Google+ Hardboiled SCB: Cup
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Mittwoch, 22. November 2017

Ein paar Dinge, die mehr interessieren als der Cup im Hockey

Natürlich, verlieren will man nie. Im Cup ist eine Niederlage gleichbedeutend mit dem Ausscheiden. Aber es gibt kaum Worte, um zu beschreiben, wie Wurst das dem gemeinen Fan ist. Wie eine Lamawurst aus Tibet. Da Hardboiled SCB mit Euch fühlt weil er selber so fühlt, habe ich ein paar Sachen, die Euch garantiert mehr interessieren als der Schweizer Cup im Hockey.

Fangen wir an mit dem neuen Wellensittich-Duschvorhang aus dem Hause "Nasser Vogel" (s. Bild). Ab sofort ist das Teil wieder bestellbar. Formschön, neuerdings auch wasserdicht. Auch noch interessant: Ein Ornithologe (Vogelkundler) hat mich noch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ich Euch sagen soll, dass wenn man zwei Vögel beim Liebesspiel überrascht, nicht sagt "oh die vögeln", nein nein, korrekt und tiergerecht sagt man da "oh, die menscheln".

Eine weiter interessante Story ist die, dass China endlich endlich den grünborstigen Waldwurzkäfer unter Schutz gestellt hat. Der grünborstige Waldwurzkäfer ernährt sich ja hauptsächlich von den Zweigen des Yangjung-Baums. Seine Ausscheidungen braucht der hellgelbe Mauerflieger (sieht fast aus wie ein Wellensittich ohne Wellen) für seine gesunde Ernährung. Packende Story.

Dann ist da noch die Versöhnung der Piller Fans mit Häsu. Freundlich haben sie geklatscht als er als bester Spieler seinen Preis abholen durfte. Für die Medien war das eine Versöhnung, nicht aber für Häsu, der (ich bin Lippenleser aus Passion, drum liebe ich, wenn Frauen Leggins tragen) nun das ganze Bieler Publikum als Hurensöhne betitelte. Egal. Ohne Hiller gewinnt der Piller. Alles gut im Seeland, mal wieder gegen uns gewonnen und noch 2 Siege zu einem Titel. Viele Bieler wissen ja gar nicht, dass man im Eishockey auch etwas gewinnen kann. Noch nie erlebt und so. Nun ist die Chance da! Klar brauchen sie unwahrscheinliches Losglück, aber immerhin!

Und weiter möchte ich noch sagen, dass ich jetzt schon fast kotze wenn ich an die Erstrunden-Cupauslosung von 2018 denke. "Der SCB spielt auswärts gegen den EHC Tägertschiwasser, was für ein Volksfest. Brech Kotz Stöhn Kopfschüttel.


Dienstag, 21. November 2017

Köpp Viertelfinale: EHC Biel - SC Bern 5:3

Wir müssen trauern. Schliesst schnell 1,3 Sekunden die Augen. So genug, Augen auf und durch. Wir sind aus dem Cup raus, weil Biel kämpfte als ginge es um eine neue Brille für MäckDonalds an der Bande. Sie waren spielerisch aber eben eine Spur besser als wir, weil wir erneut die Phase drin hatten "huch, der Puck springt mir 20 cm vom Stock weg". Und zack war ein Bieler dazwischen. Wir konnten ab und zu Druck erzeugen, aber es war irgendwie heute alles verkrampft und verknorzt. Deshalb eine verdiente Niederlage. Und der Cup lebt, so ist es ja gedacht, dass notorisch erfolglose Clubs dann trotzdem um einen Titel mitspielen können. Wenn ich mir nun einen Cupfinal Rappi vs. Biel vorstelle, im Hallenstadion Zürich vor 11 Zuschauern ... OK, das ist halt Cup. Der grosse Mann bei Biel heute war der Perverse Ätti oder wie er heisst, 2 saubere Tore gegen uns. Häsu wäre gleichweit gewesen, ebenfalls 2 Treffer, aber es nützt nichts wenn man auf der Verliereseite sitzt. Das Gute daran: Wir können immer noch das Triple holen, Meisterschaft halt. Der Cup ist Geschichte.

Wir wurden sehr früh gerückstandend heute. Die Piller hatten viel zu viel Platz und nach einer Minute waren wir im Käsekeller. OK, die Antwort kam sofort, erst moserte unser Capitano den Ausgleich rein, kurz darauf ein Traumtor von Häsu, schon führten wir. Danach ein munteres Auf und Ab Spiel, ich sah schon langweiligere Derbys. Bei uns immer mit der unglaublichen Ungenauigkeit, irgendwie wollte es nicht heute. Und wenn der Verteidiger schiessen könnte, spielt er den Pass, und wenn er nicht schiessen sollte, knallte er. Eben. Murphys Law oder wie es heisst. Der Ausgleich von Biel kam im Kraftspiel, unglaublich wie frei der Typ vor Caminada ablenken durfte. Aber wir waren 5 Minuten später, bei Spielhälfte, wieder im Geschäft, weil Häsu erneut für seinen Lieblingsklub traf. 6 Minuten später viel dann für mich die Entscheidung. Wir in Überzahl, fahrig und ungenau, wumm wumm wumm und der Shorthander glich die Partie wieder aus. Anstatt die Führung auszubauen ... tja.

Im letzten Drittel traf dann nach 4 Minuten der MäckFicker herrlich zum 4:3. Das wars dann eigentlich schon, denn unser Anrennen war vergebene Liebesmüh. Wir spielten, als wenn der nervöse Liebhaber mit seiner Angetrauten eine Nummer schieben möchte, vor lauter juflen er aber den Präservativ über die Eier stülpt. Irgendwie OK, aber trotzdem nichts. Wir bremsten uns zu oft selber. Uns als wir Leernetzten, war es dann eben wieder der perverse Ätti der uns endgültig erledigte.

Für Biel der grösste Erfolg seit dem Meisterpokal, der von Napoléon überreicht wurde, oder war es Moses? Egal. Sie wollten, wir hätten wenn es gäbig gegangen wäre. Schwamm drüber, aber diese Angriffsleistungen bringen mich langsam zur Verzweiflung. Ach ja, der Tristan hat noch einen Penalty versemmelt, das wäre dann das "wenn es gäbig gegangen wäre". Gratulation auf Biel. Bei uns alle Kraft auf den Freitag legen, ihr wisst, die Hutzenbröhne warten mit Schaum vor dem After auf uns. Eklig. Aber egal.

Sonntag, 22. Oktober 2017

Cup: HC Ambri Pieta - SC Bern 3:4 nP

Uha. Unsere Siege gleichen sich langsam wie zwei Hühnereier. Zäh beginnen, dann in Führung gehen und im letzten Drittel sich dann die ranzige Butter vom Brot lecken lassen ... so geschehen auch heute. 15 Minuten vor Schluss hatten wir das 3:1 erzielt, ein Hammer vom Häsu, aber es sollte nicht reichen da die Ambriotten noch ausgleichen konnten. Erst das Penaltyschiessen brachte uns die nächste Runde, weil Deckenfrau wieder als einziger traf und Caminada hexte wie Leo und keinen reingelassen hat. So, die unglaubliche Cup-Party hat begonnen, ich weine vor Freude. So 11 Sekunden sind um, nun interessiert es mich schon nicht mehr. Egal. Die Titelsammler aus Trottelfon sind ja bereits wieder ausgeschieden, ebenso die Nordafrikaner aus Lugagel. Schauen wir mal wen uns die Losungsfee als nächsten Gegner zieht.

Da wir bereits vor 5 Tagen in der Walascha rumgeigten, hoffte man auf ein etwas besseres Spiel als beim 1:0 Sieg. Das wurde aber nicht erfüllt. Ambri ist Zuhause immer für unangenehme Spiele gut. Als sie zu zweit am Marronifressen waren und wir doppelte Überzahl hatten, traf der ungemein tolle Pabba Ehebett zur Führung. Das hielt aber nicht lange, weil noch im ersten Drittel der Ausgleich gefallen ist. Egal. Immerhin schon doppelt soviele Tore wie am Dienstag. Caminada machte einen Top-Job, die Abwehr konnte sich bald sicher fühlen, vorne waren wir aber wieder am Zahnstocher sortieren. Fast unglaublich wie ungenau wir da spielen können.

Im zweiten Drittel tänzelte dem Anders sein Sohn total motiviert im Angriffdrittel rum und knallte herrlich zum 2:1 in die Maschen. Aber das Spiel änderte den Charakter nicht, es gab auf beiden Seite ab und zu explosive Angriffe, die aber versandeten, weil der Zweikampf verloren ging oder der Pass eigentlich ein Schuss war.

Im letzten Drittel hatten wir wieder eine Überzahl, da knallte der Häsu herrlich in den Angel. So, eben, 3:1 und noch 15 Minuten zu spielen. Nochmals eben, es reichte nicht. In der 52. Minute verkürzte die Immerkämpfer aus Ambri, 2 Minuten später stand es bereits 3:3. Deja vu, nicht?

