Also, wir als Leader gegen den Tabellenletzten. 3 Punkte und ein Shutout, von dem her ist die Pflicht erfüllt worden. Über das WIE müssen wir nicht zu gross lamentieren, solche Spiele muss man einfach gewinnen, egal wie. Dass es lauchartig abgehen würde, war ja schon vorher klar. Klar, Kloten hat unter Tränendrüse Kevin Fortschritte gemacht. Sie waren nicht schwach heute und hätten eigentlich mehr verdient als einen Buller. Das Schussverhältnis war ungefähr ausgeglichen, sie versuchten alles. Immer noch können sie mit hohem Tempo angreifen, einfach die Abschlüsse waren playoutwürdig. Aber egal. Warum haben wir gewonnen? Nun, weil Pabba mal einen Abpraller versenkte und Arko das leere Netz traf. Wir standen in der Abwehr nicht immer gut, aber immerhin so, dass wir die gefährlichen Scheiben wegfegen konnten.
Das erste Drittel lauchte gewaltig ab, weil wir den Tritt nicht fanden. Kloten war zügig unterwegs und drückte ab und zu uns ins Drittel rein. Bei uns fehlte die Präzision, um dem Angriffsschwung der Tiefflieger mit knackigen Kontern die Quittung zu geben. War mir aber egal, denn ich schaute fast nur auf Moser der Du bist, unser Capitano war endlich wieder dabei und bewies in vielen Szenen, wie wichtig er für unser Spiel ist. Aber schlussendlich war das 0:0 nach 20 Minuten OK.
Im zweiten Drittel waren wir bissiger in den Zweikämpfen. Nun konnten wir Kloten eindrücken wie Alubüchsen. Bei Spielhälfte schlug es dann ein. Moser auf Hirschhierher, der mit einer wunderschönen Pirouette, Schuss, Abpraller beim Bolzenkopf und Pabba Ehebett versenkte ins leere Tor. Die Führung war da, mir entwich ein argentinischer Torjubel, 12 Minuten lang. Aber die Nerven waren noch nicht ruhig, weil Kloten im Powerplay auf unsere Kiste knallte als wäre Silvester. Aber Leo hielt dicht. Das war wichtig.
Im letzten Drittel hoppelte Kloten weiter gegen unser Tor. Klar, muss ja so sein. Aber was sehen meine Rehaugen? Wir konterten! Zwar versemmelten wir 80 Prozent der Konter schon vor dem Konter, aber wenn ein Konter dann wirklich ein Konter wurde, waren wir sogar gefährlich und versemmelten das zweite Tor ein paarmal nur knapp. Oder Bolzenkopf hielt gut. Als Kloten Bolzi aus dem Tor nahm, kam die Scheibe via Moser zu Arko, der knallte aus 131 Metern ins leere Tor. Schluss, aus, das wars.
Also, 3 Punkte geholt, OK so, El Capitano Moser bereits mit 2 Assists, ich hatte auch schon schlechtere Laune nach einem Dienstagsspiel. Und am Freitag warten ja die "nur ein Aschenbecher im Regal, egal"-Gottéronistis. Schauen wir mal wie es uns da geht, motiviert werden wir sein, das spüre ich.
Posts mit dem Label Kloten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kloten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Dienstag, 30. Januar 2018
Dienstag, 19. Dezember 2017
SC Bern - EHC Kloten 2:0
So, dann haben wir dieses Spiel auch durchgefegt. Es kam mir etwas vor wie eine Weihnachtsfeier, wo Du Dich abgöttisch darauf freust, dann aber der besoffene Onkel den Weihnachtsbau rammt und danach alles beleidigt, was in der Wohnung auf die Feier wartet. Es war ein Spiel, aber suboptimal geführt. Es erinnerte fast ein bisschen an die Jammerspiele alben gegen die Rappen. Kalt und zum Gähnen. Allerdings hatten wir die Klotener weitgehend im Griff und versemmelten uns die 3 verdienten Punkte nicht wieder selbe. Alles gut also vom Punktestand her. Allerdings, hier meine leichte Kritik, liess man Kloten viel zu lange "am Leben"; mit all den Chancen hätte man den Kevinweinern schon viel früher den Sack über die Rübe ziehen müssen. Aber eben, was soll man abweinen, schauen wir doch nur auf Zürich oder so. Uha uha uha.
Also, überlegen waren wir von Beginn an. Aber unser komisches Problem mit dem letzten Pass fing da schon an. Als wir in Unterzahl waren, versiebte Arco einen Penalty und kurz darauf zog Schweweh durch und konnte die Scheibe, weil auch abelenkt, dem Pabba Ehebett nicht sauber auf den Stock spielen. Chance dahin. Gleichzeitig musste man feststellen, dass Kloten unter Kevin schon viel gelernt hat, wir erinnern uns noch an den kläglichen Auftritt beim ersten Spiel in Bern, als wir die Buben 9:2 demontierten. Kampflos zeigten sie sich. Heute passte das System besser, der Bolzenkopf hinten hielt gut bis sehr gut, und gegen vorne wollten sie, aber da war halt auch Leo parat für ihre Schüsse. Das 0:0 war zuwenig für uns, aber es kam dann ja noch was.
Das zweite Drittel war noch jung und kalt, als Schwerweh den freien Raum nutzte und fadengerade abzog und uns die Führung schenkte. So, immerhin etwas. Danach schlenderte das Spiel so im Bitz umher. Kloten gab logischerweise noch nicht auf, alle Gegner wissen ja, dass wir einen Vorsprung durchaus vergeigen können. Die kurzen Druckphasen der Klotener konnten wir mit harter Deckung meistens beenden. Pause und warmes Gesöff einwerfen.
Im letzten Drittel wurden die Flughafen-Grounder immer frecher. Etwas zu frech, denn der Fehlpass von Papperlapapp war to much, Arco zog wie ein frisierter Maserati davon und schoss alleine vor Bolzenkopf das entscheidende 2:0. Der Pflichtsieg wurde so Tatsache, eben, ein 3er ist immer geil, auch wenn es gegen den Letzten ist. Man stelle sich nur andere Vereine vor, wenn Ihnen mit Moser der Du bist und Häsu zwei solche Sturmlinienführer fehlen würden. Die würden ein Gesuch stellen, um freiwillig abzusteigen. Also gut gemacht, keinen Ofen kassiert und die Führung in der Tabelle ausgebaut.
Überraschend war für mich der Sieg von Biel bei den ach so starken SCL Tigers. Denn Anttipasti hatte doch heute gesagt: "Ich will Spieler, die selber denken!". Ich so "Uuups, hallo Anttipasti, Du bist ein BIEL, ist das nicht etwas zuviel verlangt??". Uha uha uha. Egal. Vor Weihnachten haben wir jetzt noch den Knaller in Zug und danach die Stinkbombe gegen Fribourg, wo ich ja den offiziellen Live-Ticker vom SCB bedienen werde. Anständig natürlich, ihr kennt mich ja. Uha.
Packen wir also die Woche vor dem Christbaum-Zünden noch an. Die Hardboiled SCB-Weihnachtsgeschichte wird auch noch erscheinen, ja ist denn schon Weihnachten??
Also, überlegen waren wir von Beginn an. Aber unser komisches Problem mit dem letzten Pass fing da schon an. Als wir in Unterzahl waren, versiebte Arco einen Penalty und kurz darauf zog Schweweh durch und konnte die Scheibe, weil auch abelenkt, dem Pabba Ehebett nicht sauber auf den Stock spielen. Chance dahin. Gleichzeitig musste man feststellen, dass Kloten unter Kevin schon viel gelernt hat, wir erinnern uns noch an den kläglichen Auftritt beim ersten Spiel in Bern, als wir die Buben 9:2 demontierten. Kampflos zeigten sie sich. Heute passte das System besser, der Bolzenkopf hinten hielt gut bis sehr gut, und gegen vorne wollten sie, aber da war halt auch Leo parat für ihre Schüsse. Das 0:0 war zuwenig für uns, aber es kam dann ja noch was.
Das zweite Drittel war noch jung und kalt, als Schwerweh den freien Raum nutzte und fadengerade abzog und uns die Führung schenkte. So, immerhin etwas. Danach schlenderte das Spiel so im Bitz umher. Kloten gab logischerweise noch nicht auf, alle Gegner wissen ja, dass wir einen Vorsprung durchaus vergeigen können. Die kurzen Druckphasen der Klotener konnten wir mit harter Deckung meistens beenden. Pause und warmes Gesöff einwerfen.
Im letzten Drittel wurden die Flughafen-Grounder immer frecher. Etwas zu frech, denn der Fehlpass von Papperlapapp war to much, Arco zog wie ein frisierter Maserati davon und schoss alleine vor Bolzenkopf das entscheidende 2:0. Der Pflichtsieg wurde so Tatsache, eben, ein 3er ist immer geil, auch wenn es gegen den Letzten ist. Man stelle sich nur andere Vereine vor, wenn Ihnen mit Moser der Du bist und Häsu zwei solche Sturmlinienführer fehlen würden. Die würden ein Gesuch stellen, um freiwillig abzusteigen. Also gut gemacht, keinen Ofen kassiert und die Führung in der Tabelle ausgebaut.
Überraschend war für mich der Sieg von Biel bei den ach so starken SCL Tigers. Denn Anttipasti hatte doch heute gesagt: "Ich will Spieler, die selber denken!". Ich so "Uuups, hallo Anttipasti, Du bist ein BIEL, ist das nicht etwas zuviel verlangt??". Uha uha uha. Egal. Vor Weihnachten haben wir jetzt noch den Knaller in Zug und danach die Stinkbombe gegen Fribourg, wo ich ja den offiziellen Live-Ticker vom SCB bedienen werde. Anständig natürlich, ihr kennt mich ja. Uha.
Packen wir also die Woche vor dem Christbaum-Zünden noch an. Die Hardboiled SCB-Weihnachtsgeschichte wird auch noch erscheinen, ja ist denn schon Weihnachten??
Sonntag, 19. November 2017
EHC Kloten - SC Bern 1:2
Draussen gagelt der November im Bitz umher. Also zieht man sich ein paar Lutz zum Spiel rein. Das war aber auch das Einzige, was während 40 Minuten einigermassen die Nüsse wärmte. Wir gewannen heute mit einem annehmbaren Schlussdrittel. Die ersten 40 Minuten kann man abbuchen unter "was sollen wir genau machen im Angriffsdrittel der Sparschweinchen aus Kloten?". Nach 40 Minuten hatten wir legendäre 11 Torschüsschen auf unserem Konto. Der Altrusse Tichonov hätte unsere Jungs in der Drittelspause auf den Üetliberg gejagt. Wir lagen total korrekt mit 0:1 im Rückstand, weil der Tabellenletzte mit viel Speed und auch druckvoll gegen uns antrat. Aber eben, nach 40 Minuten führen meistens die Loser, Kevin weinte schon nach 40 Minuten, weil er trotz Führung ahnte, was da noch kommen würde. Egal, Sieg ist Sieg. Die Konkurenz kann sich Fernrohre bestellen, damit sie uns in der Rangliste noch sehen.
Das Startdrittel ging aber sowas von klar an Kloten. Die rannten, als müssten sie koten. Zwar konnten wir die Gefahr meistens Abwehren, weil Kloten Mühe hatte über die Seite der Spielerbank anzugreifen, weil dort das Eis aufgeweicht war, weil Kevin schon vor dem Spiel weinte ab der zugegebenrmassen geilen Choreo der Klöten. Aber das es dann mal einschlug, war logisch. Beatrice Eglis Bruder schoss eher haltbar zur Führung ein. Verdient. Basta. Und wir mussten froh sein, dass es nur bei diesem knappen Rückstand blieb.
Alles besser im zweiten Drittel? Ja, Kevin konnte seine Tränen stoppen, Kloten war nun männlicher unterwegs. Bei uns ging gegen vorne extrem wenig. Auslösung war meistens nicht so schlecht, doch dann fingen ab der neutralen Zone die Probleme an. Auch weil Kloten gut dicht machte und die blaue Linie akribisch abdeckte. Es war schwer für uns, aber wenn wir uns dann mal freigespeilt hatten, kam ein ungenügender Schuss, der Bolzenkopf konnte auch nach 40 Minuten noch vom Scheisshaus (Shotout) träumen. Und ich nervte mich und frass das Glas vom Lutz.
Das letzte Drittel war für mich so "jetzt oder nie". Und siehe da, wir konnten die bis anhin eher versiffte Partie noch drehen. Das Murkstor des Jahrhunderts brachte uns zum Ausgleich. Häsu, endlich mal wieder, stocherte die Scheibe zum Ausgleich in die Krätze. Nun war ich nicht mehr zu halten und skandierte herrlich wirre Songst wie "Hollenstein hat Zahnstein, sagt seine dicke DH". Dann brauchten wir Schutzengel, als ein Puck der Flughafenjünger an die Lattenunterkante zischte. Aber Klarerweise war es kein Tor. Kevin hatte seinen 21igsten Weinkrampf. Quasi im Gegenzug spielte Häsu dem Anders sein Sohn geil frei, der traf herrlich zum 2:1. So, auf der Siegerstrasse, obschon wir vorher einen Waldlauf für Dachshoden gezeigt hatten.
Den Sieg brachten wir nach Hause, Pflichtaufgabe gelöst, 2 Spiele 6 Punkte, ein gutes Wochenende, von den Punkten mehr. So, jetzt saufe ich in aller Ruhe ein Lutz. Schönen Sonntag noch!
Das Startdrittel ging aber sowas von klar an Kloten. Die rannten, als müssten sie koten. Zwar konnten wir die Gefahr meistens Abwehren, weil Kloten Mühe hatte über die Seite der Spielerbank anzugreifen, weil dort das Eis aufgeweicht war, weil Kevin schon vor dem Spiel weinte ab der zugegebenrmassen geilen Choreo der Klöten. Aber das es dann mal einschlug, war logisch. Beatrice Eglis Bruder schoss eher haltbar zur Führung ein. Verdient. Basta. Und wir mussten froh sein, dass es nur bei diesem knappen Rückstand blieb.
Alles besser im zweiten Drittel? Ja, Kevin konnte seine Tränen stoppen, Kloten war nun männlicher unterwegs. Bei uns ging gegen vorne extrem wenig. Auslösung war meistens nicht so schlecht, doch dann fingen ab der neutralen Zone die Probleme an. Auch weil Kloten gut dicht machte und die blaue Linie akribisch abdeckte. Es war schwer für uns, aber wenn wir uns dann mal freigespeilt hatten, kam ein ungenügender Schuss, der Bolzenkopf konnte auch nach 40 Minuten noch vom Scheisshaus (Shotout) träumen. Und ich nervte mich und frass das Glas vom Lutz.
Das letzte Drittel war für mich so "jetzt oder nie". Und siehe da, wir konnten die bis anhin eher versiffte Partie noch drehen. Das Murkstor des Jahrhunderts brachte uns zum Ausgleich. Häsu, endlich mal wieder, stocherte die Scheibe zum Ausgleich in die Krätze. Nun war ich nicht mehr zu halten und skandierte herrlich wirre Songst wie "Hollenstein hat Zahnstein, sagt seine dicke DH". Dann brauchten wir Schutzengel, als ein Puck der Flughafenjünger an die Lattenunterkante zischte. Aber Klarerweise war es kein Tor. Kevin hatte seinen 21igsten Weinkrampf. Quasi im Gegenzug spielte Häsu dem Anders sein Sohn geil frei, der traf herrlich zum 2:1. So, auf der Siegerstrasse, obschon wir vorher einen Waldlauf für Dachshoden gezeigt hatten.
