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Dienstag, 23. Januar 2018

Lauchanne HC - SC Bern 5:3

Frage: Warum jubelt Tuni trotz einer Gagelniederlage gegen die Lauchtruppe aus Lausanne? Einfache Antwort: Weil die Welschlandspiele nun mal ein Ende haben. Unsäglich so ein Spielplan wenn man wochenlang gegen verschuldete Konkursheinis wie Senf spielen muss und danach gleich gegen die Lauchbrüder aus Lasagne. Eine Folter für den gesunden Hockeyfan. Aber mein Jubel ist erstarrt, habe  gerade gesehen, dass am Wochenende das Maiskolben-Weekend ist, am Freitag Lugagel und am Samstag Ambri-Piöttel suga di caröttel. Hat der Spielplanmacher wohl gerade das unsägliche "Schweizerreise"-Spiel gespielt. Selten so einen Schwachsinn gesehen. Egal. Die Niederlage heute war verdient, weil der Lauch um die Playoffs kämpft als hätte Sarault an der Bande neu eine Glatze. Eigentlich lief es für uns, frühe Führung und so, aber erneut hatten wir den Killerinstinkt eines Marienkäfers. So gehts nicht. Auffallend im Moment: Machen wir einen Fehler, dann ist das Gegentor meistens gleich da.

Also, kaum hat die Lauchparty begonnen, zieht Unti ab und eventuell wird das Ding noch abelenkt, egal, 1:0 nach ein paar Sekunden für uns. Heim war wohl noch dran. Das sah gut aus, Lauchsuppe reagierte, wir wehrten uns, aber wir stachen nicht richtig zu. Wir versemmelten fast nichts weil es nichts zu versemmeln gab, kassierten aber durch die Schwester vom Halslosen das 1:1, kurz darauf auch noch das 2:1 durch Fradewo. Musst nie mehr auf Bern kommen Du Beisser. BASTA. FEIND! Danach vergeigten wir dann eine 5:3-Überzahl, da schwante wir schon übel.

Doch im zweiten Drittel waren dann noch einmal mit 2 Mann mehr auf dem Eis, da knallte Unti den Ausgleich hin. Danach hiess es sofort wieder "Krampfen", denn wir waren doppelt bestraft worden. Wir überstanden das, doch dann zauberte Vermin und servierte dem unsäglichen Antonnietti, den Ex-Genfer, der Genf so in die Schulden gestürzt hat durch seine Puff-Orgien, die Scheibe perfekt auf den Stock und wir waren wieder in Rückstand. Assist gegen uns? Musst gar nie mehr auf Bern kommen, Vermin! BASTA! FEIND! Übrigens ist mir jetzt auch klar, wieso die NHL niemals Interesse haben wird an Vermin, weil Vermin im Englischen "Ungeziefer" bedeutet. Welcher NHL-Klub will sich zu Lachnummer machen? Genau niemand. BASTA.

OK, das letzte Drittel brachte dann für mich mein Highlight, der herrliche Ausgleich durch Arco war das Eintrittsgeld alleine wert. Wenn man denn überhaupt Eintritt bezahlt hat für das Scheisshausstadion mit besoffenen Zuschauern. Das Spiel wurde nun fast ein bisschen gut, aber ein Stellungsfehler von uns brachte den doofen Schelling frei zum Schuss - 3:4 und fertig Party. Danielsson machte dann noch unhuren wichtig seinen Leernetzer. Jaja, bei uns in 180 Spielen 1 Tor und 3 Assits, jetzt gross auftrumpfen im Lauchland. Musst gar nie mehr in unseren Kanton kommen. BASTA. FEIND!

Also, überraschend war es nicht was heute Abend passiert ist. Im Moment harzen wir umher, auch die Olympiapause kann uns da nicht helfen, da wir ja alles dem Fischkopf geben müssen. Ein Wunder dass die Nullnummer nicht auch noch unsere Eismeister, die Trainingstore und das Hallendach selektioniert hat. Egal, wenn wir diese eher aarige Phase überwinden, werden wir wieder abgehen wie ein eingefettetes Zäpfchen, dass sich der Dinosaurier Huet jeden Abend in das dunkle Loch schiebt. Schauen wir mal, wie es in Lugagel wird. Falls sie ihre unsäglichen Erdrutsche bis am Freitag weggeleckt haben. Ich habe fertig. Ich hasse Niederlage, vorallem gegen Lauchbuben.

Samstag, 20. Januar 2018

SC Bern - Lauch Anne HC 4:3 nV

Getäuscht habe ich mich nicht - das von mir angekündigte Lauchspiel wurde dann auch ein Lauchspiel. Geil, dass wir schon am Dienstag in Lausanne wieder diese schluderige Lauchsuppe geniessen dürfen. Also, trotz 2:0 und 3:1-Führung mussten wir am Schluss in die Verlängerung, wo beide Teams je einen Matchpuck hatten. Doch es war Magier Häsu, der uns kurz vor Schluss der Overtime mit einem Kunstschuss ins Glück knallte. Obschon, da wir ja schon grün sind im Teletext, für uns geht es um die knackige Bratwurst in diesen Games. Aber eben, man muss alles als Vorbereitung für die Playoffs nehmen, da der erste Gegner auch so ein Lauch sein wird.

Lauch Anne begann so wie ein Stricherteam eben beginnt. Sie präsentierten sich spritzig und durchaus angriffig. Logo, hat es sich doch inzwischen rumgesprochen, dass man den Leader packen kann, wenn man ihm auf den Füssen rumsteht. Das erste Drittel war denn auch entprechender Lauch noch mit kalten Fencheltee übergossen. Kaum Torchancen, viele Ungenauigkeiten im Spiel und auch Aussetzer, wir schrammten haarscharf am Shorthander vorbei. Leo rettete, Schadensbegrenzung nennt man das. Bei uns war endlich Rüfi wieder dabei, der war gut drauf, hatte gute Aktionen und hätte uns nach wenigen Sekunden schon in Führung bringen können.

Im zweiten Drittel, unsere Powerplays waren etwas einfallslos, meistens ein Knaller von der Blauen, aber alles am Tor vorbei. Irgendwie war Lauch Anne gerade wieder komplett, da zog Häsu noch einen gezogenen vor die Krätze, Schwerweh lenkte ab und der Dinosaurier Huet war geschlagen. So, nun kam der Biss. Als ob Karl die Kukident-Haftcreme gefunden hätte. Bei Spielhälfte zog wieder Schwerweh ab, haltbar aber drin, so muss man das umschreiben. Der Dino im Tor von Lauch Anne sah aus wie ein Knochen ohne Fleisch daran. Normal für Dinos. So, 2:0, aber eben, wir kennen es ja ein bisschen, Grund zur Freude war noch nicht da.

Im letzten Drittel kam dann die ganze Palette, die ich nicht so gerne sehe. Der Anschluss von Lausanne, nur Sekunden später schob Arco zum 3:1 ein. So, aber jetzt dachte ich. Leider auch die Lauch Anne. Erneuter Anschlusstreffer und dann auch noch gleich der Ausgleich. Nun fluchte ich. Aber immer noch nett und herzig. Höhepunkt in diesem Drittel war eh das herrliche Solo von Haas, leider gab es keinen Ofen. Aber Haas sollte es ihnen dafür in der Verlängerung so richtig geben. Beide Teams hätten noch gewinnen können in der regulären Spielzeit, aber was solls, die Overtime war da.

Da hatten wir mal riesiges Glück, dass Lauch Anne die Katze nicht in den Sack steckte, im Gegenzug hätte Unit alles klar machen können. Weniger als eine Minute ein Lauchpenaltyschiessen drohte. Doch dann eben Häsu, eine 2:1-Situation, die Blume war mitgelaufen, ich denke noch so "bitte schiess einfach Häsu", er macht es, was für ein Kunstschuss! Vor lauter Freude freute ich mich. Echt jetzt!

Also, es gab schon unattraktivere Spiele gegen die Lauchstengel, was Karl unseren Jungs aber unbedingt noch beibringen muss so auf die Playoffs hin: "Huch, wir führen, wie macht man jetzt den Sack zu und gewinnt?". Ich weiss, dass wir den Playoffschalter finden werden, gespannt bin ich, ob das auch dem im Moment fast überirdischen EHC Biel gelingt.

Samstag, 9. Dezember 2017

Lausanne HC - SC Bern 2:3 nV

Uha uha uha ... eine wichtige Mitteilung an das gesamte welsche Affenbrotbaumland: Stossst Euch Eure Crépes in Eure nach Fäkalien riechende Körperöffnungen! Nach dem Scheissdreck gestern reisen wir also erneut gegen eine Sürmeltruppe ins Welschland, sind 2:0 in Rückstand, doch dann folgt eine Art Auferstehung für alle unbefleckte Empfangene. So wie Maria. Die hatten noch keine Fixleintücher, deshalb fleckte es nicht bei der Empfängnis. Wir Arbeiter wissen wie es wirklich ist, das Gesüder auf dem Fixleintuch bedeutet meistens: Bett frisch anziehen, weil die Frau es so will. Jungs würden problemlos noch ein Jahr darauf pennen. Egal. Also. Es lief heute nicht für uns, weil wir eben 2:0 zurücklagen, obschon wir niemals schlechter als die Lasagne HaschZeh-Brüder waren. Aber es brauchte einen Effort,  um das Spiel zu drehen. Noro, Deckenfrau in der Regulären und Häsu unwiderstehlich in der Overdrive .... endlich gewinnen wir mal wieder. Der Sieg war verdient, weil wir zur Ausnahme mal die Öfen schossen, wenn man sie wirklich braucht.

Der Start war etwas harzig, ist ja klar wenn man noch den Geruch der nach Fäkalien riechenden Senfer in der Nase hat. Lasagne machte den Teig, die Tomatenköpfe hatten klar die grösseren Chancen. Der Zöttelkopf Sven Ryser schoss die Seedeppen dann in Front. Nix zu machen für Leo. Das weckte in uns aber auf einer Art das "nicht schon wieder"-Gen. Es wurde härter auf dem Feld. Es wurde gefressen und gebissen. So wie es ein muss. Allerdings versiebten wir den Ausgleich doch einige Male. Das nervte mich, so dass ich mein Lutz grob anschrieb. Keine Panik, habe mich bereits entschuldigt.

Im zweiten Drittel schienen uns die Fell davon zu schwimmen. Der Eseff Fradewo schoss das 2:0 für die Lasagne-Teigaffen. Meine Stimmung war auf Unternull. Oder können wir es auch, einen Rückstand in einen Sieg umzuwandeln??? Ja, wir können es. Erst traf Noro mit einem unhuren Hammer zum 1:2 und dann war Drittelspause. Die welschen gingen alle ihre Arschfurchen duschen, ihr merkt, ich mag viele nicht, aber Klubs aus dieser Region der Schweiz überhaupt nicht. Aber ist klar, diese Analsprache musste ich 4 Jahre in der Schule lernen, Scheissdreck pur. Folter. Und wo braucht man dieses Gesülze schlussendlich??? Nicht mal auf einem Scheisshaus in Paris.

