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Freitag, 2. Februar 2018

HC Leeresregal-Gottéron - SC Bern 3:2

Einmal reisst jede Serie. Nachdem wir 9 mal ununterbrochen gegen die Käsepfannen gewonnen hatten, frästen wir uns heute die wohl fällige Niederlage ein. Entscheidend war ein aussergewöhnlich schlechtes Startdrittel, 2:0 in Rückstand und so, das 2. Drittel lief besser, 2:2 und wieder dran, im letzten Drittel gab es dann den K.O. den wir nicht mehr kontern konnten. Durch den Sieg von Zug wird es morgen also dann doch noch spannend betreffend Qualisieg. Ein Spiel mit Spannung, auch was neues für uns.

Es waren noch nicht 10 Minuten im Startdrittel gespielt, da winselten wir schon einem 2:0-Rückstand hinterher. Erst traf Glauser mit einem für mich haltbaren Schlagschuss, der Puck war ja schon in Leos Fanghand und rutschte von dort ins Tor. Oder kurz: Leo hat gebühret. Uha. Absolut nichts zu machen war beim 2:0. Eine Musterkombination schloss die Birne Michael direkt und gut gezielt ab. Da wir an unserem "ach, ich habe ne gute Idee, klar, Du wärst frei, aber ich probiere den Pass durch 3 Gegenspieler hindurch"-Symptom litten, kamen wir nicht mal in die Nähe des Anschlusstreffers.

Dann im zweiten wurden wir aufsässiger und eine Spur, aber nur eine Spur präziser. Das ganze Dilemma von uns zeigte sich innert ein paar Minuten. Erst zogen Trüffelnacht und Arko alleine auf Timo die Titte, Rüfi, in letzter Zeit ein richtiger Chancentod, zog den Schuss vor, der aber pariert wurde. Dann kurze Zeit später, zogen Pabba Ehebett und Hirschhierher fast alleine auf den Knarst, Pabba wollte es besser machen und passte, doch die Nummer 13 konnte den Puck nicht annehmen. Es war zum Fuzetea saufen. Doch dann, oh Wunder, nach einem Gewurste vor dem gegnerischen Knarst, knallte der Finne mit den vielen ä den Anschluss ins Netz. Und siehe da, nun ging plötzlich viel mehr. Knappe 3 Minuten später schoss Hirschierher herrlich den Ausgleich. Kurz den Level angehoben und schon ausgeglichen - fürs Köpfchen war das wohl nicht die richtige Nachricht.

Im letzten Drittel hätte man es so weiterziehen können, aber nun waren unsere Probleme wieder da. Nach einer Strafe gegen Häsu knallte das mexikanische Bier Cervesa uns erneut auf die Lutscherstrasse. 7 Minuten vor Schluss ... klar, nun seckelten wir wieder, kamen auch zu Chancen, aber wenn man schiessen sollte, versuchte man den Pass, wenn man schoss dann etwas überhastet und ohne Blick für den besser stehenden Mann. Was solls, auch ohne Leo klappte es nicht mehr, obschon die Chancen da gewesen wären.

Also, morgen die Tramschienen, jeder Klub denkt beim Wort SCB im Moment an "Sieg". Es liegt NUR an UNS, das sofort wieder zu ändern. Dazu braucht es aber 60 Minuten eine konstante und gute Leistung. Das bringen wir im Moment einfach nicht aufs Eis.

Egal. Fribourg wird bald den 80igsten Versuch starten können, etwas zu gewinnen. Nach der Leistung heute gehören sie auch in die Playoffs, wenn man ihr Spiel mit dem Gurkenhockey aus Genf oder Lausanne vergleicht.

So, erneut gehe ich angesäuert pennen, es nervt.

Samstag, 23. Dezember 2017

SC Bern - HC Fribourg Gottéron 3:0

OK, die perfekte Woche vor dem heiligen Fest ist geglückt. 3 Spiele, 9 Punkte, 2 Shutouts von Leo, besser kann man nicht in die besinnliche Zeit steigen. Es war ein sehr anstrengender Abend für mich, da ich ja den Live-Ticker vom SCB bedienen durfte. Natürlich nicht in original Hardboiled-Style, logo, Scherze wie "Sprunger fehlt immer noch wegen Filzläusen in der Achselhöhle" kann ich leider nicht über den offiziellen Kanal verbreiten. Aber war mir ja klar. Die Arbeit am Twitter-Acount war anstregend, deshalb mein Kompliment an all die Leute, die das an jedem Spiel durchziehen. Erstens musst Du das gegaffte sofort reinschreiben. zweitens sollte man nicht die Goalies verwechseln wie ich heute Abend, ich laberte was von Brust, dabei war ja der nette Aebi im Tor. Egal. Es war schwer, danach noch das Nach-Spiel-Interview, ich habe Gerber Bidu genommen, weil ein Shutout ohne hart arbeitende und blockende Verteidiger nicht möglich wäre. Das Spiel war dann nach meinem Geschmack, weil wir früh führten und eigentlich nie in Gefahr gerieten. Fribourg war heute, nett gesagt, keinen Schuss Pulfer wert. Somit haben wir sie diese Saison immer verlöffelt, nicht? Das frühe Tor von Schwerweh liess uns das Spiel kontrollieren, ohne zu lange passiv zu werden.

Also, ich auf der Pressetribühne und das Spiel beginnt, ich war verunsichert weil auf der Pressetribühne es nicht gern gesehen wird, wenn man säuft wie eine Kuh. Fazit: Wenn wir Spielberichte in gewissen Zeitungen lesen, kann der Alk nicht als Entschuldigung gelten. Der Mist wird nüchtern geschrieben. Uha. Aber ich hatte mich kaum gesetzt, da hatte der Schwerweh viel Energie und bubentrickte den Aebi nach 23 Sekunden. Ja, so lenkt man ein Spiel in gute Bahnen. Danach waren wir weiter am Drücker, aber die Latte verhinderte die Verdoppelung der Führung. Allerdings war der Stock von Rüfi beim Ablenken wohl zu hoch. Egal und weiter. Trottelfon war so ab Minute 12 dann auch präsenter in unserem Drittel, aber heute lief es Leo wieder wandmässig. Und die Abwehr kämpfte um jeden Puck der frei im Bitz lag. Und sie blockten wie Profi-Blocker. Für mich zu knapp ging es in die Pause, ein 1:0 ist nur gut wenn man den Faden im zweiten Drittel gleich wiederfindet.

Das passierte bei uns heute Abend wunschgemäss. Bereits nach etwas mehr als 2 Minuten zelebrierten die Mutzen einen Angriff der aus allererster Sahne bestand. Noro und Arco spielten Rüfi sowas von frei, herrlich wie er einkellerte. 2:0 und erste Tränen auf der Spielerbank von Trottelfon. Aber anstatt zu weinen hätte man doch besser "jetzt erst Recht" gespielt. Es blieb aber alles wie gehabt. Wir scheiterten am sehr guten Aebi, der ja alles bei uns gelernt hat, was er heute gezeigt hat, aber bei Spielhälfte war er dann machtlos, als Arco seinen Maserati aus der Glocke nahm und zum 3:0 einschob. Jeder im Stadion wusste: das wars. Dieses Gottéron wird auch mit 10 Spielern auf dem Eis in 30 Minuten keine 4 Tore schiessen.

Das letzte Drittel war denn auch enstprechend tannenbaumig. Es ging eigentlich nur noch darum, dem Leo den Shutout zu sichern. Das gelang, auch wenn in 2 Situationen viel Glück benötigt wurde. So als Killian die Mutte nur knapp scheiterte. Eben, die Traumwoche fand ein geiles Ende, wir führen die Rangliste mit 113 Punkten Vorsprung an, Rang 1 ist mal für ganz lange gesichert. Jetzt können wir in aller Ruhe dem Speck-Cup in Weissfluhjoch Davos zuschauen. Das Negative heute war die Verletzung von Rüfi, eben, die Pause kommt zum richtigen Moment. Für die, die auch wirklich Pause haben. Wir hören uns wieder am 02.01.2018 oder so, wenn wir gegen Arnos Rasselbande antreten. Geniesst die Feiertage. Euer Hardboiled Renntier Joseph Gorden Tuni.

Freitag, 24. November 2017

HC Fribourg-Gottéron - SC Bern 2:7

Wisst ihr noch? Das letzte Mal in Fribourg haben sich die Fribourger sooooo augeregt ab meinem selbstkomponierten Song "Weine nicht, wenn der Arko sticht, tam tam, tam tam". Sie haben mir Geld geboten, damit ich diesen Song nicht mehr verbreite. Das mache ich ja auch. Denn heute singen wir ALLE, WIRKLICH ALLE, auch die verschüpften Fribourger ganz hinten "WEINE NICHT, WENN DER RAYMOND STICHT, TAM TAM, TAM TAM". Uha uha uha. Der nächste Kultsong, den jeden Fribourger zum Stuhlen bringt. Singt! Eigentlich müssen wir ja wirklich dankbar sein, dass es Gottéron gibt. Sie ziehen den Stummelschwanz ein wenn es um den Meister geht, und sie verlieren mit einer Riesenwonne auch in der Regular Season gegen uns. Das Spiel heute war schon fast brutal einseitig, klar, denn "WEINE NICHT, WENN DER RAYMOND STICHT, TAM TAM, TAM TAM", uha uha uha. Ein Hattrick von unserer Nummer neun, dann stach Deckenfrau auch 2 Mal, ebenso Rüfi und Pabba Ehebett. Was für ein historischer Kantersieg! Darum nochmals für alle, die nicht so textsicher sind: "WEINE NICHT, WENN DER RAYMOND STICHT, TAM TAM, TAM TAM".