Den Sieg brachten wir nach Hause, Pflichtaufgabe gelöst, 2 Spiele 6 Punkte, ein gutes Wochenende, von den Punkten mehr. So, jetzt saufe ich in aller Ruhe ein Lutz. Schönen Sonntag noch!
Freitag, 6. Oktober 2017
SC Bern - EHC Kloten 9:2
Huch. Noch selten hat mir ein Gegner die Schamröte ins Gesicht getrieben. Klar, allgemein passiert das schon mal, wenn zum Beispiel Lugagel oder Trottelfon einläuft. Aber Kloten hat es eigentlich bis heute noch nie geschafft. Eben, bis heute. Was für ein desolater Haufen lief uns denn da heute entgegen und liess sich völlig willen- und kampflos abschlachten wie ein Opfer? Wenn man nach 29 Minuten bereits 0:7 in Rückstand ist, sollte man eventuell einfach in die Kabine gehen und so wegen Forfait nur 0:5 verlieren. Freude hatte ich natürlich schon an unserer Jungs, die bis aufs letzte Drittel recht imposant die Gegroundeten in ihre Einzelteile zerlegten. Dass im letzten Drittel etwas Gas weggenommen wurde ist total OK, denn schliesslich fahren wir morgen als Leader in die unhygienische Stadt und wollen doch Frisch sein für die hängende Titte im Tor.
Gestartet sind wir schnell und gut, auch weil die Klotener zu keiner Sekunde an den Sieg glaubten. So treten die totalen Verlierer auf. Die wahren ungefähr so überfordert, wie wenn man einen Schimpansen eine Schreibmaschine vor den Apfel stellt und hofft, dass aus dem Tastendrücken dann per Zufall ein Roman entsteht. Deckenfrau, nach herrlichem Pass vom Chüngu, schoss uns relativ haltbar in Front. Nach 5 weiteren Schüssen führten wir bereits 2:0 und der Sacktonne wurde durch Bolzenkopf ersetzt. Der hielt am Anfang immerhin ein paar Schüsse, war aber wegen seinen Würsten vornedran meistens dann eben auch auf verlorenem Posten. Der Kämpfer komplett und Pabba Ehebett bombten uns zum 4:0 nach 20 Minuten. Es hätte auch leicht höher stehen können, soviel zur Nichtleistung der Flieger.
Im zweiten Drittel ging das Tontaubenschiessen gegen den tauben Ton weiter. Noro, Rüfi und 2 x Kämpfer komplett schossen uns auf das 8:0 nach 40 Minuten. Kämpf damit mit einem Hattrick, grossartig gemacht! Die gefährlichste Aktion von Kloten war ein Weitschuss, der dann allerdings ein Iceing wurde. Uha. Symbolisch für das ganze Team war folgende Szene: Ein Prell-Puck landete 6 Meter vor Genoni auf dem Eis, der Klotener schoss einen unhuren Schläpper. Doch Kamm der Zinn warf sich furchtlos in den Schuss. Grossartig. Das beim Stand von 6:0! Das ist ein TEAM Gopfertamminomau!
Im letzen Drittel erhöhte Schwerweh sofort auf 9:0, so dass das Stängeli eigentlich hätte kommen sollen. Aber wir wissen ja alle, dass der schütze des zehnten Treffers dann unheimlich viel Kohle abladen muss, weil der der ganzen Kabine Bier bezahlen muss. Nun steckten wir etwas zurück, was Kloten dann noch zu 2 Toren brachte. 9:2 und fertig, das Resultat alleine sagt noch viel zu wenig aus. Sorry, aber in Kloten sollte man sich überlegen, ob man nicht einen richtigen Neuanfang wagen sollte, eine Liga tiefer und dann wieder volle Kraft voraus. Sogar Brandis hat im Cup mehr Gegenwehr gezeigt, das kann ja eigentlich nicht sein. Egal. 3 Punkte und Leader, Kantersieg und viele schöne Tore ... man hat sich gut unterhalten heute in der Allmend!
Und morgen der Brüller gegen Trottelfon und Timo Titte, ich bin ja gespannt wie ein Tiefschutz aus Kloten auf diese Partie. Nehmen wir einfach den lockeren Abend heute mit ins Bett und geben morgen wieder brutal Vollgas!
Gestartet sind wir schnell und gut, auch weil die Klotener zu keiner Sekunde an den Sieg glaubten. So treten die totalen Verlierer auf. Die wahren ungefähr so überfordert, wie wenn man einen Schimpansen eine Schreibmaschine vor den Apfel stellt und hofft, dass aus dem Tastendrücken dann per Zufall ein Roman entsteht. Deckenfrau, nach herrlichem Pass vom Chüngu, schoss uns relativ haltbar in Front. Nach 5 weiteren Schüssen führten wir bereits 2:0 und der Sacktonne wurde durch Bolzenkopf ersetzt. Der hielt am Anfang immerhin ein paar Schüsse, war aber wegen seinen Würsten vornedran meistens dann eben auch auf verlorenem Posten. Der Kämpfer komplett und Pabba Ehebett bombten uns zum 4:0 nach 20 Minuten. Es hätte auch leicht höher stehen können, soviel zur Nichtleistung der Flieger.
Im zweiten Drittel ging das Tontaubenschiessen gegen den tauben Ton weiter. Noro, Rüfi und 2 x Kämpfer komplett schossen uns auf das 8:0 nach 40 Minuten. Kämpf damit mit einem Hattrick, grossartig gemacht! Die gefährlichste Aktion von Kloten war ein Weitschuss, der dann allerdings ein Iceing wurde. Uha. Symbolisch für das ganze Team war folgende Szene: Ein Prell-Puck landete 6 Meter vor Genoni auf dem Eis, der Klotener schoss einen unhuren Schläpper. Doch Kamm der Zinn warf sich furchtlos in den Schuss. Grossartig. Das beim Stand von 6:0! Das ist ein TEAM Gopfertamminomau!
Im letzen Drittel erhöhte Schwerweh sofort auf 9:0, so dass das Stängeli eigentlich hätte kommen sollen. Aber wir wissen ja alle, dass der schütze des zehnten Treffers dann unheimlich viel Kohle abladen muss, weil der der ganzen Kabine Bier bezahlen muss. Nun steckten wir etwas zurück, was Kloten dann noch zu 2 Toren brachte. 9:2 und fertig, das Resultat alleine sagt noch viel zu wenig aus. Sorry, aber in Kloten sollte man sich überlegen, ob man nicht einen richtigen Neuanfang wagen sollte, eine Liga tiefer und dann wieder volle Kraft voraus. Sogar Brandis hat im Cup mehr Gegenwehr gezeigt, das kann ja eigentlich nicht sein. Egal. 3 Punkte und Leader, Kantersieg und viele schöne Tore ... man hat sich gut unterhalten heute in der Allmend!
Und morgen der Brüller gegen Trottelfon und Timo Titte, ich bin ja gespannt wie ein Tiefschutz aus Kloten auf diese Partie. Nehmen wir einfach den lockeren Abend heute mit ins Bett und geben morgen wieder brutal Vollgas!
Freitag, 17. Februar 2017
17.02.2017 SC Bern - EHC Kloten 3:2
Uh, das ist etwas schwer, dieses Spiel zu beschreiben. Etwa so: Aus jedem flüssigen Stuhlgang kann eine Verstopfung werden, auch wenn man es nicht glaubt. Das trifft es in etwa. Froh war ich, das unsere Jungs in keiner Art den Fliegern den Platz überlassen wollten, auch wenn die wie ein Henker um die Playoff-Quali kämpften. Wir, als stolzer Leader, wollten den Heimsieg, waren nach einer 3:0-Führung ungefährdet, öffneten dann aber unser Herzen, Hosen und Stöcke, damit die Klotener uns noch gefährlich nahe kamen. Es war auch speziell, dass unser Capitano natürlich total im Interesse aller Medien stand, weil er doch nächste Saison nicht mehr bei uns spielen wird. Plüsch Ferdu mag dieses hyperventilierende Getue eigentlich ja gar nicht - umso geiler war es, dass er den Gamewinner ins Netz setzte. Die 3:0-Führung tönte lange gut, wäre aber ohne einen erneut sackstarke Leo niemals möglich gewesen. Absolut grandios, was er bis kurz vor Schluss alles abgelesen hat. Nun, sei es wie es ist, wir haben mit dem 3:2-Sieg die Klotener wohl in die Playouts gebombt, ohne dass ein Verteidiger von uns das grossartig im Blick angekündigt hat.
Das erste Drittel war zwar ziemlich schnell, aber auch ziemlich verkantet. Die Klobrillen machten artig ihre defensive Arbeit, der unheimlich alte Gerber hielt ziemlich gut, auch weil wir halt wieder nicht so schossen wie man schiessen sollte. Ich weiss, es sieht immer einfacher aus von der Tribüne. Aber das Startdrittel drohte mit einem 0:0 zu enden, obschon wir das Ganze gut im Griff hatten. Das begann mich zu nerven. Aber man soll das Drittel nie vor dem Ende verfluchen. Sekundenbruchteile vor der Sirene knorzte uns der Lasche dann aber doch noch die Führung rein. Verdient, denn vorher zeigten wir ein paar richtig geile Angriffe, die aber nicht kaltblütig genug abgeschlossen wurden. Oder die Stürmer ab der Passstaffette selber schwindlig geworden sind.
Im zweiten Drittel drohte das Spiel ein ein plätscherndes Gletscherwasser abzugleiten. Kloten war immer noch angeschlagen vom Rückstand und reagierte erstaunlich passiv. Das Spielkonzept blieb in unseren wohlgepflegten Klauen. Die guten Angriffe versandeten dann halt leider immer wieder, so dass es einen Abwehrfehler brauchte, den Gewinneron mit einem herrlichen Angeltreffer zum 2:0 einlochte. Das war mal ein Abschluss! Nun hörten die Flieger auf mit Winseln und griffen energischer an. Nun zeigte sich die ganze Klasse von Leo. Er ist unter Druck unglaublich gut. Kloten schien keinen Weg an ihm vorbei zu finden. Dabei ist er doch schlank und rank. Aber seine Reflexe und Übersicht sind eine Augenweide.
Im letzten Drittel konnte dann unser Capitano das vom ganzen Stadion gewünschte Erfolgserlebnis feiern. Im Powerplay, das aber ansonsten überhaupt nicht gut war, konnte er dem inzwischen noch älter gewordenen Gerber die Scheibe zum 3:0 zwischen den Krampfadern reinschieben. Eigentlich war jetzt alles klar, doch eben, ein Verein wie Kloten wird nicht aufgeben, da die Playout-Suppe quasi schon in den Unterhosen dampft. Eine kleine Nachlässigkeit von uns wurde bestraft, nur noch 3:1, und als im Powerplay das 3:2 erzielt wurde, gab es doch noch Spannung. Und das nicht zu knapp. Bei einer erneuten Unterzahl gegen uns lag der Ausgleich einige Male in der Luft. Aber weil unsere Abwehr den Windgang nun wieder unter Kontrolle hatte und die Scheibe wegfurzen konnte, blieb es bei diesem schlussendlich verdienten 3:2.
Morgen wird uns genau das gleiche erwarten, wenn das ganze Emmental irgendwie doch noch in die Playoffs kommen will. Wenn wir jetzt ganz faire Buben sind, schlagen wir auch die, obschon wir dann den doofen Lugagels das Ticket lösen. Aber ist Wurst. Spiele gegen solche Gegner wie Kloten oder Langnau simulieren Dir ja quasi, wie es dann in der ersten Playoffrunde zu- und hergehen wird. Es war ein Arbeitssieg heute, nicht mehr und nicht weniger, aber nur mit arbeiten kommt man an die geilen Partys, weil man sonst ja keine Kohle verdient hat. Leader und basta!
Das erste Drittel war zwar ziemlich schnell, aber auch ziemlich verkantet. Die Klobrillen machten artig ihre defensive Arbeit, der unheimlich alte Gerber hielt ziemlich gut, auch weil wir halt wieder nicht so schossen wie man schiessen sollte. Ich weiss, es sieht immer einfacher aus von der Tribüne. Aber das Startdrittel drohte mit einem 0:0 zu enden, obschon wir das Ganze gut im Griff hatten. Das begann mich zu nerven. Aber man soll das Drittel nie vor dem Ende verfluchen. Sekundenbruchteile vor der Sirene knorzte uns der Lasche dann aber doch noch die Führung rein. Verdient, denn vorher zeigten wir ein paar richtig geile Angriffe, die aber nicht kaltblütig genug abgeschlossen wurden. Oder die Stürmer ab der Passstaffette selber schwindlig geworden sind.
Im zweiten Drittel drohte das Spiel ein ein plätscherndes Gletscherwasser abzugleiten. Kloten war immer noch angeschlagen vom Rückstand und reagierte erstaunlich passiv. Das Spielkonzept blieb in unseren wohlgepflegten Klauen. Die guten Angriffe versandeten dann halt leider immer wieder, so dass es einen Abwehrfehler brauchte, den Gewinneron mit einem herrlichen Angeltreffer zum 2:0 einlochte. Das war mal ein Abschluss! Nun hörten die Flieger auf mit Winseln und griffen energischer an. Nun zeigte sich die ganze Klasse von Leo. Er ist unter Druck unglaublich gut. Kloten schien keinen Weg an ihm vorbei zu finden. Dabei ist er doch schlank und rank. Aber seine Reflexe und Übersicht sind eine Augenweide.
Im letzten Drittel konnte dann unser Capitano das vom ganzen Stadion gewünschte Erfolgserlebnis feiern. Im Powerplay, das aber ansonsten überhaupt nicht gut war, konnte er dem inzwischen noch älter gewordenen Gerber die Scheibe zum 3:0 zwischen den Krampfadern reinschieben. Eigentlich war jetzt alles klar, doch eben, ein Verein wie Kloten wird nicht aufgeben, da die Playout-Suppe quasi schon in den Unterhosen dampft. Eine kleine Nachlässigkeit von uns wurde bestraft, nur noch 3:1, und als im Powerplay das 3:2 erzielt wurde, gab es doch noch Spannung. Und das nicht zu knapp. Bei einer erneuten Unterzahl gegen uns lag der Ausgleich einige Male in der Luft. Aber weil unsere Abwehr den Windgang nun wieder unter Kontrolle hatte und die Scheibe wegfurzen konnte, blieb es bei diesem schlussendlich verdienten 3:2.
Morgen wird uns genau das gleiche erwarten, wenn das ganze Emmental irgendwie doch noch in die Playoffs kommen will. Wenn wir jetzt ganz faire Buben sind, schlagen wir auch die, obschon wir dann den doofen Lugagels das Ticket lösen. Aber ist Wurst. Spiele gegen solche Gegner wie Kloten oder Langnau simulieren Dir ja quasi, wie es dann in der ersten Playoffrunde zu- und hergehen wird. Es war ein Arbeitssieg heute, nicht mehr und nicht weniger, aber nur mit arbeiten kommt man an die geilen Partys, weil man sonst ja keine Kohle verdient hat. Leader und basta!
