Es sieht im Moment wirklich nicht so gut aus für unsere Freunde aus dem Emmental. Die Playoffs wollen erreicht werden, doch die zwei Derby-Niederlagen gegen uns bringen die SCL Tigers massiv in Zugszwang. Eigentlich wurden sie in der letzten Zeit immer stärker, doch dann melkten ihnen ihre Finnen gehörig ins Pissoir. Da muss Hardboiled SCB unbedingt eine wissenschaftlich hochstehende Analyse raushämmern, einverstanden?
1. Problem: Antti Erkinjutti, genannt Ferkelnutti
OK, der Check von unserem Arko war nicht korrekt. Keine Scheibe weit und breit. Behinderung, klare Sache. Der Finne, eigentlich schwerer als Arko, wird hart getroffen, Schulter gegen Schulter. Ich wage zu behaupten: das hat ihn nicht verletzt. Der Aufprall auf dem Eis hat da wohl die Schulter lädiert. 2-3 Wochen fehlt der Bursche jetzt. Das wünscht man natürlich niemandem, deshalb kommt auch von Hardboiled SCB ein herzliches "gute Besserung". Kopf hoch, das wird schon wieder. Interessant ist das für mich nur, weil ich am Silvester ja den unvergleichlichen Rieder Fröschu mit Familie zu Besuch hatte. Was passierte da so gegen Mitternacht? Nun, Herr Rieder (der ein Zwilling von Plüsch Ferdu sein könnte) rauchte auf dem Balkon, verlor die Balance und knallte rückwarts über die Sitzgruppe ins Wohnzimmer hinein. Als ich 30 Minuten abgelacht hatte, sah ich dann, dass er ähnlich wie Ferkelnutti, wohl starke Schmerzen in der Schulter hatte. Ich, als leidenschaftlicher Hobby-Arzt, diagnostizierte sofort: Schulter ausgerenkt. Nun, liebe Langnauer, er lief bereits nach 10 Minuten wieder wie ein junges Reh umher. Weil wir die Schulter sofort wieder eingerenkt haben! OK, der erste Versuch ging schief, der Arm stand danach im rechten Winkel ab. Also nochmals von vorne, und siehe da, es klappte. Es tönte zwar hässlich, wie wenn man ein Pouletscheich abreisst, so ein Knorpel-Fludder-Geräusch. Aber Rieder ist voll drauf wieder. Selbst ist der Mann!
2. Problem: Ville Koistinen genannt Sex-Maschine
Ja, dieses Problem ist dann allerdings noch schwerer. Mir nichts dir nichts kündigt er bei den SCL Tigers um in die DEL zu wechseln. Überfallartig. Hat er Heinz Ehlers nackt gesehen? Der Schock? Nein, wie wir heute wissen, steckt eine Frau dahinter. Koistinen ist verheiratet, aber er lachte eine Grossbäuerin aus Langnau an, die muskulöse Annermaria Tobelknobel war die Herzdame. Wir wollen nicht moralisch richten, es kann passieren und passiert ja überall auf der Welt. Allerdings kam bald mal die Frage von Annemaria "ich oder Deine Frau?!". Ville Sex-Maschine war nun unter Druck. Er entschied sich für seine Frau. Das erzürnte die stämmige Dame (hat Oberarme wie ein Schwingerkönig Oberschenkel). Ab jetzt bewarf sie den Ville bei jeder Gelegenheit mit Traktormotoren. Deshalb die Flucht nach Deutschland. Allerdings: auch in Deutschland hat es Frauen, noch freizügiger als Emmentalerinnen. Ob das die Probleme löst - naja. Die Geschichte ist fast tragischer als damals bei Gottéron der Shawn Heins dem Herrn Caron, Torhüter, die Frau genudelt hatte.
Schade diese beiden Geschichten, denn die finnischen Flachköpfe (Zitat Ehlers) spielten eine gute Saison. Eine falsche Behandlung und eine Dauergeilheit spielen den SCL Tigers nun schwer mit.
Posts mit dem Label SCLTigers werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label SCLTigers werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Mittwoch, 10. Januar 2018
Sonntag, 7. Januar 2018
SCL Tigers - SC Bern 1:5
Oder, gestern ging ich nach dem Spiel artig zu meinem Auto und wollte nach Hause, Matchbericht schreiben und so. Da kam ein Tiger-Fan auf mich zu, so von der Gattung "Kinder schlägt man nicht, man nimmt sie in den Schwitzkasten". Er drohte mir für heute eine gewaltige Revanche an. Ich hatte Angst, ich gebe es zu. Nun ist das Spiel heute durch und ich kann laut rufen "Leck mal in Deinem Stall lieber Euter als was von Revanche zu lallen zu verknorpelter Arsch". Uha. Nach der Zitterpartie gestern machten wir heute fast alles besser und deklassierten die Tiger mit 1:5. Weil Häsu zwei Mal traf, dazu Deckenfrau, Mason und Noro. Die Entscheidung legten wir bereits im Startdrittel, als wir 3:0 davonzogen. Der Rest war Formsache, gar nicht mal so schlecht gespielt von uns und vor allem nicht in die Passivität verfallen, die mich alben grün und blau anlaufen lässt.
Kurz nach Spielbeginn hatten wir das erste Powerplay. Die Scheibe lief zur Ausnahme mal flüssig durch die Röstizone, die Scheibe kam zu Häsu, der haute einen gewaltigen Hammer in den Angel. Nach 3 Minuten die Führung, das tat gut. So gut, dass der Simon Deckenfrau einen Abpraller mit der Brust (ohne Bewegung gegen das Tor, total regulär) zum 2:0 einsetzte. Ich war wie euphorisiert, noch mehr als erneut im Powerplay der Häsu herrlich von der Blume angespielt das 3:0 einnetzte. Oh ja, 20 Minuten gespielt, trotz ausgeglichenem Schussverhältnis 3:0 und einfach mal die Beckerfaust machen.
In der Drittelspause sah ich übrigens den seit gestern ach-so-schwerverletzten Ferkelnutti. Er stemmte gerade Eisen im Kraftraum und ging danach joggen. Naja. Egal. Arco wird ja seine Sperren kriegen, dann ist der weichliche Mann sicher noch schneller wieder gesund.
Im zweiten Drittel lief dann nicht so viel. Wir mussten nicht, Langnau konnte nicht. Die waren eine Klasse schlechter als Gestern. Und was kam wurde von Leo gefressen.
Also ab ins letzte Drittel. Langnau konnte in der 47. Minute den Anschlusstreffer schiessen. Natürlich schöpften sie nun leicht Hoffnun, denn schon einmal ... aber das wollen wir vergessen, war ja letztes Jahr. Dann spielte plötzlich der Yannick Blaser ein bisschen Raphael Diaz. Dem Häsu den Stock ins Gesicht zu schlagen, völlig gezielt und überlegt, wurde allerdings mit 4 Minuten gerade zu belohnt. Aber die Strafe folgte auf dem Eis. Noro entschied während dieser Strafe mit dem 4:1 das Spiel. Selber Schuld, Herr Blaser. Was machten wohl seine Vorfahren so wenn man so einen Nachnamen kriegt? Uha uha uha. Die Luft war nun draussen, das nutzte Mason noch zum 5:1, schön aufgelegt vom Pabba war das.
OK, 5 Punkte gegen die Tiger, ist OK, für die Tiger ist 1 Punkt nach den Derbys logischerweise zu wenig, wenn man denn tatsächlich noch über den Strich will. Wenn sie so spielen wie gestern, wird es ihnen reichen, so wie heute werden sie gegen Kloten Probleme haben.
So, das Feierabend-Bier wartet, geniesst den Sonntagabend!
Kurz nach Spielbeginn hatten wir das erste Powerplay. Die Scheibe lief zur Ausnahme mal flüssig durch die Röstizone, die Scheibe kam zu Häsu, der haute einen gewaltigen Hammer in den Angel. Nach 3 Minuten die Führung, das tat gut. So gut, dass der Simon Deckenfrau einen Abpraller mit der Brust (ohne Bewegung gegen das Tor, total regulär) zum 2:0 einsetzte. Ich war wie euphorisiert, noch mehr als erneut im Powerplay der Häsu herrlich von der Blume angespielt das 3:0 einnetzte. Oh ja, 20 Minuten gespielt, trotz ausgeglichenem Schussverhältnis 3:0 und einfach mal die Beckerfaust machen.
In der Drittelspause sah ich übrigens den seit gestern ach-so-schwerverletzten Ferkelnutti. Er stemmte gerade Eisen im Kraftraum und ging danach joggen. Naja. Egal. Arco wird ja seine Sperren kriegen, dann ist der weichliche Mann sicher noch schneller wieder gesund.
Im zweiten Drittel lief dann nicht so viel. Wir mussten nicht, Langnau konnte nicht. Die waren eine Klasse schlechter als Gestern. Und was kam wurde von Leo gefressen.
Also ab ins letzte Drittel. Langnau konnte in der 47. Minute den Anschlusstreffer schiessen. Natürlich schöpften sie nun leicht Hoffnun, denn schon einmal ... aber das wollen wir vergessen, war ja letztes Jahr. Dann spielte plötzlich der Yannick Blaser ein bisschen Raphael Diaz. Dem Häsu den Stock ins Gesicht zu schlagen, völlig gezielt und überlegt, wurde allerdings mit 4 Minuten gerade zu belohnt. Aber die Strafe folgte auf dem Eis. Noro entschied während dieser Strafe mit dem 4:1 das Spiel. Selber Schuld, Herr Blaser. Was machten wohl seine Vorfahren so wenn man so einen Nachnamen kriegt? Uha uha uha. Die Luft war nun draussen, das nutzte Mason noch zum 5:1, schön aufgelegt vom Pabba war das.
OK, 5 Punkte gegen die Tiger, ist OK, für die Tiger ist 1 Punkt nach den Derbys logischerweise zu wenig, wenn man denn tatsächlich noch über den Strich will. Wenn sie so spielen wie gestern, wird es ihnen reichen, so wie heute werden sie gegen Kloten Probleme haben.
So, das Feierabend-Bier wartet, geniesst den Sonntagabend!
Samstag, 6. Januar 2018
SC Bern - SCL Tigers 3:2 nV
Wenn unser Spiel ein Hauttyp wäre, dann hätten wir heute mehr Mitesser an der Nase gehabt als Schüschu. Sehr ungepflegt. Und die Haare wären ein Fettladen gewesen. Obschon wir sie doch Ende Dezember noch gewaschen hatte. Die Langnauer waren uns ebenbürtig, auch weil Arko nach einem Zusammenprall eine Spieldauerdiziplinar einsteckte, weil der Ferkelnutti scheinbar verletzt war. OK, Maul abwischen und weiter gehts. Zu diesem Zeitpunkt stand es 1:1, weil unser Powerplay einen Shorthander provozierte, wir aber durch Hirschierher ausgleichen konnten. Am Schluss gewannen wir, wegen einem Geniestreich von Marylin Manson. 21:27 Torschüsse zählte man am Ende der Partie, schon das zeigt, dass uns nichts in den Schoss gelegt wurde.
Der Start ins erste Drittel war ja bereits leicht harzig. Die Tiger, mit dem Mocken Ehlers-System unterwegs, wirkten einfacher aber spritziger. Als wir in Überzahl rumgurkten als gäbe es kein Morgen mehr, entwischte der kline kline Gagnon, den kennen wir ja noch, er schob die Scheibe komisch ein, aber Tor ist Tor. Unser Powerplay glich wieder dem Teenager mit den Mitessern und dem Fettladen auf dem Kopf. Der Ausgleich kam dann nach einem doch schönen Angriff, den eben Hirschierher abschloss. Haltbar. Egal. Wir hatten auch nach dem Ofen grosse Mühe, sinnvoll in das Tiger-Drittel zu kommen. Langnau griff immer gleich an, Pass an die blaue Linie, leichter Ablenker zum startenden Flügel. Das funktionierte zu oft zu gut.
Im zweiten Drittel knorzte es fröhlich weiter. Als wir in Unterzahl waren, konnten wir immerhin den Shorthänder zurück geben. Was für ein Pass von Unti auf Pabba Ehebett, der alleine auf Pummelboris los und eiskalt zum 2:1. Die Emotionen fehlten weiterhin, man spielte und liess spielen, eigentlich ist Weihnachten ja vorbei. So blieb es bei diesem Resultat nach 40 Minuten. Krass, die Tigers schossen doppelt so oft auf Leo als wir auf ihren Letten.
Im letzten Drittel, wen verwundert es, schossen die Käserinden dann denn Ausgleich. Zryd knallte den Augleich hin. Zryd ist der Sohn von Annerösli Zryd, die Abfahrerin des Jahres 1973. Die Entscheidung wollte nicht mehr fallen, auch wenn Langnau ehrlich gesagt näher am Sieg stand. Leo gab alles, so wurde eine Verlängerung eingeläutet.
Da gab es nur einen einzigen Torschuss, eben durch Mason Raymond. Der sass aber, so dass wir die 2 Punkte auf unser Konto schaufeln konnten. Für Langnau ein total verdienter Punkt.
Achtung auf Morgen, so spielen können wir in der Ilfishalle ganz und gar nicht. Ich vermisse bei uns die überfallartigen Angriffe. Funktioniert im Moment nicht, weil zuvieles auf Zufall aufgebaut ist. Nicht erst seit heute Abend. Und in der Abwehr ist zu oft Panik, die Scheibe wird kaum rausgebracht wenn der Gegner am Drücken ist. Egal, der erste Sieg im 2018 ist da, doppeln wir doch einfach morgen nach!
Die Langnauer werden sich nach dieser Niederlage trösten, klar, denn seit dem 01.01.2018 ist es im Emmental erlaubt, mit Schaufensterpuppen zu knutschen. Da kommt man schnell auf andere Gedanken.
Der Start ins erste Drittel war ja bereits leicht harzig. Die Tiger, mit dem Mocken Ehlers-System unterwegs, wirkten einfacher aber spritziger. Als wir in Überzahl rumgurkten als gäbe es kein Morgen mehr, entwischte der kline kline Gagnon, den kennen wir ja noch, er schob die Scheibe komisch ein, aber Tor ist Tor. Unser Powerplay glich wieder dem Teenager mit den Mitessern und dem Fettladen auf dem Kopf. Der Ausgleich kam dann nach einem doch schönen Angriff, den eben Hirschierher abschloss. Haltbar. Egal. Wir hatten auch nach dem Ofen grosse Mühe, sinnvoll in das Tiger-Drittel zu kommen. Langnau griff immer gleich an, Pass an die blaue Linie, leichter Ablenker zum startenden Flügel. Das funktionierte zu oft zu gut.
Im zweiten Drittel knorzte es fröhlich weiter. Als wir in Unterzahl waren, konnten wir immerhin den Shorthänder zurück geben. Was für ein Pass von Unti auf Pabba Ehebett, der alleine auf Pummelboris los und eiskalt zum 2:1. Die Emotionen fehlten weiterhin, man spielte und liess spielen, eigentlich ist Weihnachten ja vorbei. So blieb es bei diesem Resultat nach 40 Minuten. Krass, die Tigers schossen doppelt so oft auf Leo als wir auf ihren Letten.
Im letzten Drittel, wen verwundert es, schossen die Käserinden dann denn Ausgleich. Zryd knallte den Augleich hin. Zryd ist der Sohn von Annerösli Zryd, die Abfahrerin des Jahres 1973. Die Entscheidung wollte nicht mehr fallen, auch wenn Langnau ehrlich gesagt näher am Sieg stand. Leo gab alles, so wurde eine Verlängerung eingeläutet.
Da gab es nur einen einzigen Torschuss, eben durch Mason Raymond. Der sass aber, so dass wir die 2 Punkte auf unser Konto schaufeln konnten. Für Langnau ein total verdienter Punkt.
Achtung auf Morgen, so spielen können wir in der Ilfishalle ganz und gar nicht. Ich vermisse bei uns die überfallartigen Angriffe. Funktioniert im Moment nicht, weil zuvieles auf Zufall aufgebaut ist. Nicht erst seit heute Abend. Und in der Abwehr ist zu oft Panik, die Scheibe wird kaum rausgebracht wenn der Gegner am Drücken ist. Egal, der erste Sieg im 2018 ist da, doppeln wir doch einfach morgen nach!
Die Langnauer werden sich nach dieser Niederlage trösten, klar, denn seit dem 01.01.2018 ist es im Emmental erlaubt, mit Schaufensterpuppen zu knutschen. Da kommt man schnell auf andere Gedanken.
Dienstag, 28. November 2017
SC Bern - SCL Tigers 3:5
Heimniederlage nach einer 3:0-Führung ... müssen wir jetzt weinen? Nein. Ist unser Rang 1 in Gefahr? Nein. Und trotzdem hatte dieser Abend etwas aschfahles an sich. Wie ein Furz in den ÖV nach dem Ziebelemärit. Andererseits: Dickes Kompliment an die Tigers. Was für ein Fight der Ehlers-Buben. Nach einem sackschwachen Drittel (der WWF meldete sich und wollte verbieten, dass sie sich "Tigers" nennen) gaben die Emmenschwirren nicht auf, auch das 3:0 im zweiten Drittel brachte sie nicht zu Boden. Das war mal das Eine. Das Zweite war dann weniger zum Loben, das war unsere Leistung, vor allem im Schlussdrittel. Nichts ging mehr. Absolut nichts. Es war für uns eine Lektion für dann in die Playoffsw. Kein Spiel ist ein Selbstläufer. Und wenn wir umhergeigen wie heute, kann uns jeder Klub schlagen. Ausser vielleicht Gottéron. Wir mussten heute eine Lektion erdulden. Aber ich weiss, dass diese Niederlage schlussendlich für uns förderlich sein wird.
