Google+ Hardboiled SCB: Alarm in Lausanne: John Gobbi trifft nicht mehr!

Donnerstag, 26. Februar 2015

Alarm in Lausanne: John Gobbi trifft nicht mehr!

2 Tage vor dem ersten Playoff-Spiel gegen den attraktiven SC Bern, herrscht in Lausanne Panik. Ihr Verteidiger, John Gobbi (34), hat scheinbar massive Zielstörungen. Damit sind nicht etwa seine Schüsse von der blauen Linie gemeint, nein, es geht um seine präzisen, meist hinter dem Rücken des Schiris durchgeführten, Stockschläge in die Kniekehle der Gegner. Aufgefallen ist das nicht seinem Trainer, dem sympatischen dänischen Mocken Ehlers, nein, seine Freundin hat den Lausanner HC informiert, dass wohl etwas nicht mehr stimme.

Scheinbar trainiert John Gobbi (Rückennummer 43, gewählt hat er diese Nummer weil er diese Zahl nicht schreiben kann) seine perfekten Schläge überall, also auch Zuhause. Seine Freundin, die nebenbei ein Massageinstitut für geschwollene Kälber betreibt, bestätigt die Gerüchte in einem Interview. Dort erzählt sie, dass sie sich inzwischen an die Stockschläge gewöhnt hat. "Es passiert überall, beim Duschen, beim Fernsehen, beim Einkaufen, plötzlich macht es "zack" und man knickt zusammen" sagt die sympatische Frau. "Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt, am Anfang hatte ich meine Probleme, aber inzwischen habe ich in der Kniekehle mehr Hornhaut als ein verledertes Flusspferd" kichert die Dame ins Mik. "Meine Kniekehlen waren oft so geschwollen, dass ich mir Hosengrösse 54 kaufen musste, 2 Nummer grösser als normal" fährt die stark geschminkte Dame weiter.

Doch gestern Mittwoch passierte das Unfassbare. Gobbi's Anhang war gerade mit einer Nachbarin im Gespräch, als der John trainierte und gezielt drauf gehalten hat - doch der Schlag verfehlte um gut 30 Zentimeter sein Ziel (s. Bild). Gobbi war verunsichert, und schlug danach noch mehrere Male mit höchster Konzentration zu - das Ergebnis war jedoch nicht besser. "Das bringt natürlich gar nichts wenn er dort trifft, keine Gegenspieler wird das spüren, da er dort mit dem Schlittschuh geschützt ist" mein ein sichtlich verärgerter Trainer. Die Ursachen für Gobbi's Zielstörungen sind unklar. Es wurde sofort ein MRI seines Stocks gemacht, eventuell hat der Stock einen Faserriss, was natürlich brutal wäre, da kein Ausrüster mehr Stöcke für Gobbi liefert, die Angst vor einem Imageproblem halt ("mit xxxxx-Stöcken wurde dieses Knie zerstört" ist halt nicht unbedingt geile Werbung).

Die in den letzten Spielen eher etwas diskreten Leistungen von unserer #51 rücken jetzt auch in ein anderes Licht. Scheinbar hat der Garten neue Schoner ausprobiert, die das ganze Bein umschliessen. Total ungewohnt für den Spieler, deshalb wohl auch das sehr gschtabihafte Auftreten. Eine weitere Möglichkeit sich zu schützen wäre die "Flamingo-Operation", der Spieler hat danach die Knie verkehrt, also gegen hinten, was Gobbi sicher verwirren würde. Diese Option hat der SCB jedoch abgelehnt, weil der Metzger keine Lust auf einen Zoo hat.

Schwere Probleme also beim Gegner, Hauptsache bei uns läuft es. Vor dem Playoffstart kriegt ihr noch Infos zum abgeschlossenen Tipp-Spiel (10 Gewinner gilt es zu feiern) und eine Voranzeige für unsere goldenen Junioren Elite, die ja bekanntlich im Halbfinal gegen den EV Zug antreten. Bleibt dran!

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