Das letzte Drittel war dann echt spannend. Auch weil es mal um die Frage ging "holen wir das noch auf und nicht versemmeln wir es wieder?".  Es war dann die Deckenfrau, die 6 Minuten vor Schluss ein Getümmel vor dem bis zum Hals beschnittenen Huet ausnützte und den Ausgleich hinbrachte! So geil. So gut. Dabei blieb es, obschon beide Teams es noch hätten klar machen können. Aber eben, feig und welsch, wie üblich, man wollte in der Verlängerung den grossen Max markieren.

Aber da hatte der Häsu was dagegen. Erst stach er durch wie damals ein Hess gegen die unsäglichen Franken, nur Pfosten, aber Häsu versuchte es gleich nochmals, diesesmal mit Erfolg, das 3:2 war da, Jubel, Trubel, Lutzglas lecken, endlich endlich schüttelten wir den Verliererfluch ab. So, das wochenende können wir ab sofort doch ein bisschen geniessen. Gut so!

Samstag, 25. November 2017

SC Bern - Lausanne HC 6:3

Ja, auch in Lausanne werden sie den Welthit des Jahrhunderts nun nicht mehr gerne hören. "Weine nicht, wenn der Mason sticht, tam tam, tam tam". Der Gassenhauer schlug auch heute zu, ein erneuter Hattrick, nun ist der Kanadier endgültig in die Herzen aufgestiegen. Ein wirklich starkes Lausanne wurde heute bezwungen, weil wir dank dem Hattrickianer die Tore doch noch schossen. Lausanne begann stark, hämmerte uns im ersten Drittel mal 3 rein, ungewohnt für uns, doch eben, ihnen ging der Saft aus, im zweiten Drittel schon leicht, im letzten Drittel dann stark. Ist eben das Welsche, das man ja immer so auslacht. Aber sie waren nicht so Himmelhoch und dann in die Gülle sinkend wie der gestrige Gegner. Es brauchte ein hartes Stück Arbeit von uns.

Geschockt wurden wir im ersten Drittel schon früh. Die Person ohne von Lausanne schoss einen Weltklasse-Ofen, muss man neidlos sagen. Auch wenn es nervte. Ich hasse Rückstande. Ohne Ende. Aber es dauerte nur 3 Minuten, bis unser goldiger Kanadier den Ausgleich hinknallte. "Weine nicht, wenn der Mason sticht, tam tam, tam tam". Aber Lausanne war heute gut, schnell und präzise und ging sofort wieder in Führung. Das nervte. Im Bauerblei glich Rüfi wieder aus, was für eine Tororgie für den reifen Sexisten wie ich es bin. Als dann noch der Ex-Berner Daniel sein Sohn noch vor der Drittelspause die erneute Lausanner Führung hinbombte, war meine Laune defintiv im Arsch. 3 Gegentore in einem Drittel, alle nicht zu halten, dann ein Gegner, der bei 5:5-Feldspielern präziser und schneller Angriff ... es sah nicht soooo gut aus.

Im zweiten Drittel sprangen wir dann wie junge herzige frischgeborene Bambis gegen die Krätze von Lausanne. Ein herrlicher Angriff wurde von "Weine nicht, wenn der Mason sticht, tam tam, tam tam" zum erneuten Ausgleich eingenetzt. Oh, nun rumorte das Spiel geil hin und her. Als der Noro eine Scheibe verdoofte, hatten wir riesiges Glück dass der schwarze Kobold nur an unseren sexy Pfosten klatschte. Nun war aber genug, die Wende wurde eingeleitet. Ein unheimlicher Hammer von Unter dem Sand brachte uns zum ersten Mal in Führung. Drittelspause mit besserer Laune hiess das.

Das letzte Drittel war dann spannend wie ein Spanner der einem Spanner zuschaut. Es brauchte Leo, ein paar Mal in extremis sogar. Ich wartete so sehr auf "dieeeeeee, die immer lacht", immer wenn die scheinbare Entscheidung fällt, kommt dieser Song. Und wer ermöglichte es? "Weine nicht, wenn der Mason sticht, tam tam, tam tam". Sein 5:3 war die Erlösung. Der Ofen ins Tor ohne Torhüter von Häsu war dann noch das Abwehren der letzten Lausanner Hoffnungen.

Also, echt Hut ab vor Lausanne, die haben wirklich überzeugt. Wenn man das vergleicht mit den unsäglichen Beton-Abwehrschlachten unter Mocken Ehlers ... kein Vergleich. Das hat heute richtig Spass gemacht. Unser Powerplay war wieder eine Waffe und wenn ein Spieler an einem Wochenende in 2 Spielen 6 Tore macht ... einfach Klasse. Bitte nun alle Fribourger und Lausanner Hand in Hand laut singen: "Weine nicht, wenn der Mason sticht, tam tam, tam tam".  Erneut 6 Punkte an diesem Weekend, wir werden so richtig verwöhnt. Aber das haben wir verdient. Basta Konfetti.


Freitag, 27. Oktober 2017

Lausanne HC - SC Bern 2:4

Uh, da haben wir ja mal nicht so schlecht auf die Niederlage bei den Affenbrotbäumen reagiert. Nach 20 Minuten war der Mist geführt, weil wir Lausanne von A-Z dominierten und bereits 4:0 führten. Jetzt klappte es auch ungefähr mit dem Verwalten, obschon man den Sackhüpfern nach mir selber den Gnadenstoss hätte geben können. Aber wir kassierten pro Drittel noch ein Tor, richtig spannend wurde es zum Glück nicht mehr. 3 Punkte in Lausanne sind für uns immer gut, so reagiert man auf eine Schlappe nach 10 Siegen in Serie, wie ein Champion eben.

Der Beginn war 10 Minuten lang verhalten. Klar, man wollte nicht wie gegen den Affenbrotbaum früh in Rückstand geraten. Lausanne war gedopt durch 4 Siege in Serie, hatte aber einen höllischen Respekt vor unseren Jungs. In der 11. Minute legten wir aber los. Kämpfer komplett schloss eine herrliche Kombination zum 1:0 ab. Nur 3 Minuten später versenkte Rüfi einen Abpraller vom altersschwachen Huet zum 2:0. Nun dauerte es 4 Minuten, bis erneut Rüfi das 3:0 einlochte. Ich klatschte im Takt, doch es kam noch besser. 30 Sekunden später lenkte Pabba Ehebett zum 4:0 ab. Was für ein Drittel, was für eine Effizienz. Die Karten waren gemischt und ausgeteilt, diese Butter würden wir uns nicht mehr vom Brot nehmen lassen.

Allerdings, inzwischen war Zurkappelle im Tor der Lasagne-Zähkäse-Scheissfädenziehen. Wir brachten die Kontern nicht mehr so hin, wie ich es gerne hätte. Jaja, ich finde immer ein Haar in der Suppe. Da hätte Lausanne fallen müssen. Doch es brauchte immer mehr den Leo Superpo, der dann allerdings in der 38. Minute absolut chancenlos war. Die welsche Fraktion hüpfte als wenn sie soeben Abgestiegen wären, so wertvoll ist ein nicht-mal-Anschlusstreffer also gegen uns. Nun gut.

Im letzten Drittel warteten wir auch wieder einfach ab, was die Saussicons bieten würden ausser einer Hülle aus Schweinedickdarm. Sie kämpften, wir wehrten, so ging es lange gut, bis 30 Sekunden vor Schluss der unsägliche Tschenaggi auf 2:4 verkürzte. Wir frassen im letzten Drittel zuviele Strafen, weil wir nicht mehr so spritzig Schlittschuh gelaufen sind. Aber egal, am Schluss hatten wir die 3 verdienten Punkte, auch wenn die Welschen heulten als wären sie in Wirklichkeit Klotener.

Also, 3 Punkte sind mal gut wenn man sie in Lausanne holt, da hatten wir auch nicht immer soooo brilliert in der Vergangenheit. Und niemand ist dem Team böse, wenn es so klare Verhältnisse nach 20 Minuten schafft und dann halt eher abwartet und vieles Ausprobiert, das man beim Stand von 0:0 halt nicht kann und darf. Schlussendlich gehe ich mit guter Laune in die Heia und freue mich auf das Derby morgen gegen die hektischen "Hopp Biu"-Pääger. Die Niederlage in Lugagel war ein Betriebsunfall und BASTA! Schlaft gut!

Freitag, 22. September 2017

SC Bern - Lausanne HC 4:1

Erst würgten wir mit Hängen, dann, als es um die Wurst ging, waren wir besser, um dann schlussendlich zu einem klaren Sieg zu kommen. Allerdings war es überhaupt noch nicht der SCB, den ich sehen will. Aber immerhin war der Wille zum Sieg grösser als die Nüsse von Chiesa. Das erste Drittel war ungefähr so schmackhaft wie eine Mehlsuppe, wo Neubundesrat Cassis seine Eichel drin gewaschen hat und Chiesa mit einem Röhrli reingefurzt hat. Nichts ging, aber dank der Torpermiere von Heim und wichtigen Toren durch Häsu (2 x) und Marylin Manson konnten wir die 3 Punkte nach Hause Semmeln. Gut so. Denn morgen wartet ein topmotivierter EHC Pill der uns noch so gerne schlagen möchte. Wird aber nicht gelingen, weil Häsu 5 x dem Hiller einen setzten wird. Einer von uns, einer von uns ...

Eben, das erste Drittel. Fast noch schlimmer als das letzte Drittel gegen Lugagel. Lausanne powerte uns in die eigene Zone zurück, wir konnten uns weder befreien noch lösen. Wie wenn man verstopft ist. Sehr früh kam die Lasagne-Führung, als wir einen Mann weniger auf dem Eis hatten. OK, dann jetzt aber Powerhour dachte ich. Aber nicht lange. Gegen vorne ging fast nichts, Zufallspässe die nicht ankamen und Schüsse, die meistens daneben gingen. Lausanne vergab wohl in diesem Drittel den Match, den die Chancen zu weiteren Toren waren da. Aber die Constantin-Jünger scheiterten an Leo. Zum Glück.

Im zweiten Drittel wurde ich auch nur schwer unterhalten. Zwar war immer Wille und Kampf da, aber sonst mangelte es an Präzision und Übersicht. Erst als der kline kline Pup Heim aus einem unsäglichen Gestocher heraus eindlich ausglich (bei Spielhälfte) ruckte es wie Rolf Fringer. Dieses Tor löste die Verstopfung dann doch etwas. Nun dominierten wir leicht und konnten geilsten Haasen der Welt im Powerplay in Führung gehen. Herrlich wie er die Lücke sah und hart traf. Lausanne gab noch nicht auf, klar, es war dann unhuren wichtig, dass Marylin Manson kurz vor der Pause zum 3:1 traf. Das war ein Nackenschlag für die Weisswein-Fürze. Gut so.

