Google+ Hardboiled SCB: HC Lugano - SC Bern 3:1

Freitag, 20. Februar 2015

HC Lugano - SC Bern 3:1

Ja, war zu erwarten. Es war vom Kampf her OK, spielerisch haben wir wohl im Moment eine Menstruationspause eingelegt, da war ganz wenig gutes drin in den Angriffsbemühungen. Sieht man ja auch schon an unserer magistralen Torausbeute. Eben, Rang 1 ist weg, sind wir Realisten, den Rang 2 sollte man jetzt aber irgendwie schon noch halten, denn die Feigenlecker sind jetzt genau 6 Punkte hinter uns auf Rang 3. Sie könnten uns mit einem hohen Sieg dann noch überholen wenn wir weiterhin solchen Offensiv-Müll abliefern. Aber daran denke ich noch nicht, viel wichtiger wird sein, dass wir so langsam aber sicher den Tritt in die Playoffs dann schon finden, einfach so Schalter umkippen funktioniert meistens nicht.

Also, die ersten 10 Minuten hatten wir eigentlich alles im Griff - zumindest hinten. Gegen vorne ging es genau bis zur blauen Linie gut, danach war meistens Schluss mit dem Künstler-Latein. Zu viel war auf Zufall, wenn man dann mal durchkam, versuchte man mit Trickpässen die Abwehr auszuhebeln, was mir eben schon zeigte, dass man den Schaum vor der Fresse nicht hatte. Nach 10 Minuten riss dann unser Faden noch mehr, Lugagel kam besser ins Spiel und schläpperte sich durch einen haltbaren Weitschuss in Führung. Unsere Reaktion war kurz da, es wurde zum Teil knüppelhart gehebelt, aber mir wäre lieber gewesen, wenn man so was ähnliches wie Torgefahr erzeugt hätte. Das blieb aber aus.

Im zweiten Drittel sass man kaum, da erwischte der Holldrioway den immer noch mit nervenzuckungen geplagten Planzato widerlich zum 1:1, der Fribourger Ausschiss Vauclair lenkte unhaltbar ab. Dann war das eigentlich unser Drittel, Lugagel kriegte nun selber den Sack nicht mehr auf den Boden. Doch eben, wir hatten zwar Chancen, doch das "ich murks oder schlenz ihn rein" ist bei uns im Moment nicht mehr da. Da war sicher auch Pech mit dem Pfostenschuss von Moses, da war sicher auch Pech das Dirty Ritchie im Moment der Chancentod des Jahres ist, der nur noch trifft wenn er von hinten in den Rücken rammt. Aber bevor jetzt die ganze Dattelfraktion aufheult, sollen sie sich mal ihren Elchscheissefresser mit dem Pisshelm anschauen, selten so ein Schwein auf Kufen gesehen. Aber kein Problem, morgen wollen wir erneut nicht gewinnen, sondern dann vielleicht einem Schweden zeigen, wieso es besser ist wenn sie saufen und in die Hosen pissen als Hockey zu spielen. Wird aber ein Wunschtraum bleiben, denn gesperrt werden wegen diesem nordländischen Kajakbumser will wohl kein Spieler.

Im letzten Drittel müllerte es uns dann die Entscheidung gnadenlos rein. Der andere Elchlecker und der richtige Elchlecker schossen uns in die Niederlage. Der Rest waren dann noch Abrechnungen und Fouls gepaart mit haarigen Versuchen unsererseits, den Anschlusstreffer noch zu erzielen. Es blieb bei den Versuchen, weil es halt föcking bullschit war, was wir vor ihrem Tor abzogen. Aber egal.

Morgen muss die Devise klar sein: den nötigen Punkt holen, damit uns die Mafiosi nicht noch aufholen können, dann vielleicht noch dem Elchscheissefresser noch einen diskret aufs Maul geben. Chiese, unser Käsa des Jahres, wird übrigens vielleicht morgen nicht spielen können, seine Frau gebar im vor 12 Minuten einen gesunden Schimpansen. Wenn das kein Grund zum Feiern ist!

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