauhund-Weissweinflaschen werde ich mit soviel Entschlossenheit in den Container hämmern, dass das ganze Quartier auf dem Bett stehen wird. Egal. Was weg muss, muss weg. Wir treffen uns morgen in der Allmend, was für ein wichtiges Spiel! Sehen wir wieder Playoff-Hockey made by SCB oder kurven wir weiterhin rum eine Skischule alben einen Hoger runterrutscht? Fragen über Fragen. Mann habe ich eine Scheisslaune! Bitte SCB, bing mich wieder auf die Höhe! Morgen! Keine Diskussion!

Dienstag, 11. April 2017

Playoff F 3: SC Bern - EV Zug 1:2 nV

Nein, auch dieser Abend erschüttert mich nicht. Es sind meine 29igsten Playoffs, und glaubt mir, solche Spiele wie heute Abend habe ich schon viele erlebt. Eigentlich war alles parat für einen erneuten Sieg, doch dann löffelten wir uns selber in den Abgrund. Aber wenn wir es nüchtern betrachten, ein bisschen verdient war die Niederlage. Der EV Zug war weder gross und mächtig, auch wenn ihr das bald in den Online-Zeitungen lesen werdet. WIR WAREN HEUTE EINFACH NICHT GUT GENUG UND BASTA. Ihr kennt mich, in den Playoffs hasse ich jedes Gegentor wie Gift, Niederlagen schieben mir die gesamte Woche in den Arsch. Aber man muss es akzeptieren. Wir waren heute in der Offensive ein laues Lüftchen, auch wenn wir trotzdem das Spiel hätten holen müssen. Im letzten Dirttel versiebten wir 3 x das siegsichernde 2:0 ... und kriegten dann einen Ofen, über den ich nicht weiter diskutieren müssen. Aber, ehrlich jetzt, eigentlich ist nichts passiert heute. Wir haben das Break wieder abgegeben, das wir gar nicht brauchen. Nach wie vor haben wir es auf den Stöcken. Und wenn beim Gegner nun die Euphorie ausbricht, weil sie zum ersten Mal seit Christi Geburt ein Playoff-Finalspiel gewonnen haben, soll es uns nur recht sein. Wir sind die perfekte Euphorie-Bremse, das werden wir schon am Gründonnerstag beweisen.

Begonnen hat es eben viel zu zahm das Ganze. Die Leichtigkeit war nicht mehr da, wir mussten uns jeden Furzpuck in ihrem Drittel erknorzen wie ein Alpöhi, wenn er mit seiner Lieblingskuh schmusen will. Dann liessen wir Zug mit viel zu viel Tempo immer wieder in unser Drittel eindringen. Etwas war einfach anders als in den 2 Spielen zuvor. Zug foulte sich dann selber in die Scheisse, den verdienten 5-Minüter gegen sie nutzten wir dann durch unser Ehebett zur Führung. Das Stadion stand auf den Sitzen, aber wir hockten auf dem Eis herum ... da kam einfach zu wenig. In dieser Phase hätten wir normalerweise nachgedoppelt. Doch heute Abend sollte und wollte es nicht sein.

Das zweite Drittel besserte nicht gross. Zwar hatten wir irgendwann immer wieder sowas wie eine Chance, aber mir fehlte der wilde Blick um dieses 2:0 zu schiessen. Das war Wasser auf die Mühle der Zuger. Sie hielten sich mit dem knappen Resultat einfach zu lange am Leben. Ein ereignisloses Drittel aus unserer Sicht. Aber eben, für Zug war es wie Balsam auf Morants brüchige Haare.

Dann, im letzten Drittel, kam so eine Art vibrieren für Vibratoren ohne Batterie in die Halle. Grösssere Chancen zum 2:0 kann man ja fast nicht versieben. ... aber eben, wenn es nich läuft, dann läuft es einfach nicht. Krass war die Mosere. In Zug traf er aus 60 Meter ins leere Tor, heute traf er aus 60 cm nur den Pfosten. Was habe ich da geflucht. Und irgendwie ahnte man ja da schon fast, was kommen würde. 5 Minuten vor Schuss liess man Matschbirni zu lange laufen, sein Schüsschen fiel ins Tor, wuff, und ich war wieder nüchtern. Aber kein Vowurf an Leo, dass kann auch ihm passieren. So blieb es beim 1:1 und es ging in die Verlängerung.

Das passierte es dann halt bei uns, ein abgelenker Weitschuss bachte den Zugern den nicht unverdienten Sieg. So steht die Serie nur noch 2:1 für UNS. Noch 2 Heimsiege fehlen theoretisch, aber da müssen wir ganz anders auftreten als heute Abend! Egal, in jeder Serie darf man einen Gagel-Match einfahren, ich hoffe, der ist jetzt passiert. Egal, morgen keine Zeitung kaufen, keine Online-Berichte lesen, keine Fragen beantworten in den ÖV (was heisi gmacht gestern??). Normale Antwort wäre ja da: Friss Gift. Aber egal, die Chance zur Revanche kommt ja bald, ne?

Meine  Bitte an die Berner Kurve in Zug: Ihr müsste kompakt hopsen, das wird das Motto sein müssen! Kompakt hopsen! Weitersagen!!

Shit happens, aber wir sind gut im putzen und werden ganz sicher eine bessere, inspiriertere Leistung zeigen in Zug. Ich weiss es. Vertraut mir!

Samstag, 8. April 2017

Playoff F 2: EV Zug - SC Bern 2:4

Der Capo schreit: "Wozu sind wir bereit?". Dahinter, 800 Berner in schönen 8-er Reihen, im Chor: "Wir sind im immer bereit zu einem Break. Shake! Shake!". Dazu schütteln die Adonis-Fans des SCB ihre herrlichen Hintern. Yes Yes Yes, wir haben heute Abend das Break geschafft! Göttlich! Wir sind in den Playoffs 2016/17 auswärts noch unbesiegt. Sagenhaft. Das Break heute ist wichtig, weil Zug doch eine etwas andere Falle machte als am Donnerstag. Mann des Spiels für mich war heute der unter dem Sand lebt. Ein legendärer Ofen  und mindestens 31 Abschlüsse der Zuger in höchster Not verhindert. Der 2:4-Erfolg in der Rosshaar-Arena bringt uns in eine gute Position ... nicht mehr und nicht weniger. Besonders gefreut hat es mich heute, dass nach dem geilen Kurmann am Donnerstag heute endlich wieder nach Minigolf-Regeln gepfiffen wurde. So muss es sein! In Spiel 1 darf man fast alles, in Spiel 2 dann nichts mehr. Top. Und erneut hatten wir den besseren Goalie, denn Leo sah beim 2:2 nicht glücklich aus, die Scheibe wurde aber noch abgelenkt, aber der Tobi die Ananas Steiffan überbot sich dann wieder selber, als er das 3:2 selber in die Kiste stüpfte. Uha. Pech. Aber egal.