In der Verlängerung hätte der Sack mit einer Überzahl zugemacht werden können, doch eben, immer kann man die 60 Minuten nicht überdecken. Das Penaltyschiessen musste entscheiden. Da semmelten wir wie abgedunkelte Unterhosen auf das Ambri-Tor, hatten zum Glück einen guten Caminada in der Krutze. Die Deckenfrau versenkte herrlich, das reichte zum Sieg. OK. Nächste Runde wieder der grosse Gähnkrampf, ich freue mich.

So wie die Resultate der anderen Spiele im Moment stehen, nehmen wohl einige NL-Klubs den Cup einfach nicht ernst. Skandal. OK, ein kleines bisschen Veständnis habe ich. Weiter gehts, am Dienstag gegen Lugagel wollen wir die nächsten Punkte aufs Konto löffeln!

Mittwoch, 1. Februar 2017

Gottéron mistet aus - und die Langeweile findet mit dem Cupfinal den Höhepunkt

Der Spielplan unserer Lieblingsliga ist ungefähr so rhythmisch wie ein Dampfmotor mit Furzluft drin. Unsäglich wie man so langsam in Richtung Playoffs hoppern muss. Erst am Samstag geht es weiter, wenn wir im Brüller der Runde gegen die Lioner unseren Rang behalten wollen. Man gähnt sich so richtig durch die Woche, um es endlich Samstag werden zu lassen. Dieser halb komatöse Zustand wird heute Abend noch verschlimmert, weil der Cupfinal EHC Kloten - Genf Servette HC einem die letzten Energiereserven rauben will. Was für ein Gurkenfinal, was für ein Gurkenwettbewerb, was für eine Zeitverschwendung.

Gottéron hatte da mit uns ein Einsehen, knallen sie doch ein paar lesenswerte Schlagzeilen in den Blätterwald. So verkündeten sie, dass keiner der Ausländer nächste Saison einen Vertrag kriege, und der Mann ohne Hals, den man ab und zu auch Toröffner und ganz selten Torhüter nennen kann, Conz, geniesse kein Vertrauen mehr. Man hätte schon in dieser Saison nach Verstärkung geschaut, aber der piepsige Sportchef Dubé hat schon alle Ausländerlizenzen souverän vergammelt. Und in der Schweiz eine Lösung zu finden sein nicht möglich. Zwar hätte es Torhüter mit stattlichem Hals auf dem Markt, aber das seien in ungefähr die gleichen Fliegenfänger wie der, den man jetzt schon hat.

Ein gutes Statement der Hutzenbröhne, das stärkt die Mannschaft doch ungemein, wo es doch dann bald um den Ligaerhalt gehen wird. Das muss Top sein, wenn die wichtigsten Positionen im Team sich einen Deut drum scheren, ob sie gewinnen oder verlieren, da sie ja eh abgesägt sein werden nach der Saison. So motiviert man das Team zu Höchstleistungen. Einmal mehr ein Glanzstück aus dem Westen ... uha uha uha.

Dann der Cupfinal heute. Genf Servette hat den letzten Titel in der Schweiz 1972 gewonnen. Ebenfalls den kläglichen Cup. Somit sind die Weggen also seit 45 Jahren titellos. Fast so lange wie Trottelfon. Heute Abend könnten sie das ändern. Aber mal ehrlich, will jemand von Euch die erbärmliche Fresse McSorbet lächelnd mit einem Pokal sehen? Ich nicht. Das Problem: um das zu verhindern, müsste Kloten gewinnen., Ein Verein, der im Dialekt "Chloote" gerufen wird, was auf holländisch "Hoden" heisst. Schlimm, wenn man holländische Freunde hat. Egal. Genf Servette HC hat, wenn man die Natur zur Hilfe nimmt, eine Ausstrahlung wie ein Erdhaufen, Kloten andererseits wirkt wie ein Pavian ohne Ritalin im Blut. Man muss neutral bleiben.

Würde Genf gewinnen, wären die Spieler zwar erleichtert, aber trotzdem nicht ausgelassen. McSorbet holt ja bekanntlich den Holzfuss Gurgel Benzinarsch zurück, der in der Kabine ungefähr so beliebt ist wie eine gebrauchte Damenbinde. Gewinnt Kloten, dann klatscht das ganze Stadion, es wird aber wohl das letzte Mal sein, dass in diesem Stadion jemand klatscht, da danach die Playouts warten. Da wird man sich eventuell retten können, da ja Gottéron auch mitspielen wird.

Mein Tipp: macht heute Abend etwas, was ihr schon lange auf die lange Bank geschoben habt. Räumt Euren Keller auf, putzt die Küche, nehmt die Böden feucht auf oder irgend so eine Tätigkeit, es reicht völlig, wenn ihr morgen das Resultat irgendwo lest.

Donnerstag, 24. November 2016

Dank Schweizer Cup: 65 Prozent weniger Patienten mit Schlafstörungen!

Das sind doch mal gute Nachrichten um den umstrittenen Cup im Schweizer Hockey: Eine Studie zeigt nun, dass von all den Patienten mit Schlafstörungen an einem Cup-Abend rund 65 Prozent auf jede Art von Medikamenten und Gräser verzichten können und trotzdem schlafen wie ein kleines Herrgöttli. Das spielt dem Schweizer Cup natürlich in die Hände, denn die eingesparten Behandlungskosten sind immens. Ob das dem Cup zum Erfolg verhelfen wird, ist allerdings fraglich, da neben den guten Resultaten für die Schlafgestörten noch ein störender Nebeneffekt aufgetreten ist: Kerngesunde Hockeyfans wurden am Dienstag/Mittwoch gleich reihenweise bewusstlos. Es ist unbestritten, dass dieses Phänomen nicht von einem Virus herbeigeführt wurde, sondern vom Schweizer Cup im Eishockey. Den Beweis liefert die Stadt Fribourg, die auch 1'100 bewusstlose Opfer im Strassenrand stapeln musste. In Fribourg überlebt kein Virus, der ätzende Geruch dort lässt jedes noch so schädliche Virus innert Sekunden sterben, weil die Viren sofort vor einen Zug springen. Es muss der Cup gewesen sein!

Gehen wir zurück zu den Schlafgestörten. Im Inselspital Bern waren die Erfolge überwältigend. Schwester Hildegard, eine flotte MILF aus Meckelburg-Vorpommern, war fasziniert. "Normalerweise lesen wir den Immerwachen Geschichten vor, bis sie nach Stunden endlich ein Auge schliessen können. Am Dienstag/Mittwoch haben wir nun einfach die Mannschaftsaufstellungen der Teams im Schweizer Cup vorgelesen, ich war noch nicht mal bei der 3. Linie, als es aus dem Bett schon schnarchte, als ob man einem Flusspferd einen Einlauf gemacht hätte!".  Als virtuelles Schlafmittel wurde den Patienten danach ein PC vor die Rübe gestellt, wo der Live-Stream eines Cup-Spiels übertragen wurde. Erwachten die Patienten kurz, schliefen sie nach 0.4 Sekunden bereits wieder ein. 

Das wären tolle Resultate, allerdings hebt Oberarzt Kliscko Prkvawic den Finger. "Der Schlaf war zu tief, unsere Messungen zeigten, dass es an einen bewusstlosen Zustand erinnerte, das ist nicht gut. Am Morgen erwachen die Patienten ohne Morgenlatte, was für viele äusserst unangenehm ist, mit Ausnahme wenn es eine Frau ist, sie verstehen?". Ja, ich verstehe. Blödmann.

Was heisst jetzt das für den Schweizer Cup? Nun, die Regierung diskutiert, ob man gesunde Hockeyfans während dieser Zeit ins benachbarte Ausland schicken will. Die Zuschauerzahlen würden nicht sinken, da sie ja nicht mehr tiefer sinken können als sie schon sind. Ich bin übrigens vorhin leicht eingenuckt, weil jetzt gerade die Auslosung für die Halbfinals beginnt. Sie ziehen sicher wieder ein Team, das gar nicht mehr dabei ist oder ähnlich. Egal, ich habe mich sofort geschützt. Analog dem Saver-Sex-Geleier vom Bund habe ich meine eigene "Safer-Swiss-Cup"-Kampagne gestartet. Das Motto ist: "Nur mit Präsi vor dem Fernseher sitzen". Das hilft, so guckst Du nicht.

Es ist gut, dass wir bereits morgen wieder richtiges Eishockey sehen. Die Bergmenschen kommen in die Zivilisation, ohne Murmeli-Fell um den Püntu rum. Wir haben noch was gut zu machen. Ach übrigens, am 30.11.2016 um Punkt 12.00 Uhr wird hier auf dieser Seite eine tolle Überraschung warten. Merkt Euch diesen Termin bereits jetzt!

Donnerstag, 29. September 2016

Hardboiled SCB schlägt zurück - Esst Unterhosen, Scheissepresse!

