Google+ Hardboiled SCB: SC Bern - Lausanne HC 6:3

Samstag, 25. November 2017

SC Bern - Lausanne HC 6:3

Ja, auch in Lausanne werden sie den Welthit des Jahrhunderts nun nicht mehr gerne hören. "Weine nicht, wenn der Mason sticht, tam tam, tam tam". Der Gassenhauer schlug auch heute zu, ein erneuter Hattrick, nun ist der Kanadier endgültig in die Herzen aufgestiegen. Ein wirklich starkes Lausanne wurde heute bezwungen, weil wir dank dem Hattrickianer die Tore doch noch schossen. Lausanne begann stark, hämmerte uns im ersten Drittel mal 3 rein, ungewohnt für uns, doch eben, ihnen ging der Saft aus, im zweiten Drittel schon leicht, im letzten Drittel dann stark. Ist eben das Welsche, das man ja immer so auslacht. Aber sie waren nicht so Himmelhoch und dann in die Gülle sinkend wie der gestrige Gegner. Es brauchte ein hartes Stück Arbeit von uns.

Geschockt wurden wir im ersten Drittel schon früh. Die Person ohne von Lausanne schoss einen Weltklasse-Ofen, muss man neidlos sagen. Auch wenn es nervte. Ich hasse Rückstande. Ohne Ende. Aber es dauerte nur 3 Minuten, bis unser goldiger Kanadier den Ausgleich hinknallte. "Weine nicht, wenn der Mason sticht, tam tam, tam tam". Aber Lausanne war heute gut, schnell und präzise und ging sofort wieder in Führung. Das nervte. Im Bauerblei glich Rüfi wieder aus, was für eine Tororgie für den reifen Sexisten wie ich es bin. Als dann noch der Ex-Berner Daniel sein Sohn noch vor der Drittelspause die erneute Lausanner Führung hinbombte, war meine Laune defintiv im Arsch. 3 Gegentore in einem Drittel, alle nicht zu halten, dann ein Gegner, der bei 5:5-Feldspielern präziser und schneller Angriff ... es sah nicht soooo gut aus.

Im zweiten Drittel sprangen wir dann wie junge herzige frischgeborene Bambis gegen die Krätze von Lausanne. Ein herrlicher Angriff wurde von "Weine nicht, wenn der Mason sticht, tam tam, tam tam" zum erneuten Ausgleich eingenetzt. Oh, nun rumorte das Spiel geil hin und her. Als der Noro eine Scheibe verdoofte, hatten wir riesiges Glück dass der schwarze Kobold nur an unseren sexy Pfosten klatschte. Nun war aber genug, die Wende wurde eingeleitet. Ein unheimlicher Hammer von Unter dem Sand brachte uns zum ersten Mal in Führung. Drittelspause mit besserer Laune hiess das.

Das letzte Drittel war dann spannend wie ein Spanner der einem Spanner zuschaut. Es brauchte Leo, ein paar Mal in extremis sogar. Ich wartete so sehr auf "dieeeeeee, die immer lacht", immer wenn die scheinbare Entscheidung fällt, kommt dieser Song. Und wer ermöglichte es? "Weine nicht, wenn der Mason sticht, tam tam, tam tam". Sein 5:3 war die Erlösung. Der Ofen ins Tor ohne Torhüter von Häsu war dann noch das Abwehren der letzten Lausanner Hoffnungen.

Also, echt Hut ab vor Lausanne, die haben wirklich überzeugt. Wenn man das vergleicht mit den unsäglichen Beton-Abwehrschlachten unter Mocken Ehlers ... kein Vergleich. Das hat heute richtig Spass gemacht. Unser Powerplay war wieder eine Waffe und wenn ein Spieler an einem Wochenende in 2 Spielen 6 Tore macht ... einfach Klasse. Bitte nun alle Fribourger und Lausanner Hand in Hand laut singen: "Weine nicht, wenn der Mason sticht, tam tam, tam tam".  Erneut 6 Punkte an diesem Weekend, wir werden so richtig verwöhnt. Aber das haben wir verdient. Basta Konfetti.


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