Die erste Frage ist: wie reagiert das Berner Publikum auf die letzten, eher dürftigen Auftritten der Boys? Nun, es füllt einfach mal die Halle bis auf den letzten Platz. Ausverkaufte Hütte gegen Ambri - eigentlich Wahnsinn! Das passierte das letzte Mal 1933, da spielte man noch auf dem gefrorenen Bach im Forst, und es passten nur 21 Zuschauer hin. OK, dann haben wir heute historisches Verpasst. Hätte der SCB das 5:0 tatsächlich noch vergeigt, dann wäre dieser Matchbericht an Boshaftigkeit nicht mehr zu übertreffen gewesen und ich würde wohl hinter schwedischen Gardinen schlafen. Wir führten immerhin mal recht souverän mit 5:0, das war auch der Stand nach 2 Dritteln. Doch dann kam das letzte Drittel. 1:4 gewann es Ambri ... bis auf 5:4 kamen sie heran, hatten sogar noch 2 Chancen zum Ausgleich, Deckenfrau erlöste uns dann mit einem herrlichen Hochecker. Nun gut, immerhin war es heute Abend nie langweilig, weil Ambri eine solche Moral bewies. Gut, sie haben es den andern abgeschaut, neu ist es so, dass der Gegner an den Sieg glaubt, wenn wir führen. Das ist schlecht und muss sich ändern.
Im ersten Drittel war Dario Meyer ein Held. Herrlich, wie er im Fallen den Halslosen zur Giraffe werden liess. Danach zog Ambri 2 mal alleine auf unser Tor, ein erster Warnschuss der Ambriotten, den aber noch niemand ernst nahm. Nach 11 Minuten schenkte Hirschhierher einen nach, 2:0 und weiter ginge. Erneut Meyer traf noch im ersten Drittel herrlich zum 3:0. OK, mal die Sägespähne unter den Hobel geputzt dachte ich. Ganz am Anfang hatte Häsu noch einen Penalty verschossen, der Halslose parierte sehr gut. Allerdings war der Penalty einfach nur ein Witz, wie schon mehrmals gesagt: als Verteidiger sich nackt ausziehen und im Mittelkreis warten, wenn einer alleine aufs Tor zieht. Verschiesst er, gibt der Schiri einfach mal Penalty. Schwach!
Im zweiten Drittel der schönste Angriff des Abends. Junghügel und Meyer tanzten sich durch, erneut traf Meyer (Hattrick!!!). Genau bei Spielhälfte versorgte Marylin Manson den Nächsten, 5:0 und das musste es doch gewesen sein. Ambri war bis zu diesem Zeitpunkt kaum existent, auch ich dachte "die haben wir", doch das war falsch.
In der 53. Minute stand es nur noch 5:4. Weil Ambri nun alles in die Waagschale warf, was sie hatten. Und wir ein internes Timeout während dem Spiel einzogen. Plötzlich war alles wieder offen, in meinem Kopf waren nur noch Flüche vorhanden. Bis eben Deckenfrau 6 Minuten vor Schluss Ambri endgültig die Sicherung rausschraubte.
Also, immerhin mal wieder 3 Punkte, Unterhaltung wurde geboten, 6 schöne Tore von uns, Ambri mit einer starken Moral. Rappi kann denen nicht gefährlich werden glaube ich. Die schaffen den Ligaerhalt. Das wäre auch gut. Klar, sie tun einem meistens etwas leid. Da kommen sie auf Bern, sehen ein Stadion, das nicht wie ihres einem Gebäude gleicht aus Deutschland, 1945. Grandios auch, dass sie die Kurve gut füllten, das bei dieser Tabellenlage ... nene, die Biancoblues gehören in die höchste Liga. Eishockey mit Tradition ist das.
Posts mit dem Label Ambri werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ambri werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Samstag, 27. Januar 2018
Samstag, 16. Dezember 2017
HC Ambri-Piotta - SC Bern 3:4 nV
Juhuee, wir haben das Polentawochenennde gegen die Nordafrikaner aus Lugagel und Ambri-Risotto dann doch noch mit 5 Punkten abgeschlossen. Jubeln kann ich trotzdem nicht so euphorisch, weil das Spiel heute Abend wieder eine ganze Palette war mit vielen Sachen, die ich nicht so gerne sehe. Wir waren nicht in der Lage trotz dreimaliger Führung den Dreier nach Hause zu bringen, weil Ambri wie immer mit viel Leidenschaft jedesmal den Ausgleich wieder hinbrachte. In der Verlängerung war es dann ein herrlicher Ofen von unserer Blume, die einen herrlichen Pass von Häsu ins Netz schlenzte. OK, da habe ich vor Freude schon gejautzt wie ein alter Pajass, der gerade bemerkt hat, dass er Unterhosen trägt. Für Ambri war es eine tragische Niederlage, sie hätten Punkte bitter nötig. Aber eine gute Nachricht gab es trotzdem noch für die Dorfmöffen. Die UNESCO hat Ambri zum Welterbe erklärt, als Kopie der Arktis. Bald werden den Leventinern sämtliche wegen der Klimaerwärmung leidenden Tiere einfliegen, so dass bald 2'100 Eisbären und 330'000 Robben bei ihnen Leben werden. Ist doch auch was. Im Sport kann man nicht immer gewinnen. Aber die Halle schliessen könnte man ja dann schon mal, nicht? Pista Arktis, nichts anderes.
Also, am Anfang war es schnell und nicht präzise. Ambri war ein Hauch gefährlicher, weil sie nicht so kompliziert dachten wie wir. Scheibe vor das Tor bringen und dann mal schauen - bei uns eher so: wenn die Energie meines Passes geteilt durch Pi einen wert ergibt, der höher ist als die Rückennummer meines Mitspielers, dann spielt der auch noch mal einen Pass. Die einfachste Kombination in diesem Drittel führte zu unserer Führung. Schwerweh und Bodenmann kombinierten sich durch, und Deckenfrau jagte die Scheibe ins Netz. Immerhin. Aber 30 Sekunden später kotzte ich fast meine Marronis raus. Ihr Goldhelm jagte einen unheimlichen Faden zum Ausgleich in die Krätze. Am Schluss war das 1:1 eher gut für uns, denn es brannte doch noch ein paar Mal grob vor Leo.
Im zweiten Drittel konnten wir im Kraftspiel dann ein Gestocher ausnützen. Der Häsu bombte uns erneut in Front. Doch es sollte erneut nicht lange dauern bis die steifgefrorenen Blankenplus erneut ausglichen. Ein Zufallstor, aber nur die die zufällig gezeugt wurden, schiessen zufällige Tore. 2:2 und weiter gehts. Bei uns versiebten die Angriffe zu oft an einem Missverständnis (ich lass die Scheibe unauffällig liegen; nimm Du sie dann und hau ein Iceing). Ambri kam sehr einfach und mit viel Tempo in unser Drittel, was mir die Magensäure oft nach oben trieb. Aber dann kam Scorer Raymond, sein Faden schlug ein wie ein "Fat Boy". Ein herrlicher Ofen.
Im letzten Drittel dann gleich mal Druck von Ambri. Wir lösten uns und hatten eigentlich das wohl entscheidende 4:2 ein paar Mal auf dem Stock. Doch wer sie nicht macht ... ein Gewaltshammer von Ambri brachte den erneuten Ausgleich. Schlussendlich war es verdient, dass beide Teams einen Punkt hatten.
In der Verlängerung machten wir dann kurzen Prozess. Die Spieler hatten wohl Eiseier und wollten Heim. Es war ein affengeiler Angriff, den die Blume direkt und souverän ins Eck setzte. Das wars, 2 Punkte sind besser als eine Kanterniederlage in Lugano, gell Trottelfon? Uha uha uha. Geniesst den Sonntag!
Also, am Anfang war es schnell und nicht präzise. Ambri war ein Hauch gefährlicher, weil sie nicht so kompliziert dachten wie wir. Scheibe vor das Tor bringen und dann mal schauen - bei uns eher so: wenn die Energie meines Passes geteilt durch Pi einen wert ergibt, der höher ist als die Rückennummer meines Mitspielers, dann spielt der auch noch mal einen Pass. Die einfachste Kombination in diesem Drittel führte zu unserer Führung. Schwerweh und Bodenmann kombinierten sich durch, und Deckenfrau jagte die Scheibe ins Netz. Immerhin. Aber 30 Sekunden später kotzte ich fast meine Marronis raus. Ihr Goldhelm jagte einen unheimlichen Faden zum Ausgleich in die Krätze. Am Schluss war das 1:1 eher gut für uns, denn es brannte doch noch ein paar Mal grob vor Leo.
Im zweiten Drittel konnten wir im Kraftspiel dann ein Gestocher ausnützen. Der Häsu bombte uns erneut in Front. Doch es sollte erneut nicht lange dauern bis die steifgefrorenen Blankenplus erneut ausglichen. Ein Zufallstor, aber nur die die zufällig gezeugt wurden, schiessen zufällige Tore. 2:2 und weiter gehts. Bei uns versiebten die Angriffe zu oft an einem Missverständnis (ich lass die Scheibe unauffällig liegen; nimm Du sie dann und hau ein Iceing). Ambri kam sehr einfach und mit viel Tempo in unser Drittel, was mir die Magensäure oft nach oben trieb. Aber dann kam Scorer Raymond, sein Faden schlug ein wie ein "Fat Boy". Ein herrlicher Ofen.
Im letzten Drittel dann gleich mal Druck von Ambri. Wir lösten uns und hatten eigentlich das wohl entscheidende 4:2 ein paar Mal auf dem Stock. Doch wer sie nicht macht ... ein Gewaltshammer von Ambri brachte den erneuten Ausgleich. Schlussendlich war es verdient, dass beide Teams einen Punkt hatten.
In der Verlängerung machten wir dann kurzen Prozess. Die Spieler hatten wohl Eiseier und wollten Heim. Es war ein affengeiler Angriff, den die Blume direkt und souverän ins Eck setzte. Das wars, 2 Punkte sind besser als eine Kanterniederlage in Lugano, gell Trottelfon? Uha uha uha. Geniesst den Sonntag!
Dienstag, 17. Oktober 2017
HC Ambri Piotta - SC Bern 0:1
3 Punkte. Kantersieg. Uha. Das Einzige was gut war heute Abend: Die Leidenschaft von Ambri. Wir waren wieder sehr sehr kompliziert, fahrig und irgendwie nicht spritzig. Das Spiel war wie eine abgekaltete Fischsuppe mit geschwelten Küngelohren. Erwärmen konnte ich mich nicht, zu keiner Sekunde. Ausser gerade als Pabba Ehebett nach einem schweren Fehler von Ambri herrlich zum 0:1 einlochte. Das war es dann schon. OK, dann noch Leo, der mindestens 21'000 Schüsse abwehren musste. Aber ich will nicht zu lange nörgeln, unsere Siegesserie hält an, in Ambri hatten wir in letzter Zeit zu oft auf den Deckel gekriegt, also 3 Punkte verbuchen und nach diesem Matchbericht nicht mehr an dieses Spiel denken.