Also, Zugoslavia kam wirklich besser aufs Eis als am Donnerstag. Gut, das war ja auch nicht besonders schwer, einfach mehr bewegen als ein Bewusstloser hiess das. Wir waren unter Druck, ist auch klar wenn man fast das ganze Drittel in Unterzahl spielen muss. Zu spät hatten die Spieler erkannt, dass eben heute andere Regeln galten als am Donnerstag. Dumm haben wir gefoult. Mit zwei Mann weniger schoss dann die Fotokopie (so sagt man doch den Diaz aus den Ferien, nicht?) die Zuger in Front. Meine Laune senkte sich. Obschon ich wie das Team NIEMALS aufgebe. Wir hatten eine grosse Chance, als der Schweweh in Unterzahl meinen Puls hätte beruhigen können. Aber was soll, nach dem ersten Gegentor gegen Zug ging ich halt mal mit einem Rückstand in die Pause. Mit einer Scheisslaune.

Aber dann kam das zweite Drittel. Und ich hüpfte im Chor. Kann man das? Egal. Wir spielten Powerplay. Ein Laser-Angriff. Unti auf Rüfi, der hart auf unleashed Läsch, ein wunderschöner Ausgleich! Erneut im Powerplay kam dann der grosse Auftritt von Unit. Er lief über das ganze Feld und schoss geil ein. Der Puck war tatsächlich drin. Genoni hätte, wenn er im Zuger Tor gewesen wäre, wohl noch einen Schluck gesoffen und dann die Scheibe locker mit der Stockhand abgewehrt. Aber egal. Tobi die Ananas, ab Morgen überall dort, wo es gute Spiele gibt! Das 2:1 hielt aber nicht lange, da Zug in Überzahl sofort ausglich. Ein Schuss, ein Furz lenkte vor Leo ab, die Scheibe kullerte über die Linie. Egal, sah haltbar aus. War aber schwerer zum Halten, als es wir betrunkene Jungs warhaben wollen! 2:2 nach 40 Minuten, ich hatte bessere Laune, nicht mehr in Rückstand und so ...

Im letzten Drittel dann der Hiobs für Zug. Die prächtige Blume semmelte einen gefährlich vor das Tor, total unübersichtlich, erst in Zeitlupe sah man, dass Tobi die unglückliche Ananas Steiffan die Scheibe schlussendlich selber ins Tor gelöffelt hat. Uha uha uha. So geil. Aber keine Schadenfreude jetzt! Ich bitte Euch! Uha uha uha. Tooooooooor!!! Danach war Zug 4 mal sehr nahe am Ausglich, Meine Hoden schrumpften fast auf Kokosnuss-Grösse! Echt jetzt. Sekunden vor Schluss, Zug ohne Goalie, gewannen wir das wichtigste Bully des Abends, und die Mosere schoss aus 60 Metern in den leeren Knarst! Mein Torjubel war so penetrant, dass ich jetzt Rayonverbot in der Innerschweiz habe. Aber ist egal.

Also, Zug hat heute gezeigt, dass die Serie immer noch länger dauern könnte, als wir uns alle erhoffen. Sie waren viel besser als am Donnerstag und haben sich heute ein bisschen selber in die Scheisse gelöffelt. Bei uns ist die Gewissheit da. auch wenn es nicht ganz rund läuft, sind wir immer für einen Sieg gut. Und diese Gewissheit, ist unbezahlbar!

Man sieht sich Dienstag, die Halle muss beben, hudeln, vibrieren! Schlaft gut!

Donnerstag, 6. April 2017

Playoff F 1: SC Bern - EV Zug 5:0

Du, Onkel Maaaaaatin, warum kommt der Matchbericht denn eher spät heute? Bist Du wieder knüllebrülle voll? Nein Du Saubube, das liegt an der 20.15 Uhr Anspielzeit. Zudem hat es gleich vorhin noch an meiner Tür geklingelt. Da standen zwei Zuger. Tobi die Ananas Steiffan und Johnannes Morant gaben sich die Ehre. Ihr Goalie wollte noch Polonaise tanzen, Johann Morant liess sich die Haare brechen bei mir, er kann sie nicht schneiden weil sie so trocken sind. Aber egal. Was für ein Spiel vom SC Bern! Ihr wisst, in den Playoffs hasse ich Gegentore wie Gift, noch viel mehr eine Niederlage. Wie glücklich bin ich jetzt! Ihr könnt es erahnen! Der SCB war heute einfach nur sackstark, das ganze Team, logo stach der Maserati aller Alkbeller heute noch etwas mehr hinaus. 3 Tore in einem Finale, affentittengeil! Und hinten wieder ein Shotout für den Leo, ich klatsche immer noch! Wir waren heute "on fire", und nicht zu knapp. Zug wusste nicht recht, wie ihnen geschah, aber ist egal. Wir führen in der Serie nach einem Kantersieg. Geil.

Das erste Drittel war sowas von stark von uns. Es war auch Janlonens Taktik, die einfach wieder mal massgeschneidert auf den Gegner gepasst hat. Wir kamen schnörkellos, mit viel Tempo und bolzten im Bitz umher, als gäbe es kein morgen mehr. Klasse! Eine Traumkombination leiteten die Arcobello-Festspielel ein. Was für ein geiler Ofen! Danach rumorte es in der Halle, wir waren heiss und geil. Strafe gegen uns? Kein Problem, wenn man Plüsch Ferdu auch "on fire" auf dem Eis hat. Ganz grosse Klasse, wie er eine Scheibe nicht aufgab, sich vor das Tor murkste und den schwarzen Kobold dann noch reinhebelte. 2:0 und man war schon etwas beruhigt. Weil auch von Zug fast nichts kam. Kein Aufbäumen - oder sagen wir es so: wir liessen sie nicht aufbäumen, wir sassen ihnen im Genick. Überall störten wir sie und nervten sie, so wie ich es eben mag in den Playoffs.

Etwas nervös war ich vor dem zweiten Drittel trotzdem. Schon oft haben wir in diesem zweiten Drittel uns die Butter vom Brot lecken lassen. Nur leckte Zug heute wie ein alter Ackergaul. Wir hielten das Tempo hoch und überfoderten die Innerschweizer. Nach etwas mehr als einer Minute schlug Arco zum zweiten Mal zu. 3 Minuten später vollendete Justin Maradonna Messi Krüeger eiskalt zum 4:0 - nun war Party angesagt in der Allmend. Zug war geschlagen - nach 25 Minuten ... das hätte ich mir nicht träumen lassen. Aber Arco hatte noch nicht genug. Sein dritter Treffer liess das 5:0 auf der Anzeige aufleuchten.  Träumte ich? Nein, wir waren in absoluter Playoff-Laune!

Das letzte Drittel war dann noch ein Schaulaufen, Zug versuchte nun härter zu kommen, doch wir wichen dem relativ geschickt aus. Schade, dass wir die Powerplays nicht nutzen konnten. Aber ich will das abgebrochene Haar von Morant jetzt nicht in der Suppe suchen gehen. Es war eine eindrucksolle Leistung unserer Jungs. Wir führen in der Serie!

Aber am Samstag wird ganz sicher ein anderer EV Zug in der heimischen Spiess-Hegglin-Arena auf das Eis kommen. Allerdings werden wir auf alles vorbereitet sein, was sie zaubern wollen. "Hard work" wird angesagt sein. Heute konnten wir genug tanzen, nun ruft bald wieder die Arbeit. Ich hoffe, dass unser Steigerungslauf am Samstag erneut noch einen Level höher geschaltet werden kann.

Der SCB hat mir heute so eine Freude gemacht, ich bin mir echt am Überlegen, ob ich die Nacht gleich durchfeiern will. Das wäre aber viel zu früh, noch fehlen 3 Siege. Aber so kann es weitergehen! Tagelang! Nächtelang! Drittellang!

