Google+ Hardboiled SCB: Krise
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Montag, 22. Februar 2016

Europäische Gurkenhersteller drohen dem SCB mit Millionenklage

Da kommt scheinbar weiteres Ungemacht auf den SCB zu. Nicht genug damit, dass man die schlechteste Saison aller Zeiten zeigt, nein, jetzt laufen auch noch die europäischen Gurkenhersteller (kurz EUG) sturm gegen den SCB. Offfenbar stört man sich daran, dass der SCB in letzter Zeit als "Gurkentruppe" mit "Gurkenspielern" betitelt wurde. Schiesst er SCB ein Tor, ist es zu allem Überfluss dann meistens noch ein "Gurkentopf", das ist aber laut EU-Norm ein geschützter Name (s. Bild). Und immer wenn es Probleme gibt, wird meine Handy-Nummer gewählt, damit ich den ganzen Mist ausbaden gehen darf. Dieses Mal war es aber happig, die Gurken-Lobby ist gross und mächtig. Die Verhandlungen gestalteten sich dann auch als schwierig, doch ich konnte unter Einsatz meiner Gurke das Schlimmste abwenden. Nicht ohne Konsequenzen, aber das erzähle ich Euch weiter unten.

Meine Taktik in diesen Verhandlungen war klar: ich musste dem EUG bildlich darstellen, dass das Spiel des SCB tatsächlich Gemeinsamkeiten mit einer Salzgurke hat. Nach einem Spiel ist unsere Gesichtsfarbe meistens auch so grün wie die einer Gurke, wir verziehen das Gesicht als ob wir nach dem Zähneputzen in eine gefrorene Essiggurke gebissen hätten. Die Spieler laufen ungefähr so gut Schlittschuh wie wenn man eine Gurke den Abhang hinuntertschäderen lässt, ebenso ist die Puckbehandlung ungefähr so, wie wenn keine Schaufel unten am Stock wäre sondern eben eine Gurke. Das waren mal die ersten Pluspunkte für mich, die EUG zeigte sich beeindruckt. Als letzten Beweis konnte ich dann noch zeigen, dass unser Coach ohne zu falten in so ein Glas passen würde.

Dann kam ein ganz schwieriger Teil, ich musste auch die Herstellung  der Gurke auf den SCB ummünzen. Der Originaltext heisst da: "Salzgurken sind durch Milchsäuregärung haltbar gemachte Gurken. Sie wurden schon in der römischen Antike geschätzt. Zur Herstellung werden die Gurken gründlich gereinigt, etwas eingesalzen und nach 24 Stunden gründlich abgespült.Danach lässt man sie bedeckt von Salzlake mehrere Wochen liegen". Doch so schwer war das auch nicht, umgesetzt auf den SCB heisst das: "Die Spieler sind durch langfristige Verträge haltbar gemachte Gurken. Sie wurden wegen ihrem Alter schon in der römischen Antike geschätzt, damals, als der EHC Nero noch gegen den SC Cäsar kratze. Ein frisch verpflichtetet Spieler wird gründlich gereinigt, etwas eingesalzen und nach 24 Stunden gründlich abgespült. Danach dürfen sie ihren Arsch über Wochen liegen lassen, bis sie echte Gurken sind". Ich kriegte Szenenapplaus, ich wusste: nun hatte ich es geschafft! Die Klage wird fallen gelassen! Gern geschehen, SCB!

Ein paar Kompromisse musste ich schon noch einbauen, so wären die Gurkenhersteller froh, wenn man ab und zu auch andere Gemüse zitieren würde, also zum Beispiel "Mann war das ein Erbsen-Ofen" oder "der Spieler ist ein Rosenkohl". Im Unterschied zu den Gurken sind diese Gemüsesorten nicht durch einen Verband geschützt, was denn auch erklärt wieso Blumenkohl immer noch hier spielen darf. Die Gurkenhersteller fordern aber nicht nur, nein, sie bieten bei Einhaltung der Bedingungen sogar an, als Sponsor beim SCB einzusteigen. Wer weiss, vielleicht saufen wir bald Gurkenbier, fressen Bärengurken und vernichten Gurkenpflümli. Würde ja passen, nicht? Ich freue mich schon auf die neue Werbung am Videotron wenn Schwerweh in der Pause mit 200 Dezibel rausröhrt: "Ich habe gedacht meine Gurke sei einmalig".

So, also, freuen wir uns auf diese Woche mit mindestens 2 Punkten, das grosse Wehklagen ist nur noch einen Millimeter von uns entfernt. 3 Spiele und 9 Punkte ... muhahaha ... der Witz ist gut, die Hoffnung bleibt, die Realität sagt: AUFPASSEN AUF LANGNAU!

Dienstag, 16. Februar 2016

Geheim - Hardboiled SCB hat den ersten offiziellen Job vom SCB!

Ja, nach dem triefenden Ausflug der Nationalmannschaft an das Seppel-Turnier in Ostasarbeidschan kommt der Alltag so langsam wieder ins Rollen. Das Fazit der Länderspiele ist ja schnell gezogen: Unsere Spieler treffen auch dort das Tor nicht. Stimmt positiv. Sie kommen nun noch deprimierter nach Hause als sie schon waren. Aber egal. Heute Abend eben geht es so langsam weiter, wir können mal am Zipfel rupfen und warten bis Sonntag, bis dieser Kuhplätterspielplan dann endlich eine aussagekräftige Tabelle liefern wird.

Aber, und um das geht es eigentlich, ich habe Euch werten Lesern wieder brandaktuelle News, die so geheim sind, dass jeder Buchstabe, den ich hier drücke, vom CIA geprüft und erst dann freigegeben wird. Deshalb dauert es etwas lange, bis ich den Murks geschrieben habe. Aber egal. Also, folgendes: Ich habe offiziell den Auftrag erhalten, mit 2 Spielern zu reden. Ihr ahnt es bereits, es wird kein schönes Gespräch werden, da man ihnen die Leviten lesen muss. Da beim SCB alle Duzis mit den 2 Typen sind, hat man mir nun die Verantwortung übertragen, da ich niemals einen Spieler duze. Das Gespräch findet heute Abend statt.

Da Marc Lüthi inzwischen weiss, dass ich sein Büro verreckter verwanzt habe als eine Matratze im Hafenbordell, darf ich das Gespräch leider nicht in seinem Büro führen. Gefunden hat er die Wanzen zwar noch nicht, aber er weiss logo dass es sonst sofort hier auf der Seite wäre. Aber Tuni wäre nicht Tuni wenn er nicht wirklich immer eine Antwort auf alle Schikanen hätte.

Ich konnte den CEO überzeugen, mit den beiden Spielern bei mir zu Hause zu reden. Was ist daran so besonders fragt Ihr? Nun, ich habe meine ganze Hütte mit versteckten Kameras ausgestattet, schon lange, da ich mich oft gerne selber beobachte wenn ich nackig durch die Wohnung renne. Aber das gehört nicht hier hin. Aber ihr riecht den Puck, gelle? Ich werde sogar ein Video des Gesprächs machen können!

Das Video wird morgen Abend exklusiv auf Hardboiled SCB zu sehen sein. Ich bin sehr gespannt darauf, denn ich weiss ja selber noch nicht, welche 2 Typen heute bei mir aufkreuzen werden. Ganz wichtig ist es, dass ihr das für Euch behaltet, der SCB würde sich sonst etwas schinieren. Abgemacht?

