Google+ Hardboiled SCB: Die zweitletzte Baustelle beheben

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Die zweitletzte Baustelle beheben

So,  mit der Abwehr und dem Goalie haben meine Tipps ja schon mächtig geholfen. Nur ein Tor haben wir gegen Gottéron kassiert, Gottérron ist immerhin abgeschlagener Tabellenletzter, also quasi die Nummer 12 einer Liga mit 12 Teams. Oder einfach gesagt: Letzter. Zuhinterst. Hinter Rappi. Kinnhakenreid wird leider die Änderungen nicht mehr mitkriegen, er hat per sofort in Zagreb unterschrieben und wird die KHL bereichern. Danke für alles, Tschoff, ich mochte Dich, auch wenn Du kein Blender warst, aber bei Dir hat der Einsatz gestimmt, man konnte sich auf Dich verlassen. So, fertig geweint, wir müssen vorwärts blicken! Heute müssen wir uns, trotz den 4 Toren gestern, um die Stürmer kümmern.

Baustelle 3 - Die Stürmer

Variante Wikipedia: Die Angriffsspieler werden beim Eishockey im Gegensatz zu den Verteidigern mit dem vorrangigen Ziel aufgestellt, den Puck ins gegnerische Tor zu befördern. Man unterscheidet dabei zwischen Außenstürmern, die auf der linken oder rechten Seite als Flügelspieler eingesetzt werden, sowie MittelstürmernDie Aufgaben, die an die jeweilige Position der Spieler gebunden sind, können sich im Spielverlauf verändern, sodass ein Center auch die Aufgaben der Flügelstürmer übernimmt oder umgekehrt.

Variante SCB: Die Angriffsspieler werden beim Eishockey im Gegensatz zu den Verteidigern mit dem vorrangigem Ziel aufgestellt, den Puck so oft wie möglich irgendwie ins gegnerische Drittel zu schwarten. Man unterscheidet dabei zwischen Aussenschwartern und, die auf der linken oder rechten Seite als Flügelschwarter eingesetzt werden, sowie Mittelschwartern. Die Aufgaben, die an die jeweilige Position der Spieler gebunden sind, können sich sich im Spielverlauf verändern, sodass ein Center nicht mehr weiss wo seine Flügel gerade am rumgurken sind.

Die Stürmer sind für mich die kleinste Baustelle bei uns. Wir haben ein paar begnadete Herren in unseren Reihen, die viel Schub nach vorne bringen können. Das Problem ist nur, das sich selten alle wichtigen Stürmer gleichzeitig in einer guten Form präsentieren. Das kann noch werden, meine Übungen werden da helfen. Viel besser geworden ist seit letztem Jahr der Druck aufs Tor, wir erzielen Tore, die wir niemals erzielt hätten. Nun braucht es noch etwas Spielkultur, dann wird das was!

1. Armlose Muskeln im Kopf
Alle Trainings-Spielchen werden wie bis jetzt gespielt. Nur wird der Puck mit einem Medizinball Modell "Schwanger im Heu" (8 kg) gespielt. Bereits beim Bully bersten die Handgelenke bereits leicht, was aber zu einem tollen Muskelaufbau führen wird. Ebenso die Schlagschüsse von der blauen Linie. Spielen die Jungs dann wieder mit den normalen Pucks, erwatet man dann Slapshots mit bis zu 331 km/h.

2. Der Puck will Gassi gehen
Jeder Spieler muss nach jedem Training einen Puck mit nach Hause nehmen und das Teil umsorgen, als wäre es sein Haustier. Das heisst Essen geben, frisches Wasser, auch am Abend noch schnell Gassi gehen, schön mit Leine. Die Stürmer bauen so eine enge Beziehung zu der Hartgummischeibe auf, sie ist dann plötzlich nicht mehr sein grösster Feind. Im Spiel merkt man das, da kein Spieler die Scheibe mehr angewidert im Bitz herumschwartet, sondern produktiv was unternehmen will. Der Gedanke vor dem Torschuss ist nicht mehr "Huch, der geht eh nicht rein" sondern "Oh du Sau, ich schwarte Dich jetzt mit 1800 km/h ins Netz, so dass Du danach aussiehst als hättest Du Strapse an, Puckimucki". Die Übung wird für jeden Spieler so lange durchgezogen, bis er gleich viele Scorerpunkte analog seiner Rückennummer hat.

3. Fribourg ist Letzter
Das ist keine Übung sondern eine Tatsache. Uha uha uha.

So, dann schauen wir mal wie es weiter geht. Ambri und Biel warten, vor allem der zweite Name gibt mir etwas zu denken. Aber vielleicht wird ja alles anders in dieser Saison? Uha. Morgen gibt es dann noch die letzte Baustelle die wir beheben - das Mentale! Sei erneut dabei!



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