Nach dem Lugagel-Match ist man aber im Moment nicht mehr sicher, ob das reicht für ins letzte Drittel. Doch Lausanne hat zuwenig Klasse, um so ein Spiel noch zu drehen. Das war klar zu sehen. Nun spielten sie Schrott und hofften auf den Zufall. Geht gegen Leo selten. Es war dann wieder der wilde Häsu der herrlich lanciert wurde, der solo vor Zurkapelle in den Angel traf und das Spiel total entschied. 4:1 und im Takt klatschen, hat auch wieder mal so richtig gut getan.

Das Hauptproblem (ich weiss, ich jammere auf hohem Niveau) ist sicherlich die fehlende Ruhe in der Abwehr, was aber auch kein Wunder ist bei all den Ausfällen nach den schmutzigen Fouls von Lugagel, allen voran der beh .... äh bekloppte Walker. Im Sturm war lange zu wenig los, weil man immer noch zu kompliziert agiert. Wie fielen die Tore? Richtig, durch stochern, durch einen unhuren Hammer (2x) und danach durch einen Kürlauf von Häsu. Morgen in Biel muss es anders abgehen. Ich will 3 Punkte mehr, Gopfertamminomau. Und wir schaffen das. Ich bin Merkel, wer hat meinen BH?

Samstag, 28. Januar 2017

28.01.2017 SC Bern - Lausanne HC 6:3

Doch doch, ein klarer Sieg, 3 saubere Punkte und den Leaderthron wieder bestiegen. Dieser Samstag war nicht schlecht, wenn wir ehrlich sind. Denn es hätte heute auch ganz anders laufen können. Zwar führten wir immer, aber im zweiten Drittel konnten wir uns bei Leo bedanken, dass die Lausanner das Spiel nicht drehten. Absolut fantastisch, was der Hexer da aus der Kiste fischte. Es war genau die Phase des Spiels, wo ein Klassekeeper eben den Unterschied ausmachen kann. Die Leistung heute Abend gäbe bei mir, als saustrenger Ausblildner, die Note -5 und dem Kommentar "können es besser". Aber Dauergenörgel hilft jetzt auch nicht weiter, das Positive war, dass wir endlich wieder Tore schossen, das Negative war, dass wir die Grosschancen der Lasagne-Brüder provozierten, weil wir uns zum Teil grobe Aussetzer leisteten. Es gibt genug Arbeit für Karl Neinonen und Ville die Tonne, aber man kann mit positiver Energie dahinter gehen. Dass es Leo trotz dem klaren Sieg gebraucht hat, zeigt auch die Schussstatistik. Wir ballerten 38 mal auf die Krätze, die Lasagne aber 43 mal, aus nicht ungefährlichen Positionen.

Also, es begann wie immer bei 0:0. Wir haspelten recht gut ab, spielten gefällig, aber dann kamen diese hässlichen Aussetzer. Lausanne kam wie unbefleckte Füdis zu Grosschancen. Nicht weil sie uns überrannten oder so, meistens waren es Herzinfarkt-Fehlpässe von uns. Aber eben, wenn Leo hext, dann hext er, ohne Kompromisse. Donald die Trompente Trump hat ihn vermessen lassen, weil er neidisch ist auf unsere Mauer, die wir selber eingekauft haben. Die Blume knallte uns dann herrlich in Front, das tat unserem Gemüt gut. Wir däseleten weiter über das Eis, kurz darauf zog der Schwerweh ab und es stand 2:0 für unsere Mannen. Man stelle sich jetzt mal das Spiel mit vertauschten Torhütern vor ... uha. Das Drittel hätte noch besser enden können, denn wir durften noch Powerplay spielen. Allerdings erwiesen wir uns da gar keinen Dienst, wie gestern mussten wir einen Kurzhänder fressen, man nervte ich mich. Nicht so wie gestern, aber trotzdem.

Dann kam eben dieses spielentscheidende Drittel 2. Sehr früh schoss unser neuer Mann das 3:1, weil er von Gerber Bidu angeschossen wurde. Doch danach seckelte nur noch die Lasagne aus Lausanne auf das Tor. Es war die grosse Zeit von Leo, der mehrmals den Anschlusstreffer magistral verhinderte. Allerdings war er dann in der 31. Minute machtlos, als ein Getümmeltreffer durch Fradewo den Anschluss brachte. Eigentlich wären wir mit dem 3:2 noch gut bedient gewesen, doch wenn man einen guten Abend hat, passiert es eben dann wie folgt: Maserati Alkoholbeller bediente 8 Sekunden vor Drittelsende den Justin Blumenkohl, der knallte die Scheibe in die Ecke und wir hatten wieder die Zweitoreführung in den Hosen. Ein wichtiges Tor.

Im letzten Drittel ging den Welschen der Schnauf dann langsam aus. 2 Tore aufholen gegen einen Leo in dieser Form? Dann schon lieber dem Lapierre lesen und schreiben beibringen, ist einfacher. Aber nur leicht. Nach 50 Minuten wurde die Partie innert 2 Minuten entschieden. Erst lenkte der Lasche ins Netz ab, oh, ein Powerplay-Tor, mal kein Shorthander reingelöffelt gekriegt, ich jubelte. Noch mehr, als Trüffelnacht stocherig davonzog und herrlich das 6:2 reinbombte. Das wars, auch wenn wir noch den dritten Treffer einstecken mussten. Das interessierte nicht mal mehr die Klofrau auf der VIP-Toilette. Der Rest war ein runterspielen der Zeit, Schluss, aus, wir hatten die 3 Punkte.

Der Neue, der Herr Gewinnon, zeigte einen guten Einstand. Klar, ein Tor im ersten Spiel ist immer geil, er gewann auch fast jedes Bully wenn er sie denn spielen durfte, schauen wir ihm mal weiter gut zu. Die 3 Punkte sind wichtig für uns, die Leistung wird sicher von unseren Finnen kritisch analysiert werden, die Arbeit geht nie aus. Aber immerhin haben wir heute wieder 3 Punkte mehr geholt als der Serienmeister aus Fribourg. Uha uha uha.


Samstag, 3. Dezember 2016

03.12.2016 Lausanne HC - SC Bern 0:4

Bevor ich den Matchbericht schreiben, möchte ich, dass ihr alle euren Slip auszieht und Eurem jetzigen Sitznachbarn um das Gesicht haut. Der Grund ist ganz klar: Thomas Rottmeier, der Kultreporter vom Tellerklub, feiert genau heute seinen 40. Geburtstag. Die einzig wahre Stimme auf allen Sendern dieser Welt, der Hockey mit geiler Emotion in Deine Wohnstube bringt. Ich hatte ja letzte Saison die Ehre, von ihm interviewt zu werden. Ein cooler Typ, der Hockey nicht nur liebt sonder sogar lebt. Ganz Hardboiled SCB (und das sind jetzt bald 8'000 Leute!!!) wünschen Dir einen tollen 40igsten Geburi! Danke für Deine geilen Reportagen, Du kannst es und wirst hoffentlich vom Tellerklub zu Perdioden-PC wechseln! Geniess den Tag, morgen kannst Du abfeiern ohne Ende! Danke für alles!

2 Spiele. 9 geschossene Tore. Danke SCB. Und ganz speziell: Danke Leo. 2 Spiele in Serie mit einem Shutout ... Klasse. Nur damit das klar ist: Ich war nie gegen Beppo. Aber ich denke IMMER in Richtung Zukunft. Und mit dem Transfer von Leo haben wir uns die Grundlage für weiter Meistertitel gelegt. Ich hatte etwas Schiss vor dieser Partie, ich gebe es zu. Die Lasagne wird ja in den Zeitungen gerühmt die feuchte Wiedergeburt einer Dampfhure. Wie gut die sein sollen und so. Tatsache ist die, dass wir die Mümmelseesauger mit ihrem unsäglichen Weisswein, der den Geschmack nach Pferdepisse hat, souverän mit 4:0 in die Keller aller Analhöhlen geschickt haben. Obschon uns die unfähigen Schiris ein Tor geklaut haben. Aber egal, ein geiler Sieg, um das gehts, wir sind auch in der Regular Season wieder eine Macht!

Also, die Dampfnudeln begannen wie frisch geröstet. Die waren lebendiger als ein Samenerguss von Sprunger. Die hüpften im Bitz umher wie sturm geschlagene Wespen. Wir lauerten erst mal auf unsere Chance, das war richtig so. Denn hinten stand mit Leo wieder die absolute Wand im Knarst. Unglaublich, welche Ruhe er in seinen Aktionen hat. Die Torgefahr der leberkranken Weissweindeppen hielt sich wegen Leo in Grenzen. Ab und zu zeigten wir auch tolle Bemühungen, um einen Knarst zu erzielen. Aber der Vor-Dinosaurier Huet zeigte ein paar geile Paraden. Aber er sah aus wie eine zerquetschte Bräme, als Maserati Akroboat Bello ihm einen unter den Hoden durchstocherte. Das 1:0 war wie Balsam auf unsere strapazierten Haare. Wie beim Coiffure alben, wenn ich meine unhuren Rockermähne leicht schneiden lasse. Der Skandal passierte danach, als Noro genial von der blauen Linie traf, aber die Wichser mit Zebradress auf Intervention der Weissweinschwuchteln das Video gaffen gingen, es war das korrekteste Tor ever, aber irgendwie kriegte das Duo Blind/Anal es hin, es zu annullieren. Analpissfistelmonster-Entscheid. Egal.

Im zweiten Drittel war Schadensbegrenzung angesagt. Die Traubenbuben aus dem versifften Weissweingebiet wollten nun unbedingt ihr treu und dumm singendes Publikum mit dem Ausgleich verwöhnen. Pech eben, wenn Leo hinten hext. Scheisst mal in die Hosen. Wer französisch als Muttersprache spricht,  hat eh einen an der Waffel. Ein kurzer Schock war da, als die Lasagne ein 100-Meter Offsidetor erzielte. Bei den Blindgängern auf Kufen musste man das schlimmste befürchten. Kari Hockeygott Neinonen nahm richtigerweise diese komische Challange, so konnte das vorgehende Offside auch den blinden Zebras gezeigt werden. So blieb es beim verdienten 1:0 für unseren Götterklub.

Das letzte Drittel war dann sehr Swingerklub-mässig. Erst fragte man sich, ob denn nur dicke Paare rumbunsen wollen, als man dann besoffen war, schlugen wir zu wie ein Kolbenheinz in einem Pornofilm. Der Sturm von Lausanne war heftig, ungefähr wie ein Furz von Huet, wir hielten dicht und schlugen dann gnadenlos zu. Trüffelnacht schoss mit dem 2:0 den Sieg eigentlich schon heraus, aber der unersättliche Deckenfrau doppelte nach, auch der Lasche machte noch seine Krätze, so dass wir 4:0 in Führung waren und ich meiner Tochter angeboten habe, ab jetzt alle Französischstunden zu schwänzen. Die Sprache ist Scheisse wie die Klubs die dort spielen. Basta.