OK, dann starten wir in den harten Schlussspurt. Vergesst nicht, morgen Abend dieses Zeitdokument hier auf der Seite anschauen zu kommen. Übrigens fand ich die Wette von Helbling im heutigen "Blick" noch witzig, wenn der SCB nicht in die Playoffs kommt, geht er als Wetteinsatz in die Suppenküche arbeiten. Viele Leute denken jetzt "uh, krass", ich sage "gähn", ist ja wie ein Heimspiel da der Herr ja in seiner Berner-Zeit meistens dort gegessen hat. Uha.

Hardboiled SCB bringt Dir die Kraft, um die 4 Schicksalsspiele zu überstehen! Weitersagen!

Freitag, 12. Februar 2016

Mit gesunder Dominanz gegen Hänseleien wehren

Die Zeiten sind hart, wir essen hartes Brot im Moment, das ist noch etwas unterrieben, im Moment chätschen wir auf versteinerten Brotrinden aus dem 11 Jahrhundert rum. Aber, darauf werde ich nächste Woche zu sprechen kommen, noch ist nicht aller Tage Abend. Die Schonfrist ist abgelaufen, wir müssen in den letzten 4 Spielen sehr viele Punkte holen, damit wir doch dann auch unsere Playoff-Hosen aus dem Schrank nehmen können. Ihr habt es alle gelesen, wir ziehen es mit dem Staff durch bis zum Ende, egal wie es auch ausgeht. Ist OK, wenn die Emotionen nach bitteren Niederlagen verflogen sind, denkt man oft nüchterner über das Ganze. Weil man eben auch nicht mehr so besoffen ist wie nach dem Match. Wisst ihr, nach einer Niederlage bin ich meistens so sauer, dass ich von den Emotionen her jeden Trainer der Welt feuern möchte. So ist das Herzblut des Fans. Danach beruhigt man sich wieder und es geht weiter. Klar, wenn die Niederlagen in der Mehrzahl sind, dann wird es ungemein schwierig, sich wieder zu beruhigen. Falsch ist es aber, dann alles anzufeinden, was irgendwie mit dem SCB in Verbindung steht. Sorry, aber niemand auf der ganzen Welt kann auf dem Eis Entscheidungen fällen – ausser die Spieler selber. Und da sind wir beim einzig wahren Problem. Diese befinden sich als MANNSCHAFT in einer latenten Unterform, ab und zu gab es Rosinen in Form von ein paar guten Spielen – aber das Gros der Saison war ein Gemurkse und einfach nur schlecht. Entweder sie bessern sich, oder wir rasseln runter – eigentlich sehr einfach. Daran sind weder Investitionen in Beizen oder Rochaden oder der Zambonifahrer schuld – die Spieler müssen auf den Level kommen, um ihr Potential abrufen zu können. Egal wer oder was an der Bande steht. Das sind Profis und basta.

Aber, da komme ich nun zum wirklich schlimmen Punkt, wir als Fans müssen im Moment mit massiven Hänseleien leben. Ihr kennt das, Du läufst ins Büro, schon das dämliche Grinsen der Mitarbeiter nervt Dich, dann noch diese unheimlich witzigen Sprüche wie „gehst Du auch in der NLB noch schauen?“ nerven gewaltig. Wenn man Erfolg hat, dann schweigen die Crétins, wenn man im Sumpf steckt, kommen sie aus jedem Loch hervor. Selbstverständlich wäre es menschlich, wenn man solchen Socken kurz aufs Maul geben dürfte, aber dann riskiert man seinen Job, und das wollen wir gar nicht, denn wie ich gehört habe, brauchen wir unser Geld für die nächsten Abo’s die rund 30% teurer werden … nein, nur ein Scherz. Also, wie wehrt man sich gegen die ewig nervenden Hodenrassler? Es braucht ein bisschen Taktik, ein bisschen Nachforschung, dann schwingst auch Du innert weniger Minuten wieder obenauf.

Anleitung
Stelle fest, welchen Verein der unwitzige Motzer unterstützt. Da er Dich anfeilt ist die Chance gross, dass er ebenfalls Fan eines Klubs ist. Schaue sonst an seinem Auto nach, hat es da irgendwo einen Kleber? Frag Verwandte, Eherfrau/Mann, Du wirst es rausfinden. Falls es keine Indizien gibt, wird er mit garantie ein HCD-Modefan sein der in der Altjahrswoche mit seiner dicken Mutti auf dem Sofa den Speckler-Cup schaut und „ea-ea-ho“ singt. Nun, wenn Du seinen Lieblingsklub geortet hast, schlägst Du sanft zurück.

Falls es ein Verein ist, der in der Rangliste noch schlechter als wir platziert ist: gar nicht darauf eingehen, einfach mal beim Vorbeilaufen elegant die Kaffeetasse leicht touchieren damit die Brühe ihm/ihr richtig heiss in den Schritt plätschert.

Falls es ein Verein ist, der vor uns liegt, das sind ja einige, musst Du subtiler vorgehen. Pick die richtigen Argumente raus, Kloten zum Beispiel als moderne Schuldenfalle bei der jeden Schuldenberater einen Orgasmus kriegt, dann die Lausanner die noch nicht mal einen goldenen Schuhlöffel gewonnen haben, ist er Hutzenbrohn-Fan darfst Du laut rauslachen, nichts gewonnen, 4 mal im Finale und abgelutscht wie Greta Heckel  im Sportpanorama, Lugagel die mehr Playoffserien verloren haben als Gottéron, Davos die den Grossteil ihrer Meistertitel im 2. Weltkrieg gewannen als andere Klubs Militärdienst leisteten, Zug die in diesem Jahrtausend noch gar nie in einem Finale standen, Genf mit einem Amoki an der Bande der niemals  etwas gewinnt ausser Grümpelturniere, der Z der so gross und mächtig wurde, weil sie sich mit ihrem Klassenfeind GC verbrüderten … es gibt überall Angriffspunkte.

Wenn sie dann schon leicht weinerlich sind und mit dem Argument kommen wie „bei Euch regiert das Geld“ oder so, dann antworte mit sympathischen Statements wie „ich weiss, Du schaust nicht aufs Geld, sieht man ja an deiner Frau/Mann“ oder ähnlich. Ebenso der Hit ist es im Büro zu erwähnen, warum er immer mit dem Geld komme, als er in Köln am Kurs war habe er sich ja auch die teuerste Nutte vom Escort-Service geleistet. Wichtig ist, dass ihr da immer einen Funken Wahrheit drin habt, also er muss dann auch wirklich in Köln an einem Kurs gewesen sein. Ebenfalls sollten bei solchen Aussagen sehr viele Mitarbeiter in Horchnähe sein, so zieht der Spruch unheimlich.

Mit ein bisschen Übung kriegt ihr das perfekt hin. Ganz wichtig ist auch, keine Emotionen zu zeigen, auch wenn es Euch getroffen hat. Auf 10 zählen, den Spruch (s. oben) bereitknubeln und dann sympathisch lächelnd zurückschlagen. Bei mir in der Firma habe ich mit dieser Taktik es erreicht, dass nach Niederlagen des SCB alle Angestellten schwarz tragen, Klagelieder singen, sie sich die Zigarettenasche auf den Gring dripsen, mir jeden Kaffee holen, das Mittagessen bezahlen und einem neuen Mitarbeiter, der diese Regeln noch nicht kennt, gnadenlos aufs Maul geben. Natürlich erst in der Tiefstellhalle.


