Google+ Hardboiled SCB: 14.10.2014 HC Fribourg-Gottéron - SC Bern 1:4

Dienstag, 14. Oktober 2014

14.10.2014 HC Fribourg-Gottéron - SC Bern 1:4

Ist es nicht wunderbar? Scheinbar haben Beppo und die Abwehr aufmerksam mitgelesen hier. Kaum röhre ich mein Hilfsprogramm rein, spielen wir mit nur einem Gegentor unseren ersten Auswärtssieg ein. Ein sehr wichtiger Dreier den wir genommen haben. Klar, ich habe Kotzenrong selten so schwach gesehen in einem Heimspiel gegen uns, aber ist mir total Wurst. Seit 1981 wäre das. Wir hatten die Partie im Griff, das ist mal das Positive, egal ob es nun das gelbe vom Ei war oder nicht. Das Spiel wird immer als Zähringer Derby rausgelabbert, es war für mich heute wirklich ein zähes Ringer Derby. Wie gesagt, in fremden Stadien muss man punkten, egal wie, und der Sieg heute war verdient.

Ich hatte vor dem Spiel grossen Respekt vor den Hutzenbröhnen, da ich mir vorgestellt habe, dass die wie der Teufel auf unser Tor laufen werden, Kampf, wuchtige Schüsse, Schüschu Schischuh am rummotoren ohne Ende ... doch ich hatte mich getäuscht. Die Verunsicherung in einer Krise löst man ganz selten mit einem Neugring an der Bande. Wir können ja ein Lied mit 50 Strophen singen darüber. Das Spiel lenkten wir sofort in unsere Bahnen. Der unheimliche Nuschisiech Kolbensu stocherte ein Powerplay dann früh zum 1:0 ab, das beruhigte uns mal ungemein. Die Furzburger hätten heulen können wenn sie denn ein Herz und Gefühle hätten, egal, wir zogen es weiter. Was gut war heute: Die Scheibe wurde kompromisslos rausgehebelt wenn Grottenphon auch nur auf die Idee kam, Druck zu machen. Meistens jedenfalls. In jedem Drittel hatten wir noch ungefähr 2 gröbere Fehler drin, aber Beppo hielt heute gut dicht.

Im zweiten Drittel schockten wir den Haufen in der WC-Äff-Arena erneut nach 4 Minuten. Der junge Hügel wurde lanciert und erzielte vor dem Halslosen mit etwas Glück das 2:0. Gift für Gottéron, Viagra für uns. Nun wackelten die Hutzenbröhen wie Zahnhälse im Parodontose-Mündli von einem Opa. Reichert stocherte erfolgreich nach und erlegte die Kossmann-Vertreiber mit dem 3:0 quasi. Einer unserer seltenen Fehler liess zwar den Anschlusstreffer noch in diesem Drittel geschehen, aber egal. Wichtig war dann natürlich der Start ins letzte Drittel.

Der gelang gut, auch wenn man einfach die Konter entschlossener fahren müsste. Es gab ein paar grobe Gelegenheiten, weil Fribourg eher konzeptlos nun nach vorne lief. Heute war aber nichts zu holen. Wie verunsichert die Jungs sind, zeigte sich kurz vor dem 4:1 für uns: Schüschu wäre in bester Abschlussposition gewesen, normalerweise zieht er von dort einen unhuren Faden in den Angel, doch heute, mit Problemen belastet, zog er einen Furzpass vor, der von unserer Abwehr entschärft wurde. Fast im Gegenzug knallte Gagelhardy (ist kein schlimmer Name, denkt an Kiener, dem sagen heute auch noch alle "Gagu") uns dann endgütltig zu den 3 Punkten.

Also, das war gut reagiert heute. Hinten war nun wieder ziemlich dicht, Beppo verhinderte, die Abwehr störte. Allerdings gab es wie gesagt schon noch ein paar Szenen die ins Auge hätten führen können. Sind aber nicht, also egal. Vorne schossen wir die Tore zum richtigen Moment, obschon dort sicher noch mehr kommen kann. Immerhin kann man jetzt auch bei einzelnen Stürmern leichten Aufwärtstrend erkennen, als Beispiel nehme ich da Alain Berger. Der kommt langsam aber sicher in Fahrt. Jetzt genug gelobt, morgen erscheint die nächste Baustellenschliessung (es funktioniert ja wirklich!) mit den Stürmern. Sei dabei!

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