Das Ambri bereit war, merkte man schon nach ein paar Sekunden. Der Lugga Tschereda hat ihnen ein System verpasst, das nun völlig auf den Halslosen abgestimmt ist. Und siehe da, der spielt in Ambri jetzt richtig gut. Schon komisch, wenn ein Torhüter Trottelfon verlässt, wird er dann ziemlich besser. Naja, war schon ein paarmal so. Bei uns war hinten zwar alles dicht, doch gegen vorne versuchten wir oft, die Gesetzte der Pysik ausser Kraft zu setzten. "Der Pass wird sicher ankommen, obschon er die vierfache Erdbeschleunigung haben sollte um präzise zu sein" und so weiter und so fort. Zudem standen wir uns bei Angriffen gegenseitig mehr im Weg als das wir kombinierten. Wir waren wie ein Bulldogge, der das Füdi zugenäht hat (hinten dicht) und im Maul Parodontose hat (vorne ohne Bisskraft). Das 0:0 nach 20 Minuten war sowas von logisch.
Im zweiten Drittel, man denkt ja immer "jetzt wirds besser", wurde der gleiche Trott gefahren. Der Wille war da, und wo ein Wille ist, fehlt oft die Brille. Torchancen waren Mangelware, wäre dann mal eine da gewesen, dann trifft man die Krätze nicht oder scheitert am guten Goalie. Auf beiden Seiten. Unser Powerplay durften wir auch testen, allerdings liess der Karl Neinonen wohl mit Augenbinden spielen, so fludderig und ungenau waren wir diese Saison noch fast nie. Ambri lebte natürlich von diesem Resultat und setzte alle Hoffnungen in das Schlussdrittel.
Pech halt nur, wenn man den einzige Fehler genau in diesem Schlussdrittel macht. Was für ein vertendeln der Scheibe, Kämpfer komplett kam seitlich an die Scheibe, bewies Übersicht und bediente den Pabba mustergültig. Der angelte die Scheibe sowas von geil ins Netz. 1:0 und das wars auch schon, auch wenn Ambri alles versuchte. Unsere Konter versifften alle, warum? Siehe oben. Egal, Leo's zweiter Shutout in Serie brachte uns den Sieg. Das Sumpfdotterblumen-Spiel war endlich durch.
Die letzten 2 Auswärtsspiele waren keine Offenbarung, aber 6 Punkte und 3:0 Tore, sehr geil und minimalistisch. Eben, jammern dürfen andere. Wir gewinnen, auch wenn es lange nicht danach aussieht.
Das Ambri bereit war, merkte man schon nach ein paar Sekunden. Der Lugga Tschereda hat ihnen ein System verpasst, das nun völlig auf den Halslosen abgestimmt ist. Und siehe da, der spielt in Ambri jetzt richtig gut. Schon komisch, wenn ein Torhüter Trottelfon verlässt, wird er dann ziemlich besser. Naja, war schon ein paarmal so. Bei uns war hinten zwar alles dicht, doch gegen vorne versuchten wir oft, die Gesetzte der Pysik ausser Kraft zu setzten. "Der Pass wird sicher ankommen, obschon er die vierfache Erdbeschleunigung haben sollte um präzise zu sein" und so weiter und so fort. Zudem standen wir uns bei Angriffen gegenseitig mehr im Weg als das wir kombinierten. Wir waren wie ein Bulldogge, der das Füdi zugenäht hat (hinten dicht) und im Maul Parodontose hat (vorne ohne Bisskraft). Das 0:0 nach 20 Minuten war sowas von logisch.
Im zweiten Drittel, man denkt ja immer "jetzt wirds besser", wurde der gleiche Trott gefahren. Der Wille war da, und wo ein Wille ist, fehlt oft die Brille. Torchancen waren Mangelware, wäre dann mal eine da gewesen, dann trifft man die Krätze nicht oder scheitert am guten Goalie. Auf beiden Seiten. Unser Powerplay durften wir auch testen, allerdings liess der Karl Neinonen wohl mit Augenbinden spielen, so fludderig und ungenau waren wir diese Saison noch fast nie. Ambri lebte natürlich von diesem Resultat und setzte alle Hoffnungen in das Schlussdrittel.
Pech halt nur, wenn man den einzige Fehler genau in diesem Schlussdrittel macht. Was für ein vertendeln der Scheibe, Kämpfer komplett kam seitlich an die Scheibe, bewies Übersicht und bediente den Pabba mustergültig. Der angelte die Scheibe sowas von geil ins Netz. 1:0 und das wars auch schon, auch wenn Ambri alles versuchte. Unsere Konter versifften alle, warum? Siehe oben. Egal, Leo's zweiter Shutout in Serie brachte uns den Sieg. Das Sumpfdotterblumen-Spiel war endlich durch.
Die letzten 2 Auswärtsspiele waren keine Offenbarung, aber 6 Punkte und 3:0 Tore, sehr geil und minimalistisch. Eben, jammern dürfen andere. Wir gewinnen, auch wenn es lange nicht danach aussieht.
Dienstag, 12. September 2017
SC Bern - HC Ambri-Piotta 2:0
Wenn man gegen Ambripiöttel einen guten Leo braucht, um unbeschadet aus dem Spiel zu kommen, sagt das doch schon ein bischen was über das Spiel aus. Ambri war unangenehm, hartnäckig und störte unser Spiel nahezu perfekt. Und hinten, ich hoffe ihm wächst jetzt kein Hals wegen meinem Lob, spielte Gonzo eine gute Partie und verhinderte mit guten Paraden ein paar Treffer, die uns vielleicht etwas anders hätten auftreten lassen. Zum Glück konnte Schwerweh eine Doppelpack schreiben, alle anderen Stürmer versemmelten 60 Minuten lang alles.
Das Spiel beginnt und ich registriere, dass die Temperatur sich langsam nach unten bewegt. Das Bier in den Klauen fror schon fast an. Erwärmen konnte man sich am Spiel allerdings nicht. Ambri forcheckte wie sturme Brämen, und wir bekundeten unsere Mühe. Fast wie das erste Drittel gegen die Hutzenbröhne. Fast alles bei uns beruhte auf "Augen zu und der Pass kommt vielleicht an". Das war von Hinten heraus nicht gut. Dann kamen auch noch ein paar Schnitzer dazu, aber eben, Leo ist Leo. Schlussendlich war ich leicht froh, dass ich in der Pause einen gretteln gehen konnte. Das 0:0 war wohl das Maximum an Hochgefühlen.
Im zweiten Drittel, dann das grosse aber feine Unterschiedchen zu Trottelfon, ging es gleich weiter. Kein Nachlassen von Ambri oder dem Halsi im Tor. Erst als ein 5er-Block der Leventiner wohl eine Pizza Diabolo in den Unterhosen hatten (Kohlenhügel, ex-Berner, erinnerte sich wohl an die tollen Abende mit Schwerweh) konnte Schweweh alleine vor Conz uns in Führung dribbeln. Immerhin. Die Ambriotten reagierten aber für die letzten 13 Minuten des Drittels recht imposant. Wir liessen uns zeitweise einschnüren wie Bondage-Sklaven im Studio "Peitschen-Po". Es gelangen keine Konter, so war ich erneut froh, dass das Drittel durch war.
Im letzten Drittel zitterte ich bis zur 52. Minute, ehe wieder Schwerweh nach einem schuldlosen Abpraller von Conz das 2:0 ins fast leere Tor semmelte. Das war es nun, auch wenn Ambri nie aufgab, aber gegen einen Leo in 8 Minuten 3 Tore schiessen ... naja. Eine kleine Resignation konnte man sehen, weil er einfach wieder mal alles hielt. Das erste Mal hatte ich übrigens nach dem Spiel Recht betreffend "Das schönste Tor des Abends erzielte ..." uha uha uha, war extrem schwer.
Also, 2 Spiele und reines Punktekonto, das ist das, was zu erwarten war nach Heimspielen gegen Trottelfon und Ambrosia. Aber man muss es auch erst erreichen. Positiv ist, dass wir erst ein Gegentor erhalten haben, Leo sei dank. Steigerungspotential ist noch fast überall, aber die Saison ist noch sehr jung. Am Freitag gegen Genf wird es dann aber wohl eine Spur schwieriger werden. Der grosses Vorteil von uns: Das Team bleibt ruhig, auch wenn es nicht läuft, und irgendwie wissen sie, dass sie es irgendwie doch noch holen.
Das Spiel beginnt und ich registriere, dass die Temperatur sich langsam nach unten bewegt. Das Bier in den Klauen fror schon fast an. Erwärmen konnte man sich am Spiel allerdings nicht. Ambri forcheckte wie sturme Brämen, und wir bekundeten unsere Mühe. Fast wie das erste Drittel gegen die Hutzenbröhne. Fast alles bei uns beruhte auf "Augen zu und der Pass kommt vielleicht an". Das war von Hinten heraus nicht gut. Dann kamen auch noch ein paar Schnitzer dazu, aber eben, Leo ist Leo. Schlussendlich war ich leicht froh, dass ich in der Pause einen gretteln gehen konnte. Das 0:0 war wohl das Maximum an Hochgefühlen.
Im zweiten Drittel, dann das grosse aber feine Unterschiedchen zu Trottelfon, ging es gleich weiter. Kein Nachlassen von Ambri oder dem Halsi im Tor. Erst als ein 5er-Block der Leventiner wohl eine Pizza Diabolo in den Unterhosen hatten (Kohlenhügel, ex-Berner, erinnerte sich wohl an die tollen Abende mit Schwerweh) konnte Schweweh alleine vor Conz uns in Führung dribbeln. Immerhin. Die Ambriotten reagierten aber für die letzten 13 Minuten des Drittels recht imposant. Wir liessen uns zeitweise einschnüren wie Bondage-Sklaven im Studio "Peitschen-Po". Es gelangen keine Konter, so war ich erneut froh, dass das Drittel durch war.
Im letzten Drittel zitterte ich bis zur 52. Minute, ehe wieder Schwerweh nach einem schuldlosen Abpraller von Conz das 2:0 ins fast leere Tor semmelte. Das war es nun, auch wenn Ambri nie aufgab, aber gegen einen Leo in 8 Minuten 3 Tore schiessen ... naja. Eine kleine Resignation konnte man sehen, weil er einfach wieder mal alles hielt. Das erste Mal hatte ich übrigens nach dem Spiel Recht betreffend "Das schönste Tor des Abends erzielte ..." uha uha uha, war extrem schwer.