Und nie vergessen: Krisen machen einem hart wie Hardboiled SCB! Und das kann nur gut tun!  

Mittwoch, 10. Februar 2016

Affentuni quetscht CEO aus

Ja, dreht Eure Schüsseln auf bis die Nachbarn mithopsen, mit einer billigen Tonqualität habe ich heute via Satellit unseren CEO interviewt. Wenn ihr noch Fragen hattet, werdet ihr sie nach diesem Interview noch mehr haben.

https://youtu.be/IXt0rTrNJX4

Montag, 8. Februar 2016

Unser Cheftrainer spricht zu uns!

Ja, nur so, man muss gut hinhören, aber die Botschaft ist eindeutig! Ich liebe Videobotschaften, die einem Mut machen!

https://youtu.be/35A-xJncmo0

Offener Brief an einen möglichen Trainerkandidaten für nächste Saison

Lieber zukünftiger Trainer

Ich weiss, dass sie gerade das Video mit den besten Szenen des SC Bern Ausgabe 2015/16 gesehen haben. Sie sind sicher verwundert, dass das Video nur gerade 12 Sekunden gedauert hat. Nein, das ist kein Fehler unseres Schnittmeisters, es waren effektiv die 12 Sekunden, die man als gut bezeichnen kann. Deshalb sind wir ja auch auf der Suche nach einem kompetenten Fachmann wie Sie zweifellos einer sind.

Natürlich setzten sie bei uns ihren Ruf aufs Spiel. Sie können bei uns schon mal entlassen werden, obschon sie auf Rang 5 stehen und ein Jahr vorher Meister geworden sind. Allerdings glaube ich, dass wir nun endlich aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben. Wir brauchen einen sesshaften Hockeyfanatiker, der taktisch und menschlich auf der Höhe ist, unseren untrainierbaren Jungs zu zeigen, wo der Hammer hängt. Sicher werden sie auch erschrocken darüber sein, das manche Spieler fast so alt sind wie sie, lieber Herr Trainer. Aber auch das müsste für sie Motivation sein, hier endlich einen Neuaufbau zu wagen. Wir, die Fans, sind nach den letzten 3 Saison ungefähr so wenig verwöhnt wie wenn man 7 Wurzelbehandlungen ohne Narkose durchgezogen hätten. Und dazu noch eine Prostatauntersuchung mit einem Maiskolben hat.

Die Fans werden hinter ihnen stehen, wenn sie ihre Linie durchziehen und zeigen, dass Hockey auch in einer Umbruchphase attraktiv sein kann. Wir unterstützten sie geistig dabei, wenn sie unpopuläre Entscheide fällen und langjährige Teammitglieder auf die Tribüne setzten, weil sie den Anforderungen des schnellen Sports nicht mehr ganz gewachsen sind.  Klar, sie haben die Pfiffe nach diversen Heimpleiten gehört, aber ich kann ihnen versichern, dass das wirklich der pure Frust einer riesigen Fangemeinde ist. Ich selber kann mein Team niemals auspfeifen weil ich sonst ja mich selber auspfeife. Ich und tausende Fans lieben diesen Verein seit Jahrzehnten. Aber der Frust sitzt tiefer als ein Fieberzapfen, den man irrtümlich bis in den Magen raufgemurkst hat.

Ich fasse die 3 letzten Jahre kurz zusammen: Also, da wäre mal eine Katastrophen-Saison gewesen mit jämmerlichen Darbietungen, die dann schlussendlich in die Playouts führten. Danach wollte man die Liga rocken, das gelang irgendwie durch die Regular Season mit einem atemberaubend langweiligen Hockey. Aber immerhin kam man problemlos in die Playoffs, wo man allerdings im Halbfinale von Davos weggeklatscht wurde wie ein Glas Wasser. Und dann folgt jetzt eben diese Saison, es ist die schlechteste Saison ever die ich je gesehen habe. Sogar als wir abstiegen, 1982, war es besser als jetzt, weil wir da immerhin eine Zeitlang noch Hockey gespielt haben. Dieses Jahr vergeigen wir von bis jetzt 23 Heimspielen deren 12, vor der grössten Zuschauerkulisse von Europa. Vielleicht verstehen sie jetzt, dass der Frust fast nicht mehr zum Aushalten ist.

Sie werden in Bern eine wunderschöne Stadt finden, wenn sie ihre Arbeit wie ein Profi ausführen, wird sie jeder Einwohner lieben und verehren. Auch wenn es am Anfang nicht gleich nach Wunsch läuft, wir Berner haben mehr Geduld als ein Faultier das einen Panda aufreissen möchte. Sie haben hier aber eine einmalige Chance, aus einem Loser-Team wieder eine Spitzenmannschaft zu formen. Da unser Sportchef ungefähr so erfahren ist wie Menderes im Bett, werden sie transfermässig keine Börner zu erwarten haben. Sie müssen mit dem fast gleichen Kader von Heute einen Systemwechsel vornehmen, die Spieler stark machen. Der Erfolg lässt sich sehr schnell messen. Sie müssten mal 3 Spiele in Serie gewinnen, dann tätowieren wir bereits ihren Namen auf unsere Stirn.

Wenn sie auf Bern kommen, können sie sich eine Wohnung aussuchen, sie werden in der ersten Zeit wie üblich bei mir wohnen. Es wird ihnen und ihrer Familie bei mir und meiner Familie gefallen, da sie ja sicher auch auf Bier saufen, Heavy Metal hören und Xbox-spielen stehen. Und wir können sogar Ferienfilme anschauen, da ich schon in Finnland in den Ferien war. Obwohl sie ja vielleicht gar nicht aus Finnland kommen. Uha uha uha. Egal, sie werden hier gut verdienen, spielen vor dem tollsten Publikum der Welt und werden vom Eismeister Zaugg nach 12 Spielen bereits vom „Abstiegscoach“ zum „Bandengott“ und wieder zurück tituliert worden sein.  Egal, da muss man durch.

Also, lieber zukünftiger Trainer, ich würde nicht mehr lange überlegen, egal ob sie noch beschäftigt sind oder nicht. Ihr Herz muss langsam in Bern ankommen, wir brauchen nun wirklich einen Aufbruch und nicht nur das Gerede davon. Wir hier versuchen dafür, dem Fall in die NLB zu verhindern, denn wenn das passiert holen wir drum einen anderen Trainer, dann kann man diesen Brief zum Fribourger putzen brauchen.

Hochachtungsvoll


Tuni Hardboiled, die Seele, die Verdauung, das Hirn und die Potenz des Schlittschuclub Berns.

Donnerstag, 28. Januar 2016

Wie geht ein Spieler mit dem Dauerverlieren um?

Gebt es zu, das ist wieder ein brandaktuelles Thema, dass ihr vor Begeisterung runterschlingen werdet. Diese Frage stellen wir uns doch alle, nicht? Wie ist das im Privatleben der Spieler während so einer miserablen Saison? Spüren sie auch im trauten Heim die Auswirkungen? Oder ziehen sie gar das Pech an wie Schwefel? Hardboiled SCB konnte dank seinen Beziehungen den Tagesablauf eines sehr berühmten Spielers Minute für Minute verfolgen.

