Google+ Hardboiled SCB: 19.09.2015 HC Gottéron - SC Bern 5:3

Samstag, 19. September 2015

19.09.2015 HC Gottéron - SC Bern 5:3

Boucher raus! Boucher raus! Nein, ist natürlich nur ein Scherz! Bührer/Schwendener raus! Bührer/Schwendener raus! Nein, ist natürlich nur ein Scherz! Abwehr raus! Abwehr raus! Nein, der noch grössere Scherz! Stümer raus, Stürmer raus, uha uha uha, jetzt werde ich exterm witzig, ist natürlich auch nur ein Scherz! Also, gestern waren 30 Minuten schlecht, 30 Minuten gut, heute war für mich gar nichts gut, wir haben also nahtlos an die schlechten 30 Minuten von gestern angeknüpft. Klar, grosse Sorgen müssen wir uns noch nicht machen, wir verloren gegen Gottéron, die spätestens in den Playoffs die Kacke wieder in den Hosen haben. Aber nach diesem Wochenende mit NULL Punkten, legen sich bei mir trotzdem ein paar Sorgenfalten um meinen sehr sehr sehr sehr ästhetischen Sack. So geht es nicht, ich bin kein Freund von Frühform-Fürzen, aber gleichzeitig muss man seine Punkte holen, um nicht im Scheissdreck zu landen. Aber eben, jammern wir nicht zu sehr, sind wir froh dass wir nicht rumfurzen wie Davos oder Lugano. Trotzdem nervt es!

Also, ausverkaufte Nuttenarena in Fotzenron, alles wäre bereit für einen Hammer, nur haben wir den Hammer scheinbar im Spielercar gelassen. Wir waren nicht mal undiszipiniert heute, nein, wir waren - entschuldigt den Ausdruck, heute bieder wie eine 81-jährige Drogenhure in Hamburg. Gottéron ist im Hoch, klar, Leader und so, immerhin einmal sind sie die Nummer 1, zählt zwar nichts, aber was solls. In einem Unterzahl-Spiel stehen wir wie verlederte Italiener in einem Fischerdorf rum, der Pornobalken Bykow schoss die Hutzenbröhen mal locker in Front. Danach ein Aufbäumen von uns, allerdings waren wir, wie schon gestern, vor dem Tor mindestens 2 Meter zu unpräzise. Der Ausgleich war ein Glücksofen, Gerber gerbte die Scheibe von der gegerbten blauen Linie in das halslose Tor. Alles wäre einigermassen im Lot gewesen, wenn dann nicht die Blume eine Scheibe verlor wie ein Guschtiputzer aus Langnau. Erneut war es Bykow, der solo das 2:1 markieren konnte. Ausgerechnet Bykow, der nur auf der Welt kam weil in Russland die Begattung von Schafen offiziell gestattet wurde. Kein Vorwurf an seinen Vater! Egal, schlussendlich war die Führung für Gottéron verdient, aber wir raubten uns so natürlich die Ausgangslage, um die Würste nervös zu machen.

Im zweiten Drittel wursteten wir weiter, klar ging es nun nach vorne, aber so wie wir angriffen greift nicht mal ein NLB-Verein an. Unsägliche Angriffsversuche, 90 Prozent auf Zufall, ausser Ehebett sah ich keinen Ausländer der uns geführt hätte. Der erste gefährliche Schuss der Hutzenbröhne semmelte uns gleich das 1:3 in die Grosshirnrinde, der Metzger ersetzte dann die Gschwelti durch Beppo. Nur ein Kurzkommentar von mir: die Torhüterfrage wurde FALSCH gelöst, gestern den Beppo bringen und heute Schwendener, für mich war der Entscheid einfach nur FALSCH! Aber egal, ich bin ja nur ein angetrunkenes Mongo. Meine Meinung zählt nicht. Klar doch. Also, nach ratlosen 40 Minuten sind wir mit 3:1 im Scheissdreck.

Das letzte Drittel brachte dann in einem Kraftspiel den Anschlusstreffer. Wenn denn der Kornacker mal freigespielt wird, dann sitzten die Schüsse genial, das Problem war nur, dass das genau 1 mal gelungen ist. Als dann Beppo einen Flanke unsauber abgelesen hat, konnte die Charakterschlampe Riviera oder wie die Meeresbuchtsau heisst, das 4:2 erziehlen. Wars das? Schon fast, immerhin gab uns Schwerweh noch Hoffnung, als er auf 4:3 verkürzte. Danach alles oder nichts, auf das Gegentor vom unsauberen Pomann Sprunger (s. Bericht von heute) bin ich nicht mehr böse, da haben sie alles riskiert. Allerdings war es bei unserem Spiel so wie wenn man im Lotto 10 aus 1200 sein gesamtes Geld setzt. Gewinnchance: 0,000000000001 Prozent. Egal. Es war eine völlig verdiente Niederlage.

So, ein erstes herrliches Wochenede ist durch, 2 Spiele und 0 Punkte, eigentlich ein Wert aus Kloten oder Langnau, unsäglich sowas. Was gut begonnen hat, endet scheinbar schon in einer ersten Baisse. Im Unterbewusstsein beineide ich abgesehen davon die Teams, die ein Bollwerk im Tor haben und vorne dran eine Abwehr, die nicht viel zulässt. Davon sind wir nach diesem Wochenede wieder meilenweit weg. Vorne kann es klappen, wenn man die Instinkte wieder einschaltet und nicht mit dem Grosshirn spielen will. Wir sind keine Künstler und werden es nie sein, agieren wir aber aus primitiven Instinkten heraus, können wir da gefährlich sein ohne Ende. Wie gesagt, keine Panik, das Glück war uns hold und Platz 5 ist noch da, und mit den nächsten Gegnern (ZSC home und Davos away) haben wir ja richtige Nullnummern als Gegner. Ups.


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