OK, Fribourg startete mit viel Energie in das Spiel. Sie drückten und wursteten gegen uns los wie die Feuerwehr. Das Problem ist dann halt, wenn es nur 3 Minuten so abgeht und man dann bereits ausgelaugt ist. Das war auch ein Grund, dass "WEINE NICHT, WENN DER RAYMOND STICHT, TAM TAM, TAM TAM" so geil tönt heute Abend. Uha uha uha. Aber zuerst gehörte die Bühne dem Rüfi. Aus der Drehung knallte er uns in Führung, mein Herz hüpfte wie ein Gugelhopf. OK, ebenso geil der Durchmarsch von Mutte, unsere Backs hatten da wohl gerade die Grippeimpfung gekriegt und waren noch etwas wirr. 1:1 und 11 Minuten gespielt. Wurden wir jetzt nervös? Uha uha uha, nein, warum denn auch?? Genau 1 Minute später knallte Deckenfrau einen aus dem Slot in den Angel. Die Führung war wieder da, das tut in Fribourg einfach immer gut. Noch war es nicht Zeit, "WEINE NICHT, WENN DER RAYMOND STICHT, TAM TAM, TAM TAM" anzustimmen, aber die Zeit sollte bald kommen. Uha uha uha.

Das zweite Drittel zogen wir dann durch, das dem Mutte seine Hämorrhoiden freiwillig explodierten. Es lag echt nicht am Wäebrrr (so sagen die Furzburger "Waeber"), aber nun zogen wir ihnen die Dickdärme endgültig zur Nase raus. Nach 6 Minuten ein Weltklassehandgelenker von wem wohl? Remeber: "WEINE NICHT, WENN DER RAYMOND STICHT, TAM TAM, TAM TAM". Was für ein Powerplay-Ofen zum 1:3. Ich jubelte vor Jubeln nackt. Und dann liefen Moser der Du bist und Pabba Ehebett in Unterzahl davon und Pabba machte den Kurzhänder ... 1:4 und alles wegschmeissen vor Freude! Damit war das Drittel noch nicht zu Ende, uha uha uha, denn es gab noch "WEINE NICHT, WENN DER RAYMOND STICHT, TAM TAM, TAM TAM", was für ein Klassetor der Nummer 9, 1:5 und Drittelssause, mehr als Pause, "WEINE NICHT, WENN DER RAYMOND STICHT, TAM TAM, TAM TAM". Fribourg weinte, es boxte auch noch kurz aber doch leicht heftig, egal, Slater weinte, weil er niemals so ein Lied kriegt wie der Raymond. Ihr fragt "welches Lied Tuni"? Das da: "WEINE NICHT, WENN DER RAYMOND STICHT, TAM TAM, TAM TAM".

Mit einem 5:1 ins letzte Drittel - eigentlich ist der Mist geführt. Nur gegen absolute Krisenvereine gewinnt man dann noch - sagen wir mal mit 7:2 - uha uha uha. Erst verkürzte der sympatische Froschfresser Meunier auf 2:5 ... zittern?? Nein, den Deckenfrau zauberte einen unheimlich herrlichen Ofen postwendend in den Angel. 2:6. Und es gab keine Fragen mehr. Es gab noch ein Lied, ihr werdet überrascht sein: "WEINE NICHT, WENN DER RAYMOND STICHT, TAM TAM, TAM TAM". Sein drittes Tor erledigte Trottelfon aber sowas von.

Das war ein ausgezeichneter Auftritt. Ich habe unglaublich gute Laune, weil heute mal im Sturm die Hölle los war. Klar, es brauchte in ein paar Phasen Leo, damit die Euphorie nicht in die St. Pissoir Arena zurückkehrte. Aber im Grossen und Ganzen war das ein guter Auftritt. Das macht Laune. Neben mir sitzt meine Tochter und singt gerade "WEINE NICHT, WENN DER RAYMOND STICHT, TAM TAM, TAM TAM". Und ich singe mit.


Samstag, 18. November 2017

SC Bern - HC Fribourg Gottéron 5:2

So, da sind wir wieder auf der Siegerstrasse. Nach einer Niederlage reissen wir uns ja meistens sehr kräftig am Riemen. Das war heute gegen ein starkes Gottéron auch nötig. Richtig gelesen, denn die Hutzenbröhne waren heute doch ziemlich nahe dran, Unrat in unser Heimspiel zu bringen. Erst als wir dann endlich umstellten von "der Zuckerpass zum Tor muss so zuckrig sein wie ein Zuckerstock" zum "ich murks die schwarze Gummisau nun einfach rein" konnten wir die lebenden Weichkäsefanatiker in die Schranken weisen.

Das erste Drittel war Leos Drittel. Da hatte Gottéron ein Chancenplus, aber eben, unsere Wand liess sie anrennen. Wenn wir angriffen gab es schon auch gute Szenen, aber eben, wie oben beschrieben, da fehlte irgendwie die Entschlossenheit. Und es fehlten immer Leute vor dem Tor, die die Blaulinienknaller dem Herr Wäeber unsichtbar machten. Es war nicht schlecht zum Zuschauen, auch weil es die gewohnten Scharmützel gab. Ohne dass es zu einer Schlacht ausartete. Klar, der Herr Fockleer führte sich schon etwas doof auf. Aber kein Problem, das ist auch so wenn Du eine Familie aus Fribourg kennen lernst, auch wenn fast alle nett sind, ein Arsch ist immer dabei. Ist halt so. Egal. Also, ein 0:0 Drittel, wir konnten uns nicht beklagen.

Im zweiten Drittel erlöste uns dann der Marylin Manon mit einem herrlichen Powerplaytreffer. Ein Strich, ein Laser, und wir führten. Trottelfon reagierte zwar, wirkte aber übermotiviert und foulte halt fröhlich weiter. So konnte Pirelliölälä im Powerplay auf 2:0 erhöhen. Das tönte zwar gut, war aber noch zu wenig. Wir versiebten noch ein paar aufgelegte Tore, die Schussqualität war heute Abend zu wenig gut. Eindeutig.

Das letzte Drittel war dann Spektakel. Ausgelöst wurde es durch den Anschlusstreffer von Hutzenbrohn. Aber unsere Antwort dauerte etwas mehr als eine Minute, da zog die Blume ab und wir hatten das 3:1 im Sack. 7 Minuten vor Schluss wurde Leo dann komisch erwischt, wieder waren die Sensemurkser dran. Und nun stellten wir eben um und murksten wie wilde Kanibalen vor dem gegnerischen Tor umher. So konnte Trüffelnacht das 4:2 eintopfen, 3 Minuten vor Schluss war das die Entscheidung. Ganz zum Schluss krampfte Arko der Bello noch eine Scheibe ins leere Tor, so dass das (zu) hohe Schlussresultat feststand. Aber troztdem haben wir heute vieles gut gemacht, so dass das Glück auf unsere Kellen gefallen ist, ich finds gut.

Schade fand ich, dass die Zuschauer die Gottéron-Choreo zu Beginn des Spiels nicht beachteten. Wie geil war das denn? Sie wählten das Thema "Toter Blauwal angeschwemmt am Strand". Gut, Ok, war auch etwas schwer zum erkennen, wenn eine Kurve wie ein Kadaver rumsteht. Aber das fantastische war der Geruch, so täuschend echt war das, überwältigend! Und das ist schwer zum imitieren, glaubt mir, da braucht es eine Kurve die zusammenhält und jeder genau im richtigen Moment den richtigen Gestank ablässt. Klasse.

Huch, sehe gerade, dass wir mit 8 Punkten Vorsprung Leader sind. Also so lässt sich gut schlafen. Pfuuset guet. Bis gli!

Sonntag, 8. Oktober 2017

HC 3:0 in Front und trotzdem Ablutschen - SC Bern 4:5 nV

Ja, da bin ich doch endlich ein meinem trauten Heim angekommen. Absolut chaotische Zustände herrschten in Fribourg, sämtliche Taxifahrer weigerten sich zu fahren, weil sie zuviele Tränen in ihren Augen hatten. Verständnlich. Denn was war passiert. Da führen die Weggen gegen uns nach 24. Minuten mit 3:0, das ganze Stadion steht Kopf, alle klatschen in ihre schwieligen Melkfinger und jubeln, als hätten sie das gewonnen, was sie nie gewinnen. Doch es gibt doch ein Sprichwort: Wer zuletzt lacht hat ästhetische Eier. Das traf heute ein. Weil wir auferstanden sind, das Spiel in die Verlängerung brachten und dann dort durch Arko entschieden. Einer der geilsten Siege ever in Furzburg. Neues Lied, Nummer 1 in den Sense-Charts: "Weine nicht, wenn der Arko sticht, tam tam, tam tam". Und jetzt alle mitsingen, auch Timo Titte, bitte. Furzburg stürzt nach dieser Niederlage vom Leaderthron auf Rang 5, ist etwa so tief wie damals der Baumgarnter aus dem Ballon vom Mond auf die Erde oder so.

Also, ganz ehrlich überraschte mich der Karl Neinonen wieder mal krass. Er stellte Caminada in die Krätze, was die Demütigung für Fribourg noch geiler macht. Nicht dass Caminada schlecht wäre, nein nein, er zeigte ein paar geile Saves, aber einfach so mal den Backup in Furzburg aufstellen ist cool. Klar war, das Kari nach dem Trainingsspiel gestern die Jungs auf Empfang drehen wollte. Schlussendlich muss man sagen: Alles richtig gemacht, Karl!

Gespielt haben wir lange weit unter unseren Möglichkeiten. Hinten trug man Sorge zum Backup, aber gegen vorne lief lange nichts. Brust warzte sich die Titten weil er fast nichts zu tun hatte. Fribourg war in dieser Phase immer eine Spur gefährlicher, es dauerte bis zur 17. Minute, bis es bei uns einschlug. Schüschu, das Kotelettegesicht, traf abgelenkt zum 1:0. Nicht fluchen dachte ich. Wir gewinnen ja eh. Und alle, bitte auch in Fribourg: "Weine nicht, wenn der Arko sticht, tam tam, tam tam". Ich würde sagen "gut bedient" als es in die Pause ging.

Das zweite Drittel war noch jung, da führten die Hotzenplotzen aus Grottenkotzen dann eben mit 3:0. Ich fluchte immer noch nicht, da ich wusste, dass wir ja eh gewinnen. Bitte richtig laut jetzt, auch in Fribourg: "Weine nicht, wenn der Arko sticht, tam tam, tam tam". Es war dann eben der Arko, der in Überzahl zum 1:3 verkürzte. Wir singen das Lied jetzt extra nicht, weil es ja dann noch toller kommen wird. Rüfi doppelte nach, und wir waren wieder dran. Drittelspause.