Also, 6 Punkte dieses Wochenende, das ist mehr als Gottéron in 100 Spielen holt, das war ja heute ein genialer Auftritt mit der Harasse, nur 8:1 verloren gegen das unsäglich schwache Lugano, uha uha uha. Jämmerlich. Wir selber sind wieder auf Kurs, ich bin betrunken wie eine alte Traube aus dem Lack Lömä oder wie der Scheisssee heisst. Egal. Go on, SCB, ich bin hockeygeiler denn je!

Freitag, 28. Oktober 2016

28.10.2016 Lausanne HC - SC Bern 1:4

Oh wie waren wir unromantische Gegner heute Abend in der Sauhalle zu Lausanne. Die sollen mal die Lasagne wegputzen die dort überall rumgammelt. Nur zur Erinnerung: Lausanne war vor diesem Spiel die Perle aus dem Welschland, hatte das beste Powerplay der Liga und war vor uns platziert. Nach diesem Spiel ist alles anders. Mit 4:1 fegten wir die Weissweinfürze aus dem Stadion. Wir waren wirklich sehr unromantisch. Wir waren ungefähr so, wie wenn die Frau Lausanne dem Liebhaber Bern sagen würde: "Ach, heute möchte ich einen zärtlichen Abend" und der Herr Bern antwortet "Ja, klar, also Du Hurenmuschi, mach Dich nackt". Das geht im Privatleben gar nicht, sehr wohl aber wenn man den Lasagne HC so richtig in die Kiste scheissen will. Das Gesicht der Saison 2016/17 kommt immer besser aus dem Spiegel hervor. Hinten dicht, vorne kalt, wie ein zugeknüpfter Pariser quasi, aber auf dem Eis ist das nicht eklig, sondern einfach geil. Leo Geo hielt erneut in den paar kritischen Phasen alles fest, und im zweiten Drittel hämmerten wir die Saububen aus Lausanne so richtig vom Eis.

Im ersten Drittel tasteten sich die Teams mal gegenseitig ab. Bei uns war das normal, bei Lausanne wirkte es aber eher komisch, da sie das Tasten übertrieben und so schon früh ein paar aufs Maul kriegten. Bei uns war Pabba Ehebett wieder dabei, sein erstes Spiel in der Saison, flankiert wurde er vom auch wieder gesunden Trüffelnacht, das machte Freude. Die Lasagne kriegte uns aber zu keiner Sekunde in den Ofen. Wir standen den Mann, hoben sogar die Fäuste wenn die weinenden Weissweingläser zu nahe zu Leo kamen. Torchancen gab es nicht viele, weil es eben so ein doofes Abtast-Drittel war.

Im zweiten Drittel zogen wir dann blank. Aber so richtig. Lausanne vertendelte eine Scheibe, der Alkoholbeller schnappte sich das Ding und hämmerte aus unmöglichem Winkel in die Krätze. Da sieht man mal, wie ein Goalie ohne Fehler nützlich wäre ... Egal, nun waren wir Herr im doofen Waadtland. Das Tor beschwipste die Lasagne als ob 2 Liter Weisswein in ihrem klebrigen und ewig fädenziehendem Fondue wäre. Wir packten dieses unkontrollierte Taumeln in unsere Tasche. Der bei uns verbliebene Randensalat schoss das 2:0, wobei Pabba Ehebett seinen ersten Assist in dieser Saison notierte. Ich hüpfte und tobte, 3 Punkte winkten erneut in einem fremden Stadion, es ist einfach nur geil. Dann liess die Zahnseide Caminada wieder abprallen wie eine Gummisusi, Moser der Du bist schoss locker zum 3:0 ein. Nun änderte Lausanne die Taktik, man spielte nun "Aua, der pöse pöse Berner hat mir Bobo gemacht, Schiri, pfeif mal ...". Unsere Antwort auf diese Vorschulaltermädchen-Taktik? Der unter dem Sand lebt schoss uns absolut herrlich zum 4:0. Der Sack war zu, auch wenn dem Daniel sein Sohn sich öfters daran kratzte.

Das Schlussdrittel nahm niemand mehr so richtig ernst. Leo Geo kriegt niemals 4 Tore zum Ausgleich, die Resignation der Lausanner konnte nur leicht kaschiert werden, weil sie unbedingt die "0" wegbringen wollten. Das gelang ihnen auch, weil der Schiri einen hohen Stock nicht sah, der mindestens 32 Meter über dem Boden war. Aber egal. Wir lenkten den Pseudodruck der Welschen aber ohne Probleme in die Ecken, wir schonten uns bereits für das Jahrhundertspiel morgen gegen die Piller-Brillen.

Also, es fehlt nicht mehr so viel, um unsere Quali-Fratze in ein wunderschönes Bumsgesicht zu verwandeln. Der "neue" SCB macht im Moment massiv viel Spass, weil nichts schöner ist, als affengeil zu siegen! Egal ob Quali oder Playoff!

Freitag, 23. September 2016

23.09.2016 SC Bern - Lausanne HC 2:3 nV

Also, ich war sehr froh, dass vor dem Spiel nicht eine Trauerminute abgehalten wurde, weil sich Brangelina ja getrennt haben. Unsäglich dieses Geleier in den Medien. Bravo SCB dass ihr das ignoriert habt. Die Angelina wohnt jetzt temporär bei mir, ich schicke sie morgen aber zu Stan the Man Wawrinka, der sieht ja ungefähr ähnlich aus wie Prügel-Brad. Aber nun zum Hockey. Da gibt es ähnlichen Müll zu berichten. Wie gegen Davos und Gottéron hielt uns Genoni im Spiel. Von der Spielanlange her haben die Welschen ohne den Mocken Ehlers schon ziemlich Fortschritte gemacht. Der Rapsody oder wie der Rapser heisst zeigte mit Lausanne härteres, präziseres und gefährlicheres Hockey als wir. Das liegt bei uns aber an den Spielern, die scheinbar zu Beginn einer Saison halt einfach nur auf einem Zylinder laufen. Hoffen wir, dass der auch nicht noch verreckt, sonst ...

Also, das Startdritttel war wie gegen den Z. Wir hatten kaum einen Stich und vergurkten diese 20 Minuten in einem unsäglichen Masse. Die Lausanner, mit geschwellter Brust angetreten, dominierten uns in diesem Drittel klar. Als Krueger nach ein paar Sekunden auf die Strafbank musste, schwante mir bereits Böses. Und wumm, da war die Führung für Lausanne. Schön herausgespielt war der Ofen, allerdings kriegt man wohl nicht mal gegen ein schlechtes Frauenteam mehr Platz. Unsere Reaktion? Fehlanzeige. Weil es einfach nicht ging. Unpräzise und wirr kam mir das Ganze vor. Musste der unsägliche Huet überhaupt einen Schuss halten? Egal. Gottseidank waren wir nur mit einem Ofen in Rückstand.

Im zweiten Drittel sabberte unserer Bernhardinermaschine weiter im Leerlauf. Es dauerte auch nicht lange bis die Weissweinflaschen dann auf 2:0 stellten. Wieder stimmte einiges mit der Zuordnung nicht. Alles kann die #30 halt nicht halten, es braucht nur ein bisschen Abwehr vor dran. Nur ein bisschen. Aber nicht nichts. Es folgten dann unsere Bemühungen, die mehr Mühe als Be waren. Das Powerplay war eine Grotte ohne Ende. Wir waren in der Statistik da weit vorne, dürfen aber nicht vergessen, dass die nur so gut ist, weil wir gegen Langnau spielen durften. Immerhin gab es einen tollen Angriff von uns, der durch den Alkoholbeller herrlich versenkt wurde. Der Goldhelm setzte Impulse, war aber alleine auf weiter Flur. Nun kam so ein Funken Hoffnung ins Spiel, umso mehr da Schwerweh mit einem Knorzofen (in der Vorbereitung) den Ausgleich erzielte. Was für ein fürstlicher Lohn nach 40 Minuten.

Das Schlussdrittel war dann halt auch zu sehr im Zeichen von Lausanne. Unsere Bauklötze erreichten nie die Höhe von 10 Zentimetern, da meistens ein eigener Spieler reindonnerte und man von Vorne wieder beginnen konnte. Die Welschen versemmelten da die 3 Punkte. Als die Schlusssirene kam, jubelte ich als wenn der Brad die Scholi wieder durchknallen würde. 1 Punkt war auf sicher.

Wir kamen dann in den Genuss einer 3:3-Verlängerung, wie schon gegen Fribourg. Allerdings war das Spektakel eher auf Abfluss-Niveau, es gab kurze Lichtblicke, aber mehr Langeweile. Weil auch da kaum was ging. So konnte der ungeduschte Walzer den Sieg für die Welschseegagels herausbomben.

Beunruhigt bin ich (noch) nicht. Wir starten eigentlich in jede Saison wie ein Schützenpanzer ohne Benzin. Aber es ist irgendwie eigenartig, dass die Fieberkurve bei uns dann anstatt zu steigen am absinken ist wie ein Phallus nach dem Akt. Egal.

Freitag, 26. Februar 2016

26.02.2016 SC Bern - Lausanne HC 3:2 - it's Playoff-Time, Baby!

Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa. Jaaaaaaaaaaaaa. Jaaaaaaaaaaaaaa. 300'000 Kilogramm Saisongagel sind ab meinem SCB-Misthaufen geflogen, was wirklich fast niemand mehr für möglich gehalten hat, ist heute abend eingetroffen! Ich habe meine Fussnägel lackiert! Uha, nein Quatsch. WIR SIND IN DEN PLAYOFFS! Unfassbar. Vor allem unfassbar nach einem solchen Gestocher von Eishockeyspiel. Aber wir haben die Hoden zur rechten Zeit tätowieren lassen, egal wie man gewinnt, Hauptsache man gewinnt. Aber bevor ich in meiner gewohnt unfairen Weise das Spiel kommentiere, hier noch ein ganz spezieller Gruss auf Biel, an all die Leute die mir gestern Besuchsrecht schenkten: Bieler, ihr habt Charakter, ihr habt ein Team, auch wenn es diese Saison aus den bekannten Gründen nicht optimal gelaufen ist, seid stolz auf Eure Jungs. Wer auf Rang 12 noch soviel Motivation auf die Eisfläche bringt und das um alles kämpfende Ambri wegsemmelt, der ist für mich ein HELD! Diesen Sieg werde ich Euch nie vergessen. Und ich werde meinen Support für die Playouts massiv auf Euch richten! Nach dem gestrigen herrlichen Abend war das heute wie das Tüpfchen auf dem "i". Geil!