Mittwoch, 5. April 2017

Das finale Orakel ist da!

Pünktlich bin ich wie immer. Auch wenn dieser Dreh mich fast an meine Grenzen gebracht hat. Mit Tieren zu drehen ist immer sehr spannend, weil man nie weiss, was genau passiert. Das Resultat ist aber so eindeutig, ohne Betrug, denn Tiere können nicht betrügen. Schaut Euch das Video an und tobt ab! Im Chor! Auf dem Balkon!

Man sieht sich morgen! Auf gehts, SCB!!!!

Warum eine Prognose für den Final soooo schwierig ist

Gestern ist es schon wieder passiert: Ich sitze entspannt vor dem TV, Telebärn, da tobe ich plötzlich ab "was ist denn das für ein Affe", die Familie beruhigt mich uns sagt "das bist doch Du ...". Ups. Egal. Man sieht sich nicht gerne selber im TV, ich war empört und sagte "Gott, wie Scheisse sehe ich eigentlich aus, ein Profil wie ein Nasenbär". Ich erwartete nun, dass die Familie sagt "Ach komm, Du siehst gut aus". Doch die Antwort "Du siehst immer so aus" war nicht förderlich für mein Selbstvertrauen. Aber davon habe ich ja sonst genug. Alles im Lot also.

Nun steht das Finale vor der Tür. Prognosen abzugeben, ist echt sinnlos. Man kann nur Hoffnungen abgeben, die man als "Prognose" verkauft. Es bringt auch nicht viel, denn die Geschichte der Playoffs ist unberechenbar. Was ich aber schon jetzt sagen kann: Die Tasse (s. Bild) wird in Bern nicht ein einziges Mal verkauft werden. Ist klar, wer will schon den Namen eines Bolzenschneiders auf Kufen vor seinem Gesicht haben?

Für mich gibt es KEINEN Grund, warum wir das Finale nicht gewinnen sollten. Wichtig wird sein, dass wir in diesem Artikel das letzte Mal über Johann geredet haben. Er will den Gegner aus dem Konzept bringen, das darf ihm nicht gelingen, also ignorieren wir den Rummelplatz-Boxer einfach. Wir ziehen Neinonens Plan durch, mir ist es egal ob das wenig Spektakel verspricht oder nicht, am Schluss wollen wir einfach die 4 Spiele gewonnen haben. Auch wegen Plüsch Ferdu, der heute gleichalt geworden ist wie ich. Was wäre das für ein krönender Abschluss seiner Karriere beim SCB!

Falls der Johann sich schlecht aufführt, haben wir ja noch unsere Trüffelnacht. Er wird dann den Johann sicher fragen, wie es seiner Familie geht (obschon das scheinbar nur Reagenzgläser sind). Wir werden für alles vom EV Tram eine Antwort bereit haben.

Bald gehts los, ich habe jetzt schon Krabben im Bauch (Schmetterlinge kann ich nicht sagen, das kitzelt, aber jetzt ist dieses herrlich nervös-klemmende Gefühl da!). Und ich muss nervös sein vor einer Serie, sonst kommt es nicht gut! Auch hier: alles im Grünen!

Selbstverständlich wird heute Abend das unheimliche Orakel zu diesem Finale exklusiv hier erscheinen. Wir wollen ja die Traditionen nicht vernachlässigen! Selbstverständlich wird es NICHT etwas mit "Zug entgleist" zu tun haben, das liest man jetzt überall, ist auch gut, aber Hardboiled kommt immer mit eigenen Ideen zu Euch!


Dienstag, 21. Februar 2017

21.02.2017 SC Bern - EV Zug 4:1

Also, wenn bei uns ziemlich diskutiert wurde, ob wir denn schon in Playoff-Form sind, dann müssten sich die Zuger heute ab der Leistung ihrer Mannen ziemlich entsetzt haben. Wir haben den Spitzenkampf mit 4:1 entschieden, weil wir vor dem Tor endlich wieder ecklig waren. Der Sieg ist gut, aber so ganz richtig interessiert es niemanden, es war ein Bratwurstspiel. Das meine ich nicht negativ, das ist einfach so wenn die Playoffs quasi vor der Haustüre warten. Gell, Gottéron? Uha uha uha. OK, unterhaltsam war es, unter die Haut gingen sich die Teams nicht, das ist auch klar. Nur Johann Morant, die Kloake aller Scheisshäuser, konnte sich wieder mal nicht gesittet in die Niederlage fügen. Beim Handshake nach dem Spiel wollte er tatsächlich noch boxen. OK, er hatte gerade Trüffelnacht die Hand gegeben, wer unseren verbalen Kämpfer kennt, kann sich sicher vorstellen, dass er ihm nicht nur gesagt hat "du hast einen wunderschönen Po". Er wird sicher noch angehängt haben "oder ist das Dein Gesicht?" oder so ähnlich. Egal. Wir haben die Pflicht heute gar nicht mal so schlecht erfüllt.

Zu Beginn plätscherte das Spiel wie ein Gletscherbach durch die Halle. Erfrischend, klar, trotzdem wollte niemand seinen Zeh so richtig reinhalten. Dann passierten doch noch 2 Tore, beide mit massiver Ansage. Erst kamen wir zu richtig tollen Chancen, aber nichts ging rein. Der Maserati wird so langsam zum Chancentod, so dachte ich. Zum Glück lies ich ich dann später eines Besseren belehren. Als wir den Druck halten konnten, furzte so ein Hoppelpoppelhüpfbrug-Schuss in die Krätze der Zuger. Offizieller Torschütze war die Trüffelnacht. Aber Zug reagierte heftig und schnürte uns nur Sekunden später massiv im Drittel ein, es war fast wie in "Fifty Schatten von grauer Star" oder wie der Frauenporno heisst. Zug kombinierte sich herrlich zum Ausgleich. Es nervte mich, weil ich es abgöttisch hasse, wenn wir nach einer Führung gleich den Gegentreffer fressen müssen. Aber wir musste mit dem 1:1 in die Pause.

Im zweiten Drittel waren wir gut unterwegs und konnten bereits in der 23. Minute die Führung wieder holen. Moser der Du bist konnte einen Abpraller souverän einschieben. Diesesmal hielten wir dann gegen die Tramschienen dagegen, so dass der erneute Ausgleich nur ein Traum blieb. Klar, es brauchte Leo oft, aber wir liessen uns auch nicht mehr so ausspielen. Wenn ein Zuger knallt und Leo freie Sicht hat, weiss man bereits vorher, dass unser Hexer die Scheibe blockieren wird. Topleistung, erneut!

Im letzten Drittel war die Bratwurst-Spannung immer noch da. Allerdings vernichteten wir relativ rasch jede Hoffnung der Innerschweizer Beatrice-Egli-Fans. Als Stephan neben dem Tor Blumen sammeln ging, wurde er korrekt gestört, die Scheibe kam vor das leere Tor, und Alkoholbeller knallte endlich wieder mal einen Volltreffer in die Maschen. Das 3:1 war vorentscheidend, weil sich in der jetzigen Phase kaum mehr ein Team in den roten Bereich begibt. Das wäre aber nötig, um gegen den Tabellenführer 2 Tore aufzuholen. Aber ich verstehe die Zuger (ausser Johann Apfelkern Morant). Mitten in diese "wollen wir oder lassen wir es?"-Phase schossen wir ein herrlich herausgespieltes Tor durch die Blume. Das war die endgültige und hinterletzte Entscheidung. Wie will man 3 Tore gegen Leo schiessen, der heute wieder die lockere Fangquote von 96.55 Prozent geboten hat ... soviel hat der Conz aus Fribourg, wenn man 3 Spiele zusammenzählt. Uha uha uha.