11 Minuten vor Schluss knallte Rüfi einen unhuren Hammer in den Angel, so dass wir das 3:3 hatten. Und Fribourg war geschockt. Jetzt waren wir endlich so richtig gefährlich. Aber, das kann Gottéron halt perfekt, nach dem Heulen über die 77 verpassten Meistertitel, bubentrickte der Rossi 5 Minuten vor Schluss den Kamin-Ade und sie führten wieder. Sie jubelten. Hätten sie nur da schon gewusst, dass (alle laut, wirklich laut, auch in Fribourg) "Weine nicht, wenn der Arko sticht, tam tam, tam tam". Denn so richtig geil wurde ich, als Marylin Manson ohne Torhüter zum 4:4 ausglich. Brust war noch mit der Warze dran, aber die ist so spöde, dass sie bei der Parade abgefallen ist.

Es ging in die Verlängerung. Die war so kurz, ich sage ihr Kurzlängerung. Eben, da kam der ganz geniale Auftritt von Arko. Was für ein Tor zum 5:4. ALLE JETZT: "Weine nicht, wenn der Arko sticht, tam tam, tam tam".

Nervte ich mich 25 Minuten lang leicht ab unseren Jungs, muss ich meinen Hut jetzt aber sowas von ziehen. Was für eine Teamleistung als es um alles ging. Was für ein Fight. Berner geben niemals auf, gut merken in Fribourg, Fribourg gibt meistens schon auf wenn eine Fliege in der Kabine ab dem Gestank Suizid macht und in Schüschus Nase fliegt. 6 geile Punkte an diesem Wochenende, das gibt einen geilen Sonntag. "Weine nicht, wenn der Arko sticht, tam tam, tam tam".


Samstag, 9. September 2017

SC Bern - HC Fribourg-Gottéron 6:1

Ja, endlich geht es wieder ab in der Bostpfinanc-Arena. Ausverkaufte Hütte, die Furzburger zu Gast, am Schluss ein doch erwähnenswerter 6:1-Sieg, was will Helga denn noch mehr? Der Auftakt in die Saison 2017/18 mit der Mission Triple oder Tripper ist mal geglückt. Das ist geil. Aber wie gesagt, der Charakter des Teams bleibt bestehen, auch wenn einzelne Spieler gehen.

Der Beginn war allerdings keine Offenbarung. Beide Teams übten sich in der Sportart "wie spiele ich einen Pass so unmöglich, dass der Mitspieler sich eine Leistenzerrung holt, wenn er ihn annehmen wollte". Offensichtlich war, das die Furzburger ein starkes Forecheching betrieben. Die waren ja noch im Saft vom unsäglichen Spiel gestern gegen die Langweiler aus Genf. Wir zeigten Wirkung, auch weil die Blume fehlte, der mit seinen Pässen oft einen gegnerischen Riegel aufreissen kann. Aber das ist kein Vorwurf, alle Jungs, egal ob älter oder blutjung, kämpften wie die Sau. So wurden halt die Angriffe eher schwerfällig vorgetragen, aber Scheissegal. Die ganz grossen Torchancen fehlten, bis dann der Junghügel eine unübersichtliche Situation zur Führung ausnützen konnte. Timo Titte sah da nicht so gut aus, eher so Hängetittenmässig. Nun kam auch Krötenfon zu Chancen, zu guten Chancen, aber eben, Leo braucht keine Titten, der ist einfach auch so sackstark.

Das zweite Drittel begann da viel besser. Kaum begonnen, da schob unser neuer Capitano einen Tittenabpraller zum 2:0 ins Netz. Das war auch die Zündung zu unserer geilsten Phase im Spiel. Fribourg wankte und wir knallten sie nun weg. Da war mal das Tor von Pyroahlah, der ähnlich wie der Junghügel ein Getümmel vor der Titte cool ausnützte. Das 3:0 brachte Hochstimmung in die ausverkaufte Halle. Für mich dann ein grosses Highlight war der Auftritt vom Häsu nur kurze Zeit später. Herrlich wie er das Laufduell gewann, sich auch nicht vom Stochern irritieren liess und absolut kalt zum 4:0 einschob. Lupenreiner Kurzhänder. Und was für ein erkämpftes Tor! Chapeau! Es folgte dann der Anschlusstreffer (oder sagen wir besser der 100'000 Kilometer entfernte Anschluss-Treffer) durch Schüschu. Powerplay. Querpass. Was für ein Hammer vom Mann, der niemals Meister werden wird. Auch wenn ich Witze mache über ihn, nach wie vor sind seine Direktabnahmen oberste Sahne. Ebenso seine Pässe. Er war einer der wenigen Grottenforz-Stürmer, der irgendwas bewirken wollte).

Das letzte Drittel wurde dann auf eine Art ein Abfeier-Drittel. Wurstburg war irgendwie geschlagen, obschon es noch 20 Minuten dauerte. Wir knallten dem Brust noch zwei Warzen in den BH. Ein Traumtor vom dem Anders sein Sohn und ein erneuter lupenreiner Kurzhänder durch Pabba Ehebett brachten uns Problemlos zum Kantersieg. 6:1 und geil.

Also, mal so nach ein paar Bierchen betrachtet: Die Intensität war typisch für ein Saisonstartspiel. Durch unseren Kampf, durch unser Wadenbeissen und Charakter haben wir uns klar durchgesetzt. Schon sehr enttäuscht war ich von Furzburg. Um in Bern zu gewinnen muss man mit deutlich breiteren Schultern antreten. So lange es knapp war, ging es gerade noch, aber dann liess man das Spiel einfach so fahren, das war schlecht. Das wird auch Manfred Frenchfrites aufgefallen sein. Uns kann es egal sein. Sieg ist Sieg! Yes!

Donnerstag, 6. Juli 2017

Die Berner sind gar nicht schadenfreudig wegen Reto Berra, Fribourg!

Ja, kaum lässt man ein paar Sprüche raus, kommen sofort die Behauptungen, dass wir hier in Bern total schadenfreudig seien weil der HC Trottelfon wieder mal einen Transfer für die Geschichtsbücher getätigt hat. Selbstverständlich schmunzelt man darüber, aber anstatt Schadenfreude haben die SCB-Fans fast ein bisschen mitgelitten mit den Hutzenbröhnen. Man muss sich diese Geschichte nur mit unserem Hexergott Genoni vorstellen und schon kriegt man Augenwasser. Ebenso wird der Sportchef Dubé nun in der Presse zerrissen, Grund genug, um zu zeigen, dass in Bern verschiedene Aktionen liefen, um zu zeigen, dass wir Anteil nehmen an diesem Anal-Transfer der jetzt zu einem flüchtenden Furz geworden ist.

Also. Hardboiled SCB hat dem Dubé geschrieben und einen tollen Vorschlag gemacht. Man solle doch trotzdem ein Berra-Gottéron-Shirt zum Verkauf freigeben. Den Entwurf habe ich netterweise gleich beigelegt (s. Bild). Das erinnert doch die Hardcore-Gottéronistis dann noch lange an diesen Transfer. Gleichzeitig ist es nicht verletztend, weil man nicht zu stark belastet wird da das Shirt in dezentem weiss gehalten ist. Dann könnte man ja noch schreiben, dass Berra jedes Shirt selber getragen hat, aber im Vertrag auch eine Auszieh-Klausel drin hatte, so dass er mit bluttem Ranzen nach Anaheim geflogen ist und die Shirts alle in seiner 32-Zimmer Wohnung liegen geblieben sind.

Dann fanden in Bern verschiedene solidarische Aktionen statt. So organisierten ein paar Leute eine Autogrammstunde im Coop Ostermundigen mit Reto Berra. Viele Leute standen an, liefen wortlos an dem leeren Stuhl vorbei und fanden die Aktion total gut. Im Aldi-Bern kam man auf die gleiche Idee, allerdings setzte man dort anstatt Reto Berra (der ja, vielleicht wusstet ihr das nicht, bereits wieder aus Fribourg abgereist ist) einen Roland Burri hin. RB ist RB, Burri ist zudem auch Torhüter bei der Wasserballmannschaft von Krauchthal. Fast niemand bemerkte den Unterschied.

Dann wurde Sportchef Dubé eine selber zusammengestellte Liste gefaxt mit Torhütern, die für die kommende Saison noch zu haben wären. Prominentister Name auf der Liste wäre der Nationaltorhüter von Malta, Mykos Kryolson. Ich konnte ihn bei der 1:22-Niederlage gegen den EHC Wadenswil selber beobachten und muss sagen: Ein Topshot!! Bei den Gegentoren war er meistens machtlos, da er auf der blauen Linie den Puck verlor. 

Falls alle Felle den Bach runterschwimmen, soll der Dubé einfach ein paar neue Transfermeldungen raushämmern. So wie "Crosby, Matthews und Laine neu bei Gottéron". Die Aboverkäufe wurden ansteigen ohne Ende, schlussendlich spielt es ja keine Rolle dass die Jungs dann überhaupt nie auf Fribourg kommen. Gewohnheit und so.

Ihr seht, wir kümmern uns immerhin um Gottéron währenddem andere nur lachen!

Liebe Grüsse

Mittwoch, 5. Juli 2017

Der Gestank - Reto Berra zeigt Gottéron den nackten Hintern!

Diese Meldung trifft ganz Fribourg natürlich hart. Zum ersten Mal seit langer Zeit wollte man die kommende Saison mit einem Torhüter in Angriff nehmen, der mehr hält als ein Sack Mehl. Aus diesem Grund verpflichteten die Hutzenbröhne den NHL-Torhüter Reto Berra. Ein richtiger Transfer-Coup. In Fribourg redete man bereits von einer Saison ohne Gegentor. Die Hoffnungen waren riesig. So verkaufte man den halslosen Conz dann auch locker auf Ambri.