Also, 2 Spiele und reines Punktekonto, das ist das, was zu erwarten war nach Heimspielen gegen Trottelfon und Ambrosia. Aber man muss es auch erst erreichen. Positiv ist, dass wir erst ein Gegentor erhalten haben, Leo sei dank. Steigerungspotential ist noch fast überall, aber die Saison ist noch sehr jung. Am Freitag gegen Genf wird es dann aber wohl eine Spur schwieriger werden. Der grosses Vorteil von uns: Das Team bleibt ruhig, auch wenn es nicht läuft, und irgendwie wissen sie, dass sie es irgendwie doch noch holen.
Freitag, 20. Januar 2017
20.1.2017 SC Bern - HC Ambri Piotta 8:1
Oh ja. Diskussionslos. Offensiv mit Fantasie. Hinten zwar noch ab und zu leicht schnodrig, aber schlussendlich hatte man den neuen Tabellenletzten im Griff. Eigentlich kann am Ambri gar kein gutes Zeugnis austellen, von allen Strichkämpferklubs waren die Leventiner der mit Abstand schwächste Gegner. Ihre Defensive glich einer fettigen Mortadella, die seit 3 Wochen vor sich hin stinkt. Offensiv konnten sie nur Akzente setzten, wenn wir, wie schon erwähnt, am Träumen waren und ihnen die Scheiben quasi auflegten. Aber heute gibt es nichts zu jammern, wir haben Tore gesehen, einen dominanten SCB, wir mussten nicht eine Sekunde an irgendwas rumzweifeln.
Bereits im ersten Drittel gaben wir Gas und überforderten die Leckamtiner Indianer hoffnungslos. Der Schaden wurde durch ihren Keeper Zurkapelle im Rahmen gehalten, er hielt ein paar flüssige Kombinationen von uns von seinem Netz fern. Allerdings liess er sich dann in Unterzahl von einem Deckenfrauschlenzer von der blauen Linie eher doof erwischen. Das war unsere verdiente Führung. Danach siebten wir gewaltig auf die Krätze los, schossen aber dann mit zuwenig Druck oder suchten den schönen Pass, was den Ambriotten eher entgegen kam, da man dieses gepfegte Hockey relativ einfach zerstören kann. Da hätten wir das Spiel eigentlich schon holen sollen, aber es kam dann kurz anders. Leo liess einen Puck fallen, die Playouter schoben die Scheibe zum überraschenden Ausgleich rein. Kein Vorwurf an Leo, da machten mehrer Jungs von uns einen Fehler. Es war das einzige Mal, dass Tschenoni hinter sich greifen musste. Aber das 1:1 nach 20 Minuten war eigentlich ein schlechter Witz.
Aber eben, zittern war heute nicht angesagt. Ambri war unter Druck, foulte dann zum Glück, es war kurz nach Beginn des zweiten Drittels der Plüsch Ferdu, der uns im Powerplay die Führung wieder schenkte. Ambri bröchelte nun wie ein Fasnachtskuchen den man alben frisst. Noch nicht krass, aber sichtbar. Ganz schlechte Arbeit machten die Prankenblues in der Defensive. Randensalat und Schwerweh konnten fast identisch einen Abpraller von Zurkapelle ins Netz pfeffern. Mit dem 4:1 war nun ja bereits alles klar, Ambri liess die Ohren hängen wie Kotmann Hans seine Nüsse, da kam das 5:1 durch den unter dem Sand lebenden nicht überraschend. In diesem zweiten Drittel rückten wir die Relationen alle ins rechte Licht.
Erfreulicherweise steckten wir im letzten Drittel nicht grob zurück. Klar, morgen warten die Blindschleichen aus Zug, das wird um einiges härter werden, aber die Jungs zeigten auch im letzten Drittel gegen ein auseinanderbrosmendes Ambri gute Aktionen. Da war um Beispiel der Noro, der kaum gesund nun auch gegen seine ehemaligen Risotto-Kollegen mit dem Bauerntrick dem eingewechselten Ambrifliegenfänger das 6:1 in die Rippen ballerte. Endlich traf dann auch unser Maserati Alkoholbeller mal wieder, das 7:1 war OK, das 8:1 war ein Weltklasse-Handgelenksschuss in den Angel. Ambri war bedient, wir waren happy, ein gelungerer Abend in der eiskalten ProstataFinanz Arena.
Der Weg stimmt weiterhin, das anfängliche Januarloch wir durch unsere aufmerksamen Finnen langsam korrigiert, so dass wir uns wirklich keine Sorgen machen müssen. Klar, morgen in Zug gegen den EV Kirschtorten-Tram werden wir ein paar Sachen noch abstellen müssen (Scheibenverluste in der eigenen Zone ...!), aber ich bin sicher, dass wir in den Playoffs bereits sein werden! Ein guter Abend, ich spüre auch meine Füsse langsam wieder, klar, die Rippe schmerzt noch etwas (habe sie wohl gebrochen aber jammere nicht, bin ich nicht hart wie Blumenkohl??), aber wenn der SCB so abgeht dann vergisst man fast alles! Geil Jungs!
Bereits im ersten Drittel gaben wir Gas und überforderten die Leckamtiner Indianer hoffnungslos. Der Schaden wurde durch ihren Keeper Zurkapelle im Rahmen gehalten, er hielt ein paar flüssige Kombinationen von uns von seinem Netz fern. Allerdings liess er sich dann in Unterzahl von einem Deckenfrauschlenzer von der blauen Linie eher doof erwischen. Das war unsere verdiente Führung. Danach siebten wir gewaltig auf die Krätze los, schossen aber dann mit zuwenig Druck oder suchten den schönen Pass, was den Ambriotten eher entgegen kam, da man dieses gepfegte Hockey relativ einfach zerstören kann. Da hätten wir das Spiel eigentlich schon holen sollen, aber es kam dann kurz anders. Leo liess einen Puck fallen, die Playouter schoben die Scheibe zum überraschenden Ausgleich rein. Kein Vorwurf an Leo, da machten mehrer Jungs von uns einen Fehler. Es war das einzige Mal, dass Tschenoni hinter sich greifen musste. Aber das 1:1 nach 20 Minuten war eigentlich ein schlechter Witz.
Aber eben, zittern war heute nicht angesagt. Ambri war unter Druck, foulte dann zum Glück, es war kurz nach Beginn des zweiten Drittels der Plüsch Ferdu, der uns im Powerplay die Führung wieder schenkte. Ambri bröchelte nun wie ein Fasnachtskuchen den man alben frisst. Noch nicht krass, aber sichtbar. Ganz schlechte Arbeit machten die Prankenblues in der Defensive. Randensalat und Schwerweh konnten fast identisch einen Abpraller von Zurkapelle ins Netz pfeffern. Mit dem 4:1 war nun ja bereits alles klar, Ambri liess die Ohren hängen wie Kotmann Hans seine Nüsse, da kam das 5:1 durch den unter dem Sand lebenden nicht überraschend. In diesem zweiten Drittel rückten wir die Relationen alle ins rechte Licht.
Erfreulicherweise steckten wir im letzten Drittel nicht grob zurück. Klar, morgen warten die Blindschleichen aus Zug, das wird um einiges härter werden, aber die Jungs zeigten auch im letzten Drittel gegen ein auseinanderbrosmendes Ambri gute Aktionen. Da war um Beispiel der Noro, der kaum gesund nun auch gegen seine ehemaligen Risotto-Kollegen mit dem Bauerntrick dem eingewechselten Ambrifliegenfänger das 6:1 in die Rippen ballerte. Endlich traf dann auch unser Maserati Alkoholbeller mal wieder, das 7:1 war OK, das 8:1 war ein Weltklasse-Handgelenksschuss in den Angel. Ambri war bedient, wir waren happy, ein gelungerer Abend in der eiskalten ProstataFinanz Arena.
Der Weg stimmt weiterhin, das anfängliche Januarloch wir durch unsere aufmerksamen Finnen langsam korrigiert, so dass wir uns wirklich keine Sorgen machen müssen. Klar, morgen in Zug gegen den EV Kirschtorten-Tram werden wir ein paar Sachen noch abstellen müssen (Scheibenverluste in der eigenen Zone ...!), aber ich bin sicher, dass wir in den Playoffs bereits sein werden! Ein guter Abend, ich spüre auch meine Füsse langsam wieder, klar, die Rippe schmerzt noch etwas (habe sie wohl gebrochen aber jammere nicht, bin ich nicht hart wie Blumenkohl??), aber wenn der SCB so abgeht dann vergisst man fast alles! Geil Jungs!
Dienstag, 29. November 2016
29.11.2016 HC Ambri Piotta - SC Bern 6:3
Nein, so richtig verbissen wollten wir dieses Spiel scheinbar nicht gewinnen. Das hat nichts mit dem Einsatz von Greenhorn Aebi im Kasten zu tun, damit meine ich die Art und Weise, wie wir das Spiel angegangen sind. Dreimal gingen wir in Führung, relativ locker, kassierten jedesmal den Ausgleich und gingen dann in eine legendär schlechten Schlussdrittel mit 4:0 ins Gotthardloch. Der 6:3-Sieg von Ambri war verdient, weil die Risottos um jeden Preis gewinnen mussten und viel mehr für den Sieg taten als wir. Dank unserer Nonchalance wird der Strichkampf nun immer brutaler. Da sind wir zum Glück weit weg davon. Entscheidend war, dass wir bis Ende des zweiten Drittels immer locker in Führung gehen konnten, dann aber bei der erstmaligen Ambri-Führung von den Emotionen der Polenta richtig überfahren wurden. 6 Gegentore gegen den Tabellenletzten sagen genug, dieser 29. November 2016 habe ich bereits aus meinem attraktiven Gehirn gestrichen. Erneut muss ich sagen: Maul abwischen und weiter gehts.
Ambri war von der Tabellenlage her unter Druck und kriegte gleich zu Beginn einen Ehebett-Ofen in die Krätze. Ein Schock für die Plankoblöds oder wie sie heissen. Eigentlich hätten wir da nachdoppeln müssen, aber ein doofer Gegentreffer brachte Ambri wieder auf die Bahn, die wir dann durch Moser der Du bist gleich wieder mit dem 2:1 zerstörten. Danach schrammte Trüffelnacht einen an das gefrorene Gestänge, das hätte eventuell das Spiel verändert. Solange Ambri eine Chance sieht, bleiben sie dran, das Team will die Kurve singen hören, ihr kennt ja das Kult-Lied "La Montagazza", das die Tifosis heissblütig singen wenn sie gewonnen haben und dazu ein Damien Brunner-Shirt schwenken. Das Drittel ging an uns, bei uns fiel Massenhauer noch aus, aber das war nicht entscheidend für meine Sorgen. Mir machte Sorgen, dass man scheinbar unbedingt das "Tor des Tages" erzielen wollte und für meine Begriffe vieeeeeeel zu verspielt agierte. Da war nicht mehr dieser unbändige Druck aufs Tor. Aber egal, man führte ja.