Mittwoch, 1. Februar 2017
Gottéron mistet aus - und die Langeweile findet mit dem Cupfinal den Höhepunkt
Der Spielplan unserer Lieblingsliga ist ungefähr so rhythmisch wie ein Dampfmotor mit Furzluft drin. Unsäglich wie man so langsam in Richtung Playoffs hoppern muss. Erst am Samstag geht es weiter, wenn wir im Brüller der Runde gegen die Lioner unseren Rang behalten wollen. Man gähnt sich so richtig durch die Woche, um es endlich Samstag werden zu lassen. Dieser halb komatöse Zustand wird heute Abend noch verschlimmert, weil der Cupfinal EHC Kloten - Genf Servette HC einem die letzten Energiereserven rauben will. Was für ein Gurkenfinal, was für ein Gurkenwettbewerb, was für eine Zeitverschwendung.
Gottéron hatte da mit uns ein Einsehen, knallen sie doch ein paar lesenswerte Schlagzeilen in den Blätterwald. So verkündeten sie, dass keiner der Ausländer nächste Saison einen Vertrag kriege, und der Mann ohne Hals, den man ab und zu auch Toröffner und ganz selten Torhüter nennen kann, Conz, geniesse kein Vertrauen mehr. Man hätte schon in dieser Saison nach Verstärkung geschaut, aber der piepsige Sportchef Dubé hat schon alle Ausländerlizenzen souverän vergammelt. Und in der Schweiz eine Lösung zu finden sein nicht möglich. Zwar hätte es Torhüter mit stattlichem Hals auf dem Markt, aber das seien in ungefähr die gleichen Fliegenfänger wie der, den man jetzt schon hat.
Ein gutes Statement der Hutzenbröhne, das stärkt die Mannschaft doch ungemein, wo es doch dann bald um den Ligaerhalt gehen wird. Das muss Top sein, wenn die wichtigsten Positionen im Team sich einen Deut drum scheren, ob sie gewinnen oder verlieren, da sie ja eh abgesägt sein werden nach der Saison. So motiviert man das Team zu Höchstleistungen. Einmal mehr ein Glanzstück aus dem Westen ... uha uha uha.
Dann der Cupfinal heute. Genf Servette hat den letzten Titel in der Schweiz 1972 gewonnen. Ebenfalls den kläglichen Cup. Somit sind die Weggen also seit 45 Jahren titellos. Fast so lange wie Trottelfon. Heute Abend könnten sie das ändern. Aber mal ehrlich, will jemand von Euch die erbärmliche Fresse McSorbet lächelnd mit einem Pokal sehen? Ich nicht. Das Problem: um das zu verhindern, müsste Kloten gewinnen., Ein Verein, der im Dialekt "Chloote" gerufen wird, was auf holländisch "Hoden" heisst. Schlimm, wenn man holländische Freunde hat. Egal. Genf Servette HC hat, wenn man die Natur zur Hilfe nimmt, eine Ausstrahlung wie ein Erdhaufen, Kloten andererseits wirkt wie ein Pavian ohne Ritalin im Blut. Man muss neutral bleiben.
Würde Genf gewinnen, wären die Spieler zwar erleichtert, aber trotzdem nicht ausgelassen. McSorbet holt ja bekanntlich den Holzfuss Gurgel Benzinarsch zurück, der in der Kabine ungefähr so beliebt ist wie eine gebrauchte Damenbinde. Gewinnt Kloten, dann klatscht das ganze Stadion, es wird aber wohl das letzte Mal sein, dass in diesem Stadion jemand klatscht, da danach die Playouts warten. Da wird man sich eventuell retten können, da ja Gottéron auch mitspielen wird.
Mein Tipp: macht heute Abend etwas, was ihr schon lange auf die lange Bank geschoben habt. Räumt Euren Keller auf, putzt die Küche, nehmt die Böden feucht auf oder irgend so eine Tätigkeit, es reicht völlig, wenn ihr morgen das Resultat irgendwo lest.
Gottéron hatte da mit uns ein Einsehen, knallen sie doch ein paar lesenswerte Schlagzeilen in den Blätterwald. So verkündeten sie, dass keiner der Ausländer nächste Saison einen Vertrag kriege, und der Mann ohne Hals, den man ab und zu auch Toröffner und ganz selten Torhüter nennen kann, Conz, geniesse kein Vertrauen mehr. Man hätte schon in dieser Saison nach Verstärkung geschaut, aber der piepsige Sportchef Dubé hat schon alle Ausländerlizenzen souverän vergammelt. Und in der Schweiz eine Lösung zu finden sein nicht möglich. Zwar hätte es Torhüter mit stattlichem Hals auf dem Markt, aber das seien in ungefähr die gleichen Fliegenfänger wie der, den man jetzt schon hat.
Ein gutes Statement der Hutzenbröhne, das stärkt die Mannschaft doch ungemein, wo es doch dann bald um den Ligaerhalt gehen wird. Das muss Top sein, wenn die wichtigsten Positionen im Team sich einen Deut drum scheren, ob sie gewinnen oder verlieren, da sie ja eh abgesägt sein werden nach der Saison. So motiviert man das Team zu Höchstleistungen. Einmal mehr ein Glanzstück aus dem Westen ... uha uha uha.
Dann der Cupfinal heute. Genf Servette hat den letzten Titel in der Schweiz 1972 gewonnen. Ebenfalls den kläglichen Cup. Somit sind die Weggen also seit 45 Jahren titellos. Fast so lange wie Trottelfon. Heute Abend könnten sie das ändern. Aber mal ehrlich, will jemand von Euch die erbärmliche Fresse McSorbet lächelnd mit einem Pokal sehen? Ich nicht. Das Problem: um das zu verhindern, müsste Kloten gewinnen., Ein Verein, der im Dialekt "Chloote" gerufen wird, was auf holländisch "Hoden" heisst. Schlimm, wenn man holländische Freunde hat. Egal. Genf Servette HC hat, wenn man die Natur zur Hilfe nimmt, eine Ausstrahlung wie ein Erdhaufen, Kloten andererseits wirkt wie ein Pavian ohne Ritalin im Blut. Man muss neutral bleiben.
Würde Genf gewinnen, wären die Spieler zwar erleichtert, aber trotzdem nicht ausgelassen. McSorbet holt ja bekanntlich den Holzfuss Gurgel Benzinarsch zurück, der in der Kabine ungefähr so beliebt ist wie eine gebrauchte Damenbinde. Gewinnt Kloten, dann klatscht das ganze Stadion, es wird aber wohl das letzte Mal sein, dass in diesem Stadion jemand klatscht, da danach die Playouts warten. Da wird man sich eventuell retten können, da ja Gottéron auch mitspielen wird.
Mein Tipp: macht heute Abend etwas, was ihr schon lange auf die lange Bank geschoben habt. Räumt Euren Keller auf, putzt die Küche, nehmt die Böden feucht auf oder irgend so eine Tätigkeit, es reicht völlig, wenn ihr morgen das Resultat irgendwo lest.
Dienstag, 17. Januar 2017
17.1.2017 EHC Kloten - SC Bern 2:3
Ich gebe es zu, ich habe nach dem Siegestor zum 3:2 vom Ehebett gegigelet als ob ich Gigelisuppe mit dem Gigel eingesogen gehabt hätte. Warum musste ich so lachen? Nun, gegen Biel wartete man bis 2 Sekunden vor Schluss um den finalen Einschuss zu machen, gegen die Kerosintanker aus dem Dorf Kloten waren wir nicht ganz so romantisch und entschieden uns schon 12 Sekunden vor Schluss, den alles entscheidenden Treffer einzumümmeln. Uha! Also haben wir die letzten 6 Punkte quasi in den letzten 14 Sekunden des Spiels geholt, 119 Minuten und 46 Sekunden konnte man getrost Busen-Bilder auf Snapchat anschauen. Was ich natürlich NIE mache wenn der SCB spielt. Uha. Man muss Prioritäten setzten, nicht? Also, der Wurm ist noch nicht ganz abgestorben, er steckt schon noch ein bisschen drin. Wir waren aber besser als in den letzten Spielen, nur waren noch zu viele kurze Konzentrationsschwächen drin und halt das 2017er-Übel: Tore schiessen. Aber eben, als Leader jammere ich ja jetzt garantiert nicht ab. Wir werden uns jetzt bis zu den Playoffs von Spiel zu Spiel steigern.
Gestartet sind wir gut. Mit Druck. Mit Tempo. Eigentlich dominierten wir Kloten in deren Stadion fast wie ein schlechtgelaunter Muni, der gerade bemerkt hat, dass die Kuh vor ihm in Wirklichkeit eine Fribourgerin ist. Wir ratterten ab, mussten die Gegenangriffe der Klotener immer im Auge haben, da sie läuferisch gut sind. Das klappte aber ganz gut, es brauchte Leo nicht zu oft. Die Führung holten wir uns dann in einem Powerplay, als die Blume ein Panzerabwehrraketengeschoss an die Latte von Gerber (also an die aus Metall, tönt schon etwas zweideutig, nicht?) setzte, den folgenden Abpraller versteckte der Ramon unter dem Sand zur Führung im Tor. Nicht unverdient, aber auch nicht sonderlich zwingend.
Im zweiten Drittel furzten wir dann schon etwas komischer umher. Kloten wusste um die Wichtigkeit der Punkte und versuchte nun, den Ausgleich zu erzielen, was ihnen auch gelang. Es blieb aber beim einen Erfolgserlebnis, da Leo dicht hielt. Das Spiel war jetzt ausgeglichener als im ersten Drittel, es gab die Chancen fast im Minutentakt, doch beide Keeper hielten dicht wie eine Dichtung die so dicht ist, dass es die dichteste Dichtung der Welt ist. Wir versiebten durch Trüffelnacht sogar eine glasklare Chance, ich nervte mich sehr, denn ein 2:1 für uns wäre dann schon etwas wie der langweilige Sieg geworden, weil wir die Buben danach sicher mit 33:1 vom Eis gefegt hätten. Uha.
Aber eben, dann kam das turbulente letzte Drittel. Die Airbusse ohne Flügel hatten dann effektiv noch Chancen zur Führung, da war aber Leo total bereit, die schwarze Scheibe abzupflücken. Aber die Nerven wurden nur nach 2 Minuten wieder beruhigt, als der Randensalat uns erneut in Führung bombte. Nun wäre eben der Moment gekommen, um die immer härter angreiffenden Klotener auszukontern. Aber das passierte mir zu wenig präzise. Der Gittarist von Gotthard glich dann eben 10 Minuten vor Schluss noch aus, die Swiss-Schiss Arena klatschte begeistert im Takt. Das wären ganz wichtige Punkte gewesen für Kloten. Und was die danach noch alles versiebt haben! Das reicht für 12 Siege. Aber eben nicht gegen Leo. Als ich gerade mein neues Fass anstechen wollte, furzten unserte Jungs auch wieder mal energisch vor Gerber der Gans herum, Ehebett brachte mich dann eben 12 Sekunden vor Schluss zum Lachkrampf.
Also, alles im Lot, es interessiert nicht heftig, das WIE meine ich, WENN man gewinnt. 3 Punkte und gut ist, selbstveständlich geht uns die Arbeit noch lange nicht aus, ich denke vor allem an ein knackiges Torschusstraining. Und Yoga-Übungen, damit man in hektischen Phasen einfach eiskalt bleibt und sich nicht selber Probleme macht mit Füdipässen. Aber eben, wir haben noch genug Zeit, um beim Playoffstart 100 Prozent bereit zu sein. Huch, sehe gerade, dass wir nun also bereits für die Playoffs qualifizert sind. Das freut vor allem Gottéron, die mit den besten CHL-Halbfinals aller Zeiten mit 1:100 gegen Frölunda augeschieden sind. Uha uha uha. Egal.
Gestartet sind wir gut. Mit Druck. Mit Tempo. Eigentlich dominierten wir Kloten in deren Stadion fast wie ein schlechtgelaunter Muni, der gerade bemerkt hat, dass die Kuh vor ihm in Wirklichkeit eine Fribourgerin ist. Wir ratterten ab, mussten die Gegenangriffe der Klotener immer im Auge haben, da sie läuferisch gut sind. Das klappte aber ganz gut, es brauchte Leo nicht zu oft. Die Führung holten wir uns dann in einem Powerplay, als die Blume ein Panzerabwehrraketengeschoss an die Latte von Gerber (also an die aus Metall, tönt schon etwas zweideutig, nicht?) setzte, den folgenden Abpraller versteckte der Ramon unter dem Sand zur Führung im Tor. Nicht unverdient, aber auch nicht sonderlich zwingend.
Im zweiten Drittel furzten wir dann schon etwas komischer umher. Kloten wusste um die Wichtigkeit der Punkte und versuchte nun, den Ausgleich zu erzielen, was ihnen auch gelang. Es blieb aber beim einen Erfolgserlebnis, da Leo dicht hielt. Das Spiel war jetzt ausgeglichener als im ersten Drittel, es gab die Chancen fast im Minutentakt, doch beide Keeper hielten dicht wie eine Dichtung die so dicht ist, dass es die dichteste Dichtung der Welt ist. Wir versiebten durch Trüffelnacht sogar eine glasklare Chance, ich nervte mich sehr, denn ein 2:1 für uns wäre dann schon etwas wie der langweilige Sieg geworden, weil wir die Buben danach sicher mit 33:1 vom Eis gefegt hätten. Uha.
Aber eben, dann kam das turbulente letzte Drittel. Die Airbusse ohne Flügel hatten dann effektiv noch Chancen zur Führung, da war aber Leo total bereit, die schwarze Scheibe abzupflücken. Aber die Nerven wurden nur nach 2 Minuten wieder beruhigt, als der Randensalat uns erneut in Führung bombte. Nun wäre eben der Moment gekommen, um die immer härter angreiffenden Klotener auszukontern. Aber das passierte mir zu wenig präzise. Der Gittarist von Gotthard glich dann eben 10 Minuten vor Schluss noch aus, die Swiss-Schiss Arena klatschte begeistert im Takt. Das wären ganz wichtige Punkte gewesen für Kloten. Und was die danach noch alles versiebt haben! Das reicht für 12 Siege. Aber eben nicht gegen Leo. Als ich gerade mein neues Fass anstechen wollte, furzten unserte Jungs auch wieder mal energisch vor Gerber der Gans herum, Ehebett brachte mich dann eben 12 Sekunden vor Schluss zum Lachkrampf.
Also, alles im Lot, es interessiert nicht heftig, das WIE meine ich, WENN man gewinnt. 3 Punkte und gut ist, selbstveständlich geht uns die Arbeit noch lange nicht aus, ich denke vor allem an ein knackiges Torschusstraining. Und Yoga-Übungen, damit man in hektischen Phasen einfach eiskalt bleibt und sich nicht selber Probleme macht mit Füdipässen. Aber eben, wir haben noch genug Zeit, um beim Playoffstart 100 Prozent bereit zu sein. Huch, sehe gerade, dass wir nun also bereits für die Playoffs qualifizert sind. Das freut vor allem Gottéron, die mit den besten CHL-Halbfinals aller Zeiten mit 1:100 gegen Frölunda augeschieden sind. Uha uha uha. Egal.