Also, das erste Drittel verlief so, wie man es scherzhaft erwartet hatte. Wir führten sofort nach groben Abwehrschnitzern der Emmenschwirren mit 2:0. Bei den Tigern lief so gut wie nichts gegen unser Tor. Unsere Wellen liefen nicht schlecht, allerdings verpassten wir da es, für noch klarere Verhältnisse zu sorgen. Was sollte schon passieren? Nicht nur das Publikum dachte so, wohl auch die Spieler. Langsam aber sicher schleppte sich die von mir nicht geliebte "ich spiel den Puck einfach mal ins Getümmel rein"-Mentalität. Aber trotzdem war das Startdrittel unser bestes Drittel.
Als Blum im zweiten Dritttel frisch von der Strafbank kam und entwischte, dann noch herrlich den Arko bediente, glaubte sogar ich, dass wir mit dem 3:0 nun den Sack zu hätten. Was für ein Fehler. Denn Langnau warf alles in die Waagschale und konnte sehr schnell zum 2:3 verkürzen. Und hatte auch den Ausgleich noch auf dem Stock. Als ob die Teams die Dresses getauscht hätten. Wir spielten nun wie die Guschtifanatiker im ersten Drittel.
Das letzte Drittel versprach Spannung, die aber schnell in Frust wich. Nur noch die Tiger griffen beherzt und mit Übersicht an. Innert 28 Sekunden räbelte es 2 Mal hinter Leo und die Tiger führten mit 4:3. Ich rieb mir die Augen so heftig, dass ich einen richtig roten Augendeckel kriegte. So schlimm, nicht? OK, die Chancen hätten wir noch gehabt um auszugleichen, aber heute war so ein Spiel: Wenn Du locker drauf bist, vergiss es dass Du während dem Spiel die Einstellung noch schnell schnell ändern kannst. Als Leo den Knarst verliess, schossen die Strichbuben das 5:3 und somit die endgültige Entscheidung.
Hand aufs Herz, ich habe es den Boys aus Langnau etwas gegönnt. Oft haben sie unglücklich Punkte liegen gelassen, mit dem 3er heute wurde ihr Kampf belohnt. Was für ein Unterschied zum EHC Kloten, der nach einem 2:0 den Apfel hängen lässt und die Partie schon verloren gibt. Die restlichen Strichklubs wirds ärgern, dass Langnau bei uns so doll gepunktet hat, aber was solls. Bei uns braucht es ab und zu solche Niederlagen, um wieder zurück zu den Wurzeln zu gehen. Scheinbar lief es ein bisschen zu leicht in der letzten Zeit. Abhaken, Schwamm drüber und bald gehts weiter.
Also, das erste Drittel verlief so, wie man es scherzhaft erwartet hatte. Wir führten sofort nach groben Abwehrschnitzern der Emmenschwirren mit 2:0. Bei den Tigern lief so gut wie nichts gegen unser Tor. Unsere Wellen liefen nicht schlecht, allerdings verpassten wir da es, für noch klarere Verhältnisse zu sorgen. Was sollte schon passieren? Nicht nur das Publikum dachte so, wohl auch die Spieler. Langsam aber sicher schleppte sich die von mir nicht geliebte "ich spiel den Puck einfach mal ins Getümmel rein"-Mentalität. Aber trotzdem war das Startdrittel unser bestes Drittel.
Als Blum im zweiten Dritttel frisch von der Strafbank kam und entwischte, dann noch herrlich den Arko bediente, glaubte sogar ich, dass wir mit dem 3:0 nun den Sack zu hätten. Was für ein Fehler. Denn Langnau warf alles in die Waagschale und konnte sehr schnell zum 2:3 verkürzen. Und hatte auch den Ausgleich noch auf dem Stock. Als ob die Teams die Dresses getauscht hätten. Wir spielten nun wie die Guschtifanatiker im ersten Drittel.
Das letzte Drittel versprach Spannung, die aber schnell in Frust wich. Nur noch die Tiger griffen beherzt und mit Übersicht an. Innert 28 Sekunden räbelte es 2 Mal hinter Leo und die Tiger führten mit 4:3. Ich rieb mir die Augen so heftig, dass ich einen richtig roten Augendeckel kriegte. So schlimm, nicht? OK, die Chancen hätten wir noch gehabt um auszugleichen, aber heute war so ein Spiel: Wenn Du locker drauf bist, vergiss es dass Du während dem Spiel die Einstellung noch schnell schnell ändern kannst. Als Leo den Knarst verliess, schossen die Strichbuben das 5:3 und somit die endgültige Entscheidung.
Hand aufs Herz, ich habe es den Boys aus Langnau etwas gegönnt. Oft haben sie unglücklich Punkte liegen gelassen, mit dem 3er heute wurde ihr Kampf belohnt. Was für ein Unterschied zum EHC Kloten, der nach einem 2:0 den Apfel hängen lässt und die Partie schon verloren gibt. Die restlichen Strichklubs wirds ärgern, dass Langnau bei uns so doll gepunktet hat, aber was solls. Bei uns braucht es ab und zu solche Niederlagen, um wieder zurück zu den Wurzeln zu gehen. Scheinbar lief es ein bisschen zu leicht in der letzten Zeit. Abhaken, Schwamm drüber und bald gehts weiter.
Samstag, 14. Oktober 2017
SCL Tigers - SC Bern 0:2
So, dann kommen wir wieder zu 3 Punkten. Es war ein eher armes Derby, erfreulich war immerhin, dass kein Langnauer Spieler dem Leo die Schoner zerschneiden wollte, nicht so wie gestern der Zürcher Foulisiech. Wie immer taten wir uns relativ schwer im Tal der bumsenden Iltise, hatten aber die Abgebrühtheit, dass wir 2 Fehler der Guschtiputzer zu 2 Toren ausnützen konnten. Erst traf Schweweh, im zweiten Drittel dann Rüfi, alles andere versiebten wir, wie auch die Langnuller. So ging ein ereignisarmes Spiel mit einem Shutout für Leo zu Ende. Auch weil Langnau in der Offensive zaghafter war es Ruedi Heugabelhammer als er das erste Mal ins Puff gehen sollte.
Aber eben, auch wenn Langnau gerade zu unglaublich schlecht platziert ist in der Rangliste: Im Vergleich mit Kloten spielen sie 1 Klasse engagierter, hatten Herz und kämpften bis zum Schluss. Sympathisch und trotz Rang Senkloch: NLA-würdig. Im ersten Drittel war es primär mal ein verkeiltes Spiel wo sich irgendwie alle weigerten, ein Zeichen zu setzten. Das passt alben dem Schwerweh nicht so. Auf ein Abpraller von Pummeliltis reagierte der "einer von uns" am schnellsten und knallte uns in Führung. Das lupfte den Tigern fast die Merrängge aus dem Vollbart. Aber als Heimteam sollte man schon etwas mehr Druck erzeugen. Das Tor brachte aber keinen Spielwandel, es ging weiter im Zaggihung-Modus. Sirene und in Führung, immerhin war meine Laune gut.
Im zweiten Drittel versuchten es die Tiger immerhin und kamen dann doch zu 2 guten Chancen die sie aber nicht an Leo vorbeibrachten. Sie wurden übermütig und wurden dann folgerichtig von uns eiskalt abgeduscht. Als die Tiger zu offensiv standen, entwischten Rüfi und Schwerweh. 2 alleine gegen den Goalie, was macht man da? Nun, man macht es wie Rüfi. Man zieht einen herrlichen Handgelenker in den Angel. 2:0 für die sexy Bären. Und irgendwie spürte es man deutlich: Das wars irgendwie schon. Bei Spielhälfte. Langnau glaubte nicht mehr richtig daran. Zudem waren wir unglaublich in Sachen "Block den Schuss und mach kein Stuss". 30 blockierte Schüsse standen am Schluss auf dem Statistikblatt, das ist Klasse, zeigte aber auch, dass man sich nie in Ruhe auf die Schlusssirene vorbereiten konnte.
Das letzte Drittel war dann, wie es zu erwarten war, ein runterspielen bis die Schlusssirene kam. Marylin Manson hatte dann noch etwas Pech mit 2 Pfostenschüssen innerhalb von 5 Sekunden. So liess die endgültige Enscheidung halt auf sich warten, die kam dann mit der Schlusssirene. Der Sieg war verdient, weil unser System wieder haargenau gegriffen hatte und die Tiger immer in die Ecken drängte. Und von dort auf Leo schiessen ist ungefähr so sinnvoll wie eine Rakete bauen und sie mit Salatöl zu betanken.
Also, 5 Punkte sind OK, wir sind wieder Leader, ist eigentlich egal aber trotzdem OK. Die Jungs machen im Moment sehr viel Freude und ich bin überzeugt, dass das bis Ende Saison so weitergeht.
Aber eben, auch wenn Langnau gerade zu unglaublich schlecht platziert ist in der Rangliste: Im Vergleich mit Kloten spielen sie 1 Klasse engagierter, hatten Herz und kämpften bis zum Schluss. Sympathisch und trotz Rang Senkloch: NLA-würdig. Im ersten Drittel war es primär mal ein verkeiltes Spiel wo sich irgendwie alle weigerten, ein Zeichen zu setzten. Das passt alben dem Schwerweh nicht so. Auf ein Abpraller von Pummeliltis reagierte der "einer von uns" am schnellsten und knallte uns in Führung. Das lupfte den Tigern fast die Merrängge aus dem Vollbart. Aber als Heimteam sollte man schon etwas mehr Druck erzeugen. Das Tor brachte aber keinen Spielwandel, es ging weiter im Zaggihung-Modus. Sirene und in Führung, immerhin war meine Laune gut.
Im zweiten Drittel versuchten es die Tiger immerhin und kamen dann doch zu 2 guten Chancen die sie aber nicht an Leo vorbeibrachten. Sie wurden übermütig und wurden dann folgerichtig von uns eiskalt abgeduscht. Als die Tiger zu offensiv standen, entwischten Rüfi und Schwerweh. 2 alleine gegen den Goalie, was macht man da? Nun, man macht es wie Rüfi. Man zieht einen herrlichen Handgelenker in den Angel. 2:0 für die sexy Bären. Und irgendwie spürte es man deutlich: Das wars irgendwie schon. Bei Spielhälfte. Langnau glaubte nicht mehr richtig daran. Zudem waren wir unglaublich in Sachen "Block den Schuss und mach kein Stuss". 30 blockierte Schüsse standen am Schluss auf dem Statistikblatt, das ist Klasse, zeigte aber auch, dass man sich nie in Ruhe auf die Schlusssirene vorbereiten konnte.
Das letzte Drittel war dann, wie es zu erwarten war, ein runterspielen bis die Schlusssirene kam. Marylin Manson hatte dann noch etwas Pech mit 2 Pfostenschüssen innerhalb von 5 Sekunden. So liess die endgültige Enscheidung halt auf sich warten, die kam dann mit der Schlusssirene. Der Sieg war verdient, weil unser System wieder haargenau gegriffen hatte und die Tiger immer in die Ecken drängte. Und von dort auf Leo schiessen ist ungefähr so sinnvoll wie eine Rakete bauen und sie mit Salatöl zu betanken.
Also, 5 Punkte sind OK, wir sind wieder Leader, ist eigentlich egal aber trotzdem OK. Die Jungs machen im Moment sehr viel Freude und ich bin überzeugt, dass das bis Ende Saison so weitergeht.
Samstag, 18. Februar 2017
18.02.2017 SCL Tigers - SC Bern 2:4
Seht ihr, wir konnten es nicht verhindern. Durch unseren 4:2-Sieg im Tal der heulenden Rinder erreichten die Tigers ihr grosses Saisonziel: die Playouts. Die Nacht wird lang werden in Langnau, sämtliche Beizen haben eine Freinacht angekündigt, dem Ehlers Heinz, Schweinsmocken von Beruf, wird noch im Anschluss an die Festlichkeiten ein neuer 11-Jahresvertrag hingelegt. "Wenn Playout, dann bitte erst kurz vor Schluss der Quali" war auch den Tenor der Fans. "Und wenn es geht noch durch den stolzen SC Bern, der ja 14-facher Meister ist" meinte Gurtner Josef, der urichge Emmentaler. Tja, unser Sieg rückt da schon etwas in den Hintergrund, wen interessiert es noch, dass wir die 100-Punktemarke so eben überschossen haben? Man versteht hier in Langnau sein eigenes Wort nicht mehr, der Jubel über das erneute Erreichen der umkämpften Playouts kennt keine Grenzen. Wildfremde Menschen stecken sich die Zunge in den Hals und weinen danach, nicht wegen der pelzigen Zunge des Gegenübers, sondern weil die Gefühle "Playout 2017" nun halt einfach ihren Tribut zollen.
Wir konnten die Basis zu diesem ersten Erfolg im Emmental seit gefühlten 300 Jahren nicht im ersten Drittel legen. Nicht das wir schlecht spielten, aber die Tiger wollten ihre letzte Chance wahrnehmen. Ihr merkt, ich habe den Ironie-Modus kurz abgedreht. Erfreulich war, dass wir auch mal in Führung gehen konnten. Der Gewinneron schoss im Powerplay wieder herrlich aus dem Handgelenk in den Angel, der Tschatscho hatte keine Chance. Oft hatten wir es im Griff, um dann aber gleich wieder für Panik zu sorgen, weil man den Tigern eine Chance angeboten hatte. Wir festigten uns wieder und konterten nun fleissiger. Da wurde Marco die Mühle geschickt, der junge kline Saubub schoss herrlich aber haltbar in den Angel, das 2:0 war da. Grosses Kino, Marco! Die Führung nach 20 Minuten ging sicher in Ordnung. Ich traf den oben erwähnten Gurtner Josef dann in der Drittelspause, er war aber nicht sehr gesprächig. Er wurde ja in Langnau "Fan des Jahres 2017" in einem knallharten Wettbewerb. Die Teilnehmer mussten 3 Spieler des aktuellen Kaders benennen. Nach fast 3 Stunden hatte es Gurtner Josef geschafft. Ich gratulierte ihm natürlich.
Wumm. Das zweite Drittel begann so, wie kein Drittel beginnen sollte. Es war kaum angespielt, wir waren noch zu viert auf dem Eis, da war der Ausgleich bereits Tatsache. Was für ein unhuren Faden da hinter Leo einschlug, beeindruckend. Danach waren die Tiger im leichten Aufwind, klar doch, nur noch ein Tor Differenz, bei 2 minus 0 haben sie Probleme mit Kopfrechnen, 2 minus 1 begreifen sie sofort, "nur noch ein Tor ugah ugah" rattert es in ihren Gehirnen. Nun reagierten wir aber gut auf die Situation. Wir pressten wie eine Hebamme beim Geburtstraining und konnten nach einer herrlichen Kombination 7 Minuten später erneut durch Müller das 3:1 erzielen. Genoni holte sich da scheinbar einen Assist, unglaublich, ich prüfe das noch nach, sicher ist aber dass unser Ehebett beim 3:1 bereits den dritten Assist aufschreiben konnte. Er kommt in Playoffstimmung! Aber die Party war nun angeteiget worden, umsomehr als Plüsch Ferdu mit einem herrlichen aber haltbaren Angeltreffer dann auch noch gleich das 4:1 auf die Anzeigetafel montierte. Gut reagiert, Jungs!
Das letzte Drittel war dann ein Grillenzirpen für Schmeissfliegen. Die Berner Kurve feierte laut und geil, Grunder Josef frage mich entsetzt "warum feiern die, ihr kommt ja jetzt in die doofen Playoffs, nicht?". Uha. Egal. Grunder Fritz halt. Wir liessen es nur noch einmal kurz anbrennen, die Tiger konnten noch zum 2:4 verkürzen, aber das wars dann. Ein Sieg im Emmental ist selten, also geniessen wir es.
Auf eine Art habe ich Mitleid mit den Tigers. Nicht mit Tränen und so, nein nein. Ihr Sportchef vertraut 2 Torhütern, die vorher niemand auf der Rechung hatte, die aber gut spielen. Die Ausländer sind ebenfalls sehenswert. Die Schweizer Spieler auch. Aber wieso um Gottes Willen kam man auf diese unsägliche Idee mit dem Clown aus Olten an der Bande? Und warum liess man den so lange wursten? Das sind selberverschuldete Playouts, liebe Langnauer. Aber ich weiss, dass ihr es dem Team verzeiht und weiterhin mit Eurer unglaublichen Treue für eine geile Atmosphäre sorgen werdet. Egal wie die Saison noch endet. Und ich schwöre Euch, dass ich mit Euch feiere, wenn ihr den Ligaerhalt schwarz auf weiss habt. Langnau gehört in die NLA, basta.