Erst schnell eine Erklärung zum Artikelbild. Warum hefte ich diesem Artikel den Torhüter von den Hutzenbröhnen an? Nun, grundlos, einfach weil ich wiedermal gegen die verbotene Stadt frotzeln will. Uha. So sieht man nach 5 Tagen Larry Huras aus. Aber nun kommen wir zum wirklich wichtigen Thema dieser Woche: Unser heroischer Cupfight in Biasca wurde von der Presse aber gar nicht goutiert. Die knappe Penaltyniederlage war zwar unglücklich, aber passiert ist halt passiert. Wenn man mit 9 Elitejunioren antritt und alles was Rang und Namen hat nicht mal in den Car einsteigen lässt, kann das halt passieren.

Nun gibt es von mir zwei Sichten. Die offizielle seriöse SCB-Fan-Sicht und die echte und ungeschminkte Hardboiled SCB-Sicht. Lasst mich hier mal beide erwähnen. Also, offiziell ist es natürlich nicht der Hammer, wenn man mit einem verrumpften Rumpfeam gegen einen B-Klub aus dem Cup geworden wird. Das habe ich schön geschrieben, nicht?

Dann kommt die ungeschminkte Hardboiled SCB-Sicht: Die Niederlage gestern ist mir sowas von schnurzpiepegal wie wenn in Saragossa eine Tomate einer dicken Spanierin in den Ausschnitt fällt. Echt jetzt. Der Cup war im ersten Jahr einigermassen interessant, im zweiten Jahr nur noch langweilig und jetzt provoziert er in mir das kalte Kotzen. Und wenn man in der ersten Runde hunderte Kilometer fahren darf um gegen ein unsägliches Scheiss-Farmteam ohne Tradition und Geschichte spielen muss, dann leckt mal Hockeyhosen. Wieso können diese Retorten-Klubs überhaupt mitspielen? Das gibts gar nicht.

Dann mal zur Klarstellung: Wenn Arno der Kufengott aller Trainerunterhosen mit seinem fernsehgeilen HCD 2 Jahre in Serie den Cup zum Witz erklärt und in der ersten Runde extra ausscheidet, gibt es mal kurze Proteste in der Presse. Sehr Kurze! Wenn Zug letzte Saison völlig demotiviert in Bern antritt und sich mit 8:4 vom Eis fegen lässt, ohne Gegenwehr, dann gibt es überhaupt keinen Protest. Also, wo genau liegt das Problem? Dieses Jahr interessiert uns der Cup eine feuchte Scheisse, wo ist das Problem frage ich nochmals? 

Wir haben viele Verletzte, eine Doppelrunde am Wochenende und nächste Woche ein wichtiges Spiel in der CHL. Wollen wir nun in den Gagel-Tessin fahren und eventuell noch mehr Verletzte heimbringen? Für einen Cup, der ungefähr den Stellenwert einer Bettwanze mit Tripper hat? Schaut Euch doch nur die Zuschauerzahlen an der Unterklassigen! Im ersten Jahr waren die Hütten voll, dann lies es schon nach und im dritten Jahr ist es bereits lächerlich wenn nicht mal 1000 Nasen in die Stadien gehen. Weil die Zuschauer schon lange bemerkt haben, dass die guten Klubs demotiviert antreten und froh sind, wenn sie wieder abreisen können.

Ich bin so froh, dass wir in dieser Sasion diesen Menstruations-Wettbewerb nicht mehr ansehen müssen. Die Finals der letzten zwei Jahre hatten übrigens den spielerischen Wert eines kaukasischen Maulesels der seit 3 Tagen nicht gekackt hat. Ich will Hockey sehen, dass mir, dem SC Bern und dem Gegner etwas bedeutet. Für Gähn-Unterhaltung kann ich auch auf Arte eine Dokumentation über ungemelkte Bergziegen ansehen, die Probleme beim Scheissen haben. Und wenn man jetzt so heftig gegen den SCB schiesst, sage ich nur eines: schaut Euch jetzt genau die Zuschauerzahlen in diesem verlutschten Cup an, wenn wir mit unserem treuen Publikum den Durchschnitt nicht auf "totaler Erfolg bei den Zuschauern" schrauben. Seht dann mal genau hin, wie kläglich dieser Wettbewerb beim zahlenden Volk ankommt. Der Schnitt wird ungefähr so hoch sein, wie wenn auf einem Schweinemarkt irrtümlich ein einhodiger Elch angeboten wird.

Der SCB hat sich für die Meisterschaft und CHL entschieden, der brutal unwichtige und noch viel mehr brutaler unwichtige und unhuren brutaler als brutal unwichtigen Cup hat man in den Wind geschossen.

RICHTIG SO! BASTA! UND SCHAFFT DAS GRÜMPELTURNIER AUCH GLEICH AB! DAFÜR GIBTS DEN SPENGLERCUP!



Dienstag, 27. September 2016

Hier steht was erst morgen steht

Das gibt nur einen kurzen Artikel, der aber eindrücklich zeigt, zu was mein Netzwerk inzwischen fähig ist. Ich wage zu behaupten, dass die NSA nur ein kleiner Sandkastenbetrieb ist, wenn man ihn mit Hardboiled SCB vergleicht.

Heute waren ja diverse Spiele im Schweizer Cup. Ja, ich weiss, fast niemand interessiert das, aber trotzdem biete ich ein reizvolles Detail an. In der Sagibachhalle zu Wichtracht spielte der EHC Wiki-Münsingen gegen den unsgäglichen EV Tram. Die Zuger nahmen den Cup zum ersten Mal in ihrer himmeltraurigen Vereinsgeschichte nun so richtig ernst und demontierten den Gegner mit 10:1 Toren. Aber das ist ja eigentlich egal und interessiert niemanden.

Doch meinem Netzwerk ist nicht entgangen, dass ein berühmter Eismeister der Online-Zeitschrift "Watson" ebenfalls in der Halle rumheboletete. Er griff massiv in die Tasten, wusste bereits dass Zug klar gewinnen werde (das Spiel lief noch) und konnte es sich selbstverständlich nicht verkneifen, auch wieder gegen den SCB zu schiessen. Schaut das Bild an, nehmt nötigenfalls eine Lupe.

Das Geile daran ist, dass dieser Artikel erst morgen in "Watson" erscheinen wird. Ihr aber könnt einen kurzen Auszug daraus bereits lesen. Mein Spitzel ging getarnt als Hotdog cool hinter den Schreiberling und tat so, als ob er das Eis fotografieren würde. Huch, Pech, nun ist halt der Laptop mit dem Artikel auch noch ein bisschen zu sehen. Uha uha uha.

Egal, Netzwerk ist Netzwerk, wer böse Wörter über den SCB schreibt muss wissen: Wir hier wissen es, bevor es überhaupt publik wird. Das ist Hardboiled SCB, das ist Kult, das ist Hockey-Geheimdienst vom Feinsten.

Mittwoch, 27. April 2016

EILMELDUNG - HCB Ticino Rockets als Gegner im Cup

Ja, Du hast schon richtig gelesen, wir spielen in der ersten Runde des Cups gegen ein Team, das ungefähr seit 2 Minuten existiert, noch kein eigenes Klub-Logo hat und sich als Farmteam von Ambri, Lugano, Biasca und Bellinzona brüstet. Also Quasi die Achse der Marronis. Wir brauchnen keine Angst zu haben vor diesem Spiel, denn wir haben dem grossen Lugano ja den Löffel so tief in den Arsch gemurkst, dass wir ein Farmteam sicher auch besiegen können.

Wo der Match stattfindet, interessiert im Moment keine Sau, irgendwo werden sie ja dann wohl spielen. Eventuell wechseln sie nach jedem Drittel ja dann das Stadion, damit alle Aktionäre was von diesem Stuhlgang haben. Die restliche Auslosung habe ich verpennt, habe noch knapp gesehen das der EHC Wetzikon das Cupfreilos Davos erhalten hat. Das ganze Highlevel-Cup-Drama findet irgendwie am 27./28.09.2016 statt, da wird es im Tessin noch gut 35 Grad warm sein. Für Genoni wird es etwas neu sein, dass er nun in einem Team ist, dass auch den Cup gewinnen will, allerdings sage ich ganz gerade raus: Das wären genau die Matches, die ein Joel Aebi kriegen sollte, wir dürfen unsere Nummer 2 nicht auf der Bank verkümmern lassen, auch er braucht Praxis.

Viel lieber wäre mir, wenn endlich der Spielplan für 2016/17 rauskommen würde, ich bin Hockeygeiler denn je, wann startet die Saison, wann gibt es die Kronjuwelen-Spiele, wann starten die Playoffs, ich finde es unhaltbar das man quasi im luftleeren Raum schwebt. Mach mal vorwärts Vögtlin, Gopfertamminomau!

Die Auslosung war übrigens ein Grosserfolg heute, 11 User waren live am Streamen und 10 von ihnen haben die Partien schon wieder vergessen.



