Google+ Hardboiled SCB: Genf Servette HC - SC Bern 2:1

Freitag, 15. September 2017

Genf Servette HC - SC Bern 2:1

Nein, das lief viel zu wenig Rund um in Genf zu punkten. Wir verschliefen den Start, waren schnell 2:0 hinten, konnten immerhin gleich wieder ran kommen und in der Defensive hatte man sich nun etwas gefangen. Aber gegen vorne war es ein Hosenbisler-Spiel, da wollte nichts mehr gelingen. Auch weil man immer die komplizierteste Lösung suchte. Somit endete das Spiel gegen die Grobmotoriker mit einer 2:1-Niederlage - ich muss sagen: ist OK so. Bei uns fehlt im Moment die Leichtigkeit des Toreschiessens, irgendwie bringen wir es fertig, dass sogar Deklu aussieht wie Tretjak. Auch weil unser Maserati und im Moment eben eher Alkoholbeller absolut ein Schatten seiner selbst ist. Was letzte Saison wie auswendig gelernt ausgesehen hat, bleibt im Moment eher finstere Nacht. Von ihm kommt im Moment gar nichts. So wirds nicht mit Goldigoldihelmi diese Saison. Aber warten wir es ab, Bären starten immer schwer, aber wenn sie dann mal rollen dann heulen die Gegner wieder. Immerhin ist Pabba Ebett auf Kurs und Noro trifft sogar. Den Finnen habe ich fast nie gesehen, weil ich meine Finken nicht gefunden habe.

Geheult habe heute nur ich. Als Unti einen Ellenbogen im Gesicht hatte und so hinten fehlte, schiefen wir uns relativ locker zum Rückstand. Nichts zu machen für Leo wenn einer 10 cm vor dem Tor einen Pass einschieben kann. Dann ein eher dümmliches Foul von uns, Genf nutze das gleich zum 2:0, auch weil der Abpraller von 4 Genfern bedrängt wurde und wir uns zuwenig wehrten. Gespielt waren knapp 10 Minuten. Immerhin konnte postwendend der Noro gleich zum Anschluss einknallen, der Schaden war im Rahmen gehalten. Das Kötzliche daran war, dass das bereits das Höchste aller Gefühle war. Aber das konnte man da ja noch nicht wissen. Immerhin rollten wir nun etwas ästhetischer über Eis, aber vor der Krätze der Senfer Servietten war die töteste Hose. Immerhin blieb die Hoffnung.

Das zweite Drittel brachte dann immerhin keinen Fehlstart. Genf war aber irgendwie spritziger, haben wohl einen Schweineporno in der Kabine geschaut. Jetzt wo der McSorbet ihnen nicht mehr alles verbietet. Aber ich bleibe dabei, gegen vorne waren wir heute schlapp, als ob wir Hanteln in den Hosen hätten. Klar, es gab auch viele Situationen wo die Scheibe umsverrecken nicht für uns laufen wollte. Oder 2 cm vor dem Stock noch aufsprang. Das ist aber keine Entschuldigung. Entscheidend war, das Senf uns aus der Gefahrenzone recht gut weghalten konnte.

Im letzten Drittel wurstete es fast gleich weiter. Es wurde von uns her in den letzten 10 Minuten besser, da kam der Druck aus jeder Situation heraus. Wären da nicht die Probleme mit dem letzten Pass gewesen und die Abschlussschwäche, wäre noch alles dringelegen. Aber was solls, ein Selbstläufer in Genf war und wird es nie werden. Die Senfer Senftuben haben neben viel Grobmotorik auch durchaus kleine gute Zauberer auf dem Eis. Schauen wir mal, wie unsere Jungs morgen gegen die Lugagler reagieren. Es gilt viel zu Verbessern, oder auch einfach die Gabe, das Spiel in unsere Bahnen zu lenken.

Schlaft gut. Esst keinen Senf. Das nervt nur! Uha.


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