Ach, noch was: Es gab oder gibt doch da einen Verteidiger in Trottelfon mit der #27, GibmirRath oder so. Der uns ja letzte Saison ins Playout bomben wollte. Uha, wir wurden ja dann Meister. Egal. Wir haben ihm quasi nun eine Anleitung geliefert, wie man das genau macht. Gestern Kloten, heute die Tigers. Hoffentlich liest im das Muddi vor, damit wir ihm vom SCB einen Rath geb.
Wir konnten die Basis zu diesem ersten Erfolg im Emmental seit gefühlten 300 Jahren nicht im ersten Drittel legen. Nicht das wir schlecht spielten, aber die Tiger wollten ihre letzte Chance wahrnehmen. Ihr merkt, ich habe den Ironie-Modus kurz abgedreht. Erfreulich war, dass wir auch mal in Führung gehen konnten. Der Gewinneron schoss im Powerplay wieder herrlich aus dem Handgelenk in den Angel, der Tschatscho hatte keine Chance. Oft hatten wir es im Griff, um dann aber gleich wieder für Panik zu sorgen, weil man den Tigern eine Chance angeboten hatte. Wir festigten uns wieder und konterten nun fleissiger. Da wurde Marco die Mühle geschickt, der junge kline Saubub schoss herrlich aber haltbar in den Angel, das 2:0 war da. Grosses Kino, Marco! Die Führung nach 20 Minuten ging sicher in Ordnung. Ich traf den oben erwähnten Gurtner Josef dann in der Drittelspause, er war aber nicht sehr gesprächig. Er wurde ja in Langnau "Fan des Jahres 2017" in einem knallharten Wettbewerb. Die Teilnehmer mussten 3 Spieler des aktuellen Kaders benennen. Nach fast 3 Stunden hatte es Gurtner Josef geschafft. Ich gratulierte ihm natürlich.
Wumm. Das zweite Drittel begann so, wie kein Drittel beginnen sollte. Es war kaum angespielt, wir waren noch zu viert auf dem Eis, da war der Ausgleich bereits Tatsache. Was für ein unhuren Faden da hinter Leo einschlug, beeindruckend. Danach waren die Tiger im leichten Aufwind, klar doch, nur noch ein Tor Differenz, bei 2 minus 0 haben sie Probleme mit Kopfrechnen, 2 minus 1 begreifen sie sofort, "nur noch ein Tor ugah ugah" rattert es in ihren Gehirnen. Nun reagierten wir aber gut auf die Situation. Wir pressten wie eine Hebamme beim Geburtstraining und konnten nach einer herrlichen Kombination 7 Minuten später erneut durch Müller das 3:1 erzielen. Genoni holte sich da scheinbar einen Assist, unglaublich, ich prüfe das noch nach, sicher ist aber dass unser Ehebett beim 3:1 bereits den dritten Assist aufschreiben konnte. Er kommt in Playoffstimmung! Aber die Party war nun angeteiget worden, umsomehr als Plüsch Ferdu mit einem herrlichen aber haltbaren Angeltreffer dann auch noch gleich das 4:1 auf die Anzeigetafel montierte. Gut reagiert, Jungs!
Das letzte Drittel war dann ein Grillenzirpen für Schmeissfliegen. Die Berner Kurve feierte laut und geil, Grunder Josef frage mich entsetzt "warum feiern die, ihr kommt ja jetzt in die doofen Playoffs, nicht?". Uha. Egal. Grunder Fritz halt. Wir liessen es nur noch einmal kurz anbrennen, die Tiger konnten noch zum 2:4 verkürzen, aber das wars dann. Ein Sieg im Emmental ist selten, also geniessen wir es.
Auf eine Art habe ich Mitleid mit den Tigers. Nicht mit Tränen und so, nein nein. Ihr Sportchef vertraut 2 Torhütern, die vorher niemand auf der Rechung hatte, die aber gut spielen. Die Ausländer sind ebenfalls sehenswert. Die Schweizer Spieler auch. Aber wieso um Gottes Willen kam man auf diese unsägliche Idee mit dem Clown aus Olten an der Bande? Und warum liess man den so lange wursten? Das sind selberverschuldete Playouts, liebe Langnauer. Aber ich weiss, dass ihr es dem Team verzeiht und weiterhin mit Eurer unglaublichen Treue für eine geile Atmosphäre sorgen werdet. Egal wie die Saison noch endet. Und ich schwöre Euch, dass ich mit Euch feiere, wenn ihr den Ligaerhalt schwarz auf weiss habt. Langnau gehört in die NLA, basta.
Ach, noch was: Es gab oder gibt doch da einen Verteidiger in Trottelfon mit der #27, GibmirRath oder so. Der uns ja letzte Saison ins Playout bomben wollte. Uha, wir wurden ja dann Meister. Egal. Wir haben ihm quasi nun eine Anleitung geliefert, wie man das genau macht. Gestern Kloten, heute die Tigers. Hoffentlich liest im das Muddi vor, damit wir ihm vom SCB einen Rath geb.
Samstag, 7. Januar 2017
07.01.2017 SCL Tigers - SC Bern 4:1
Nein, da kann man nichts beschönigen. Noch viel weniger kann man den Mist schönsaufen, den wir heute geboten haben. Wir brauchen dringend jemanden, der bei unseren Mannen den Reset-Schalter für das Jahr 2017 findet. Nach der Bademantel-Party mit Niederlage gegen die ZSC Lions, immerhin ein Meisteranwärter, verloren wir auch Spiel 2 im neuen Jahr gegen den Schwanzklub aus Langnau mit 4:1. Und eben, völlig verdient, weil wir nicht bereit waren, gegen die Emmentaler Käselieferanten den Kampf und das Wadenbeissen anzunehmen. Genau 120 Sekunden waren gut, danach waren wir schon in Rückstand, glichen aus, überliessen dann das Spieldiktat den Guschtiputzern, die zugegebenermassen von Schweinsmocken Ehlers sehr gut eingestellt waren. Der erste Torschuss gegen uns war ein Tor, nach ein paar Sekunden im zweiten Drittel kriegten wir ein Tor, ein paar Sekunden vor Ende des zweiten Drittels ebenfalls, der vierte Treffer kriegten wir dann auch im letzten Drittel nach ein paar Sekunden. Da erübrigt sich jeder Kommentar.
Der Start liess einem die Brust ja noch anschwellen wie der Mümmel vom Hauptdarsteller im Film "Elisabeth bückt sich dauernd die Sau". Da überrollten wir die Kätzchen fast, hatten aber wieder einen Schussqualität wie das Melchfett von Bauer Ramseier, wenn er seine Alte einfettet weil es wieder mal Kinder geben soll. Danach folgte der erste so richtige Konter der Langnauer, wumm, Leo griff daneben und schon waren wir in Rückstand. Es gab noch den Ausgleich zu bejubeln, allerdings war der eher zufällig zustande gekommen, Schwerweh traf irgendwie dem Katscho zwischen seinen tiefen Hoden hindurch. Danach spielte fast nur noch Langnau, Leo konnte dann ein paar Mal hexen, irgendwie war die Schussstatistik nach diesem Drittel auf 15:5 für die Tiger, ich kochte innerlich.
Dann fängt das zweite Drittel an, wie immer denkt man: "jetzt wird alles besser". Ja genau, ihr Finne Elo Porno oder so schoss sofort das 2:1. Was kam nun von uns? Fast nichts. Zwar waren wir bemüht, den Ausgleich zu schiessen, aber Langnau gewann doch gopfetramminomau fast jeden Zweikampf wenn es um die Wurst ging. Ebenso seppelten wir jedes Bully in die Unterhosen, es lief nicht, die Scheisse klebte am Stock wie das Melchfett am Hintern von Frau Ramseier. Es gab eine einzige Situation, wo der Match hätte wenden können: Aber unser Alkoholbeller vergab die Riesenchance zum Ausgleich. Ich konnte nicht mal richtig toben, da mir vom Silverster her immer noch schlecht ist. Fast gekotzt hätte ich, als Randensalat Sekunden vor der Pause noch einen Schlenzer zum 3:1 in unseren Knarst versorgte. Ach wie geil, ein Kater im Ranzen und das Spiel schon fast im Arsch, das macht echt Spass.
Im letzten Drittel waren erneut nur Sekunden gespielt, als der Althügel in seinem eher hässlichen Shirt dann das Spiel entschied. Ein 4:1 wäre zwar gegen einen Schwanzklub noch zu holen, aber nicht mit unserer Leistung. Langnau hatte uns nun dort, wo sie halt gut sind weil der Schweinsmocken Ehlers mit ihnen das Defensivverhalten um Klassen gesteigert hat. Unsere Angriffe verpufften wie ein Luftballon in einem Puff das so ein Puff ist, dass die Damen sich puffen lassen. In Gefahr gerieten die Tigers aber gar nie mehr, im Gegenteil, ein 5:1 schien mir wahrscheinlicher als das 4:2. Aber egal, diese Leistung heute genügte nicht, von keinem, von niemandem.
Wir haben sympatische Entwicklungshilfe geleistet, die Tiger dürfen weiter träumen, aber das ist mir sowas von egal, ich will immer gewinnen. Hoffen wir auf den Reset-Schlalter, ich glaube der ist bei Blumenkohl, 12 cm im Dickdarm, vom Füdi aus gesehen. Irgendwer muss sich da wohl opfern. Morgen wartet mit Kloten der nächste Strichklub, der um alles-oder-nichts kämpft, ich bin ja mal gespannt ob wir die Wohlfühlzone nun wieder verlassen können. Was für ein beschissener Jahrestart. OK, Leader sind wir ja noch, aber troztdem ...
Der Start liess einem die Brust ja noch anschwellen wie der Mümmel vom Hauptdarsteller im Film "Elisabeth bückt sich dauernd die Sau". Da überrollten wir die Kätzchen fast, hatten aber wieder einen Schussqualität wie das Melchfett von Bauer Ramseier, wenn er seine Alte einfettet weil es wieder mal Kinder geben soll. Danach folgte der erste so richtige Konter der Langnauer, wumm, Leo griff daneben und schon waren wir in Rückstand. Es gab noch den Ausgleich zu bejubeln, allerdings war der eher zufällig zustande gekommen, Schwerweh traf irgendwie dem Katscho zwischen seinen tiefen Hoden hindurch. Danach spielte fast nur noch Langnau, Leo konnte dann ein paar Mal hexen, irgendwie war die Schussstatistik nach diesem Drittel auf 15:5 für die Tiger, ich kochte innerlich.
Dann fängt das zweite Drittel an, wie immer denkt man: "jetzt wird alles besser". Ja genau, ihr Finne Elo Porno oder so schoss sofort das 2:1. Was kam nun von uns? Fast nichts. Zwar waren wir bemüht, den Ausgleich zu schiessen, aber Langnau gewann doch gopfetramminomau fast jeden Zweikampf wenn es um die Wurst ging. Ebenso seppelten wir jedes Bully in die Unterhosen, es lief nicht, die Scheisse klebte am Stock wie das Melchfett am Hintern von Frau Ramseier. Es gab eine einzige Situation, wo der Match hätte wenden können: Aber unser Alkoholbeller vergab die Riesenchance zum Ausgleich. Ich konnte nicht mal richtig toben, da mir vom Silverster her immer noch schlecht ist. Fast gekotzt hätte ich, als Randensalat Sekunden vor der Pause noch einen Schlenzer zum 3:1 in unseren Knarst versorgte. Ach wie geil, ein Kater im Ranzen und das Spiel schon fast im Arsch, das macht echt Spass.
Im letzten Drittel waren erneut nur Sekunden gespielt, als der Althügel in seinem eher hässlichen Shirt dann das Spiel entschied. Ein 4:1 wäre zwar gegen einen Schwanzklub noch zu holen, aber nicht mit unserer Leistung. Langnau hatte uns nun dort, wo sie halt gut sind weil der Schweinsmocken Ehlers mit ihnen das Defensivverhalten um Klassen gesteigert hat. Unsere Angriffe verpufften wie ein Luftballon in einem Puff das so ein Puff ist, dass die Damen sich puffen lassen. In Gefahr gerieten die Tigers aber gar nie mehr, im Gegenteil, ein 5:1 schien mir wahrscheinlicher als das 4:2. Aber egal, diese Leistung heute genügte nicht, von keinem, von niemandem.
Wir haben sympatische Entwicklungshilfe geleistet, die Tiger dürfen weiter träumen, aber das ist mir sowas von egal, ich will immer gewinnen. Hoffen wir auf den Reset-Schlalter, ich glaube der ist bei Blumenkohl, 12 cm im Dickdarm, vom Füdi aus gesehen. Irgendwer muss sich da wohl opfern. Morgen wartet mit Kloten der nächste Strichklub, der um alles-oder-nichts kämpft, ich bin ja mal gespannt ob wir die Wohlfühlzone nun wieder verlassen können. Was für ein beschissener Jahrestart. OK, Leader sind wir ja noch, aber troztdem ...
Samstag, 10. Dezember 2016
10.12.2016 SC Bern - SCL Tigers 4:2
Ja, ein Murks-Sieg. Warum denn nicht? Macht auch Spass. Ist ja wie beim kontrollierten Beischlaf. Hauptsache es kommt. Uha. 4:2 haben wir die Tigers weggeräumt. Und eines gleich vorweg: Alle die Leute, die sich über die unsäglichen Head-Schiris genervt haben: Habt Verständnis. Beide Heads wollen in ihrem zweiten Leben sich eine Existenz als Bauer aufbauen, sind aber letzte Woche gnadenlos durch die Melkprüfung gefallen. Klar, dass da ein bisschen Goodwill für die Tigers da war. Bitter für die Bauern-Schiris: Bei der Melkprüfung wurde ihnen keine Simmentaler Kuh hingestellt, sondern Mocken Ehlers. Klar dass da die Nerven versagten! Aber nichts desto Trotz haben wir einen guten 3er nach Hause gekegelt. Das Spiel durften wir nicht verlieren, hätten es aber verlieren können. Lest in diesem atemberaubenden Matchbericht, warum!
Also, es startete mit einem Abtasterli-Spielchen. Wir gingen meistens vorwärts, hatten es gegen hinten im Griff, waren aber erneut verspielt wie 2 Monate alte Hundewelpen, die gerade festgestellt haben, dass ihre Mutter Kondome ablehnt. Das Tor wollte man schiessen, aber man wollte ein schönes Tor schiessen. Man wollte der bumsvollen Halle was fürs Auge zeigen. Das funktionierte aber nicht, auch wenn der Tschatscho kaum einen Schuss blockieren konnte und es hunderte Abpraller gab. Was für ein Unterschied zu Leo. Trotzdem jubelten die Landwirte als Erste. Eine Strafe gegen uns war gerade abgelaufen, jau jau, alles OK, uh uh, nur sollte man dann den Mann vor dem Tor nicht vergessen. Das war ein Alzheimer-Ofen. Dem sagt man so, kann nichts dafür. Danach rannten wir an, Langnau hatte aber dann plötzlich eine gröbere Druckphase, da waren wir leicht im Zittern. Als die Schiris aber dann das 32'321 Halten endlich als Strafe pfiffen, spielten wir das Play mit Power. Auch weil das Drittel dem Ende zu raste. Es war Moser der Du bist, der eine knappe Sekunde vor Schluss mit einem Hocheckschuss ausglich.
Im zweiten Drittel wähnte man sich dann kurz an einem CHL-Spiel. Nicht weil Langnau so europäisch spielte, nein nein, die blieben beim Krautrüben-Hockey mit dem Mocken als Dirigent. Aber der Pass von Maserati Akrobat Alkoholbeller auf Unter dem Sand war eine Kopie des Ausgleichs gegen die Prager Domspatzen. Unti schloss auch ungefähr gleich geil ab. Die Führung wiegelte uns dann in falscher Sicherheit, denn die Tigers haben unter Heinz dem Öhler gelernt, das Frauen niemals jammern, auch wenn einen Penetrierverwechslung der Löcher vorliegt. Die reagierten mit einem "naja, ich bin Schiri und unterstütze aussterbende Urvölker"-Tor zum Ausgleich. Was für ein Müll. Alles war wieder offen, umso mehr als die Schiris dann einen Knaller von der Gerbere annulierten, weil die "Gesellschaft für dunkelhäutige Hartgummischeiben" Einspruch erhob, weil Gerber ihr Mitglied so hart geschlagen hat. Es blieb unentschieden, das letzte Drittel musste den Sekt von der Jauche trennen.
Wir waren immer noch eine Spur zu kompliziert und schossen sehr oft daneben. Aus den besten Positionen. Der Tschatscho sah wohl vor seinem geistigen Augen schon die Überschriften im "Bauer heute"-Magazin: "Der Held, der ein Sack hat wie ein Euter und Bern entnervte" oder ähnlich. Nichts da. Es kam der auftritt von Kammerjägerzin. Er schob dem Amateur einen ganz jämmerlichen Bauerntrick in die Krätze. 3:2 und nun war es fast geschafft. Allerdings musste Leo nur Sekunden danach einen völlig alleinstehenden Tiger entschärfen. Mein Herz urinierte fast vor Angst. Aber nun beschränkten wir uns mit Erfolg auf die 3 Punkte, die Plüsch Ferdu mit einem Leernetzer dann sicherte.