Doch nun die Meldung, die allen Nicht-Fribourgern ein leichtes Lächeln auf den Po gezaubert hat. Reto Berra wechselt schon vor der Saison weg von Trottelfon. Ohne je eine Sekunde für sie gespielt  zu haben. Er hatte eine Ausstiegsklausel im Vertrag wenn die NHL anklopft, der Sportchef aus Fribourg gab ihm diese ohne Hemmungen auch schon für die Zeit vor der Saison, da niemand damit rechnete, das Berra nach seiner vergeigten letzten Saison nochmals eine Chance kriegen würde. Doch eben, nun kommen die Anaheim Ducks und machten genau das. Berra ist weg. Uha uha uha.

Allerdings ist das nur die halbe Wahrheit. Hardboiled SCB hat selbstverständlich recherchiert und dann doch noch die volle Wahrheit gefunden. Das Angebot aus der NHL kam nur, weil Berra Geld geboten hat, damit ihm jemand ein Angebot schickt. Es gab ein paar Gründe, die Berra quasi aus Fribourg forttrieben.

1. Berra reiste nach Fribourg und hatte einen saumässigen Heuschnupfen.
Seine Nase war wie zubetoniert. Seit 3 Tagen war dieses Problem behoben und Berra konnte wieder riechen. Und was er roch haute ihm die Nüsse quasi durch die Decke. Der madige Geruch von Fribourg war nur auch in seiner Nase. Berra wörtlich: "Es kann doch nicht sein, dass ich Freude hatte wenn ich furzen musste, weil es so etwas frische Luft in die Wohnung gab".

2. Seine zugeteilte Hütte stand auf dem Weideplatz der berühmten Herde "Rinderbomberstaffel Kuhplätter".
Berra dazu: "Natur pur, aber die Kühe liefen durch die Wohnung und kackten mir den Spannteppich voll. Putzen hatte keinen Sinn, war es eingetrocknet hatten wir 3 Milliarden Fliegen in der Wohnung. Als ich mich beschwerte sagten die Mitspieler nur "ca c'est super, ca c'est gottéron".

3. Seine Kindermädchen-Funktion.
Es wurde vertrglich abgemacht, dass Reto Berro die Betreuung von Schüschu Sprunger übernehmen muss, wenn dem seine Eltern nicht da waren. Berra dazu: "Erstens waren die überhaupt nie da und Sprunger lebte quasi in meiner Hütte, zweitens mag ich nicht mit Puppen spielen und drittens weint der Junge mir viel zu viel.

Ihr seht, es braucht immer mehrere Gründe um so überfallartig aus einem Vertrag auszusteigen. Sportchef Dubé will Berra trotzdem zum Ehrenbürger von Fribourg ernennen und sein Leibchen unter das Stadiondach ziehen. "Er hat uns mental unheimlich viel gebracht mit seinem Giraffenhals". OK, faire Geste. Wer steht nun bei Fribourg nächste Saison im Tor? Das wird eine schwierige Aufgabe werden, denn alles ist schon unterschrieben und nix mehr frei. Eventuell ein Nachwuchstalent aus der afghanischen Liga? Fragen über Fragen!

Samstag, 25. Februar 2017

25.02.2017 HC Fribourg-Gottéron - SC Bern 4:7

Kehrausgagel. Für uns hat diese Partie absolut keine Erkenntnisse gebracht. Ausser, dass es so definitiv nicht geht, wenn wir gegen den EHC Biel in die Viertelfinals steigen werden. Aber das ist klar, heute ging es für uns mehr oder weniger darum, die Gelenke nicht einrosten zu lassen. Gottéron hätte die Punkte noch gebraucht, weil sie doch so unheimlich schlecht plaziert sind und in der Zwischenrunde gegen den Playoutfinal kämpfe müssen. 7 geschossene Tore sind gut, 4 erhaltene Tore weniger, aber auf die Gründe komme ich dann im berühmten Schlussabschnitt zu sprechen. Die Quali-Schnitte ist durch, jetzt folgen die Honig-Playoffs, ab nächsten Samstag wird es abgehen in den Eishallen. Und das ist gut so.

Wir waren sichtlich gewillt, als Qualisieger auch in der verbotenen Stadt die 3 Punkte zu holen. Nach einem ersten groben Schnitzer der Fribourger Abwehr konnten wir dann auch artig in Führung gehen. Randensalat schoss uns kaltblütig zur Führung. Die hatte nicht lange Bestand, weil die Hutzenbröhne mit einem herrlichen Angriff durch einen saujungen Buben ausglichen. Natürlich setzten wir dann wieder etwas zu und konnten das Drittel relativ locker mit 3:1 gewinnen. Erst zauberte Liga-Topscorer Maserati Alkoholbeller Arcobello einen herrlichen Flügellauf in die Maschen, danach folgt ein 2er-Angriff von Viereck und Hügel, herrlich herausgespielt war das. Nach 20 Minuten 3:1 in Führung. Alles gut? Nein, den es folgte das 2. Drittel.

Da schlug uns Trottelfon einen doppelten Schlag in die Nieren. Nicht ganz 20 Sekunden brauchten die Playouter, um zum 3:3 zu kommen. Obschon es um nichts ging: Meine Laune war im Arsch und die Gegentreffer ärgern mich noch jetzt. Klar zog man dann wieder am Hebel und führte kurze Zeit später wieder durch einen Weitschuss von Gerber Jonas, genannt Bidu. Aber das Spiel war wieder unnötig auf die Kippe gesegelt. Nun musste man wieder hoffen, dass Leo den erneuten Ausgleich verhindert, denn die Chancen waren für die Fribourger alleweil da.

Im letzten Drittel konnten wir dann endlich Nägel mit Köpfen machen. Erst knallte das Ehebett im Powerplay ein, danach tankte sich Hirschhierher mit viel Willen durch und schoss das 6:3. Da spürte man, dass es das gewesen ist. Gottéron gab zwar noch nicht auf, ist klar, das Heimpublikum war jetzt ziemlich grantig ab der sich anbahnenden Niederlage. Weiterkämpfen war für Fribourg die einzige Lösung, da sie sonst von den eigenen Fans mit heissem Gagel beworfen worden wären. Gottéron hat Zuhaue mehr Heimspiele verloren, als Rathgeb Hirnzellen hat. Und das heisst dann was! Uha. Das 4:6 viel dann noch durch Longdick Schüschu, aber Plüsch Ferdu netzte einen Emptynetter in die Krätze, so dass das 7:4 feststand.

Wir können getrost alles streichen. In einer Woche geht es gegen die Piller hart auf hart, ich vertrauen darauf, dass unsere Jungs erneut in den Playoff-Modus geheizt werden. Wenn man Gottéron anal ysiert, muss man folgendes feststellen: Im Sturm sind die gut, sogar sehr gut. Bedenkt man, dass sie dort noch Verletzte Boys haben ... es wurde oft gefährlich, wenn man den Buben auch nur 12 cm Platz liess. Aber die grossen Probleme der Hutzenbröhne liegen hinten. In der Abwehr spielen zu viele Würste. Die Fehler, die dort passierten, gehen echt auf keine Kuhhaut. Auch wenn die Kuh schwarzweiss ist. Rathgeb ist immerhin einer, der gegen vorne für Gefahr sorgt. Gleichzeitig spielt er riskante Pässe und steht ab und zu im Schilf. Da muss er noch hart dran arbeiten. Und ganz hinten steht mit Conz einfach kein Torhüter im Knarst. Es kann einfach nicht sein, was der geboten hat. Ich mag nicht über alle Gegentore diskutieren. Aber wenn Du ein 1:3 aufholst, die Halle wieder an Dich glaubt, dann kriegst Du diesen Furzschuss von Gerber Bidu von der blauen Linie mit freier Sicht zwischen den Hoden durch ... das darf es nicht mal 3 Ligen tiefer geben. Was die Hutzenbröhne ebenfalls beunruhigen sollte: Mit dieser Leistung heute hätten wir wohl gegen Langenthal verloren ... uha. Die Alarmglocken in Fribourg bimmeln lauter als die Nüsse von Heins.

Montag, 20. Februar 2017

Fribourg fassunglos - Hat Sportchef Dubé den falschen Berra an der Angel?

Wie wir alle wissen, hat der HC Fribourg-Trottelfon wieder einmal ein ganz normale Saison eingefahren. Tabellenrang 11 im Moment, bei der bald beginnenden Abstiegsrunde müssen sie sich wehren wie die Sau, damit sie nicht in das Playout-Finale fallen. Ihr umtriebiger Sportchef Dubé, auch da wurdet ihr hier informiert, hat ja bekanntlich das Problem analysiert und will auf nächste Saison hin den flatterigen Torhüter Conz ersetzen. Nicht mit irgendjemanden, sondern mit Reto Berra, dem grossartigen Schweizer Torhüter, der in der NHL auf keinen grünen Zweig kommt. Scheinbar sind die Verhandlungen schon sehr weit fortgeschritten, wenn man den Zeitungen trauen kann.

Doch nun droht Ungemach. Der Verwaltungsrat der Hutzenbröhne hat sich die Dokumente nun mal zur Brust genommen. Stutzig wurden sie, weil Dubé immer von einem "Yogi Berra" redete, der Hexer aber bewiesenermassen "Reto" heisst. Bei genauer Durchsicht der Akten fiel der Verwaltungsrat dann vom Hocker. Dubé hatte tatsächlich mit dem Manager von Yogi Berra verhandelt. Yogi Berra war ein begnadeter Baseball-Spieler in New York. Er verstarb im Jahr 2015 im Alter von 90 Jahren. Er war eine Legende. Die Stats von ihm hier aufzulisten wäre sinnlos, da von uns niemand schlau daraus würde. Nicht aber der Dubé Chrigu. Er sah, dass er 2120 Spiele in der höchsten Liga absolvierte und war von Berra nun total überzeugt. Dann sah er noch unter "SO" die Zahl 414, was Dubé irrtümlich als "Shutouts" interpretierte, im Baseball bedeutet das aber "Strike Out". 