Im zweiten Drittel änderte sich nicht viel am Spiel, wohl aber die Schiris. Scheinbar wirkte der Grappa bei Kurmann und Fischer nun doch gröber, auch wenn sie ihn als Einlauf ins Füdi genommen hatten. Der erste annulierte Treffer von Ambri war klar, da war das Spiel abgepfiffen, zu früh zwar, aber Pfiff ist Pfiff. Als dann der aarige Ambri-Finne erneut den vermeintlichen Ausgleich erzielte, gaben die beiden Lustgurken dann den Treffer nicht, weil sie eine Strafe gegen Ambri angezeigt hatten. Trotz Wiederholung und extrem gut hinschauen sah man alleridings rein gar nix. Ich habe danach den Kurmann angerufen, scheinbar hatte der Ambri-Spieler den Puck geduzt, was natürlich gar nicht geht. OK, 2 Treffer nicht gegeben, die Wallascha heulte und schmiss alles auf Eis, was man werfen konnte, Brillen, Handys, dicke Italienerinnen, es war krass. Danach folgten herrliche Kompensationsentscheide der beiden Zebras, man wollte doch nicht wieder ein verbeultes Auto mit Gagel auf der Kühlerhaube. Der Ausgleich kam ja dann troztdem noch, den wir aber nur Sekunden später mit dem zweiten Ehebett-Tor gleich wieder gerade rückten. Mit einer 3:2-Führung gingen wir in die Pause.
Das letzte Drittel war dann eben ein Fiasko. Anstatt entschlossen die Entscheidung zu suchen, versuchte man mit russischen Kombinationen irgendwas zu spielen, was nicht zu uns passt. Ambri spürte, dass wir nicht so tierisch ernst drauf waren, nutzte die Gunst der Stunde und löffelte uns 4 Tore rein. 2 kriegte Aebi, danach kam Leo, der kriegte noch einen und dann, wie meistens, steckten wir noch einen Leernetzer ein. Das spielte keine Rolle mehr. Im Stadion blieb es erstaunlich still, weil inzwischen 80 Prozent der Zuschauer mit eingefrorenen Gliedern im Spital Bellinzona lagen und dort mit lauwarmer Bouillon die Nüsse gewärmt kriegten.
OK, ich gebe es zu: Steht man hoch oben in der Tabelle, sind einem Dienstagsspiele im Loch Ambri so ziemlich egal. Klar hofft man auf einen Sieg, aber wenn es nicht klappt kann man trotzdem schlafen. Allerdings muss bei uns schon langsam wieder besseres Hockey kommen. Im Moment bin ich nicht zufrieden, weil wir irgendwie den Zug und die Intensität auf Sparflamme halten. OK, man muss sich nicht mehr auskotzen wie wenn man um den Strich rumbumst, aber die Betriebstemperatur muss man trotzdem erreichen. Am Freitag gegen Rotkopfschredder muss es viel intensiver werden.
Ambri war von der Tabellenlage her unter Druck und kriegte gleich zu Beginn einen Ehebett-Ofen in die Krätze. Ein Schock für die Plankoblöds oder wie sie heissen. Eigentlich hätten wir da nachdoppeln müssen, aber ein doofer Gegentreffer brachte Ambri wieder auf die Bahn, die wir dann durch Moser der Du bist gleich wieder mit dem 2:1 zerstörten. Danach schrammte Trüffelnacht einen an das gefrorene Gestänge, das hätte eventuell das Spiel verändert. Solange Ambri eine Chance sieht, bleiben sie dran, das Team will die Kurve singen hören, ihr kennt ja das Kult-Lied "La Montagazza", das die Tifosis heissblütig singen wenn sie gewonnen haben und dazu ein Damien Brunner-Shirt schwenken. Das Drittel ging an uns, bei uns fiel Massenhauer noch aus, aber das war nicht entscheidend für meine Sorgen. Mir machte Sorgen, dass man scheinbar unbedingt das "Tor des Tages" erzielen wollte und für meine Begriffe vieeeeeeel zu verspielt agierte. Da war nicht mehr dieser unbändige Druck aufs Tor. Aber egal, man führte ja.
Im zweiten Drittel änderte sich nicht viel am Spiel, wohl aber die Schiris. Scheinbar wirkte der Grappa bei Kurmann und Fischer nun doch gröber, auch wenn sie ihn als Einlauf ins Füdi genommen hatten. Der erste annulierte Treffer von Ambri war klar, da war das Spiel abgepfiffen, zu früh zwar, aber Pfiff ist Pfiff. Als dann der aarige Ambri-Finne erneut den vermeintlichen Ausgleich erzielte, gaben die beiden Lustgurken dann den Treffer nicht, weil sie eine Strafe gegen Ambri angezeigt hatten. Trotz Wiederholung und extrem gut hinschauen sah man alleridings rein gar nix. Ich habe danach den Kurmann angerufen, scheinbar hatte der Ambri-Spieler den Puck geduzt, was natürlich gar nicht geht. OK, 2 Treffer nicht gegeben, die Wallascha heulte und schmiss alles auf Eis, was man werfen konnte, Brillen, Handys, dicke Italienerinnen, es war krass. Danach folgten herrliche Kompensationsentscheide der beiden Zebras, man wollte doch nicht wieder ein verbeultes Auto mit Gagel auf der Kühlerhaube. Der Ausgleich kam ja dann troztdem noch, den wir aber nur Sekunden später mit dem zweiten Ehebett-Tor gleich wieder gerade rückten. Mit einer 3:2-Führung gingen wir in die Pause.
Das letzte Drittel war dann eben ein Fiasko. Anstatt entschlossen die Entscheidung zu suchen, versuchte man mit russischen Kombinationen irgendwas zu spielen, was nicht zu uns passt. Ambri spürte, dass wir nicht so tierisch ernst drauf waren, nutzte die Gunst der Stunde und löffelte uns 4 Tore rein. 2 kriegte Aebi, danach kam Leo, der kriegte noch einen und dann, wie meistens, steckten wir noch einen Leernetzer ein. Das spielte keine Rolle mehr. Im Stadion blieb es erstaunlich still, weil inzwischen 80 Prozent der Zuschauer mit eingefrorenen Gliedern im Spital Bellinzona lagen und dort mit lauwarmer Bouillon die Nüsse gewärmt kriegten.
OK, ich gebe es zu: Steht man hoch oben in der Tabelle, sind einem Dienstagsspiele im Loch Ambri so ziemlich egal. Klar hofft man auf einen Sieg, aber wenn es nicht klappt kann man trotzdem schlafen. Allerdings muss bei uns schon langsam wieder besseres Hockey kommen. Im Moment bin ich nicht zufrieden, weil wir irgendwie den Zug und die Intensität auf Sparflamme halten. OK, man muss sich nicht mehr auskotzen wie wenn man um den Strich rumbumst, aber die Betriebstemperatur muss man trotzdem erreichen. Am Freitag gegen Rotkopfschredder muss es viel intensiver werden.
Dienstag, 18. Oktober 2016
18.10.2016 HC Ambri Piotta - SC Bern 1:4
Die ganze Schweiz fragt sich natürlich jetzt: Ist Tuni Hardboiled jetzt nicht mehr schweinescheissesauer? Der SCB hat tatsächlich nach 6 Dritteln wieder mal ins Tor getroffen, der Sieg ist unser, also Tuni? Nun, es war ein Spiel, das mich zu keiner Sekunde vom Sitz gerissen hat. OK, gemässigt war ich sicher auch, da ich heute mir nicht sympatisch den Kübel gefüllt habe. Trinke ich an einem Dienstag, bin ich bis Samstags in den Seilen, das will ich nicht mehr. Das 4:1 sieht vom Resultat her sicher gut aus, aber es war ein steiniger Weg dorthin. Nicht das Ambri uns irgendwann dominiert hat, auf beiden Seiten versandeten Angriffe ohne Ende im Anus der Valascia, weil die Stürmer auf beiden Seiten heute sich kaum mal durchsetzten konnten. Gut für uns, das der Lasche uns durch zwei Treffer die Führung holte, die wir dann nicht mehr abgaben. Um das geht es ja. Ich will nicht zuviel nörgeln, es war an der Zeit, dass wir auch auswärts die Punkte mal wieder einfahren.
Das erste Drittel war eben das muntere auf und ab, ohne dass eine grosse Geschichte geschrieben worden wäre. Beide Keeper hielten alles relativ locker, was auf den Knarst kam. Auf den Knarst kamen meistens nicht unbedingt gerade die NHL-Hammerschüsse, da die Stürmer auf beiden Seiten selten in guter Postition waren. Scherzkeks Untersander eröffnete dann quasi das Score mit einem Pass auf den Stock vom Monnet, das ganze 3 Meter vor dem eigenen Tor ... das war fürs Lehrbuch "He, Verteidiger, wenn Du vor der Kiste durchspielst, sollte man Dir eine Nuss schlagen, wenn der Gegner den Pass dann auch noch abfängt, sollte man Sackhüpfen machen". Ambri führte ab diesem Moment, und da kriegte ich wirklich etwas Angst. Unsere Reaktion blieb in diesem Drittel ziemlich in der Garderobe. Als die Luftschutzsirene im Kriegsdenkmal Valascia heulte, war man also erneut in Rückstand.
Die zweiten 20 Minuten blieben dann lange auch nicht sehr sehenswert. Wie wenn man im Kino einen erotischen Film sehen möchte, dann aber nicht gesehen hat dass der Titel "in meinen buschigen Schamhaaren leben kleine Tiere" heisst. Es brauchte dann eine Strafe gegen Ambri, um mich dann wirklich massiv jubeln zu lassen. Der vorher noch gebeutelte Unter dem Sand knallte ab, der Abpraller knallte der Lasche noch verreckter unter die Latte. Ausgleich und die Hoffnung auf 3 Punkte war wieder da. Danach setzten wir gut nach, kamen langsam aber sicher mit der nötigen Durchschlagskraft vor das Tor der Ambriosen. Aber die Präzision und der knallige Abschluss fehlte noch zu oft.
Im letzten Drittel rissen wir das Spiel dann endgültig in unsere Hose. Es brauchte dazu einen dümmlichen Puckverlust von Ambri, der Maserati Alkoholbeller servierte dem Laschen einen Zuckerpass auf seinen Ministock, der dribbelte sich irgendwie zum 2:1. Ambri musste fest weinen, es drohte eine weitere Niederlage. Der Kotmann an der Bande kochte, aber wir kühlten im den Kübel bald noch mehr ab. Erst versemmelte der Plüsch Ferdu das sicher scheinende 3:1, ehe dann unser Mexikaner Martinez zum 3:1 einlochte. Ambri war danach am stürmen, doch hinten hielt unser Leo Geo dicht wie ein Dichter. Ambri kam noch zu guten Chancen, aber eben, wenn einer dich in diesen Situationen rettet, dann Leo. Als die Talmenschen dann alles auf eine Karte setzten, schlug dann Plüsch Ferdu doch noch zu und schoss in das schauderhaft nackte Ambri-Tor noch das 4:1.
