Google+ Hardboiled SCB: EV Zug - SC Bern 3:6

Sonntag, 1. Oktober 2017

EV Zug - SC Bern 3:6

Uha, ich finde sogar die Tasten noch, also bin ich ein beiharter Mensch. Soviel Eigenlob muss sein. Ein turbulenter Spitzenkampf konnten unsere Jungs mit 6:3 für sich entscheiden. Was für ein Spiel!!! Erst waren wir am Drücker, danach liessen wir uns von der Hektik anstecken und wurden kurz überrollt, um dann im letzten Drittel aber so richtig den Hammer auszupacken und mit 4 Toren den 6:3-Sieg herauszukommen. Und dies gegen das wohl weinerlichste Publikum der ganzen Welt. Jedes Heimpublikum versucht mit abtoben den Schiri zu beeinflussen. Das ist normal. Nicht mehr normal ist es, wenn es so abgeht wie in Zug, wo Leute auf die Toilette rannten, nach ihrem Durchfall kamen sie analgeschädigt aus der Kabine und heulten. Nicht weil sie gerade getönt haben wie eine scheissende Kuh, nein, weil der Schiri doch ach so böse ist. Unsäglich. Ein weiteres Indiz: Heulvereine werde niemals mehr Meister. Dazu braucht es harte Jungs auf dem Eis und Zuschauer, die hart im Nehmen sind.

Also, das Spiel beginnt mit einer Amok-Aktion von Forellen-Kopf Grossmann. Der Zuger wollte unseren Arko wohl in den Rollstuhl checken. Sauhund das. Die 5 Minuten-Strafe war eher noch eine Belohnung für den Torfkopf. Wir waren danach emisg am powerplayen und schossen durch Deckenfrau und Capitano Moser der Du bist eine führe 2:0-Führung hinaus. So weit, so gut. Doch das heulende Publikum, voll im Pampers-Look, brachte dann eben doch diese Hektik ins Spiel, die uns nicht gut tat. Bis zum Dirttelsende führten die Beatrice-Egli-Jünger plötzlich mit 3:2. Was war passiert. Wir frassen Strafen, Zug knallte und hatte das Glück plötzlich auf dem Stock. Leise fluchte ich vor mich hin. Ein Rückstand in Zug ist nie gut.

Allerdings haben wir mehr Charaktier im Team als Zug Nüsse in den Unterhosen. Im zweiten Drittel waren wir wieder gefestigter, aber es war ein zähes Ringen mit den Kirschtorten. Tore gab es keine, dafür unzählige Zweikämpfe. Das Spiel unterhielt mich besser als der besoffene auf der Herrentoilette, der in der Urinade gerade sein Haar wusch und dazu "Hopp Zug" schrie. Ekelerregend. Aber Zug halt.

Im letzten Drittel gab es für uns nur eine Lösung: Ausgleichen und den Semmelweggen aus Zug die Monatsbinde in den Schlund stecken. Das gelang uns fast perfekt. Erst glich der Häsu für uns aus, die Kurve tobte sowas von geil. Dann war es wieder der wunderschöne Capitano, der uns sogar in Führung bombte. Das Spiel war jetzt heiss wie Lava im Füdi, bis dann der Vornamen-Torhüter Stephan (Übername: die Flatterhand mit Zitterkrampf) wieder mal seine ganze Klasse bewies. Herrlich wie er Pabba Ehebetts Versuch von hinter dem Tor selber ins Tor löffelte. Sehr wurstige Aktion er Dauerwurst. Nun waren wir auf der sicheren Seite, auch wenn Zug niemals aufgab. Klar doch, sonst hätte das Publikum noch lauter geweint. Aber es war dann erneute Häsu, der mit dem Leernetzer die Partie zu den Eierglocken läutete.

Turbulent, 3:6 Auswärtssieg, neuer Leader, meine Comeback in fremden Stadien hätte nicht geiler ausfallen können. Danke Boys auf dem Eis und danke der besinnlichen Klicke im Car, die immer Kirchenlieder sang und fast nicht soff. Uha uha uha. Geiler Abend!

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