Google+ Hardboiled SCB: Furzkopf der Woche - Die juristischen Tricks von Gottéron und Kloten

Sonntag, 18. Januar 2015

Furzkopf der Woche - Die juristischen Tricks von Gottéron und Kloten

Ja ja, es brodelt im Fribourger-Land genau so wie in der Dennerfiliale. Trotz Trainerwechsel und Neuverpflichtungen gurken unsere Lieblinge im Doggiestyle (von Hinten) in der Tabelle rum. Fribourg muss in 10 Spielen noch 7 Punkte aufholen, die Klotener in 11 Spielen 9 Punkte. Die Bieler, von beiden gejagt, sind aber durchaus in der Lage, aus eigener Kraft die benötigten geschätzten 60 Punkte zu ergattern. Für Spannung wäre trotz dem Vorsprung allerdings gesorgt, denn nun kommen die juristischen Vorstösse der beiden Unterstrich-Mümmler.

Der HC Fribourg-Gottéron hat beim Verband beantragt, dass sie für Siege neuerdings 4 Punkte erhalten sollen, für Niederlagen noch deren 2. Die Begründungen sind relativ wirr und es darf vermutet werden, dass die Buben einfach relativ billig eine Aufholjagd starten wollen. Wörtlich steht, dass "das Lieblingsspiel der Spieler im Auswärtscar ja auch "Vier gewinnt" sei", und in letzter Zeit auch die Parole "Vier sind Charlie" oder so ebenfalls sehr populär geworden ist. Zudem haben die Fribourger eine Beschwerde gegen den eigenen Trainer Zehenhäuser eingelegt, den sie zwar selber engagiert haben, nun aber feststellen, dass er immer noch viele Gefühle für Kevin Schläpfer hat und lieber Biel in den Playoffs hätte als sich selber. Die Liga hat logischerweise diese Schnapsidee verworfen, aber die Juristen von Fribourg haben schon den nächsten Misthaufen im Ärmel: sie wollten, dass sie einen Joker setzten dürfen, wenn sie dann gewinnen kriegen sie die doppelte Punktzahl. Sie wollten relativ bescheiden nur 10 Joker für den Rest der Saison. Der Verband blieb aber hart. Ist auch gut so.

Kloten hingegen hat Strafanzeige gegen den viereckigen Schädel Simpson eingereicht. Wegen Vorspielung falscher Tatsachen. Irgendwo stand in einer Zeitung geschrieben, dass er ein massiver Erfolgscoach sei, leider hat man es in Kloten geglaubt. Tatsache ist, dass der Herr eigentlich gar nicht so viel erreicht hat, mal Meister mit Zug, mit dem Z einen NHL-Verein geschlagen und mit der Schweizer Nati die Silbermedaille geholt. Ist auch nicht gerade der Hammer für 31 Jahre an der Bande. Vor allem waren das Teams, die auch mit mir an der Bande wohl gewonnen hätten. Aber egal. Nicht ganz mitgekriegt hat der Herr Gay Du dann scheinbar seine Erfolgsstory in Russland. Er wurde dort nach ein paar Spielen entlassen weil das Team Scheisse gespielt hat, nicht weil er nach 3 Meistertiteln in Serie zu teuer für die KHL geworden wäre. Jetzt, in Kloten, merkt man langsam, dass man doch nicht sooooo schlecht war mit dem Fige an der Bande. Simpson hat bis jetzt ein Spiel in der Meisterschaft gewonnen, da ist ja Edelstink in Rappi ein Erfolgstrainer dagegen.

Egal, schauen wir mal wie der Kampf dort weitergeht, es wird Dramen geben, Tränen, heulende Fans und jubelnde Konkurrenz, mein kurzes Mitgefühl ist natürlich auch da, denn vor einem Jahr ging es uns ähnlich. Und wenn man uns dieses Jahr sieht, müsste das den Weichpenissen doch massiv Auftrieb geben, nicht? Wenn sie denn dann die Playouts überstehen, uha.

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