Google+ Hardboiled SCB: Ein Tag wie jeder andere

Montag, 12. Dezember 2016

Ein Tag wie jeder andere

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Ja, heute Morgen war es wieder einmal soweit. Ich bin aufgestanden und habe als erstes die Hardboiled SCB-Seite aufgerufen, um zu lesen, was genau ich gestern geschrieben habe. Das ist meistens das Zeichen, dass die Sonntagsparty mit sehr viel Alkohol geschwängert wurde. Das Schreiben des Matchberichts und des Furzkopfs war die Hölle. Nicht weil mein Hirn leer war, nein nein, da ist immer genug Unfug drin, aber meine Finger gehorchtem dem drehenden Hirn nicht, die Autokorrektur trieb mich zum Wahnsinn, obschon sie total Recht hatte. Ich wollte schreiben "unhuren", auf dem Bildschirm konnte ich, als ich die Drehung gestoppt hatte, aber "i,mmcren" lesen. So ging es mit fast jedem Wort. Aber der Weisswein war wirklich fein, das Problem war wohl, dass um 11.00 Uhr die erste Flasche geköpft wurde. Da singst Du schon vor 15.45 Uhr tolle Lieder ohne Melodie. Aber egal.

Selbstverständlich bot sich Gottéron für den Furzkopf an. Viele Leute Fragen sich natürlich: "Hat der Tuni was gegen Gottéron weil er doch dauernd so böse Witze über sie macht?". Die Antwort ist: ich mache Witze über das, was sich anbietet. Wir, Zug und Zürich sind in der witzfreien Zone. Es gab auch schon andere Zeiten, klar, aber in dieser Saison kann ich ja den SC Bern nicht anzünden, wenn er doch die Liga so geil rockt. Die Klubs im Mittelfeld bieten sich ab und zu an, aber selbstverständlich sind die Latrinen der Rangliste ein Lieblingsziel. Wenn sie geografisch noch so Nahe liegen wie zum Beispiel Langnau oder Fribourg, dann reizt es ungemein heftig. Und Gottéron macht diese Saison wirklich alles, damit mein Humor dauernde Ausbrüche feiern kann.

Selbstverständlich weiss ich, dass Trottelfon in der CHL eine gute Falle macht und die grösste Chancen hat, ins Halbfinale vorzustossen. Der Z und wir haben eine Herkulesaufgabe zu lösen. Klar, das Problem ist nur, dass die CHL effektiv niemanden so richtig interessiert und die nationale Meisterschaft 300 Stufen ob dem europäischen Gegammel steht. Unvergessen ist ja auch die Schadenfreude, als wir mit den Playouts kämpften, da lachte ganz Fribourg so laut, dass man die Ohren stopfen musste. Man muss den Humor niemals verlieren, auch wenn es einem dreckig geht. Wir hatten dunkle Zeiten, schon mehrmals in der Geschichte, aber wir sind auch dank grünen Tischen immer wieder aufgestanden. Um das geht es.

Als absolutes Highlight habe ich nun noch entdeckt, dass ich die Hardboiled SCB-Weihnachtsgeschichte gestern im Vollrausch geschrieben habe. Es ist eine Geschichte, die jedem Leser die Tränen aus der Zwiebel presst. Nicht weil sie so süss ist, sondern weil gebündelter Schwachsinn auch in einer Weihnachtsgeschichte seinen Platz gefunden hat. Uha. Ich bin fasziniert ab der Geschichte. Sie erscheint am 23. Dezember um 08.00 Uhr, lest sie und wir werden am Abend auf Hutzenbrohn treffen, ihr werdet mit einem Glitzern in den Augen ans Spiel gehen, Weihnachtsgeschichte sei Dank!

Geniesst die Woche in vollen Zügen, die Pause wegen der Nati nervt zwar, aber man kann sich ja immer gut regenerieren in so spielfreien Wochen. Patrick der Fisch versucht ja am kommenden Turnier in Biel ein interessantes Experiment: er will versuchen, mal ein Spiel zu gewinnen. Nicht schlecht. Hut ab. Falls er es gewinnt, kann er ja in Fribourg anheuern, dort wissen sie nicht mehr, wie man Punkte holt. Aber lieber Letzter sein als gar nicht sein, so muss das Motto lauten!

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