Google+ Hardboiled SCB: Tierische Sensation: Australische Forscher entdecken neue Robbenart, die nach Damien Brunner benannt wird!

Dienstag, 6. Dezember 2016

Tierische Sensation: Australische Forscher entdecken neue Robbenart, die nach Damien Brunner benannt wird!

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Es ist eine hektische Zeit. Klar, im Dezember ist das normal. Im Moment bereite ich mich auf das Viertelfinale gegen Sparta Prag vor, lerne eifrig tschechische Flüche, da rattert mein Fax und eine weitere Sensationsnachricht tickert über den Äther. Australische Forscher haben in der Antarktis eine bisher unbekannte Robbenart entdeckt. Was hat das mit Eishockey zu tun? Nun, da ich inzwischen weltweit gelesen werde, wandten sich die Forscher an mich, um der neuen Art einen Namen zu geben. Weil ich doch immer so tolle Namen erfinde für unsere Pappenheimer auf Kufen. 

Die Forscher aus Australien (Ninabina und Justinfrustin) schickten mir einen Beschrieb der Robbe und ein mit versteckter Kamera gedrehtes Video. Die Robbe wurde mir als stattliches Exemplar beschrieben, was sich im Video bestätigte. Allerdings, was die beiden Forscher überraschte, ist das Tier fast grenzenlos wehleidig. So isst sie nur widerwillig Fisch, weil sie scheinbar Angst hat, sich an den Gräten das Zahnfleisch zu verletzten. Ebenso heult sie klagend auf, wenn sie einen legendären Robben-Furz ablässt, da sie Angst hat, ihr Po sei nun gespalten. Auch bei der Paarung gibt es Probleme, da das Tier sich vor dem Akt totstellt, weil es Angst hat, erdrückt zu werden, Als ich all diese Fakten hatte, dann noch das unbearbeitete Video (s. oben) gesehen hatte, war der Fall für mich klar. Wer sieht stattlich aus, heult aber bei jedem Mitesser auf der grossen Nase auf, als wäre ihm der Pimmel in ein Mühlenrad gezogen worden? Richtig, unser aller Freund Damien Oscarpreisträger Brunner. Also schickte ich den Vorschlag ab, die Forscher weinten vor Freude, die BRUNNERROBBE war geboren! 

Als Taufpate sollte unser Bodenmann vorgesehen werden, davon habe ich aber abgeraten, da die Brunnerrobbe sonst wie tot am Boden liegen bleibt, anstatt artig das Männchen zu machen und mit den grossen Flossen zu klatschen. Nun steht als Taufpate der Gottéronisti Sebastian Schilt hoch im Kurs. Er brach sie ja in einer Schlägerei beim Dreinschlagen den Daumen und fällt bis Januar aus. Was aber nur die halbe Wahrheit ist, da der Daumen noch ganz war nach dem Boxen, er hatte einfach etwas Schmerzen, der Bruch passierte dann in der Kabine, als der Mannschaftsarzt (der eigentlich Pferdemetzger in Düdingen ist) den Daumen verarzten wollte. Die beiden Forscher sind überzeugt, dass so ein Pechvogel (viele Fribourger vogeln mit Pech) genau der richtige Pate für die Brunnerrobbe wäre.

Die NHL hat übrigens das OK für "Brunnerrobbe" ebenfalls gegeben, die Gewerkschaft der Zamboni-Fahrer hat nichts dagegen, dass ein ehemaliger Angestellter von ihnen nun Namensgeber für eine seltene Tierart ist. Somit hat Damien Brunner seinen ersten ganz grossen Titel erreicht. Ein fürchterlich furzendes, Fisch essendes Tier, das sich an Land so elegant bewegt wie ein besoffener Elch, trägt also nun seinen Namen. 

Das Eishockey belohnt immer die richtigen Spieler!


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