Als die Leute weiterblätterten, fielen ihre Gesichter ohne zu bremsen auf den Tisch. Der sich anbahnende Transfer geht, da Yogi Berra nicht mehr unter uns weilt, nur um eine Playercard, die scheinbar Millionen Franken wert ist. Das ist ja alles Gut und Recht, aber hier in der Schweiz kann man sich für diese Karte nicht mal einen Rathgeb kaufen. Der Verwaltungsrat hat nun die Verhandlungen um die doofe Player-Card sofort gestoppt und dem Dubé einen strengen Verweis erteilt.

Dubé ist sich allerdings keiner Schuld bewusst. "Ich verstehe die Panik-Reaktion jetzt nicht so ganz, denn man muss überall nach Torhütern suchen" meinte der sichtlich enttäuschte Sportchef. "Wir haben ja mit Conz auch einen Torhüter, der erst auf dem zweiten Bildungsweg Torhüter geworden ist". Ich habe recherchiert, das stimmt allerdings, Conz war vorher Berufssoldat in der Schweizer Armee und war Kragentester im Zeughaus. Er wurde dort dann gefeuert, weil ihm jeder Kragen bis unter die Augenbrauen kam. Über die Gründe verliere ich kein Wort.

Ich spreche dann Dubé darauf an, dass Yogi Berra ja seit 2 Jahren tot sei, Dubé lächelte mich schelmisch an und sagte: "Auch Elvis lebt noch, ebenso John F. Kennedy". OK, immerhin arbeitet er mit Überzeugung. Ob diese Überzeugung aber richtig oder falsch ist, muss ja zum Glück nicht ich beurteilen. Ohne Frage, Dubé wird Fribourg niemals zum Meister machen, aber er hat sein Panini-Album bald voll. Nur das zählt!




Montag, 6. Februar 2017

Ein Versuch, Fribourg-Trottelfon mal NICHT zu provozieren!

Ihr habt es alles gesehen. Die Rangliste der NLA nimmt sehr konkrete Formen an. Ein paar Teams sind schon grün, wir sind da dabei, das macht stolz. Auch wenn wir im Moment etwas neben den Schlittschuhen stehen. Unsere Zweikampfstärke und unsere Entschlossenheit im Abschluss ist wie weggeblowjobt. Wir dürfen aber nicht in Panik verfallen, es ist nun mal einfach so, dass nur die Playoffs zählen. Was nützt es, die Quali brilliant zu Ende zu spielen, um dann im Viertelfinale wie ein alter Waschlappen für Hundehintern abzulutschen. So wie letztes Jahr Züri ... Denken wir doch einfach mal an die Vereine, die es nicht so schön haben wie wir. Ohne Spott und Provokationen. Zum Beispiel die Hutzenbröhne. Die sind in der Tabelle zu meiner grossen Überraschung rot gefärbt, ich habe dann schnell nachgeschaut, das bedeutet, dass sie, das ist jetzt kein Witz, die Playoffs schon wieder verpassen und gegen den Abstieg kämpfen. Hardboiled SCB zeigt den Fribourgern aber nun auf, dass das nicht der Weltuntergang ist. Es ist höchstens wie wenn ein 30-Kilometer Meteorit auf die Stadt gestürzt wäre. Die Kakerlaken überleben ja solche Sachen in der Natur ... also Kopf hoch!

Mein erster Vorschlag wäre, dass man den 05. Februar in Fribourg sofort als "Happy Playout-Day" feiert. Die Einwohner grüssen sich mit "Happy Playout", anstatt ein High-Five ziehen sie den Hals ein und werfen sich einen Franken zu, den sie nicht fangen können. So zeigt man Solidarität! Dazu klatschen sie im Takt und singen "Conz ist kein Torhüter, das ist ein Handarbeitslehrer." Ebenfalls würde ich das legendäre Rotlichtviertel von Fribourg umtaufen in "Playout-Viertel", die Farbe "Rot" muss mehr in die Stadt einfliessen, dann fällt die Teletext-Rangliste nicht mehr so aus dem Rahmen. Ebenso würde ich die Ampeln umprogrammieren, so dass beim aufleuchtenden Rotlicht der Kiwi-Dance ertönt, den dann alle Autofahrer mit witzigen Hupkonzerten aber so richtig zelebrieren.

Da ich in diesem Artikel die Provokationen vermeiden will, kommt jetzt halt einfach eine total banale Geschichte, die auch Fribourger extrem trösten wird:

Ein kleiner Junge erwacht am frühen Morgen. Er stösst seine ROTE Steppdecke zurück und schreit nach seiner Mutti. Die kommt im ROTEN Morgenrock zu ihm und sagt: "Oh, Bub, warum hast Du so ROTE Augen?". Der Bub erRÖTET. "Ach Mutti, ich hatte eine erROTischen Traum" sagte der Bube verlegen. "Ich träumte, das Rathgeb uns in die Playouts schiesst" fährt der immer noch ROT angelaufene Bube fort. "Er war in meinem Traum nackt auf dem Eis, ich sah seinen ROTEN Hintern". Die Mutter wurde nun selber ROT. "Was bist Du nur für ein notgeiler tROTtel" sagte die aufgebrachte Mutter. Der Bube ging dann an den gedeckten Frühstückstisch. Hübsch sah der aus mit dem ROTEN Tischtuch. Er ass eine Ankenschnitte mit Himbeermarmelade, das sah appetitlich aus, so schön ROT. Da bemerkte er einen ROTEN Fleck an Muttis Unterhose. "Mam, Deine Mens ist ausgebrochen" sagte er. Die Mutter tROTtelte ins Bad und schob sich eine Binde mit klebenden Flügel in den Slip. In der Aufregung aber verdreht, so dass das Ding an der Haut kleben blieb. Nach einem groben Gemurkse war das Problem dann gelöst, mit einem lauten "ROTsch" löste sich das Teil endlich. Aber die Haut an ihrem Venushügel war nun so richtig ROT. Und es brannte wie ein ROTES Feuer. Als sie wieder am Tisch war, frage der Bube frech: "Mam, gehen wir auch in der Zwischenrunde die Spiele von Gottéron schauen?". "Natürlich" sagte die Mutter, "auch wenn wir dort schon sehr bald auch ROT sein werden". Da öffnet sich die Türe und 30 betrunkene Verwandte stehen plötzlich im Wohnzimmer und schreien im Chor: "ROT IST KOT".

Mit dieser Geschichte gebe ich zurück ins Sportstudio zu Tuni Hardboiled, der die Rangliste immer noch lachend in den Händen hält.

Freitag, 3. Februar 2017

Faszinierend - in Fribourg werden schon die Babys auf Playout getrimmt!


Ja, über dieses Phänomen müssen wir auch noch schnell reden. Danach werde ich mich etwas zurückhalten mit Artikeln über die Hutzenbröhne. Bis sie das nächste Mal ein Spiel versiffen, weil der Halslose mit einer Fangquote von 11 Prozent Schüschu's Arbeit wieder zunichte macht. Aber über dieses Phänomen müssen wir noch schnell reden. 

Gottéron wird in den Playouts landen, zum 31. Mal in den letzten 11 Jahren. Das ist ein Fakt. Was für uns Berner aber fast unbeschreiblich phänomenal ist, mit welcher Ruhe die Anhänger von Trottelfon dieses Verdikt Jahr für Jahr hinnehmen. Man muss es sich mal vorstellen: Jedes Jahr hoffen sie auf den Meistertitel, der aber niemals kommen wird. Meistens starten sie gar nicht so schlecht in eine Saison, wenn die anderen Teams dann aber so langsam in Fahrt kommen, werden sie durchgereicht wie heisser Gagel. So passiert auch in dieser Saison, aber eben, alles bleibt ruhig. Der Dubé darf weiter das Team verschlechtern, bei der Trainerfrage fällt man weiterhin komische Entscheide und aus Mitleid behält man den Fast-Goalie noch weitere 3 Jahre. Keine Proteste, kein Aufstand, klar, ab und zu rumort es ein bisschen, aber der Larry konnte die Masse dann problemlos beruhigen.

Wir haben es noch in Erinnerung, was bei uns abging, als es uns das erste, einzige und letzte Mal in die Playouts gedonnert hatte. Die ganze Stadt stand Kopf. Diskussionen um den SCB arteten damals in hysterische Schreikrämpfe aus. Niemand hatte mehr gute Laune, wirklich niemand.

Nun ist aber ein Video aufgetaucht, dass uns das Phänomen erklärt. Der kleine herzige Bube Hans-Lüdi Rotzetter singt seinem noch herzigeren Buben Otto-Wolfgang Rotzetter ein süsses Schlaflied. Doch, das ist jetzt die berühmte Forensik, man achte sich mal auf den Text. Der ältere Wonneproppen hat dieses Lied von seinem Papa gelernt, auch dass er jedes Jahr einfach ein paar Namen auswechseln muss. Faszinierend. Der ganz kleine Wonneproppen verbindet diesen genialen Playout-Song dann in seinem Baby-Hirn mit "Wohlgefühl, Wärme, Geborgenheit". Deshalb kann kein Fribourger je geschockt sein, wenn man den Strich nur von unten sieht. Playouts bedeutet für sie "NUR DIE LIEBE ZÄHLT". Herzig.

Ich danke der Familie Rotzetter aus Mariahülf für dieses eindrückliche Video. Verstehen werden wir es nie, aber wir haben es nun mit bewegten Bildern immerhin erklärt bekommen. Das ist gemeinsame Fan-Arbeit, die Geschichte machen wird. Die Mutter der beiden Buben findet übrigens Hardboiled SCB geiler als ihren Mann. Ist auch OK, stimmt sicherlich.

Mittwoch, 1. Februar 2017

Gottéron mistet aus - und die Langeweile findet mit dem Cupfinal den Höhepunkt

Der Spielplan unserer Lieblingsliga ist ungefähr so rhythmisch wie ein Dampfmotor mit Furzluft drin. Unsäglich wie man so langsam in Richtung Playoffs hoppern muss. Erst am Samstag geht es weiter, wenn wir im Brüller der Runde gegen die Lioner unseren Rang behalten wollen. Man gähnt sich so richtig durch die Woche, um es endlich Samstag werden zu lassen. Dieser halb komatöse Zustand wird heute Abend noch verschlimmert, weil der Cupfinal EHC Kloten - Genf Servette HC einem die letzten Energiereserven rauben will. Was für ein Gurkenfinal, was für ein Gurkenwettbewerb, was für eine Zeitverschwendung.

