Google+ Hardboiled SCB: Furzkopf der Woche - Die #FakeNews über die Lugano-Fans

Sonntag, 26. März 2017

Furzkopf der Woche - Die #FakeNews über die Lugano-Fans

Ja, "Hardboiled SCB" ist so sportlich neutral, dass die Seite sogar dann reagiert, wenn #FakeNews über den HC Lugagel verbreitet werden. Alle haben heute gelesen, dass es offenbar auf der Autobahn weiter gelapierrt hat. Ein Kleinbus aus Lugano wurde dann angehalten, der Fahrer verhaftet und die mitreisenden Randalierer auf den Thorberg geschickt. Die Berner Polizei war unerbittlich, auch wenn alle Passagiere sich Lapierre-Masken übergestülpt hatten. Offenbar erwarteten sie einen Rückzug der Polizei, da sie so unheimlich hart aussahen. Doch Berner sind Berner, wir lachen da nur wie Rüfi.

Aber ich will die Berichterstattung nun doch in ein rechtes Licht rücken. Also, der Fahrer des Kleinbusses "war betrunken" steht da. Da ist zwar richtig, aber ganz korrekt müsste es heissen "war schwerstens Betrunken, er blies legendäre 1,2 Promille ins Rohr (für Lugano-Verhälnisse ein ganz krasser Wert!). Doof war eher, dass ihm beim Blasen noch die Pillen aus dem Mund flogen, die er schachtelweise nach dem 4en Treffer durch Rüfi geschluckt hatte.

Dann muss man auch noch das "Gegenstände aus dem Bus geworfen" relativieren. Wie um alles in der Welt sollen denn die Lugagels lernen, dass man das nicht macht, wenn sie doch in der Resega seit frühstem Kindesalter dazu erzogen und animiert werden? Sie fahren immer so rum, auch wenn sie am Montagmorgen zur Arbeit fahren. Was man zum z'Morge nicht essen mochte, fliegt dann in hohem Bogen auf die Kreuzung oder dann am Abend auf die Eisfläche. Also, da muss man ein bisschen Nachsicht haben.

Zudem sollte eine so verdiente Niederlage doch nicht so nerven. Ich empfehle allen Heissspornen die Rüfi-Taktik: einfach mal gutgelaunt lächeln, auch wenn das vis-a-vis grünen Schaum vor der Nase hat. Was für eine Kultaktion unserer #81. So stiftet man Frieden!

Und ich sage es nochmals: 60 Minuten verbaler Power ist OK, danach ist Schluss! Was bringt es, sich und andere dann zu gefährden? Es ist kein Krieg, ich weiss, ich wiederhole mich. Aber es scheint mir nötig zu sein. Ich kann schon mitfühlen. Eine Niederlage in den Playoffs ist das Schlimmste, was es gibt. Aber Leib und Leben von anderen Leuten zu gefährden, ist wirklich die unterste Schublade. Das meine ich allgemein. Egal welches Shirt getragen wird. Sport ist geil, Fanatismus ist herrlich, aber die Grenzen müssen eingehalten werden. Die Grenzen dürfen ruhig ein bisschen höher sein als wenn man im Münster an einen Gottesdienst geht, aber überbordernd gefährlich darf es einfach nicht sein.

Ich bin ja mal gespannt, was am Dienstag abgehen wird. Sportlich haben wir die Tessiner nicht schlecht abgewatscht, nun streben wir mit aller Kraft ein erneutes Break an. Wenn Lugano nervös wird, dann braucht es die doppelte Portion Coolness!

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