Google+ Hardboiled SCB: ZSC Lions - SC Bern 3:1

Dienstag, 14. November 2017

ZSC Lions - SC Bern 3:1

Nein nein nein nein nein nein. So gehts natürlich nicht. Gegen die Oberfüdis aus Zürich gewinnst Du so nicht. Wie üblich gilt: Was gut begann, endete mit einer Darmgrippe und Keuchhusten. Niemand wagte es zu Husten, weil sonst die Unterhosen abgefribourgert wären. Zwar führten wir, aber dann war der Saft halt wieder draussen, die Züzis überzeugten ebenfalls nicht gewaltig, aber wenn man sie zum Toreschiessen einlädt, haben sie genug Bolzköpfe, die dann die Tore schreiben. Schade, andererseits ist das eindeutig die Schuld von Massenteetassenkopfarsch Fischer mit seiner Sauhund-Kampagne an diesem unsäglichen Kakadu-Cup. Nein, wir waren selber schuld, das war nicht die Leistung, die es in Zürich braucht. Ganz einfach.

Der Start war ja recht gut. Wir fingen die Zürcher ab und röhrten sofort in die Gegenrichtung. Einmal schlugen wir dann zu, als Noro aus dem Handgelenk abzog und der Fischfänger im Zürcher Tor daneben reckte wie alben meine Coifföse wenn sie mir die Ohren bei meinem bekloppten Vo-Ku-Hi-La rauseiert. Danach wartete ich auf ein Nachdoppeln, denn Zürich war nun doch verunsichert. Aber wir doppelten nicht nach, wir deppelten im Bitz umher wie Wespen die merken das sie sind Lesben. Es fing wieder an zu verwalten, genau der Spielstil, der mir die Magensäure in den Dickdarm drängt. Aber es ging in diesem Drittel noch gut.

Doch dann das zweite Drittel. Irgendwie spürte man, dass es nicht mehr lange gut gehen konnte. Schon vorher hatten wir bei zwei Pfostenschüssen Glück ohne Ende. Doch nun schlug es eben richtig ein. Humpelpumpel und schon stand es 2:1 für die NoBillagJünger. Wir reagierten nicht gut auf den Rückstand, weil wir nun noch komplizierter spielten. Klar, gegen den Z in Rückstand ist nie der Hammer. Sie sind immer gefährlich mit ihren Kontern. Anstatt Offensive war ein bitzeli Angreifen angesagt und grob aufpassen auf ihre Konter.

Kam unser Lauf nun im letzten Drittel? Nö. Wir waren wieder zu fahrig vorne. Gab es eine Chance war der Abschluss wie feuchter Fuchsscheissdreck. Stark riechend und trotzdem leicht zu putzen. Als dann das 3:1 nach einem Schwarzaus von dem Anders sein Sohn fiel, war die Suppe in der Gamelle so richtig am Dampfen. Aber egal, passieren konnte in der Rangliste ja nichts. Trotzdem gehe ich gleich mit einem unhuren Scheisslaun pennen. Ich hasse Niederlagen, aber scheinbar brauchen wir das ab und zu, um dann wieder mit neuem Elan in ein Spiel zu starten. Ich höre jetzt auf, denn die reizenden Damen von "Nau" blenden mich mit ihrer Kamera ohne Ende, ich bin fast blind, aber nicht so blind, als dass ich diese Leistung als "nicht gut" betiteln darf.

Egal, sofort den Tritt wieder finden und dann gehts weiter. Immer weiter. Und bitte das Gaspedal wieder finden!

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