Das Nervenspiel begann mit einer guten Startphase von uns. Wenn ich ganz ehrlich bin war es sogar wohl unsere beste Phase des Spiels. Da ging es zielstrebig und mehr oder weniger präzise zur Sache. Wie schon gegen Senf hatten die Lasagne-Knäckebrotbuben ein paar Mal Glück bei Stocherszenen, aber die Vorhuet robbte sich immer auf die Scheibe der Vagant. Dann, auch wie gegen Senf, stockte unser Motor plötzlich verreckter als ein 3-Zylinder-Trabant. Irgendwie ging nun nicht mehr viel, die Filzlausanner schnürten uns nun ihrerseits minutelang in unserem Drittel die Luft ab. Unser Spiel nährte sich einem Nähmaschinen-Puzzle ohne Garn, wir schwante da irgendwie Böses. Auch der Totomat aus Biel (live auf dem Handy von WhatsApp-Gott Pädu) zeigte mir noch nicht unbedingt den Plempel vor dem Bierfass an, untenschieden stand es da. Wir konnten mit dem 0:0 nicht zufrieden sein, wir waren Zuhause, vor 17'031 Zuschauern, aber wir dominierten viel zu wenig. Allerdings muss gesagt werden, dass Lausanne neben ihrem unsäglichen Defensiven "ich deck Dich Du Füdi"-System uns auch eine kleine Lehrstunde gabe in "wie greife ich schnell und zügig an und lanciere einen Stürmer in Bewegung". Immerhin hatten wir es vor dem Tor im Griff, auch der Stefan im Eck bollte wie ein Werk.

Im zweiten Drittel rollte es auch unsäglich zaagig vorwärts. Wir verhinderten die Angriffe meistens gleich selber, weil kaum jemand eine Scheibe sauber annehmen konnte oder es Missverständnisse gab wie ich alben wenn ich Welschland mit meinem legendären Französisch ein Bier bestellte und dann aber einen halben Rotwein kriegte. Und der erste Nervenzusammenbruch war dann auch nicht weit, dem Daniel sein Sohn gagelte uns das 0:1 in die Maschen. Die Nahrungsmittel im Magen wollten nun plötzlich wieder via Speiseröhre Luft schnappen gehen, mir ging es schlecht, doch dann war der einzig sehenswerte Angriff da: Puppel-puppel-Kornacher, direkt und hart, da war das 1:1. Der Magensaft war wieder gesenkt. Ein 1:1 nach 2 Dritteln, naja, nicht das, was ich wollte. Und Pädu in Biel war nicht eingepennt, dort gab es keine Öfen, es stand immer noch Unentschieden.

Im letzten Drittel kam ich wieder mal etwas zu spät an meinen Sitzplatz weil ich noch einen bechern gegangen bin. Kaum setzte ich mich, da zieht der untergesandete Untersander einen Bogenpuckschlenzereffetschussoderpass ab. Die Vorhuet sah nicht viel weil ihm der Arsch von Gobbi dem Globi den Wind ins Gesicht blies. Ein unglaubliches Tor, das uns seltsamerweise wirklich in Führung brachte. Danach ging ein massiver Ruck durch das Team, nun hämmerten wir die Scheiben weg, nun waren wir darauf bedacht ja keinen Ofen mehr zu kriegen, nun spielten wir wie Lausanne vorher. Stefan im Eck war geil drauf heute, sensationell was er 2 mal gehalten hat. Als Dirk Hannelore König dann 1:30 vor Schluss noch einen Zweier kriegte, zog es mir dann aber logischerweise die Nieren in die Hoden. Biel hatte mir gefunkt dass sie die 3 Punkte gesaugt hatten, und nun das. Aber dann ein Hammertor. Bully gewonnen und der Obersander schoss wummtätsch und die Scheibe donnerte in das leere Tor der Lauspfannen. Die Halle tobte. Wäre die Halle ein Penis, sie hätte onaniert. Echt jetzt. Der Anschluss von Lausanne brachte dann aber nochmals ein paar Nervenstränge um, aber es reichte uns. Was für ein Jubel, was für ein Schwein, was für eine Dankbarkeit das wir die schlimmste Saison seit 1241 Jahren noch mit den Playoffs abschliessen dürfen!

Ich bin zu kaputt um noch gross eine Zusammenfassung zu machen. Playoffs wir kommen, ist geil, ach und dann doch noch was: Rathgeb Du Wurstsuppenlutscher, also knall uns dann mal morgen in die Playouts Du Badehose ohne Biselschlitz. Uha uha uha. Gott wird das morgen ein lockeres Spiel in Trottelfon, 118:1 oder so, egal, mir egal, Scheissegal! Playoffs wir kommen! UFF!

Dienstag, 26. Januar 2016

26.01.2016 Lausanne HC - SC Bern 5:4 nP

Hach, das war doch Himmel und Hölle in Reinkultur! In einem spielerischen Tschou-Sepp-Match sucken und fucken wir also bereits die 7. Niederlage in Serie ein. Wir brechen sämtliche Rekorde dieser Erde, hey, wenn wir noch 83 Spiele in Serie verlieren, haben wir die legendäre Serie von 90 Niederlagen. Ich find das cool, ich find das toll. Heute wehrten wir uns immerhin erfolgreich gegen einen Buller, spielerisch können wir die Saison getrost abhaken, da wird nicht ein Millimeter weiterkommen, damit müssen wir leben. 1 Punkt pro Spiel kann ja auch reichen, kommen wir doch auf das Positive, so wie ich es in meiner Therapie "wie saufe ich noch mehr ohne zu kotzen" gelernt habe. Für mich persönlich war es ein Spiel, da wollte ich eine Zeitlang die ganze Mannschaft entlassen ausser Rüfi und Stefan im Eck, dann der unglaubliche Jubel nach dem Ausgleich bei 59:59 als die Lausanner ihre gesamte Doofheit in die letzten Sekunden legten, dann das unsägliche unwürdige amateurhafte Penaltyschiessen, das mir dann wieder die Kopfhaut wie Ebbe und Flut hin- und her schletzte. Es wäre heute viel mehr drin gewesen, aber - das muss auch klar sein - im Moment klebt das Pech wie Filzläuse an einer mit Honig eingeschmierten Sackratte.

Also, der Start war in etwa so, wie wir meistens in ein Spiel starten. Nichts besonderes, wir semmelten relativ planlos durch den Bitz, Larsschnitte liess den Kornacker draussen weil er das Tor seit dem Spengler-Cup nicht mehr trifft, auch cool, es gibt andere Spieler die seit Monaten das Tor nicht mal mehr aus der Nähe gesehen haben. Aber egal. Also, wir semmeln durch den Bitz, Lausanne war eigentlch ohne grosse Vorteile, aber unser Boxplay verhalf ihnen dann zur Führung, da wir einen Mann 2 Meter vor dem Tor - hm, sagen wir vergessen? - hatten. Der obligate Rückstand war da, immerhin kam er nicht gleich nach 30 gespielten Sekunden. Danach reagierten wir, aber das war halt einfach wieder unstukturiertes Gemurkse, meine Gurke brauchte dringend ein Bier, denn das war erneut ein Drittel, das man sich schön saufen musste.

Der zweite Abschnitt war spielerisch ungefähr das gleiche Gemurkse. Aber eben, wir müssen unsere Ansprüche eh runterschrauben, ich habe es oben erwähnt. Bei uns geht es um Punkte weil wir in die Playoffs möchten, gleichzeitig ist jeder Punkt eine Absicherung für die Playouts. Und eben, so ungefähr spielen wir auch. Trüffelnacht, für mich heute sehr gut, wurde dann von Untersander mit Glück freigespielt, der Rüfi machte das, was wir sonst nie machen: er zog sofort ab und ohrte dem unsägliche Huet den Ausgleich durch seine verlederten Nüsse. Aber, das wissen wir ja inzwischen, nach dem Jubel folgt der Heulkrampf. Erneut in Unterzahl dauerte es ein paar Sekunden, bis wieder ein absolut jämmerlich abgelenkter Scheissschuss in unser Tor glitt. Was schief gehen kann geht bei uns schief, keine Frage. Leichte Hoffnung keimte auf, als ein vom Weisswein überreizter Eseff unseren Hirschhierher K.O. checkte und dafür 5 Minuten kriegte. Allerdings seppelten wir in diesem Drittel nur noch im Bitz umher.

Dafür hatte das dritte Drittel dann alles drin was Hockey geil macht. Wir nützten die dann die Überzahl aus, weil Jobin einen Pass spielen wollte, der aber dann wie eine Granate in den Angel zischte. Egal, weiter Powerplay, es kam noch besser weil ein Frosch auch noch zusätzlich raus musste. Dirk König schoss uns in der 44. Minute in Führung. Das SCB-Herz schlug wieder ohne Elektro-Stimulator aus dem Erotik-Markt. Allerdings kriegten wir dann wieder den Ausgleich, wieder war es keine Torchance, wieder ging alles schief was schief gehen kann. Mörfi oder so. Egal. Die Laune war dann endgültig im Arsch als kurz vor Schluss ein Finnenfisch von ihnen das 4:3 für mich haltbar reinbombte. Es darf einfach nicht wahr sein. Lars riskierte alles, der Goalie war draussen, Lausanne traf den Pfosten, Gott wie doof muss man sein, uha uha uha, 7 Sekunden vor Schuss liefen wir dann noch ins Offside, eigentlich war alles klar, doch die Nulpen-Lasagne brachte es dann echt noch fertig, uns mit 3 Mann alleine vor das Tor ziehen zu lassen. Der kline Kousa schoss uns nach 59:59 zu einem Punkt.

In der Verlängerung zitterte man, hatte auch noch eine gute Torchance, aber das wars. Über das Penaltyschiessen müssen wir nicht gross reden, unsere hochbezahlten Jungs bringen also jetzt genau 18 Penaltys in Serie nicht in den Knarst. Das war eigentlich das erbärmlichste heute. Wir haben einen Goalie, der uns 8 mal die Chance gab, das Spiel zu gewinnen ... und wir versemmeln jeden Versuch. Unsäglich aber was soll. Nun folgt der nächste Hammer geben Ambri, ich weiss nicht so recht, eben, wenn es irgendwie geht Punkten, aber den Blick auch schon gegen hinten richten. Das war nicht das, was ich heute wollte. Definitiv nicht.