Alles im grünen Bereich, dass Kolbenschef noch in Bern weilt (ihr habt es sicher gelesen, ein grossartiger Mensch!) wird Team den letzten Schliff für die Playoffs geben. Nach der Doppelrunde vom Wochenende geht es ja dann endlich los mit der schönsten Zeit des Jahres!

Samstag, 21. Januar 2017

21.1.2017 EV Zug - SC Bern 6:0

Das war wohl die Klatsche des Tages. Was für ein miserables, vergageltes, abartiges, schlechtes, verfurztes Spiel von uns. Nein, das war nichts heute, wir hatten nicht eine Sekunde eine Siegeschance, das macht mich eben so richtig hässig. Nichts ging. In der Abwehr spielten wir als ob wir gegen die Damenmannschaft vom EHC Scheidenfurz spielen würden. Gegen vorne spielten wir, als ob ein NHL-Allstar-Team gegen uns verteidigen würde. Wir sahen kaum eine Scheibe, spielten kaum einen Pass und schossen wie Windeln. Das ist mal das ganz negative Fazit von dieser Kanterniederlage. Aber, das sage ich auch gleich, wir dürfen uns nicht provozieren lassen. Zug hat einen Lauf, auch im neuen Jahr, wir sind irgendwie tapsig geworden. Angst machen die Brüllaffen aus dem Kirschtortenland mir aber noch lange nicht. Wer erst einen jämmerlichen Meistertitel erreicht hat, ist einfach keine Playoffmannschaft, das wird sich auch dieses Jahr nicht ändern. Ihr Goalie wird ab dem Viertelfinale wieder in die Scheisse greifen, ihr Matschbirni (in der Schweiz ein Star, an WM's eine Pfeife weil die Gegner ihn einfach wegnieten) wir bei einer härterern Playoff-Gangart wieder heulend an der Brust der Mutter saugen. Trotzdem, diese Klatsche heute wäre überhaupt nicht notwendig gewesen.

Eigentlich war ja alles nach 5 Minuten schon vorbei. Zug kam wie die Feuerwehr, wir wie Schneckenschleim, es stand 2:0 für die Zuger bevor wir überhaupt mal ans Angreifen denken konnten. Zug war in dieser Phase einfach eine Klasse besser, so hart muss man es sagen. Keine Ahnung was bei uns los war. Die Abwehrfehler hätten gereicht, um bereits ein 6:0 nach 20 Minuten in den Nüssen zu haben. Der Puck war heute unser Feind, weil wir ihn halt auch so feindlich behandelten. Was für Amok-Pässe, was für Stellungsfehler, es war nicht zum Anschauen. Erstaunlich, wie ruhig das Neinonen Karl zur Kenntnis nahm. Als dieses Drittel vorbei war, blieb nur die Hoffnung, dass man nun den Gang finden würde.

Doch daraus wurde nichts. Wir erhöhten den Druck, aber im Eifer des Gefechtes servierte dann unser Ehebett, der heute durchgeruggt spielte, einen Assist zum 3:0 für Zug. Das war es dann endgültig. Es spielte dann nachher keine Rolle mehr, dass wir an der gegnerischen blauen Linie die Scheibe versemmelten und Matschbirni alleine vor Leo das 4:0 erzielte. Völlig verdient, denn Eishockey gespielt hat heute effektiv nur Zug. Unser Durcheinander aus Furzpässen, Gagelschüssen und Hodenstellungsfehlern war heute eine zu grobe Darmmischung, um gut zu riechen.

Im letzten Drittel war eigentlich alles kalter Kaffee. Zug konnte erneut durch Matschbirni, der somit einen Hattrick erzielte, das 5:0 machen, und zu guter Schluss traf sogar noch Mocken Helbling zum 6:0. Damit waren wir bedient, die Zuger aber noch nicht, sie drückten noch auf einen Ofen, es kam zu einem harmlosen Gerangel. Ein Gerangel ist dann aber eben nie harmlos, wenn Killer Morant auf dem Eis steht. Der Sohn einer ausgewanderten Pavian-Hure griff wie immer von Hinten an, man kennt es ja nicht anders von diesem Psychopathen für analgeschwängerte Bergziegenscheisse. Aber OK, das Spiel ist durch, die Rosshaar-Arena durfte klatschen, nicht mehr lange, denn eben, spätenstens im Halbfinale können sie dem Harold den Kreis abmontieren.

Noch ein interessantes Experiment für Euch: Lasst einen Hund in den Wald kacken. Wenn jetzt per Zufall eine Amsel im Flug genau auf die Hundekacke kackt, eine Maus in den Doppelkack läuft und etrinkt, danach natürlich verwest und nur kurze Zeit später ein Hirsch darüber ejakuliert, dann sammelt diesen Brei ein, denn ihr habt ein Abbild von Johann Morants Hirnmasse. Die könnt ihr dann in Zug abgeben gehen, einmal pro Woche wird die Witzfigur mit neuer Masse gefüllt. Abgesehen davon müssen wir uns kurz besinnen, denn so geht es wirklich nur gegen Ambri. Und das reicht nicht.

Freitag, 11. November 2016

11.11.2016 EV Zug - SC Bern 0:3

Zwei Sachen muss ich gleich zu Beginn loswerden: Wir können wieder Eishockey spielen wie damals, als Renato Fanghandgott Reflexhexer Tosio unseren Knarst hütete. Ohne Genoni hätten wir heute nach einem Drittel die Mango in den Drink pressen können. 18 zum Teil hochgefährliche Schüsse im ersten Drittel ... wir nur 4 ... aber es stand 0:0. Im zweiten Drittel, als wir dann etwas besser im Spiel waren, gagelten wir dem Stephan 2 haltbare Krächzen ins sein Hodennetz. Danach kontrollierten wir eher schlecht, aber hinten war eine unüberwindbare Wand. Dann muss man noch das primitivste Lebewesen des Universums erwähnen, den Johann "Kurzschwanz" Morant. Wenn man Trump als doof betitelt, dann verdient dieses Etwas den Titel "Auschiss von ganz doof ohne Spühlung". Unsäglich wie ein solcher talentfreier primitiver Halbaffe sich tatsächlich noch seinen Lohn in der Schweiz abholen kann. Aber egal, wir lutschten den ehemaligen Leader Zug gewaltig in die Kloschüssel und gewinnen mit 3:0.

Eben, das erste Drittel war ein einziger Sturmlauf von Zug. Was die da für Chancen versiebten, es zuckte in meinem Magen. Wir waren irgendwie gar nicht richtig auf dem Eis. Doch, eben, einer, der trägt die #30 und ist mehr "Einer von uns" als manche Salami, die wir schon in Bern hatten. Zug rannte, schoss, passte, seckelte und eierte auf dem Bitz umher, dass es dem dauerbewusstlosen Harold Viereck richtig schwindling wurde. Von unseren 4 Torschüssen waren genau 2 gefährlich, es sah nicht sehr gut aus. Aber eben, wenn hinten quasi die fleischgewordenen Verstopfung dich genau dann im Spiel hält, kann man auch damit leben.