07:58
Der Spieler erwacht. Beim Aufstehen schlägt er die Rübe massiv am Nachttisch an, es blutet, seine Freundin gibt dem Nachttisch eine 5 plus Spieldauer, nicht so wie in Lausanne die blinden Steifenhörnchen. Spieler will seine Finken montieren, findet sie nicht da der Hund sie gefressen hat. Er läuft dann halt ohne die Dinger ihn die Küche, wo er in frische Kaztenkotze tritt. Er brüllt „are you fucking kidding me?“.

08:12
Der Spieler duscht. Er rutscht zweimal heftig aus, was zur Folge hat, dass das am Boden stehende Shampoo-Fläschchen  in seinem Hinter steckt. Nach 40 Minuten wird er aus seiner misslichen Lage befreit. Mein Handy-Pic davon wurde leider von der Freundin beschlagnahmt.

08:45
Der Spieler isst mit der Freundin ein gesundes Morgenessen. Sein Honigschnitteli fällt ihm mit der beschmierten Seite gegen unten auf die Morgenzeitung. Bei der versuchten Abwehrreaktion wirft er seine Kaffeetasse um, wobei sein Handy, das unglücklicherweise daneben lag, durchnässt seinen Geist aufgibt. Somit kann er nicht mehr telefonieren, was schade ist, denn wie ich erfahren habe wollte ein NHL-Klub anrufen und ihn für 2,2 Millionen verpflichten. Tja.

09:15
Spieler wechselt die Kleider, da die Alten voller Kaffee sind. „Ich spiele ja nicht bei Gottéron“ murmelt er. Seine Freundin kommt mit einer guten Nachricht, sie hat mit ihm verlängert und somit die Transfergerüchte (Sprunger? Gobbi?) aus der Welt geschafft.

10:00
Spieler steigt ins Auto, bald ist das Morgentraining. Auf dem Weg zum Auto ein klassischer Misstritt. Im Auto merkt er, dass die Schlüssel noch in den alten Hosen sind, die aber bereits in der Waschmaschine drehen. Kein Problem, nach 5 Minuten hat er die Schlüssel, den Wasserschaden in der Waschküche kann man ja auch eintrocknen lassen, wirklich kein Problem.

10.15
Spieler parkiert seinen Wagen vor der PostFinance Arena. Ärgerlicherweise hat er beim Einparken danebengeschossen, der Lackschaden wird ungefähr 2‘500 Franken kosten. Ist aber 10 Sekunden später bereits wieder Geschichte, da Scherwey hinter ihm einparkt und ihn mit 30 Stundenkilometern rammt.

12.00
Das Training ist vorbei. Die beste Aktion des Spielers war ein Pfostenschuss aus 71 cm auf das leere Tor. Er duscht, immer noch mit Schmerzen im Po, geht mit dem Taxi nach Hause. Seine Freundin erklärt ihm gleich nach seiner Rückkehr, dass die Vertragsverlängerung (s. 09:15 Uhr) nicht bei einem Abstieg in die NLB gelte. Der Spieler zieht sich zurück und weint bis am Abend.

Mein Fazit: Ich konnte keinen Unterschied zu einem normalen Tagesablauf von uns Fans feststellen. Also ist der Kopf frei für einen geilen Sieg gegen Ambri!


Wenn wir Ambri nicht schlagen, werde ich 1 Woche lang kein Tessinerbrot mehr essen! 

Dienstag, 26. Januar 2016

Die Kehrtwende wendet kehrt wenn wir die Kehre wenden

Ja, klar doch dass Hardboiled SCB sich nicht aus der Ruhe bringen lässt. Klar habe ich bereits den Masterplan für das heutige Knallerspiel bereit. Denn heute Abend müssen wir mit einer unvergleichlichen Siegesserie beginnen, sonst playen wir uns ins out. Aber vorerst noch etwas in eigener Sache: Kritik ist gut, wichtig und muss von jedem in der Öffentlichkeit stehenden Menschen ertragen werden. Das gehört zum Job. Ist aber nicht einfach, das braucht Hornhaut am Rücken. Was aber gar nicht geht, sind verletzende Zoten gegenüber Spielern und Offiziellen, wo mit sehr direkten Worten aus Tier- und Analreich massiv beleidigt wird. Eine Kritik soll und darf sich auf das Spiel beziehen – aber Angriffe auf den Menschen dahinter sind grässlich und gehören nicht in das Repertoire des SC Bern. Der Spieler, der Namen aus den oben genannten Sachgebieten erhält, kann vielleicht das wichtigste Tor der Saison schiessen … und dann wird ihm wieder zugejubelt? Was auf dem Feld abgeht hat nichts zu tun mit den Menschen im Privatleben. Ich weiss, dass Hardboiled SCB-Leser auf der Seite sind, weil sie die Krise ebenso mit rabenschwarzem Humor verarbeiten, mit Sarkasmus, das ist alles OK, auch wenn jemand einen Boykott gegen den Verein ausruft, jeder hat seine eigene Methoden. Aber der Anstand muss gewährt sein.

Also, dann gehe wir mal an diesen wichtigen Tag heran. Gestern haben sich die Spieler das Training in den Hintern gestrichen, und das ist gut so. Sie fuhren mit dem Car durch den Bitz, an einen geheimen Ort (ich weiss natürlich, dass sie ins Hooters Interlaken fuhren), haben geredet und so, ich persönlich hoffe auch gesoffen, danach gab es ein gemeinsames Nachtessen. Voll OK. Trainings haben sie genug in den Scheichen, es geht um den Kopf. Das Hauptproblem für unsere Krise ist nach mir, dass keiner mehr dem Mitspieler vertraut. Deshalb auch diese fast anfängerhaften Fehler „ich greife den Seppel  hinter dem Tor ebenfalls an weil mein Kollege den Zweikampf eh nicht gewinnt“. Wumm, Pass vor das Tor, der gegnerische Stürmer kann nach seinem Nickerchen aufstehen, die Zähne putzen und die Scheibe in unser Tor hämmern. Das geht nicht. Aber das ist das Produkt des mangelnden Vertrauens. Und das muss sofort ändern, gestern war mal ein Ansatz, aber das muss heute weitergehen. Die Carfahrt auf Lausanne ist zwar nicht weit, aber die Zeit reicht trotzdem, um ein paar geniale mentale Übungen zu machen. Also Jungs, ausdrucken und durchführen!

1.       Kinderträume
Einer von Euch geht ans Mikrophon des Cars und erzählt Erinnerungen aus der Kindheit. Das tönt unheimlich langweilig, aber es geht darum, dass man hier einen Burschen wählt, dem man sonst kaum zuhört oder nie zu Wort kommen lässt. Also zum Beispiel der Trainer oder so.

2.       Witze erzählen
Das Ganze funktioniert wieder über das Mik des Cars. Jeder Spieler muss nach vorne und einen Witz über den Lasagne HC erzählen. Seid kreativ, erfindet einfach Witze, sie müssen nicht lustig sein, durch das werden sie lustig. Also zum Beispiel „Warum wäscht Trainer Ehlers seine Wäsche nicht mehr selber? Antwort: Weil ihm immer die Socken gebrochen sind“.  Nach 3-4 solchen Versuchen wird das Team sich am Boden winden. Zusammen lachen gibt Zusammenhalt!