Gottéron hatte da mit uns ein Einsehen, knallen sie doch ein paar lesenswerte Schlagzeilen in den Blätterwald. So verkündeten sie, dass keiner der Ausländer nächste Saison einen Vertrag kriege, und der Mann ohne Hals, den man ab und zu auch Toröffner und ganz selten Torhüter nennen kann, Conz, geniesse kein Vertrauen mehr. Man hätte schon in dieser Saison nach Verstärkung geschaut, aber der piepsige Sportchef Dubé hat schon alle Ausländerlizenzen souverän vergammelt. Und in der Schweiz eine Lösung zu finden sein nicht möglich. Zwar hätte es Torhüter mit stattlichem Hals auf dem Markt, aber das seien in ungefähr die gleichen Fliegenfänger wie der, den man jetzt schon hat.

Ein gutes Statement der Hutzenbröhne, das stärkt die Mannschaft doch ungemein, wo es doch dann bald um den Ligaerhalt gehen wird. Das muss Top sein, wenn die wichtigsten Positionen im Team sich einen Deut drum scheren, ob sie gewinnen oder verlieren, da sie ja eh abgesägt sein werden nach der Saison. So motiviert man das Team zu Höchstleistungen. Einmal mehr ein Glanzstück aus dem Westen ... uha uha uha.

Dann der Cupfinal heute. Genf Servette hat den letzten Titel in der Schweiz 1972 gewonnen. Ebenfalls den kläglichen Cup. Somit sind die Weggen also seit 45 Jahren titellos. Fast so lange wie Trottelfon. Heute Abend könnten sie das ändern. Aber mal ehrlich, will jemand von Euch die erbärmliche Fresse McSorbet lächelnd mit einem Pokal sehen? Ich nicht. Das Problem: um das zu verhindern, müsste Kloten gewinnen., Ein Verein, der im Dialekt "Chloote" gerufen wird, was auf holländisch "Hoden" heisst. Schlimm, wenn man holländische Freunde hat. Egal. Genf Servette HC hat, wenn man die Natur zur Hilfe nimmt, eine Ausstrahlung wie ein Erdhaufen, Kloten andererseits wirkt wie ein Pavian ohne Ritalin im Blut. Man muss neutral bleiben.

Würde Genf gewinnen, wären die Spieler zwar erleichtert, aber trotzdem nicht ausgelassen. McSorbet holt ja bekanntlich den Holzfuss Gurgel Benzinarsch zurück, der in der Kabine ungefähr so beliebt ist wie eine gebrauchte Damenbinde. Gewinnt Kloten, dann klatscht das ganze Stadion, es wird aber wohl das letzte Mal sein, dass in diesem Stadion jemand klatscht, da danach die Playouts warten. Da wird man sich eventuell retten können, da ja Gottéron auch mitspielen wird.

Mein Tipp: macht heute Abend etwas, was ihr schon lange auf die lange Bank geschoben habt. Räumt Euren Keller auf, putzt die Küche, nehmt die Böden feucht auf oder irgend so eine Tätigkeit, es reicht völlig, wenn ihr morgen das Resultat irgendwo lest.

Mittwoch, 25. Januar 2017

Was läuft falsch im Hause Gottéron?


Mit der gestrigen erneuten Heimniederlage hat sich Gottérons Schicksal wohl für diese Saison wohl besiegelt. Das wird nichts mehr mit Playoffs, im Gegenteil, in der jetzigen Verfassung müssen sich die Schwarzfüsse sogar Gedanken machen, ob denn das reicht, im obersten Haus zu bleiben. Den Hutzenbröhnen bleiben noch 9 Spiele, um nicht weniger als 13 Punkte auf den HC Lugagel aufzuholen. Das funktioniert nicht. Klar, wir hier in Bern schauen mit einer Mischung aus Schadenfreude und noch mehr Schadenfreude auf die serbelnden Buben. Da auf dieser Seite nicht nur unser Götterverein SCB behandelt wird, schauen wir nun mal etwas tiefer in die Kloschüssel Gottéron. Was läuft da alles schief? Eine gute Nachricht gleich zu Beginn: Jim Slater (Genf Servette HC), der von Schilt (Gottéron) einen happigen Open-Ice-Hit einstecken musste, hat sich zum grossen Glück nicht schwer verletzt. Er twitterte bereits aus dem Spital: "So ist das Spiel, einmal teilst Du aus, einmal steckst Du ein". Grandiose kanadische Einstellung!

Der sportliche Bankrott von Trottelfon hat den Ursprung schon beim Sportchef. Da passieren für mich unverständliche Sachen. Darauf komme ich noch genauer. Dubé verschwächt das Team laufend, fällt keine Entscheidungen und geht nötigenfalls zur BCF, um Kohle zu verlangen, damit ein paar Dorfkönige vergoldet werden können. Wenn einer Hockeyspielen kann, muss er sich nicht mehr gross anstrengen, denn der Lohn bei einer Vertragsverlängerung ist happig gut. Für das Salär von Schüschu und Playoutbomber Rathgeb hätte man wohl einen 5er-Block mit jungen, talentierten Spielern transferieren können. 

Die Trainerfrage wurde ebenfalls dilettantisch gelöst. Als Gerd mit den Zehen im Haus sich für die Liebe entschied, wären ein paar Kandidaten bereitgestanden, unter anderem auch der Meistertrainer der letzten Saison, wir kennen ihn. Aber nein, der Sportchef holt seinen Kumpel Larry die Harasse, ein Trainer der meistens 1 gute Saison hat und dann gefeuert werden muss. Kein Mut, das ist die Aussage hinter dieser Verpflichtung.

Ebenso besorgniserregend ist die Situation auf dem Goalieposten. Sorry, Conz war mal ein Talent, aber der versagt jetzt wirklich fast in jedem Spiel. Seine Fangquote ist auf gleichem Level wie wenn man ein Hängebauchschwein ins Tor stellen würde. Das ist aber nicht erst seit dieser Saison so. Hat man reagiert? Nö, man redete sich das Ganze einfach schön und redet über die 2 Paraden, die er pro Spiel zeigt. 

Die Abwehr wurde mit Rathgeb verstärkt. Der ist gut, wird aber noch einen Moment brauchen, um ganz gut zu werden. Ihm passieren noch zu viele Fehler, was aber kein Vorwurf ist. Das wird mit der Erfahrung besser werden. Aber er kann noch nicht der Patron sein, den man sich bei den Hutzenbröhnen wünscht.

Im Sturm ist das nächste Dilemma. Gestern gegen Genf habe ich keinen einzigen Stürmer gesehen, der Dreck fressen wollte. Das sind Schönspieler, inklusive die Ausländer, die auch in den heissesten Situationen lieber die Verantwortung mit einem sinnlosen Pass abschieben, als draufzuhalten. Sie haben gute Techniker und können Tempo machen, aber schlussendlich fehlt die Durchschlagskraft an jeder Ecke. Wir haben Dubé mal verkauft, weil gewisse Hierarchien bei uns neu verteilt werden mussten. Schüschu hätte ich schon lange mal auf den Markt gebracht, das hätte Kohle generiert und Schüschu hätte seine Karriere neu lancieren können. 

Aber eben, so wie man sich bettet, so schnarcht man bis die Morgenlatte zuckt. Wir haben im Moment ja auch ein paar Probleme, allerdings mit gesicherten Playoffs im Rücken. Lausanne HC war gestern in Zug näher am Sieg als wir es je waren, wir brauchen jetzt dringend eine Leistungssteigerung, bereits am Freitag in Lugagel! Ab dem Viertelfinale gibt es keine Wohlfühlzone mehr, auch wenn Du 3331 Punkte Vorsprung gehabt hast! Auf jetzt. SCB!

Samstag, 21. Januar 2017

Dieser Tag darf nicht so negativ enden!


Die Klatsche gegen Zug sitzt tief. Ihr habt sicher auch die gleichen Symptome wie ich: Hängende Rute, trockener Mund, Durst, Tränen im Gesicht. Was ein Jäger als Tollwut diagnostizieren würde, ist in Wirklichkeit einfach das Gefühl, wenn der SCB chancenlos ablutscht. Das tut weh.

Aber wir dürfen in unserer Trauer nicht vergessen, dass es ja Joggelvereine gibt, denen es noch viel schlechter geht als uns. Nehmen wir als Beispiel ... hm ... das ist schwierig ... hm ... hat denn jemand heute ein wichtiges Spiel gegen einen ebenfalls in der Scheisse steckenden Klub verloren ... uh, ah, ja, Trottelfon hat heute ja wieder happig versagt. Eben, das muss unser Gemüt wieder leicht aufhellen.

Damit das gelingt, habe ich einen Filmausschnitt für Euch hervorgekramt. Ihr seht eine sympatische Grossfamilie, typische Trump-Wähler, die sehr emotionell reagieren, als der Bube einen Wunsch äussert. Schaut Euch dieses Meisterwerk immer wieder an, es wird wohl für einen Oscar nominiert werden.

Wenn es nur ein kleines Lächeln auf das Gesicht zaubert, dann hat das Teil seine Pflicht erfüllt!

Mittwoch, 18. Januar 2017

Gottéron mit neuem Klublied


Ja, da lutscht der Drachen doch am eigenen Po. Trotz dem sportlichen Durchfall, den Gottéron abliefert, haben die Klubverantwortlichen ein neues Klublied schreiben lassen, das zur Feier des totalen Misserfolgs in Kürze vorgestellt wird. Hardboiled SCB kann Euch aber, wie immer, bereits Wochen im Voraus den neuen, ultimativen Hammersong präsentieren. Dank meinen Beziehungen war ich bei der Uraufführung des neuen Klublieds von Gottéron in der ersten Reihe. Wenn ihr gute Nerven habt, dann klickt ihr hemmungslos auf das Video, schliesst die Augen und stellt Euch vor, wie es sein muss wenn man wirklich nicht mal auf der Toilette Erfolg hat. Dann wisst ihr, wie sich ganz Trottelfon im Moment anfühlt.