Im zweiten Drittel ging es dann eigentlich genau gleich weiter. Bis der Stephan einen harmlosen Furzschuss dem herzigen Müller quasi auf die Tornlinie legte und wir die Führung an uns rissen. Wie sah diese Anzeigetafel geil aus, 1:0 und ein Lutz in den Klauen, so muss es sein! Zug zeigte nun schon Wirkung, der Raphael Diaz trieb die Buben dann aber wieder an. Raphael Diaz hat ja in einem Interview gesagt, dass er sich früher "Raffael" schrieb, jetzt aber wieder "Raphael", ein unhuren Gagelgestürm ist das, desshalb nenne ich ihn ab sofort Ravvael Diaz, Leiersack elender. Aber wir waren nur eine Spur präziser gegen vorne und hatten durchaus unsere Chancen. Es war dann aber wieder ein harmloser Schuss von Plüsch Ferdu, der uns erneut ins Glück schoss. 2:0 nach 2 Dritteln, obschon wir 30 Torschüsse der Zuger fressen mussten ...

Das letzte Drittel ärgerte mich dann ein kleines bisschen, da wir eine 5:3-Überzahl ziemlich doof vergeigten. Kaum Torgefahr, fast alle Pässe in die Schlittschuhe, das war überhaupt nicht gut. Zug glaubte weiterhin daran, dass sie dem Genoni einen machen könnten, uha uha uha, vergesst es einfach. Wir waren nun relativ gut am Kontern, versiebten aber die Entscheidung mehrmals. Es war dann die Blume, der aus 50 Metern in das leere Tor traf und uns zum Kantersieg schoss. Ein paar Sekunden vorher trat eben der Johann Kurzschwanz Morant noch in Aktion, sein Check ins Genick vom Laschen sollte 3 Jahre Sperre, geben, 1 Tag für das Foul und den Rest für seinen Durchfall, der anstelle des Hirns in seinem Arschgesicht rumschwappt. 97 Prozent aller Frauen, die in Frauenhäusern leben, hatten übrigens mal eine Beziehung mit dem Durchfall-Menschen. Aber egal.

Also, ich habe Euch gesagt, dass man es im Gefühl hat, dass es an jedem Wochenende gute Punkte gibt. Kari Neinonen hat es geschafft, aus einer "was machen wir nun"-Mannschaft eine "wir gewinnen, egal wie"-Mannschaft zu machen. Geil, 3 Punkte, gute Laune, sauft was!


Freitag, 30. September 2016

30.09.2016 SC Bern - EV Zug 7:4

Genau zwei Schlagzeilen müssen morgen unbedingt in den Zeitungen stehen. Die Erste über uns so etwa: SC BERN TROTZ HEROISCHEM CUPFIGHT MIT NUR 2 RUHETAGEN VERMURKST ZUG IN EINZELTEILE. Die zweite über unseren Gegner EV Tram: SKANDAL! EV ZUG NIMMT DIE MEISTERSCHAFT NICHT ERNST! Erst dann bin ich zufrieden. Obschon ich schon jetzt ziemlich zufrieden an meinem Drink nipple. Ich habe heute einen SCB gesehen, der mehrmals angedeutet hat, zu was er trotz gewichtigen Absenzen fähig ist. Der 7:4-Sieg ist hoch, aber auch verdient. Heute hat es richtig Spass gemacht zum Zugaffen, weil unsere Tore auch gnadenlos schön waren. Das Wochenende hat gut begonnen, so darf es auch weitergehen, kein Problem.

Im ersten Drittel waren wir herrliche Brandstifter. Alle liefen, alle kämpften, alle spielten. Es gab halt immer noch ein paar Furzgagel-Pässe in der Abwehr, aber immerhin lief der Sturm auf Hochtouren. Wir drückten Zug in die eigene Zone, checkten wie noch selten (Schwerweh wurde endlich vom Ritalin-Programm gestrichen) und knallten uns quasi zur Vorentscheidung hin. Erst lenkte der Junghügel herrlich ab, danach gab es eine Traumkombination über Kreis, Berger und dann Reichert, kein Witz jetzt, der Reichert versenkte den herrlichen Pass vom Junghügel zum 2:0 in die Maschen. Da wollte der Alkoholbeller in nichts nachstehen und lutschte den Stefan zum 3:0 ab. Potz potz dachte ich mir, da war nicht mehr viel vom unästhetischen Germurkse der letzen Spiele zu sehen.

Die zweiten zwanzig Minuten, oftmals unser unerzogenes Saugoof-Sorgenkind, zeigten dann gleich auch wieso. Ein Abwehrstellungsfehler ermöglichte es dem Matschbirni, alleine auf Geo zu fahren, der Anschlusstreffer war da. Das lustige an diesem Tor war, dass man nur die Scheibe aufs Tor fahren sah, da der Schatten des Pucks den Matschbirni total verdeckte. Plüsch Ferdu stellte mit einem herrlichen Ofen auf 4:1. Doch da war noch das finnische Durchfallmittel Immonen akut, er verkürzte postwendend. Ich nervte mich, da die Tore nun auch auf unsere Seite fielen. Aber erneut schoss unser goldiger Postbotenhelmstar Alkoholbeller Labello einen eiskalten Ofen. Nun war ich in Siegerlaune, aber der total überbewertete Diaprojektor machte es eben in doppelter Überzahl nochmals leicht spannend, da wir nur noch mit 5:3 führten.

Im Schlussdrittel verhinderten wir relativ clever den Anschlusstreffer der Tramfahrer. Hirschhierher knallte dann eine Traumkombination mit Alkibelli herrlich zum 6:3 in die Maschen. Aber sie gaben immer noch nicht auf die zuckigen Zuger. Wieder ihr Durchfallmittel brachte Spannung in die Schlussminuten, die allerdings dann vom urichgen Gerber mit einem Leernetz-Ofen erledigt wurde.

Also, nicht abheben. Gegen vorne war das gut gespielt. Hinten gab es für mich noch ein paar Zufallszuspiele zuviel. Aber der Geoleo sichert solche Sachen meistens sehr gut ab. Schwach war erneut das Powerplay, da ist mir zu wenig Gefahr dahinter, das ist Risiko-Passgeschiebe ohne grosse Torgefahr. Lasst Euch nicht täuschen ab den 2 Powerplay-Toren die wir erzielt haben, das waren, echt jetzt, gut gefahrene Konterangriffe. Weil Zug die Meisterschaft nicht ernst nimmt. Skandal sowas. Uha uha uha.

Dienstag, 23. August 2016

Vorbereitungsspiel: SC Bern - EV Zug 0:4

Hossa. Nach vier gewonnenen Spielen in Serie, folgte die Klatsche gegen den EV Tram. Es war ein schlechtes Spiel unserer Jungs, ohne Frage, wir hatten ungefähr soviel Zug zum Tor wie ein Furz wenn er auf einen Tornado trifft. Nicht mal zum Stinken kommt der. Das Spiel war von A-Z fahrig, aus der Abwehr heraus kam kein gerader Pass und im Sturm gelang so gut wie nichts. War denn Zug so gut? Nein. Die schossen aus ihren Möglichkeiten einfach mal die Tore, waren aber spritziger und besser in der Genauigkeit.