Also, 3 Punkte, das ist geil. Morgen wartet das Auswärtsspiel in Kloten. Was für ein Analgegner, verloren wir doch mit 1:12 Toren die beiden Spiele. Uha. Noch ein Wort zu Langnau: die haben wirklich Fortschritte gemacht unter Ehlers, eigentlich hätten sie nach dem Spiel gestern gegen den Z und heute mehr als 0 Punkte verdient. Sie fribourgern im Moment ein bisschen durch die Liga. Es werden sicher wieder bessere Zeiten kommen, wenn die Bauersfrau sich endlich schamrasiert.
Also, es startete mit einem Abtasterli-Spielchen. Wir gingen meistens vorwärts, hatten es gegen hinten im Griff, waren aber erneut verspielt wie 2 Monate alte Hundewelpen, die gerade festgestellt haben, dass ihre Mutter Kondome ablehnt. Das Tor wollte man schiessen, aber man wollte ein schönes Tor schiessen. Man wollte der bumsvollen Halle was fürs Auge zeigen. Das funktionierte aber nicht, auch wenn der Tschatscho kaum einen Schuss blockieren konnte und es hunderte Abpraller gab. Was für ein Unterschied zu Leo. Trotzdem jubelten die Landwirte als Erste. Eine Strafe gegen uns war gerade abgelaufen, jau jau, alles OK, uh uh, nur sollte man dann den Mann vor dem Tor nicht vergessen. Das war ein Alzheimer-Ofen. Dem sagt man so, kann nichts dafür. Danach rannten wir an, Langnau hatte aber dann plötzlich eine gröbere Druckphase, da waren wir leicht im Zittern. Als die Schiris aber dann das 32'321 Halten endlich als Strafe pfiffen, spielten wir das Play mit Power. Auch weil das Drittel dem Ende zu raste. Es war Moser der Du bist, der eine knappe Sekunde vor Schluss mit einem Hocheckschuss ausglich.
Im zweiten Drittel wähnte man sich dann kurz an einem CHL-Spiel. Nicht weil Langnau so europäisch spielte, nein nein, die blieben beim Krautrüben-Hockey mit dem Mocken als Dirigent. Aber der Pass von Maserati Akrobat Alkoholbeller auf Unter dem Sand war eine Kopie des Ausgleichs gegen die Prager Domspatzen. Unti schloss auch ungefähr gleich geil ab. Die Führung wiegelte uns dann in falscher Sicherheit, denn die Tigers haben unter Heinz dem Öhler gelernt, das Frauen niemals jammern, auch wenn einen Penetrierverwechslung der Löcher vorliegt. Die reagierten mit einem "naja, ich bin Schiri und unterstütze aussterbende Urvölker"-Tor zum Ausgleich. Was für ein Müll. Alles war wieder offen, umso mehr als die Schiris dann einen Knaller von der Gerbere annulierten, weil die "Gesellschaft für dunkelhäutige Hartgummischeiben" Einspruch erhob, weil Gerber ihr Mitglied so hart geschlagen hat. Es blieb unentschieden, das letzte Drittel musste den Sekt von der Jauche trennen.
Wir waren immer noch eine Spur zu kompliziert und schossen sehr oft daneben. Aus den besten Positionen. Der Tschatscho sah wohl vor seinem geistigen Augen schon die Überschriften im "Bauer heute"-Magazin: "Der Held, der ein Sack hat wie ein Euter und Bern entnervte" oder ähnlich. Nichts da. Es kam der auftritt von Kammerjägerzin. Er schob dem Amateur einen ganz jämmerlichen Bauerntrick in die Krätze. 3:2 und nun war es fast geschafft. Allerdings musste Leo nur Sekunden danach einen völlig alleinstehenden Tiger entschärfen. Mein Herz urinierte fast vor Angst. Aber nun beschränkten wir uns mit Erfolg auf die 3 Punkte, die Plüsch Ferdu mit einem Leernetzer dann sicherte.
Also, 3 Punkte, das ist geil. Morgen wartet das Auswärtsspiel in Kloten. Was für ein Analgegner, verloren wir doch mit 1:12 Toren die beiden Spiele. Uha. Noch ein Wort zu Langnau: die haben wirklich Fortschritte gemacht unter Ehlers, eigentlich hätten sie nach dem Spiel gestern gegen den Z und heute mehr als 0 Punkte verdient. Sie fribourgern im Moment ein bisschen durch die Liga. Es werden sicher wieder bessere Zeiten kommen, wenn die Bauersfrau sich endlich schamrasiert.
Donnerstag, 1. Dezember 2016
Wie feiern eigentlich die Klubs so Weihnachten?
Die heilige Zeit ist mit dem 1. Dezember nun definitiv angebrochen. Noch sind diverse Spiele zum mitfiebern, aber der Geist der Weihnacht ist schon überall, auch in den Kabinen der 12 NLA-Teams. Auch in der Art und Weise, diese heilige Zeit zu zelebrieren, unterscheiden sich die Klubs massiv. Hardboiled SCB ist wieder durch jedes Schlüsselloch gestiegen, damit ich Euch butterwarm darüber berichten kann. Damit Ihr selber immer was zum Feiern habt, vergesst nicht den ultimativen Hardboiled SCB-Adventskalender anzuklicken. An jedem Tag ein Türchen öffnen, macht Spass und der Kalender hat es in sich! Hier der Link: Hardboiled SCB-Adventskalender
Dann aber weiter im Text. Ein paar Vereine feiern diese fromme Zeit absolut konservativ und langweilig. Zum Glück gibt es ein paar Ausnahmen, die hier lückenlos erwähnt werden.
HC Lugano
Die Dogge Schredder spielt wie immer den Weihnachtsmann, da man ihm nur einen roten Mantel anziehen muss, das Gesicht kann man so lassen wie es ist. Das spart Geld, das man dann wieder in Blindgänger wie Lapierre investieren kann. Allerdings ist Schredder als Weihnachtsmann ähnlich untalentiert wie als Trainer, das Foto (s. Bild) von der letzten Feier spricht Bände. Die Kinder weinen heftig, weil die Dogge sie, wie den kleinen Lars im Playoff-Final, massiv beleidigt. Brunner amtiert in einer Nebenrolle als NHL-Schmutzli. Pech ist nur, das nur Frau Schwanzberg an der Feier anwesend ist, da der Rest des Teams lieber zum Zahnarzt geht.
EHC Biel
Die Bieler feiern dieses Jahr nicht heftig, da seit dem Hiller-Transfer für sie nach wie vor jeder Tag wie Weihnachten ist. Zudem fehlt jetzt Kevin der Schläpfer, der durch sein Dauerweinen oft für die richtige Stimmung in der Kabine gesorgt hat.
SCL Tigers
Die aufwendigste Feier findet im Emmental statt. Dort glauben 98 Prozent der Bevölkerung halt auch noch an den Weihnachtsmann. Alle Spieler schenken sich was, doch dieses Jahr hat der immer mürrische Mocken Ehlers die Geschenke zertreten, als die Spieler nach dem Training am Duschen waren.
SC Bern
Kari Jalonen ist als Finne der perfekte Weihnachtsorganisator. Das Team musste sich in der Kabine versammeln, Justin Krueger spielte dann "Oh Tannenbaum" auf seinem Tiefschutz, es tönte wirklich wie eine Panflöte. Jalonen kam rein, grüsste knapp, gab nur dem Backup-Goalie Aebi ein Geschenk, nahm es ihm aber bald wieder weg und verschwand nach Hause. Kommt mir irgendwie bekannt vor ...? Egal.
HC Fribourg-Gottéron
Die Feier wurde abgesagt, weil man sich nicht einigen konnte, wer den Schmutzli spielen soll. Die schmuddelige Art passt auf die gesamte Mannschaft, so dass sich Larry die Harasse nicht entscheiden konnte. Man wollte dann nur mit Conz als Weihnachtsmann feiern, das scheiterte ebenfalls, da die Kostümbildner dem Benjamin den Bart an die Stirne kleben mussten. Hals failed halt.
HC Davos
Wie immer artete die eigentlich besinnliche Feier total aus. Dino Wieser war der Weihnachtsmann, kam aber nur mit einem Hut bekleidet in die Kabine und schrie: "Wer will an meiner Kerze ziehen?". Die Spieler waren geschockt, leider war Arno nicht in der Kabine, er gab seinem Sohn gerade Fahrstunden. Das Team schmiss Dino Wieser aus der Kabine und rauchte danach den aufgestellten Weihnachtsbaum und hörte dazu Janes Joplin-Lieder, gleichzeitig tanzten sie auf dem Trip ihres Lebens südindische Ausdruckstänze.
Ihr seht, alles ist im Lot, auch Hockeyspieler sind nur Menschen, die ebenso Gefühle haben wie wir. Das ist mir aber morgen Abend so ziemlich egal, denn da will ich gefühllos die 3 Punkte gegen die Lugagler erobern.
Dann aber weiter im Text. Ein paar Vereine feiern diese fromme Zeit absolut konservativ und langweilig. Zum Glück gibt es ein paar Ausnahmen, die hier lückenlos erwähnt werden.
HC Lugano
Die Dogge Schredder spielt wie immer den Weihnachtsmann, da man ihm nur einen roten Mantel anziehen muss, das Gesicht kann man so lassen wie es ist. Das spart Geld, das man dann wieder in Blindgänger wie Lapierre investieren kann. Allerdings ist Schredder als Weihnachtsmann ähnlich untalentiert wie als Trainer, das Foto (s. Bild) von der letzten Feier spricht Bände. Die Kinder weinen heftig, weil die Dogge sie, wie den kleinen Lars im Playoff-Final, massiv beleidigt. Brunner amtiert in einer Nebenrolle als NHL-Schmutzli. Pech ist nur, das nur Frau Schwanzberg an der Feier anwesend ist, da der Rest des Teams lieber zum Zahnarzt geht.
EHC Biel
Die Bieler feiern dieses Jahr nicht heftig, da seit dem Hiller-Transfer für sie nach wie vor jeder Tag wie Weihnachten ist. Zudem fehlt jetzt Kevin der Schläpfer, der durch sein Dauerweinen oft für die richtige Stimmung in der Kabine gesorgt hat.
SCL Tigers
Die aufwendigste Feier findet im Emmental statt. Dort glauben 98 Prozent der Bevölkerung halt auch noch an den Weihnachtsmann. Alle Spieler schenken sich was, doch dieses Jahr hat der immer mürrische Mocken Ehlers die Geschenke zertreten, als die Spieler nach dem Training am Duschen waren.
SC Bern
Kari Jalonen ist als Finne der perfekte Weihnachtsorganisator. Das Team musste sich in der Kabine versammeln, Justin Krueger spielte dann "Oh Tannenbaum" auf seinem Tiefschutz, es tönte wirklich wie eine Panflöte. Jalonen kam rein, grüsste knapp, gab nur dem Backup-Goalie Aebi ein Geschenk, nahm es ihm aber bald wieder weg und verschwand nach Hause. Kommt mir irgendwie bekannt vor ...? Egal.
HC Fribourg-Gottéron
Die Feier wurde abgesagt, weil man sich nicht einigen konnte, wer den Schmutzli spielen soll. Die schmuddelige Art passt auf die gesamte Mannschaft, so dass sich Larry die Harasse nicht entscheiden konnte. Man wollte dann nur mit Conz als Weihnachtsmann feiern, das scheiterte ebenfalls, da die Kostümbildner dem Benjamin den Bart an die Stirne kleben mussten. Hals failed halt.
HC Davos
Wie immer artete die eigentlich besinnliche Feier total aus. Dino Wieser war der Weihnachtsmann, kam aber nur mit einem Hut bekleidet in die Kabine und schrie: "Wer will an meiner Kerze ziehen?". Die Spieler waren geschockt, leider war Arno nicht in der Kabine, er gab seinem Sohn gerade Fahrstunden. Das Team schmiss Dino Wieser aus der Kabine und rauchte danach den aufgestellten Weihnachtsbaum und hörte dazu Janes Joplin-Lieder, gleichzeitig tanzten sie auf dem Trip ihres Lebens südindische Ausdruckstänze.
Ihr seht, alles ist im Lot, auch Hockeyspieler sind nur Menschen, die ebenso Gefühle haben wie wir. Das ist mir aber morgen Abend so ziemlich egal, denn da will ich gefühllos die 3 Punkte gegen die Lugagler erobern.
Samstag, 15. Oktober 2016
15.10.2016 SCL Tigers - SC Bern 4:0
OK, wenn wir ablutschen dann lutschen wir gleich richtig. Auch wenn der Gegner ein viehfickendes Gesindel ist. Eine absolute Scheissdreck-Leistung führte uns heute in die Niederlage. Langnau, nach der Demontage gestern hoch motiviert, zeigte mit viel Herz und Leidenschaft, dass man auch trotz ihrem Aussehen sich wieder hochrappeln kann. So sauer mich die 4:0-Niederlage auch macht, ein paar Sachen dürfen wir nicht vergessen: Für uns ist es ein Betriebsunfall, für Langnau der grösste Sieg der ganzen Saison. Von dem werden sie leben, auch wenn sie erneut in die Playouts fallen werden, weil sie Scheisshockey zeigen und einen Scheissdefensivanal-Trainer haben. Egal, für heute hat es gereicht, auch weil ihr Schweinepettingbruder Dido sich mal nicht 60 Minuten vesteckt hat. Sondern nur 45 Minuten.
Schlecht begann das Derby für uns, denn nach ein paar Sekunden schoss ein Embryo die Tigers bereits in Front. Leo Geo schlief noch, auch unser Rest des Teams, dieser Rückstand war eigentlich bereits die Entscheidung, obschon die Tigers ja in den für sie wirklch wichtigen Spielen dann trotzdem abslutschen wie drogensüchtige fettärschige Drogenhuren aus Zollbrück. Aber nicht gegen uns, den SCB zu schlagen bedeutet ihnen nach wie vor mehr, als die Jungfernhaut ihrer Mutter. Damit müssen wir leben. Wir kamen beser in Fahrt und versuchten, diesen Rückstand aufzuholen, aber das war schon im ersten Drittel vergebenbe Liebesmüh. Denn der Pickel im Tor der Käser hielt 100'000 Mal besser als der Versager gestern, zudem waren wir unkonzentriert und flüchtig, einfach richtig schnodrig.
Im zweiten Drittel gab es dann noch eine massive Verschlechterung, denn nun versiebten wir deutlich weniger Chancen, weil Langnau das Spieldiktat an sich gerissen hatte. Die waren nun flott unterwegs, während dem wir immer noch unter der Dusche zu stecken schienen. Heute war nichs mehr von dem da, was gestern Freude gemacht hatte. Wir waren schwach, aber Langnau hat sich auch gesteigert, das muss man ehrlich sagen. Obschon das Problem bei Langnau wohl sein wird, dass man mit Auswärtsfeiglingen niemals in die Playoffs kommt. Und das sind sie halt einfach, die Tigers mit dem Ringelschwanz im Po.
Das letzte Drittel war dann der erwartete Untergang. Unsere Angriffe versiebten schon im Ansatz, die Tigers zeigten auch Scheissdreck, aber ihr bisexueller Hundelecker DiDo schoss uns dann endgütlig in den Abgrund. Das 4:0 war aber verdient. Langnau spielte auf dem absoluten Höhepunkt ihrer Möglichkeiten und bereiteten dem extrem fetten Ehlers eine coolen Abend, während dem wir eine wirklich absolute Scheisspartie zeigten. Wie gesagt, es stört nicht so heftig weil in ein paar Monaten wir um den Meister spielen und die Lecknauer gegen Olten um den Ligaerhalt kämpfen, aber ich erwarte von uns gegen solche schwache Gegner schon ein bisschen mehr.
Das Fest im Emmental wird gross sein. Klar, sie stecken immer noch in der Scheisse ohne Ende, aber das interssiert das Bauernvolk heute Abend nicht. Siege gegen Bern sind für sie wie Sex mit der Mutter. Freude pur, endlich niemand der den Schwanz auslacht. Weiter so Langnau, in den Playouts habt ihr meine volle Unterstützung! Und bei uns möchte ich nur sagen: Hallo???? Auf einem Bein reicht vielleicht gegen Salzburg, aber nicht in der NLA! Scheissmatch heute, echt! Ach, und noch ein Tipp an die alle die, die zusammentgezählt nicht Mal auf 50 Prozent meiner besuchten Spiele kommen: Einen Spieler zu mobben, egal wer und auf welcher Position, zeugt von kleinen Hirn und exterm kurzem Schwanz oder massiven Hängetitten. Nur mal so. Wenn ihr den besten Torhüter der Schweiz nicht gerne habt, weil er vielleicht einmal böse in die Kurve geschaut hat: bleibt echt Zuhause und wichst. Was für eine Susi-Bande! Pfui! Niemand vermisst Fans, die nicht zu 100 Prozent hinter JEDEM Spieler stehen, der unsere Farben trägt! Das ist ein unsägliches Verhalten, das ich niemals verzeihen werde. Wer unser Shirt trägt, ist EINER VON UNS! BASTA!