Es gab Unstimmigkeiten im Vorfeld dieses Liedes. In Fribourg gibt es viele bekannte Gruppen, so zum Beispiel die Sensekacker, oder dann die Patinoirehunde, die aber allesamt übergangen wurden, da sie zu viel Gage wollten. Der umtriebige Sportchef Dubé fand dann aber eher zufällig die "Gallahager Lipsticks of Max", eine australische Acapella-Band aus Brisbn oder wie die Ortschaft heisst. Sie singen in der Sprache der Aborigines, was für unsere Ohren halt etwas fremd tönt, aber das passt ja zum Französisch, ist ungefähr das Gleiche. Der recht einfache Text hat laut Sportchef Dubé zwei Vorteile: Zum einen ist die Fribourger Kurve nicht sehr textsicher und singt meistens falsch ohne Ende, das will man mit diesem Lied nun beheben. Zudem, wenn man es richtig betont (wie im Video) hat das Lied in der Sprache der Aborigines auch Text. Wörtlich übersetzt bedeutet es "Sogar ein Känguru mit einem zugenähten Beutel hat mehr Titel als wir". Sehr tiefsinnig.

Schön zu sehen ist auch, wie Leadsänger "Just Inside" plötzlich den Finger zeigt, weil ihm Dubé in dem Moment den Gottéron-Wimpel vor die Nase hält. Die Backgroundsängerinnen "Ninja Tymian" (links) und "Hull Shortpants" lassen sich davon aber nicht beeindrucken und singen aufreizend und lässig weiter.

Der neue Gottéron-Klubsong wird ab Ende Monat in den Läden sein. Die Originalversion, die fast 21-Minuten dauert, wird 179 Franken kosten. Das war klar, denn irgendwie müssen sie ja den Playout-CHL-Kanterniederlage-Tittellosauflebzeiten-Bomber Rathgeb finanzieren. Das Lied wird garantiert ein grosser Erfolg werden, da es ähnlich tönt wie die Geräuschkulisse in einer Fribourger Hochzeitsnacht. Da die meisten Frauen in Trottelfon unter Quarantäne stehen und die Männer aus Verzweiflung nun schon Astlöcher heiraten wollen, wird dieses Lied den Testosteron-Spiegel wieder auf menschliche Werte bringen.

Der Einzige, der die Aktion nicht gut findet, ist natürlich Larry Huras. ER wollte das Lied singen, ER wollte auf das Video drauf, ER wollte diesen Artikel schreiben und ER wollte einen Spruch über Rathgeb machen. Wie kann man nur das Ego von Larry so ignorieren? Schlussendlich ist ja der Larry ein Erfolgscoach, wenn er die Saison so durchzieht und Gottéron noch in die NLB versenkt, werden ihm unzählige Leute auf die Schultern klopfen. Halt eher Berner, aber egal.

Mittwoch, 11. Januar 2017

Staatsempfang für Trottelfons CHL-Helden

Ja, der begeisternde Auftritt der Hutzenbröhne im sommerlichen Göteborg hat für Furore gesorgt. Mit der knappen 5:1-Niederlage steht Trottelfon ja quasi mit einem Bein im Finale. Wer zweifelt schon daran, dass die seidigen Stürmer den Schweden nicht mindestens 8 Tore im Rückspiel in die Hucke packen? Wer zweifelt schon daran, dass Conz im heimischen Stadion einen Shutout feiert, sich dabei den Hals etwas wachsen lässt und danach eine Karriere in der NHL starten wird? Ganz Fribourg liegt sich in den Armen. Nur Amateure würden die 5:1-Niederlage als "Kanterniederlage" ansehen, denn die Hutzenbröhne sind im Moment kaum zu stoppen. Der Tabellenrang 12 täuscht da etwas, den Gottéron rockt die NLA wie kaum ein anderer Verein. Das ist auch der Verdienst von Trainergott Huras, der aber schon etwas bleich wurde, als man ihm erklärt hatte, dass nur 8 Teams in die Playoffs kommen. Aber egal.

Kommen wir zum grossartigen Empfang am Flughafen. Hier ist bereits die Hölle los, Maria Hümmelhülf und ihre herziger Bube Rotzopoppel Hümmelhülf sind zwar die Einzigen, die bei strahlendem Sonnenschein auf ihre Helden warten. Das sind aber immerhin doppelt so viele Menschen gegenüber dem letzten Empfang nach einen Grosserfolg von Gottéron, weil es noch nie einen Erfolg gab. Die Maschine ist längst da, aber wie immer müssen die Fribourger noch 2 Stunden in Quarantäne bleiben, damit sich niemand bei ihnen anstecken kann. Ebenfalls wurde das Warnschild "Windböen" montiert, da Flugzeuge mit Gottéron als Passagier danach grauenhaft furzen.
Ich hatte das Glück, dass ich trotz Quarantäne mit Steelbodybloodhound Schüschu Sprunger via Handy ein kurzes Gesprach führen durfte. Der grosse Erfolg sei nicht selbstverständlich gewesen, meint ein weinender Schüschu. Beim Hinflug gab es ein Problem, weil niemand auf der Landkarte dieses "Frölunda" gefunden habe. Da landete man halt spontan in Berlin-Frohnau, da es ähnlich tönt. Die Fluggesellschaft "Gottéron Dead Bird (kurz GDB)" habe dann aber einen Bus organisiert, so dass man nach einer 51-stündigen Reise doch noch in Göteborg angekommen sei. Schüschu sagte dann, dass sie sofort auf "Hart" gemacht haben, damit die "schwedischen Elchgagel" aber so richtig Angst gekriegt hätten. So seien sie, empfindliche Leute bitte jetzt nicht weiterlesen, mit -ACHTUNG- nassen Haaren ins Hotel zurückgefahren, obschon es draussen so kalt war. Als Bettflasche habe Schüschu dann den Rathgeb genommen, da er im Bett eine Flasche sei.

Gönnen wir den Fribourgern den grossen Erfolg in der CHL. Das Rückspiel gegen den amtierenden schwedischen Meister und aktuellen CHL-Sieger wird ja nicht mehr als eine Formsache sein - für die Schweden allerdings. Niemand scheidet so elegant aus jedem Wettbewerb aus wie die Hutzenbröhne. Wenn es um die Wurst geht, werden ihre Würstli zu vertrockneten Landjägern, die niemand mehr kauen möchte. Mit Ausnahme von Lapierre.

Freitag, 23. Dezember 2016

23.12.2016 SC Bern - HC Fribourg-Gottéron 4:3

OK, das gibt schöne Festtage wenn man als herrlicher Leader abfeiern kann. Allerdings muss ich ganz ehrlich sagen, dass es heute ziemlich glückliche 3 Punkte waren. An Weihnachten ist man immer ehrlich, also sage ich die Wahrheit: wir spielten heute nicht gut. Hat man dann trotzdem drei Punkte, kann den Rest getrost unter den Weihnachtsbaum legen, das interessiert morgen niemanden mehr. Wir spielten zäh, ungenau und irgendwie fahrig, das ist aber kein Vorwurf, wir alle wissen, dass wir doch eine recht strenge Zeit mit 213 Spielen in 7 Tagen hatten. Es sah nach einem Unentschieden aus, bis uns 50 Sekunden vor Schluss der Akrobat Alkoholbeller Maserati mit einem Kurzeckangeltreffer ins Glück schoss. Gottéron, das sich gut verkauft hatte, stand erneut mit 0 Punkten vor der inexistenten Dusche. Das wird kein Päckli geben für die Buben. Wenn die Scheisse mal am Stock klebt ... wir kennen es ja ein bisschen, allerdings sind wir dann doch nie so tief ins Scheisshaus gefallen. Ein Ärgernis heute waren erneut die Schiris mit ihren doofen neuen Regelauslegung, nun sind wir schon soweit, dass kaum mehr ein Spieler hart in einen Zweikampf geht. Viel Vergnügen an der WM, wenn uns die grossen Nationen dann so richtig um die Ohren laufen. Alles war relativ gut vorher, nun haben wir wieder eine Pfeiferei, die man überhaupt nicht durchziehen kann. Heute gab es Strafen für Stockschläge wie ne Moore, aber gleichzeitig pfiff man mindestens genau so viele dann nicht ab. Egal, 4:3 gewonnnen und Bier runter, so gehts ab.

Im ersten Drittel hatte das Spiel eine Intensität eines Bademantels aus dem 19. Jahrhundert. Genau dann ist Gottéron eben nicht zu unterschätzen. Rein mit spielerischen Mitteln kann man ihnen böse in den ungewaschenen Kolben laufen. Unser Powerplay funktionierte zu Beginn gar nicht, man musste bei Leo's Tor eher mehr zittern. Leo, der heute zwar ein paar magistrale Paraden zeigte, wurde dann auch massiv haltbar zur Gästeführung erwischt. Mir schwante böses, aber der Lasche konnte dann einen Abpraller von Sackonen, der deutlich mehr Hals hat als Conz, zum 1:1 über die Linie drücken. Das 1:1 ging in Ordnung, weil Fribourg das berühr-mich-nicht-Hockey besser spielte als wir.

Im zweiten Drittel gagelte es gleich weiter. Ab und zu entwickelten wir jetzt genug Druck, um den Druck so richtig drückig ins Trottelfon-Drittel zu drücken. Aber die Hutzenbröhne glaubten eben je länger je mehr an ihre Chance. Es war dann Marc Reichert, der sein einmillionstes Spiel in der NLA bestritten hatte, der uns in Führung murkste. Nun hätte es besser werden müssen, doch es blieb bei uns zu vieles nur Stückwerk. Um dem Aromat noch endgültig den Pfeffer zu wecken, liess Genoni einen Weitschuss schon ziemlich überraschend über dem Fänger zum Ausgleich zischen. OK, es war eine Granate, aber normalerweise hält Leo den bevor er sich am Morgen duscht. Immer noch war das Resultat verkeilt, mit 2:2 ging es in die letzte Pause.

