Google+ Hardboiled SCB: Wegen Übersetzungsfehler: SCL Tigers-Star DiDomenico liefert irrtümlich Samenprobe ab

Donnerstag, 8. September 2016

Wegen Übersetzungsfehler: SCL Tigers-Star DiDomenico liefert irrtümlich Samenprobe ab

Auch das Emmental rüstet sich für die neue NLA-Saison. Die Euphorie ist natürlich, wie jedes Jahr, grenzenlos. Nicht wegen den sportlichen Erwartungen, die sind in Langnau nicht so wichtig. Egal wie es ihnen läuft, die Halle ist meistens krachend voll. Die Spiele haben sich zu einem Treffpunkt der besonderen Art entwickelt. Hier treffen sich Leute, die im Alltag sonst nur ihre Familie zu Gesicht kriegen, da die Familien dort noch alle unter einem Dach leben. Nicht so wie wir entfremdeten Stadtmöffen, die bereits mit 20 Jahren selbständig im Leben stehen. Nein, bei ihnen dominiert die Familie. So schön das auch ist: Auch Emmentaler brauchen Abwechslung. Dafür stehen eben die Spiele der SCL Tigers. Es ist unvergleichlich romantisch, wenn sie sich beim ersten Saisonspiel treffen und sich an den Genitalen beschnuppern und sich danach sofort wiedererkennen. Pech haben sie nur, wenn der Zöggeler gerade loslegt und die Nüsse dazwischen geraten. Aber keine Rose ohne Dornen, das ist halt so.

Sportchef Jörg Räber hat dem billigen Lukas aka Scott Beattie in der Sommerpause ein ziemlich hochstehendes Programm an die Wandtafel geschrieben (Wandtafel wird in der Saison 2018/19 durch einen PC ersetzt). Neben dem obligaten Geschlauche im Kraftraum und den langweiligen Waldläufen durch die hügelige Gegend wurde noch ein "Special" eingebaut: Eine Ausbildung zum Matrosen. Der "Ruderklub Ilfis Professional" (kurz: RIP) wurde angeheuert, um den Spielern eine vollständige Ausbildung zum Seemann zu bieten. Der Ruderklub hatte einen Monat Zeit, um aus den Landratten seetaugliche Männer zu machen - ein Wahnsinnsprogramm! Die Spieler lernten die berüchtigten Seemansknoten, hissten Segel, schossen mit Kanonen, putzten das Deck und meuterten wie die Grossen. Das stählte die Muskeln und den Teamgeist.

Zum Schluss sollten die Spieler eine Prüfung ablegen. Eigentlich war alles klar, doch dann passierte Jörg Reber eben der fatale Fehler. Chris DiDomenico begriff nicht ganz, um was es genau gehen sollte. Da sagte der Sportchef Reber in seinem Google-Translator-Englisch: "Äh, you have one month, an you must make a seman sample!". Sagen wollte er natürlich "seaman". Tönt fast ähnlich, heisst aber was total anderes. DiDomenico murrte zwar, ging aber ohne Nachfrage nach Hause.

Einen Monat später, als alle Spieler schon längst Matrosen waren, erschien DiDomenico beim Ruderklub und überreichte dem Präsidenten Ramseier sein über einen Monat gesammeltes Sperma (s. Bild). Während im Stall die Kühe jauchzten, herrschte bei den Verantwortlichen dann doch betroffenes Schweigen. Da DiDomenico in Langnau quasi einen Freipass (wie damals der Töddeli) hat, machte man gute Miene zum bösen Spiel und bedankte sich artig beim sichtlich stolzen Kanadier.

Selbstverständlich wurde die Sauerei noch am gleichen Abend vernichtet. Allerdings fehlten da bereits 3 Deziliter, es ist anzunehmen, dass im Emmental bald ein paar Didos mehr rumlaufen. Die Instrumente für diese Art von Befruchtung sind im Emmental ja in jedem Haushalt zu finden, gleich neben dem Melkfett.

Nun ist mir selber schlecht geworden. Prost.

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