Google+ Hardboiled SCB: SC Bern - HC Fribourg-Gottéron 6:1

Samstag, 9. September 2017

SC Bern - HC Fribourg-Gottéron 6:1

Ja, endlich geht es wieder ab in der Bostpfinanc-Arena. Ausverkaufte Hütte, die Furzburger zu Gast, am Schluss ein doch erwähnenswerter 6:1-Sieg, was will Helga denn noch mehr? Der Auftakt in die Saison 2017/18 mit der Mission Triple oder Tripper ist mal geglückt. Das ist geil. Aber wie gesagt, der Charakter des Teams bleibt bestehen, auch wenn einzelne Spieler gehen.

Der Beginn war allerdings keine Offenbarung. Beide Teams übten sich in der Sportart "wie spiele ich einen Pass so unmöglich, dass der Mitspieler sich eine Leistenzerrung holt, wenn er ihn annehmen wollte". Offensichtlich war, das die Furzburger ein starkes Forecheching betrieben. Die waren ja noch im Saft vom unsäglichen Spiel gestern gegen die Langweiler aus Genf. Wir zeigten Wirkung, auch weil die Blume fehlte, der mit seinen Pässen oft einen gegnerischen Riegel aufreissen kann. Aber das ist kein Vorwurf, alle Jungs, egal ob älter oder blutjung, kämpften wie die Sau. So wurden halt die Angriffe eher schwerfällig vorgetragen, aber Scheissegal. Die ganz grossen Torchancen fehlten, bis dann der Junghügel eine unübersichtliche Situation zur Führung ausnützen konnte. Timo Titte sah da nicht so gut aus, eher so Hängetittenmässig. Nun kam auch Krötenfon zu Chancen, zu guten Chancen, aber eben, Leo braucht keine Titten, der ist einfach auch so sackstark.

Das zweite Drittel begann da viel besser. Kaum begonnen, da schob unser neuer Capitano einen Tittenabpraller zum 2:0 ins Netz. Das war auch die Zündung zu unserer geilsten Phase im Spiel. Fribourg wankte und wir knallten sie nun weg. Da war mal das Tor von Pyroahlah, der ähnlich wie der Junghügel ein Getümmel vor der Titte cool ausnützte. Das 3:0 brachte Hochstimmung in die ausverkaufte Halle. Für mich dann ein grosses Highlight war der Auftritt vom Häsu nur kurze Zeit später. Herrlich wie er das Laufduell gewann, sich auch nicht vom Stochern irritieren liess und absolut kalt zum 4:0 einschob. Lupenreiner Kurzhänder. Und was für ein erkämpftes Tor! Chapeau! Es folgte dann der Anschlusstreffer (oder sagen wir besser der 100'000 Kilometer entfernte Anschluss-Treffer) durch Schüschu. Powerplay. Querpass. Was für ein Hammer vom Mann, der niemals Meister werden wird. Auch wenn ich Witze mache über ihn, nach wie vor sind seine Direktabnahmen oberste Sahne. Ebenso seine Pässe. Er war einer der wenigen Grottenforz-Stürmer, der irgendwas bewirken wollte).

Das letzte Drittel wurde dann auf eine Art ein Abfeier-Drittel. Wurstburg war irgendwie geschlagen, obschon es noch 20 Minuten dauerte. Wir knallten dem Brust noch zwei Warzen in den BH. Ein Traumtor vom dem Anders sein Sohn und ein erneuter lupenreiner Kurzhänder durch Pabba Ehebett brachten uns Problemlos zum Kantersieg. 6:1 und geil.

Also, mal so nach ein paar Bierchen betrachtet: Die Intensität war typisch für ein Saisonstartspiel. Durch unseren Kampf, durch unser Wadenbeissen und Charakter haben wir uns klar durchgesetzt. Schon sehr enttäuscht war ich von Furzburg. Um in Bern zu gewinnen muss man mit deutlich breiteren Schultern antreten. So lange es knapp war, ging es gerade noch, aber dann liess man das Spiel einfach so fahren, das war schlecht. Das wird auch Manfred Frenchfrites aufgefallen sein. Uns kann es egal sein. Sieg ist Sieg! Yes!

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