3.       Den Gegner melodiös veräppeln
Eine Mitgröhl-Melodie muss gewählt werden, also zum Beispiel „Schatzi schenk mir ein Photo“ oder so. Ein Spieler steht auf und röhrt einen eigenen Text hin, so wie „Huet sieht aus wie Leder“ oder  „Gobbi die wilde Meersau“. Das bringt die Lockerheit, auf dem Eis kommen ihnen dann diese Sprüche wieder in den Sinn, ich möchte es sehen, ein Lächeln das über unsere Gesichter huscht, auch wenn es eine massiv Entscheidende Situation auf dem Eis ist.

4.       Ich vertrau Dir
Alt und trotzdem gut. Ein Spieler stellt sich hin , lässt sich gegen hinten fallen, die Mitspieler im Halbkreis formiert müssen den Kameraden auffangen. Das wird vielleicht nicht gleich auf Anhieb klappen, egal, nehmt einfach nicht Jobin oder so, da er sonst wieder verletzt ist.  Nach den ersten harten Treffern wird das Team das Spiel dann aber perfekt durchziehen. So quasi „Lehn Dich an, Kamerad, ich bin immer für Dich da“. Müsst ihr auch fast weinen vor Rührung?

5.       Dein Heimvorteil wegnehmen
Der letzte Punkt in diesem Geheimplan. Steigt in Lausanne aus, geht in die Katakomben, redet aber dort weder Deutsch, Englisch oder Französisch, sondern das reine Italienisch. Begrüsse die Kabinen-Tabledance-Dame (Vorschrift seit dieser Saison)  mit einem herzlichen „Bontschorno“, siehst Du einen gegnerischen Spieler muss sofort das typische „ehhh, gomme stai“ oder so kommen. Auch wenn die Lausanner wissen dass sie in Lausanne sind, im Unterbewusstsein nimmst Du ihnen so den Glauben daran. Stellt Rotwein-Flaschen vor die Kabine, die Weisswein-Schlürfer werden so weiter verunsichert. Auch vor einem Bully, dauernd „Si, si“ oder „Kornuto“ oder ähnliches sagen.


So, nun sind wir gerüstet wie meine Rüebli gestern, war zwar noch etwas Schinti dran, aber dort stecken bekanntlich ja die vitalen Minen. Die 9-Punkte Woche hat gerade jetzt begonnen, also gehen wir positiv an die Aufgabe. In 20 Spielen liegen wir uns in den Armen! Uff. 

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Die letzte Baustelle wegräumen: Mentale Probleme

So, dann sind wir in dieser Mini-Serie bereits bei der letzten Baustelle angelangt: es geht um die Mentalität. Theoretisch haben wir ein Team, das durch nichts erschüttert werden kann. Theoretisch. Warum passiert es dann trotzdem, dass wir in ein paar Spielen förmlich auseinander gefallen sind? Weil uns, nach der letzten Murks-Saison, dieses bestimmte Winner-Gen (noch) fehlt. Diese Mentalität, dass man dieses Spiel nun einfach gewinnt, egal wie der Spielverlauf ist oder der Schiri pfeift. Beheben wir diesen kleinen Fehler, dann sind alle Baustellen vorher ebenfalls bereits behoben.

Das Hauptproblem ist: Keiner vertraut dem Nebenspieler. Das ist nicht böse gemeint, das ist bei uns nach diversen Misserfolgen halt entstanden. Nehmen wir ein Beispiel: Stürmer A und Stürmer B laufen gegen nur einen Verteidiger des Gegners an. Normal ist: Stürmer A spielt instinktiv den richtig getimten Pass zu Stürmer B, der mit einem Onetimer den Ofen macht. Bei uns ist es so. Stürmer A schaut rüber zu Stürmer B. "Hach, der schiesst doch selten ein Tor der Stümer B" denkt Stürmer A. "Soll ich wohl selber schiessen?" denkt er weiter. "Hm, dann heisst es wieder ich sei ein Ego-Affe, ich passe wohl trotzdem besser zu ihm rüber, auch wenn es kein Tor gibt". Stürmer B denkt in in dieser Zeit 12 mal pro Sekunde "Spiel den Pass du Ego-Affe, nun spiel schon!". Das Resultat kennen wir: Stürmer A wird dann einen Schusspass machen, 1 Meter seitlich am Tor vorbei, aber ebenfalls 1 Meter vor dem Mitspieler vorbei. Das Volk wird "Ouuuu" schreien, es war ja fast eine Torchance. Ich habe das Gefühl, dass unsere Instinkte noch nicht da sind. Es wird zu viel studiert. Das sieht man ebenfalls bei den Backs an der blauen Linie. Oft gut freigespielt siehst Du förmlich wie die grauen Zellen zu rattern beginnen. Der Schuss, falls er dann kommt, ist dann meistens einen Sekundenbruchteil zu spät und spaltet dem gegnerischen forecheckenden Stürmer die Schoner.

In der Abwehr ist der gleiche Zustand. Feind A läuft gegen 2 von unseren Verteidigern an. Normal ist: Verteidiger A verlässt sich auf Verteidiger B. Der greift den Feind an. Verteidiger A weiss, dass der Stürmer dort nicht vorbei kommt und konzentriert sich im Slot sofort auf einen allfällig nachrückenden Feind. Wenn der andere Siech trotzdem überraschend zum Schuss kommt, fängt ihn Beppo. Bei uns ist es so: Verteidiger A hat Angst, dass Verteidiger B den Feind nicht stoppt. Da muss er was unternehmen und verlässt seinen Platz weil er doch dort helfen möchte. Doch halt, was ist wenn er schiesst? Wird Beppo ihn halten? Er muss auch noch das Tor abdecken. Resultat: Er steht im Schilf, der Slot ist frei, der nachrückende Feind wird angespielt und schreibt den Puck hocheckmässig rein.

Jetzt müssen immer mehr Spieler dieses Gen wieder eingeimpft kriegen. Jeder muss seinen Job erledigen, wie es ihm Lehrbuch eigentlich steht. Der Block muss auf dem Eis stehen und jeder kann sich auf den anderen verlassen. Für mich braucht es einfach noch das Ineinanderreifen der verschiedenen Komponenten. In Furzburg war ein leichter Aufwärtstrend auch in dieser Richtung zu sehen. Keine Kunstaktionen machen, keine Geniestreiche ausdenken, einfach die harte Arbeit machen und den Job schnörkellos mit Hilfe des Instinkts erledigen.