Mittwoch, 6. Januar 2016

Cup: SC Bern - ZSC Lions 3:5

Wer weint jetzt von uns? Wahrscheinlich keine Sau. Nice to have ist der Cup, aber wenn man verloren hat, interessiert einem der Wettbewerb weniger als wenn in Fribourg eine Erdferkel duscht. Aber ich will den Wettbwerb jetzt nicht der Lächerlichkeit preisgeben, wer im Halbfinale steht, will ins Finale und basta. Begonnen hat es gut, doch unser Abbau war verreckter als in einem Kohlebergwerk, am Anfang schipperten wir fleissig hoch, dann russten wir im Bitz um her, bis wir dann fast besoffen auf das Ende warteten. Nichts neues also, 60 Minuten Konstanz sind bei uns nach wie vor nicht möglich, ebenso ein Powerplay, dass den Namen auch verdient.

Eben, gestartet sind wir wie die Feuerwehr. Der Z rübte am Anfang relativ halbmotiviert über das gefrorene Wasser, was wir dann relativ rasch ausnützen konnten. Hering schoss uns mit einem sofort abgezogenen Schlenzer in Führung, kurz darauf dopplete Dirk König mit einem unhuren haltbaren Ofen nach. Zuviel für Krähenford, er wechselte seinen 11-jährigen Torwart aus und brachte den fast 90-jährigen Baum. In diesem Drittel waren wir dem Z fast ein bisschen überlegen, wir brachten das 2:0 relativ locker in die Pause, wehrten 3 Unterzahl-Situationen ab und schnupperten noch ein bisschen am 3:0 rum.

Aber Zürich ist nicht vergebens Leader, ich spürte es schon fast auf meiner Leber, dass im zweiten Drittel nun ein anderer Wind wehen würde. Allerdings brauchte es dazu primär mal einen geilen Auftritt von der alten Schachtel Bärtschi. Er wurde nur halbbatzig angegriffen, verarschte sofort den Back vor sich und knallte herrlich zum Anschlusstreffer ein. Unhaltbar das Geschoss. Die Züzis waren nun tonangebend, bei uns semmelten die Jungs eher wieder nach dem Einzelgängerprinzip ab, der Unerschied war frappant: Zürich spielte zusammen, wir eher jeder für sich, ab und zu per Zufall gab es so ähnliche Sachen wie eine Kombination. Allerdings wäre dann die ganz grosse Chance für uns trotzdem gekommen, Zürich spielte 1:30 Minuten mit 2 Mann weniger. Aber eben, dann kommt unser unheimliches Powerplay, ich verstehe es einfach nicht und werde es auch nie begreifen. Das war kaum gefährlich, die Pässe programmiert, telefoniert, das darf einfach nicht sein mit solchen Spielern. Wird das komisch trainiert oder hatten die Jungs eine Gehirnwäsche? Oder ist das noch die Verunsicherung vom Pöggelmann Ki Busche? Das Schicksal meinte es aber noch einmal gut mit uns, als Berghelm einen reinmurkste und wir wieder mit 2 Toren führen durften. Allerdings freute man sich nur kurz, denn innert Sekunden glich dann Zurigo aus. Beide Schüsse furzten dem Stefan im Eck unter der rasierten Achsel durch. Das ging mir zu schnell, allerdings waren wir da schlichtweg überfordert, die Fehlpässe in der Abwehr waren schon beinahe dramatisch. Kurz vor Schluss des Drittels versemmelte dann Blumenkohl noch die sichere Führung, da ahnte man bereits was kommen könnte.

Und das kam dann auch. Erst plätscherte das Spiel ein wenig hin- und her, allerdings plätscherten wir da bereits deutlich panischer als der Gegner. Weil sie immer gefährlich waren im Angriff. Und Stürmer haben, die halt auch mal hemmungslos ansatzlos abziehen. So wie der unsägliche Keller, der uns 10 Minuten vor Schluss in den Po traf. Nach einer tollen 3:1-Führung waren wir nun also in Rückstand, nun hätte der Sturmlauf bestialisch gut abgehen sollen, es gab auch gleich ein Kraftspiel für uns. Aber eben. Mit einem Mann mehr mag man oft gar nicht mehr hinschauen. Was für ein Gewurste ohne Gefahr für den gegnerischen Knarst. Es sollte nicht mehr sein, auf die leere Krätze kriegten wir dann noch das 3:5. Aus aus aus ... das Spiel ist aus! Deutschland ist Weltmeister! Uha.

OK, wir müssen und sollten das sofort abhaken, der Cupfinal wird also Lasagne gegen Z sein, weil im Hallenstadion scheinbar wieder ein Anlass ist, Massenwichsen für Dattergreise oder so was ähnliches. Für uns zählt ab sofort nur noch der Samstag, wenn man bedenkt, dass wir am Freitag nicht spielen und eventuell die Strichfürze punkten, müssen am Samstag ohne wenn und aber 3 Punkte her. Allerdings wird Genf bereits sein, die sind sehr gut im Schuss. Bei uns kann man wohl nur hoffen, dass das Powerplay wie aus heiterem Himmel plötzlich funktioniert. Und die Stürmer ihre Laufwege plötzlich so wählen, dass sie nicht in den Verteidger hineinlaufen und dort auf eine Larsschnitte warten. Der Cup ist weg, jetzt alle Kraft in die Meisterschaft, ich will schliesslich den 14. Titel. Uha.

Donnerstag, 26. November 2015

Cup-Halbfinal: Ach, so spannend, wieder gegen die ZSC Lions (gäääähn)

Ja, alles hat gut geklappt heute bei der unheimlich tollen Auslosung für die Halbfinalspiele im Schweizer Köp. Zwar kam als Losfee nicht Widmer-Schlumpf  und zog mit ihrer verblocherten Pofurche die Bälle, nein, eine sehr adrette Glücksfee war im Studio, sie sah etwas aus wie die Ferenberg Lexe, nur nicht so dick. Die Auslosung fand im Darkroom der Blickredaktion statt, auch ein Notar war dabei, der dieses Mal sogar alle Kugeln mit den richtigen Namen bestückt hatte. Viele Leute hatten ja Angst, dass die Glücksfee plötzlich Partien wie Rappi vs. Gottéron und SCL Tigers vs. Biel ziehen würde, aber nein nein, heute hat immerhin das geklappt.

Genau wie im letzten Jahr kann der Z nicht Zuhause spielen, da das Hallenstadion am 5./6. Januar durch Justin Bieber oder einem sonstigen pupertären Schreihals besetzt wird. Wie letztes Jahr. Gäääähn.  Der Z wurde dann auch wirklich als Heimklub gezogen, und wir, wie letztes Jahr, wurden als Gegner zugelost (extrem gähhhhhhn). Also musste man die Partie umkehren, wir spielen nun Zuhause gegen den Z, wie letztes Jahr (gäääääähn). Die Saisonabis werden gültig sein, auch wie letztes Jahr (schnaaaarch, laut gäääähn, grunchz). Und falls wir den Z bodigen wie letztes Jahr (schlafkrank, gäääääähn, Kopfkissenknutsch), werden wir wahrscheinlich im Finale auf Kloten treffen, ihr habt es erraten, wie im letzten Jahr (vor Müdigkeit umfall, gääääähn, nagelfeil, pfeiff, schnarch). Ist einfach geil der Schweizer Cup, er bietet so viel Abwechslung wie eine Nespresso-Maschine, die Kapsel oben ist leicht anders gefärbt, aber unten kommt immer das Gleiche raus.

Nun gut, wir schlucken auch das, nach unserer Leistung gestern sind wir nicht mehr unbedingt Favorit, aber als positiver Hansli sage ich einfach: 3 Spiele, 3 Siege, Lars holt die Punkte und Siege mal gar nicht so schlecht rein. Das liegt sicher auch am neuen Sportchef Schattlä Lexu, der frischen Wind in die gurkigen Gelenke brachte und uns bereits den Zuckigen eingekauft hat.

Aber egal, es geht weiter, morgen am Morgen kriegt ihr selbstverständlich eine Vorschau auf das immer wieder faszinierende Derby Mensch gegen Tier oder Kultur gegen Acker oder Jeans gegen dickgerippte Manchester-Hosen oder gepflegte Genitalien gegen ungewaschenen Riesenbusch. Kurz: SC Bern gegen die SCL Tigers. Und als absoluter Hammer folgt dann morgen Nachmittag bereits auch schon  die Vorschau für die Promille-Fahrt mit dem Extrazug nach Davos. Ich bin happig nervös, trainiere meine Leber schon seit Wochen mit Jogurt, nein halt, Yoga heisst das oder so. Ich freue mich aber auch auf die Bahnreise selber, die Landschaft und so, ich freue mich sehr dass ich zum ersten Mal in meinem Leben die Kirche von Wasen 3 mal sehen werde, das ist doch weltberühmt geill? Und dann die Passage entlang dem Genfersee, all die Weinberge, ich kriege Gänsehaut. Ebenso war ich noch nie auf dem Gotthard, hach, ich werde Euch tausend Bilder präsentieren können!


Übrigens ist die Webseite www.hardboiledscb.ch nun fast fertig, es fehlt noch ein Tool für Fotos, aber das bauen ich auch noch bald ein, die Seite ist informativ, übersichtlich, grandios konzipiert, mit allem was das SCB-Herz begehrt, mit allen Berichten von Fatschebuk, Spielvorschauen, man muss sich nicht registieren umd darauf zu schnüffeln, erst wenn man hochstehenden Schwachsinn auf das Forum oder Kultbuch posten will, muss man mit Email und Password eine kurze Registration machen (brauchts wegen Spam-Scheiss).  Wie gesagt, ein Dialog dort ist fast bequemer als auf FB, es freut mich wenn ich Euch auch dort antreffe! 