Also, 3 Punkte, das Spiel so-so-la-la, aber nach meinem hysterischen legendären Wutanfall vom Samstag will ich wirklich das positive Erlebnis geniessen. Auswärts mal wieder gewonnen, kein Mensch interessiert es morgen noch, wie es zustande kam. Auf jeden Fall waren wir schlussendlich das bessere Team auf dem Eis. Bringen wir den Harz aus dem Kolben, wird es wieder besser und wie geschmiert laufen!
Das erste Drittel war eben das muntere auf und ab, ohne dass eine grosse Geschichte geschrieben worden wäre. Beide Keeper hielten alles relativ locker, was auf den Knarst kam. Auf den Knarst kamen meistens nicht unbedingt gerade die NHL-Hammerschüsse, da die Stürmer auf beiden Seiten selten in guter Postition waren. Scherzkeks Untersander eröffnete dann quasi das Score mit einem Pass auf den Stock vom Monnet, das ganze 3 Meter vor dem eigenen Tor ... das war fürs Lehrbuch "He, Verteidiger, wenn Du vor der Kiste durchspielst, sollte man Dir eine Nuss schlagen, wenn der Gegner den Pass dann auch noch abfängt, sollte man Sackhüpfen machen". Ambri führte ab diesem Moment, und da kriegte ich wirklich etwas Angst. Unsere Reaktion blieb in diesem Drittel ziemlich in der Garderobe. Als die Luftschutzsirene im Kriegsdenkmal Valascia heulte, war man also erneut in Rückstand.
Die zweiten 20 Minuten blieben dann lange auch nicht sehr sehenswert. Wie wenn man im Kino einen erotischen Film sehen möchte, dann aber nicht gesehen hat dass der Titel "in meinen buschigen Schamhaaren leben kleine Tiere" heisst. Es brauchte dann eine Strafe gegen Ambri, um mich dann wirklich massiv jubeln zu lassen. Der vorher noch gebeutelte Unter dem Sand knallte ab, der Abpraller knallte der Lasche noch verreckter unter die Latte. Ausgleich und die Hoffnung auf 3 Punkte war wieder da. Danach setzten wir gut nach, kamen langsam aber sicher mit der nötigen Durchschlagskraft vor das Tor der Ambriosen. Aber die Präzision und der knallige Abschluss fehlte noch zu oft.
Im letzten Drittel rissen wir das Spiel dann endgültig in unsere Hose. Es brauchte dazu einen dümmlichen Puckverlust von Ambri, der Maserati Alkoholbeller servierte dem Laschen einen Zuckerpass auf seinen Ministock, der dribbelte sich irgendwie zum 2:1. Ambri musste fest weinen, es drohte eine weitere Niederlage. Der Kotmann an der Bande kochte, aber wir kühlten im den Kübel bald noch mehr ab. Erst versemmelte der Plüsch Ferdu das sicher scheinende 3:1, ehe dann unser Mexikaner Martinez zum 3:1 einlochte. Ambri war danach am stürmen, doch hinten hielt unser Leo Geo dicht wie ein Dichter. Ambri kam noch zu guten Chancen, aber eben, wenn einer dich in diesen Situationen rettet, dann Leo. Als die Talmenschen dann alles auf eine Karte setzten, schlug dann Plüsch Ferdu doch noch zu und schoss in das schauderhaft nackte Ambri-Tor noch das 4:1.
Also, 3 Punkte, das Spiel so-so-la-la, aber nach meinem hysterischen legendären Wutanfall vom Samstag will ich wirklich das positive Erlebnis geniessen. Auswärts mal wieder gewonnen, kein Mensch interessiert es morgen noch, wie es zustande kam. Auf jeden Fall waren wir schlussendlich das bessere Team auf dem Eis. Bringen wir den Harz aus dem Kolben, wird es wieder besser und wie geschmiert laufen!
Was für ein Abenteuer: Mein Fussmarsch auf Ambri ist gleich beendet
Ja, ich hätte selber nicht gedacht, dass ich es schaffe. Der Routenplaner hat mir eine Wanderzeit von ungefähr 34 Stunden ausgegeben, ich habe es in genau dieser Zeit geschafft und stehe vor den Toren von Ambri Piotta (s. Bild), der Heimat des einzigen Vereins von ganz Europa, der trotz fehlender Einwohner sich immer noch relativ problemlos in der obersten Spielklasse halten kann. OK, bei der Lizenzvergabe drückt der Verband ja offenbar meistens beide Augen und sämtliche Hühneraugen zu, damit sie durchrutschen. Jedes Jahr schreiben sie ein Minus in Millionenhöhe, trotzdem schaffen sie es eben immer wieder, die Ambriosetten. Das ist auch gut so, denn Ambri bringt Dir das Mittelalter ohne VR-Brille vor die Augen. Das ist Kultur pur.
Die Wanderung verlief gut, ich hatte einfach kein Internet in diesen unsäglich unförmigen Felsen, die manche Leute "Berge" nennen. Wieso da die Provider nicht schon längst auf jedem Berg eine Antenne montiert haben, ist mir ein Rätsel. Trotz Turnschuhen bin ich ohne Blasen an den Füssen nun also angekommen, was mich unheimlich stolz macht. Ich hatte ja eine Wette gewonnen, da jemand behauptet hat, "Hardboiled SCB" sei gegenüber den Anfangszeiten "ganz schön zahm und gesittet und anständig" geworden. Das konnte ich ja mit dem Matchbericht gegen die SCL Teigger brillant widerrufen. Wenn ich so richtig schweinesauer werde, dann explodieren meine Beleidigungen nach wie vor in alter Stärke. Gut zu wissen. Wenn ich die Wette verloren hätte, sässe ich jetzt in einem Helikopter der mich auf Ambri geschunkelt hätte, wie doof, dank meinem Sieg konnte ich nun meine Lieblingswanderung in die verfurzte Valascia machen.
Schaut man sich das letzte Wochenende aus der Distanz an, war die Niederlage (was für eine demütigende Niederlage, ich koche schon fast wieder) eigentlich logisch. Nix als logisch. Warum? Nun, wir hatten die Tiger am Freitag überfahren ohne Ende. Allerdings nur gerade 22 Minuten lang. Langnau spielte danach 38 Minuten "zu Null", was ihnen Auftrieb gab. Gleichzeitig feierte der Pumuckel, der anstelle von Katscho ins Tor kam, einen lupenreinen Shutout. Das gab noch mehr Moral. Am Freitag realisierte man das nicht. Wohl aber am Samstag. Wir hatten es verpasst, trotz eindeutigem Spielstand immer noch einen nachzulegen. Genau so hätten wir die Dolchstösse gesetzt, die uns auch am Samstag auf die Siegesstrasse gebracht hätten.
Dazu kam, dass unser Auftritt in Langnau blutleer war, wir zogen uns einen Zwischenmenstruationstag ein. So herrlich wir vorne Tempo machen können, so jämmerlich sieht es aus, wenn dann nichts geht. 90 Prozent unserer Schüsse waren gesülzter Sulz, ungefährlich und ohne Schaum vor der Birne. Das Langnau sich steigerte muss man sicher auch erwähnen, aber eine solche Abfuhr ist nur schwer zum Verdauen. Ambri ist übrigens der fast gleiche Gegner wie Langnau. Die Leute heissen alle gleich, sie wohnen in einem Tal und wenn sie in der PostHillary Arena gastieren, kriege ich keine Schweissperlen. Wohl aber, wenn wir bei ihnen zu Gast sind. Siege in Ambri sind ungefähr so selten wie Siege in Langnau, egal wie tief die Beiden im Sumpf stecken.
Bald geht es los, ich gehe jetzt noch schnell zur Tessiner Podologin Celina Herrenci, die einzige Fussfachfrau weltweit, die mit ihren Zähnen Dir die Hornhaut entfernt. Danach ab in die Valascia, nur 3 Punkte bringen mich wieder auf den ausgeglichenen Level!
Die Wanderung verlief gut, ich hatte einfach kein Internet in diesen unsäglich unförmigen Felsen, die manche Leute "Berge" nennen. Wieso da die Provider nicht schon längst auf jedem Berg eine Antenne montiert haben, ist mir ein Rätsel. Trotz Turnschuhen bin ich ohne Blasen an den Füssen nun also angekommen, was mich unheimlich stolz macht. Ich hatte ja eine Wette gewonnen, da jemand behauptet hat, "Hardboiled SCB" sei gegenüber den Anfangszeiten "ganz schön zahm und gesittet und anständig" geworden. Das konnte ich ja mit dem Matchbericht gegen die SCL Teigger brillant widerrufen. Wenn ich so richtig schweinesauer werde, dann explodieren meine Beleidigungen nach wie vor in alter Stärke. Gut zu wissen. Wenn ich die Wette verloren hätte, sässe ich jetzt in einem Helikopter der mich auf Ambri geschunkelt hätte, wie doof, dank meinem Sieg konnte ich nun meine Lieblingswanderung in die verfurzte Valascia machen.
Schaut man sich das letzte Wochenende aus der Distanz an, war die Niederlage (was für eine demütigende Niederlage, ich koche schon fast wieder) eigentlich logisch. Nix als logisch. Warum? Nun, wir hatten die Tiger am Freitag überfahren ohne Ende. Allerdings nur gerade 22 Minuten lang. Langnau spielte danach 38 Minuten "zu Null", was ihnen Auftrieb gab. Gleichzeitig feierte der Pumuckel, der anstelle von Katscho ins Tor kam, einen lupenreinen Shutout. Das gab noch mehr Moral. Am Freitag realisierte man das nicht. Wohl aber am Samstag. Wir hatten es verpasst, trotz eindeutigem Spielstand immer noch einen nachzulegen. Genau so hätten wir die Dolchstösse gesetzt, die uns auch am Samstag auf die Siegesstrasse gebracht hätten.
Dazu kam, dass unser Auftritt in Langnau blutleer war, wir zogen uns einen Zwischenmenstruationstag ein. So herrlich wir vorne Tempo machen können, so jämmerlich sieht es aus, wenn dann nichts geht. 90 Prozent unserer Schüsse waren gesülzter Sulz, ungefährlich und ohne Schaum vor der Birne. Das Langnau sich steigerte muss man sicher auch erwähnen, aber eine solche Abfuhr ist nur schwer zum Verdauen. Ambri ist übrigens der fast gleiche Gegner wie Langnau. Die Leute heissen alle gleich, sie wohnen in einem Tal und wenn sie in der PostHillary Arena gastieren, kriege ich keine Schweissperlen. Wohl aber, wenn wir bei ihnen zu Gast sind. Siege in Ambri sind ungefähr so selten wie Siege in Langnau, egal wie tief die Beiden im Sumpf stecken.