Freitag, 14. Oktober 2016
14.10.2016 SC Bern - SCL Tigers 4:1
Was für ein Zitterspiel! Genau 8 Sekunden lang habe ich heute zittern müssen. Die Langnauer gewannen das erste Bully und wollten uns die Scheibe nicht geben. Dramatisch. OK, danach kam unser Sturmlauf, der die Emmentaler in ihren Grundfesten ziemlich erschütterte, nach 22 Minuten war die Partie dann entschieden, weil wir ihnen mit dem 4:1 jede Siegchance durch den Schlot geraucht hatten. Danach war es ein freundliches Spiel ohne grosse Geschichte, das spielte aber keine Rolle mehr, da es immer unterhaltsam blieb und wir bereits die Kräfte für den morgigen Revanchekampf im sicher schon eingeschneiten Emmental schonen konnten. Ich persönlich war von der Leistung der Käser nicht gerade angetan, da hat der Mocken an der Bande noch strenge Arbeit vor sich.
Bereits nach etwas mehr als 30 Sekunden schlug es bei den Tigern ein. Einmal mehr zog der unhuren gute Untersander mit einem zügigen Angriff mit und schoss uns herrlich in Führung. Das Abwehrverhalten der Gutschiputzer war, gelinde gesagt, wohl noch in der Kabine geblieben. Danach übten wir weiterhin grosse Dominanz aus, die Lagnauer müssen sich vorgekommen sein wie eine Leckzofe im Studio Domina. Allerdings setzte dann ein Berner, der Althügel, ein überraschendes Zeichen. Er verzögerte einen Schuss am zögernden Noro vorbei direkt in den Angel von Leo Geo. Der einzige Langnauer, der Tore schiessen kann, ist also ein Berner. Uha. Aber wir liessen uns nicht beirren. Wir zerstörten die Langnauer dann mit präzisen Angriffsauslösungen und schnellen Angriffen. Kurze Zeit später knallte der immerjunge Plüsch Ferdu uns bereits wieder in Front. Langnau kam mir vor wie ein Igel auf der Autobahn. Nicht wegen den Stacheln, nein, so überfahren halt. Maserati Labello, der geile Goldhelm, stellte dann eher haltbar auf 3:1. Wieder war die Kombination vorher sehenswert.
Als wir im zweiten Drittel gleich eine Strafe ausnützten (Plüsch Ferdu traf erneut, dieses Mal im Fallen), war der Mist geführt. Die Milch abgezogen. Der Käse im Becken. Der Stall gemistet. Der Mähdrescher geölt. Bei Langnau erlosch jeder Funken der nassen Zündschnur. Das Ehlers-Prinzip wirkt im Emmental noch nicht, gar nicht, überhaupt nicht. Wenn man es mit Lausanne von letzter Saison vergleicht. Es wurde nun zum munteren Trainingsspiel, das aber immerhin noch grobe Unterhaltung bot. Da war mal unser Goldhelm, was für ein Techniker, was für ein intelligenter Spielmacher. Oder der Bodenmann, der endlich wieder auf dem Eis umherrapst. Ein gutes Debüt für den Mann. Schwerweh zischte ab wie ein junger Rehpinscher, Reichert (!) war kreativ, es wurde mir nie langweilig.
Im letzten Drittel dann schon etwas. Mir fehlten die Tore, allerdings war unsere Handbremse nun so fest angezogen, dass es schon fast weh tat. Hoffentlich löst der Neinonen das Teil bis morgen wieder. Es war nun ein munteres "wir warten auf das Ende", kein Problem, wenn man den Gegner so im Griff hat ist das erlaubt.
Also, morgen geht es anders zur Sache, wir wissen es. Zuhause sind sie frecher, die Emmentaler. Wir haben mal 3 Punkte, auf dem lässt sich bauen, jeder Punkt morgen ist OK, ich erwarte aber 3. Drei. Tre. Trois. Freude habe ich, dass man endlich auch wieder mal in der Regular Season mit Spass ein Spiel sehen und geniessen kann. Und wenn das Ehebett und die Trüffelnacht wieder da ist, dann wird es noch einmal mehr abgehen in unserem Team!
Bereits nach etwas mehr als 30 Sekunden schlug es bei den Tigern ein. Einmal mehr zog der unhuren gute Untersander mit einem zügigen Angriff mit und schoss uns herrlich in Führung. Das Abwehrverhalten der Gutschiputzer war, gelinde gesagt, wohl noch in der Kabine geblieben. Danach übten wir weiterhin grosse Dominanz aus, die Lagnauer müssen sich vorgekommen sein wie eine Leckzofe im Studio Domina. Allerdings setzte dann ein Berner, der Althügel, ein überraschendes Zeichen. Er verzögerte einen Schuss am zögernden Noro vorbei direkt in den Angel von Leo Geo. Der einzige Langnauer, der Tore schiessen kann, ist also ein Berner. Uha. Aber wir liessen uns nicht beirren. Wir zerstörten die Langnauer dann mit präzisen Angriffsauslösungen und schnellen Angriffen. Kurze Zeit später knallte der immerjunge Plüsch Ferdu uns bereits wieder in Front. Langnau kam mir vor wie ein Igel auf der Autobahn. Nicht wegen den Stacheln, nein, so überfahren halt. Maserati Labello, der geile Goldhelm, stellte dann eher haltbar auf 3:1. Wieder war die Kombination vorher sehenswert.
Als wir im zweiten Drittel gleich eine Strafe ausnützten (Plüsch Ferdu traf erneut, dieses Mal im Fallen), war der Mist geführt. Die Milch abgezogen. Der Käse im Becken. Der Stall gemistet. Der Mähdrescher geölt. Bei Langnau erlosch jeder Funken der nassen Zündschnur. Das Ehlers-Prinzip wirkt im Emmental noch nicht, gar nicht, überhaupt nicht. Wenn man es mit Lausanne von letzter Saison vergleicht. Es wurde nun zum munteren Trainingsspiel, das aber immerhin noch grobe Unterhaltung bot. Da war mal unser Goldhelm, was für ein Techniker, was für ein intelligenter Spielmacher. Oder der Bodenmann, der endlich wieder auf dem Eis umherrapst. Ein gutes Debüt für den Mann. Schwerweh zischte ab wie ein junger Rehpinscher, Reichert (!) war kreativ, es wurde mir nie langweilig.
Im letzten Drittel dann schon etwas. Mir fehlten die Tore, allerdings war unsere Handbremse nun so fest angezogen, dass es schon fast weh tat. Hoffentlich löst der Neinonen das Teil bis morgen wieder. Es war nun ein munteres "wir warten auf das Ende", kein Problem, wenn man den Gegner so im Griff hat ist das erlaubt.
Also, morgen geht es anders zur Sache, wir wissen es. Zuhause sind sie frecher, die Emmentaler. Wir haben mal 3 Punkte, auf dem lässt sich bauen, jeder Punkt morgen ist OK, ich erwarte aber 3. Drei. Tre. Trois. Freude habe ich, dass man endlich auch wieder mal in der Regular Season mit Spass ein Spiel sehen und geniessen kann. Und wenn das Ehebett und die Trüffelnacht wieder da ist, dann wird es noch einmal mehr abgehen in unserem Team!
Donnerstag, 13. Oktober 2016
Die deprimierten Tiger in einer Doppelrunde gegen uns
Ja, die Stimmung ist nicht die Beste im Emmental. Das Team lieferte einen total verkorksten Saisonstart ab. Der ist noch bei weitem nicht behoben, denn trotz einer Steigerung haben die Tigers nur gerade Gottéron überholt. Das ist aber, das weiss die ganze Welt, kein Gradmesser. Vor der Saison waren die Erwartungen hoch im Emmental, sehr hoch sogar, man redete vom Serienmeister Langnau, der Aufnahme in die KHL und NHL und dem Stanleycup-Sieg in 4 Spielen gegen egal wen. Die Realität hat die sympatischen Menschen aber nun brutal eingeholt. Sie sind so fest ein Schwanzklub geblieben, dass der Klub offiziell in Rocco Sifredi Tigers umbenannt werden sollte. Nur weil der italienische Pornostar sein Veto einlegte, bleiben die Langnauer bei ihrem alten Namen. Sifredi hatte Angst um seine Stehlampe, eine Hängelampe kann sich kein Pornostar leisten.
Wie tief die Depression sitzt, kann man bereits an den Ortsschildern ablesen (s. Bild). Während früher stolz "Langnau BE" da stand, sieht man nun das traurige "Langnau a. A.", was bedeutet "Langnau am Absteigen". Sorry, aber das bricht sogar mir ein wenig das Herz. Nur ein wenig, aber immerhin. Soooo schlimm ist die ganze Situation ja noch nicht. Es gibt tausende von Beispielen die zeigen, dass man nach einem solchen schlimmen und katastrophalen Saisonstart dann noch in die Playoffs kommen kann. OK, mir kommt jetzt gerade kein Beispiel in den Sinn, aber wir alle wissen, dass es sie gibt. Dann ist ja mit dem sympatischen Mocken Ehlers ein Trainer gekommen, der nicht mehr im Cabrio mit lautem Sound durch das Dorf brettert wie sein Vorgänger aus der NLB. Weil Ehlers in kein Cabrio mehr passt. Uha. Und auch sonst eher defensiv denkt. Er wird den Langnauern sein Lausanner Gähn-Konzept überstreifen, was aber notwendig ist. Denn nur wer in der Defensive dicht hält kann in der Offensive was bewirken. Auf gut Emmentaler-Deutsch: Nur wer keinen Husten hat, kann sich Durchfall leisten.
Selbstverständlich hört aber die ehrlich gemeinte Nächstenliebe in der Doppelrunde vom Wochenende auf. Gegen uns wird es keine Punkte geben, das steht für mich fest. Aber es gibt eben auch die wichtigen Spiele "danach"; wo man noch viele Punkte ergattern kann. Es muss ja nicht gegen uns sein. Wir brauchen die Punkte ebenfalls, da jeder Punkt uns Ruhe vor dem Nörgelmob bringt. Allerdings müssen wir in der Defensive ganz einfach unseren Job wieder besser erledigen. Es ist unfassbar, wie oft Genf oder auch die Salzstangen aus Österreich frei vor Genoni zum Abschluss kamen. Klar, der gebürtige Ur-Berner im Kasten hält uns sensationell in den Spielen drin, aber es ist keine gute Lösung, sich immer auf ihn zu verlassen.
Wieso ich, nach unseren Spielen, den Tigers voll die Daumen drücke, ist ja klar. Wer erinnert sich nicht daran, als sie sich das erste Mal für die Playoffs qualifizierten? Dem Trainer, John Fust, fielen sämtliche Kopfhaare aus, das Team spielte das nächsten Spiel in einem grünen Dress (und sah fast aus wie der EHC Olten), es war Partystimmung pur. Und als die Playoffs begannen, da zitterte das ganze Emmental. Nicht weil eine füllige Magd einen fahren liess, nein, weil im Hockeyvillage (Town sind wir!) die Begeisterung keine Grenzen kannte. Moment, ich schau schnell nach, wie die Playoffs denn für die Tigers gelaufen sind, ich habs gleich, ah, da ist es, sie - uh, OK, wir haben sie in 4 Spielen rausgesemmelt ohne dass wir ins Schwitzen gekommen sind. OK, vergessen wir das, dieses Jahr wird alles besser, denn vielleicht kriegt Langnau ja dann die ZSC Lions, die knallt man locker mit 4:0 aus den Playoffs. Was zu beweisen war.
Es ist ein wichtiges Wochenende für unsere Buben. Wie gesagt, alles bei uns kann und soll noch nicht gut sein, aber mein Auge liegt auf den Fortschritten. Und da hat die Abwehr die Hausaufgaben nicht optimal gemacht. Damit meine ich nicht nur die defensiven Haudegen, sondern auch gewisse Stürmer. Egal, volle Kraft voraus!
Wie tief die Depression sitzt, kann man bereits an den Ortsschildern ablesen (s. Bild). Während früher stolz "Langnau BE" da stand, sieht man nun das traurige "Langnau a. A.", was bedeutet "Langnau am Absteigen". Sorry, aber das bricht sogar mir ein wenig das Herz. Nur ein wenig, aber immerhin. Soooo schlimm ist die ganze Situation ja noch nicht. Es gibt tausende von Beispielen die zeigen, dass man nach einem solchen schlimmen und katastrophalen Saisonstart dann noch in die Playoffs kommen kann. OK, mir kommt jetzt gerade kein Beispiel in den Sinn, aber wir alle wissen, dass es sie gibt. Dann ist ja mit dem sympatischen Mocken Ehlers ein Trainer gekommen, der nicht mehr im Cabrio mit lautem Sound durch das Dorf brettert wie sein Vorgänger aus der NLB. Weil Ehlers in kein Cabrio mehr passt. Uha. Und auch sonst eher defensiv denkt. Er wird den Langnauern sein Lausanner Gähn-Konzept überstreifen, was aber notwendig ist. Denn nur wer in der Defensive dicht hält kann in der Offensive was bewirken. Auf gut Emmentaler-Deutsch: Nur wer keinen Husten hat, kann sich Durchfall leisten.
Selbstverständlich hört aber die ehrlich gemeinte Nächstenliebe in der Doppelrunde vom Wochenende auf. Gegen uns wird es keine Punkte geben, das steht für mich fest. Aber es gibt eben auch die wichtigen Spiele "danach"; wo man noch viele Punkte ergattern kann. Es muss ja nicht gegen uns sein. Wir brauchen die Punkte ebenfalls, da jeder Punkt uns Ruhe vor dem Nörgelmob bringt. Allerdings müssen wir in der Defensive ganz einfach unseren Job wieder besser erledigen. Es ist unfassbar, wie oft Genf oder auch die Salzstangen aus Österreich frei vor Genoni zum Abschluss kamen. Klar, der gebürtige Ur-Berner im Kasten hält uns sensationell in den Spielen drin, aber es ist keine gute Lösung, sich immer auf ihn zu verlassen.
Wieso ich, nach unseren Spielen, den Tigers voll die Daumen drücke, ist ja klar. Wer erinnert sich nicht daran, als sie sich das erste Mal für die Playoffs qualifizierten? Dem Trainer, John Fust, fielen sämtliche Kopfhaare aus, das Team spielte das nächsten Spiel in einem grünen Dress (und sah fast aus wie der EHC Olten), es war Partystimmung pur. Und als die Playoffs begannen, da zitterte das ganze Emmental. Nicht weil eine füllige Magd einen fahren liess, nein, weil im Hockeyvillage (Town sind wir!) die Begeisterung keine Grenzen kannte. Moment, ich schau schnell nach, wie die Playoffs denn für die Tigers gelaufen sind, ich habs gleich, ah, da ist es, sie - uh, OK, wir haben sie in 4 Spielen rausgesemmelt ohne dass wir ins Schwitzen gekommen sind. OK, vergessen wir das, dieses Jahr wird alles besser, denn vielleicht kriegt Langnau ja dann die ZSC Lions, die knallt man locker mit 4:0 aus den Playoffs. Was zu beweisen war.
Es ist ein wichtiges Wochenende für unsere Buben. Wie gesagt, alles bei uns kann und soll noch nicht gut sein, aber mein Auge liegt auf den Fortschritten. Und da hat die Abwehr die Hausaufgaben nicht optimal gemacht. Damit meine ich nicht nur die defensiven Haudegen, sondern auch gewisse Stürmer. Egal, volle Kraft voraus!
Freitag, 9. September 2016
09.09.2016 SC Bern - SCL Tigers 6:2
Na, das ging doch schon mal recht gut ab, nicht? Die Arena war ausverkauft, das erste Drittel war bemerkenswert, danach wurde aus dem leckeren Spiel 40 Minuten lang eine leicht versiffte Minestrone-Kausuppe für ganz Arme. Aber wir wollen nicht klönen und heulen, wir haben souverän gewonnen, der Rest der Liga hat gewurstet. Das ist ja auch mal was. Das Problem war ein bisschen, dass es einem vorkam wie wenn Du einen 387-Seiten starken Schunken in der Bibliothek holst und zu lesen beginnst. Nach dem Vorwort weisst Du bereits alles, wer der sauböse Mörder ist, mit wem die untreue Ehefrau alles gebürstet hat, die Mordwaffe, die unehelichen Kinder des Mörders. Ist OK, aber die Motiviation für die restlichen 386 Seiten sinkt dann leicht ins Bodenlose.
Also, gestartet sind wir wie ein Turbo-Motor, der extra auf dem Turbolader noch eine Turbolader eingebaut hat, damit der Turbo beim Einschalten schon mit einen Turbo eingeschaltet wird. Keine Minute war gespielt, da düpierte der Alkoholbeller die Hintermannen der Emmentaler wie im Bilderbuch. Ungefähr 2 Minuten später knallte Noro im Powerplay bereits den zweiten Ofen hin. Was für ein Start. Ganz entschieden war das Spiel noch nicht, denn die Käser konnten dann, in einer Phase wo wir bereits etwas im Lehnstuhl sassen, nach einem Abpraller bereits verkürzen. Das nervte, also zogen wir wieder etwas an. Die Blume ging im Langnauer Gemüsegarten dann krass vergessen, er konnte losziehen und schoss herrlich zum 3:1 ein. Noch in der gleichen Minute entschied der Hirschhierher das Spiel mit dem 4. Treffer vorzeitig. Langnau ging ohne Ende unter, so darf man nicht spielen wenn man die Liga halten will.