Im Schlussdrittel zogen wir den Riemen nun besser an und machten Druck. Wenn ein Team Druck macht, bedeutet dass ja dann neuerdings automatisch, dass der Gegner Strafen fressen muss. Weil eben alles, wirklich jede Scheisse gepfiffen wird. Regeln wie im Betriebshalma für Frührentner. Eines dieser Powerplays konnte Plüsch Ferdu zur Führung einschieben. Danach verknallte der Archenoahbello einen Penalty, der aber auch keiner gewesen wäre. Das passte irgendwie zu diesem zahmen Abend. Es kam aber noch dicker. Pickelkopf erwischte den Leo erneut auf komische Art und Weise, so dass ich schon langsam fluchend auf meinem Schalensitz am Bier nippelte. Alles deutete auf die Verlängerung, aber da stocherte Fribourg, Wirkung zeigend von unserem energischerem Forchecking, so dass eben unser Maserati aller Rennmaschinen ähnlich wie gegen Zürich einen kurz vor Schluss ins Netz fetzte. Das war es dann auch, nur wer solche Spiele noch gewinnt, ist ein wirklich gutes Team. Das ist das Positive. Neben den Geschenken morgen.

Also, bevor ihr hoffentlich schöne Festtage feiern werdet: auch wenn dem Leo mal 3 komische Öfen reinrutschen, haben wir immer noch den Drang, ein Spiel zu gewinnen. Das macht natürlich stark, obschon uns die Pause nun sicher gut tun wird. Es gibt, trotz Leaderposition, doch noch ein paar Sachen, die man verbessern muss. Geniesst die Zeit!

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Gottéron rockt die CHL - warum freut sich niemand in Europa?

Es war gut für das Schweizer Eishockey, dass mit den Hutzenbröhnen, dem Z und uns, gleich 3 Vereine in den Viertelfinals standen. Es musste mal passieren, dass man Europa zeigt, das man hier nicht nur gut Kohle verdient, sondern auch gut Hockey spielt. Im Halbfinale ist jetzt immerhin ein Team aus der Schweiz noch dabei, Fribourg-Trottelfon hat den Einzug geschafft. Vom Gefühl her hätten es 2 Teams sein sollen, aber der Z und wir hatten uns nach einem Unentschieden im Heimspiel eine zu schwere Ausgangslage geschaffen. Gleichzeitig war bei uns "Pech" im Spiel, unsäglich dass ein Spieler effektiv Lukas Pech heissen darf und uns dann auch noch vor unlösbare Probleme stellte. Es soll sich mal umtaufen in Lukas Glücksarsch oder so.

Was unverständlich ist, sind für mich die Reaktionen in Europa auf die Halbfinalqualifikation von Gott ohne Ron. Selbstverständlich sind sie ausserhalb ihrer Stadt nicht sehr beliebt, aber sie haben mit tadellosen Auftritten in der CHL die Halbfinals geschafft, ohne wenn und aber. Als Beispiel für das Bashing habe ich Euch eine Aufzeichnung von "Jauchesports" (s. Video) beigefügt. Die Sendung wird in Schweden ausgestrahlt, moderiert wird sie von den Ur-Schweden Ngaffa Buschmansson (rechts im Bild) und Plkong Ugaugasson. Scheinbar herrscht in Schweden grobe Enttäuschung darüber, dass die Frölunda Indians aus Göteburg gegen einen Pferdeapfelverein wie Gottéron spielen muss. Der leicht weinende Moderator hat mich heute Morgen angerufen und wollte wissen, wie es möglich sei, dass der abgeschlagene Tabellenletzte der Schweiz in der CHL so weit kommen könne?

Nun, die Hutzenbröhne hatten noch nie ein Problem. wem es gegen spielstarke Teams ging. Sie weicheiern quasi durch solche Spiele, können ein hohes Tempo anschlagen, der Torhüter hat meistens freie Sicht auf den gegnerischen Schützen, was schwer ist wegen dem fehlenden Hals. Aber in der CHL mit diesen Gegnern war es genau das Kaliber, das Gottéron braucht. Die Probleme beginnen erst, wenn ihnen ein Gegner auf die Nüsse steht, sie zerquetscht, dem Torhüter auf dem Arsch rumtritt und den Körper in die Zweikämpfe wirft. So wie es eben in der Schweizer Meisterschaft in jeder Runde passiert, weil auch zum Beispiel Ambri um jeden Punkt kämpft, als gäbe es morgen keine Leventina mehr, weil sie von der EU gesprengt wurde.

Also, lassen wir die Kirche im Dorf. Für uns war die CHL OK, wir haben nur ein Spiel verloren, leider gerade das Wichtigste, aber wir werden unter Neinonen und der Tonne Ville nächstes Jahr erneut Fortschritte präsentieren und einen neuen Versuch wagen. Gottéron steht vor den Toren eines grossen Erfolgs. Allerdings standen sie in der Schweiz auch 4 Mal vor den Toren eines grossen Erfolgs, wurden aber im Playoff-Finale zweimal von uns und zweimal von Kloten relativ grob wieder hinausgeschossenen. Das braucht eine Höllenvorstellung, wenn sie nun gegen den Vorjahressieger der CHL, eben Frölunda, in das Finale eindringen wollen. Da brauchen sie viel Melchfett, um den Knüppel in das Nadelöhr zu murksen.

Wir tanzen nur noch auf einer Hochzeit, wie gesagt, es stört mich nicht so heftig. Dann weiss man wenigstens, welche Braut man begatten muss. Die Querverbindungen (ist man dort gut, ist man auch hier gut) stimmen ja eh nicht, das zeigt das Beispiel der Hutzenbröhne deutlich.

Montag, 5. Dezember 2016

Weihnachten naht - uns gehts gut, denken wir auch an die, denen es Scheisse geht - Gottéron zum Beispiel


Das Wochenende hatte es wirklich in sich. Wir spielen 2 Spiele, kriegen keinen Gegentreffer, holen so logischerweise 6 Punkte und liegen uns in den Armen. Wir stellen Genoni-Bilder in Altarform auf, loben und preisen den Kari Jalonen und den Ville Peltonen, benennen unsere Haustiere nach den Spielern (meine erste Katze heisst neu Untersander, die zweite Genoni, weil auch sie keinen rein lässt; der kräftige Hund heisst ab sofort Tristan, die Schildkröte heisst Ferdu weil sie so alt ist wie Plüsch). Meine grösste Angst war, dass wir in den Meisterblues verfallen, eine Quali zeigen wie in den letzten Jahren, doch weil wir Charakterspieler haben und ein Weltklassecoach an der Bande, haben wir eher den Meister-Heavymetal-AC/DC-Hammer als irgendein Furz-Blues. Klar, es ist noch nichts gewonnen, aber der SCB macht Freude, spielt attraktiv und mein Herz ist total aufgegangen! Danke allen, die Jahr für Jahr eine Heidenarbeit machen, um uns diese Gefühle zu ermöglichen!

Aber genau in diesen Momenten muss man Grösse zeigen, und auch an die Klubs denken, die nicht soviel Freude ausstrahlen wie unser Verein. Lugagel hatten wir ja schon ein paar Mal durch, die Probleme sind dort bekannt, nur löst sie niemand da sie erst seit 10 Jahren existieren. Uha. Die Dogge Schredder kann sich im Moment noch halten, weil sie gegen die Hutzenbröhne gekantert haben, das ist aber nur Augenwischerei. Es soll uns aber vor Augen führen, was passiert, wenn man einfach ohne Hirn einkauft und meint, nur mit Kohle kann man sich Meistertitel kaufen. Nö. Das braucht trotzdem harte Arbeit, weise Entscheidungen und Fachmänner auch in den technischen Jobs. So wie bei uns.

Wenn man alles sportliche Elend dieser Liga zusammenfasst  und es sich noch vermehren lässt, kommt man dann zum HC Fribourg-Gottéron, der auf Rang 11 rumgagelt. Als sie einen Trainer hatten (Kossmann), der endlich mal forderte und resolut durchgriff, sie ihn den Playoff-Final führte (wo sie gegen uns dann ziemlich ablutschten), rebellierten die Spieler dann gegen den harten Hans, so dass er entlassen wurde. Erneut versuchte man es mit Softie-Lösungen, die hatten sie mit Zehenhaus, der entschied sich aber dann für die Liebe. Das Karussell drehte wieder, mit Larry die Harasse holte man den nächsten ausrangierten Mann. Bevor dass er mit der Mannschaft trainiert, kämmt er sich 2 Stunden die Haare, damit er dann auch gut aussieht, da nur er Interviews geben will.

Genau jetzt müssten die Grossverdiener aufstehen und das Team auf dem Eis anführen. Schön spielen und mit der Fankurve Tänze erfinden, kann jeder Spieler wenn es läuft. Wenn Du aber in der Scheisse steckst, dann braucht es Männer. Und da sucht man bei den Hutzenbröhnen halt vergebens. Von weitem sehen sie so aus, aber wenn sie sich umdrehen, sieht man Busen und Lippenstift. Die Fehlentscheidungen dort habe ich nicht gross kommentiert, eher still für mich den Schädel geschüttelt, aber all diese Entscheide kommen jetzt wie ein Gewitter über die Meisterlosen. 

Wer in 2 eminent wichtigen Spielen gegen Biel und Lugagel 0 Punkte holt, mit 4:13 ablutscht, der hat den Ernst der Lage nicht begriffen. Es ist fast unglaublich, dass dieses Kader sich aber Jahr für Jahr noch neue Verträge ergattern kann. Das hätte schon lange mal einen radikalen Schnitt gebraucht. Traurig bin ich nicht, klar, ich liebe es wenn ich meine Witze machen kann wie im Video oben. Aber emotionelle Spiele machen definitiv mehr Spass, wenn der Gegner auf Augenhöhe steht. Hat jemand mal den Mut, in Gottéron mit dem Mistwagen das Kader zu erneuern?