Google+ Hardboiled SCB: Playoff HF 1: HC Davos - SC Bern 4:5 nV

Donnerstag, 17. März 2016

Playoff HF 1: HC Davos - SC Bern 4:5 nV

Also, mir hat Davos heute imponiert. 2 Drittel spielten sie wie gemurmelte Steinbocklöcher, um dann im letzten Drittel alles zu geben und unsere verdiente 4:1-Führung auszugleichen. Ich gebe es zu, ich habe fast geweint. Aber nur fast. Und als alles für den HC Gagelmoos gesprochen hat und es in die Verlängerung ging, schlugen wir wie üblich eiskalt zu. Der 5:4-Sieg war völlig verdient, denn wir haben Drittel 1 und 2 sehr gut gespielt, in Drittel drei waren wir wie flüssige Steinbockscheisse, aber in der Verlängerung spielte dann nur noch unser Götterklub. Uha uha uha. Schon wieder ein Break, wir breaken im Moment verreckter als wenn wir jedes Break noch extra in der Kabine breaken würden damit es ein geiles Break wird. Wir führen in dieser Serie, dieser erste Match war sehr aufschlussreich für mich. Also, wenn wir unser Spiel spielen können, dann sieht Davos aus wie frisch gekifft. Das hat mir Mut gemacht. Wenn wir aber Davos kommen lassen, sehen wir innert Sekunden aus wie frisch gegalte Steinpilze. Nun gut, schlussendlich kommt dann die Schlussabrechnung, und da steht halt jetzt einfach ein Auswärtssieg in den Geschichtsbüchern, der Rest interessiert bereits jetzt keine Sau mehr, doch, vielleicht ein Grännikopf aus dem Steinbock-Land, Wolfsmörder elende, wer die Tiere nicht ehrt braucht sowas auch nicht auf dem Wappen ihr Söie. Wir schiessen hier keine Bären, OK, es gibt keine, aber es geht ums Prinzip ihr Wursteggen-Bündernfürze. Das ausgerechnet das fahrende Anus Pickelhart mit seinem Riesenfehler uns den Sieg ermöglichte, war dann einfach noch die Krönung. Entschuldigt mich, ich bin wirr, ich bin Batschklatsch, in den Playoffs saufe ich halt aus Nervosität. Ist so, bleibt so, wird sich nie ändern.

Also, im Gegensatz zu den Auftritten beim Z, waren wir heute von der ersten Sekunde an ebenbürtig. Davos wollte, konnte aber nicht, so wie ein Impo-Hugo bei einer Edelnutte. Bezahlt ist, aber der Hammer hängt wie die Zunge von Arno. Das Drittel von uns war richtig gut, wir agierten, wir hatten sie nicht schlecht im Griff, wir wurden sogar mutig und knallten dem Magic-Tschenoni einen absolut unhaltbaren Ofen (muss ich so schreiben weil er ja nächstes Jahr bei uns ist!)  zur 1:0-Führung in die Krätze. Es war der Derek John Bon Longjohn Bigdick Roy der uns nach herrlicher Vorarbeit vom unter dem Sand arbeitenden Untersander in Führung schoss. Verdient. Denn wir waren in diesem Drittel die bessere Mannschaft. Daran ändete auch nichts, dass die Einzeller von Davos (Forster darf sich nie gegen Grippe impfen da er sonst selber abstirbt) nun auf Terror spielten. Unglaublich was sie vor ihrem Tor boxen durften, ohne richtig bestraft zu werden. Aber wir wollen ja nicht leiern, ist normal im Bergziegenkaffpufffürwolfsmöder-Dorf. Das Drittel machte Mut.

Im zweiten Drittel verloren wir kurz den Faden, so wie Hannelore wenn sie den Tampon wechseln will und einfach nichts mehr finden, woran man rupfen kann. Doof und unangenehm, ausser man ist solo. Uha. Davos konnte glücklich ausgleichen, ein Scheissofen, der aber unsere Kräfte dann endgültig freischaufelte. Nach dem Ausgleich fingen wir uns wieder, erneut Dirk Longdick Bon Roy schoss uns nach einem tollen Konter mit 300 Gramm Glück zur erneuten Führung. Davos wankte jetzt, aber sie fielen noch nicht richtig, aber immerhin konnte der alte Hügel uns nach einem Katastophenfehler der Püntler uns sogar mit 3:1 in Fürhrung bomben. Absolut unhaltbar (ihr wisst warum ich das schreibe) natürlich. Und Trüffelnacht, der herrliche Provokateur, der gemässigte Amokläufer, der jeden Gegenspieler in den Wahnsinn treibt, schoss uns dann sogar zum 4:1. Ich tobte, ich soff, ich röhrte, ich rannte im Slip durch den Garten, was für ein geiles Drittel.

Aber dann sollte das Elend über uns brechen. Die hohe Führung war offenbar wie das Nacktbild einer scheissenden Kuh für unsere sexorienteren Boys. Nun ging gar nichts mehr. Das Drittel war sowas von mies, ich mag eigentlich gar nicht darüber gross schreiben. Ein Shorthander, ein Scheissambühlanalsolo und ein beschissenes Tor brachte den HCD tatsächlich auf 4:4 heran. Mein Alk im Blut gefror fast, weil der HCD dann noch unsägliche Powerplay-Chancen hatte. Aber irgendwie retteten wir uns noch in die Verlängerung. Irgendwie. Kurze Frage noch: Wenn HCD-Muschis reklamieren gibt es 10 Minuten, die der Mannschaft nicht schaden. Wenn Blum reklamiert, gibt es dann 2 Minuten, die der Mannschaft schaden. Gibt es da eine Regel, also so "wenn man in einer Fremdsprache beleidigt die der Schiri nicht versteht gibt es 10 Minuten, wenn aber einer Schweizerdeutsch redet, dann gibts 2 Minuten" oder so? Egal.

Die Verlängerung war dann von uns schlicht Weltklasse. Wir waren die klar bessere Mannschaft, auch weil die Wiesers unglücklicherwiese in der Garderobe zum ersten Mal einen Spiegel gesehen haben, wir hatten Zug aufs Tor, und eben, der beschissen Piggerhart (nie vergesse ich seine Scheiss-Schauspieleinlagen bei Genf gegen uns, Sauhund elender) versagte dann nicht nur im Bett, nein, sein arroganter Analpass wurde von uns abgefangen, der junge Hügel schoss absolut unhaltbar (ja, ich muss es schreiben) uns zur Führung in der Serie. So geil. So normal. Wir gewinnen alles. Yes.

3 Drittel waren gut. 1 Drittel war der komplette Müll. Also haben wir noch herrlich viel Arbeit vor uns. Denn Davos wird am Samstag alles versuchen. Ich hoffe Helbling kommt zurück, denn dem verhinderten Chuck Norris aka Forster gehört die Fresse mal richtig gut poliert. Übrigens: er hat heute Kruegers Tee angerichtet? Ich will das Rezept, aber sofort. Gott war der drauf heute!

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