Dienstag, 8. Dezember 2015

08.12.2015 SC Bern - Lausanne HC 2:3 nP

Das es grässlich wird, habe ich erwartet. Aber in meiner geheimen Kammer habe ich mir klar 3 Punkte ausgerechnet. Ich weiss und mag es fast nicht mehr hören: Ja, wir haben eine extreme Verletztenliste, das kann man halt im Moment einfach nicht ändern. Was mich aber zu tiefst bedrückt heute: Wir haben das Spiel nicht vergeigt, weil wir total auf der Schnure waren und gegen ein immer stärkeres Lausanne-Lasagne-Dünnschiss HC dann keine Chance mehr hatten - nein, leider geigten noch immer fast alle Spieler so falsch auf ihrem Instrument, dass sogar ein Tauber seine Hoden im Ranzen hätte. Dieses Weissweingesindel hätte man sogar mit einem Rumpfteam schlagen müssen, unbedingt und zwingend. Ich weiss, ich wiederhole mich: Der Wurm bei uns sind nicht die vielen Verletzten, der Wurm bei uns ist ein absolut unwüridiges Passspiel, eine Angriffsauslösung die eine 200 Kilogramm Kassenfrau aus dem Aldi wohl besser hinkriegen würde, dazu kommt eine Chancenauswertung die eigentlich gar keine ist. Aber OK, wir haben mal einen Punkt, die Saubande aus dem Welschland hat nur einen Punkt aufgeholt, immerhin keine 3 Punkte-Kacke die wir uns eingebrockt haben.

Wir spielten quasi mit 3 Linien, auch wenn man ab und zu den kleinen Hischhierher aufs Eis schickte, aber im grossen und ganzen heboleteten wir mit 3 Blöcken durch den Bitz. Klar ist das anstregend, klar gibt das Eiszeit wie der Josi Roman neben dem Boxen kriegt, aber: die ersten zwei Linien waren von den Namen her ja mal gar nicht so schlecht bestückt. Und was sahen wir im ersten Drittel? Nichts. OK, ich dachte mir noch, dass wir die Kräfte halt geschickt einteilen. Die ganze Wahrheit ist aber, dass wir im ersten Drittel spielten, als wäre dieser Sport heute erfunden worden und wir armen Söie nun das Spiel austesten sollten. Es kann einfach nicht sein, dass wir knapp 2 Torchancen erknorzen, in der Abwehr aber Stellungsfehler machen wie ein Amateur-Pornodarsteller. Lausanne ging in einem Powerplay in Führung weil sie mit einem flüssigen Angriff trafen. Schon für das sollte man dem Viererblock Senf in die Ohren stossen. Aber immerhin konnten wir den Schaden im Rahmen halten, auch wenn Gschwelti so sicher wirkte wie ein beduselter Seiltänzer. Das Drittel war schlimm, wir waren da überhaupt noch nicht müde oder auf den Felgen.

Der zweite Abschnitt brachte dann endlich eine Reaktion. Nun konnten wir die spielerisch langweiligen und nur auf die Finnen hoffenden Lasagne-Kocher etwas unter Druck setzten. Allerdings werden wir wohl Ende dieser Saison in diesem doofen Buch der Rekorde stehen als Rekordhalter im versemmeln von Chancen. Wir mussten dann eine doppelte Überzahl nehmen, um zu scoren. Der kline Bube Kousa schoss den Ausgleich. Ein Verteidiger. Nur so zum Erwähnen. Und ein paar Minuten später läutete die Glocke erneut, Blum traf von der blauen Linie. Ein Verteidiger. Nur so zum Erwähnen. Danach war unsere leichte Druckphase mal vorbei und das Spiel geigte wieder wie besoffen hin und her.

Im letzten Drittel, wo ich jetzt ja vermutet hätte dass die Kräfte schwinden, waren wir gar nicht so schlecht unterwegs, schossen einen wegen hohen Stocks zu recht annulierten Ofen (der Stock war ungefähr auf Reihe 17 Stehplatz-Rampe), danach beschränkten wir uns auf das Zerstören und Mauern. Es wäre vielleicht sogar gut gekommen, hätte nicht der heute brutal schwache Berghelm noch eine Strafe gefressen. Das Powerplay konnten die Pajassen zum Ausgleich nutzen. Verlängerung.

Und eben, da war unsere ganzes Elend sichtbar. Bevor Lausanne zur ersten Chance kam, hätten wir das Spiel schon lange für uns entschieden haben müssen. Aber Toreschiessen muss für uns im Moment wirklich grauenhaft schwer sein. Egal, das Penaltyschiessen war dann wieder mal gar nix, 0 Tore aus 4 Versuchen, tönt ungefähr so wie wenn Egelbert Fredu besoffen am Grümpelturnier auf die Torwand schiesst. Schlecht und schlimm!

Folgende Sachen sollten wir für den nächsten Strichknüller am Freitag dringend klären: Wann schiesst wieder mal ein Stürmer ein Tor? In Lugano war es 2 x der Verteidiger Randensalat, heute der kline Kouse und die Blume. Unsäglich eigentlich. Aber bei unserem ungepflegten und fahrigen Aufbau wohl auch kein Wunder. Und: Würden wir bitte wieder etwas unternehmen, um die Mittelzone in den Griff zu kriegen? Da standen wir heute wie Anal Phabeten im Bitz rum. Scheissdienstag, Scheissspiel! Übrigens: Seit Kevin weint spielen wir so scheissemässig!

Samstag, 21. November 2015

21.11.2015 Lausanne HC - SC Bern 0:1

Eine flüchtige Bekannte von mir arbeitet im Institut für Schlaf- und Morgenlattenforschung. Weil sie relativ hübsch ist, darf sie nur bei der erstgenannten Institution arbeiten, da sonst die Morgenlatte gar nie gesenkt werden könnten. Das Institut für Schlafforschung hat einfach ein Problem: Die Patienten sind zu aufgeregt zum Einschlafen, da sie an so vielen Geräten hängen. Ich habe sie vorhin angerufen. "Nehmt ein Video wenn Lausanne vs. Bern spielt, am Besten das von heute, ich verspreche Dir, dass die Patienten nach genau 21 Sekunden in einem komatösen Schlaf liegen". Gott war das heute ein Gekratze, ihr entschudigt mir den kleinen Ausflug von oben, aber es beschreibt das Spiel heute am Besten. Was gestern gut war, war heute schlecht, die einzige Ausnahme war Gschwelti, der hielt auch heute sehr gut und durfte sich zu Recht eine Null schreiben lassen. Die Abwehr war heute besser als gestern, dafür war der Sturm 40 Minuten lang am wursten wie eine Cervelat ohne Hülle. Aber wisst ihr was: egal, ich wollte 5 Punkte, nun haben wir 6, das müssen unsere Ansprüche sein wenn wir ein Heimspiel und nicht gerade die Burnermannschaft des Jahres auswärts haben.

Also, vom Schwung des Sieges merkte man bei uns zu Beginn rein gar nichts. Offenbar war man sehr darauf bedacht, dass man nicht in Rückstand geraten wollte. Das gelang ja dann auch, aber es waren eigentlich schon nur die Lasagne-Buben, die was fürs Spiel machten. Das tönt doof wenn man das über eine der destruktivsten Mannschaften der Welt sagen muss, aber es war so. Bei uns wurde hinten gewerkelt, geschweltelet und gebischenglückgehabelet, vorne blieb fast alles im Keim stecken. Es gab ab und zu eine Torchance, die beste hatte der Moser unser der Du bist, aber der Puck stoppte Milimeter vor der Linie. Das Drittel war zäh, harzig und mit wenig Tempo, es gab auch auf Lausanner Seite viel zu viele Fehlpässe. Für uns war dieses 0:0 eher ein Erfolg.

Im zweiten Drittel sackten wir noch mehr ab, nun kamen wir manchmal nicht mal mehr richtig über die rote Linie. Ganz viele Attacken von uns hingen wie eine Hängelampe im Bitz umher, ich will aber Ständerlampen sehen. So wie die im Institut oben. Aber die Weissweinschlächter konnten aus der optischen Überlegenheit wenig machen, das lag am guten Gewerkel der Backs, aber, dass muss man dann auch sagen, an der guten defensiven Arbeit der Stürmer. Richtig so, wenn gegen vorne nichts geht, dann wenigstens hinten helfen. Nach 40 Minuten war das 0:0 immer noch eher ein Erfolg für uns.

Das letzte Drittel war dann vom Niveau her nicht besser als die gurkigen 40 Minuten vorher, aber immerhin, das stimmte mich positiv, waren wir nun gegen vorne präsenter. Der Berghelm wurde von Minute zu Minute besser, wie schon gestern, ist er ein Spätzünder? Ist mir egal wenn er wichtige Öfen schiesst. Lausanne rannte nun oft gegen eine Wand und musste aufpassen, von uns nicht abgewatscht zu werden, wir lauerten auf den berühmten Fehler. Der Mocken Ehlers schien es zu ahnen und tobte sich rotbäckig in die Herzen sämtlicher Mobshunde. So 6 Minuten vor Schluss konnte dann unser Berghelm diesen berühmten Fehler in der Lausanner Abwehr ausnützen und mit einem Bubensautrick das 1:0 erzielen. Gott habe ich getobt. Jetzt, wo doch Punkte so wichtig sind! Lausanne konnte nicht mehr, wir kontrollierten dafür so sehr, wenn wir gewinnen dichte ich! SIEG!

Also, die Art und Weise ist für mich morgen schon wieder alter Kappenkäse von gestern, 3 Punkte, geil, ein 6-Punkte-Wochenende, noch geiler. Wir müssen dankbar sein. Toll war übrigens heute die Schirileistung, sie haben so geil gepfiffen wie die Kate Winslet im Titanic-Film, ihr erinnert Euch, als sie auf der Türe im Ozean liegt? Da hat sie doch noch den Lenoard abgelöst und versenkt, fand ich nicht so gut, vielleicht war er gar nicht tot sondern nur gefroren? Egal, Nun schauen wir doch einfach mal so richtig mit positiven Gedanken in die nächste Woche!

Sonntag, 15. März 2015

Playoff VF 7: SC Bern - Lausanne HC 2:1 nV

Stand in der Serie: Interessiert keine Sau! HALBFINAL!

Ja liebe Buben und Mädel, wenn man was über diese Serie sagen kann, dann das: Mein Gott war das ein Geknorze mit selbst auferlegtem Schussverbot. Wir wollen aber als Erstes an den Verlierer des Abends denken: Tschüss Gobbi Du unhuren Stockschlageselaffenarsch. Der Rest von Lausanne hat mir massiv Eindruck gemacht, auch heute Abend, ebenso der Enzo Ehlers, was hat der Herr für ein System einstudiert das den Gegner zum Weinen bringen kann. Wir waren heute eine Zusammenfassung der gesamten Serie: Manchmal nicht schlecht, manchmal schlecht, manchmal schnell, manchmal lahm, aber immer schussfaul, nach mir immer zu passiv und dann auch oft um ein Gegentor bettelnd. Aber wisst ihr was? Schlussendlich interessiert das ungefähr soviel wie wenn eine Schildkröte in Kuala Lumpur ihre Kloake (man sagt nicht Scheisse) in das Meer reihert. Halbfinale! Basta! Doppelbasta!

