Google+ Hardboiled SCB: SC Bern - HC Lugano 3:1

Freitag, 16. Januar 2015

SC Bern - HC Lugano 3:1

Sapperlot. Was haben die beiden Teams wohl vor dem Spiel eingenommen? Wenn ich mal nicht gut schlafen kann, dann will ich dieses Zeugs unbedingt. Das war ja ein Gestocher heute wie im Pilzverein "Waldfreunde". Das war zäh und klebrig wie ein Fribourger Fondue das selbst am WC-Papier noch Fäden zieht. Aber schlussendlich ist auch das egal, wir holen einen lupenreinen Dreier und schlagen das doch recht hochgelobte Lugano relativ problemlos mit 3:1. Wir waren nicht speziell gut heute, aber immer noch klar besser als die Palmendattellecker, die einen rabenschwarzen Abend einzogen und so spielten, tut mir leid ich muss es sagen, wie Rappi wenn sie besoffen sind.

Dabei begann es knackig frisch. Kaum war die Scheibe im Spiel, knallte uns der junge Hügel nach einem Abpraller in Front. Eigentlich war es schon fast die Entscheidung in diesem Spiel, das wusste aber natürlich noch niemand. Tatsache war, dass Lugagel nach diesem Treffer völlig den Faden verlor für die nächsten 59 Minuten. Klar, unsere Metzger-Boys waren hervorragend eingestellt worden auf den Gegner, im Prinzip musst Du gegen Lugano einfach den Stenmark-Boys aus der ersten Linie auf den Eiern rumstehen, dann hast Du das halbe Spiel schon gewonnen. Und Plüsch Ferdu erledigte das mit den Hügeln perfekt, ebenso die endlich wieder komplett angetretene Defensive. Ihr Goldhelm lief schon nach wenigen Minuten scharlachrot an, weil er nicht eine Scheibe in Ruhe annehmen konnte. Das war mal gut. Weniger gut waren allerdings die fahrigen Scheibenverluste in der eigenen Zone und das sehr sterile Spiel gegen vorne. Als hätte uns jemand den versamten Torleiter unterbunden.

Im zweiten Drittel ging es mit Lugano dann eher noch mehr bergab als irgendwas. Nun semmelten sie sich etwa 200 mal ins Offside, trafen das Tor nicht mehr und spielten schlecht. Ich persönliche wartete dann immer auf den Auftritt von NHL-Superstar-Scorermaschine Brunner, aber sorry, der wirkte wie ein Fremdkörper in einem noch fremderen Land, pro Einsatz gab es 200 Missverständnisse. Der Fisch an der Bande knallte den Brunnenschöfper dann relativ rasch in eine andere Linie, mit dem Ergebnis dass nun auch diese Linie nichts mehr konnte. Egal, abschreiben darf man den Herrn sicher noch nicht, aber für so viel Geld erwartet man doch eine Spur mehr. Wir hatten es eigentlich im Griff und schossen auch einen herrlichen Ofen durch Dirty Ritchie, das Sehenswerte war aber der Pass vom Joenssu oder wie er heisst. Der spielte heute sein bestes Spiel für uns, was er danach mit dem 3:0 gleich auch noch untermauerte.

Im letzten Drittel und mit 3 Toren in Führung konnten wir uns dann gegen die weiterhin zahnlosen Ditschinos einfach noch geschickt verteidigen, das reichte. Sie liefen uns immer wieder in die Falle, die Mittelzone war zu und ihr Tempo war somit weg. Die Zweikämpfe im eigenen Drittel hatten wir im Griff, so dass ihr Anschlusstreffer zum 3:1 aus heiterem Himmel fiel. Die einzig kritische Phase für uns war dann 10 Sekunden später, als sie eine Chance zum 3:2 hatten, aber das war es dann. Ein Spiel ohne Geschichte, dass man aber erst mal gewinnen muss.

Gewinnen müssen hätte heute auch die verbotene Stadt wenn man denn näher an den Strich kommen wollte. Moment, ich schau mal nach, uh, der ging wohl in die Hosen. Aber immerhin 1 Punkt geholt, dann wären es ja nur noch 6 Punkte auf den Strich, huch, ich sehe gerade dass Biel einen Dreier geholt hat, entsetzlich, nun sind es 9 Punkte. Brutal. Und nur noch 11 Spiele. Ich wage zu behaupten: das wird eng wie Jungfrau Hannelore! Besser machte es Kloten mit Viereckmann Simpson, die versemmeln mit ihm Spiel um Spiel, Fige wird einen Lachkrampf haben. Egal.

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