Muss jetzt Jalonen entlassen werden? Uha uha uha. Ich bin sicher, dass ein Paar Kartoffelbrei-Fans das jetzt irgendwo diskutieren. Wir hier aber nicht, denn wir sind anders. Wir werten diese Spiele so, wie sie gewertet werden wollen. Ein Probegalopp der in die Hosen ging. Schon morgen weiss ich nicht mehr, das ein Spiel war. Wärend den Playoffs kann man pro Spiel ein Buch schreiben, die Vorbereitungsspiele füllen ungefähr eine kleine Ecke eines kleinen Flyers.

Trotzdem war ich nicht sehr gut gelaunt, denn auch wenn man schlecht spielt, könnte man sich dann irgendwie kurz am Riemen reissen und wenigstens ein Törchen erzielen. Klar, Zug hat hinten schon etwas aufgerüstet, aber der unsägliche Morant war ja ab und zu auch auf dem Eis. Der spielt so gut Hockey wie eine Klobürste Dir die Zähne putzt.

Immerhin haben wir jetzt Ruhe vor den Vorbereitungsspielen. Am Samstag, den 3. September 2016, empfangen wir die Kotsitschen aus der Slowakei, da brauchen wir noch einen Punkt, um in die K.O.-Phase der CHL zu kommen. Unsere Ausgangslage ist so gut, dass man es echt nicht mehr verbimmeln kann. Wenn der Punkt geben die Buben nicht kommt, folgt ja dann noch das Heimspiel gegen die Schwarzflügler Linzertorten.

Und dann beginnt die Meisterschaft. Lange geht es nicht mehr, trainieren müssen wir aber noch ganz doll viel und vor allem seriös. Das heute war ein normaler Rückschritt in der harten Vorbereitung.

Samstag, 30. Januar 2016

30.01.2016 SC Bern - EV Zug 5:2

War das jetzt der vielzitierte grossartige Befreiungsschlag? Was für ein komisches Gefühl, das erste Mal seit langer Zeit sitzte ich hier und kann mit richtig guter Laune über ein richtig gutes Spiel reden. Was für ein wichtiger 3er für unsere Mannen mit Scheichen wie Tannen! Der Aufwärtstrend hat weiter angehalten, es hat sich andeutungsweise schon in den Auswärtspartien ab und zu abgezeichnet, aber nun waren wir wirklich mal fähig, es mehr oder weniger über 60 Minuten durchzuziehen. Die Offensive beginnt zu drehen, in der Abwehr haben wir die ganz groben Schnitzer fast abgestellt, fast, es gab immer noch Magendrehwürgmomente, aber heute kann man getrost mal mit 300 Dezibel rausschreien: "Job erledigt Jungs, danke!".

Also, der Sieg gestern in Ambri hat Schub und Kraft gegeben, Selbstvertrauen und Glauben an sich selber, das merkte man relativ rasch. Aber der EV Tram hat sich halt schon sehr oft als Spielverderber aufgeführt in unserer vom Wind erhudelte RostFinanz Arena. Und die Innerschweizer (Innerschweizer weil sie quasi der Darm der Schweiz sind, innere Organe und so) konnten sehr rasch in Führung gehen, weil man dem Matschbirni den Schussweg halt nicht zu machte. Der Stefan im Eck sah nicht unbedingt gut aus, ich kann es aber nicht beurteilen ob ihm die Sicht verdeckt war oder nicht, da es mich nach diesen 3 Punkten einen Scheiss interessiert. Uha uha uha. Aber der Rückstand nervte, doch unsere Jungs kamen dann wie wilde Siechen und griffen nun endlich mal mit einem gewissen Level an Präzision an. Und es hob Dir fast den Schnurrbart als Roy auf Bidu Gerber passte und der Herr wunderbar direkt abzog und uns den Ausgleich einschenkte. Das Drittel von uns war gut, manchmal fühlte ich mich wie in einem anderen Film, Pässe die ankamen, deftige Schüsse, es war sehr ansehnlich. Aber es brauchte noch einen Ofen, der alte Hügel schoss einen Abpraller in die Maschen, das Stadion tobte zum ersten Mal gehörig ab.

Der kleine Wehrmutstropfen kam dann für mich persönlich im zweiten Drittel. Wir fielen sicher nicht in die gewohnten "warum habe ich den Puck, ich wollte ihn gar nicht, meine Frau hat mir gesagt dass mir Gummi überhaupt nicht steht"-Situationen, aber es war nicht mehr mit der gleichen Power. Ein Überzahlspiel 5:3 versemmelten wir schon fast fahrlässig, danach war der Tritt nicht mal mehr im Schritt, im Gegenteil, nun kamen auch komische Angriffsauslösungen die uns ab und zu in Gefahr brachten. Der Ausgleich der Zuger kam dann aber durch einen Puckverlust an der gegnerischen blauen Linie in unsere Maschen. Ich sage nicht wer der Übeltäter war. Nein. So fair bin ich. Ich bin DREImal fairer als viele Chronisten. DREI Punkte haben wir geholt. Ein Mann ist ein DREIbein. So, uha, nun aber weiter, irgendwie war man froh, dass das Drittel vorbei war, obschon man nicht schlecht gespielt hat, aber einfach nicht mehr auf dem Level der ersten 20 Minuten.

Ich gebe es zu, vor dem letzten Drittel war ich wirklich wieder einmal so richtig nervös. Der EV Tram war aber irgendwie heute nicht ganz auf der Schiene, wir kriegten das Spiel wieder in den Griff uns versemmelten locker wieder ein paar hochkarätige Chancen, irgendwie raufte man sich noch nicht gerade die Haare, aber die Augenbrauen. Doch dann kam ein Baseballtor von Dirk König, jawohl, jetzt hat er es geschafft, ich sage ihm nun ab und zu auch Roy. Den ersten Schuss hätte er schon versenken müssen, doch es war dann umso schöner wie er den Abpraller halbhoch und volley versenkte. Die Uhr tickte runter, das schönste für mich war aber, dass man nicht auf dieses beschissene "wir stehen hinten rein und wenn der Hintern zu gross wird nehmen wir zu und gehen Cellulite-Crème kaufen die wir uns dann auf die Nüsse reiben"-Gemurkse zurückgriffen. Nein, wir waren stabil hinten, aber suchten massiv den entscheidenden Treffer, die Konter kamen, oh so geil. Das 4:2 war dann nach einem Bully vor dem Zuger Tor weil wir eben die Bullys auch in ihre Zone brachten. Helbling hämmerte den gesamten Frust der gesamten Saison gesamthaft in diesen Schuss, was für eine Granate! Das wars dann, der Untersander schoss in den leeren Knarst noch das 5:2, oh, fast ein KANTERSIEG! YES!

Also, noch sind wir nicht über den Berg, aber die Gemsen scheissen uns immerhin nicht mehr ins Gesicht. Wir brauchen noch ein paar solche Leistungen, dann kommt es plötzlich doch noch gut. Aber, das ist ganz klar, auf dem von heute Abend können wir AUFBAUEN! Geil Jungs!