Wie erwartete wurde das Spiel dann mehr oder weniger zu einem Vorbereitungsspiel für das doch schwere morgige Auswärtsspiel in Kloten. Unsere 4 Linien zogen es durch, allerdings viel weniger intensiv, was aber logisch war. Es gab 2 Tore, beide schossen wir, allerings traf nur Schobä ins richtige Tor. Das Eigentor wischen wir mal unter den Tisch, Genialoni wehrte herrlich ab, aber ein Berner lenkte die Scheibe wie Kartolffelstock ins eigene Tor. 5:2 nach zwei Dritteln, wie gesagt, es war alles gelaufen.
Im letzten Drittel wollte Langnau nochmals rankommen, allerdings spielten die Emmentaler heute Abend wirklich nicht gut. Ihre Angriffe wurden von uns ziemlich alle abgefangen, wenn was auf das Tor kam, hexte hinten der Leon fantastisch ab. Unsere Chancen waren auch noch da, aber nur der sehr gut spielende Dart Meyer knallte noch einen in die Maschen. 6:2 und wird sind Leader, es fängt ja nicht schlecht an die Saison!
Also, ein Gradmesser war das nicht. Gut war, dass die Last auf vielen Schultern verteilt war, wir strahlen auch etwas ganz anderes aus als vor noch nicht allzulanger Zeit. Viel Selbstvertrauen ist da, das merkt man, das tut gut. Langnau wird, wie prognostiziert, wohl sich eher gegen unten orientieren müssen. Oder sie steigern sich um 200 Prozent. Symbolisch dazu war die Leistung von DiDomenico. Er hatte heute den gleich viel Wirkung auf dem Eis wie unser Ehebett ... das sagt genug. Egal, schon morgen gehts weiter, ich bin gespannt wie sich die bettelnden Flieger gegen uns schlagen, der Z hat sie wohl etwas auf die leichte Schulter genommen. Aufpassen und nachdoppeln!
Also, gestartet sind wir wie ein Turbo-Motor, der extra auf dem Turbolader noch eine Turbolader eingebaut hat, damit der Turbo beim Einschalten schon mit einen Turbo eingeschaltet wird. Keine Minute war gespielt, da düpierte der Alkoholbeller die Hintermannen der Emmentaler wie im Bilderbuch. Ungefähr 2 Minuten später knallte Noro im Powerplay bereits den zweiten Ofen hin. Was für ein Start. Ganz entschieden war das Spiel noch nicht, denn die Käser konnten dann, in einer Phase wo wir bereits etwas im Lehnstuhl sassen, nach einem Abpraller bereits verkürzen. Das nervte, also zogen wir wieder etwas an. Die Blume ging im Langnauer Gemüsegarten dann krass vergessen, er konnte losziehen und schoss herrlich zum 3:1 ein. Noch in der gleichen Minute entschied der Hirschhierher das Spiel mit dem 4. Treffer vorzeitig. Langnau ging ohne Ende unter, so darf man nicht spielen wenn man die Liga halten will.
Wie erwartete wurde das Spiel dann mehr oder weniger zu einem Vorbereitungsspiel für das doch schwere morgige Auswärtsspiel in Kloten. Unsere 4 Linien zogen es durch, allerdings viel weniger intensiv, was aber logisch war. Es gab 2 Tore, beide schossen wir, allerings traf nur Schobä ins richtige Tor. Das Eigentor wischen wir mal unter den Tisch, Genialoni wehrte herrlich ab, aber ein Berner lenkte die Scheibe wie Kartolffelstock ins eigene Tor. 5:2 nach zwei Dritteln, wie gesagt, es war alles gelaufen.
Im letzten Drittel wollte Langnau nochmals rankommen, allerdings spielten die Emmentaler heute Abend wirklich nicht gut. Ihre Angriffe wurden von uns ziemlich alle abgefangen, wenn was auf das Tor kam, hexte hinten der Leon fantastisch ab. Unsere Chancen waren auch noch da, aber nur der sehr gut spielende Dart Meyer knallte noch einen in die Maschen. 6:2 und wird sind Leader, es fängt ja nicht schlecht an die Saison!
Also, ein Gradmesser war das nicht. Gut war, dass die Last auf vielen Schultern verteilt war, wir strahlen auch etwas ganz anderes aus als vor noch nicht allzulanger Zeit. Viel Selbstvertrauen ist da, das merkt man, das tut gut. Langnau wird, wie prognostiziert, wohl sich eher gegen unten orientieren müssen. Oder sie steigern sich um 200 Prozent. Symbolisch dazu war die Leistung von DiDomenico. Er hatte heute den gleich viel Wirkung auf dem Eis wie unser Ehebett ... das sagt genug. Egal, schon morgen gehts weiter, ich bin gespannt wie sich die bettelnden Flieger gegen uns schlagen, der Z hat sie wohl etwas auf die leichte Schulter genommen. Aufpassen und nachdoppeln!
Donnerstag, 8. September 2016
Wegen Übersetzungsfehler: SCL Tigers-Star DiDomenico liefert irrtümlich Samenprobe ab
Auch das Emmental rüstet sich für die neue NLA-Saison. Die Euphorie ist natürlich, wie jedes Jahr, grenzenlos. Nicht wegen den sportlichen Erwartungen, die sind in Langnau nicht so wichtig. Egal wie es ihnen läuft, die Halle ist meistens krachend voll. Die Spiele haben sich zu einem Treffpunkt der besonderen Art entwickelt. Hier treffen sich Leute, die im Alltag sonst nur ihre Familie zu Gesicht kriegen, da die Familien dort noch alle unter einem Dach leben. Nicht so wie wir entfremdeten Stadtmöffen, die bereits mit 20 Jahren selbständig im Leben stehen. Nein, bei ihnen dominiert die Familie. So schön das auch ist: Auch Emmentaler brauchen Abwechslung. Dafür stehen eben die Spiele der SCL Tigers. Es ist unvergleichlich romantisch, wenn sie sich beim ersten Saisonspiel treffen und sich an den Genitalen beschnuppern und sich danach sofort wiedererkennen. Pech haben sie nur, wenn der Zöggeler gerade loslegt und die Nüsse dazwischen geraten. Aber keine Rose ohne Dornen, das ist halt so.
Sportchef Jörg Räber hat dem billigen Lukas aka Scott Beattie in der Sommerpause ein ziemlich hochstehendes Programm an die Wandtafel geschrieben (Wandtafel wird in der Saison 2018/19 durch einen PC ersetzt). Neben dem obligaten Geschlauche im Kraftraum und den langweiligen Waldläufen durch die hügelige Gegend wurde noch ein "Special" eingebaut: Eine Ausbildung zum Matrosen. Der "Ruderklub Ilfis Professional" (kurz: RIP) wurde angeheuert, um den Spielern eine vollständige Ausbildung zum Seemann zu bieten. Der Ruderklub hatte einen Monat Zeit, um aus den Landratten seetaugliche Männer zu machen - ein Wahnsinnsprogramm! Die Spieler lernten die berüchtigten Seemansknoten, hissten Segel, schossen mit Kanonen, putzten das Deck und meuterten wie die Grossen. Das stählte die Muskeln und den Teamgeist.
Zum Schluss sollten die Spieler eine Prüfung ablegen. Eigentlich war alles klar, doch dann passierte Jörg Reber eben der fatale Fehler. Chris DiDomenico begriff nicht ganz, um was es genau gehen sollte. Da sagte der Sportchef Reber in seinem Google-Translator-Englisch: "Äh, you have one month, an you must make a seman sample!". Sagen wollte er natürlich "seaman". Tönt fast ähnlich, heisst aber was total anderes. DiDomenico murrte zwar, ging aber ohne Nachfrage nach Hause.
Einen Monat später, als alle Spieler schon längst Matrosen waren, erschien DiDomenico beim Ruderklub und überreichte dem Präsidenten Ramseier sein über einen Monat gesammeltes Sperma (s. Bild). Während im Stall die Kühe jauchzten, herrschte bei den Verantwortlichen dann doch betroffenes Schweigen. Da DiDomenico in Langnau quasi einen Freipass (wie damals der Töddeli) hat, machte man gute Miene zum bösen Spiel und bedankte sich artig beim sichtlich stolzen Kanadier.
Selbstverständlich wurde die Sauerei noch am gleichen Abend vernichtet. Allerdings fehlten da bereits 3 Deziliter, es ist anzunehmen, dass im Emmental bald ein paar Didos mehr rumlaufen. Die Instrumente für diese Art von Befruchtung sind im Emmental ja in jedem Haushalt zu finden, gleich neben dem Melkfett.
Nun ist mir selber schlecht geworden. Prost.
Sportchef Jörg Räber hat dem billigen Lukas aka Scott Beattie in der Sommerpause ein ziemlich hochstehendes Programm an die Wandtafel geschrieben (Wandtafel wird in der Saison 2018/19 durch einen PC ersetzt). Neben dem obligaten Geschlauche im Kraftraum und den langweiligen Waldläufen durch die hügelige Gegend wurde noch ein "Special" eingebaut: Eine Ausbildung zum Matrosen. Der "Ruderklub Ilfis Professional" (kurz: RIP) wurde angeheuert, um den Spielern eine vollständige Ausbildung zum Seemann zu bieten. Der Ruderklub hatte einen Monat Zeit, um aus den Landratten seetaugliche Männer zu machen - ein Wahnsinnsprogramm! Die Spieler lernten die berüchtigten Seemansknoten, hissten Segel, schossen mit Kanonen, putzten das Deck und meuterten wie die Grossen. Das stählte die Muskeln und den Teamgeist.
Zum Schluss sollten die Spieler eine Prüfung ablegen. Eigentlich war alles klar, doch dann passierte Jörg Reber eben der fatale Fehler. Chris DiDomenico begriff nicht ganz, um was es genau gehen sollte. Da sagte der Sportchef Reber in seinem Google-Translator-Englisch: "Äh, you have one month, an you must make a seman sample!". Sagen wollte er natürlich "seaman". Tönt fast ähnlich, heisst aber was total anderes. DiDomenico murrte zwar, ging aber ohne Nachfrage nach Hause.
Einen Monat später, als alle Spieler schon längst Matrosen waren, erschien DiDomenico beim Ruderklub und überreichte dem Präsidenten Ramseier sein über einen Monat gesammeltes Sperma (s. Bild). Während im Stall die Kühe jauchzten, herrschte bei den Verantwortlichen dann doch betroffenes Schweigen. Da DiDomenico in Langnau quasi einen Freipass (wie damals der Töddeli) hat, machte man gute Miene zum bösen Spiel und bedankte sich artig beim sichtlich stolzen Kanadier.
Selbstverständlich wurde die Sauerei noch am gleichen Abend vernichtet. Allerdings fehlten da bereits 3 Deziliter, es ist anzunehmen, dass im Emmental bald ein paar Didos mehr rumlaufen. Die Instrumente für diese Art von Befruchtung sind im Emmental ja in jedem Haushalt zu finden, gleich neben dem Melkfett.
Nun ist mir selber schlecht geworden. Prost.
Mittwoch, 15. Juni 2016
EILMELDUNG - Public Viewing in Langnau ausverkauft
Der Gemeindeschreiber von Langnau i.E. hat mir soeben mitgeteilt, dass das Public Viewing auf dem Kornackerfeld 7 (Bauer Zurbrügg) total ausverkauft ist. Er appelliert via Hardboiled SCB an die Fans vom SC Bern, doch bitte das heutige Spiel Rumänien - Schweiz an einem anderen Ort zu schauen. "Oha" dachte ich mir, "was ist denn da los?". Aber ich wäre nicht Tuni the Killhead, wäre ich nicht sofort in das wunderschöne Bauerndorf gefahren, um mich vor Ort von der Richtigkeit dieser Meldung zu überzeugen.
Leider muss ich sagen, dass die Meldung stimmt. Bereits jetzt sind die Zufahrtsstrassen zum Kornacker (ein Richtiger, nicht Cory) von Bauer Zurbrügg hemmungslos verstopft. Logischerweise sind auch sämtliche Parkplätze (s. Bild) seit Stunden belegt; Tickets gibt es defintiv keine mehr, es hat also keinen Sinn, auf gut Glück anzureisen. Der Grund ist klar: wegen dem Regenwetter sind den Einwohner fast sämtliche Äcker ersoffen. Fehlt die Arbeit, dann geht man trinken, das ist klar, und wenn dann noch EM mit einem Schweizer Spiel ist, kommt es dann halt zu diesem Run.
Der Gemeindeschreiber hat mir dann noch gesagt, dass es sicher auch den Grund habe, weil die Langnauer Rumänen überhaupt nicht gerne haben. Auf meine Nachfrage "warum" antwortete der sympatische Hobby-Melker: "Man sieht sie nicht, leben im Wasser und beissen Dich bestialisch in die Wadli". Ich legte ihm meinen Arm auf die Schulter und sagte ihm "MURÄNEN. Das sind MURÄNEN, nicht Rumänen, Gopfertamminomau!". Worauf er sagte "Egal, Fisch bleibt Fisch, auch wenn sie Fabienne heisst.". Hä? Egal.
Ebenso habe ich den Acker inspiziert, auf dem das Public Viewing stattfindet. Es brauchte schon etwas Mut, ungefähr 3'000 Landwirte sind arg betrunken am HO-HI schreien, das Eintrinken ist im vollen Gang. Klar wurde ich wegen meinen wunderschön gepflegten langen Haaren sofort provoziert. Aber ihr kennt mich: schauen, ihren Chef lokalisieren, hingehen und dann die schonungslose Frage laut stellen: "ACH, STAKRER GUSCHTIPUTZER, SAG MIR MAL WIE OFT IHR SCHON MEISTER WURDET? WIR AUS BERN NUN 14 MAL, NICHT VERGESSEN DU RINDERKNECHT!". Stille. Dann ein zögerndes Klatschen, Dann brandet es zu einem ohrenbetäubenden Applaus hoch. Dazu "TUNI TUNI"-Rufe. Wie überall. Essen und Trinken wird mir angeboten. Man muss einfach regelmässig sagen, wo der Hammer hängt. Oder wo Jogi Löw sich kratzt.
Also, 3000 Leute sind auf dem Feld, doch wo zum Teufel ist die Grossleinwand? Vorne steht nur eine Holzharasse. Sofort rufe ich den Gemeindeschreiber an. "Kein Problem" sagt er, "wir stellen wie immer so ein Smartfonn hin. Hä? Ein Smartphone-Bildschirm für 3'000 betrunkene Landwirte? "Ja, das geht" sagt der Herr, "wir haben neu das Drive-In Public Viewing erfunden.". Gopfertamminomau. Wie geht das? "Eine tolle Einerkolonne, jeder kommt mal dran, zahlt einen Stutz und kann genau 1.8 Sekunden auf den Bildschirm schauen. 3000 x 1,8 Sekunden gibt 90 Minuten. Gut, nicht?"
Ich kommentiere das nicht. Ich weigere mich. Aber immerhin toll, dass wir die Infos noch vor dem Melchstuben-Anzeiger erhalten. Harboiled SCB wird auch während dem ungewohnten Fussball zum Sprachrohr aller Sportfanatiker!
Freitag, 15. Januar 2016
15.01.2016 SCL Tigers - SC Bern 2:1
So, jetzt reicht. Aber endgültig. Und keine Kommentare jetzt wie "hach, das ist halt der Sport, gewinnen oder verlieren, das liegt halt nah beieinander". Sorry, aber das heute Abend war ja wohl die Bankrotterklärung unseres Vereins. Ich kann dem nicht mal Leistung sagen, die Leistung würde vor Scham erröten. Es geht mir nicht um Kampfgeist und Schweiss, es geht mir um die Art und Weise, wie man gegen den notabene Tabellenzweitletzten in einem elementar wichtigen Spiel aufgetreten ist. Unter jeder Sau, unter jeder Sauhode, unter jeder Sauscheisse, unter jeder 12-Tage alten Sauscheisse wo noch eine Kuh draufgepisst hat und ein Fribourger mit einem Röhrchen reingeblasen hat. Kompliment an Langnau, die haben zwar überhaupt nicht gut gespielt, und ihr Torhüter war weder übermächtig noch sensationell, der war einfach gut. Aber das hat gereicht, um uns den Presslufthammer in den Arsch zu schieben. Weil wir entweder den Ernst der Lage noch immer nicht erkannt haben, oder - das muss angesprochen werden - ungefähr so vorbereitet wurden, wie ich alben wenn ich am Abend saufen ging und im Zug noch schnell die Probe gelenrt habe und dann prompt einen Abschiffer produziert habe. Nach diesem miserablen Abend sind mir die Playouts egal, sie können von mir aus gesehen sogar absteigen, leider wird das mit diesem Mümmelmodus kaum möglich sein, schade schade schade sind nicht mehr Direktduelle sondern diese verfiggte Abstiegsrunde. Verlieren kann man, kein Problem, aber wenn ich so ein Spiel sehe, frage ich mich wirklich, was in diesem Klub alles schief läuft und schief gelaufen ist. Ich mag das verhurte Geleier auch gar nicht mehr hören von "da steckt riesiges Potential drin", Fakt ist: wir haben eine Jammertruppe für viel Geld zusammengekauft, die ungefähr den Ansprüchen einer Dorfnutte aus Saas Fee genügt, nicht aber dem normal denkenden Eishockey-Fanatiker. Was für ein Scheissdreck auf Toastbrot!