Gestartet waren wir gut. Oder sagen wir relativ gut. Auf Überraschungen vom Spielsystem musste man ja heute im Spiel 7 nicht warten, alles ging seinen gewohnten Gang. Auffallend war, dass ab und zu das Forechecking schon fast intensiv war, es gab dann auch Fehler in den Lausanner Abwehr, wir waren aber nett und gaben die Fehler in unserem Drittel dann gleich wieder zurück. Dabei hätten wir ja ruhig sein können, der Pertschei schoss uns nach einem Bullygewinn und 2 Anläufen herrlich in Führung. Aber das Hauptübel in dieser Serie war weder ein doofes System von Lausanne noch unser System. Das Hauptproblem war die absolut mangelhafte Präzision in den Angriffen. Vieles von uns versandete quasi kampflos, wie Hundekacke im Sandkasten.

Im zweiten Drittel ging es gleich verhalten ab. Lausanne war stabil, wir waren aber dann plötzlich eher labil. Irgendwann, so ab der 30. Minute, hatte Lausanne das Heft plötzlich in den Händen und kam zu, naja, Torchancen nach Abprallern und so. Mir gefiel das Spiel nun ganz und gar nicht mehr, es lag nicht an den konsumietrten Bieren, es war die Art und Weise wie wir ein Spiel 7 nun gewinnen wollten. Hinten wegmurksen und vorne auf den lieben Gott hoffen - ne, das geht echt nicht.

Das letzte Drittel war dann das 300-Schlag-pro-Minute-Herz-ich-sauf-noch-einen. Lausanne, mit dem Mute der Verzweiflung, wurde immer geiler auf ein Tor. Und wir bettelten quasi um den Gegentreffer, es brauchte oft 3 Versuche, um die Sauhundscheibe aus dem Drittel zu bringen. Unsere Konter muss man nicht gross erwähnen, die waren alle meistens schon erledigt bevor sie begonnen hatten. Und als der Hut seinen Hut nahm und ein 6. Feldspieler auf das Eis kam, schlug es 50 Sekunden vor dem Halbfinale dann tatsächlich noch ein. Unsere Abwehr war da organisiert wie eine italienische Pizza-Küche wenn der Chef gerade am Fussballspiel rumhängt. Aber egal, es sind Playoffs, Spiel 7, auch das muss man fressen können. Logo trafen wir 8 Sekunden vor Schluss nur den Innenpfosten, mein Gott, irgendwie wollte es nicht für uns semmeln. Ich hatte in dem Moment panische Angst, das wir ablutschen, echt jetzt.

Die Verlängerung war dann von uns her gesehen aktiver. Nun murkste man nach vorne, es ging sogar ein bisschen, allerdings konterte dann Lausanne geil ab, auf das haben die Schelme nur gewartet. Sie versiebten mal primär einen Matchpuck, egal, weiter gehts. Wir hatten weiterhin im Hinterkopf, dass ein Penaltyschiessen uns wohl erledigen würde, also seckelten wir weiter. Dann ein Knaller von Gagelhardy an den Pfosten, ich tobte schon wieder, aber dann der Abpraller auf Joensuus Stock, der geilste Finne seit Jahren knallte uns dann in das Halbfinale. Was für ein Jubel, was für ein Tollhaus, was für eine Erleichterung.

Aber jetzt noch schnell Klartext: Wenn wir wirklich mit dieser Unterform von gewissen Spielern gegen Davos einlaufen werden, gibt es eine verdammt kurze Serie. Es kann nicht sein, was die Ausländer abliefern (ausser die Fünfzehn), es kann nicht sein, dass die Stürmer keinen geraden Pass spielen können. Sicher wird die Serie gegen Davos offener, aber trotzdem! Mein Dank gilt heute 3 Leuten, das wäre mal der Beppo, der war gut, dann Bidu Gerber, was der heute geackert hat war sensationell, dann natürlich noch der Matchwinner Joensuu, Mann hat der gerkrampft, gehebelt, gebissen, geknorzt, geschossen, nie aufgegeben - es war so verdient, dass der Elch auf Kufen uns erlösen durfte! Ich bin stolz auf das Erreichte, schon morgen interessiert es keine Sau mehr wie wir es geschafft haben - wir haben es geschafft, basta! Finit! Sieg! Geil!

Samstag, 14. März 2015

Klar braucht es ein Orakel für heute Abend

Natürlich werde alte Traditionen nicht aufgehoben. Für das Spiel 7 habe ich unter Einsatz meines Lebens erneut gefährliche Tiere für den Dreh gebraucht.

Ich versichere Euch, es ist kein Betrug dabei, oft wurde ja gesagt ich bescheisse oder so, nichts da, in diesem Video sieht man die Ehrlichkeit von meinen Vorhersagen.

Also, öftnet schon mal den Champagner, es wird gut ausgehen heute!

Freitag, 13. März 2015

Game seven

Was für eine geile Überschrift. Die Mutter aller Playoffspiele steht vor der Haustür - also haben wir uns gefälligst auf dieses Spiel zu freuen! Es gibt kein rechnen, abwägen und studieren mehr - wer gewinnt ist ein Held, wer verliert darf hemmungslos heulen, weinen und töipelen. Ehrlich gesagt ist es auch richtig, dass diese eher vermukste, vertaktisierte und aarige Serie mit einem Spiel 7 entschieden wird. Lausanne und ihr Defensivkonzept kann scheinbar von uns nicht mit Angriffsschwung und Kombinationshockey aus den Angeln gehoben werden. Das überrascht mich aber nicht, denn für die oben genannten Faktoren braucht man ein Team, das viel weniger Grobmotoriker als wir in den Reihen hat. Wir spielen so Eishockey wie wenn der kleine Saubube am Boden sein Dreieck unbedingt in die Öffnung des Vierecks murksen will - schlussendlich geht es dann schon, mit viel Gewalt und Gemurkse natürlich, das Teil ist dann logo auch kaputt, aber das würde bei Lausanne ja nicht so stören.

Ich freue mich auf den Abend morgen, gut, vielleicht nicht mehr so lange, aber es ist doch so: für solche Spiele hast Du Dich 50 Runden mit Bier und Spass durch die Quali gequält. Morgen geht es um alles oder nichts - endlich mal wieder! Selbstverständlich wird das Geheule aus Lausanne zum rechten Moment losgehen in Sachen "der Schiri soll nicht immer böse gegen uns sein, heul, heul", aber das gehört zu den Welschen halt einfach dazu, man erinnere sich nur an McSorbet.

Wie wir gewinnen morgen? Ich habe wirklich eine Idee:Wir spielen aus der Abwehr heraus Pässe und laufen nicht mit der Scheibe über die rote Linie und pfeffern sie ins Drittel von Lausanne rein. Dann versuchen die Stürmer, sich die Scheibe auf die Stockschaufel zu spielen, nicht auf die Knieschoner oder 21 Meter daneben.

Schauen wir noch schnell in die Geschichte der beiden Städte, um zu verdeutlichen, wer weiterkommen müsste: Bern wurde durch Zähringer gegründet, eine tolle Bevölkerung, die war mutig und stark, so dass die Bären freiwillig in den Bärengraben gestiegen sind, weil sie eben alle Angst hatten vor uns. Was für eine stolze Geschichte! Lausanne hingegen wurde gegründet, weil ein Mädchen mit Namen Anne eine Laus hatte. Sagt ja genug!

Also, morgen das Vollgas vom Estrich nehmen, fighten, murksen, hebeln, es kommt dann schon gut. Und noch schnell ein paar Schlämperlige auf Französisch einstudieren, denn die Zündschnüre der Lausanner sind noch kürzer als ihre Penisse.

Hier noch ein paar Anleitungen zum Ausdrucken, liebe Spieler des EdelEisSchliffClub Bern:

Gobbi, si vous souriez vous regardez comme le cul poilu d'Ehlers (Gobbi, wenn du lächelst siehst du aus wie der behaarte Arsch von Ehlers)

Huet, votre femme a un pénis (brauch ich nicht wirklich übersetzten, gelle)

Und dann noch für die Lachsbrote in ihren Reihen:

Näytät kuollut valas on juuri paska vettä, koska olet haistanut nainen, joka tuoksuu kuollut hain (Du siehst aus wie ein toter Walfisch der gerade noch ins Wasser geschissen hat weil du an deiner Frau gerochen hast die nach totem Haifisch riecht)

Falls ihr Fehler findet, vor allem im finnischen Teil, scheisst bitte Google zusammen, nicht mich.

Alles oder nichts!  Auf gehts!

Donnerstag, 12. März 2015

Playoff VF 6: Lausanne HC - SC Bern 2:1

Stand in der Serie: 3:3

Wäre ich ein Leiersack aus der Presse, würde ich sagen: "Hmm .. hmmm. wegen insuffizienter Angriffsgefahr kommt es am kommenden Samstag zu sogenannten Belle". Da ich aber Hardboiled SCB bin, schreibe ich: Schwamm drüber Jungs, wir haben heute den Halbfinaleinzg genial vergeigt, aber am Samstag werden wir den beschissenen welschen Sauhoden ihre Vorhaut um ihre breiten Fressen ziehen dass sie nie mehr in ihrem Leben ihren Mümmel auch nur in die Nähe einer Weisswein-Hure bringen werde! Da ich aber nüchtern bin, schreibe ich das nicht. Fakt ist: Am Samstag wird diese Serie entschieden unter Männern. Spiel 7 steht vor der Tür, es wird keine Diskussionen mehr geben, wer diese Scheisse gewinnt ist gut, der Verlierer ist ein Loser ohne Ende. In dieser verknorzten Serie ist es wohl das Beste, wenn es in Spiel 7 entschieden wird.

Also, genau das was ich wollte haben sie heute nicht gemacht. Anstatt den Weichlingen, angeführt vom Theater-Superstar Gobbi (dessen Frau heute gerade einen Bart gekriegt hat und morgen in die RS einrücken muss), den Tarif durchzugeben und zuzustechen wie eine bekiffte Biene, haben wir uns wieder im Schneckenhaus den Riemen gerieben. Passiv, zu passiv, zu sehr passiv, lief das erste Drittel. Die Lausanner wussten nicht recht wie ihnen geschah, anstatt verunsichert zu werden, liess man sie Selbstvertrauen tanken und prompt schöpften sie Hoffnung, mitsamt ihrem vergammelten, EU-untauglichem anarchistischem Schiesspublikum. Oder kurz: Welsche halt. Das 0:0 war für uns ein Gewinn, ich dachte noch dass die Fürze nun noch nervöser werden würden.

