Google+ Hardboiled SCB: 30.09.2016 SC Bern - EV Zug 7:4

Freitag, 30. September 2016

30.09.2016 SC Bern - EV Zug 7:4

Genau zwei Schlagzeilen müssen morgen unbedingt in den Zeitungen stehen. Die Erste über uns so etwa: SC BERN TROTZ HEROISCHEM CUPFIGHT MIT NUR 2 RUHETAGEN VERMURKST ZUG IN EINZELTEILE. Die zweite über unseren Gegner EV Tram: SKANDAL! EV ZUG NIMMT DIE MEISTERSCHAFT NICHT ERNST! Erst dann bin ich zufrieden. Obschon ich schon jetzt ziemlich zufrieden an meinem Drink nipple. Ich habe heute einen SCB gesehen, der mehrmals angedeutet hat, zu was er trotz gewichtigen Absenzen fähig ist. Der 7:4-Sieg ist hoch, aber auch verdient. Heute hat es richtig Spass gemacht zum Zugaffen, weil unsere Tore auch gnadenlos schön waren. Das Wochenende hat gut begonnen, so darf es auch weitergehen, kein Problem.

Im ersten Drittel waren wir herrliche Brandstifter. Alle liefen, alle kämpften, alle spielten. Es gab halt immer noch ein paar Furzgagel-Pässe in der Abwehr, aber immerhin lief der Sturm auf Hochtouren. Wir drückten Zug in die eigene Zone, checkten wie noch selten (Schwerweh wurde endlich vom Ritalin-Programm gestrichen) und knallten uns quasi zur Vorentscheidung hin. Erst lenkte der Junghügel herrlich ab, danach gab es eine Traumkombination über Kreis, Berger und dann Reichert, kein Witz jetzt, der Reichert versenkte den herrlichen Pass vom Junghügel zum 2:0 in die Maschen. Da wollte der Alkoholbeller in nichts nachstehen und lutschte den Stefan zum 3:0 ab. Potz potz dachte ich mir, da war nicht mehr viel vom unästhetischen Germurkse der letzen Spiele zu sehen.

Die zweiten zwanzig Minuten, oftmals unser unerzogenes Saugoof-Sorgenkind, zeigten dann gleich auch wieso. Ein Abwehrstellungsfehler ermöglichte es dem Matschbirni, alleine auf Geo zu fahren, der Anschlusstreffer war da. Das lustige an diesem Tor war, dass man nur die Scheibe aufs Tor fahren sah, da der Schatten des Pucks den Matschbirni total verdeckte. Plüsch Ferdu stellte mit einem herrlichen Ofen auf 4:1. Doch da war noch das finnische Durchfallmittel Immonen akut, er verkürzte postwendend. Ich nervte mich, da die Tore nun auch auf unsere Seite fielen. Aber erneut schoss unser goldiger Postbotenhelmstar Alkoholbeller Labello einen eiskalten Ofen. Nun war ich in Siegerlaune, aber der total überbewertete Diaprojektor machte es eben in doppelter Überzahl nochmals leicht spannend, da wir nur noch mit 5:3 führten.

Im Schlussdrittel verhinderten wir relativ clever den Anschlusstreffer der Tramfahrer. Hirschhierher knallte dann eine Traumkombination mit Alkibelli herrlich zum 6:3 in die Maschen. Aber sie gaben immer noch nicht auf die zuckigen Zuger. Wieder ihr Durchfallmittel brachte Spannung in die Schlussminuten, die allerdings dann vom urichgen Gerber mit einem Leernetz-Ofen erledigt wurde.

Also, nicht abheben. Gegen vorne war das gut gespielt. Hinten gab es für mich noch ein paar Zufallszuspiele zuviel. Aber der Geoleo sichert solche Sachen meistens sehr gut ab. Schwach war erneut das Powerplay, da ist mir zu wenig Gefahr dahinter, das ist Risiko-Passgeschiebe ohne grosse Torgefahr. Lasst Euch nicht täuschen ab den 2 Powerplay-Toren die wir erzielt haben, das waren, echt jetzt, gut gefahrene Konterangriffe. Weil Zug die Meisterschaft nicht ernst nimmt. Skandal sowas. Uha uha uha.

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