Damit ihr seht, dass ich Recht habe, hier noch eine kurze Anekdote: Ich war ja ein begnadet durchschnittlicher Eishockeytorhüter. Einmal durfte ich mit dem damaligen EHC Biembach ein Freundschaftsspiel bestreiten. In der 60. Minute, beim Stande von 5:4 für uns, gab es einen Penalty für den Gegner. Alle Augen ruhten auf mir. Würde ich den Sieg retten? Auch Hilde Brassental schaute zu, mein grösster Fan (habe nachher erst erfahren, dass sie quasi die Dorfmatratze war). Und ausgerechnet Walter Aschwanden lief an. Er, der stackstark war und mich verbal immer provoziert hat. Aber eben, ich hatte das Winner-Gen. Walter lief an, knallte an den Pfosten, der Abpraller ihm zurück ins Gesicht und die Nase war gebrochen. Fazit: Punkt gewonnen  und Walter redet seit dem deutlich nasaler.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Die zweitletzte Baustelle beheben

So,  mit der Abwehr und dem Goalie haben meine Tipps ja schon mächtig geholfen. Nur ein Tor haben wir gegen Gottéron kassiert, Gottérron ist immerhin abgeschlagener Tabellenletzter, also quasi die Nummer 12 einer Liga mit 12 Teams. Oder einfach gesagt: Letzter. Zuhinterst. Hinter Rappi. Kinnhakenreid wird leider die Änderungen nicht mehr mitkriegen, er hat per sofort in Zagreb unterschrieben und wird die KHL bereichern. Danke für alles, Tschoff, ich mochte Dich, auch wenn Du kein Blender warst, aber bei Dir hat der Einsatz gestimmt, man konnte sich auf Dich verlassen. So, fertig geweint, wir müssen vorwärts blicken! Heute müssen wir uns, trotz den 4 Toren gestern, um die Stürmer kümmern.

Baustelle 3 - Die Stürmer

Variante Wikipedia: Die Angriffsspieler werden beim Eishockey im Gegensatz zu den Verteidigern mit dem vorrangigen Ziel aufgestellt, den Puck ins gegnerische Tor zu befördern. Man unterscheidet dabei zwischen Außenstürmern, die auf der linken oder rechten Seite als Flügelspieler eingesetzt werden, sowie Mittelstürmern. Die Aufgaben, die an die jeweilige Position der Spieler gebunden sind, können sich im Spielverlauf verändern, sodass ein Center auch die Aufgaben der Flügelstürmer übernimmt oder umgekehrt.

Variante SCB: Die Angriffsspieler werden beim Eishockey im Gegensatz zu den Verteidigern mit dem vorrangigem Ziel aufgestellt, den Puck so oft wie möglich irgendwie ins gegnerische Drittel zu schwarten. Man unterscheidet dabei zwischen Aussenschwartern und, die auf der linken oder rechten Seite als Flügelschwarter eingesetzt werden, sowie Mittelschwartern. Die Aufgaben, die an die jeweilige Position der Spieler gebunden sind, können sich sich im Spielverlauf verändern, sodass ein Center nicht mehr weiss wo seine Flügel gerade am rumgurken sind.

Die Stürmer sind für mich die kleinste Baustelle bei uns. Wir haben ein paar begnadete Herren in unseren Reihen, die viel Schub nach vorne bringen können. Das Problem ist nur, das sich selten alle wichtigen Stürmer gleichzeitig in einer guten Form präsentieren. Das kann noch werden, meine Übungen werden da helfen. Viel besser geworden ist seit letztem Jahr der Druck aufs Tor, wir erzielen Tore, die wir niemals erzielt hätten. Nun braucht es noch etwas Spielkultur, dann wird das was!

1. Armlose Muskeln im Kopf
Alle Trainings-Spielchen werden wie bis jetzt gespielt. Nur wird der Puck mit einem Medizinball Modell "Schwanger im Heu" (8 kg) gespielt. Bereits beim Bully bersten die Handgelenke bereits leicht, was aber zu einem tollen Muskelaufbau führen wird. Ebenso die Schlagschüsse von der blauen Linie. Spielen die Jungs dann wieder mit den normalen Pucks, erwatet man dann Slapshots mit bis zu 331 km/h.

2. Der Puck will Gassi gehen
Jeder Spieler muss nach jedem Training einen Puck mit nach Hause nehmen und das Teil umsorgen, als wäre es sein Haustier. Das heisst Essen geben, frisches Wasser, auch am Abend noch schnell Gassi gehen, schön mit Leine. Die Stürmer bauen so eine enge Beziehung zu der Hartgummischeibe auf, sie ist dann plötzlich nicht mehr sein grösster Feind. Im Spiel merkt man das, da kein Spieler die Scheibe mehr angewidert im Bitz herumschwartet, sondern produktiv was unternehmen will. Der Gedanke vor dem Torschuss ist nicht mehr "Huch, der geht eh nicht rein" sondern "Oh du Sau, ich schwarte Dich jetzt mit 1800 km/h ins Netz, so dass Du danach aussiehst als hättest Du Strapse an, Puckimucki". Die Übung wird für jeden Spieler so lange durchgezogen, bis er gleich viele Scorerpunkte analog seiner Rückennummer hat.

3. Fribourg ist Letzter
Das ist keine Übung sondern eine Tatsache. Uha uha uha.

So, dann schauen wir mal wie es weiter geht. Ambri und Biel warten, vor allem der zweite Name gibt mir etwas zu denken. Aber vielleicht wird ja alles anders in dieser Saison? Uha. Morgen gibt es dann noch die letzte Baustelle die wir beheben - das Mentale! Sei erneut dabei!



Dienstag, 14. Oktober 2014

Die nächste Baustelle beheben

Uff, wir müssen Gas geben mit dem Beheben, schon heute wartet ja unser Lieblingsfeind Kotzenrong auf unsere Buben. Aber kein Problem, heute beheben wir die 2. von 4 Baustellen. Es geht um die relativ wichtige Person des Torhüters. Warnung: Empflindliche Leute oder solche die es noch werden wollen, sollen diesen Artikel nicht lesen. Beppo war ein Meistergoalie, in der letzten Zeit kann man sich das aber immer schwerer vorstellen. Dabei liegt es nur am Psychologischen. Mit Trainings kann er sich nicht wieder hochwiegeln, da unsere Stürmer (Baustelle 3) oft minutenlang das Tor nicht treffen. Dazu braucht es feinfühlige Psychologie.

Baustelle 2 - Der Torhüter

Variante Wikipedia: Die wichtigste Aufgabe des Torhüters ist das Abwehren der gegnerischen Schüsse. Er bildet damit das letzte Glied in der Verteidigungskette seiner Mannschaft und muss in einem durchschnittlichen Spiel etwa 30 Schüsse abwehren, wobei die Feldspieler ihn nach Kräften unterstützen und versuchen, das Ausspielen der Verteidigung bzw. des Torhüters zu verhindern. Ein wichtiges Augenmerk wird dabei auf die sogenannten Rebounds gelegt. Eine eingespielte Verteidigung kann diese Rebounds schnell aus der Gefahrenzone bringen und im Idealfall selbst einen Angriff über einen sogenannten Konter einleiten.

Variante SCB: Die wichtigste Aufgabe des Torhüters wäre das Abwehren der gegnerischen Schüsse. Er bildet das letzte Glied der Baustelle 1 und muss in einem durchschnittlichen Spiel etwa 30 Schüsse abprallen lassen, wobei die Feldspieler ihn ab und zu unterstützen und sich ab und zu grässlich ausspielen lassen. Ein wichtiges Augenmerk wird dabei auf die sogenannten Rebounds gelegt. Unsere eingespielte Chaos-Abteilung kann diese Rebounds oft erst im 4. Versuch aus der Gefahrenzone bringen, wenn denn nicht schon ein Tor vom Gegner passiert ist. Das mit dem Angriff und Konter lassen wir mal gleich sein.

Auch hier habe ich drei Übungen konzipiert, die im mentalen Bereich unsere Beppo bald wieder auf die Höhe bringen. Wenn die Klubführung das heute schon praktiziert, werden wir einen anderen Torhüter sehen heute Abend!

