Google+ Hardboiled SCB: 28.10.2014 Cup: HC Lugano - SC Bern 2:3 nV

Dienstag, 28. Oktober 2014

28.10.2014 Cup: HC Lugano - SC Bern 2:3 nV

Huaaaaa! Was ich schon vor einem Jahr schreiben wollte, nur habe ich es leider vergessen, aber ich hole es jetzt nach: Wer also im Cup nicht mindestens den Viertelfinal erreicht ist ein Schwanzklunkbeisshoden-Klub und riecht nach Fisch. Uha uha uha uha. Wie kann man nur schon im Achtelfinal ausscheiden, merkt Euch das ihr morgen spielenden Fürze! Wir haben die Hürde Lugagel nun mal krass locker überstiegen, gut, das ist etwas übertrieben, aber ist ja auch egal. Wer im Cup weiterkommt, der kann leiern und lallen ohne Ende. Wir haben verdient gewonnen, aber uns das Leben auch wieder selber schwer gemacht.

Scheinbar zieht dieser Cup in Lugagel aber gar nicht, das alte Pissoir Resega war ja beinahe leer, Frechheit wenn ein netter Klub wie wir kommen. Wahrscheinlich hätte man die Plakate mit "Coppa Tschwizzera" an die Palmen heften sollen. Aber egal. Wir ziehen toll los im ersten Drittel, dominieren die Buben aus dem Sonnenbitz und gehen durch Gagelhardy im ersten Powerplay dann gleich herrlich in Führung. Und wir rennen weiter, haben viele Torchancen und tolle Angriffe, schreiben dann halt eben den 2. Ofen nicht. So brauchte es dann ein Onanier-Tor, so sagt man einem Tor wenn man es selber macht, um Lugano zurück ins Spiel zu bringen. Beppo war kurz orientierungslos wie ich alben am Schul-OL wenn sie mich nach 12 Stunden mit dem Helikopter aus dem Wald bergen mussten, aber es wäre gut gegangen wenn die Furrere nicht noch reingelöffelt hätte. Das lupenreine Eigentor liess das Drittel mit 1:1 enden, klar zu wenig für uns!

Im zweiten Drittel ging es ebenso gut ab. 10 Minuten lang spielten wir aus Guss auf Luganos Nuss. Gagelhardy traf zum zweiten Mal herrlich in den Knarst, die Führung war wieder in unserem Sack voll Ruck. Aber nun stotterte unsere Gangschaltung bedenktlich nach unten. Was vorher so zügig schön ausgesehen hatte, wurde nun von Minute zu Minute wurstiger. Vorher waren wir eine edle Tulpe, nun mutierten wir langsam aber sicher zum doofen Schnittlauch. Lugagel kam so besser auf und setzte nun auch das erste Mal so richtig Akzente. Aber wir hielten die Führung immerhin bis in die Pause, trotz einem versemmelten Penalty der Planckonerro der eigentlich auch keiner war. Seit wann geben Kantenfehler von unbegabten Stürmern Penalty? Da würde ja die Schweizer Ski-Nati nach jedem Rennen unzählige Penaltys kriegen. Skandal.

Das letzte Drittel begannen wir nicht schlecht, allerdings waren wir schon im neutralo-mach-zu-total-Modus und versemmelten die Konterchancen mit einer unglaublichen Flüchtigkeit. Die Gahner aus Lu nahmen nun das Spiel leider immer ernster und wollten wirklich noch ausgleichen. Das gelang dann auch ungefähr eine Minute oder 2 Grappas vor Schluss. Es nervte, auch wenn es Cup ist, aber ich muss es sagen: total selber schuld. Es kam zur Verlängerung.

In dieser Verlängerung war Lugano dann total von der Rolle, wahrscheinlich weil der Fischrik Pater seine Stars auch in so einem Spiel ausmergelt bis sie schwedische Säure furzen. Wir beklagen uns ja auch nicht. Der Siegesofen von Blum war dann alleine das Eintrittsgeld wert (sofern man nicht mehr als 7.- bezahlt hat). Herrlich wie er von der Seite gegen innen zog und mit einem sehenswerten Rückhandschuss dem zuckigen Manzato die Pille in die Ecke presste. Ein Traumtor! Sieg! Eine Runde weiter! Viertelfinale! Wir haben immer noch die Chance den Cup zu holen! Merkt Euch das ihr Verlierer von morgen! Uha!

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