Google+ Hardboiled SCB: Bundesamt gibt Tipps fürs morgige Derby SCB - SCL Tigers

Donnerstag, 10. September 2015

Bundesamt gibt Tipps fürs morgige Derby SCB - SCL Tigers

Nach dem geglückten Auftritt in Zürich ,mit nicht geglücktem Resultat, steht also morgen bereits ein weiterer Brüller vor der Matte. Das erste Derby der Saison steht an, der SC Bern empfängt den Aufsteiger, die SCL Tigers. Um Missverständnisse in der Vergangenheit zu vermeiden, hat das Bundesamt für Migration folgende Tipps an die Stadtberner herausgegeben:

1. Einmarsch der SCL Tigers-Fans
Sie werden zahlreich in Bern erscheinen. Die Gästekurve ist ja bereits ausverkauft. Die Berner Bevölkerung wird angehalten, die Fan-Kolonie nicht zu verwechseln. Sie brauchen keine Lebensmittel und Kleider, auch keine Spielsachen. Lasst sie einfach passieren, sie müssen sich auch nirgends registrieren. Du verwechselt da was.

2. Fahrzeuge
Da sie oft mit einsitzigen motorisierten Maschinen mit unheimlich grossen Pneus kommen, dürfen sie als einmalige Ausnahme 2 Parkfelder für 1 Fahrzeug benutzen. Sämtliche Radaranlagen in Bern werden deaktiviert sein, da die Fahrzeuge maximal 30 km/h fahren dürfen. So machts ja keinen Sinn mit den Blitzern.

3. Ansprechen
Unbedingt den Vornamen brauchen. Ruft man einen Nachnamen, zB "Ramseier", werden 90 Prozent mit "hier" antworten. Enges Tal halt. Langsam sprechen, ein Google-Translator ist nicht nötig, es ist effektiv Berndeutsch das sie reden. Will man sympatisch rüberkommen, grüsst man am Besten mit "Glück i Schtau", das macht Eindruck.

4. Fortpflanzungstrieb
Sie möchten sich natürlich auch hier vermehren. Wer aus der Damenwelt interessiert ist, muss aber folgende Regeln beachten: 1 Grunzlaut bedeutet: "Ich finde Dich bockig". Nach ein paar Sekunden folgen 2 aufeinanderfolgende Grunzlaute, das bedeutet: "So, ich wäre ready für das Besteigen". Wartet man dann zu lange (12 - 14 Sekunden), werden dann schon die 3 aufeinanderfolgende Grunzlaute zu hören sein (bedeutet: brauche neue Hose, alles feucht hier). Der Grat ist also sehr schmal, weshalb auch im Emmental immer mehr auf die künstliche Befruchtung zurück gegriffen wird, die aber meistens scheitern, weil sei dem Mann eine Eizelle in den Hintern pressen.

5. Alkohol
Ja, sie werden trinken in Bern. Achtung, das ist eine Warnung für alle "i bi Bärner i sufe am Meischte"-Typen: Miss Dich NIEMALS mit einem Emmentaler durch ein Wettsaufen. Er wird noch nicht mal angetrunken sein, wenn Du bereits nackt vor Deinen Eltern in der Stadionbeiz Deinen Mümmel mit einem Lampenkabel streckst und dazu die maledivische Nationalhymne singst. Emmentaler fallen niemals um, ihre Kehle ist vom Härdopfeler-Schnaps geeicht wie sonst kaum was auf dieser Erde.

6. Akzeptanz
Sie haben in der Ilfishalle schlichtweg eine geile Stimmung. Sie stehen zu ihrem Verein wie eine 1, egal in welcher Liga. Auch als Gäste geben sie meistens mächtig Gas. Klar, für unser Ohr kommen manchmal komische Sachen daher, so wie das "Ho-Ho-Hopp-Langnau" (der Stotter-Ruf) oder das "Langnou-Schangnou-Bärou-Gou" (der Geografie-Song). Lasst sie singen, es soll ein stimmungsvolles Derby geben. Abgesehen davon wäre es mal wirklich toll, wenn wir zur Ausnahme mal das "Bürebüebli" hinbringen würden, ohne dass 2 Oktaven zu hoch angestimmt wird.

Wenn alle mitmachen, die 6 Punkte gut durchlesen und sich daran halten, wird es morgen bereits ein erstes Fest auf Berner Boden geben.

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