1. Die jubelnden Gemeinde
Da haben die Feldspieler eine grosse Verantwortung. Hält er im Training oder beim Einspielen vor dem Match einen Puck, dann werfen die Spieler die Ausrüstung auf die Ränge und hechten auf Beppo, als wären sie soeben Meister geworden. Konsequent wiederholen, egal ob es doof aussieht oder nicht. Nur durch x-faches Wiederholen geht der Impuls in das Hirn von Beppo: "Ich bin gut". Ist wie bei einem Hund der "Sitz" lernen muss.

2. Die umgepolte Welt
Die Geschäftsleitung geht zu ihm nach Hause, öffnet seine DVD-Sammlung und sortiert alle Filme aus, die Titel haben wie "Lederhosen im Allgäu", "Blowjobs auf Ibiza" oder "Schüschu, die Leckzofe". Grund: Hier hört man den Befehl "Auf die Knie" fast alle 3 Sekunden. Scheinbar ist dieser Befehl dem Beppo in Kleinhirnlappen eingebrannt. Kann passieren. Durch das entfernen dieser DVD's werden wir bald einen Beppo sehen, der nicht mehr ohne Plan auf den Knien rumrutscht und so die Krätze offen wie ein Scheunentor präsentiert.

3. Google ist nicht Gagel
Der Trainer soll auf Google gehen und nach "die haltbarsten Tore der Welt" suchen. Genau 30 Videos davon auf DVD brennen. Achtung: Zuerst die Videos detailliert selber anschauen, es könnte gut sein dass 27 davon Gegentore von Beppo sind. Das wäre kontraproduktiv. Die 30 haltbaren und beppofreien Videos ihm dann immer wieder abspielen und dazu laut und langsam sagen "es gibt auch noch andere Goalies die rünnen wie eine Regenrinne bei einem Gewitter". Das wird ihm den Rücken stärken, der Impuls wird sein "ich bin nicht alleine". Und das tut ihm gut.

So, die Defensiv-Abteilung wäre so gestärkt, morgen gehen wir weiter mit der Stum-Baustelle. Eigentlich gibt es gar nicht so viel Arbeit um aus unseren Jungs eine Meistertrupp zu machen, oder? Uha.

Montag, 13. Oktober 2014

Die Baustellen beheben, damit wir nicht auf den Hund kommen

Ja, Hardboiled SCB war ungeschminkt am Kritisieren gestern. Aber mir sind wirklich alle Analysen in den Medien total zu harmlos.Zudem scheint es mir, als von offizieller Seite her die Situation doch wieder etwas schön geredet wird. Aber ich bin nicht nur Kritiker, ich biete dann sogleich meine Hilfe an, nach meiner Analyse sollten die Lösungswege ja klar sein. Also, beheben wir unsere 4 Baustellen doch einfach mal!

Baustelle 1 - Die Abwehr

Variante Wikipedia: Auch im Eishockey ist es die Hauptaufgabe der Abwehr, Tore des Gegners zu verhindern. Es stehen meist zwei Abwehrspieler pro Mannschaft auf dem Eis. Wenn eine Mannschaft in Überzahl spielt, rückt die Abwehr (auch: Defense) in die Angriffszone an die blaue Linie. In diesem Fall bezeichnet man die Abwehrspieler als Blueliner. Ihre Aufgabe ist dann das Erzielen von Treffern aus der zweiten Reihe und Pässe vor das Tor als Vorlage für die Angriffsspieler. Bei einer 4:5-Unterzahl laufen auch noch zwei Abwehrspieler, bei einer 3:5-Unterzahl meist nur noch einer auf.

Variante SCB: Auch bei uns ist die Hauptaufgabe der Abwehr, ab und zu ein Tor zu verhindern. Es stehen meist vom Papier her zwei Abwehrspieler auf dem Eis. Wenn der SCB in Überzahl spielt, rückt die Abwehr (auch: Defense) in de Angriffszone an die blaue Linie und gurken dort herum, als hätten sie einen sackkneifenden Skorpion in den Hosen. In anderen Teams bezeichnet man die Abwehrspieler in dieser Situation als Blueliner, bei uns nennen wir sie "die hektischen Waffeln". Ihre Aufgabe ist es, dem forecheckenden Gegner in die Schoner zu schiessen und Pässe in die Ecke zu krachen, die kein Mensch annehmen kann. Ebenso müssen sie bei mindestens jeden zweiten Rückpass an die blaue Linie durch grobmotorische Bewegungen die Scheibe aus dem Drittel kullern lassen. Bei einer 4:5 Unterzahl decken wir meistens den Torpfosten, bei einer 3:5-Unterzahl die Torlinie.

Abhilfe schaffen folgende Übungen:

1. Der beherrschte Serienkiller
Der Abwehrspieler steht vor dem Tor, die anderen 20 Spieler greifen alle miteinander an. Alle fahren vor dem Abwehrspieler durch und der muss probieren, ohne Beinstellen und Halten ein paar Spieler abzudrängen und die Übersicht zu bewahren. Drängt er irrtümlich einen Zuschauer oder den Trainer ab, muss er zur Strafe die Glocke von Schüschu tragen - knallhart einen Monat lang.

2. Der verhinderte Einlauf
Auf der Torlinie liegen 5 Pucks in gleichmässigem Abstand zueinander. Der Torwart steht einen Meter vor dem Tor. Der Verteidiger muss nun in höchster Not und so schnell wie möglich die Scheiben wegfegen, ohne dass er sie ins eigene Tor wischt oder dem Goalie in den Rücken knallt (oder wie in Davos in den Ranzen weil Beppo neben dem Tor stehend an die Bande gaffte). Schiesst er trotzdem ein Eigentor oder trifft den Goalie, muss er 1 Woche lang mit indischem Curry gurgeln. 

3. Der fliegende Alphornbläser
Ein Stürmer jagt in vollem Lauf aus dem eigenen Drittel Richtung gegnerisches Tor. Der Verteidiger soll nun den Pass spielen, so dass der Stürmer mit Tempo und Zug lanciert ist. Spielt er den Pass mehr als 15 Meter daneben, wird er entlassen. Verfehlt er den Stürmer um 3-5 Meter, kriegt er neu die Nummer #72. Spielt er die Scheibe in den Lauf, was wohl kaum passieren wird, darf er Monatskapitän für einen Tag sein und darf einen Tag im Passbüro Bern schnuppern gehen.

Also SCB, ausdrucken und üben, geht auch in der eigenen Wohnung! 

Freitag, 7. Februar 2014

Es geht ja sowas von ab

Es geht ja sowas von ab


Es ist lustig wie doch viele Leute schockiert sind ab den tollen Einträgen hier. Dabei ist es doch sonnenklar, dass hier alles durch den Kakao gezogen wird. Vor allem wenn man nach 46 gespielten Runden sich unter dem Strich befindet und mit einem amtierenden Meister um die Playoffs zittern muss. Die Saison 2013/14 ist der totale Reinfall, immer noch mit der kleinen Hoffnung dass die Playoffs alles retten können. Aber dazu müsste man dann halt wirklich auch in diese Spielaus-Serien kommen.

