Google+ Hardboiled SCB: Ausgerechnet jetzt - SCL-Stadionspeakerin vergeigt Melkprüfung

Dienstag, 9. Dezember 2014

Ausgerechnet jetzt - SCL-Stadionspeakerin vergeigt Melkprüfung

Sportlich läuft es den SCL Tigers in der NLB rund, daran ändert auch die knappe Niederlage in Visp nichts. Von dem her stehen die Zeichen für einen Knaller-Achtefinal gegen den Underdog SC Bern gut. Allerdings gibt es ausgerechnet jetzt im Umfeld des sympatischen Vereins grosse Unruhe. Nach einem gemeinen, zum Glück jetzt verhafteten Trickdieb, dem misteriösen Verschwinden des neu tätowierten Kurvenchefs Emil Ramseier, gibt es nun eine weitere schlechte Nachricht aus dem Dorf: Die Stadionspeakerin Chr.N. hat ihre eidgenössische Melkprüfung mit einer Abschlussnote von 2.1 total vergeigt. Leider war die Dame nicht zu sprechen, sie verweigert jedes Interview und lässt offen, ob sie den Achtelfinal gegen den SCB überhaupt begleiten will. Das tönt nicht gut.

Wer kennt sie nicht, die Speakerin in Langnau? Wenn sie das Mik packt und eine Strafe oder Torschützen durchgibt, fallen selbst den behaarten Emmentalern die Achselhaare im dreiviertel Takt in die weissen Unterhemden. Schrill ist für die Durchsage der 300 dB-Frau nur der Vorname. Oftmals weigern sich Gegner der SCL Tigers ein Tor zu schiessen, weil bei fremden Torschützen neben den Dezibel dann auch noch Sprachfehler dazu kommen. Absicht oder nicht ist egal, die Frau hat Kultstatus und hat alle Enthaarungsstudios im Emmental in den Konkurs getrieben (ja, auch Emmentaler lassen sich die Rückenhaare entfernen, vor allem die Damen).

Ihr Mann wollte sie nun vom Speaker-Job wegbringen, da sie scheinbar die Lautstärke mit der Schrillheit nun auch ins Privatleben übernommen hat. Laut ihrem Mann ist der Beischlaf nicht mehr möglich, da sonst am Morgen sämtliche Tiere auf dem Rücken liegen und mit einem schweren Trauma in die Tierklinik müssen. Ganz schön laut die Frau. Deshalb schlug ihr Mann vor, sie solle sich doch umschulen lassen zur eidgenössischen dipl. Melkerin Stufe "Zitze 4" (für das komplette Euter reichte die Zeit der Ausbildung nicht). 

Doch die Prüfung wurde zum Fiasko. An der lebenden Kuh scheiterte die Dame bereits beim Einfetten des Euters, da sie irrtümlich die Gleitcreme (mit Bratkartoffelgeschmack) von Zuhause eingepackt hatte. Als man sie dann nach 30 Minuten an den Simulator degradierte, scheiterte das Ganze ebenfalls massiv (s. Bild). Nicht ein Tropfen Milch konnte die Dame rausmelken. Sehr zum erstaunen ihres Mannes, der meinte dass sonst ... aber lassen wir das.

Es ist zu hoffen, das die sympatische Dame sich mental von diesem Tiefschlag erholt. Sie ist Zuhause und geht nun mal in Ruhe ihren Hobbies nach: Düsenjet-Geräusche simulieren und Kleinwagenmotoren jonglieren. Wir wünsche alles Gute.


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