Mittwoch, 25. November 2015

25.11.2015 Cup: EHC Visp - SC Bern 2:3 nP

Eigentlich wollte ich ja schreiben: Ja, mächtiger SCB, ihr habt den Wespen aus Visp aber gehörig den Dackel rasiert, ihr habt ihnen quasi den Sepp in den Blatter gesteckt, hätten sie auch verdient die immersaufenden Eseffen! Bis mir in den Sinn kam, dass wir heute grauenhaft gespielt haben und nur weitergekommen sind, weil der Walliser Hirschierher als einziger seinen Penalty in die Maschen setzte. Das hat mir die Freude an meinem geilen Einleitungssatz dann doch ziemlich aus dem Kropf gewindet. Egal, dann muss ich halt hier ohne grossen weltpolitischen Vergleiche über ein Kampfspiel berichten. Es ist schon so: Der Cup ist vor allem mal für die Unterligensaubomben witzig, für uns eher nicht, aber was solls, wir gehen weiter!

Also, wir brauchen wohl wirklich mal eine Peniscrème die den Orgasmus verzögert. Unglaublich, wir kommen immer zu früh. Viel zu früh. In Rückstand. Auch gegen einen NLB-Durchschnittsklub lassen wir relativ früh einen in das eigene Netz, ich hatte schon gedacht mit dem Lars Lachs hätte das nun ein Ende, aber scheinbar nicht. Das 1:0 konnte nicht sooo beunruhigen, da der Kornacker auf Pass von Dirk König den Ausgleich rasch erzielen konnte. Ich sage der #8 immer noch Dirk König, da ich mich weigere, nach seinen Leistungen ihm einen kandadischen Slang in den Namen zu geben. Für mich spielt der wie eben Dirk König vom Stangassinger EV Swartokowiki Eislauf aus Kärnten. Aber egal. 1:1 und sonst ging nicht mehr viel, das Drittel war zu Ende und meine Nerven überhaupt nicht, weil es eben Cup ist.

Im zweiten Drittel gingen wir dann relativ rasch in Führung, der Berghelm schlenzte wieder einen rein, der kommt scheinbar, im Gegensatz zu Dirk König, so langsam aber sicher in Fahrt. Es sind nicht die Scorepunkte die ich damit meine, sondern das Durchsetzungsvermögen und den Speed. Wir kachelten das Game dann relativ fahrig kontrolliert durch die Silikon-Berge im Wallis, allerdings verpassten wir hier die leichte Vorentscheidung. Wie immer wenn wir anlaufen, sieht der gegnerische Goalie aus wie Ron Hextall Tretjak Tosio. Es war aber Schoder, das sich so schön reimt auf Koder, der beim ZSC und bei Langnau, naja, sagen wir: einfach ein bisschen mitspielen durfte. Vor ungefähr 10 Jahren oder mehr. Aber egal, es wäre ja noch gegangen, aber dass wir dann den Ausgleich noch fressen mussten, hat mich dann schon etwas zornig gemacht.

Das letzte Drittel war dann etwas dominanter von uns, allerdings mussten wir immer aufpassen, die hochgesoffenen Walliser versuchten immer, den entscheidenden Konter zu setzten. Wir scheiterten aber dann an unserer erneut schlechten Schussgenauigkeit und an der fehlenden Übersicht. Es musste in die Verlängerung, hat mich nicht sooo schockiert, ist halt Cup, die Unterklassigen secklen verreckter als wenn sie in die NLA aufsteigen müssten. In der Verlängerung hatten wir es dann relativ grob im Griff, allerdings seckelte uns die Zeit wie der Bolt, oder wie der gedoppte Gepard heisst, total davon. Wir mussten ins Penaltyschiessen. Das fass ich mal so zusammen: Gschwelti hielt alles, geil von ihm! Bei uns liefen 4 Schützen an, die allesamt relativ schwach scheiterten. Besonders hervorheben möchte ich doch hier den Versuch von Dirk König, ehemaliger Thekensäufer aus Hamburg. Sein Penalty war sowas von schwach, dass die NHL beschlossen hat, ihn aus sämtlichen Registern zu streichen. Egal, Sieg ist Sieg.

Die Auslosung für diesen unheimlich erotischen Wettbewerb wird am Freitag 12.00 Uhr stattfinden, ich habe noch Willy Vögltin getroffen bei der Müllverbrennung Visp, er hat mir gesagt dass als Losfee Widmer-Schlumpf im Tanga die Kugeln mit ihrer Pofurche ziehen wird. Na toll. Weiter hat der Herr Vögtlin mir noch gesagt, dass wir wahrscheinlich gegen Fribourg-Gottéron den Halbinfal spielen werden. Gopfertammi. Hornochsen. Oder ziehen sie uns nun Rappi als Gegner? Uha uha uha.

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Swiss Ice Hockey entschuldigt sich - und wiederholte die Ziehung um 22.00 Uhr nochmals

Ja, das war echt peinlich heute. Ihr wisst es, auf Hardboiled SCB habe ich ja schon erste Witze darüber gezogen. Bei der heutigen Ziehung kam es zu einem Lapsus, da mit Trottelfon ein Klub für die Viertelfinal des Cups gezogen wurde, der gestern nach einer Kanterniederlage in Lausanne ja eigentlich schon ausgeschieden war. Ich habe bis jetzt ungefähr 312'987 Ziehungen von Cuppartien, mehrheitlich Fussball, live gesehen und hatte es oft bewundert, wie reibungslos und korrekt das alles funktioniert hat. Bis dann eben heute Mittag die Ringier-Klicke mit dem Herrn Vogelin zuschlugen. Als erstes zog man mit den Hutzenbröhnen einen Verein, der gestern ausgeschieden war. Schlimmer aber war, dass man nicht sofort reagierte und den ganzen Käse noch fertig ausgelost hat. Der normale und biertrinkende Hockeyfan hatte da schon lange einen Anfall, weil glaube ich jede Sau bemerkt hat, dass da was nicht stimmen kann.

Swiss Ice Hockey hat nun auch die zweite, um 13.00 Uhr durchgeführte Ziehung als ungültig erklärt, da laut Statuten 63 Minuten zwischen einer Wiederholung der Ziehungen sein müssten. Man setzte sich hin und verlegte die 3. Ziehung auf 22.00 Uhr, damit auch niemand mehr zuschauen konnte. In den vergangenen Stunden verarbeitete man die Peinlichkeit einigermassen, büsste Gottéron mit 12'000 Franken weil sie illegal im Topf waren, büsste den Sportchef von Gottéron, Chrigu Dubé, mit 120'000 Franken weil er zugelassen hat dass Gottéron illegal im Ziehungstopf war. Zum Schluss büsste man dann noch Gottéron mit 1'200'000 Franken, einfach so, weil sie Fribourger sind. Harte Urteile, aber das Gesetz kennt da halt keine Gnade. Auch wenn Fribourg sich seit den Dinosauriern einen Titel wünscht, so gehts natürlich nicht. Wer verliert ist weg, sollten sie ja eigentlich aus den Playoffs bestens kennen.

Aber nun ist alles im Lot, die Ziehung wurde inzwischen unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchgeführt und wurde so eben der Öffentlichkeit präsentiert. Es sei alles mit rechten Dingen zugegangen, wurde man von Schiss Ice Hockey beruhigt. Damit Gottéron nicht wieder bescheissen kann, hat man einen Notar aus Düdingen genommen, die Zieh-Fee war ein Erdferkel aus Fribourg selber und als Glücksfee hopperte Schüschu im Balettröcklein über die Bühne. Schade gibts keine Bilder.

Die Paarungen, die nun ohne Bertrugsversuche und Schlampereien ausgelost wurden, seht ihr auf dem beigelegten Bild. Irgendetwas kommt mir zwar noch spansich vor, aber ich bin zu müde um nachzudenken, ich werde mich morgen dazu äussern.

Dienstag, 27. Oktober 2015

27.10.2015 Cup: SC Bern - EV Zug 8:3

So, an diesem nebligen Abend waren wir also für einmal nicht vernebelt wenn es gegen die Tramschienen aus Zug ging. Endlich wieder mal ein Heimsieg gegen die Fürze, das hat von dem her gut getan. Es war ein unterhaltsamen Spiel, das aber leider den tierischen Ernst vermissen liess. Das Resultat sagt ja wohl alles aus über die Einstellung der Innerschweizer. Sie spielten jetzt wirklich mal so bewusstlos wie sie gecoacht werden. Quasi ein Kreisel-System ohne Herz. Sie hätten den Sieg genommen wenn er denn einfach so gekommen wäre, aber als sie hintendrein lagen, zeigten sie nur kurz ein Aufbäumen und liessen sich dann abschlachten wie besoffene Grashalme in einem Kuhmagen. Oder hatten sie den Herrn Hürlimann als Getränkeaufbereiter engagiert? Nein, kann nicht sein, dann hätten sie alle Schmerzen im Füdi. Mir ist es egal, ich bin auch nicht unbedingt Cup-Fanatiker, aber ich kann diese Einstellung nicht ganz nachvollziehen. Wenn Davos den Cup sausen lässt, ja dann OK, die fahren aber ungefähr alle 3 Jahre einen Meistertitel ein ... wieso gerade die notorisch erfolglosen Versager (Zug war 1997 das letzte Mal weiter als im Halbfinale ... was für ein Triumph ...) dann nicht mal die Motivation finden, immerhin auch nur einmal einen Pokal in die Vitrine zu stellen ... keine Ahnung. Aber ist mir auch Wurst, wir sind weiter, haben sie auseinander gesemmelt, dazu attraktive Tore geschossen, der Abend war für mich OK.

Also, es ging gut los. Irgendwie sind unsere Jungs etwas spritziger geworden, habt ihr auch den Eindruck? Das Tempo wird bereits in den ersten Metern des Angriffs gewonnen, die Zweikämpfe gewinnt man wie schon gegen Gottéron dank Hirn und Energie, zudem variert man nun das "ich bolze auf das Tor Du Saubock von Goalie" etwas flexibler und streut nun gute Pässe ein, die dann auch ankommen. Es sah nicht schlecht aus, und wir wurden bald belohnt. Watsch Batsch und wir lagen 2:0 in Führung, 2 typische Boucher-Tore, die man dann eben auch schiessen muss. Zug war 2 x gefährlich, Beppo parierte, ansonsten war von ihnen wenig zu sehen.

Im zweiten Drittel folge dann der endgültige Beweis, dass die Kirschtorten es schleifen liessen. Erst erhöhten wir durch ein TRAUMTOR von Bidu dem Gegerbten auf 3:0, danach liessen wir es aber etwas in die Hosen rasseln und kassierten einen jämmerlichen Shorthander. Hoffnung für Zug? Klar, der bewusstlose Kreis wechselte nach diesem Tor den Stephan gegen einen pubertären Grabscher aus ... ja klar, alles klar. Den Anschlusstreffer konterten wir dann mit schönen Toren, aber auch mit haltbaren Toren. Ende dieses Drittels führten wir dann mit 6:2 und spielten nun auch mit Geschwelti, weil Beppo Probleme mit seiner Maske hatte. Ist klar, das Teil aus dem Jahr 1912 wird halt nun langsam altersschwach, Ersatzteile dafür gibts nur noch auf Ebay oder bei Spiess-Hegglin. Egal.

Das letzte Drittel war dann noch so intensiv wie eine Federmassage von einem Hirschkäfter, es rudelte und budelte, wir knallten noch 2 in die Krätze und kassierten nur noch den Einen, so dass wir uns mit 8:3 in die nächste Runde gebombt haben. Ein Spiele ohne grosse Geschichte, der angekündigte Cupknüller wurde zum einseitigen Innerschweizerschlachten, aber ganz ehrlich gesagt ist es mir wirlich egal, wer die Motivation nicht findet soll ausscheiden und sich vielleicht nur kurz überlegen, warum man es in den Playoffs dann auch nicht auf die Reihe bringt. Vielleicht weil man zu wenig übt? Egal. Gilt auch für Lugagel.

Egal, der Cup ist mal vorbei, wir sind noch drin, und am Freitag folgt der Brüller gegen Davos. Die Woche hat gut begonnen, es darf so weitergehen! Abtreten!

Donnerstag, 1. Oktober 2015

30.09.2015 Cup: SC Langenthal - SC Bern 2:3

Warum kommt dieser Bericht so spät?? Na?? Na??? Nein, es hat ganz andere Gründe als ihr Euch in Euren intimsten Träumen vorstellen könnt. Ich Riesensack komme also auf die glorreiche Idee, das neue Betriebssystem für meinen iMac runterzuladen. Ist ja heute um 19 Uhr erschienen. Fazit: Da offenbar noch Millionen von Apfel-Affen das auch machten, ist gerade jetzt mein PC endlich wieder gebrauchsfertig. OK, immerhin läuft alles, sieht auch schick aus und so. Das Betriebssystem heisst ja El Capitan, also quasi Plüsch. Kult mein Betriebssystem heisst Plüsch. Ab sofort. Und mein PC kommt von Apple, ja heisst Apfel, das passt auch hervorragend zum Zustand meines Lieblingsvereins.

Ich muss ganz ehrlich sein und zugeben, dass ich heute keine Sekunde gesehen habe. Nichts. Warum? Nun, ich habe Ferien, und da will man ja die gute Laune so lange wie möglich behalten. So wie ich den armen Leuten in diversen Foren ab den Lippen gelesen habe, war es heute wieder eine grauenhafte Vorstellung ohne Niveau und Spielwitz. OK, im Cup muss man mal einfach weiterkommen, siehe Davos und so, und ein Gemurkse war es nicht nur in der Schoren-Alfred-Bohren-Halle. Andere Klubs tun sich ebenfalls schwer wenn der Underdog auf 120 Prozent läuft. 

Was mich aber nervt: Gerade wir, nach 4 Scheiss-Niederlagen auf Rang 10 einquartiert, sollten nun wirklich jedes Spiel dazu nützen, um endlich die immer wieder in den Zeitungen flachgefurzten Thesen von "wir brauchen 10 Spiele um die Linien zu finden" und "9 neue Spieler einbauen, das ist schwerer als ein 10'000 Teile Puzzle von einem Bierdeckel". Wenn man noch schlimmer abmurkst als in den letzten Spielen, dann läuft wirklich irgendetwas gegen den Senkel. Zudem schrillen bei mir die Alarmglocken, wenn ich sehe, dass die beiden talentierten und guten Jungen (Hirschhierher und Brüllermüller) kaum mehr Eis kriegen.

Aber eben, ich war nicht live vor Ort und konnte keine TV-Bilder sehe da der Onkel Blick lieber das Furzspiel Kur gegen Zettland zeigten. Meine gnadenlose Kritik (vielleicht ja auch wieder erotisches Lob, wer weiss) wird ab Freitag wieder über diesen Äther zischen. Und ich sage Euch ganz ehrlich: es fehlt bei mir nicht mehr sooo viel, bis dass ich schreibe und fordere und mit Megaphon rausröhre: Jetzt muss was gehen! Lange und genug geredet wurde jetzt, es wäre jetzt an der Zeit, Leistung zu zeigen. Wenn das nicht mehr möglich ist, muss man an der Bande dann halt den eigentlich doofen Weg des Neubeginns anstreben. Wie gesagt, ich wäre noch gerade frei bis im April, ein Engpass würde das nicht geben, ich könnte aber ab und zu am Dienstag nicht, da ich da am Strickkurs (Hodenwärmer aus Wolle) bin.


Mittwoch, 29. April 2015

Erneuter Mauschelverdacht bei Auslosung: SC Lyss mit quasi Freilos

Ja, dem Eishockeyverband werden wohl bald die Ausreden fehlen. Nachdem schon letzte Saison ein paar Gerüchte im Umlauf waren, dass an der Auslosung zum Schweizer Cup nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sei, lieferte die 1/16-Final-Auslosung für die 1. Runde am 30. September nun bereits wieder Futter für die Verschwörungstheoretiker. 

Der SC Lyss, ein Liebling des Verbands, weil sie nicht so sind wie Biel, kriegt einfach so per Zufall das Freilos Gottéron zugelost - was für ein Zufall. Alle Vereine haben Geld geboten, damit sie Gottéron in der 1. Runde kriegen, ist klar, da kommst Du weiter ohne dass Du weisst warum. Sie haben und werden nie etwas gewinnen, eben, ein Freilos im klassischen Sinne.

Der SC Lyss hat ja mal sogar an der Pforte zur NLA gepoppert, 1992 war das. Sie stiegen aber dann aus der NLB ab und sind seitdem ein 1. Liga-Verein. Es ist wohl der einzige Verein der Welt, wo die Sektion der Damen erfolgreicher war als die Herren, die Damen wurden 3 x Schweizer Meister. Für mich ist nach dieser Auslosung klar, dass Lyss (wird übrigens wie Aegypten ausgesprochen) vom SEHV gepuscht wird.

Wir hingegen kriegen einen Hammerbrocken, klar doch, da wurde nicht gemauschelt. Als Titelverteidiger gleich gegen die Legenden aus Langenthal ist auch nicht unbedingt ein Wunschlos. Langenthal, das in der oberaargauischen Sprache als Langedu ausgesprochen wird, kennen wir ja noch aus unseren B-Zeiten. Allerdings ist die Eishalle Schoren mir nicht in bester Erinnerung, haben wir doch dort in der B ein paar Mal grob abgelutscht. Der Vorteil wird sein, dass wir zwar einen NLB-Gegner haben, aber dafür eine Halle die auf dem neueren Standard ist als eine Bude eines 1.-Liga-Vereins. So wegen Verletzungsgefahr weil diverse Banden in den tiefen Ligen auf Kniehöhe enden. Und so.

Also, die 1. Runde ist ausgelost, nun möchte ich bis am 30. September nichts mehr von diesem Cup hören, viel mehr freue ich mich wenn denn mal endlich ein Transfer in Sachen Ausländer bei uns in die Zeitung geschrien werden würde. Egal.

Ich fllog heute Morgen übrigens schnell auf Lugano, ich bin einer skandalösen Story auf der Spur. Ich habe mich gefragt, warum die Palmenfürze seit Jahren nichts mehr erreichen, dank meiner Feinfühligkeit konnte ich dort einiges aufdecken, das Euch vom Stuhl hauen wird! Morgen, hier, exklusiv, auf dieser Seite, nicht verpassen!

Donnerstag, 12. Februar 2015

Die wahren Facts zum Gubrist-Stau von gestern

Es wurde viel geredet über die Anfahrt der Kloten Flyers nach Bern. Nicht einmal ein Reisebüro aus Hinterkappelen würde wohl eine Fahrt Zürich - Bern um diese Uhrzeit organisieren. Aber egal, das müssen die Flyers selber wissen. Tatsache ist, dass viele Unwahrheiten über den Vorfall berichtet wurden. Hardboiled SCB hat sich wie immer auf die Spuren der Wahrheit gemacht und kann Euch dank einem Polizeifoto die wahren Facts präsentieren.

1. Der Stau war provoziert. In der 5 Reihe vorne, das 16. Auto von links ... deutlich zu sehen, dass es sich um die Karre von Fige Hollenstein handelt. Scheinbar war der Moment für ihn gekommen, saubere Rache für die Entlassung zu nehmen.

2. Der Car der Flyers hat NICHT gebrannt. Die Rauchentwicklung war da, aber das war Peter Guggenmusikberg der eine Pfeife voll Gras dampfte. Nichts aussergewöhnliches.

3. Sean Fenstersims Simpson hat sich als einziger über die Verspätung aufgeregt, da ihm so viel Zeit fehlte, ins Leere zu starren.

4. Die Spieler empfanden das späte Eintreffen in Bern als Erlösung, da sie nun nur 30 Minuten von Simpson mit Anschweigen und depressiven Themen belästigt wurden.

5. Ebenfalls gefallen hat der Stau dem Herr Gay Du. Freudig soll er gerufen haben "das sieht ja aus wie an einer Denner-Kasse um die Mittagszeit!".

6. Der Gubrist-Tunnel wurde inzwischen abgetragen und steht im Garten von Victor Stancescu. Ideal als Aufenthalt wenn er Besuch von den Verwandten kriegt.

7. Martin Gerber hat jeden Final, den er gespielt hat, hemmungslos verloren. Als Trost wurde er dafür für die "Gottéron-Trophy" nominiert, die er aber trotzdem fast nicht gewinnen kann, weil immer Gottéron gewählt wird.

Für mich steht deshalb fest: Die ganze Aktion war von "Blick" organisiert, damit man sogar noch eine Anreise als Reisser-Geschichte verkaufen konnte.






Cupfinal SC Bern - Kloten Flyers 3:1 WIR SIND CUPSIEGER!

Es ist etwas spät geworden, ihr verzeiht mir, gell? Aber wenn man doch einen Titel holt, auch wenn es der Cervelat-Cup ist, dann lötet man halt ein paar Bierchen noch runter bevor man nach Hause zischt. Die ganz grosse Fuhre war es nicht, es war eine grosse Freude, klaro, aber ehrlich gesagt denke ich bereits nur noch an den Freitag, wo wir doch den Hutzenbröhnen die Pelle über die Wurst stülpen wollen. Ach ja, wichtige Meldung noch nach Fribourg: Wir haben unseren 15. Titel geholt, jaja, so kann es gehen wenn man einigermassen erfolgreich spielt, schade haben ein paar Teams den Cervelat-Cup nicht ganz so ernst genommen wie wir und Kloten. Obschon die Klo aus Ten haben meine Nerven heute sehr strapaziert, nicht wegen dem Spiel, sondern wegen ihrer Mega-Weltklasse-Lufthansa-Airbus-Planung für dieses Spiel. Man stelle sich vor: Es ist wohl das letzte Spiel in dieser Saison, bei dem die Buben was gewinnen können, und sie fahren um 17 Uhr in eine Stau rein, der ihnen die ganze Vorbereitung auf das Spiel in den Hintern presst. Hallo? 17 Uhr auf der A1 Richtung Bern? Da gibts sogar noch Stau wenn ein Eichhorn eine Eichel auf den Hammer presst. Amateure!

Aber kommen wir zum Spiel, dass uns den 15. Titel bescherte. 15 Titel! Das sind ja jetzt mal so grob gerechnet 15 Titel mehr als zum Beispiel Ajoje hat ... oder der EHC Mirchel ... oder, hmm, ist schwer, oder Fribourg? Bin mir da zwar nicht ganz sicher. Egal, also, wir haben ab der ersten Minute heute nicht gut gespielt, wir haben einfach hart gearbeitet. Vorbei war es mit dem Trauermarsch wie noch vor 2 Wochen, als wir gegen die Flugblätter wie Gonzos untergegangen waren. Heute stimmte die Einstellung, das Spielerische war erfahrungsgemäss nach einer Natipause noch nicht auf dem Toplevel. Aber es war egal, wir hatten die Flieger im Griff als gäbe es keine Flügel mehr. Torchancen gab es kaum, aber wir kamen mit unseren Angriffen immerhin vor ihr Tor, im Gegensatz zu ihnen. Es wäre fast ein 0:0-Drittel geworden, hätte da nicht der endlich wieder genesene Holldrioway nach einem Bully herrlich in den Angel geschlenzt. Dieses späte Tor war dann schlussendlich eigentlich schon die Vorentscheidung, weil die Taktik von Kloten schnell klar war: Komisch spielen, keine Angriffe zeigen und auf das Penaltyschiessen hoffen. Aber, merkt Euch das, der SCB ist KEIN Tunnel mit Stau!

Im zweiten Drittel ging es dann scorermässig mehr zur Sache. Innert ein paar Sekunden war der Pott in unseren Armen. Erst murkste Moses einen rein, danach verarschte Schwerweh die Abwehr und provozierte ein Eigentor der Marke "Hans Fenstersims kann gar nicht Sean Simpson sein, da der Simpson meistens einen Lätsch macht als hätte er Collin Muller als Assistenten-Tusse an der Bande".  Das 3:0 liess dann bereits Feiergedanken hochkommen, vor allem spielte Kloten in diesem Drittel den totalen Müll zusammen. Hey, die müssen aufpassen, dass sie nicht noch in die Playouts kommen. Uha uha uha. Egal, das Drittel war durch, 3:0, der 15. Titel war griffbereit. 15 Titel! Hallo Fribourg ... 15 Titel!

Im letzten Drittel waren wir wie Immodium Akut, das berühmte Medikament wenn Dir der Darm rumpelt und Du unter wehklagenden Winden alle 3 Minuten auf den Topf musst: Wir verhinderten einfach nur noch. Allerdings ging für mich nun deutlich zu wenig gegen vorne, aber wer will es den Jungs verübeln, der 15. Titel kam immer näher! 15. Titel! Schon geil wenn man einen Verein hat, der alle paar Jahre einen Titel einhamstert. Das können sie nicht in jedem Klub sagen. Echt jetzt, es gibt Vereine, die haben bis heute nur "dabeisein ist wichtiger als siegen"-Diplome im Schrank. Soll es geben. Also, Kloten macht noch einen, war ihnen zu gönnen, dafür kriegten sie als Belohnung einen Gubrist-Tunnelführer mit allen Abkürzungen durch den Tunnel.

Also, der Cup ist hier, war toll, ganz warm wurde mir nicht bei diesem Wettbewerb, aber wenn man Titel holen kann, dann holt man sie. Schade das nicht alle Vereine so denken. Ajoje zum Bespiel. Mirchel. Oder auch Hutzenbrohn. Geniesst den Moment, aber bereits morgen bzw. heute ist mir alles egal, am Freitag muss die verbotene Stadt in unserem 15-Titel-Stadion fallen.

Mittwoch, 11. Februar 2015

Heute ist Cervelat-Day (deutsch: Cupfinal-Tag)

Ja, die unsägliche Pause ist nun endlich finito. An einem ungewohnten Mittwoch geht es heute vor ausverkaufter Hütte weiter mit dem Cupfinal gegen die Kot Flyers. Wer in diesem Cupfinal steht, will ihn auch gewinnen, das ist logisch. Nichts ist schlimmer als Finalniederlagen, sei es im Hockey, Fussball, Tischtennis oder im Unterhosenweitwurf. Da dieser Wettbewerb bis jetzt erst 11-mal ausgetragen wurde und der letzte Cup im Jahr 1972 war, gibt Hardboiled SCB wie gewohnt Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Um was geht es heute: Wer das Spiel gewinnt, der gewinnt den sogenannten Schweizer Cup. Es ist quasi wie ein Playoff-Final mit best-of-one.

Was bedeutet ein Cupsieg: Das Du Cupsieger bist.

Schaut das Ausland auch zu: Kaum, da der Hockey-Cup nur noch in Sri Lanka und auf den Malediven gespielt wird.

Wieso ist der Cupfinal, wie sonst üblich, nicht an einem neutralen Ort: Das weiss wohl nur der Verband, ich nehme an es geht darum, dass möglichst viele Zuschauer kommen. Man stelle sich einen Cupfinal Rappi gegen Ajoje vor, in Langnau ... man müsste die Leute zwingen ins Stadion zu gehen.

Ist es für Kloten ein Nachteil, dass sie Auswärts antreten müssen: Auf jeden Fall. Der Heimvorteil für uns ist sicher wichtig. Allerdings hat der Verband reagiert und mit Kurmann einen Schiri aufgeboten, der Dir schon mal einen Titel wegpfeifen kann. Als zweiter Head ist Massy aufgeboten, der ist ein Heimschiri wenn wir Auswärts sind, ein Auswärtsschiri wenn wir Zuhause sind. Also ist der Nachteil für Kloten wieder ausgeglichen worden.

Was hat Kloten für spezielle Vorkehrungen getroffen: Nun, sie haben sich in der Tabelle zurückfallen lassen, damit man sie unterschätzt. Gleichzeitig haben sie einen neuen Trainer engagiert, der eigentlich Hans Fenstersims heisst, nun aber total kanadisch als Sean Simpson angepriesen wird. Das genaue Gegenteil von uns, wir sagen dem Boucher ja Metzger, sympathisch eingedeutscht. Wir geben die kanadischen Elemente lieber auf dem Eis wieder.

Wird es heute, wie in den Playoffs, auch viele Touristen im Stadion haben: Ja, auf jeden Fall. Finalspiele, egal wo und wie, ziehen immer Leute an, die keine Ahnung vom Stadion und vom Sport haben.

Wie erkennt man Touristen: Nun, sie stehen an der Schnellimbiss- und Sauf-Theke und bestellen vor Dir ein 4-gängiges Menu, 7 nicht-alkoholische Getränke, tempiert und mit Röhrchen. Danach machen sie nicht etwa Platz, sondern bleiben an der Theke stehen und beginnen zu diskutieren. Weiter beliebte Diskussionsorte, um Dir den letzten Nerv zu rauben: vor dem Eingang zur Toilette oder Beiz. Sapperlot, kickt sie raus!

Dann hoffen wir mal alle, dass wir diesen Retro-Pokal heute gewinnen. Gross gefeiert wird nicht werden, in 2 Tagen bereits kommt die fleischgewordene Ausscheidung aus Fribourg. Aber egal, ich wiederhole mich: Ein Final ist da um gewonnen zu werden! Schluss. Punkt.

Dienstag, 10. Februar 2015

Bührer: Cupsieg, Meister und dann Modedesigner?

Spezielle Ereignisse wie der Cupfinal müssen auch speziell dokumentiert werden. Nach dem Artikel gestern über die Kloaken Flyers ist also heute der andere Finalist dran: WIR! Die Göttlichen! Wir hatten diesen Cup ja schon einmal in den Klauen, nur mag sich niemand daran erinnern, weil es irgendwie knapp nach dem 2. Weltkrieg war. Aber egal, die Vergangenheit kann man gegenwärtig machen, wenn man morgen in einem hoffentlich packenden Spiel diesen unsäglichen Cup in die Vitrine spielt.

Für unseren geliebten Torhüter Marco "Beppo" Bührer wird es ein wegweisendes Spiel sein. Gewinnt der SCB nämlich das Double (Cup und Meisterschaft), hat ihm ein grosser Versandhandel zugesichert, dass sie seine von ihm entworfene Fan-Lederhose "Beppo" (s. Bild) offiziell in den Verkauf aufnimmt. Das ist für unseren Fanghand-Gott natürlich eine unheimliche Motivationsspritze, muss er sich doch langsam über sein Leben nach dem Hockey befassen. Zwar hat er ein Angebot vom Verband, dass er Goalietrainer der Goalietrainer werden könne, aber als er gesehen hat, das Löcherbecken Aebischer dann unter ihm trainieren würde, hat er dankbar abgesagt. So bleibt ihm vorderhand halt nur der Schritt in die Modewelt, der aber sicher erfolgreich sein wird. Die Lederhose "Beppo" hat durchaus das Potiential zum Verkaufshit:

- Die Hose gibt es in jeder Grösse, für Knabenfüdelili bis zum Panzer 68!
- Das Leder ist nicht irgendwie billiges Rind, nein, es ist Mumien-Leder!
- Durch ein patentiertes Druckknopf-Verfahren einstellbar auf jedes Gehänge!
- Einmaliger Gehänge-Simulator (Fülltasche für alten Socken oder Heering, unsichtbar eingenäht)
- Das Damenmodel mit eingebautem, waschbarem Tampon oder automatisiertem Bindenauswurf
- Spezielle Gummi-Gerbung, wenn man einen Klatsch auf den Arsch kriegt, tönt es wie ein Slapshot
- Fleckenabweisende Oberfläche. Ob Bier, Schaumpflaum oder Senf vom Bärezipfel - alles tropf ab
- Singender Hosenladen. Öffnest Du die Hose, ertönt "Mir hei ä Goalie, mir hei ä Goalie ..."
- Falls ein alkoholiserter One-Night-Stand mit einem Kadaver droht, ertönt eine Alarmglocke

Mehr Motivation kann man fast nicht haben! Es kribbelt, es geht bald los! Selbstverständlich werde ich mir diese hässliche Hose niemals kaufen, aber es geht ums Prinzip! 1 day left ...



Montag, 9. Februar 2015

Wunderheiler für Santala - Kloten versucht alles!

Ja liebe Freunde, in zwei Tagen geht es endlich weiter, und zwar gleich gnadenlos. Zuerst der Cupfinal, danach die letzten Spiele in der Quali, danach nahtlos angefügt die Playoffs. Bei den Klotener Flugblättern sieht es wohl etwas anders aus, erst der Cupfinal, danach ein verzweifelter Kampf um den Strich, danach nahtlos in die Playoffs. Von dem her werden die blauweissen Buben mächtig motiviert sein, um den Cup am Mittwoch zu gewinnen - es wäre der grösste Erfolg seit 20 Jahren für die Flieger - um eventuell danach einer der grössten Misserfolge mit dem erreichen der Playouts zu feiern. Krass - aber mein Mitleid hält sich nach unserer letzten Saison etwas in Grenzen ...

Es tönt aber noch in andren Belangen nicht gut für die Klotener. Bei Bern melden sich Doc Holliday und Kolbenschef scheinbar wieder zurück, so dass wir mehr oder weniger komplett einlaufen können. Wenn wir denn wollen. Anders die Situation bei Kloten, sie haben ja Santala nach einem präzisen Stockschlag von Wonneproppen Holden mit einem Armbruch ausser Gefecht gesetzt gekriegt. Holden wurde mit 5 Spielsperren belohnt, für viele Leute ist das zu wenig. Aber man muss eines bedenken: Holden hat auf seiner Rabat-Karte für grobe Fouls nach der 10 Sperre nun halt einen Bonus zu Gute, da kann man halt nicht einfach die Gesetze ändern. Ihr kennt das auch, wenn ihr die 10 Pizza beim Kurier bestellt ist meistens die Elfte gratis. Auch wenn man dann die Karte eben gerade nicht mehr findet. Es geht ums Prinzip!

Aber die Kloten Flyers versuchen alles, um den finnischen Fisch fit zu kriegen. Aus diesem Grunde wurde der scharmanische Wunderheiler "Knarkender Hirsch" (s.Bild) verpflichtet. Ihm werden wahre Wunderdinge nachgesagt. Der leidenschaftliche Kiffer soll bereits unzählige Menschen von Armbrüchen befreit haben. Sein Vorgehen ist allerdings gewöhnungsbedürftig: Er bricht dem Patienten mit einem sauberen Handkantenschlag auch den gesunden Arm. Seine seit Jahrhunderten weitervererbte Theorie: Wenn beide Arme gebrochen sind fühlt es sich wieder normal und gesund an. "Best stickhandlig after this" meint der sympatische Mensch. Dazu greift er sich in den Schritt, so dass ich mich frage, ob er wohl das richtige "Stickhandling" meint?

Egal, das müssen die Flyers selber wissen. Chef Gay-Du hat den Wunderheiler übrigens in Scharmanen-City kennen gelernt, als dort eine Denner-Filiale für Schrumpfköpfe eröffnet wurde. Am besten verkauft wurde das das Mannschaftsbild der Flyers. Meine letzten Infos besagen aber, dass es dem Medizinmann nicht rechtzeitig auf Kloten reichen wird, da er vor jedem Flug das Flugzeug aus Aberglaube mit einer Kräutermischung einstreicht und dafür ungefähr 32 Wochen braucht. 

Lassen wir uns überraschen und kümmern uns nicht um sie, wir geben Gas, wir geben alles und wir wollen diesen Pott. Ist doch eigentlich ganz einfach, nicht? 2 days left ...