Sonntag, 8. Januar 2017
08.01.2017 SC Bern - EHC Kloten 4:3 nV
"Wer die Punkte nicht ehrt, ist des Schäferhundschwanzes nicht wert". So sagte alben der Figge Zahnstein es zu seiner Frau, wenn sein kleines Bubi an den Zizen seiner Schäferhunde saugte. Ganz Kloten spart, damit man den Lohn dieser Melkmaschine für Stiere zahlen kann. Grandios. Was für ein herrlicher Mann dieser Denis. Reimt sich übrigens auf Penis. Toller Check gegen Blum. Die Lachnummern im Zebrapenisdress pfiffen aber lieber banalen Scheissdreck, als die Fouls. Kein Problem. Wir gewinnen das erste Spiel in diesem Jahr mit 4:3 nach Urinstein, weil wir in den ganz wichtigen Phasen Leo hatten und schlussendlich wieder der Unter dem Sand lebende Ramon, der uns den Zweier nach Hause brachte. Für mich persönlich waren es aber wieder 2 Drittel Rattenkacke, erst im letzten Drittel ging es etwas ab. Wahrscheinlich haben wir unsere Emotionen in der Dampfhitzesauna von Karl Neinonen verdampft, hoffen wir, dass wir bald wieder auch in den Emotionen zeigen, dass wir MEISTER WERDEN WOLLEN!
Nach den Badehosenspielen gegen die ZSC Tigers und die Langnau Lions starteten wir erneut relativ vergagelt in das Spiel. Bei uns präzisierten wir un, das heisst wir waren unpräzis. Kloten war genauer, aber auch ziemlich verschissener. Die neue Reizfigur nach diesem Drittel kann ja nur Penis Votzenstein heissen, ein Schäferhundsauger wie im Bilderbuch. Als wir dann wirklich einmal zügig waren, knallte der Maserati aller römischen Kathedralen mit 1:0 in Front. Ein herrlicher Treffer. Aber Sicherheit gab das noch etwas zu wenig, auch weil wir am eigenen Unvermögen eine Erhöhung des Resultats vergeigten wie ranzige Salamiweggen.
Im zweiten Drittel änderte sich nicht soooo viel. Wir geigten zwar ab und zu gut ab, bremsten uns aber meistens selber aus, so wie wenn ein Formel 1-Fahrer keine Bestzeit macht, weil sein eigener Schwanz im Getriebe hängt. Und dann kam es eben so wie es kommt wenn es kommt wenn die Frau die Augen nicht schliesst wenn es kommt: Kloten spritze den Ausgleich hin wie sabbernde pupertäre Furzgagel. Mein Glühwein weinte, anstatt dass er glühte. Nun wogte die ganze Windel wie eine Pampers umher, ohne dass ein Team sich einen Vorteil verschaffen konnte. Allerdings muss man sagen, dass der Zwischenstand nach 40 Minuten (1:1) nicht unverdient war. Für uns. Denn Kloten roch nach Koten und schiss auch zeitweise wie ein Scheisshaus.
Das letzte Drittel riss mir dann fast die Ritze aus der Achselhöhle. Reibt dort nie Aftershave ein, wenn ihr Euch rasiert. Kleiner Tipp. Brennt wie Feuer. Als wir wieder eine Stockschlag-Strafe hatten (obschon die KOTEN aus KLOTEN mehr mit ihren kümmerlich kurzen Stöcken dreinschlugen) erhöhte die Trüffelnacht dank einem Shorthander mit sehr kurzer Hand nach genialer Vorarbeit von Moser der Du bist auf 2:1. Ich jubelte so heftig, dass ich bei meiner Stiefmutter aus Australien die Blase löste. Egal, warm ist warm. Aber so wie wir spielten, war der Ausgleich der Hodensäcke nur eine Frage der Zeit, Drew Barrydusaumore glich aus. Aber Trüffelnacht hatte noch lange nicht genug und bombte uns wieder in Front, obschon die Front kurz vor Leningrad war. Aber wir waren erneut nicht ganz in der Stellung, die ich liebe. Doggystyle. Uha. Der Ausgleich von von Gunten (er soll mal das "von" streichen der Stricher) kam kurz vor Schluss.
Die Verlängerung war dann dramatisch wie ein Strickkurs für Einarmige. Plüsch Ferdu wurde gebüsst, Leo hexte uns vom Söddendeff weg, wir konterten bei Vollbestand geil ab und Untersander schoss mich in mein Glühwein-Delirium, das ich immer noch spüre. Also, 2 Punkte, egal was sonst passiert ist in der Liga, der erste Sieg, nun streichen wir das Kraftraumtraining wieder etwas, dass wir spritzig werden wie mein Rimus-Gutter auf dem Balkon.
Nach den Badehosenspielen gegen die ZSC Tigers und die Langnau Lions starteten wir erneut relativ vergagelt in das Spiel. Bei uns präzisierten wir un, das heisst wir waren unpräzis. Kloten war genauer, aber auch ziemlich verschissener. Die neue Reizfigur nach diesem Drittel kann ja nur Penis Votzenstein heissen, ein Schäferhundsauger wie im Bilderbuch. Als wir dann wirklich einmal zügig waren, knallte der Maserati aller römischen Kathedralen mit 1:0 in Front. Ein herrlicher Treffer. Aber Sicherheit gab das noch etwas zu wenig, auch weil wir am eigenen Unvermögen eine Erhöhung des Resultats vergeigten wie ranzige Salamiweggen.
Im zweiten Drittel änderte sich nicht soooo viel. Wir geigten zwar ab und zu gut ab, bremsten uns aber meistens selber aus, so wie wenn ein Formel 1-Fahrer keine Bestzeit macht, weil sein eigener Schwanz im Getriebe hängt. Und dann kam es eben so wie es kommt wenn es kommt wenn die Frau die Augen nicht schliesst wenn es kommt: Kloten spritze den Ausgleich hin wie sabbernde pupertäre Furzgagel. Mein Glühwein weinte, anstatt dass er glühte. Nun wogte die ganze Windel wie eine Pampers umher, ohne dass ein Team sich einen Vorteil verschaffen konnte. Allerdings muss man sagen, dass der Zwischenstand nach 40 Minuten (1:1) nicht unverdient war. Für uns. Denn Kloten roch nach Koten und schiss auch zeitweise wie ein Scheisshaus.
Das letzte Drittel riss mir dann fast die Ritze aus der Achselhöhle. Reibt dort nie Aftershave ein, wenn ihr Euch rasiert. Kleiner Tipp. Brennt wie Feuer. Als wir wieder eine Stockschlag-Strafe hatten (obschon die KOTEN aus KLOTEN mehr mit ihren kümmerlich kurzen Stöcken dreinschlugen) erhöhte die Trüffelnacht dank einem Shorthander mit sehr kurzer Hand nach genialer Vorarbeit von Moser der Du bist auf 2:1. Ich jubelte so heftig, dass ich bei meiner Stiefmutter aus Australien die Blase löste. Egal, warm ist warm. Aber so wie wir spielten, war der Ausgleich der Hodensäcke nur eine Frage der Zeit, Drew Barrydusaumore glich aus. Aber Trüffelnacht hatte noch lange nicht genug und bombte uns wieder in Front, obschon die Front kurz vor Leningrad war. Aber wir waren erneut nicht ganz in der Stellung, die ich liebe. Doggystyle. Uha. Der Ausgleich von von Gunten (er soll mal das "von" streichen der Stricher) kam kurz vor Schluss.
Die Verlängerung war dann dramatisch wie ein Strickkurs für Einarmige. Plüsch Ferdu wurde gebüsst, Leo hexte uns vom Söddendeff weg, wir konterten bei Vollbestand geil ab und Untersander schoss mich in mein Glühwein-Delirium, das ich immer noch spüre. Also, 2 Punkte, egal was sonst passiert ist in der Liga, der erste Sieg, nun streichen wir das Kraftraumtraining wieder etwas, dass wir spritzig werden wie mein Rimus-Gutter auf dem Balkon.
Sonntag, 11. Dezember 2016
11.12.2016 EHC Kloten - SC Bern 1:4
Yes. Da haben wir mal wieder den Untergrond abgelutscht wie Jenna Billigster, die alte Hafenhure aus Konstanz. Mit einer soliden Leistung brachten wir die Kerosin-Schnüffler an den Boden des Erfolgs. Erneut können wir ein 6-Punkte-Weekend einschreiben, das macht Spass, ich will Spass, gebt weiter Gas! Wir waren heute klar besser, der 4:1-Sieg ist logisch, allerings brauchte es auch wieder eine abgeklärte Leistung, um dem Flieggagelfürzen die Leviten so richtig zu lesen.
Ich bin ehrlich mit Euch. Meine Tochter feierte heute ihren 14. Geburtstag, also war das Hockey heute nur Nebensache. Wir hatten eine schöne Feier, schade dass es ab 11.00 Uhr nur noch Weisswein gab, ich bin fadengerade umgefallen, aber immer noch fähig, einen besoffenen Matchbericht zu schreiben. Das Spiel habe ich neben Heavy Metal auf dem Tellerklub gesehen, allerdings nur Bruchstücke, zu besoffen war die Party, aber egal. Es folgt ein unhuren nüchtermer Matchbericht, der ganz sicher in die Geschichte eingehen wird.
Oder auch nicht. Also, wir waren auf der Höhe und wir erhöten das Score locker vom Hocker durch Plüsch Ferdu, Müllerbrüller, Maserati und Deckenfrau auf 0:4. Weil wir gut standen, gut angriffen und gut einlochten. Ich habe das Spiel extrem intesiv verfolgt, nach 3 Litern Weisswein war das ja selbstvertändlich. Könnte bitte jemand das Zimmer nicht mehr drehen, denn mir geht so was von Sauklatsch. Unerträglich dieser Zustand.
Also, nächste Woche starte ich mit alter Kraft in die beschissene Anti-Pause, Gopfertrammi korrigiert mich die Autokorrektur nach jedem Wort, da ich massiv angesoffen bin und mehr Fehler beim Schreiben mache als ein Fribourger beim Oralsex. Es steht ja noch der Knaller gegen Anal Prag auf dem Spiel, CHL, wenn ich wieder nüchtern bin dann geht es aber ab! Aber man muss Prioritäten setzten, eine glückliche Tochter mit Namen Julia mit ihren leuchtenden Augen zu sehen als sie ihr iPhone7 in den Händen hatte, ist mehr wert als jeder Ofen gegen die unsäglichen Kerosin-Schnüffler aus Kloten.
Wir waren heute klar besser als gestern, weil wir unseren Job fast perfekt erledigten. Die Bettler aus Kloten wurden endlich mal in die Schranken gewiesen. Ein geiler Sieg, eine geile Geburifuhre, was will ich mehr, ich entschuldige mich wegen meinen Promillen, bald geht es weiter in alter Stärke, aber diesen Absturz habe ich gebraucht.
Haltet die Ohren steif, Hardboiled SCB kommt bald wieder halbnüchtern zu Euch treuen Lesern, mein Gott schwimmen die Buchstaben auf diesem föcking Bildschirm! Also, nochmals, ein geiler Sieg, geile Tore, geile 3 Punkte, alles geil, auf dem muss man aufbauen, mein Suff wird spätestens morgen vorbei sein.
PROST!
Ich bin ehrlich mit Euch. Meine Tochter feierte heute ihren 14. Geburtstag, also war das Hockey heute nur Nebensache. Wir hatten eine schöne Feier, schade dass es ab 11.00 Uhr nur noch Weisswein gab, ich bin fadengerade umgefallen, aber immer noch fähig, einen besoffenen Matchbericht zu schreiben. Das Spiel habe ich neben Heavy Metal auf dem Tellerklub gesehen, allerdings nur Bruchstücke, zu besoffen war die Party, aber egal. Es folgt ein unhuren nüchtermer Matchbericht, der ganz sicher in die Geschichte eingehen wird.
Oder auch nicht. Also, wir waren auf der Höhe und wir erhöten das Score locker vom Hocker durch Plüsch Ferdu, Müllerbrüller, Maserati und Deckenfrau auf 0:4. Weil wir gut standen, gut angriffen und gut einlochten. Ich habe das Spiel extrem intesiv verfolgt, nach 3 Litern Weisswein war das ja selbstvertändlich. Könnte bitte jemand das Zimmer nicht mehr drehen, denn mir geht so was von Sauklatsch. Unerträglich dieser Zustand.
Also, nächste Woche starte ich mit alter Kraft in die beschissene Anti-Pause, Gopfertrammi korrigiert mich die Autokorrektur nach jedem Wort, da ich massiv angesoffen bin und mehr Fehler beim Schreiben mache als ein Fribourger beim Oralsex. Es steht ja noch der Knaller gegen Anal Prag auf dem Spiel, CHL, wenn ich wieder nüchtern bin dann geht es aber ab! Aber man muss Prioritäten setzten, eine glückliche Tochter mit Namen Julia mit ihren leuchtenden Augen zu sehen als sie ihr iPhone7 in den Händen hatte, ist mehr wert als jeder Ofen gegen die unsäglichen Kerosin-Schnüffler aus Kloten.
Wir waren heute klar besser als gestern, weil wir unseren Job fast perfekt erledigten. Die Bettler aus Kloten wurden endlich mal in die Schranken gewiesen. Ein geiler Sieg, eine geile Geburifuhre, was will ich mehr, ich entschuldige mich wegen meinen Promillen, bald geht es weiter in alter Stärke, aber diesen Absturz habe ich gebraucht.
Haltet die Ohren steif, Hardboiled SCB kommt bald wieder halbnüchtern zu Euch treuen Lesern, mein Gott schwimmen die Buchstaben auf diesem föcking Bildschirm! Also, nochmals, ein geiler Sieg, geile Tore, geile 3 Punkte, alles geil, auf dem muss man aufbauen, mein Suff wird spätestens morgen vorbei sein.
PROST!
Dienstag, 22. November 2016
Kloten fordert mit rührendem Video 21 Jahre Sperre für Schwerweh
Es war eine vieldiskutierte Szene beim Debakel-Ade-Beppo-Match vom Samstag. Die Ausgangslage: Beim Stand von 1:7 für die Flieger aus Kloten liegt ein Puck herrenlos umher, der Klotener Grassi und unser Schwerweh wollen die Scheibe erobern. Es kommt zu einem Check, der weder unfair noch überraschend war. Grassi wird hart getroffen, stürzt und kugelt sich die Schulter aus. Ob vom Check oder vom Sturz wird verschwiegen. Ist auch egal, natürlich wünschen wir dem Grassi "Gute Besserung", er wird dieses Jahr nicht mehr spielen können. Obschon es kein Foul war, läuft jetzt ein offizielles Verfahren gegen Tristan dem Schwerweh. Da er bei der Nationalliga den Ruf eines "ich rums dich weg Du Furzgegner" hat, kann man nur spekulieren, wie lange unsere #10 gesperrt wird.
Der EHC Kloten will natürlich die Gunst der Stunde nutzen, und einen Ligakronkurrenten schwächen. Aus diesem Grund hat die Bande dem Videolöffel in Übersee ein professionell produziertes Video gesendet. Der Titel des Videos lautet "Daniele Grassi - von Ambri zu Kloten und jetzt ins Spital". Hardboiled SCB hat, dank seinen Doppelagenten, das Video bereits gesehen. Ich muss ehrlich sagen: Echt Klasse gemacht. So wird es ein Wunder sein, wenn Tristan nur mit 1-3 Sperren davonkommt. Lest jetzt exklusiv Szene um Szene von diesem Meisterwerk.
Filmstart
Ein Streichorchester spielt einen schwülstigen Trauermarsch. Im Hintergrund hört man einen Sopran, der mit klirrender Stimme "Schmerzen, Schmerzen" plärrt. Dann kommt der Filmtitel, er ist blutrot gefärbt und lautet "Körperverletzung muss bestraft werden, ebenso Analverkehr".
