Google+ Hardboiled SCB: 25.02.2017 HC Fribourg-Gottéron - SC Bern 4:7

Samstag, 25. Februar 2017

25.02.2017 HC Fribourg-Gottéron - SC Bern 4:7

Kehrausgagel. Für uns hat diese Partie absolut keine Erkenntnisse gebracht. Ausser, dass es so definitiv nicht geht, wenn wir gegen den EHC Biel in die Viertelfinals steigen werden. Aber das ist klar, heute ging es für uns mehr oder weniger darum, die Gelenke nicht einrosten zu lassen. Gottéron hätte die Punkte noch gebraucht, weil sie doch so unheimlich schlecht plaziert sind und in der Zwischenrunde gegen den Playoutfinal kämpfe müssen. 7 geschossene Tore sind gut, 4 erhaltene Tore weniger, aber auf die Gründe komme ich dann im berühmten Schlussabschnitt zu sprechen. Die Quali-Schnitte ist durch, jetzt folgen die Honig-Playoffs, ab nächsten Samstag wird es abgehen in den Eishallen. Und das ist gut so.

Wir waren sichtlich gewillt, als Qualisieger auch in der verbotenen Stadt die 3 Punkte zu holen. Nach einem ersten groben Schnitzer der Fribourger Abwehr konnten wir dann auch artig in Führung gehen. Randensalat schoss uns kaltblütig zur Führung. Die hatte nicht lange Bestand, weil die Hutzenbröhne mit einem herrlichen Angriff durch einen saujungen Buben ausglichen. Natürlich setzten wir dann wieder etwas zu und konnten das Drittel relativ locker mit 3:1 gewinnen. Erst zauberte Liga-Topscorer Maserati Alkoholbeller Arcobello einen herrlichen Flügellauf in die Maschen, danach folgt ein 2er-Angriff von Viereck und Hügel, herrlich herausgespielt war das. Nach 20 Minuten 3:1 in Führung. Alles gut? Nein, den es folgte das 2. Drittel.

Da schlug uns Trottelfon einen doppelten Schlag in die Nieren. Nicht ganz 20 Sekunden brauchten die Playouter, um zum 3:3 zu kommen. Obschon es um nichts ging: Meine Laune war im Arsch und die Gegentreffer ärgern mich noch jetzt. Klar zog man dann wieder am Hebel und führte kurze Zeit später wieder durch einen Weitschuss von Gerber Jonas, genannt Bidu. Aber das Spiel war wieder unnötig auf die Kippe gesegelt. Nun musste man wieder hoffen, dass Leo den erneuten Ausgleich verhindert, denn die Chancen waren für die Fribourger alleweil da.

Im letzten Drittel konnten wir dann endlich Nägel mit Köpfen machen. Erst knallte das Ehebett im Powerplay ein, danach tankte sich Hirschhierher mit viel Willen durch und schoss das 6:3. Da spürte man, dass es das gewesen ist. Gottéron gab zwar noch nicht auf, ist klar, das Heimpublikum war jetzt ziemlich grantig ab der sich anbahnenden Niederlage. Weiterkämpfen war für Fribourg die einzige Lösung, da sie sonst von den eigenen Fans mit heissem Gagel beworfen worden wären. Gottéron hat Zuhaue mehr Heimspiele verloren, als Rathgeb Hirnzellen hat. Und das heisst dann was! Uha. Das 4:6 viel dann noch durch Longdick Schüschu, aber Plüsch Ferdu netzte einen Emptynetter in die Krätze, so dass das 7:4 feststand.

Wir können getrost alles streichen. In einer Woche geht es gegen die Piller hart auf hart, ich vertrauen darauf, dass unsere Jungs erneut in den Playoff-Modus geheizt werden. Wenn man Gottéron anal ysiert, muss man folgendes feststellen: Im Sturm sind die gut, sogar sehr gut. Bedenkt man, dass sie dort noch Verletzte Boys haben ... es wurde oft gefährlich, wenn man den Buben auch nur 12 cm Platz liess. Aber die grossen Probleme der Hutzenbröhne liegen hinten. In der Abwehr spielen zu viele Würste. Die Fehler, die dort passierten, gehen echt auf keine Kuhhaut. Auch wenn die Kuh schwarzweiss ist. Rathgeb ist immerhin einer, der gegen vorne für Gefahr sorgt. Gleichzeitig spielt er riskante Pässe und steht ab und zu im Schilf. Da muss er noch hart dran arbeiten. Und ganz hinten steht mit Conz einfach kein Torhüter im Knarst. Es kann einfach nicht sein, was der geboten hat. Ich mag nicht über alle Gegentore diskutieren. Aber wenn Du ein 1:3 aufholst, die Halle wieder an Dich glaubt, dann kriegst Du diesen Furzschuss von Gerber Bidu von der blauen Linie mit freier Sicht zwischen den Hoden durch ... das darf es nicht mal 3 Ligen tiefer geben. Was die Hutzenbröhne ebenfalls beunruhigen sollte: Mit dieser Leistung heute hätten wir wohl gegen Langenthal verloren ... uha. Die Alarmglocken in Fribourg bimmeln lauter als die Nüsse von Heins.

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