Samstag, 12. Dezember 2015

12.12.2015 EV Zug - SC Bern 5:6

Tontaubenschiessen für Hodenhaare. Leckorgie für Kaktusse. Beschneidung für Ohrlappen. Das sind spontane Phrasen, die mir nach diesem denkwürdigen Abend durch mein angealktes Nebenhirn rattern. Dann zum Positiven: Endlich endlich endlich waren wir MÄNNER heute Abend. RICHTIGE Männer. Ab und zu etwas zu heissblütig, aber ist mir scheissegal, wir haben der Schwuchtel Blaser die Lippe blutig geschlagen, wir haben auf die Zuger Provokationen immer eine Antwort gehabt, wir haben ein unsägliches Ref-Scheissebrei-Quartett überstanden, die doch tatsächlich 30 Sekunden vor Schluss 2 Berner rausstellen für nix und widernix. Dann wäre sicher noch negative Punkte wie "in Vorsprung spielen wir dann plötzlich wie Arschhaare von Lars" oder "wenn wir doofe Tore schiessen sind wir nett und kriegen auch doofe Tore". Aber wisst ihr was? Es ist mir scheissepupsgagelseppdeppwurstfurz egal, diese 3 Punkte sind unheimlich wichtig, weil wir ein sogenanntes Spitzenteam in deren Stadion zum Drogennuttenlutschen degradiert haben. YES BOYS! Warum dann nur diese emotionslosen sacksaugenden Drecksspiele gegen die Tiger, Lasagne und Ambriotten? Egal. Von den Emotionen her MUSS das unser Standard werden, ab sofort, wenn einer den Max macht dann einfach Faust aufs Maul.

Also, das erste Drittel machte mir mal kurz Angst, kaum war angespielt, lutschten wir schon wieder an einem Rückstand rum. Doch, was für ein Wunder, wir glichen den Scheiss durch Bodenmannskorergott gleich wieder aus. Und die Geschichte sollte uns einen weiteren Orgasmus in die Motze rotzen, Plüsch Ferdu traf aus unmöglichem Winkel zur Führung. Jubel Trubel und Lutz saufen, in Zug gehört das zum Standard, ich hoffte insgeheim dass die Spiess-Fucklin mir Tropfen in den Drink geschüttet hätte, liebe Jolanda: Ich würde Dich NICHT ANZEIGEN! Versprochen! Uha uha uha. Aber eben, weil der Schiri dann zum ersten Mal leicht Amok lief, mussten wir den Ausgleich noch runterdrücken, Blum war zu provoziert ab den 3 Schwalben von Blaser, der übrigens so heisst, weil er in der Männersauna ... aber lassen wir das. Höhepunkt war dann die Schlussphase, der Kornacker geriet ins Visier der Amokläufer, wurde mehrmals attackiert, Harold Kreis, von Beruf Sympathisant von Assad, schickte dann noch seinen hirnamputierten Kirmesboxer Morant aufs Eis, ein Typ der mit einem toten Esel zusammenlebt und ihn noch regelmässig mit Freude begattet. Geil unsere Reaktion darauf, der eher schmächtige Kornacker wurde von Berghelm aus dem Visier gezogen. Berghelm salbte der Mixtur aus Viagra und Ebola souverän einen auf die Fresse, der Morant wollte dann den finalen Zweikampf, ein offener Schlagabtausch, Morant mit leichten Vorteilen, aber schlussendlich legte der Berghelm ihn auf den Rücken als wäre der Morant eine arschgefickte Sau. Was er ja auch ist. Aber egal, 2:2 nach 20 Minuten, und mehr Emotionen als in den letzten 25 Spielen zusammen. Wir aber mit dem Verlust von Bergehlm, der zwar in der letzten Zeit spielt wie Schlechtonnen, aber immer noch 3 Klassen besser als der Halbfranzose Morant.

Aber ich hatte etwas Angst, dass wir unser Pulver schon verschossen hatten. Wir kennen es ja. Doch nix, da, es war Dirk König, der uns erneut in Führung schoss, die allerdings ungefähr so lange anhielt, wie der Ramholt seine Alte begattet. 3 Sekunden. Uha. Und wieder ging es ab wie die Sau, aber ich war glücklich das wir nicht ablutschten, sondern munter dagegenhielten. Der Bodenmannskorergott  schoss uns dann erneut in Führung, wie habe ich gejubelt, unsäglich wie die Zuger keinen Humor haben, ein bisschen kochendens Lutz im Äcken haben wirklich noch keiner Sau geschadet, also! Nehmt euch mal zusammen ihr PelztiermörderVIPlogensaupack! Hier kommt Tuni der alte Bastard, also Schnauze tief halten! Und wie habe ich getobt als erneut Bodenmannskorergott uns mit seinem dritten Ofen (Roy machte die Arbeit, Bodenmann lenkte unbewusst ab) uns fast in ungeahnte Führungsdimensionen schoss. 3:5 und YESSSSS, aber es blieben noch heisse 20 Minuten übrig.

Die begannen sehr sehr schlecht, denn die Zucker aus Zug mit dem Tram im Scham schossen sehr schnell den Anschluss, ich zitterte massiv, weil wir urplötzlich nicht mehr Hockey spielten, sondern das Resultat halten wolten. Unsäglich, nun ging das Zittern von Sekunde zu Sekunde gröber los, aber wir hatten ja heute Abend den Bodenmannskorergott, mit seinem 4. Treffer knallte er uns mit 6:4 in Führung. Am Tag der offenen Besoffenen war es allerdings klar, dass auch hier der Anschluss der Tramfahrer kommen würde, was dann auch 8 Minuten vor Schuss passierte. Nun zitterte nicht nur mein Schniedel, nein, auch mein Sack, es folgten brutale Minuten, dann sogar noch eine doppelte Unterzahl 30 Sekunden vor Schluss wegen "gar nix", das war hart, das war sehr hart, aber wir waren heute härter.. Sieg, 3 ganz ganz ganz ganz ganz ganz wichtige Punkte!

Also, die Zusammenfassung: Zug hat uns lange Zeit nicht für ganz voll genommen, ein Fehler halt, mir aber egal, wir können wie Männer spielen, sehr imponierend heute, und das für mich ganz grosse Fazit: Ich weiss nicht, wer heute gepfiffen hat, ich will es auch gar nicht wissen nur soviel: Leckt Rinderdärme, fickt ein Astloch, blast Harold Kreis, aber pfeift bitte niemehr ein Spiel von uns. Ihr seit nicht mal Würste, ihr seit die vermoderte Darmhülle der Wurst, ihr Nulpen! Und noch ein Rat an Morant, den Möchtegern-Totschläger: lass Dich abtreiben, Du Scheissloser. Nicht mal Sperma würde dich ficken Du Bastard. Leck eine Eizelle von einem Heugümper Du Pisser. Und lerne mal boxen Du Mädchen-Unterhose. Und: Falls ich Torschützen und Torfolge verwechselt habe: denkt daran, ich bin batschchlatsch, aber ist egal, 3 Punkte und BASTA!