Bald geht es los, ich gehe jetzt noch schnell zur Tessiner Podologin Celina Herrenci, die einzige Fussfachfrau weltweit, die mit ihren Zähnen Dir die Hornhaut entfernt. Danach ab in die Valascia, nur 3 Punkte bringen mich wieder auf den ausgeglichenen Level!
Dienstag, 13. September 2016
13.09.2016 SC Bern - HC Ambri Piotta 2:1
Uha. Was für ein Geknorze. Das Spiel war wie in einer Pediküre, wenn Du die Hornaut eines Walfisches mit einer Nagelfeile entfernen solltest. Zäh, klebrig, unpräzise, harmlos und mehrheitlich ziemlich langweilg, was da in der WorbInstanz Arena abging. Es war ein Dienstagsspiel, bei dem die 3 Punkte das absolut Geilste waren. Normalerweise holt man sich die Punkte so nicht. Siehe Kloten. Aber eigentlich ist es egal, ich habe es mehrmals erwähnt, eine Frühform dürfen andere haben, wir müssen noch nicht tanzen wie in den Playoffs. Vielleicht sind wir auch zu sehr auf die Details versessen. Nehmen wir mal an, die jungfräuliche Elisabeth Gschwuller hat ihr erstes Date mit einem tollen Mann. Nach 5 Minuten erzählt er ihr, dass sein Penis 31,2 Zentimeter gross ist. Der Elisabeth ist das Komma-2 aber sowas von schnuppe, da sie schon nach "einundreissig" panisch den Tisch verlassen hat. Vielleicht brauchen wir, um lockerer zu werden, auch ein bisschen von Elisabeth in unserem Fan-Hirn. 3 Spiele und 6 Punkte, wir haben nicht versagt und nicht brilliert. Wir sind auf Kurs.
Begonnen hat alles total happyhappy. Der lasche Lasch, dem ja bald die Haare untersandern, schoss uns sofort mit einem Abstauber in Führung. Was für ein Einstand für den Zwergpudel. Das war dann auch schon das absolute Highlight in diesem Drittel. Es passte nicht viel zusammen. Oder hart gesagt: kaum etwas. Hinten stellten wir uns in die Fehler, vorne fehlten uns die Steller. Ambri hatte eigentlich die besseren Abschlussmöglichkeiten, aber entweder versemmelten sie kläglich oder Leo hexte.
Das zweite Drittel sank nochmals ab in Richtung unterirdisch. Nun patzerten wir auch noch fröhlich in der eigenen Zone umher und luden Ambri ein, doch mal den Ausgleich zu schiessen. Was sie dann auch taten. Ein unhaltbarer Faden für Leo. Vorher hatten wir eine grosse Chance vergeben und viele Miniaturchancen versemmelt, weil der letzte Pass heute einfach schlecht war.
Das letzte Drittel brachte dann immerhin den sichtbaren Willen, dass man dieses Spiel trotz einer eklatanten Unterform gewinnen möchte. Es war dann der Mann, der heisst wie ein vergrabener Katzengagel, der uns erlöste. Untersander hämmerte im Kraftspiel einen wunderbaren Hammer zum 2:1 in die Maschen. Die letzten 10 Minuten brachten dann noch eine Spur Spektakel in die Halle, weil Ambri nun logischerweise noch ausgeleichen wollten. Wir konnten ab und zu fast das 3:1 schiessen, mussten aber am Schluss noch gewaltig den Leo Geo brauchen, damit der Sieg im Trockenen war.
Also, keine grosse Geschichte heute, positiv für mich war einzig, dass der Neinonen und Ville die Tonne wirklich noch keine Kräfte konzentrieren und auskotzen. Nur so kriegen alle Spieler die nötige Eisszeit, um Fortschritte zu machen. Das ist gut. Und sehr angetan bin ich ab unserer #96, der Dart Meyer. Alles was er macht ist gut. Da wächst eventuell ein Juwel heran. Beobachten wir ihn unauffällig weiter! Am Samstag geht es ins nächste Spiel, der ebenfalls leicht wurstende Z wird zu Gast sein, hoffen wir auf ein gutes Spiel. Und 3 Punkte. Und Wick der weinen muss.
Begonnen hat alles total happyhappy. Der lasche Lasch, dem ja bald die Haare untersandern, schoss uns sofort mit einem Abstauber in Führung. Was für ein Einstand für den Zwergpudel. Das war dann auch schon das absolute Highlight in diesem Drittel. Es passte nicht viel zusammen. Oder hart gesagt: kaum etwas. Hinten stellten wir uns in die Fehler, vorne fehlten uns die Steller. Ambri hatte eigentlich die besseren Abschlussmöglichkeiten, aber entweder versemmelten sie kläglich oder Leo hexte.
Das zweite Drittel sank nochmals ab in Richtung unterirdisch. Nun patzerten wir auch noch fröhlich in der eigenen Zone umher und luden Ambri ein, doch mal den Ausgleich zu schiessen. Was sie dann auch taten. Ein unhaltbarer Faden für Leo. Vorher hatten wir eine grosse Chance vergeben und viele Miniaturchancen versemmelt, weil der letzte Pass heute einfach schlecht war.
Das letzte Drittel brachte dann immerhin den sichtbaren Willen, dass man dieses Spiel trotz einer eklatanten Unterform gewinnen möchte. Es war dann der Mann, der heisst wie ein vergrabener Katzengagel, der uns erlöste. Untersander hämmerte im Kraftspiel einen wunderbaren Hammer zum 2:1 in die Maschen. Die letzten 10 Minuten brachten dann noch eine Spur Spektakel in die Halle, weil Ambri nun logischerweise noch ausgeleichen wollten. Wir konnten ab und zu fast das 3:1 schiessen, mussten aber am Schluss noch gewaltig den Leo Geo brauchen, damit der Sieg im Trockenen war.
Also, keine grosse Geschichte heute, positiv für mich war einzig, dass der Neinonen und Ville die Tonne wirklich noch keine Kräfte konzentrieren und auskotzen. Nur so kriegen alle Spieler die nötige Eisszeit, um Fortschritte zu machen. Das ist gut. Und sehr angetan bin ich ab unserer #96, der Dart Meyer. Alles was er macht ist gut. Da wächst eventuell ein Juwel heran. Beobachten wir ihn unauffällig weiter! Am Samstag geht es ins nächste Spiel, der ebenfalls leicht wurstende Z wird zu Gast sein, hoffen wir auf ein gutes Spiel. Und 3 Punkte. Und Wick der weinen muss.
Freitag, 29. Januar 2016
29.01.2016 HC Ambri Piotta - SC Bern 3:4 nV
Na? Haben wir heute ein Dorf erledigt. Haben wir ihnen ihre Röhre zugemauert? Haben wir heute sämtlichen Gotthardchinesen symbolisch erklärt, dass man von zuviel Polenta fressen Schlitzaugen kriegt? Haben wir heute der Deutschschweiz Land erobert und kommen mit einer unhuren stolzen Brust nach Hause? Na? Na? Nö. Natürlich nicht. Wir haben einen Strichkampf gewonnen, halt was sage ich, wir haben endlich wieder überhaupt mal gewonnen, 3 Punkte sollten es werden, 2 haben wir, nicht ganz erfüllt, aber es gab trotzdem noch erfreuliche Sachen. Wir sind über dem Strich, weil kein Arschkopf auf der ganzen Erde diese idiotische "der SCB hat ein Spiel mehr als die Lasagne-Lutscher und die Polenta-Lecker", das interessiert keine Sau, wir sind mit dem besseren Torverältnis UND den besseren Direktbegegnungen-Bilanzen auf Rang 7! Und basta hoch neun! Also, auch wenn wir heute verloren hätten, muss ich die Jungs heute etwas rausboxen. Es war spannend, Ambri für mich nicht unbedingt in Hochform, bei uns lief es ja mal wirlich nicht sooo schlecht, ich sah gute Ansätze, einfach vor dem gegnerischen Tor seppeln wir noch viel zu viel im Kakao umher. Wie üblich schoss der Gegner absolut billige Tore, wenn wir das abstellen könnten ... dann sähe der Strich bald kleiner aus ...
Also, die Startminuten gehörten klar uns, Ambri wurde ziemlich in die Schranken gewiesen. Genau 10 Minuten dauerte die Herrlichkeit, da versiebten wir ein paar Dinger, aber es war dann irgendwie auch dieser Pseudodruck, wir waren am Angreifen, aber der richtige Hammer in das Netz kam da nicht. Ambri erholte sich etwas, kam besser ins Spiel, und ab da wurde es dann ab und zu nicht mehr lustig. Gleich im ersten Powerplay schlug es bei uns nein, weil wieder mal ein Gegenspieler unbedrängt vor dem Tor mit dem Badetuch auf die Scheibe warten konnte. OK, kurz darauf konnte der alte Hügel dann nach genialer Vorarbeit von Plüsch Ferdu immerhin ausgleichen.
Dann das zweite Drittel. Also, wieder furzte ein Schuss in unser Tor, einfach mal so abgefeuert, es ist extrem wie es bei uns einfach einschlägt. Meine Laune war im Arsch. Zum Glück fährt der Kornacker bald darauf mit einem unglaublichen Tempo seitlich auf den weiblichen Zuberbühler der Eishockeygoalies zu, er trickts herrlich und schiebt die Scheibe zwischen den enthaarten Beinen des Goalies durch. Tor! Die Hoffnung flammte wieder auf. Als wir dann wieder ein Mannli weniger hatte (Witzstrafe gegen Trüffelnacht) konnte dann aber der Schwerweh dem Zuberbühler aller Fliegenfänger die Scheibe geil abluchsen und in den Angel knallen. Ich hätte getobt über diesen Fehler, 3 Seiten lang, aber eben, da wusste ich noch nicht, was unser Stefan im Eck dann noch im letzten Drittel geboten hat. Uha uha uha.
Also, da hatten wir es eigentlich gar nicht so schlecht im Griff. Ambri war ungefährlich, es gab unglaublich viele Missverständnisse, wir überstanden auch die einseitig verteilten Strafen, aber es kam dann eben ein Furzschüssen dass der Stepanek passieren liess. Das war Scheisse. Aber das weiss er selber. Aber es kostete uns dann halt die 3 Punkte, weil unser imponierender Schlussspurt einfach keinen Ofen mehr geben wollte. Dafür schoss gleich zu Beginn der Verlängerung der Trüffelnacht einen unglaublichen Hammer in die Ecke und sicherte uns die zwei Punkte. Immerhin und morgen müssen wir im Minimum nachdoppeln.