1. Szene
Das Kamerateam läuft in die Grotto von Grassi (er will so wohnen weil er im Tessin gezeugt wurde). Man sieht aber keinen Grassi, sondern nur ein herziges Hundeli, das traurig in die Kamera schnüffelt. Dann wird der absolute Schock-Banner eingeblendet "Grassi geht mit mir nicht mehr Gassi". Tränen schiessen in die Hosen. Wirklich herzergreifend. Obschon Grassi gar keinen Hund als Haustier hat, sondern nur Silberfische.
2. Szene
3 Kinder sitzen vor dem Fernseher, sie beginnen plötzlich zu weinen wie am Spiess. Mit dem Ton im Hintergrund wird suggeriert, dass die Kinder den Check im TV sehen und ab dem zu heulen begonnen haben. Auch rührend. Die Wahrheit aber ist, dass den Kindern in der Drehpause ein Bild von Dogge Schredder gezeigt wurde, kurz vor der Aufnahme wurden die Wonneproppen gefragt, ob sie diesen Mann als Papi möchten. Deshalb die Tränen. Gut geschnitten EHC Kloten, das gibt einen Oskar. Ebenso musste die Kamera dann perfekt ausgeschaltet werden, weil die Kinder im Chor schrien "Wir wollen den Rotkopf nicht als Papi, wir wollen Wick oder Brunner als Mutti".
3. Szene
Der "Güggelifritz Hubacher" kommt zu Wort. Seine herrlichen Poulets werden nicht mehr gekauft in Kloten. Auch da sei Schwerweh Schuld. Denn die Achsel von Grassi einrenken habe ungefähr so getönt, wie wenn man ein Scheichen vom Poulet abrupfe. Hubacher muss bald Konkurs anmelden, da niemand aufgrund der grusligen Vorstellung mehr ein Poulet kauft. Es kommt eine Zukunftsvision im Video, der Güggelverkäufer und Grassi sitzen in einer Gasse und weinen, total verwahrlost, bis Brunner mit einer Zamboni kommt und ihnen über die Scheichen fährt. Diese Szene verwirrte mich etwas, aber was solls.
Ihr seht, Kloten scheut keine Mühen und Kosten, um den Schwerweh lebenslang für einen fairen Check von den Eisfeldern zu verbannen. Vielleicht kommen sie mit der Sperre durch, nicht aber mit der von ihnen vorgeschlagenen Regeländerung, dass man nur noch bei 0:0 checken darf.
Warten wir mal ab, was der Tschumpel von drüben entscheidet. FREIHEIT FÜR TRISTAN! Er wollte doch nur spielen, Gopfertamminomau!
Der EHC Kloten will natürlich die Gunst der Stunde nutzen, und einen Ligakronkurrenten schwächen. Aus diesem Grund hat die Bande dem Videolöffel in Übersee ein professionell produziertes Video gesendet. Der Titel des Videos lautet "Daniele Grassi - von Ambri zu Kloten und jetzt ins Spital". Hardboiled SCB hat, dank seinen Doppelagenten, das Video bereits gesehen. Ich muss ehrlich sagen: Echt Klasse gemacht. So wird es ein Wunder sein, wenn Tristan nur mit 1-3 Sperren davonkommt. Lest jetzt exklusiv Szene um Szene von diesem Meisterwerk.
Filmstart
Ein Streichorchester spielt einen schwülstigen Trauermarsch. Im Hintergrund hört man einen Sopran, der mit klirrender Stimme "Schmerzen, Schmerzen" plärrt. Dann kommt der Filmtitel, er ist blutrot gefärbt und lautet "Körperverletzung muss bestraft werden, ebenso Analverkehr".
1. Szene
Das Kamerateam läuft in die Grotto von Grassi (er will so wohnen weil er im Tessin gezeugt wurde). Man sieht aber keinen Grassi, sondern nur ein herziges Hundeli, das traurig in die Kamera schnüffelt. Dann wird der absolute Schock-Banner eingeblendet "Grassi geht mit mir nicht mehr Gassi". Tränen schiessen in die Hosen. Wirklich herzergreifend. Obschon Grassi gar keinen Hund als Haustier hat, sondern nur Silberfische.
2. Szene
3 Kinder sitzen vor dem Fernseher, sie beginnen plötzlich zu weinen wie am Spiess. Mit dem Ton im Hintergrund wird suggeriert, dass die Kinder den Check im TV sehen und ab dem zu heulen begonnen haben. Auch rührend. Die Wahrheit aber ist, dass den Kindern in der Drehpause ein Bild von Dogge Schredder gezeigt wurde, kurz vor der Aufnahme wurden die Wonneproppen gefragt, ob sie diesen Mann als Papi möchten. Deshalb die Tränen. Gut geschnitten EHC Kloten, das gibt einen Oskar. Ebenso musste die Kamera dann perfekt ausgeschaltet werden, weil die Kinder im Chor schrien "Wir wollen den Rotkopf nicht als Papi, wir wollen Wick oder Brunner als Mutti".
3. Szene
Der "Güggelifritz Hubacher" kommt zu Wort. Seine herrlichen Poulets werden nicht mehr gekauft in Kloten. Auch da sei Schwerweh Schuld. Denn die Achsel von Grassi einrenken habe ungefähr so getönt, wie wenn man ein Scheichen vom Poulet abrupfe. Hubacher muss bald Konkurs anmelden, da niemand aufgrund der grusligen Vorstellung mehr ein Poulet kauft. Es kommt eine Zukunftsvision im Video, der Güggelverkäufer und Grassi sitzen in einer Gasse und weinen, total verwahrlost, bis Brunner mit einer Zamboni kommt und ihnen über die Scheichen fährt. Diese Szene verwirrte mich etwas, aber was solls.
Ihr seht, Kloten scheut keine Mühen und Kosten, um den Schwerweh lebenslang für einen fairen Check von den Eisfeldern zu verbannen. Vielleicht kommen sie mit der Sperre durch, nicht aber mit der von ihnen vorgeschlagenen Regeländerung, dass man nur noch bei 0:0 checken darf.
Warten wir mal ab, was der Tschumpel von drüben entscheidet. FREIHEIT FÜR TRISTAN! Er wollte doch nur spielen, Gopfertamminomau!
Samstag, 19. November 2016
19.11.2016 SC Bern - EHC Kloten 1:8
Hatte ich meinen Mahnfinger nicht deutlich genug oben? Was sich seit 2 Spielen abzeichnete, ist leider heute in brutaler Deutlichkeit aufgezeigt worden. Als ob wir alle Fehler nun in einem Spiel nachholten, die wir eine gewisse Zeit nicht mehr gemacht hatten. Das ist natürlich die personifizierte Rattenscheisse im Schnapskaffee, was wir heute gesehen haben. So geht es gar nicht, sowas möchte ich echt nie mehr sehen. Andereseits war die letzte Schlappe (in Langnau) für uns im Nachhinein gut, da wir dann diese berühmten 9 Spiele ohne Niederlage hinlegten. Da wurde der Reset-Knopf gedrückt, genau das muss jetzt bis am Freitag auch passieren. Das Kloten uns dann so richtig durch die Scheisse zog, darf man ihnen nicht verübeln, da sie gestern ja von Zug ungefähr ähnlich vorgeführt wurden. Also, diese 1:8-Niederlage darf so niemals passieren, ist nun aber passiert, Maul abwischen und sich wieder auf die Werte besinnen, die es einem ermöglichen, ein Spiel zu gewinnen.
Das Spiel begann sehr spät, da scheinbar der Goalie der letzten 15 Jahre nicht mehr bei uns spielt. Hätte ich echt nicht gewusst. Uha uha uha. Nein, es war herzig, es war nett, und jetzt arbeiten wir aber alle zusammen am neuen Zeitalter und rüben nicht dauernd in der Vergangenheit rum. Wir starteten eher klobig in das Spiel, kontrollierten in diesem ersten Drittel die Kerosin-Lecker aber relativ gut. Die Alamrglocken schrillten bei mir aber schon recht laut, weil die Qualität der Abschlüsse einfach mangelhaft war. OK, in der Vergangenheit gab es das oft, dafür waren wir irgendwann im rechten Moment dafür bereit, die Tore zu schiessen. In diesem Drittel wurde keine Geschichte geschrieben, das 0:0 war den gezeigten Leistungen entsprechend.
Im zweiten Drittel hämmerte dann der Dampfhammer der Blamage über unsere wohlgeformten Ärsche. Erneut reihten sich Fehler um Fehler in unser Spielsystem, das waren ungeheuer grobe Schnitzer, die da gezeigt wurden. Kloten hämmerte nun drauflos, ging in Führung, schoss einen Kurzhänder, trippelte noch nach und führte plötzlich 5:0. Meine Laune war nun in den Nüssen, die sich aus Protest hinter die Leiste versteckt hatten. Leo hatte keinen einzigen Big Save, alles ging rein, er war nicht schuld aber konnte uns auch nicht retten. Das war ein jämmerlicher Auftritt unserer Buben. Aber das kann es geben, wenn man vor lauter Siegen die Niederlage nicht mehr kennt. "Irgendwie gehts dann schon" hat ja bei uns jetzt lange geholfen. Heute aber nicht. Leo wurde dann durch den 11-jährigen Aebi ersetzt. Hatten wir eine Torchance in diesem zweiten Drittel, versiebten sie wir oder spielten noch einen unnötigen Pass, es war wirklich zum Magen/Darmgrippe auflesen.
Das letzte Drittel mutierte dann logischerweise zum Plätscherspiel. Kloten erhöhte sofort auf 6:0, am Schluss hatten sie 8 Tore, unser Alkoholbeller konnte immerhin dem doofen Gerber seinen Schadaut vermiesen. Das war das einzig Positive an diesem denkwürdigen Scheissdreck-Abend. Den Rest des Drittels konnte man getrost in den Tabak murksen und anschliessend rauchen.
Genau so wenig wie die Jungs nach 9 Siegen in Serie "Helden" sind, sind es jetzt "feuchte Anallöcher". Man heute heute brutal gesehen, wie wenig es braucht, um vom Winner-Team zum Kanterniederlagenscheissdreckarschlochpässefurzschussgagel-Team mutieren kann. Wisst ihr, Taktiken interessieren mich auch nach 42 Jahren SCB nicht heftig. Aber ich spüre den Puls des Teams ohne Ende. Nein, ich messe ihn nicht an der Schwanzvene ihr Söiniggel. Und das heute war eine Niederlage mit Ansage. Neinonen wird nicht unfroh sein, denn mit jedem Sieg hören die Spieler weniger zu. Am Freitag vor dem Davos-Spiel werden die Jungs wieder an seinen Lippen hängen.
Samstag, 10. September 2016
10.09.2016 EHC Kloten - SC Bern 4:0
Nein, ich starte kein Bashing. Nein, ich wettere auch nicht gegen den Trainer. Wir müssen heute leider akzeptieren, dass wir eine wahre Grotte von Schluchtenscheisse abgeliefert haben. Wir hatten nie den Hauch einer Siegeschance und kassierten völlig verdient eine Schlappe. Kloten spielte, wie befürchtet nach dem Auswärtssieg in Zürich, auf einem Euphorie-Level. Sie liefen unseren Buben um die Ohren als hätten sie keinen Konkursbeamten auf der Tribüne. Aber man muss die Klotener auch verstehen. Noch vor 5 Monaten musste die Spieler Angst haben, dass ihre Mütter den Hintern verkaufen müssen um Geld zu generieren. Dann kommt das Sparschweinchen an die Macht, es geht weiter, man verbilligt die Verträge, appeliert an die Solidarität und steigt mit grossen Ängsten in die neue Saison. Dann verräumt man mal locker den Z und kantert danach den Schweizer Meister in den Boden. Nicht schlechter Auftakt, das muss man neidlos sagen. Aber: Es sind gerade 2 Runden gespielt, alles was jetzt ist, kann sehr schnell anders werden. Das gilt auch für uns. Die letzte Saison sollte uns das gelernt haben.
Das erste Drittel war bereits unser Untergang. Alles was gestern gut war, war heute die ausgeheulte Scheisse eines darmerkrankten Mammuts, das 10'000 Jahre tiefgefroren war und nur noch Eisklumpen kacken kann. Nicht ein Pass kam bei uns an, nicht eine Torchance konnten wir uns generieren. Wir seppelten auf dem Eis umher wie die eingefettete Sennentunschi-Sau. Wir schrien quasi bei jedem Pass "Hey, EHC Kloten, kommt, macht uns ein Tor, kommt, versucht es". Nach einem Katastrophenwechselfehler schlug es sehr früh hinter uns ein. Reaktion? Sendepause. Es ging nichts. Im Gegenteil, nach einem erneuten Bock im Stellungsspiel knallten die Kerosin-Lecker uns herrlich mit 0:2 in Rückstand.
Das zweite Drittel brachte dann etwas mehr von uns. Allerdings war dieses "mehr" ungefähr so gross wie ein verkleinerter Ameisengagel. Wir schossen zwar mehr, aber eigentlich waren das gar keine Schüsse. Der Bolzenkopf konnte ohne Schweissperle die schwarze Scheibe abwehren. Auf der Gegenseite mussten wir immer aufpassen, damit uns die Buben aus dem Zürcher Dorf nicht um die Ohren liefen. Nach dem x-ten Wurstabschluss von uns ging dann ein Konter ab, der das Spiel entschied. Kloten nutze eine Schwäche von Leon Genon schonunglos aus.
Das letzte Drittel hätte man getrost abbrechen können. Erst mussten wir den Rest einer 5-Minuten-Strafe gegen Moser überstehen um dann den Angriff zu blasen wie alben die Dorfnutte in Zollbrück. Aber das war kein "Angriff blasen", das war "wirr die Nüsse kämmen". Aber egal, ich betrank mich trotzdem. Wenigstens ich war konstant. Kloten wurstete noch einen rein, einen ganz jämmerlichen, aber es störte mich nicht mal mehr, zu sehr trank ich jetzt ins Elend. Das Spiel ist aus, wir haben kein Tor geschossen und verdient verloren. Das wird ein toller Sonntagmorgen. Gopfertamminomau. Wir waren heute schlecht, jeder, alle, alles.
Also, Panik wäre falsch, es war heute einfach die schonungslose Landung nach dem Höhenflug gegen ein NLB-Langnau. Wir müssen nun, das ist Anfangs Saison normal, auf die Suche nach der Wahrheit gehen. So gut wie es gestern schien sind wir noch nicht, aber auch nicht so schlecht wie heute. Wir ziehen einfach die Lehren aus diesem Spiel, dann war diese Niederlage vielleicht sogar nützlich. Und wenn wir so am Dienstag gegen Ambri spielen wollen, können wir die 3 Punkte bereits jetzt in den Tessin schicken ...!
Das erste Drittel war bereits unser Untergang. Alles was gestern gut war, war heute die ausgeheulte Scheisse eines darmerkrankten Mammuts, das 10'000 Jahre tiefgefroren war und nur noch Eisklumpen kacken kann. Nicht ein Pass kam bei uns an, nicht eine Torchance konnten wir uns generieren. Wir seppelten auf dem Eis umher wie die eingefettete Sennentunschi-Sau. Wir schrien quasi bei jedem Pass "Hey, EHC Kloten, kommt, macht uns ein Tor, kommt, versucht es". Nach einem Katastrophenwechselfehler schlug es sehr früh hinter uns ein. Reaktion? Sendepause. Es ging nichts. Im Gegenteil, nach einem erneuten Bock im Stellungsspiel knallten die Kerosin-Lecker uns herrlich mit 0:2 in Rückstand.