Im zweiten Drittel hatten wir dann, ich glaube es zumindest, denn ich bin etwas besoffen, ich habe oben gelogen, egal, 3 Powerplay-Chancen, die wir aber spielten wie ein bekiffter Bergpavian mit rotem Arsch. Es gab dann einen Treffer duch den alten Hügel, aber da war die Strafe gegen die welschen Nichtsnutzenhuren bereits abgelaufen. Aber echt jetzt, so spielt man nicht Powerplay, wenn man den Sack zumachen könnte. Da war zu wenig Energie dahinter, zu wenig Überraschungsmomente, zu wenig zwingende Momente. Zwischen den Powerplays neutralisierten sich die Teams, es gab ab und zu Chancen, aber eher aus zufälligen Momenten. Dann eben der schon beschriebene Ofen durch Althügel, eigentlich war nun alles angerichtet für einen Einzug in das Halbfinale.

Doch eben, Fettwurst Ehlers hatte dann nach dem Spiel nicht viel zu leiern. In den ersten 10 Minuten kriegten wir dann lockere 8 Strafminuten, 6 Minuten waren OK, die Strafe gegen Plüss war eine mega mega Schwalbe, die bei uns in der Allmend schon zweimal ebenfalls 2 Minuten gegeben hatte. Aber egal, Schris sind auch nur Menschen, im Welschland mutieren sie dann zwar zu schlabbernden Pissoirs. Diese Unterzahl brachte uns dann die 2 Treffer von Lausanne ein, zwei Schweinstore, aber auch das fressen wir.

Die Serie wird also am Samstag entschieden. Das ist ehrlich gesagt auch OK, denn wir haben zwar Chancen verpasst, aber auch ein Break aufholen müssen. Beide Teams werden sich nun im finalen Countdown den Rest geben. Ich freue mich auf dieses Game, vorausgesetzt der fette Ehlers kann nicht bestimmen, welche Zebras einlaufen werden. Lasst es uns jetzt wie Männer regeln, nicht wie Pussys mit heulenden welschen Muschis an der Bande.

Ach noch was: Non mollare mai nach Lugano, hat ja grandios geklappt mit der 20-Millionen-Mannschaft, schöne Ferien auch an den NHL-Bomber-Brunner. Und nicht vergessen will ich natürlich den EV Zug mit seinem Fremd-Fan-Folterkabinett, es ist gut dass niemand mehr in euer Stadion kommen muss. Packt die Badehosen ein ihr Loser! Uha uha uha.

Lassen wir Einsteins 82-jährige Prognose heute wahr werden!

Wer kennt ihn nicht, den kauzigen genialen Mann mit Namen Albert Einstein? Er hat mit seiner Formel e = mc2 ja quasi die Physik erschüttert. Der Herr lebte ja auch in Bern, logo, sicher nicht in Lausanne, da wäre aus ihm wohl ein weissweinsaufender Heuler geworden. Einstein erfand nebenbei noch die langen Haare und war ein begnadeter Prognostiker. Das wissen nur die wenigsten Leute. So hat er zum Beispiel 1931 vorausgesagt, dass die erste Mondlandung auf dem Mond stattfinden werde. 2 Jahre später hat er bereits (82 Jahre im Voraus!!) die Viertelfinalserie SCB vs Lausanne getippt (s. das Bilddokument aus dem Biermuseum Spiez). Und siehe da, wenn wir heute gewinnen, dann liegt Einstein mit seinem Tipp sogar richtig. Wir können heute also gleich doppelt Geschichte schreiben.

Klar, auch Einstein hatte nicht immer Recht. Nichts sei schneller als das Licht, so seine Aussage, das stimmt bewiesenermassen nicht, wenn man Renato Tosios Fanghand mal live erlebt hat. Und auch die Theorie mit den schwarzen Löchern stimmt nicht (sind nur in der Mitte einer jeder Galaxie), denn in Fribourg gibts die in jedem Mund sehr zahlreich.

Trotz guter Ausgangslage müssen wir heute aufpassen. Der Gang in die Weissweinmetropole Lasagne Haschzeh wird erneut ein Spiessrutenlauf. Klar, es gibt Symptome, dass die Welschen angeschlagen sind. Am Dienstag hatten wir mehr Platz als in den 4 Spielen vorher zusammen. Dann zeigt Huet auch sehr menschliche Eigenschaften, indem er haltbare Öfen kassierte. Dann ist mir noch aufgefallen, dass sie via ihrer Presse nun schon massiv heulen, "blöder Schiri, pfeift nie Foul" und so. Ja genau, sie sollten eher froh sein über das, mit ihrem elenden beissen, strubeln, haken und Eiergriffen. Aber eben, das sind bereits leicht "ich bin kaputt"-Erscheinungen. In den Playoffs heult man nicht, das ist ein altes, uraltes Gesetz. Schnauze tief und durch ist das Motto.

Wir müssen heute genau gleich wie in den vorangegangen Partien einlaufen: hart, diszipliniert, unerbittlich, jedoch müssen wir sie mehr nerven, mehr unter Druck setzten denn je. So werden sie fallen, denn ich glaube nicht, dass sie nochmals wie in den ersten 4 Spielen uns millimetergenau markieren können. Und wenn wir Raum kriegen, sind wir schlicht und einfach besser als sie, das hat man in Spiel 5 gesehen. Schaukeln wir das Ding nach Hause, ich will diesen Halbfinale unbedingt. Wir haben heute effektiv nicht zu verlieren, im schlimmsten Fall droht ein Spiel 7 in der heimischen Götter-Arena, es gibt Schlimmeres.

"Den Sack zu machen". Ihr alle kennt diesen geflügelten Satz. Das soll heute gelten. Wisst ihr, woher der Ausdruck kommt? Ein Bauer im Emmental schwängerte im vorigen Jahrhundert dauernd seine Frau. 11 Kinder hatte sie bereits geboren, das innert 15 Jahren, das 12. Kind kam auf die Welt, bereits 5 Stunden später war die Bäuerin wieder schwanger (Kehlkopfschwangerschaft). Tja, Emmentaler halt, da war noch die Urlust in den Genen. Als die Frau nach dem positiven Schwangerschaftstest heulend zusammenbrach, sagte der Frauenarzt zum Manne gewandt: "So, jetzt müssen wir also bald den Sack bei Dir zu machen". Eine faszinierende Geschichte. Für uns heisst das: Brettert Lausanne durch, bis sogar die Welschen froh sind, dass wir den Sack zu machen.

Dienstag, 10. März 2015

Playoff VF Spiel 5: SC Bern - Lausanne HC 3:0

Stand in der Serie: 3:2

Sieg! Shutout! Matchpuck für den Halbfinal! Aber Pinkhair nicht getroffen. Schade. Aber reden wir über den SCB, das mit Pinkhair organisiere ich für ein anderes Mal. Das war heute schon eher das, was ich sehen will. Zwar gurkte das Spiel in den ersten 20 Minuten den gewohnten Gang mit sozusagen keiner grossen Torchance, aber wir waren immerhin ganz nahe dran, eine Chance zu generieren. Es scheiterte nur an der Puckannahme, es nervte, aber irgendwie hatte man ein positivieres Gefühl als auch schon. Unser Steigerungslauf wurde dann immer gröber, kurz unterbrochen durch ein Aufbäumen von Lasagne Haschzeh, aber dann folgte ein relativ problemloser Sieg. Während wir immer besser in den Tritt kommen, scheint es bei Lausanne nun langsam an den Kräften zu rupfen. Wir gewannen die wichtigen Zweikämpfe und hatten mehr Platz als in allen 4 Spielen vorher zusammen. Was für ein wichtiger Sieg!

Die ersten 20 Minuten waren zwar mit dem üblichen 0:0 ausgestattet, doch irgendwie wirkten wir spritziger als auch schon. Das lag zum Einen an Rückkehrer Bärtscheli, mit seinem Speed brachte er das Tempo rein, das unsere Angriffe lange vermissen liessen. Dann war es erneut Joensuu, der mit seiner hartnäckigen Art die Lausanner oft flach in die Bande nagelte und ihr unsägliches "ich warte hinter dem Tor bis der Mocken an der Bande mir das Zeichen gibt" mehrmals richtig herrlich tätlich angegriffen hat. Zu ganz grossen Chancen reichte es nicht, einmal lenkte Lausanne gefährlich vor Beppo ab, mindestens 3 Mal scheiterten wir, wie schon oft gesehen, am letzten Pass oder an der Annahme des letzten Passes. Der Puls war noch viel zu hoch bei mir, die Wichtigkeit dieser Partie war wohl jedem im Stadion klar.

Im zweiten Drittel liessen wir zu meiner Freude nicht nach, im Gegenteil. Nun verschwand die Lausanner Einschlaf-Taktik langsam aber sicher, da sie immer öfter sich in Panik wehren mussten. Vorerst rettet sie noch Huet, dann aber schlugen wir ein erstes Mal zu. Ein Powerplay, das Erste an diesem Abend, semmelte Furrer eigentlich aus unmöglichem Winkel in die Maschen. Huet wurde erneut doof erwischt, aber eben, ich hatte es angedeutet, mein Gefühl sagt mir, dass die militärische Konzentration bei Lausanne so langsam in Richtung Weinfest abdriftet. Ein kurzes Aufbäumen nach unserer Führung gab es dann, Beppo rettet 3 mal ganz herrlich und souverän. Nach 40 Minuten war aber unsere Führung eher zu knapp, aber man will ja nicht leiern.

Im letzten Drittel paukten wir den Schlag gleich mächtig. Kurz nach Wiederbeginn stocherte Schwerweh so lange im Bitz rum, bis er die Scheibe irgendwie noch auf Huet brauchte, die Parade war ebenfalls nicht sehr gut und Plüsch Ferdu konnte irgendwie das Teil über die Linie drücken. Was für ein Jubel in der PornoBrilliant-Arena! 2:0 sind in dieser Serie schon fast Welten! Einmal Glück hatten wir noch, als ein Flaschenhals aus Lausanne die Latte traf, aber das war ebenfalls eine Zufallsaktion, hätte aber noch brutal Spannung in das Spiel bringen können. Als dann Lausanne eine Strafe angezeigt hatte und danach der Johann Gobbi unbedingt noch boxen musste, konnten wir eine 5:3-Überzahl zum 3:0 durch die Blume reinhämmern. Man stelle es sich vor - 3:0!! Das wäre umgerechnet auf eine andere Serie ein 21:3 Sieg. Geil!

Es war noch nicht grosses Kino heute, aber die Leinwand ist doch etwas breiter geworden. Mit der Rückkehr von Bärtscheli und dem Eintritt von Joensuu haben wir mehr Macht gewonnen. Aber alles beginnt in der Defensive, Beppo war erneut sackstark und zeigt Playoff-Paraden vom Feinsten, aber auch die Abwehrseppel waren heute mehr oder weniger auf der Höhe. Ein wiiiiiichtiger Sieg heute, mir ist noch nicht nach feiern zumute, noch sind wir nicht durch, aber was nicht ist kann ja schon am Donnerstag werden!