Google+ Hardboiled SCB: HC Leeresregal-Gottéron - SC Bern 3:2

Freitag, 2. Februar 2018

HC Leeresregal-Gottéron - SC Bern 3:2

Einmal reisst jede Serie. Nachdem wir 9 mal ununterbrochen gegen die Käsepfannen gewonnen hatten, frästen wir uns heute die wohl fällige Niederlage ein. Entscheidend war ein aussergewöhnlich schlechtes Startdrittel, 2:0 in Rückstand und so, das 2. Drittel lief besser, 2:2 und wieder dran, im letzten Drittel gab es dann den K.O. den wir nicht mehr kontern konnten. Durch den Sieg von Zug wird es morgen also dann doch noch spannend betreffend Qualisieg. Ein Spiel mit Spannung, auch was neues für uns.

Es waren noch nicht 10 Minuten im Startdrittel gespielt, da winselten wir schon einem 2:0-Rückstand hinterher. Erst traf Glauser mit einem für mich haltbaren Schlagschuss, der Puck war ja schon in Leos Fanghand und rutschte von dort ins Tor. Oder kurz: Leo hat gebühret. Uha. Absolut nichts zu machen war beim 2:0. Eine Musterkombination schloss die Birne Michael direkt und gut gezielt ab. Da wir an unserem "ach, ich habe ne gute Idee, klar, Du wärst frei, aber ich probiere den Pass durch 3 Gegenspieler hindurch"-Symptom litten, kamen wir nicht mal in die Nähe des Anschlusstreffers.

Dann im zweiten wurden wir aufsässiger und eine Spur, aber nur eine Spur präziser. Das ganze Dilemma von uns zeigte sich innert ein paar Minuten. Erst zogen Trüffelnacht und Arko alleine auf Timo die Titte, Rüfi, in letzter Zeit ein richtiger Chancentod, zog den Schuss vor, der aber pariert wurde. Dann kurze Zeit später, zogen Pabba Ehebett und Hirschhierher fast alleine auf den Knarst, Pabba wollte es besser machen und passte, doch die Nummer 13 konnte den Puck nicht annehmen. Es war zum Fuzetea saufen. Doch dann, oh Wunder, nach einem Gewurste vor dem gegnerischen Knarst, knallte der Finne mit den vielen ä den Anschluss ins Netz. Und siehe da, nun ging plötzlich viel mehr. Knappe 3 Minuten später schoss Hirschierher herrlich den Ausgleich. Kurz den Level angehoben und schon ausgeglichen - fürs Köpfchen war das wohl nicht die richtige Nachricht.

Im letzten Drittel hätte man es so weiterziehen können, aber nun waren unsere Probleme wieder da. Nach einer Strafe gegen Häsu knallte das mexikanische Bier Cervesa uns erneut auf die Lutscherstrasse. 7 Minuten vor Schluss ... klar, nun seckelten wir wieder, kamen auch zu Chancen, aber wenn man schiessen sollte, versuchte man den Pass, wenn man schoss dann etwas überhastet und ohne Blick für den besser stehenden Mann. Was solls, auch ohne Leo klappte es nicht mehr, obschon die Chancen da gewesen wären.

Also, morgen die Tramschienen, jeder Klub denkt beim Wort SCB im Moment an "Sieg". Es liegt NUR an UNS, das sofort wieder zu ändern. Dazu braucht es aber 60 Minuten eine konstante und gute Leistung. Das bringen wir im Moment einfach nicht aufs Eis.

Egal. Fribourg wird bald den 80igsten Versuch starten können, etwas zu gewinnen. Nach der Leistung heute gehören sie auch in die Playoffs, wenn man ihr Spiel mit dem Gurkenhockey aus Genf oder Lausanne vergleicht.

So, erneut gehe ich angesäuert pennen, es nervt.