Klatschen wir immerhin kurz begeistert in die Hände, denn im ersten Drittel waren wir tatsächlich leicht überlegen. Allerdings mit der Kaltblütigkeit eines kaputten Fleischwolfs. Die Führung lag drin, aber wir mussten auch aufpassen, dass wir nicht in einen Konter der Digger reinwolften. Immerhin klappte jeder 10. Angriff, was uns 3 Torchancen einbrachte. Versemmelt haben wir es wie ein Moskito-Junior der nicht schiessen kann, weil die Windel gerade gefüllt wurde. Durch sein Füdi. Wir durften sogar Powerplay spielen, sorry, aber das jagte mir den Nuggi zum ersten Mal durch die Decke. Was für ein planloses beschissenens abartiges vergageltes verhurtes angepisstes Scheissgekratze kriegt man da vorgesetzt? Das kann einfach nicht wahr sein, vor allem schickt man da ja bekanntlich die Crème de la Crème aufs Eis. Die Torgefahr war ungefähr so hoch wie ein geschrumpfter Liliputaner. Die Kacke war bei mir schon da am Dampfen, gewaltig sogar.
Doch es kam noch besser. Ab Drittel zwei war nun noch der letzte Funken Spielkultur in der Ilfis ersoffen. Nun fing das Gegeige und Gebürste erst richtig an. Nun kamen die Amok-Pässe, die Schlappsack-Schüsse, nun waren die Missverständisse da als ob sich die Spieler an einem Blind Date für kastrierte Seehunde kennengelernt hätten. Was für ein NLB-Sauhundgekratze war das? Unwürdig, man hätte ihnen den Bär auf der Brust mit Fischkleister überpappen sollen. Klar kam dann noch die Führung von den Dinggern, ich tobte, ich bebte, ich vibrierte, ich war der Vibrator aller versemmelten Vereine. Ein kleiner kleiner Hoffnungsschimmer kam durch den Ausgleich vom alten Hügel, aber das war denn auch gleich alles. Das Powerplay glich wieder einem Sackhüpfen für grosshodige Elefanten, unästhetisch, wirr, widerlich.
Im letzten Drittel sollten uns dann die Tiger die Haut über die Vor ziehen. Sie machten hinten dicht, der Puderdosenmanis oder so hielt ein paar echt geil, das wars aber dann von uns. Ein Furzofen der Tiger brachte uns dann die von mir niemals gedachten 0 Punkte - was für eine Blamage, was für eine Schmach, was für eine Bewerbung für die Playouts, perfekt gemacht, jeder Playoff-Wettbwerb nimmt so ein Team mit Handkuss auf.
So funktionieren unsere Angriffsauslösungen: Die Verteidiger seppeln hinter dem Tor rum, irgendwann kurvt einer dann Richtung gegnerisches Tor. Dann gibts Möglichkeit a) er spielt einen unannehmbaren Pass oder b) er pfeffert die Scheibe sinnnlos in das gegnerische Drittel oder c) Jobin hat die Scheibe, dann kannst Du eh gleich pennen gehen oder d) Krueger hat die Scheibe, dann ist die Kontergefahr so gross wie der Mount Everest. Ab und zu, ich betone "ab und zu", gelingt der Pass zum Stürmer. Dort haben wir dann auch wieder viele tolle Möglichkeiten, zum Beispiel a) der Stürmer kann den Pass nicht annehmen oder b) der Stürmer verliert das Dribbling oder c) man fährt in die Ecke und schiesst von dort oder d) der unsichtbarste Kanadier aller Zeiten, Dirk König, hat die Scheibe, dann kann man ein Bier holen gehen. Sorry, und das nach bald 5 Monaten Meisterschaft? Nö, man muss zum Verlieren stehen, man muss aber auch dazu stehen, wenn das Potential dieser Mannschaft ungefähr 100'000 mal überschätzt wurde. Man hat jetzt zwei Möglichkeiten: Entweder können die Bandengagler das Potential nicht wecken, dann muss man beiden Generälen noch einen Tritt in den knochigen Arsch geben - oder es liegt nicht mehr drin, dann muss man dem Ex-Sportchef noch im Nachhinein eine Kopfnuss auf die Nüsse geben. Was für ein Scheissabend, erneut, DANKE SCB!
Klatschen wir immerhin kurz begeistert in die Hände, denn im ersten Drittel waren wir tatsächlich leicht überlegen. Allerdings mit der Kaltblütigkeit eines kaputten Fleischwolfs. Die Führung lag drin, aber wir mussten auch aufpassen, dass wir nicht in einen Konter der Digger reinwolften. Immerhin klappte jeder 10. Angriff, was uns 3 Torchancen einbrachte. Versemmelt haben wir es wie ein Moskito-Junior der nicht schiessen kann, weil die Windel gerade gefüllt wurde. Durch sein Füdi. Wir durften sogar Powerplay spielen, sorry, aber das jagte mir den Nuggi zum ersten Mal durch die Decke. Was für ein planloses beschissenens abartiges vergageltes verhurtes angepisstes Scheissgekratze kriegt man da vorgesetzt? Das kann einfach nicht wahr sein, vor allem schickt man da ja bekanntlich die Crème de la Crème aufs Eis. Die Torgefahr war ungefähr so hoch wie ein geschrumpfter Liliputaner. Die Kacke war bei mir schon da am Dampfen, gewaltig sogar.
Doch es kam noch besser. Ab Drittel zwei war nun noch der letzte Funken Spielkultur in der Ilfis ersoffen. Nun fing das Gegeige und Gebürste erst richtig an. Nun kamen die Amok-Pässe, die Schlappsack-Schüsse, nun waren die Missverständisse da als ob sich die Spieler an einem Blind Date für kastrierte Seehunde kennengelernt hätten. Was für ein NLB-Sauhundgekratze war das? Unwürdig, man hätte ihnen den Bär auf der Brust mit Fischkleister überpappen sollen. Klar kam dann noch die Führung von den Dinggern, ich tobte, ich bebte, ich vibrierte, ich war der Vibrator aller versemmelten Vereine. Ein kleiner kleiner Hoffnungsschimmer kam durch den Ausgleich vom alten Hügel, aber das war denn auch gleich alles. Das Powerplay glich wieder einem Sackhüpfen für grosshodige Elefanten, unästhetisch, wirr, widerlich.
Im letzten Drittel sollten uns dann die Tiger die Haut über die Vor ziehen. Sie machten hinten dicht, der Puderdosenmanis oder so hielt ein paar echt geil, das wars aber dann von uns. Ein Furzofen der Tiger brachte uns dann die von mir niemals gedachten 0 Punkte - was für eine Blamage, was für eine Schmach, was für eine Bewerbung für die Playouts, perfekt gemacht, jeder Playoff-Wettbwerb nimmt so ein Team mit Handkuss auf.
So funktionieren unsere Angriffsauslösungen: Die Verteidiger seppeln hinter dem Tor rum, irgendwann kurvt einer dann Richtung gegnerisches Tor. Dann gibts Möglichkeit a) er spielt einen unannehmbaren Pass oder b) er pfeffert die Scheibe sinnnlos in das gegnerische Drittel oder c) Jobin hat die Scheibe, dann kannst Du eh gleich pennen gehen oder d) Krueger hat die Scheibe, dann ist die Kontergefahr so gross wie der Mount Everest. Ab und zu, ich betone "ab und zu", gelingt der Pass zum Stürmer. Dort haben wir dann auch wieder viele tolle Möglichkeiten, zum Beispiel a) der Stürmer kann den Pass nicht annehmen oder b) der Stürmer verliert das Dribbling oder c) man fährt in die Ecke und schiesst von dort oder d) der unsichtbarste Kanadier aller Zeiten, Dirk König, hat die Scheibe, dann kann man ein Bier holen gehen. Sorry, und das nach bald 5 Monaten Meisterschaft? Nö, man muss zum Verlieren stehen, man muss aber auch dazu stehen, wenn das Potential dieser Mannschaft ungefähr 100'000 mal überschätzt wurde. Man hat jetzt zwei Möglichkeiten: Entweder können die Bandengagler das Potential nicht wecken, dann muss man beiden Generälen noch einen Tritt in den knochigen Arsch geben - oder es liegt nicht mehr drin, dann muss man dem Ex-Sportchef noch im Nachhinein eine Kopfnuss auf die Nüsse geben. Was für ein Scheissabend, erneut, DANKE SCB!
Mittwoch, 13. Januar 2016
Schwerer Schlag für die SCL Tigers: Der SCB wird sie am Freitag schlagen!
Und wieder steht ein Derby vor der Türe, das einzig wahre
Derby im Schweizer Eishockey: die ländlichen SCL Tigers gegen den weltoffenen
SC Bern. Die Ausgangslage ist äusserst
brisant. Die SCL Tigers kämpfen um eine möglichst gute Punkteausbeute für die
spannenden Playouts, während der SC Bern um die Teilnahme an den langweiligen
Playoffs kämpft. Aber egal wie es in der Rangliste aussieht, für die SCL Tigers
ist es immer DER Höhepunkt wenn sie dem SC Bern Punkte abnehmen können. Für Spannung
wird in der nach wie vor baufälligen Ilfishalle also gesorgt sein.
Wie immer habe ich mich vor einem Derby tief und intensiv
mit rhythmischen Bewegungen auf den Gegner vorbereitet. Ich weiss, früher habe
ich oft die grausam existierenden Vorurteile über ländliche Regionen
herbeigezogen um Witze über die Tigers zu machen. Aufgrund der sportlich
brisanten Ausgangslage, werde ich heute darauf verzichten. Umso mehr, als dass
ich einen SCL Tigers-Fan näher kennen gelernt habe, den Bänz Haueter,
gebürtiger Langnauer, zurzeit wohhaft in Zollbrück. Er hat mir viel über die
Kultur des Emmentals beigebracht, so dass ich die Einwohner und den
Eishockeyverein nun viel besser begreife. Er hat übrigens gleich das erste
Vorurteil betreffend Kleidung
(dickgerippte Manchester-Hosen etc.) entsorgt. Er stand elegant vor mir, seine
Turnhosen sahen gut aus, ebenso seine Wanderschuhe.
Wir haben viel diskutiert. Themen, die ich halt einfach so
im Kopf hatte. Und der Bänz konnte mir so ziemlich alles widerlegen. Auf mein
Argument, dass die Berner viel tierliebender
seien, konnte er gut kontert. Auch die Emmentaler haben ausnahmslos Haustiere,
klar, sie essen sie allesamt auf, aber um das geht es ja nicht. Oder die Musik,
ich schwärmte von Pop, Rock, Hardrock, Heavy Metal, Speed Metal … doch sie
haben tatsächlich ähnliche Musik, einfach auf total anderen Instrumenten. Die
Handorgel ersetzt die Gitarre, das Zitterbrett ersetzt die Keyboards, mit den
Zoggeli simulieren sie ein Schagzeug. Er hat mir eine Schalplatte Vinyl (78
Touren) abgespielt, wo die „Moosbueben Achertrueb“ gewaltig abhandörgelten.
Bänz jauchzte was wie „das ist eben Speed Ländler“ und bangte seinen Head wie
ein rasiertes Lama.
Auch in der Sexualität musste ich mich beschämt belehren
lassen. „Früher haben wir mit dem Weib geschlafen weil wir Kinder wollten“ sagt
ein sichtlich erregter Bänz. „Doch heute ist das anders geworden, heute
schlafen wir mit dem Weib damit wir nicht mehr so viel onanieren müssen“. Die
sexuelle Revolution hat auch im Emmental deutlich Einzug gehalten. Während sie früher durch monatelanges
nichtwaschen der Genitalien verhüteten, kommt im Emmental nun auch die moderne
Verhütung zum Zuge. Fast 80 Prozent der geschlechtsreifen Emmentaler Frauen
essen die Pille, damit es ganz sicher wirkt, gurgeln sie danach noch mit einem
Kondom.
Deshalb blicke ich mit anderen Augen auf den Knaller vom
Freitag – denn ich nehme die SCL Tigers seit Bänz Haueter nun total ernst. Für uns ist es ein
unsäglich wichtiges Spiel – auch weil die Konkurrenz für den 8. Platz gestern
knapp aber total massiv verdient gescheitert ist und mit 0 Punkten aus der Dienstagsrunde
gesemmelt wurde. Uns bringen nur 3 Punkte weiter, und die müssen einfach zu
holen sein. Aber eben, im Emmental zu gewinnen kriegten wir in der Regular
Season meistens nicht hin, es braucht jetzt himmelarschnochmal einen Exploit.
Hinten mal dicht machen, vorne mal einschieben, dazu als Fan die Lutz
geniessen, es muss abgehen, wir brauchen vor dem Heimspiel gegen Davos die 3
Punkte – sorry Langnau!
Freitag, 27. November 2015
27.11.2015 SC Bern - SCL Tigers 5:6 nP
Holola, das ist der kurze Aufwind durch den Trainerwechsel scheinbar schon verpufft wie ein Damenfurz am 1. August. Den man vorher geknickt hat, damit er nur zischt und nicht knallt. Mit einer schon fast legendär unsäglichen Leistung haben wir heute nun wirklich das Maximum an Toleranz erreicht, was einem normalsterblichen Fan zugemutet werden kann. Wir gegen den Tabellenletzten, den Aufsteiger, genau wir waren nicht fähig, 2-Tore-Vorsprünge zu halten. Im Gegenteil, die nie aufsteckenden Langnauer holten den Ausgleich und liessen uns im Penaltyschiessen ablutschen wie 101-jährige japanische MILFS. Sorry, man sah sogar bei den Langnauern mehr Passstafetten als bei uns, man sah bei den Langnauern mehr Emotionen als bei uns, was auch nicht so schwer war, weil man bei uns gar nichts sah. Aber es hilft alles nichts, scheinbar hat der Hockeygott befohlen, dass wir durch solche Prüfungen durch müssen. Wenn das Spiel wenigstens einigermassen ansehlich gewesen, wäre - niemand hätte sich so grob geärgert. Aber wenn Du nach flüssigem Durchfall zum Schluss noch eine Magendarmgrippe als Geschenk kriegst, jagt es Dir den Nuggi halt schon mal ab. Wisst ihr wie mir die SCB-Heimspiele im Moment vorkommen? Wie wenn mich jemand ins Kino einlädt, "oh gut" denke ich VORHER, ich frage dann welcher Film gezeigt wird. Antwort: ein neudeutscher Problemfilm mit dem Titel "Meine Katze liebt mich nicht mehr". Der Film handelt dann von einem Mann, der 2 Stunden lang auf dem Sofa sitzt und sich nicht bewegt, als einziger Höhepunkt hört man alle 4 Minuten einen jämmerlichen Furz.
Also, das erste Drittel war ungefähr so appetitlich wie wenn Du am Morgen aus dem Bus steigst und cool eine herumstehnde Cola-Büchse ohne zu studieren auf Ex trinkst und danach die Zigarettenstummel lässig ausspuckst und Dich fragst, warum das Cola denn alles an einem Stück war. Absolut jämmerlich was da beide Teams zeigten. Dass die Tigerli nicht unbedingt den Offensiv-Bolzen auspacken würden, war ja wohl klar. Das wir aber gegen den Tabellenletzten nicht in der Lage waren, auch nur einmal einen halbwegs vernünftigen Angriff zu zeigen, gleicht dann schon eher einer Bankrotterklärung. Das war das wohl gerechteste 0:0 ever.
Im zweiten Drittel ging das Tornknallen dann so richtig los. Randensalat und Moser unser der Du bist schossen uns in Front. Das war wohl die Spielentscheidung, denn nun folgte nicht etwa eine erleichterte Spielweise, quasi ein Krampflöser für den Nusssack, nein, nun folgte "hach wir führen und das ist schön und hoffentlich ist es nicht zu kalt draussen". Immer wieder liess man Langnau herankommen, konnte dann wieder vorlegen, kriegte wieder einen, fast wie im Kasperle-Theater. Aber die SCL Digger waren nun schon lange erwacht, deren Wecker hatte gescheppert, bei uns wirkte das Valium scheinbar etwas länger. Am Schluss stand es 4:3 für uns nach diesem Tontaubenschiessen für Kirschkernbeisser. Und aufgepasst, die Tiger brachten die Emotionen in dieses Drittel, die bissen plötzlich giftig um sich, bei uns reagierte man mit abheulen beim Schiri und eine weitere Dosis Valium fressen. Das trotz den Toren eingeschlafene Stadion hätte genau da geweckt werden können, da man aber selber am Pennen war, liess man es halt sein. Ich fasse es nochmals zusammen: Die Tiger begannen uns umzuschubsen und wir wehrten uns nicht.
Noch einmal kamen die 3 Punkte uns sehr nahe. Die wirklich fast einzige Kombination über mehrere Stationen schloss der Kornacker zum 5:3 ab. Leider für uns waren da noch 18 Minuten zu spielen, und die Tiger hatten immer noch nicht aufgegeben. Wir waren nicht in der Lage, die langsam aber sicher anrennenden Tiger nun auszukontern um ihnen den Schneid abzukaufen. Weiterhin verloren wir fast alle Zweikämpfe ab der neutralen Zone. Wenn wunderst, dass sie innert ein paar Minuten dann noch ausglichen? Niemanden, echt niemanden. Danach wären noch 6 Minuten Zeit gewesen, doch da kam von uns noch ungefähr soviel wie von einem gepressten Dackel im Familienalbum.