Dienstag, 27. Oktober 2015

27.10.2015 Cup: SC Bern - EV Zug 8:3

So, an diesem nebligen Abend waren wir also für einmal nicht vernebelt wenn es gegen die Tramschienen aus Zug ging. Endlich wieder mal ein Heimsieg gegen die Fürze, das hat von dem her gut getan. Es war ein unterhaltsamen Spiel, das aber leider den tierischen Ernst vermissen liess. Das Resultat sagt ja wohl alles aus über die Einstellung der Innerschweizer. Sie spielten jetzt wirklich mal so bewusstlos wie sie gecoacht werden. Quasi ein Kreisel-System ohne Herz. Sie hätten den Sieg genommen wenn er denn einfach so gekommen wäre, aber als sie hintendrein lagen, zeigten sie nur kurz ein Aufbäumen und liessen sich dann abschlachten wie besoffene Grashalme in einem Kuhmagen. Oder hatten sie den Herrn Hürlimann als Getränkeaufbereiter engagiert? Nein, kann nicht sein, dann hätten sie alle Schmerzen im Füdi. Mir ist es egal, ich bin auch nicht unbedingt Cup-Fanatiker, aber ich kann diese Einstellung nicht ganz nachvollziehen. Wenn Davos den Cup sausen lässt, ja dann OK, die fahren aber ungefähr alle 3 Jahre einen Meistertitel ein ... wieso gerade die notorisch erfolglosen Versager (Zug war 1997 das letzte Mal weiter als im Halbfinale ... was für ein Triumph ...) dann nicht mal die Motivation finden, immerhin auch nur einmal einen Pokal in die Vitrine zu stellen ... keine Ahnung. Aber ist mir auch Wurst, wir sind weiter, haben sie auseinander gesemmelt, dazu attraktive Tore geschossen, der Abend war für mich OK.

Also, es ging gut los. Irgendwie sind unsere Jungs etwas spritziger geworden, habt ihr auch den Eindruck? Das Tempo wird bereits in den ersten Metern des Angriffs gewonnen, die Zweikämpfe gewinnt man wie schon gegen Gottéron dank Hirn und Energie, zudem variert man nun das "ich bolze auf das Tor Du Saubock von Goalie" etwas flexibler und streut nun gute Pässe ein, die dann auch ankommen. Es sah nicht schlecht aus, und wir wurden bald belohnt. Watsch Batsch und wir lagen 2:0 in Führung, 2 typische Boucher-Tore, die man dann eben auch schiessen muss. Zug war 2 x gefährlich, Beppo parierte, ansonsten war von ihnen wenig zu sehen.

Im zweiten Drittel folge dann der endgültige Beweis, dass die Kirschtorten es schleifen liessen. Erst erhöhten wir durch ein TRAUMTOR von Bidu dem Gegerbten auf 3:0, danach liessen wir es aber etwas in die Hosen rasseln und kassierten einen jämmerlichen Shorthander. Hoffnung für Zug? Klar, der bewusstlose Kreis wechselte nach diesem Tor den Stephan gegen einen pubertären Grabscher aus ... ja klar, alles klar. Den Anschlusstreffer konterten wir dann mit schönen Toren, aber auch mit haltbaren Toren. Ende dieses Drittels führten wir dann mit 6:2 und spielten nun auch mit Geschwelti, weil Beppo Probleme mit seiner Maske hatte. Ist klar, das Teil aus dem Jahr 1912 wird halt nun langsam altersschwach, Ersatzteile dafür gibts nur noch auf Ebay oder bei Spiess-Hegglin. Egal.

Das letzte Drittel war dann noch so intensiv wie eine Federmassage von einem Hirschkäfter, es rudelte und budelte, wir knallten noch 2 in die Krätze und kassierten nur noch den Einen, so dass wir uns mit 8:3 in die nächste Runde gebombt haben. Ein Spiele ohne grosse Geschichte, der angekündigte Cupknüller wurde zum einseitigen Innerschweizerschlachten, aber ganz ehrlich gesagt ist es mir wirlich egal, wer die Motivation nicht findet soll ausscheiden und sich vielleicht nur kurz überlegen, warum man es in den Playoffs dann auch nicht auf die Reihe bringt. Vielleicht weil man zu wenig übt? Egal. Gilt auch für Lugagel.

Egal, der Cup ist mal vorbei, wir sind noch drin, und am Freitag folgt der Brüller gegen Davos. Die Woche hat gut begonnen, es darf so weitergehen! Abtreten!

Montag, 2. Februar 2015

EV Zug will Straffreiheit für Josh Holden

Ihr habt alle die Szene sicher gesehen: in der Verlängerung des Spiels Kloten Flyers - EV Zug (4:3 nV) hat der Josh Holden wieder mal den Knochenbrecher aus dem Rucksack gepackt und dem Santala mit einem doppelhändigen Stockschlag, 3 cm hinter den schützenden Handschuh, den Arm gebrochen. Kleine Randnotiz: Zug war in doppelter Unterzahl, weil die Schiris auf eine unsägliche Schwalbe von Denis Zahnstein hereingefallen sind, das nur so nebenbei. Selbstverständlich ist der Einzelrichter bereits an der Arbeit, er hat missmutig seine DVD "Almsäcke auf Hügeltitten" ausgeworfen und muss sich nun das Foul anschauen, um eine Bestrafung für Holden festzulegen. 

Der EV Zug ist aber sehr verärgert über die sich nun anbahnende Strafe gegen Holden. Die letzten 22 Sperren von Josh seine alle schon verjährt, und trotzdem stemple man ihn schon als Knochenbrecher ab. Zudem sei nicht sicher, ob der Arm von Santala sich wirklich auf den Schlag vorbereitet habe. Die Verantwortlichen von Zug glauben sogar zu erkennen, dass Santala mit seinem Arm zuerst den Stock schlägt, bevor der Stock zuschlägt. Die Zuger haben bereits Rekurs eingelegt bevor das Urteil überhaupt gesprochen wurde. Es muss nur noch von Harold Kreis unterschrieben werden, der schläft aber immer von Samstagabend bis Montagmorgen.

Gleichzeitig hat der EV Zug eine grosse Solidaritätsaktion gestartet (s. Bild). Scheinbar ist es so, dass alles im Umfeld von Holden früher oder später mal Gips tragen. Ob Haustier, Nachbar oder Bedienung im Restaurant, gegipst wurde schon fast alles. "Er ist halt einfach so", sagt ein Funktionär aus Zug. "Wenn man ihn kennt, dann schützt man sich halt vorher!". So wird berichtet, das an einem gemütlichen Spielnachmittag der Holden da sitzt und alle seine Spielpartner einen Töffhelm tragen. Wenn Josh beim Leiterlispiel auf ein schlechtes Feld kommt und 3 Reihen runterrutscht, kriegt halt jemand einen hinter den Löffel. "Aber das ist doch nicht schlimm, das passiert überall" meint der hohe Funktionär. "Zudem ist ein Armbruch ja nicht wirklich ein Beinbruch, Santala kann ja immer noch einhändig spielen wenn er will".

OK, dann sind wir mal gespannt auf das Urteil. Dem Wick aus Genf hat der Steinmann ja nicht so drannehmen können, weil das Rekursgericht die Sperre massiv reduziert hat. Grund: Die Qualität der Bilder sei zu schlecht gewesen, um alles zu erkennen. Vielleicht hätte man als Überbringer des Videos auch nicht McSorbet bestimmen sollen, mir auch klar dass auf der CD Melasse, Melchfett, Cola, Ketchup und Senf klebten.

Mein Vorschlag: Sperrt Holden nicht sondern nehmt ihm sein Leiterlispiel Zuhause weg!