Google+ Hardboiled SCB: 10.12.2016 SC Bern - SCL Tigers 4:2

Samstag, 10. Dezember 2016

10.12.2016 SC Bern - SCL Tigers 4:2

Ja, ein Murks-Sieg. Warum denn nicht? Macht auch Spass. Ist ja wie beim kontrollierten Beischlaf. Hauptsache es kommt. Uha. 4:2 haben wir die Tigers weggeräumt. Und eines gleich vorweg: Alle die Leute, die sich über die unsäglichen Head-Schiris genervt haben: Habt Verständnis. Beide Heads wollen in ihrem zweiten Leben sich eine Existenz als Bauer aufbauen, sind aber letzte Woche gnadenlos durch die Melkprüfung gefallen. Klar, dass da ein bisschen Goodwill für die Tigers da war. Bitter für die Bauern-Schiris: Bei der Melkprüfung wurde ihnen keine Simmentaler Kuh hingestellt, sondern Mocken Ehlers. Klar dass da die Nerven versagten! Aber nichts desto Trotz haben wir einen guten 3er nach Hause gekegelt. Das Spiel durften wir nicht verlieren, hätten es aber verlieren können. Lest in diesem atemberaubenden Matchbericht, warum!

Also, es startete mit einem Abtasterli-Spielchen. Wir gingen meistens vorwärts, hatten es gegen hinten im Griff, waren aber erneut verspielt wie 2 Monate alte Hundewelpen, die gerade festgestellt haben, dass ihre Mutter Kondome ablehnt. Das Tor wollte man schiessen, aber man wollte ein schönes Tor schiessen. Man wollte der bumsvollen Halle was fürs Auge zeigen. Das funktionierte aber nicht, auch wenn der Tschatscho kaum einen Schuss blockieren konnte und es hunderte Abpraller gab. Was für ein Unterschied zu Leo. Trotzdem jubelten die Landwirte als Erste. Eine Strafe gegen uns war gerade abgelaufen, jau jau, alles OK, uh uh, nur sollte man dann den Mann vor dem Tor nicht vergessen. Das war ein Alzheimer-Ofen. Dem sagt man so, kann nichts dafür. Danach rannten wir an, Langnau hatte aber dann plötzlich eine gröbere Druckphase, da waren wir leicht im Zittern. Als die Schiris aber dann das 32'321 Halten endlich als Strafe pfiffen, spielten wir das Play mit Power. Auch weil das Drittel dem Ende zu raste. Es war Moser der Du bist, der eine knappe Sekunde vor Schluss mit einem Hocheckschuss ausglich.

Im zweiten Drittel wähnte man sich dann kurz an einem CHL-Spiel. Nicht weil Langnau so europäisch spielte, nein nein, die blieben beim Krautrüben-Hockey mit dem Mocken als Dirigent. Aber der Pass von Maserati Akrobat Alkoholbeller auf Unter dem Sand war eine Kopie des Ausgleichs gegen die Prager Domspatzen. Unti schloss auch ungefähr gleich geil ab. Die Führung wiegelte uns dann in falscher Sicherheit, denn die Tigers haben unter Heinz dem Öhler gelernt, das Frauen niemals jammern, auch wenn einen Penetrierverwechslung der Löcher vorliegt. Die reagierten mit einem "naja, ich bin Schiri und unterstütze aussterbende Urvölker"-Tor zum Ausgleich. Was für ein Müll. Alles war wieder offen, umso mehr als die Schiris dann einen Knaller von der Gerbere annulierten, weil die "Gesellschaft für dunkelhäutige Hartgummischeiben" Einspruch erhob, weil Gerber ihr Mitglied so hart geschlagen hat. Es blieb unentschieden, das letzte Drittel musste den Sekt von der Jauche trennen.

Wir waren immer noch eine Spur zu kompliziert und schossen sehr oft daneben. Aus den besten Positionen. Der Tschatscho sah wohl vor seinem geistigen Augen schon die Überschriften im "Bauer heute"-Magazin: "Der Held, der ein Sack hat wie ein Euter und Bern entnervte" oder ähnlich. Nichts da. Es kam der auftritt von Kammerjägerzin. Er schob dem Amateur einen ganz jämmerlichen Bauerntrick in die Krätze. 3:2 und nun war es fast geschafft. Allerdings musste Leo nur Sekunden danach einen völlig alleinstehenden Tiger entschärfen. Mein Herz urinierte fast vor Angst. Aber nun beschränkten wir uns mit Erfolg auf die 3 Punkte, die Plüsch Ferdu mit einem Leernetzer dann sicherte.

Also, 3 Punkte, das ist geil. Morgen wartet das Auswärtsspiel in Kloten. Was für ein Analgegner, verloren wir doch mit 1:12 Toren die beiden Spiele. Uha. Noch ein Wort zu Langnau: die haben wirklich Fortschritte gemacht unter Ehlers, eigentlich hätten sie nach dem Spiel gestern gegen den Z und heute mehr als 0 Punkte verdient. Sie fribourgern im Moment ein bisschen durch die Liga. Es werden sicher wieder bessere Zeiten kommen, wenn die Bauersfrau sich endlich schamrasiert.

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