Das zweite Drittel brachte dann etwas mehr von uns. Allerdings war dieses "mehr" ungefähr so gross wie ein verkleinerter Ameisengagel. Wir schossen zwar mehr, aber eigentlich waren das gar keine Schüsse. Der Bolzenkopf konnte ohne Schweissperle die schwarze Scheibe abwehren. Auf der Gegenseite mussten wir immer aufpassen, damit uns die Buben aus dem Zürcher Dorf nicht um die Ohren liefen. Nach dem x-ten Wurstabschluss von uns ging dann ein Konter ab, der das Spiel entschied. Kloten nutze eine Schwäche von Leon Genon schonunglos aus.
Das letzte Drittel hätte man getrost abbrechen können. Erst mussten wir den Rest einer 5-Minuten-Strafe gegen Moser überstehen um dann den Angriff zu blasen wie alben die Dorfnutte in Zollbrück. Aber das war kein "Angriff blasen", das war "wirr die Nüsse kämmen". Aber egal, ich betrank mich trotzdem. Wenigstens ich war konstant. Kloten wurstete noch einen rein, einen ganz jämmerlichen, aber es störte mich nicht mal mehr, zu sehr trank ich jetzt ins Elend. Das Spiel ist aus, wir haben kein Tor geschossen und verdient verloren. Das wird ein toller Sonntagmorgen. Gopfertamminomau. Wir waren heute schlecht, jeder, alle, alles.
Also, Panik wäre falsch, es war heute einfach die schonungslose Landung nach dem Höhenflug gegen ein NLB-Langnau. Wir müssen nun, das ist Anfangs Saison normal, auf die Suche nach der Wahrheit gehen. So gut wie es gestern schien sind wir noch nicht, aber auch nicht so schlecht wie heute. Wir ziehen einfach die Lehren aus diesem Spiel, dann war diese Niederlage vielleicht sogar nützlich. Und wenn wir so am Dienstag gegen Ambri spielen wollen, können wir die 3 Punkte bereits jetzt in den Tessin schicken ...!
Sonntag, 3. Januar 2016
03.01.2016 Kloten Flyers - SC Bern 2:3 nV
Stolze 6 Punkte mehr hätten wir auf dem Konto gehabt - wenn die Spiele nur 59 Minuten gedauert hätten. Da wir aber zwei Mal den knappen Vorsprung versemmelten wie ein Zuckerbäcker an einer Pfefferparty, holten wir in diesen 2 elementaren Strichkämpfen nur 3 Punkte. OK, wir haben zumindest die Kot Flyers auf Distanz gehalten, aber der Rest der Strichmösen hat halt gepunktet und wir sind enorm unter Druck, nach wie vor. Abgesehen von dieser kurzen dramatischen Phase war es heute wieder ein sauhundmässiges Spiel von uns, unsäglich zum Zuschauen, und, das dürfen wir nicht vergessen, geleitet von wohl erblindeten Zebras mit eine Gewürzgurke im Arsch. Ein Sauhund-Penalty, der niemals einer war, konnte Stefan im Eck abwehren, die 5-Minuten-Strafe gegen Hirschhierher wegen einem unabsichtlichen hohen Stock ohne Verletzung beim Gegner war ja dann wohl der grösste Witz ever. Didier Massy war in Hochform, der ehemalige Sierre-Affe und Lugano-Scheisstyp kann seine Abneigung gegen uns halt nicht verbergen. Aber egal, es war sicher wichtig, dass wir die Verlängerung heute gewonnen haben.
Das erste Drittel war primär mal geprägt von den verblödeten Zebras, wie oben beschrieben. Ich mag es gar nicht mehr kommentieren, aber mit solchen Lutschern musst Du Dich echt nicht verwundern, dass Merkel noch an der Macht ist. Jawohl. Das ist mal ein Statement, oder? In diesem ersten Drittel spielten wir eigentlich wie Hossroden mit Rosshoden, Klo war ungefähr 3 mal gefährlicher als wir, der Stefan im Eck bewarte uns da vor gröberem Schaden. Und als wir dann mal gefährlich vor die Krutze kamen, suchten wir wie immer den unmöglichen Pass, himmelarsch wo ist mal ein Typ der Verantwortung übernimmt und einfach mal mördermässig abzieht. 2 Ziele: entweder Tor oder Gerber die Maske wegballern. Dieses Gemsenblut in unseren Jägerhosen fehlt mir einfach nach wie vor. Aber, oh Wunder, irgendwann schoss der kline kline Kouse einen haltbaren Hammer und wir waren in Führung. Fast ein bisschen pervers, ehrlich gesagt.
Im zweiten Drittel starteten wir dann wie junge Seespatzen auf Heroin. Oh was versiebten wir da für tolle Chancen, um die Klo Fighters noch mehr ins Elend zu schiessen ... klar, nach einem ersten Höhenflug kamen dann auch die Klotener etwas besser in die Suppe, aber im grossen und ganzen hatten wir das Drittel nicht schlecht im Griff - mal abgesehen von 90 Prozent Angriffen mit dem Übernamen "Wurst im Wald sucht steifen Zipfel". Alles ging gut, bis Jonathan Philemon Reichert die Scheibe wie ein Pferdegagel verlor, im eigenen Drittel wohlgemerkt, der daraus resultierende Ausgleich trieb meinen Puls auf legendäre 21 Schläge ... pro Sekunde. Dabei hätte ich den Opa fast noch gerühmt, er setzte sich 2 mal gut durch und kreierte mehr Torgefahr als in der ganzen Saison bis jetzt.
Im letzten Drittel war es dann ein Auf- und Ab-Spiel. Das Bier ging ab und Gorbs ging auf, alles Paletti, erst recht als Rüfenacht den wohl einzig durchdachten Angriff im neuen Jahr herrlich zur Führung abschloss. Danach zogen wir uns in die Schnecke zurück und mieteten auch gleich ihr Haus, gegen vorne versuchte man gar nichts mehr, das grosse Zittern konnte beginnen. Nichts da von 3:1 suchen und das Game entscheiden, man wusste: Entweder 2:1 gewinnen oder den Ausgleich kassieren. Klar passierte letzteres, 1 Minute vor Schluss, was für ein Scheissdreck. Und trotzdem: Stefan im Eck war heute 2 Punkte alleine Wert.
In der Verlängerung mussten dann die Klo Flugblätter mit einem Mann weniger beginnen. Holen wir nun den Sieg? Nach unseren jämmerlichen Powerplays, die eher einem Halmaspiel für einfingrige Affen glich? Es sah dann auch wirklich grauenhaft aus, was für ein bewegunsloses Sauhundgekratze, aber wir hatten dann auch einmal das Glück des Unfähigen, dass Moser einen abverheiten Kornackerschuss im dritten Anlauf über die Linie stocherte. Ja, habe troztdem getobt, SCB-Siege sind wichtig für meine Potenz.
Also, das Team versucht zwar vieles, scheitert aber nach wie vor an absolut ungenügend Angriffen, ungenügend Angriffsauslösungen, ungenügenden Powerplays. Im Prinzip sind wir nach wie vor unser grösster Gegner. Diese jämmerlichen Flughafensülzen hätten wir zwei Mal schlagen MÜSSEN! Aber die Meisterschaft ist kein Ponyhof, höchstens der imposante Rossschwanz davon. Weiter gehts, Playouts sind keine Lösung, und bevor wir wieder Freude haben weil wir Punkte gegen Zürich oder so holen: wir müssen gegen die Strichsöie punkten, nicht mehr und nicht weniger, nur so kommt man in die Playoffs. Ach, und noch eine wichtige Neuigkeiten: obschon ich die Kappe leicht voll habe, trinke ich ein Feierbier, jetzt, nun, now, at this moment. Der Grund: Wir haben dank den 2 Punkten nun doch tatsächlichen den ehemaligen Tabellenführer Gottéron überholt. Prost!
Das erste Drittel war primär mal geprägt von den verblödeten Zebras, wie oben beschrieben. Ich mag es gar nicht mehr kommentieren, aber mit solchen Lutschern musst Du Dich echt nicht verwundern, dass Merkel noch an der Macht ist. Jawohl. Das ist mal ein Statement, oder? In diesem ersten Drittel spielten wir eigentlich wie Hossroden mit Rosshoden, Klo war ungefähr 3 mal gefährlicher als wir, der Stefan im Eck bewarte uns da vor gröberem Schaden. Und als wir dann mal gefährlich vor die Krutze kamen, suchten wir wie immer den unmöglichen Pass, himmelarsch wo ist mal ein Typ der Verantwortung übernimmt und einfach mal mördermässig abzieht. 2 Ziele: entweder Tor oder Gerber die Maske wegballern. Dieses Gemsenblut in unseren Jägerhosen fehlt mir einfach nach wie vor. Aber, oh Wunder, irgendwann schoss der kline kline Kouse einen haltbaren Hammer und wir waren in Führung. Fast ein bisschen pervers, ehrlich gesagt.
Im zweiten Drittel starteten wir dann wie junge Seespatzen auf Heroin. Oh was versiebten wir da für tolle Chancen, um die Klo Fighters noch mehr ins Elend zu schiessen ... klar, nach einem ersten Höhenflug kamen dann auch die Klotener etwas besser in die Suppe, aber im grossen und ganzen hatten wir das Drittel nicht schlecht im Griff - mal abgesehen von 90 Prozent Angriffen mit dem Übernamen "Wurst im Wald sucht steifen Zipfel". Alles ging gut, bis Jonathan Philemon Reichert die Scheibe wie ein Pferdegagel verlor, im eigenen Drittel wohlgemerkt, der daraus resultierende Ausgleich trieb meinen Puls auf legendäre 21 Schläge ... pro Sekunde. Dabei hätte ich den Opa fast noch gerühmt, er setzte sich 2 mal gut durch und kreierte mehr Torgefahr als in der ganzen Saison bis jetzt.
Im letzten Drittel war es dann ein Auf- und Ab-Spiel. Das Bier ging ab und Gorbs ging auf, alles Paletti, erst recht als Rüfenacht den wohl einzig durchdachten Angriff im neuen Jahr herrlich zur Führung abschloss. Danach zogen wir uns in die Schnecke zurück und mieteten auch gleich ihr Haus, gegen vorne versuchte man gar nichts mehr, das grosse Zittern konnte beginnen. Nichts da von 3:1 suchen und das Game entscheiden, man wusste: Entweder 2:1 gewinnen oder den Ausgleich kassieren. Klar passierte letzteres, 1 Minute vor Schluss, was für ein Scheissdreck. Und trotzdem: Stefan im Eck war heute 2 Punkte alleine Wert.
In der Verlängerung mussten dann die Klo Flugblätter mit einem Mann weniger beginnen. Holen wir nun den Sieg? Nach unseren jämmerlichen Powerplays, die eher einem Halmaspiel für einfingrige Affen glich? Es sah dann auch wirklich grauenhaft aus, was für ein bewegunsloses Sauhundgekratze, aber wir hatten dann auch einmal das Glück des Unfähigen, dass Moser einen abverheiten Kornackerschuss im dritten Anlauf über die Linie stocherte. Ja, habe troztdem getobt, SCB-Siege sind wichtig für meine Potenz.
Also, das Team versucht zwar vieles, scheitert aber nach wie vor an absolut ungenügend Angriffen, ungenügend Angriffsauslösungen, ungenügenden Powerplays. Im Prinzip sind wir nach wie vor unser grösster Gegner. Diese jämmerlichen Flughafensülzen hätten wir zwei Mal schlagen MÜSSEN! Aber die Meisterschaft ist kein Ponyhof, höchstens der imposante Rossschwanz davon. Weiter gehts, Playouts sind keine Lösung, und bevor wir wieder Freude haben weil wir Punkte gegen Zürich oder so holen: wir müssen gegen die Strichsöie punkten, nicht mehr und nicht weniger, nur so kommt man in die Playoffs. Ach, und noch eine wichtige Neuigkeiten: obschon ich die Kappe leicht voll habe, trinke ich ein Feierbier, jetzt, nun, now, at this moment. Der Grund: Wir haben dank den 2 Punkten nun doch tatsächlichen den ehemaligen Tabellenführer Gottéron überholt. Prost!
Samstag, 2. Januar 2016
02.01.2016 SC Bern - Kloten Flyers 4:5 nV
Oh danke SCB! Man war ja schon fast auf der Euphorie-Welle nach den dramatischen Spielen im alten Jahr. Danke SCB, dass Du uns wieder brutal auf die Strichnuttenstellung gebracht hast, danke vielmals dass man nun wieder Scheisslaune hat. Was war das heute wieder für ein Gegurke in so einem elementar wichtigen Match? Ich habe ja schon gedacht, dass ich am Silverster etwas überbordet habe, jo, mein 1. Januar-Gefühl war eher flau, essen lag lange nicht drin, doch jetzt, am 2. Januar, bin ich wieder fit wie Heinz Tomato. Aber scheinbar war mein Silvester noch gar nichts wenn man die Verfassung unserer Spieler gesehen hat. Die mussten wohl alle den Magen mit einem Duschkopf auspumpen gehen und wussten heute morgen noch nicht, wo sie sind und wie sie heissen. Kloten hat den Sieg nicht gestohlen, da sie einfach normal spielten, wir hingegen die Note "Scheissdreck" für die Abwehr, den Sturm und das Powerplay einzogen. Brutal.
5 Minuten höpperleten wir, als hätte es zu Neujahr wirklich nur Geissenmilch und Mineralwasser gegeben. Da versiebten wir 2 tolle Nüsse, aber Plüsch Ferdu konnte dann mit dem Schoner einen reindrücken, da war die Welt einigermassen in Ordnung. Danach bloderte aber scheinbar der Ranzen schon gewaltig und der Kater hämmerte wieder durch die Linien. Das erste Drittel kann man gestrost mit desolatem hodensackfaltenartigem Dünschisshockey betiteln. Kloten war klar besser, organisierter, gefährlicher, und hätte der Stefan im Eck nicht 3 Hochkaräter verhindert, wäre die Ablutschparty wohl schon früher gestartet worden. Unsäglich wie die Flugblätter im Slot ungehindert zum Schuss kamen. Unsäglich! Dass der Ausgleich fiel war abzusehen, wir mussten aber schwer zufrieden sein.
Im zweiten Drittel folgte dann ein wirklich schöner Angriff, der uns die Führung zurückbrachte. Schwerweh brauchte nur noch einzunicken. Und dann? Dann folgte Stümperhockey für legastenisch veranlagte Grobmotoriker: Wir durften Powerplay spielen. Jedes Wort wäre zuviel, diesem Bschüttloch auch nur eine nähere Beschreibung zu geben. Kloten schorthänderte uns wie Schulbuben, auch das 2:3 war erbärmlich zum Einstecken. Stepanek ist ein Abpraller-Hugo, das weiss man seit 11 Jahren, gehalten hat er fast jeden ersten Schuss, aber wenn die 5 erbrechenden Menschen vor ihm dann halt die Scheibe nicht weg bringen, den gegnerischen Stock nicht unter Kontrolle haben, ja dann raschelts halt.
