Google+ Hardboiled SCB: EILMELDUNG - Sah eine Trickfilmserie bereits 1972 das Elend in Lugano voraus?

Dienstag, 21. März 2017

EILMELDUNG - Sah eine Trickfilmserie bereits 1972 das Elend in Lugano voraus?

Wie ihr wisst, nennen mich auch viele Leute "Tuni Medium". Nicht weil ich nur halb durchgebraten bin, sondern weil ich erstaunliche esoterische Fähigkeiten habe. So kann ich zum Beispiel mit bewusstlosen Menschen reden, wie ich es ja bei Harold Kreis eindrücklich bewiesen habe. Aber weil ich so sensible Fühler habe, fallen mir natürlich auch gewisse Dinge auf. Als ich jetzt gerade ein bisschen an meiner Kindheit rum studiert habe, schoss es wie ein Blitz durch meinen Schädel. Der Grund: ich befasste mich mit meiner Lieblingstrickfilmserie "Wicky und die starken Männer". Ihr kennt die Serie sicher noch. *sing* "Hey hey Wicky, die Wikinger, sind hart am Winde dran" *end of sing*. Die Zeichentrick-Serie wurde 1972 auf dem ZDF ausgestrahlt. Eigentlich ein total banales Ereignis. Wären da nicht die Hauptdarsteller!

Wicky oder Vicky? Der Hauptdarsteller (links im Bild) war schwach, nicht mutig und nervte nach 12 Sekunden bereits ohnmächtig. Vor allem wusste man lange nicht, ob es ein Bube oder ein Mädchen sein soll! Na? Na? Na? Fällt der Groschen? Wicky oder Vicky? Haben die Trickfilmzeichner da schon in die Zukunft geblickt und Frau Schwanzberg karikiert? Sie fuhren auch dauernd auf einem Schiff, was ja zu dem Tümpel vor Lugano passen würde.

Endgültig nicht mehr an einen Zufall glauben konnte ich, als ich den zweiten Hauptdarsteller (rechts im Bild) vor mir sah. Ein Mann mit einem sehr ungepflegten roten Bart ... es kann sich nur um Linus Klasen handeln!!! Dagegen ist ja Nostradamus ein Clown! Was habe ich da wieder aufgedeckt? Leider waren die Zeichentrickkünstler zu keiner Stellungsnahme bereit, da sie scheinbar bereits auf dem Weg nach Bern sind und dauernd das doofe "Non mollare mai" singen.

Wie um alles in der Welt konnte 1972 unser Finalgegner von 2017 schon so exakt dargestellt werden? Übrigens kam noch eine Figur in dieser Serie vor, die nun aus Fleisch und Blut auf dem Eis umherbolzt: Sven der Schreckliche, ein Ebenbild von Maxime Lapierre. Sven war nicht der Hellste, hm, die Parallelen sind fast nicht mehr mit natürlichen Argumenten zu erklären.

Uns kann dieses fast unglaubliche Phänomen aber nicht beeindrucken. Die Serie lief lange, wurde langweilig und man klatschte begeistert, als die doof dargestellten Wikinger endlich den Bildschirm freimachten. Das erlebt Lugano ja jedes Jahr auch. Ich habe bewusst nicht noch mehr gegrübelt, denn auch bei der Trickfilmserie "Biene Maja" fand ich erstaunlich viele gemeinsame Sachen mit dem HC Lugagel. So die Klubfarben. Und die Heuschrecke "Flip" bewegt sich ungefähr so, wie Vauclair Schlittschuh fährt.

Die Moral von der Geschichte ist klar: Wir spielen heute Action-Krimi-Thriller-Forensik-CSI-Hockey, während Lugagel wie Wicky umherhoppelt. So gehts ab! Ihr werdet es sehen!

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