In der Verlängerung waren wir dann schon ein paar mal dem Sieg fast aufgehockt. Aber nun hielt Pumpelkinnmerkin oder wie der heisst dann halt seine Sachen auch. Egal, das Penaltyschiessen zeigte dann die ganze Misere unserer teuren Mannschaft auf: ein paar Penaltys verdienten das Prädikat "Johann, Du hast irrtümlich Dein Gebiss noch in meinen Unterhosen". Langnau entschied das Spiel schlussenlich verdient zu seinen Gunsten. Das Schlimme ist: wir haben uns trotzdem vom Strich entfernen können mit diesem Punkt, da Lugagel und Lasagne auch gelutscht haben, aber mit 0 Punkten.
Also, wir haben jetzt noch genau einen Monat Zeit um 100'000 Dinge zu ändern, sonst können wir uns diese Saison in die Ohrmuschel schieben um das Meer rauschen zu hören. Schlechter Hockeyspielen als heute kann man nur, wenn man Dressurreiter ist und zuviel Rosskacke eingeatmet hat. Was für ein Scheissspiel.
Und trotzdem freue ich mich morgen auf die Party im Zug nach Davos. Ich lasse mir von den Buben rein nichts vermiesen. Wenn sie dann so spielen wie heute, dann werden wir 100:0 verlieren, auch egal. Für jedes Gegentor saufe ich morgen ein Lutz.
Also, das erste Drittel war ungefähr so appetitlich wie wenn Du am Morgen aus dem Bus steigst und cool eine herumstehnde Cola-Büchse ohne zu studieren auf Ex trinkst und danach die Zigarettenstummel lässig ausspuckst und Dich fragst, warum das Cola denn alles an einem Stück war. Absolut jämmerlich was da beide Teams zeigten. Dass die Tigerli nicht unbedingt den Offensiv-Bolzen auspacken würden, war ja wohl klar. Das wir aber gegen den Tabellenletzten nicht in der Lage waren, auch nur einmal einen halbwegs vernünftigen Angriff zu zeigen, gleicht dann schon eher einer Bankrotterklärung. Das war das wohl gerechteste 0:0 ever.
Im zweiten Drittel ging das Tornknallen dann so richtig los. Randensalat und Moser unser der Du bist schossen uns in Front. Das war wohl die Spielentscheidung, denn nun folgte nicht etwa eine erleichterte Spielweise, quasi ein Krampflöser für den Nusssack, nein, nun folgte "hach wir führen und das ist schön und hoffentlich ist es nicht zu kalt draussen". Immer wieder liess man Langnau herankommen, konnte dann wieder vorlegen, kriegte wieder einen, fast wie im Kasperle-Theater. Aber die SCL Digger waren nun schon lange erwacht, deren Wecker hatte gescheppert, bei uns wirkte das Valium scheinbar etwas länger. Am Schluss stand es 4:3 für uns nach diesem Tontaubenschiessen für Kirschkernbeisser. Und aufgepasst, die Tiger brachten die Emotionen in dieses Drittel, die bissen plötzlich giftig um sich, bei uns reagierte man mit abheulen beim Schiri und eine weitere Dosis Valium fressen. Das trotz den Toren eingeschlafene Stadion hätte genau da geweckt werden können, da man aber selber am Pennen war, liess man es halt sein. Ich fasse es nochmals zusammen: Die Tiger begannen uns umzuschubsen und wir wehrten uns nicht.
Noch einmal kamen die 3 Punkte uns sehr nahe. Die wirklich fast einzige Kombination über mehrere Stationen schloss der Kornacker zum 5:3 ab. Leider für uns waren da noch 18 Minuten zu spielen, und die Tiger hatten immer noch nicht aufgegeben. Wir waren nicht in der Lage, die langsam aber sicher anrennenden Tiger nun auszukontern um ihnen den Schneid abzukaufen. Weiterhin verloren wir fast alle Zweikämpfe ab der neutralen Zone. Wenn wunderst, dass sie innert ein paar Minuten dann noch ausglichen? Niemanden, echt niemanden. Danach wären noch 6 Minuten Zeit gewesen, doch da kam von uns noch ungefähr soviel wie von einem gepressten Dackel im Familienalbum.
In der Verlängerung waren wir dann schon ein paar mal dem Sieg fast aufgehockt. Aber nun hielt Pumpelkinnmerkin oder wie der heisst dann halt seine Sachen auch. Egal, das Penaltyschiessen zeigte dann die ganze Misere unserer teuren Mannschaft auf: ein paar Penaltys verdienten das Prädikat "Johann, Du hast irrtümlich Dein Gebiss noch in meinen Unterhosen". Langnau entschied das Spiel schlussenlich verdient zu seinen Gunsten. Das Schlimme ist: wir haben uns trotzdem vom Strich entfernen können mit diesem Punkt, da Lugagel und Lasagne auch gelutscht haben, aber mit 0 Punkten.
Also, wir haben jetzt noch genau einen Monat Zeit um 100'000 Dinge zu ändern, sonst können wir uns diese Saison in die Ohrmuschel schieben um das Meer rauschen zu hören. Schlechter Hockeyspielen als heute kann man nur, wenn man Dressurreiter ist und zuviel Rosskacke eingeatmet hat. Was für ein Scheissspiel.
Und trotzdem freue ich mich morgen auf die Party im Zug nach Davos. Ich lasse mir von den Buben rein nichts vermiesen. Wenn sie dann so spielen wie heute, dann werden wir 100:0 verlieren, auch egal. Für jedes Gegentor saufe ich morgen ein Lutz.
Doppeltes Spiel für die Emmentaler
Nein, ich bediene mich jetzt keinem Klischee, ich kann echt nichts dafür, aber es ist halt einfach eine Tatsache: Morgen findet zwar am Abend das Derby SC Bern - SCL Tigers statt, aber, und das ist ein Novum, bereits ab dem Morgen wird es in der Stadt Bern von Emmentalern wimmeln. Der Grund: Der Bauernverband hat eine offizielle Bauerndemo angekündigt, und wer die Geschichte etwas verfolgt, weiss was auf uns zu kommt: Keine Parkplätze mehr in Bern, da alle belegt sind von den Autos mit den grossen Pneus, wütend schreiende Landwirte, die mit der Regierung in Bern nicht zufrieden sind, erschütternde Szenen wenn die Demonstranten an einem Coop oder Migros vorbei laufen und sehen, dass ihre mühsam gemolkene Milch nun absolut lieblos in Tetra-Packs im Regal stehen. Kurz und gut: Schon am Morgen wird die Stimmung aufgeheizt sein und dann ihren Höhepunkt im abendlichen Derby finden. Zumindest die ersten 3 Minuten, bis wir 3:0 führen. Uha. Oder auch nicht.
Selbstverständlich habe ich mich schlau gemacht. Um was geht es bei der Demo morgen? Ich habe gute Kontakte ins Emmental, mein Onkel Wolfgang kommt aus Langnou oder Schangnou oder Bärou oder Gou, uha uha uha, der musste ja sein. Also, mein Onkel Wolfgang hat mir die Ausgangslage der Demo genau erklärt. Ich muss sagen: Endlich mal ein vernünftiger Grund zum Demonstrieren!
Also, der Bauernverband mit seinem tausenden Mitgliedern legt eine offizielle Petition ein, damit, und nun gut zuhören, das geht uns alle an, beim Schachspiel die kleinen doofen Figuren in der zweiten Reihe nicht mehr "Bauer" genannt werden. Laut Bauernverband sei das eine krasse Diskriminierung eines ganzen Berufsstandes. "Die erste Figur die geschlagen wird, ist immer ein Bauer, ein Bauer kann nur wie ein Tubeli ziehen und hat keine Chance, auch mal eine Dame oder einen König zu versemmeln, das nervt gewaltig, zudem sieht die Figur echt Scheisse aus" mein Fritz Dachstock, Vize-Sekretär des Bauernverbandes. Der Verband fodert nun vom Bundesrat, dass man die Figuren in der zweiten Reihe umbenennt, die Vorschläge dazu sind "Lokomotivführer", "Hure" oder "Entlebuecher". Da darf man ja mal gespannt sein.
Am Abend geht es dann in der PornMeersalz Arena noch mehr zur Sache, wenn der SCB, unser geliebter Verein, gegen die SCL Tigers anläuft. Das erste Spiel haben wir kantermässig mit 7:1 gewonnen, obschon es lange Zeit ein unhuren Gemurkse war und Langnau danach sich einfach gehen liess. Die waren noch nicht richtig in der NLA angekommen zu diesem Zeitpunkt. Das zweite Spiel wurde dann ein Desaster für uns, nach einer ultraschnellen 2:0-Führung geigten wir orientierunglos und mit einem Gameplan, der einem Strickmuster für Wollsocken glich, in eine leicht blamable Niederlage hinein. Auch wenn die Digger an letzter Stelle liegen, ist ein Unterschätzen völlig fehl am Platz. Wir brauchen diese 3 Punkte unbedingt um unsere punktemässige Tendenz weiter nach oben zu richten.
Ein spannender Tag steht uns bevor, packen wir es an!
Selbstverständlich habe ich mich schlau gemacht. Um was geht es bei der Demo morgen? Ich habe gute Kontakte ins Emmental, mein Onkel Wolfgang kommt aus Langnou oder Schangnou oder Bärou oder Gou, uha uha uha, der musste ja sein. Also, mein Onkel Wolfgang hat mir die Ausgangslage der Demo genau erklärt. Ich muss sagen: Endlich mal ein vernünftiger Grund zum Demonstrieren!
Also, der Bauernverband mit seinem tausenden Mitgliedern legt eine offizielle Petition ein, damit, und nun gut zuhören, das geht uns alle an, beim Schachspiel die kleinen doofen Figuren in der zweiten Reihe nicht mehr "Bauer" genannt werden. Laut Bauernverband sei das eine krasse Diskriminierung eines ganzen Berufsstandes. "Die erste Figur die geschlagen wird, ist immer ein Bauer, ein Bauer kann nur wie ein Tubeli ziehen und hat keine Chance, auch mal eine Dame oder einen König zu versemmeln, das nervt gewaltig, zudem sieht die Figur echt Scheisse aus" mein Fritz Dachstock, Vize-Sekretär des Bauernverbandes. Der Verband fodert nun vom Bundesrat, dass man die Figuren in der zweiten Reihe umbenennt, die Vorschläge dazu sind "Lokomotivführer", "Hure" oder "Entlebuecher". Da darf man ja mal gespannt sein.
Am Abend geht es dann in der PornMeersalz Arena noch mehr zur Sache, wenn der SCB, unser geliebter Verein, gegen die SCL Tigers anläuft. Das erste Spiel haben wir kantermässig mit 7:1 gewonnen, obschon es lange Zeit ein unhuren Gemurkse war und Langnau danach sich einfach gehen liess. Die waren noch nicht richtig in der NLA angekommen zu diesem Zeitpunkt. Das zweite Spiel wurde dann ein Desaster für uns, nach einer ultraschnellen 2:0-Führung geigten wir orientierunglos und mit einem Gameplan, der einem Strickmuster für Wollsocken glich, in eine leicht blamable Niederlage hinein. Auch wenn die Digger an letzter Stelle liegen, ist ein Unterschätzen völlig fehl am Platz. Wir brauchen diese 3 Punkte unbedingt um unsere punktemässige Tendenz weiter nach oben zu richten.
Ein spannender Tag steht uns bevor, packen wir es an!
Mittwoch, 14. Oktober 2015
Ich mache mich ganz sicher nicht lustig über die SCL Tigers
Nein, die Zeiten sind defintiv vorbei, als ich alben so unheimliche Witze über die Tigers gemacht habe. Ihr erinnert Euch sicher. Nun steht am Freitag also der schwere Gang ins Emmental an, für uns kommt dieses Spiel nicht zu einem idealen Zeitpunkt. Mein Respekt vor diesem Thriller ist grenzenlos. Wir sind ganz sicher noch nicht im Schuss, oder besser gesagt noch überhaupt nicht. Kaum in einem Spiel haben wir 60 Minuten die Leistung gebracht, die ich von unseren Jungs erwarte. Die Tiger hatten Startschwierigkeiten, das haben wir ja auch gesehen, als wir sie 7:1 niederbumsten. Obschon wir auch da lange dafür gemurkst hatten.
Aber, und nun aufpassen, die SCL Tigers sind nun definitiv in der NLA angekommen. Das war überall zu lesen, und das zeigt sich auch in der Rangliste, denn, Moment ich schaue schnell, sie sind, wo sind sie, ach ja da, Letzter. Sie sind Letzter? Ok, die Rangliste ist nur eine Momentaufnahme, das sagt ja unser Metzger auch immer. Der Aufwärtstrend war dann halt eher in gewonnenen Spielen zu spüren. Was ich da von ihnen sah, war denn mal wirklich nicht schlecht. Also von der Affiche her kann ich uns wirklich nicht, und das ist das erste Mal seit langem, als Favorit anpreisen.
Diese Überzeugung spürst Du im ganzen Tal. Ihnen ist doch Wurst, dass Di Domenico eigentlich, das wird jeder Italiener bestätigen, richtig Di il Domenico heisst. Sie rufen ihn halt jetzt fälschlicherweise zärtlich Dido, obschon sie grammatisch korrekt eigentlich Dildo rufen müssten. Aber das stört sie eben nicht, weil sie einen unerschütterlichen Willen an den Tag legen. Auf Dildo müssen wir ganz speziell achten, wenn der so weiterfährt tritt er wirlich in Todd Eliks Fussstapfen. Noch sind die Theken im Dorf nicht vollgebiselt wie alben wenn Todd betrunken war, aber es wird nicht mehr lange dauernd und Dildo packt auch das.
Für uns geht es am Freitag um viel. Das sage ich hier jetzt einfach so, trotz Husten und Heiserkeit. Das Emmental ist im Aufwind, fast scheint es so, als ihre bodenständige Art nun langsam den Arm ausstreckt, um die Oberhand im Kanton zu gewinnen. Rechnet man es nämlich hoch, haben sie in 873 Jahren ebenfalls 13 Meistertitel in der Vitrine. Eine Rechnung, die bei Fribourg nicht geht, da eine Division durch Null ja einen Error gibt. Diese wilde Entschlossenheit der Langnauer wird halt früher oder später Früchte tragen.
Sie sind abgehärtet, oder kennt ihr sonst jemanden, der niemals einen Fiebermesser braucht? Sie drehen die Herdplatte an, drücken dem fiebernden Burschen den Schädel drauf, wenn es ihn brennt hat er kein Fieber. Einfach gestrickt, zweckmässig, schwarz oder weiss, 1 oder 0, so entstand ja die ganze Computertechnik, Bit, dann Bytes, dann Langnau!
Mann bin ich gespannt auf den Freitag!
Aber, und nun aufpassen, die SCL Tigers sind nun definitiv in der NLA angekommen. Das war überall zu lesen, und das zeigt sich auch in der Rangliste, denn, Moment ich schaue schnell, sie sind, wo sind sie, ach ja da, Letzter. Sie sind Letzter? Ok, die Rangliste ist nur eine Momentaufnahme, das sagt ja unser Metzger auch immer. Der Aufwärtstrend war dann halt eher in gewonnenen Spielen zu spüren. Was ich da von ihnen sah, war denn mal wirklich nicht schlecht. Also von der Affiche her kann ich uns wirklich nicht, und das ist das erste Mal seit langem, als Favorit anpreisen.
Diese Überzeugung spürst Du im ganzen Tal. Ihnen ist doch Wurst, dass Di Domenico eigentlich, das wird jeder Italiener bestätigen, richtig Di il Domenico heisst. Sie rufen ihn halt jetzt fälschlicherweise zärtlich Dido, obschon sie grammatisch korrekt eigentlich Dildo rufen müssten. Aber das stört sie eben nicht, weil sie einen unerschütterlichen Willen an den Tag legen. Auf Dildo müssen wir ganz speziell achten, wenn der so weiterfährt tritt er wirlich in Todd Eliks Fussstapfen. Noch sind die Theken im Dorf nicht vollgebiselt wie alben wenn Todd betrunken war, aber es wird nicht mehr lange dauernd und Dildo packt auch das.
Für uns geht es am Freitag um viel. Das sage ich hier jetzt einfach so, trotz Husten und Heiserkeit. Das Emmental ist im Aufwind, fast scheint es so, als ihre bodenständige Art nun langsam den Arm ausstreckt, um die Oberhand im Kanton zu gewinnen. Rechnet man es nämlich hoch, haben sie in 873 Jahren ebenfalls 13 Meistertitel in der Vitrine. Eine Rechnung, die bei Fribourg nicht geht, da eine Division durch Null ja einen Error gibt. Diese wilde Entschlossenheit der Langnauer wird halt früher oder später Früchte tragen.
Sie sind abgehärtet, oder kennt ihr sonst jemanden, der niemals einen Fiebermesser braucht? Sie drehen die Herdplatte an, drücken dem fiebernden Burschen den Schädel drauf, wenn es ihn brennt hat er kein Fieber. Einfach gestrickt, zweckmässig, schwarz oder weiss, 1 oder 0, so entstand ja die ganze Computertechnik, Bit, dann Bytes, dann Langnau!
Mann bin ich gespannt auf den Freitag!
Abonnieren
Posts (Atom)