Ich hoffe einfach, dass wir die restlichen Runden ohne die Schliessmuskelbande Massy/Wiegand erleben dürfen. Sollen sich andere Vereine ab den Komikern nerven. Das sind keine Schiris, das sind Seehunde mit einem Barsch im Darm, der jeden Moment aus dem Hintern flutschen könnte. Ich kann mich kaum erholen ab diesen Bashern. So eine Scheisse kann man eigentlich als menschliches Lebewesen gar nicht pfeifen.
Also, die Startminuten gehörten klar uns, Ambri wurde ziemlich in die Schranken gewiesen. Genau 10 Minuten dauerte die Herrlichkeit, da versiebten wir ein paar Dinger, aber es war dann irgendwie auch dieser Pseudodruck, wir waren am Angreifen, aber der richtige Hammer in das Netz kam da nicht. Ambri erholte sich etwas, kam besser ins Spiel, und ab da wurde es dann ab und zu nicht mehr lustig. Gleich im ersten Powerplay schlug es bei uns nein, weil wieder mal ein Gegenspieler unbedrängt vor dem Tor mit dem Badetuch auf die Scheibe warten konnte. OK, kurz darauf konnte der alte Hügel dann nach genialer Vorarbeit von Plüsch Ferdu immerhin ausgleichen.
Dann das zweite Drittel. Also, wieder furzte ein Schuss in unser Tor, einfach mal so abgefeuert, es ist extrem wie es bei uns einfach einschlägt. Meine Laune war im Arsch. Zum Glück fährt der Kornacker bald darauf mit einem unglaublichen Tempo seitlich auf den weiblichen Zuberbühler der Eishockeygoalies zu, er trickts herrlich und schiebt die Scheibe zwischen den enthaarten Beinen des Goalies durch. Tor! Die Hoffnung flammte wieder auf. Als wir dann wieder ein Mannli weniger hatte (Witzstrafe gegen Trüffelnacht) konnte dann aber der Schwerweh dem Zuberbühler aller Fliegenfänger die Scheibe geil abluchsen und in den Angel knallen. Ich hätte getobt über diesen Fehler, 3 Seiten lang, aber eben, da wusste ich noch nicht, was unser Stefan im Eck dann noch im letzten Drittel geboten hat. Uha uha uha.
Also, da hatten wir es eigentlich gar nicht so schlecht im Griff. Ambri war ungefährlich, es gab unglaublich viele Missverständnisse, wir überstanden auch die einseitig verteilten Strafen, aber es kam dann eben ein Furzschüssen dass der Stepanek passieren liess. Das war Scheisse. Aber das weiss er selber. Aber es kostete uns dann halt die 3 Punkte, weil unser imponierender Schlussspurt einfach keinen Ofen mehr geben wollte. Dafür schoss gleich zu Beginn der Verlängerung der Trüffelnacht einen unglaublichen Hammer in die Ecke und sicherte uns die zwei Punkte. Immerhin und morgen müssen wir im Minimum nachdoppeln.
Ich hoffe einfach, dass wir die restlichen Runden ohne die Schliessmuskelbande Massy/Wiegand erleben dürfen. Sollen sich andere Vereine ab den Komikern nerven. Das sind keine Schiris, das sind Seehunde mit einem Barsch im Darm, der jeden Moment aus dem Hintern flutschen könnte. Ich kann mich kaum erholen ab diesen Bashern. So eine Scheisse kann man eigentlich als menschliches Lebewesen gar nicht pfeifen.
Freitag, 11. Dezember 2015
11.12.2015 SC Bern - HC Ambri Piotta 3:5
Heute habe ich mir während dem Spiel überlegt, ob es denn nicht eine Sportart gibt, wo wir gut aussehen würden. Denn im Eishockey gehts definitiv nicht. Also kam ich auf wunderbare Ideen. Dressurreiten? Nein, denn sogar dort gibt es mehr Körpereinsatz wenn das Hotti auf den Boden scheisst und irgendein Mümmel mit der Schaufel die Böller wegputzen muss. Synchronschwimmen? Hm, nicht schlecht, aber wahrscheinlich würden wir unsere Kür mit Schwimmreifen absolvieren, was dramatische Punktabzüge gäbe. Schach? Nein, denn wir würden uns selber Schachmatt setzten. Wir müssen wohl oder übel beim Eishockey bleiben. Leider. Gegurkt haben wir heute wie eine Tüte Popcorn ohne Salz, konnten aber trotzdem in Führung gehen, drückten sogar auf den 2-Tore-Vorsprung, um dann in 4 Blackout-Minuten das ganze Spiel zu versemmeln. Die gefühlte 32. Heimniederlage im 15. Heimspiel. Für mich sind wir bankrott, tun aber immer noch so als ob wir mit den 12 Rappen im Portemonnaie die ganze Erde ernähren können. Kampf ja, Zweikampf eher nicht, harte Checks schon gerade gar nicht, spielerisch Akzente setzten ist im Moment absolut unmöglich. Oder ganz kurz gefasst: Ich habe ein grauenhaftes Spiel gesehen mit einem Team, das mich ziemlich an einen Absteiger erinnert.
Das erste Drittel war fast eine Kopie des Debakels gegen die Lasagne-Brüder. Wir spielten artig mit, konnten kaum einen Pass sauber spielen geschweige denn annehmen ... aber nicht weil Ambri so dicht deckte, sondern weil wir im Passspiel auf NLB-Niveau sind. Sorry, aber das ist nichts als die reine Wahrheit, desshalb auch die Zittersiege im Cup gegen NLB-Vertreter. Wir spielten uns genau eine Torchance heraus, die Kornacker aber mit einer 3-minütigen Wartefrist vor dem Schuss quasi selber in den Arsch löffelte. Ambri wartete auf unsere Fehler, um dann mit einem Konter in Führung zu gehen. Achtung jetzt: ein Stürmer hatte eine gute Schussposition und zog herrlich in den Angel ab. Monatelang nicht mehr gesehen bei uns. Aber egal. Die Leckentiner checkten unangenehm vor, unsere Bimssteine in der Abwehr waren ab den 2 oder 3 Gegner so überfordert, dass die Angriffsauslösung einem russischen Roulette für Eichelkranzpinguine glich. Unsägliche Spielzüge, technische Mängel, Missverständnisse, wie lange wollen wir die stetigen Rückschritte noch beklatschen? So geht es defintiv nicht mehr weiter.
Die Pause muss wohl etwas laut geworden sein. Nicht weil Lars geschumpfen hat, sondern weil er 3 mal erniessen musste. Aber immerhin schüttelten die Spieler kurz den Rotz aus ihrem Votz. Kornacker staubte ab, kurz darauf kam mein persönlicher Hammer: Die Jungen spielten sich durch und erziehlten mit dem schönsten SCB-Angriff seit 4 Monaten das 2:1. Brüllermüller passte auf den blutjungen Hirschhierher und der junge Bube knallte uns in Front. Und nun oha, wir schepperten sogar leicht in Richtung 2-Tore-Führung, ein paar mal fehlte gar nicht mal viel. Bis dann eben unser persönliches schwarzes Loch in den Tiefschützen Einzug hielt. In 210 Sekunden kriegten wir 3 Semmeln in unseren Brotkorb, aus der schönen Führung war ein knallharter Rückstand geworden.
Im letzten Drittel folgte dann das bekannte "wir laufen nun wie die Sau an, wissen aber gar nicht warum, und überhaupt, und ich mach noch einen Trick für die Tribüne, ach was soll ich schiessen wenn doch Ramseier Fredu an der blauen Linie noch die Nase putzt". Oder kurz: fast alles verlorene Liebesmüh. Modenbann konnten noch den Anschluss schaffen, Kornacker konnte noch den Ausgelich vergeigen, aber das war es dann auch. Den Müllofen auf das leere Tor der Ambrioten kommentiere ich mal nicht.
Also, eine weitere ungenügende Leistung. Sicher, wir ziehen im Moment der Pechmarie auch gehörig an der Arschbacke, aber trotzdem. Wie kann man in 60 Minuten keinen vernünftigen Check ansetzten? Sich fast emotionslos von den spielerisch sehr bescheidenen Leventinern abschiessen lassen? Wie gross ist die Verunsicherung in diesem Team (ungefähr so gross wie die Sonne wenn sie in 4 Milliarden Jahren aufbläht wie ein Kuhranzen nach Knoblauchwasser saufen)? Kann man dem Team nicht helfen? Was trainieren die genau? Hört dem Trainer noch jemand zu? Fragen über Fragen, Fakt ist für mich, dass wir schnurgerade in die Playouts rasen. Klar kommen die Verletzten bald zurück, aber wir haben, sind wir ehrlich, schon damals gespielt wie eine furzende Dampfhodennutte. Aber, das stimmt mich glücklich, morgen wartet mit dem EV Tram ja eine absolute Nulpentruppe, ich überzeugt dass wir nicht mehr als 21 Tore kriegen werden. Alles Kacke, wirklich alles im Moment.
Freitag, 10. Juli 2015
Endlich gute Nachrichten für Ambri Piotta
Aber es gibt auch gute Nachrichten für die Leventiner. Ich muss sie nur rasch suchen. Ach ja, da sind sie. Also, Ambri hat markant mehr Saisonkarten verkauft denn je. Die Steigerung ist krass und zeigt, dass Ambri in der Bevölkerung fest verwurzelt ist. Wurden letzte Saison nur lächerliche 21 Abonnemente verkauft, musste die Klubleitung nun den Verkauf nach 32 Abos beenden, da die Kopiermaschine ausgestiegen war. Die Mehreinnahmen will Ambri in einen NHL-Spieler mit "mindestens 500 NHL-Spielen in den Knochen, 195 gross, 100 kg schwer und pro Spiel mit einem Schnitt von 2 Punkten" engagieren. Das sind gut investierte 10'000 Franken finde ich.
Das Beste finde ich aber, dass Ambri endlich eine neue Zeremonie für den Pre-Game erfunden hat. Gut, erfunden ist auch ein bisschen viel gesagt, man hat es gnadenlos Genf abgekupfert. Aber Ambri darf das! Also, die Idee war, dass ein Adler vom Berg runter in die halboffene Valascia fliegt, auf dem Kopf des Präsidenten landet, der im Anspielkreis steht. Dann singt der Räuber der Lüfte "La Montanara" durch ein Mik. Atemberaubend. Nur: Adler können nicht singen, das wurde leider nach 3 Monaten Training auch dem Ambriotten bewusst. Was nun? Keine Sorge, Tessiner sind weltoffen, Tessiner sind spontan! Schnurstracks wurde als Ersatz der Zwergkakadu "Lars" eingeflogen. Der trat schon als Backgroundsänger bei der Eggli mit dem Weggli auf. Der Flug klappt bereits, die neusten Videoaufnahmen belegen, dass auch "La Montanara" bereits perfekt sitzt. Tönt wie echt, schaut Euch das Video in Ruhe an. Ein Grund mehr, nach Ambri zu pilgern. Hühnerhaut!