Transfermässig befinden wir uns ebenfalls in einer ungemütlichen Lage. Das Mittelalter will nicht zu uns wechseln, die Jungen wollen höhere Ziele avisieren, die älteren Spieler sind zum Teil mit Rentenverträgen ausgestattet worden. Der Umbruch, den jedes Team mal machen muss, wurde bei uns (nicht erst seit diesem Jahr) gänzlich verpasst. Die ganze Last der Verantwortung liegt ewig auf den gleichen zum Teil schon angeknacksten Schultern.

Das jetzt der Leckdonner getauscht wurde gegen die Metro ist in Tat und Wahrheit ja nur gut. Der Finne war für mich persönlich eine massive Nullnummer. Null Biss, Zero Kampfkraft, No Abschlussglück. Klar kommt mit der Metro ein talentierterer Spieler, aber, so leid es mir tut, es ist wie Domodossola halt eine kurzfristige Notlösung. Wir basteln an dieser verkorksten Saison rum wie Manfred im Bastelstudio "Cementit". Wie neidisch schaue ich auf den Lasagne HC ... kein Trainerwechsel, ein Team das seit Beginn der Saison mehr oder weniger steht, eine verschworene Einheit mit einem klaren Konzept. Das könnte ein grosser Vorteil sein in ihren restlichen 3 Auswärtsspielen. Wir müssen oft siegen in den letzten 4 Spielen, so mein Gefühl, um die Playoffs zu schaffen.

Wäre die Playout-Qualirunde ein Untergang? Nö, eventuell würde es ALLEN sogar mal richtig gut tun. Man müsste dann mal wirklich gewisse Sachen überdenken, so zum Beispiel die Philosophie der Spielkultur. Um zu Rumpeln sind wir zu weich, um Tempohockey zu spielen fehlen uns die Mittelalter-Granaten und es fehlt an der Technik. Wir gewinnen die Spiele, wenn wir den Gegner abmurksen, in den Playoffs ist das gut, in der Regular Season dann halt meistens mühsam. Also, was will man in Bern?

Gut, wir lassen ab Montag jetzt den Guy Boucher losmetzgen. Er hat genau 2 Wochen Zeit, um aus einem wirren., verunsicherten, unbegabten Haufen eine verschworene, harte Mannschaft zu machen. Eventuell schaffen wir die Playoffs, eventuell spielen wir dann auch gute Playoffs, aber die Probleme werden auch dann noch da sein. Fragwürdige Ausländer, fragwürdige Schweizer, bis jetzt 2 Transfers, ein bulliger Spieler Trüffelnacht und ein Ersatztorhüter ... wenn da nicht noch einiges passiert wird die Saison 2014/15 sehr ähnlich abgehen. 

Aber eben, gedulden wir uns nun noch bis zum 25.02.2014. Vorher können wir uns aus Sotschi Buckelpistenfahrer und Curling-Schlagschüsse reinziehen. Macht doch diese Olympiade im Sommer, diese Unterbrüche nerven!

Sonntag, 26. Januar 2014

Der SCB tut alles, um die Fans bei Laune zu halten

Der SCB tut alles, um die Fans bei Laune zu halten

Sport ist nicht das wichtigeste in einem 50 Millionen-Unternehmen. Auch nicht, wenn das ganze Unternehmen ja eigentlich mit Sport zu tun hat. Nach der Auswärtsschlappe in Lugano ist es in Bern und Umgebung zu hässlichen Szenen gekommen. Verschiedene Leute zeigten Pizzerias den Stinkfinger, noch andere schütteten demonstrativ Weisswein aus dem Balkon.

Das bringt alles nichts. Schuldig sind - wie immer - WIR! Weil wir so schlecht gelaunt an die Spiele kommen, so sagt es jedenfalls Sportchef Tigerhügel. Aber der SCB wäre nicht SCB wenn er auf diese rumpelsurigen Zuschauer eine Antwort hätte. Vom Chefdesigner der Xbox-1 wurde husch husch ein absolutes Kultspiel entwickelt. Im Laden wird das Teil nur 131 Franken kosten, mit dem Erlös möchte man dann in 5 Jahren den Tschosch Holden verpflichten, der dann ja erst 42 Jahre alt ist.

Also, gut hinsehen und sofort kaufen!


Samstag, 25. Januar 2014

Einzuleitende Sofortmassnahmen

Einzuleitende Sofortmassnahmen

Uns droht die Höchststrafe nach 44 Runden. Der Fall unter den Playoff-Strich scheint heute Abend realistisch. Wohl zum ersten Mal ist man froh ohne Ende, dass wir noch diese 6 unsäglichen Zusatzrunden im Spielplan haben. Eigentlich wäre nach heute Abend die Quali durch. Natürlich würde ich nach dieser Saison es dem Team gönnen, wenn sie sich in der Abstiegsrunde wiederfinden würden. Wer eine Saison lang, mit einer kurzen besseren Phase, so rumgurkt wie wir, gehört eben eigentlich nicht in die Playoffs. Da das Herz aber IMMER für diesen Verein schlägt, habe ich hier 10 Sofort-Massnahmen mit meinem Staff ausgearbeitet, die sofort umgesetzt werden müssen.

1. Eine Linie kann sich nur noch auswechseln lassen, wenn einer aus dem 5er-Block einen Gegenspieler umgeboxt hat.

2. Nach jedem Gegentor wird der Torhüter gewechselt.

3. Lars muss seine Ziele und Vorstellungen in einem 1-stündigen Vortrag der Kurve präsentieren. Ist die Kurve nicht einverstanden, darf sie ihn mit Bananen bewerfen.

4. Lars einen Ohrhörer wie beim CIA geben. Am anderen Ende sitzt Tuni der ihm die Anweisungen in seine Ohrmuschel trötet.

5. Phrasen-Training einführen. Es langweilt langsam wenn man liest "wir stehen wieder auf" oder "wir waren nicht bereit". Neue Statements einstudieren wie "Die Nummer 40 ist eine Kartoffel" oder "die Nummer 13 hat mehr Schuppen als ein Fisch". 

6. Transferverbot für Spieler die am Stock gehen. Langfristig das Durchschnittsalter um 15 Jahre senken. Lieber Jung und Hungrig dafür noch nicht so stark als alt und verledert. Wenn schon um die Playouts kämpfen, dann wenigstens mit Herz.

7. Einen Trainer finden, der nicht durch sämtliche Notnagel-Prüfungen gegangen ist. Mal einen auswählen, der fachlich, menschlich und im sportlichen Bereich überzeugt. 

8. Aufräumen mit ein paar Stammplatz-Pächtern. Bei gewissen Leuten spielt die Leistung scheinbar keine Rolle, die stehen immer auf dem Eis. Weg mit den Freipässen, die Leistung muss den Platz im Team geben. Nötigenfalls mit Jungs aus der Elite ersetzten.

9. Den Spielern nach dem nächsten Meistertitel unter Strafe verbieten, was zu leiern von "wir haben keinen Meisterblues, wir werden noch stärker sein als letzte Saison".

10. Tuni's Matchberichte müssen von jedem Spieler auswendig gelernt werden. Nach einem Gurkenspiel muss jeder Spieler den Matchbericht auf einem Wrecking Ball singen, nackt. Die Filme werden auf Youtube gestellt, mit vollem Namen und eingeblendeter Handy-Nummer.

Schlimmer kann es ja nicht mehr werden. Aber man kann auch jetzt noch Kampfgeist zeigen. Ich hoffe sehr, dass die Buben heute Lust haben und eine Spur motiviert sind, einen Sieg zu holen.