Im letzten Drittel, das eingermassen akzeptableste Drittel, spurteten wir dann recht cool zum Ausgleich, der Kornacker bediente Dirk König, das war ein herrlicher Ofen. Aber, das war jetzt der grosse Unterschied, es kamen vom Team NULL Emotionen wie noch gegen den Z, nichts da, der Magen erlaubte es wohl noch nicht. Kloten, schon lange nicht mehr so mutig, wusste nicht so recht, was sie wollten. Ihr zögerliches Hockey wurde dann fürs Erste von Simon der Du bist Moser 4 Minuten vor Schluss mit dem 4:3 bestraft. Als dann Kornacker das 5:3 alleine vor dem altersschwachen und trägen Gerber vergab, ahnte ich bereits schlimmes. Und es sollte dann auch kommen. Kloten glich wieder mit einem Scheissofen aus, ein Abpraller, der Wurstkopf aus der Fliegerkneipe konnte einschieben, weil niemand aufräumte. So ging es in die Verlängerung.
Da spielten Kloten langweilig, aber spannender als wir. Als sie dann kurz Druck machten, kam es - ihr erratet es - wieder zu einem Abpraller, der im Nachschuss zum Sieg verwertet wurden. Weil wir auch hier noch Magenprobleme hatten.
Also, folgendes: Seit Guy Metzger fort ist, mag das Spiel zwar etwas schöner zum Anschauen sein, aber auch nur in vereinzelten Spielen. Was gar nicht geht, ist unser Powerplay, das unter dem Metztger immerhin gut war ...! Unsäglich ist das, nicht erst seit heute, wir kriegen kein Bein mehr vor das Andere bzw. den Puck ins Drittel. Wirr. Schwach. Die Abwehr hatte wohl frei, die kamen mir heute vor wie Bergziegen, die von einem Nullgradhand-Bauer gemolken werden. Das war nicht NLA-Niveau, wenn der Gegner 3 Tore nach mehrmaligen Nachschüssen machen kann. Der Sturm genügte ebenfalls nicht, die Kanadier gingen, Berghelm war wohl noch nicht nüchtern, dann war noch Moser und dann ganz lange gar nichts. Das schlimmste aber: WO WAREN EMOTIONEN UND FIGHT? GOPFERTAMMINOMAU! Das war eine Gänseblümchen-Vorstellung für wehleidige Mönche, die gerade Max und Moritz gelesen haben und danach ab der brutalen Geschichte fest weinen mussten. DANKE FÜR DEN NEUJAHRVERSAUSTART, SCB! ICH BIN SCHWEINESAUER! Und wenn ihr morgen gegen die Kotbirnen erneut verliert, dann werde ich aber richtig grantig!
5 Minuten höpperleten wir, als hätte es zu Neujahr wirklich nur Geissenmilch und Mineralwasser gegeben. Da versiebten wir 2 tolle Nüsse, aber Plüsch Ferdu konnte dann mit dem Schoner einen reindrücken, da war die Welt einigermassen in Ordnung. Danach bloderte aber scheinbar der Ranzen schon gewaltig und der Kater hämmerte wieder durch die Linien. Das erste Drittel kann man gestrost mit desolatem hodensackfaltenartigem Dünschisshockey betiteln. Kloten war klar besser, organisierter, gefährlicher, und hätte der Stefan im Eck nicht 3 Hochkaräter verhindert, wäre die Ablutschparty wohl schon früher gestartet worden. Unsäglich wie die Flugblätter im Slot ungehindert zum Schuss kamen. Unsäglich! Dass der Ausgleich fiel war abzusehen, wir mussten aber schwer zufrieden sein.
Im zweiten Drittel folgte dann ein wirklich schöner Angriff, der uns die Führung zurückbrachte. Schwerweh brauchte nur noch einzunicken. Und dann? Dann folgte Stümperhockey für legastenisch veranlagte Grobmotoriker: Wir durften Powerplay spielen. Jedes Wort wäre zuviel, diesem Bschüttloch auch nur eine nähere Beschreibung zu geben. Kloten schorthänderte uns wie Schulbuben, auch das 2:3 war erbärmlich zum Einstecken. Stepanek ist ein Abpraller-Hugo, das weiss man seit 11 Jahren, gehalten hat er fast jeden ersten Schuss, aber wenn die 5 erbrechenden Menschen vor ihm dann halt die Scheibe nicht weg bringen, den gegnerischen Stock nicht unter Kontrolle haben, ja dann raschelts halt.
Im letzten Drittel, das eingermassen akzeptableste Drittel, spurteten wir dann recht cool zum Ausgleich, der Kornacker bediente Dirk König, das war ein herrlicher Ofen. Aber, das war jetzt der grosse Unterschied, es kamen vom Team NULL Emotionen wie noch gegen den Z, nichts da, der Magen erlaubte es wohl noch nicht. Kloten, schon lange nicht mehr so mutig, wusste nicht so recht, was sie wollten. Ihr zögerliches Hockey wurde dann fürs Erste von Simon der Du bist Moser 4 Minuten vor Schluss mit dem 4:3 bestraft. Als dann Kornacker das 5:3 alleine vor dem altersschwachen und trägen Gerber vergab, ahnte ich bereits schlimmes. Und es sollte dann auch kommen. Kloten glich wieder mit einem Scheissofen aus, ein Abpraller, der Wurstkopf aus der Fliegerkneipe konnte einschieben, weil niemand aufräumte. So ging es in die Verlängerung.
Da spielten Kloten langweilig, aber spannender als wir. Als sie dann kurz Druck machten, kam es - ihr erratet es - wieder zu einem Abpraller, der im Nachschuss zum Sieg verwertet wurden. Weil wir auch hier noch Magenprobleme hatten.
Also, folgendes: Seit Guy Metzger fort ist, mag das Spiel zwar etwas schöner zum Anschauen sein, aber auch nur in vereinzelten Spielen. Was gar nicht geht, ist unser Powerplay, das unter dem Metztger immerhin gut war ...! Unsäglich ist das, nicht erst seit heute, wir kriegen kein Bein mehr vor das Andere bzw. den Puck ins Drittel. Wirr. Schwach. Die Abwehr hatte wohl frei, die kamen mir heute vor wie Bergziegen, die von einem Nullgradhand-Bauer gemolken werden. Das war nicht NLA-Niveau, wenn der Gegner 3 Tore nach mehrmaligen Nachschüssen machen kann. Der Sturm genügte ebenfalls nicht, die Kanadier gingen, Berghelm war wohl noch nicht nüchtern, dann war noch Moser und dann ganz lange gar nichts. Das schlimmste aber: WO WAREN EMOTIONEN UND FIGHT? GOPFERTAMMINOMAU! Das war eine Gänseblümchen-Vorstellung für wehleidige Mönche, die gerade Max und Moritz gelesen haben und danach ab der brutalen Geschichte fest weinen mussten. DANKE FÜR DEN NEUJAHRVERSAUSTART, SCB! ICH BIN SCHWEINESAUER! Und wenn ihr morgen gegen die Kotbirnen erneut verliert, dann werde ich aber richtig grantig!
Dienstag, 24. Februar 2015
Kloten feierte Playout-Party
Mit diesem Artikel schliesse ich dann so langsam ab über unsere Playout-Wonneproppen. Selbstverständlich werde ich bei sich anbahnenden neune Skandalen wieder das Wort ergreifen, so wenn zum Beispiel Ambri noch nach vorne prescht und entweder Kloten oder Gottéron in den Playout-Final drängt.
Gestern war ich eingeladen in Kloten. Obschon mit dem klaren Verfehlen der Playoffs die Saison quasi im Hintern steckt, luden die Verantwortlichen der Kloten Flyers am Montagabend zur grossen Playout-Party im Festzelt "Zahnstein" bei Bülach. Es wurde eine grandiose Zelebrierung, die ich Euch hier nicht vorenthalten möchte. Nur soviel: Es war das erste Festzelt, bei dem am Feierabend noch sämtliche Holztische standen. Das lag nicht an der Musik, die war wirklich gut, aber es hatte dann halt schon etwas wenig Leute, die mitfeiern wollten. Eigentlich schade!
Gestern war ich eingeladen in Kloten. Obschon mit dem klaren Verfehlen der Playoffs die Saison quasi im Hintern steckt, luden die Verantwortlichen der Kloten Flyers am Montagabend zur grossen Playout-Party im Festzelt "Zahnstein" bei Bülach. Es wurde eine grandiose Zelebrierung, die ich Euch hier nicht vorenthalten möchte. Nur soviel: Es war das erste Festzelt, bei dem am Feierabend noch sämtliche Holztische standen. Das lag nicht an der Musik, die war wirklich gut, aber es hatte dann halt schon etwas wenig Leute, die mitfeiern wollten. Eigentlich schade!
Eröffnet wurde der Anlass von Katja Ebbestein, die ihren Hit "Playouts ist ein bisschen wie sterben" zum Besten gab, da kochte das Zelt ein erstes Mal. Danach betrat der grosse Präsi die Bühne. Er wetterte 1 geschlagene Stunde gegen den unsäglichen Modus, gegen die Liga, gegen die Schiris, gegen den ZSC, gegen sich selber und am Schluss noch gegen die erste Mannschaft. Ein starker Auftritt. Weiter wurde bekannt, dass die gesamtschweizerische Selbsthilfegruppe "Playouts - was nun?" aus Platzgründen abgesagt werden muste, da fast 8'000 Anmeldungen aus Fribourg kamen.
Danach wieder ein kurzes musikalisches Intermezzo, Eine Helene, die nach Fisch roch, war live auf der Bühne, im Z-Shirt, sie coverte den Welthit "Punktelos in die Nacht". Tosender Applaus und überall zustimmendes Nicken unter den Zuschauern.
Danach für mich der Höhepunkt: Ein Mann, gekleidet wie ein Mönch, betrat die Bühne und sang Sätze ins Publikum, die das gesamte erste Team dann ebenfalls singend wiederholte. Es tönte fast wie an einer katholischen Messe, hier ein paar Auszüge:
Mönch: "Danke Herr Gaydoul dass Du uns einen Torhüter verpflichtet hast der im alten Testament bereits erwähnt wurde".
Und das ganze Team im Chor: "Danke Herr Gaydoul dass Du uns einen Torhüter verpflichtet hast der im alten Testament bereits erwähnt wurde".
Und das ganze Team im Chor: "Danke Herr Gaydoul dass Du uns einen Torhüter verpflichtet hast der im alten Testament bereits erwähnt wurde".
Mönch: "Danke Herr Gaydoul dass Du uns den Peter Müller wieder geholt hast obschon er seit 30 Jahren keine Rennen mehr fährt".
Und das ganze Team im Chor: "Danke Herr Gaydoul dass Du uns den Peter Müller wieder geholt hast obschon er seit 30 Jahren keine Rennen mehr fährt".
Und das ganze Team im Chor: "Danke Herr Gaydoul dass Du uns den Peter Müller wieder geholt hast obschon er seit 30 Jahren keine Rennen mehr fährt".
Dann ein bewegender Moment, Denis Hollenstein steht plötzlich neben dem Mönch und singt: "Danke Herr Gaydoul dass Du meinen heissgeliebten Daddy entlassen hast obschon wir auf Rang 8 standen und danach denn Herrn Simpson samt siamesischem Zwilling engagiert hast obschon er uns direkt in die Playouts gelangweilt hat".
Und das ganze Team im Chor: "Danke Herr Gaydoul dass Du meinen heissgeliebten Daddy entlassen hast obschon wir auf Rang 8 standen und danach denn Herrn Simpson samt siamesischem Zwilling engagiert hast obschon er uns direkt in die Playouts gelangweilt hat".
Und das ganze Team im Chor: "Danke Herr Gaydoul dass Du meinen heissgeliebten Daddy entlassen hast obschon wir auf Rang 8 standen und danach denn Herrn Simpson samt siamesischem Zwilling engagiert hast obschon er uns direkt in die Playouts gelangweilt hat".
Bewegende Momente! Danach 2 Stunden Stille im Zelt. Die eine oder andere Träne wurde verdrückt.
Als Abschluss betrat dann, wie könnte es anders sein, Beatrice Eglifilet die Bühne und knallte mit "Mein Darm brennt" dann wohl den wegweisenden Text für die nächsten Wochen in die tobende Masse.
Fazit: Was für ein gelungenes Fest, die Kloten Flyers einmal mehr als Vorreiter in Sachen "mir doch egal, immerhin haben wir einen Flughafen".
Donnerstag, 12. Februar 2015
Die wahren Facts zum Gubrist-Stau von gestern
Es wurde viel geredet über die Anfahrt der Kloten Flyers nach Bern. Nicht einmal ein Reisebüro aus Hinterkappelen würde wohl eine Fahrt Zürich - Bern um diese Uhrzeit organisieren. Aber egal, das müssen die Flyers selber wissen. Tatsache ist, dass viele Unwahrheiten über den Vorfall berichtet wurden. Hardboiled SCB hat sich wie immer auf die Spuren der Wahrheit gemacht und kann Euch dank einem Polizeifoto die wahren Facts präsentieren.
1. Der Stau war provoziert. In der 5 Reihe vorne, das 16. Auto von links ... deutlich zu sehen, dass es sich um die Karre von Fige Hollenstein handelt. Scheinbar war der Moment für ihn gekommen, saubere Rache für die Entlassung zu nehmen.
2. Der Car der Flyers hat NICHT gebrannt. Die Rauchentwicklung war da, aber das war Peter Guggenmusikberg der eine Pfeife voll Gras dampfte. Nichts aussergewöhnliches.
3. Sean Fenstersims Simpson hat sich als einziger über die Verspätung aufgeregt, da ihm so viel Zeit fehlte, ins Leere zu starren.
4. Die Spieler empfanden das späte Eintreffen in Bern als Erlösung, da sie nun nur 30 Minuten von Simpson mit Anschweigen und depressiven Themen belästigt wurden.
5. Ebenfalls gefallen hat der Stau dem Herr Gay Du. Freudig soll er gerufen haben "das sieht ja aus wie an einer Denner-Kasse um die Mittagszeit!".
6. Der Gubrist-Tunnel wurde inzwischen abgetragen und steht im Garten von Victor Stancescu. Ideal als Aufenthalt wenn er Besuch von den Verwandten kriegt.
7. Martin Gerber hat jeden Final, den er gespielt hat, hemmungslos verloren. Als Trost wurde er dafür für die "Gottéron-Trophy" nominiert, die er aber trotzdem fast nicht gewinnen kann, weil immer Gottéron gewählt wird.
Für mich steht deshalb fest: Die ganze Aktion war von "Blick" organisiert, damit man sogar noch eine Anreise als Reisser-Geschichte verkaufen konnte.
Cupfinal SC Bern - Kloten Flyers 3:1 WIR SIND CUPSIEGER!
Es ist etwas spät geworden, ihr verzeiht mir, gell? Aber wenn man doch einen Titel holt, auch wenn es der Cervelat-Cup ist, dann lötet man halt ein paar Bierchen noch runter bevor man nach Hause zischt. Die ganz grosse Fuhre war es nicht, es war eine grosse Freude, klaro, aber ehrlich gesagt denke ich bereits nur noch an den Freitag, wo wir doch den Hutzenbröhnen die Pelle über die Wurst stülpen wollen. Ach ja, wichtige Meldung noch nach Fribourg: Wir haben unseren 15. Titel geholt, jaja, so kann es gehen wenn man einigermassen erfolgreich spielt, schade haben ein paar Teams den Cervelat-Cup nicht ganz so ernst genommen wie wir und Kloten. Obschon die Klo aus Ten haben meine Nerven heute sehr strapaziert, nicht wegen dem Spiel, sondern wegen ihrer Mega-Weltklasse-Lufthansa-Airbus-Planung für dieses Spiel. Man stelle sich vor: Es ist wohl das letzte Spiel in dieser Saison, bei dem die Buben was gewinnen können, und sie fahren um 17 Uhr in eine Stau rein, der ihnen die ganze Vorbereitung auf das Spiel in den Hintern presst. Hallo? 17 Uhr auf der A1 Richtung Bern? Da gibts sogar noch Stau wenn ein Eichhorn eine Eichel auf den Hammer presst. Amateure!
Aber kommen wir zum Spiel, dass uns den 15. Titel bescherte. 15 Titel! Das sind ja jetzt mal so grob gerechnet 15 Titel mehr als zum Beispiel Ajoje hat ... oder der EHC Mirchel ... oder, hmm, ist schwer, oder Fribourg? Bin mir da zwar nicht ganz sicher. Egal, also, wir haben ab der ersten Minute heute nicht gut gespielt, wir haben einfach hart gearbeitet. Vorbei war es mit dem Trauermarsch wie noch vor 2 Wochen, als wir gegen die Flugblätter wie Gonzos untergegangen waren. Heute stimmte die Einstellung, das Spielerische war erfahrungsgemäss nach einer Natipause noch nicht auf dem Toplevel. Aber es war egal, wir hatten die Flieger im Griff als gäbe es keine Flügel mehr. Torchancen gab es kaum, aber wir kamen mit unseren Angriffen immerhin vor ihr Tor, im Gegensatz zu ihnen. Es wäre fast ein 0:0-Drittel geworden, hätte da nicht der endlich wieder genesene Holldrioway nach einem Bully herrlich in den Angel geschlenzt. Dieses späte Tor war dann schlussendlich eigentlich schon die Vorentscheidung, weil die Taktik von Kloten schnell klar war: Komisch spielen, keine Angriffe zeigen und auf das Penaltyschiessen hoffen. Aber, merkt Euch das, der SCB ist KEIN Tunnel mit Stau!
Im zweiten Drittel ging es dann scorermässig mehr zur Sache. Innert ein paar Sekunden war der Pott in unseren Armen. Erst murkste Moses einen rein, danach verarschte Schwerweh die Abwehr und provozierte ein Eigentor der Marke "Hans Fenstersims kann gar nicht Sean Simpson sein, da der Simpson meistens einen Lätsch macht als hätte er Collin Muller als Assistenten-Tusse an der Bande". Das 3:0 liess dann bereits Feiergedanken hochkommen, vor allem spielte Kloten in diesem Drittel den totalen Müll zusammen. Hey, die müssen aufpassen, dass sie nicht noch in die Playouts kommen. Uha uha uha. Egal, das Drittel war durch, 3:0, der 15. Titel war griffbereit. 15 Titel! Hallo Fribourg ... 15 Titel!
Im letzten Drittel waren wir wie Immodium Akut, das berühmte Medikament wenn Dir der Darm rumpelt und Du unter wehklagenden Winden alle 3 Minuten auf den Topf musst: Wir verhinderten einfach nur noch. Allerdings ging für mich nun deutlich zu wenig gegen vorne, aber wer will es den Jungs verübeln, der 15. Titel kam immer näher! 15. Titel! Schon geil wenn man einen Verein hat, der alle paar Jahre einen Titel einhamstert. Das können sie nicht in jedem Klub sagen. Echt jetzt, es gibt Vereine, die haben bis heute nur "dabeisein ist wichtiger als siegen"-Diplome im Schrank. Soll es geben. Also, Kloten macht noch einen, war ihnen zu gönnen, dafür kriegten sie als Belohnung einen Gubrist-Tunnelführer mit allen Abkürzungen durch den Tunnel.
Also, der Cup ist hier, war toll, ganz warm wurde mir nicht bei diesem Wettbewerb, aber wenn man Titel holen kann, dann holt man sie. Schade das nicht alle Vereine so denken. Ajoje zum Bespiel. Mirchel. Oder auch Hutzenbrohn. Geniesst den Moment, aber bereits morgen bzw. heute ist mir alles egal, am Freitag muss die verbotene Stadt in unserem 15-Titel-Stadion fallen.
Aber kommen wir zum Spiel, dass uns den 15. Titel bescherte. 15 Titel! Das sind ja jetzt mal so grob gerechnet 15 Titel mehr als zum Beispiel Ajoje hat ... oder der EHC Mirchel ... oder, hmm, ist schwer, oder Fribourg? Bin mir da zwar nicht ganz sicher. Egal, also, wir haben ab der ersten Minute heute nicht gut gespielt, wir haben einfach hart gearbeitet. Vorbei war es mit dem Trauermarsch wie noch vor 2 Wochen, als wir gegen die Flugblätter wie Gonzos untergegangen waren. Heute stimmte die Einstellung, das Spielerische war erfahrungsgemäss nach einer Natipause noch nicht auf dem Toplevel. Aber es war egal, wir hatten die Flieger im Griff als gäbe es keine Flügel mehr. Torchancen gab es kaum, aber wir kamen mit unseren Angriffen immerhin vor ihr Tor, im Gegensatz zu ihnen. Es wäre fast ein 0:0-Drittel geworden, hätte da nicht der endlich wieder genesene Holldrioway nach einem Bully herrlich in den Angel geschlenzt. Dieses späte Tor war dann schlussendlich eigentlich schon die Vorentscheidung, weil die Taktik von Kloten schnell klar war: Komisch spielen, keine Angriffe zeigen und auf das Penaltyschiessen hoffen. Aber, merkt Euch das, der SCB ist KEIN Tunnel mit Stau!
Im zweiten Drittel ging es dann scorermässig mehr zur Sache. Innert ein paar Sekunden war der Pott in unseren Armen. Erst murkste Moses einen rein, danach verarschte Schwerweh die Abwehr und provozierte ein Eigentor der Marke "Hans Fenstersims kann gar nicht Sean Simpson sein, da der Simpson meistens einen Lätsch macht als hätte er Collin Muller als Assistenten-Tusse an der Bande". Das 3:0 liess dann bereits Feiergedanken hochkommen, vor allem spielte Kloten in diesem Drittel den totalen Müll zusammen. Hey, die müssen aufpassen, dass sie nicht noch in die Playouts kommen. Uha uha uha. Egal, das Drittel war durch, 3:0, der 15. Titel war griffbereit. 15 Titel! Hallo Fribourg ... 15 Titel!
Im letzten Drittel waren wir wie Immodium Akut, das berühmte Medikament wenn Dir der Darm rumpelt und Du unter wehklagenden Winden alle 3 Minuten auf den Topf musst: Wir verhinderten einfach nur noch. Allerdings ging für mich nun deutlich zu wenig gegen vorne, aber wer will es den Jungs verübeln, der 15. Titel kam immer näher! 15. Titel! Schon geil wenn man einen Verein hat, der alle paar Jahre einen Titel einhamstert. Das können sie nicht in jedem Klub sagen. Echt jetzt, es gibt Vereine, die haben bis heute nur "dabeisein ist wichtiger als siegen"-Diplome im Schrank. Soll es geben. Also, Kloten macht noch einen, war ihnen zu gönnen, dafür kriegten sie als Belohnung einen Gubrist-Tunnelführer mit allen Abkürzungen durch den Tunnel.
Also, der Cup ist hier, war toll, ganz warm wurde mir nicht bei diesem Wettbewerb, aber wenn man Titel holen kann, dann holt man sie. Schade das nicht alle Vereine so denken. Ajoje zum Bespiel. Mirchel. Oder auch Hutzenbrohn. Geniesst den Moment, aber bereits morgen bzw. heute ist mir alles egal, am Freitag muss die verbotene Stadt in unserem 15-Titel-Stadion fallen.
Montag, 9. Februar 2015
Wunderheiler für Santala - Kloten versucht alles!
Ja liebe Freunde, in zwei Tagen geht es endlich weiter, und zwar gleich gnadenlos. Zuerst der Cupfinal, danach die letzten Spiele in der Quali, danach nahtlos angefügt die Playoffs. Bei den Klotener Flugblättern sieht es wohl etwas anders aus, erst der Cupfinal, danach ein verzweifelter Kampf um den Strich, danach nahtlos in die Playoffs. Von dem her werden die blauweissen Buben mächtig motiviert sein, um den Cup am Mittwoch zu gewinnen - es wäre der grösste Erfolg seit 20 Jahren für die Flieger - um eventuell danach einer der grössten Misserfolge mit dem erreichen der Playouts zu feiern. Krass - aber mein Mitleid hält sich nach unserer letzten Saison etwas in Grenzen ...
Es tönt aber noch in andren Belangen nicht gut für die Klotener. Bei Bern melden sich Doc Holliday und Kolbenschef scheinbar wieder zurück, so dass wir mehr oder weniger komplett einlaufen können. Wenn wir denn wollen. Anders die Situation bei Kloten, sie haben ja Santala nach einem präzisen Stockschlag von Wonneproppen Holden mit einem Armbruch ausser Gefecht gesetzt gekriegt. Holden wurde mit 5 Spielsperren belohnt, für viele Leute ist das zu wenig. Aber man muss eines bedenken: Holden hat auf seiner Rabat-Karte für grobe Fouls nach der 10 Sperre nun halt einen Bonus zu Gute, da kann man halt nicht einfach die Gesetze ändern. Ihr kennt das auch, wenn ihr die 10 Pizza beim Kurier bestellt ist meistens die Elfte gratis. Auch wenn man dann die Karte eben gerade nicht mehr findet. Es geht ums Prinzip!
Aber die Kloten Flyers versuchen alles, um den finnischen Fisch fit zu kriegen. Aus diesem Grunde wurde der scharmanische Wunderheiler "Knarkender Hirsch" (s.Bild) verpflichtet. Ihm werden wahre Wunderdinge nachgesagt. Der leidenschaftliche Kiffer soll bereits unzählige Menschen von Armbrüchen befreit haben. Sein Vorgehen ist allerdings gewöhnungsbedürftig: Er bricht dem Patienten mit einem sauberen Handkantenschlag auch den gesunden Arm. Seine seit Jahrhunderten weitervererbte Theorie: Wenn beide Arme gebrochen sind fühlt es sich wieder normal und gesund an. "Best stickhandlig after this" meint der sympatische Mensch. Dazu greift er sich in den Schritt, so dass ich mich frage, ob er wohl das richtige "Stickhandling" meint?
Egal, das müssen die Flyers selber wissen. Chef Gay-Du hat den Wunderheiler übrigens in Scharmanen-City kennen gelernt, als dort eine Denner-Filiale für Schrumpfköpfe eröffnet wurde. Am besten verkauft wurde das das Mannschaftsbild der Flyers. Meine letzten Infos besagen aber, dass es dem Medizinmann nicht rechtzeitig auf Kloten reichen wird, da er vor jedem Flug das Flugzeug aus Aberglaube mit einer Kräutermischung einstreicht und dafür ungefähr 32 Wochen braucht.
Lassen wir uns überraschen und kümmern uns nicht um sie, wir geben Gas, wir geben alles und wir wollen diesen Pott. Ist doch eigentlich ganz einfach, nicht? 2 days left ...
Freitag, 30. Januar 2015
SC Bern - Kloten Flyers 1:5
Endlich durften wir mal ein Spiel erleben, das an die Kultserie "Breaking Bad" angelehnt war. Erstens breakten wir "bad", zweitens hatten unsere Jungs wohl Meth in der Blutbahn und spielten wie ein Truthahn mit Vögelhoden. Das war der genau gleiche Gurkenmatch wie das 1:5 gegen die Piller, immerhin verschenken wir die Punkte gleichmässig an alles Strichklubs. Bevor wir die Jungs aber jetzt in die Hölle schimpfen: Es sind halt jetzt die Spiele, die doof sind. Da kommt ein Strichklub, der kämpft ums Überleben, hier sind wir, wir laufen nicht mehr auf allen Kolben, das gibt halt dann solche Spiele. Entschuldbar ist es nur zum Teil, wenn schon verlieren warum dann immer mit so einer Gurkenleistung? Nach 2 Dritteln hatten wir 12 Torschüsse fertig gebracht, Kommentar überflüssig. Kloten nützt der Sieg wenig oder auch viel, die Piller erlegten die ebenfalls mit dem SCB-Sympthom kämfpenden Daffenwoser. Aber immerhin wurde der Rückstand nicht noch happig grösser.
Also, der erste Torschuss in diesem Spiel konnte Beppo nicht fangen und er wehrte ihn ab wie ein Fliegenklatscher mit zwei linken Hoden, der zweite Torschuss war drin, da hat der 5er-Block vor ihm schlecht gearbeitet. Der zweite Treffer und dritte Torschuss war dann ein Witz. Aus spitzem Winkel wurde Beppo erwischt, und ausgerechnet heute macht er die Robbe nicht sonder steht da wie eine breitbeinige Trottoirschwalbe mit Dünnpfiff. Dieses Tor könnte man als Lehrvideo für schwangere Torhüterfrauen verkaufen, Thema: "So macht man es nicht". Kurz und gut, wir waren heute so gut drauf dass uns diese zwei Mümmelöfen bereits den Rest gaben. Es kam weder eine Reaktion noch Emotionen, man spuhlte mal das Programm runter.
Im zweiten Drittel ging es genau gleich weiter. Es brach einem fast die Narbe auf der Garbe. Kein Pass, kein Angriff, kein Schuss der gut genug war, um hier erwähnt zu werden. Das Spiel gurkte hin und her. Und es muss noch gesagt sein: Kloten spielte nicht etwa gut, nein, die spielten wie der Tabellenrang 11. Traurig aber wahr. Ich schaute oftmals gar nicht mehr auf das Eis, ich überlegte mir herrliche Sachen, so zum Beispiel der bald folgende Cupfinal gegen den gleichen Gegner. Sollte da der Eishockeyverband nicht anstatt der "Kiss-Cam" eine "Blowjob-Cam" montieren? Wäre doch für das Publikum lustiger als alles auf der Welt. Gut, es kommt dann etwas drauf an, neben wem Du sitzten tust, es ist ja freie Platzwahl. Uha. Könnte böse enden. Zum Glück war dieses Drittel dann mal vorbei.
Der letzte Abschnitt brauchte dann noch die totale Demontage. Kloten schoss aufs Tor und jeder Puck war drin, immerhin hatten wir dann noch die Ehrenmeldung vom schönen Tor vom blauäugigen Schwerweh. Den Rest kann man sich in die Blowjob-Cam stossen, es war Käse mit Küngelscheisse hoch neun. Nichts ging, rein gar nichts. Aber es war auch kein Mensch auf dem Feld, der sich dagegen stemmte. Auf eine Art verstehe ich es, auf die andere Art wäre es wirklich eine Ehrensache, vor eigenem Publikum nicht gerade eine solche Nullleistung abzuliefern.
Aber eben, nicht zu fest schimpfen, es geht weiter. Dem Team ist offenbar Rang 1 nicht so wichtig wie mir. Die schlechten Leistungen in letzter Zeit kommen vielleicht gerade zum rechten Moment, nach der bald folgenden Nati-Pause gibts kein Pardon mehr, da muss der Motor langsam aber sicher auf Playoff-Takt getrimmt werden.
Abonnieren
Posts (Atom)