So, fürs Wochenende habe ich dann noch einen tollen Beitrag auf Hardboiled SCB-TV für Euch, der SCB hat sich bei mir gemeldet, ich darf exklusiv über eine tolle Aktion berichten: Für verdiente Spieler, die aber aus technischen Gründen nicht unter das Dach gehängt werden können, werden in der Stadt Bern nun Statuen aufgestellt. Ich bin selber gespannt, also bleibt dran!
Freitag, 23. Januar 2015
HC Ambri Piotta - SC Bern 5:4
Wie genau kann es neun Tore geben wenn man in der Ruine Valascia spielt? Ich kann es Euch sagen: in dem man Torhüter hat, die 60 Minuten lang keine Torchance vereiteln und sich die Dinger zum Teil noch fast selber reinlöffeln. Das Schicksal meinte es aber heute mit den Tessinern etwas besser da wir nur 4 mal auf das Tor schossen und sie eben 5 mal. Eine unnötige, wenn auch scheissegal Niederlage heute bei den Eseltreibern, die mich aber trotzdem nicht cool bleiben lässt. Es kann von unserer Seite her gar nicht sein, dass wir 5 nackte, pornografische, sadomasochistische Aussetzer in der Abwehr bieten, die von Ambri brutal zu Toren ausgenützt wurden. Wir haben heute Ambri einen Sieg geschenkt, völlig unnötig, den Ambri nützten die 3 Punkte etwa soviel wie gar nichts. Egal, wegstecken, über die Bücher gehen, auch mal wieder mit Beppo reden, ihn aufbauen, psychologische Hilfe geben, der Abwehr schnell erklären wie man Tore verhindert und dann mit Vollgas gegen Zug.
Also, der Spiel hopperte flott über das Eis, ist klar, die konnten ihre Kühlmaschinen ja seit Ende Dezember abdrehen weil dort im Winter nicht mal Bier schmilzt. Juppel puppel ging es gut los bei uns, der Simon Moses schoss uns geil in Front. Der erste Warnschuss, den wir aber dann gnadenlos ignorierten, war dann ein paar Sekunden später, als Beppo einen ohnmächtigen Eierofen einsteckte. OK, man sah den abverheiten Schuss in der Zeitlupe erst richtig, es war ein Bogenschuss, aber trotzdem darf diese Scheibe natürlich niemals rein. Sonst sah man in diesem Drittel mehrheitlich tolle Angriffe bis in die Mittelzone, danach hatten die Abwehrreihen es meistens im Griff. Ein Drittel, das die Hoffnungen noch aufrecht erhalten liess.
Das zweite Drittel wurde dann aber hässlich. Als der Schiri einfach nicht mehr anders konnte und einen Gazzo auf die Strafbank schickte, hoffte man auf die erneute Führung, doch die Blume spielte 6 aus 45 und sein Risikopass führte zum Kurzhänder für Ambri. Schock. Bock. Rock. Die Reaktion kam dann von uns sehr sehr unerchant, innert 26 Sekunden führten wir plötzlich mit 3:2. Vorher noch eine deftige Boxerei, Schwerweh wurde in den Ambri-Goalie gefoult, der Goalie (Fickiger oder so) wurde vom Klobach selber mit dem Schlittschuh getroffen. Alle sahen das, nur nicht Duca, ein direkter Nachfahre vom ehemaligen Duce aus Italien. Er rächte den Goalie, der von Schwerweh gar nicht mit dem Schlittschuh getroffen wurde, wie gesagt, es war Kotbach, aber eben, Duca halt, ist entschuldigt, oder? Eine kinoreife Boxerei, Schwerweh verlor den Fight, da er nach kurzer Zeit massiv blutete und effektiv nicht mehr aus dem Visier sah, da es blutrot war. Er tropfte wie ein Duschkopf im Hotel K.O.-Tropf zu Zug. Immerhin ging er nicht zu Boden. Beide ein 5er, für das Foul vorher an Schwerweh gab nichts, für das Beginnen der Schlägerei von Duca auch nichts, aber ist OK, wie gesagt, wir fressen alles. Ausser Eselfleisch, das unterscheidet uns eben von Ambri. Und wir ziehen den Eseln auch nicht Stapse an wenn niemand hinschaut, wie Duca. Anzeigen den Hund.
Wenn wir es denn so richtig versemmeln, dann im letzten Drittel. Eine Chaos-Aktion vor unsere Krätze wurde vom bartigen Baby Schiru zum 3:3 ausgenützt. Das Highlight war dann für mich genau 7 Sekunden später, als Fickiger einen Schlenzer von Plüsch Ferdu aus 51 Metern zu unserer erneuten Führung reinkullern liess. Alles wäre nun parat gewesen für den Sieg, doch Ambri war schon lange wach und hebelte sich einen runter wie Manfred Eichlinger in der Porno-Kabine. Steiner zog alleine auf Beppo, ich dachte noch "lieg nicht ab Beppo, er schiesst IMMER hoch in den Angel", was macht Beppo? Er liegt ab. OK, war ein Versuch wert. Aber damit war noch nicht genug. Als die gesamte Abwehr inklusive Beppo wieder das Spiel "Robbenkolonie in der Antarktis" spielten, schob der Schiru erneut eher dümmlich den Siegestreffer in unseren Knarst. Schlussendlich verdient, Ambri holte das Maximim aus sich heraus, wir liefen auf Sparflamme und wollten viel zu viel mit viel zu wenig Aufwand, garniert mit einer Prise Überheblichkeit.
Egal, nicht nerven, weiter gehts. Fribourg wird extrem Freude an uns haben, da wir regelmässig gegen Biel und Ambri die Punkte abgeben, nein echt jetzt. Uha uha uha. Troztdem Mist, ich hasse Niederlagen.
Also, der Spiel hopperte flott über das Eis, ist klar, die konnten ihre Kühlmaschinen ja seit Ende Dezember abdrehen weil dort im Winter nicht mal Bier schmilzt. Juppel puppel ging es gut los bei uns, der Simon Moses schoss uns geil in Front. Der erste Warnschuss, den wir aber dann gnadenlos ignorierten, war dann ein paar Sekunden später, als Beppo einen ohnmächtigen Eierofen einsteckte. OK, man sah den abverheiten Schuss in der Zeitlupe erst richtig, es war ein Bogenschuss, aber trotzdem darf diese Scheibe natürlich niemals rein. Sonst sah man in diesem Drittel mehrheitlich tolle Angriffe bis in die Mittelzone, danach hatten die Abwehrreihen es meistens im Griff. Ein Drittel, das die Hoffnungen noch aufrecht erhalten liess.
Das zweite Drittel wurde dann aber hässlich. Als der Schiri einfach nicht mehr anders konnte und einen Gazzo auf die Strafbank schickte, hoffte man auf die erneute Führung, doch die Blume spielte 6 aus 45 und sein Risikopass führte zum Kurzhänder für Ambri. Schock. Bock. Rock. Die Reaktion kam dann von uns sehr sehr unerchant, innert 26 Sekunden führten wir plötzlich mit 3:2. Vorher noch eine deftige Boxerei, Schwerweh wurde in den Ambri-Goalie gefoult, der Goalie (Fickiger oder so) wurde vom Klobach selber mit dem Schlittschuh getroffen. Alle sahen das, nur nicht Duca, ein direkter Nachfahre vom ehemaligen Duce aus Italien. Er rächte den Goalie, der von Schwerweh gar nicht mit dem Schlittschuh getroffen wurde, wie gesagt, es war Kotbach, aber eben, Duca halt, ist entschuldigt, oder? Eine kinoreife Boxerei, Schwerweh verlor den Fight, da er nach kurzer Zeit massiv blutete und effektiv nicht mehr aus dem Visier sah, da es blutrot war. Er tropfte wie ein Duschkopf im Hotel K.O.-Tropf zu Zug. Immerhin ging er nicht zu Boden. Beide ein 5er, für das Foul vorher an Schwerweh gab nichts, für das Beginnen der Schlägerei von Duca auch nichts, aber ist OK, wie gesagt, wir fressen alles. Ausser Eselfleisch, das unterscheidet uns eben von Ambri. Und wir ziehen den Eseln auch nicht Stapse an wenn niemand hinschaut, wie Duca. Anzeigen den Hund.
Wenn wir es denn so richtig versemmeln, dann im letzten Drittel. Eine Chaos-Aktion vor unsere Krätze wurde vom bartigen Baby Schiru zum 3:3 ausgenützt. Das Highlight war dann für mich genau 7 Sekunden später, als Fickiger einen Schlenzer von Plüsch Ferdu aus 51 Metern zu unserer erneuten Führung reinkullern liess. Alles wäre nun parat gewesen für den Sieg, doch Ambri war schon lange wach und hebelte sich einen runter wie Manfred Eichlinger in der Porno-Kabine. Steiner zog alleine auf Beppo, ich dachte noch "lieg nicht ab Beppo, er schiesst IMMER hoch in den Angel", was macht Beppo? Er liegt ab. OK, war ein Versuch wert. Aber damit war noch nicht genug. Als die gesamte Abwehr inklusive Beppo wieder das Spiel "Robbenkolonie in der Antarktis" spielten, schob der Schiru erneut eher dümmlich den Siegestreffer in unseren Knarst. Schlussendlich verdient, Ambri holte das Maximim aus sich heraus, wir liefen auf Sparflamme und wollten viel zu viel mit viel zu wenig Aufwand, garniert mit einer Prise Überheblichkeit.
Egal, nicht nerven, weiter gehts. Fribourg wird extrem Freude an uns haben, da wir regelmässig gegen Biel und Ambri die Punkte abgeben, nein echt jetzt. Uha uha uha. Troztdem Mist, ich hasse Niederlagen.
Mittwoch, 21. Januar 2015
Neues Stadion für Ambri - wenn denn nicht all die Einsprachen wären
Ihr habt es sicher in irgend einem News-Artikel gelesen: Der HC Ambri Piotta ist nun tatsächlich daran, ein neues Stadion zu planen. Auf eine Art ist es unheimlich schade, dass die wohl grösste Kulthalle von Europa (die Innentemperatur ist immer 15 Grad kälter als die Aussentemperatur, wieso weiss niemand) nun ab 2018 einer neuen, schnucken Halle weichen muss. Gebaut wurde die jetzige "Valascia" 3100 vor Christus durch niemand geringeren als Ötzi, ein begnadeter Architekt aus der Bronze-Zeit. Für Leventiner ist es eh seltsam, dass so ein Theater um den Fund von Ötzi gemacht wurde, in er Valascia findet man auf den Sittplätzen noch immer mumifizierte Menschen aus dieser Zeit, nur macht man nicht so ein Theater darum und entsorgt sie elegant und unauffällig in einem Risotto (wo wir dann denken wir fressen Eierschwämme). