Google+ Hardboiled SCB: Swiss Ice Hockey entschuldigt sich - und wiederholte die Ziehung um 22.00 Uhr nochmals

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Swiss Ice Hockey entschuldigt sich - und wiederholte die Ziehung um 22.00 Uhr nochmals

Ja, das war echt peinlich heute. Ihr wisst es, auf Hardboiled SCB habe ich ja schon erste Witze darüber gezogen. Bei der heutigen Ziehung kam es zu einem Lapsus, da mit Trottelfon ein Klub für die Viertelfinal des Cups gezogen wurde, der gestern nach einer Kanterniederlage in Lausanne ja eigentlich schon ausgeschieden war. Ich habe bis jetzt ungefähr 312'987 Ziehungen von Cuppartien, mehrheitlich Fussball, live gesehen und hatte es oft bewundert, wie reibungslos und korrekt das alles funktioniert hat. Bis dann eben heute Mittag die Ringier-Klicke mit dem Herrn Vogelin zuschlugen. Als erstes zog man mit den Hutzenbröhnen einen Verein, der gestern ausgeschieden war. Schlimmer aber war, dass man nicht sofort reagierte und den ganzen Käse noch fertig ausgelost hat. Der normale und biertrinkende Hockeyfan hatte da schon lange einen Anfall, weil glaube ich jede Sau bemerkt hat, dass da was nicht stimmen kann.

Swiss Ice Hockey hat nun auch die zweite, um 13.00 Uhr durchgeführte Ziehung als ungültig erklärt, da laut Statuten 63 Minuten zwischen einer Wiederholung der Ziehungen sein müssten. Man setzte sich hin und verlegte die 3. Ziehung auf 22.00 Uhr, damit auch niemand mehr zuschauen konnte. In den vergangenen Stunden verarbeitete man die Peinlichkeit einigermassen, büsste Gottéron mit 12'000 Franken weil sie illegal im Topf waren, büsste den Sportchef von Gottéron, Chrigu Dubé, mit 120'000 Franken weil er zugelassen hat dass Gottéron illegal im Ziehungstopf war. Zum Schluss büsste man dann noch Gottéron mit 1'200'000 Franken, einfach so, weil sie Fribourger sind. Harte Urteile, aber das Gesetz kennt da halt keine Gnade. Auch wenn Fribourg sich seit den Dinosauriern einen Titel wünscht, so gehts natürlich nicht. Wer verliert ist weg, sollten sie ja eigentlich aus den Playoffs bestens kennen.

Aber nun ist alles im Lot, die Ziehung wurde inzwischen unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchgeführt und wurde so eben der Öffentlichkeit präsentiert. Es sei alles mit rechten Dingen zugegangen, wurde man von Schiss Ice Hockey beruhigt. Damit Gottéron nicht wieder bescheissen kann, hat man einen Notar aus Düdingen genommen, die Zieh-Fee war ein Erdferkel aus Fribourg selber und als Glücksfee hopperte Schüschu im Balettröcklein über die Bühne. Schade gibts keine Bilder.

Die Paarungen, die nun ohne Bertrugsversuche und Schlampereien ausgelost wurden, seht ihr auf dem beigelegten Bild. Irgendetwas kommt mir zwar noch spansich vor, aber ich bin zu müde um nachzudenken, ich werde mich morgen dazu äussern.

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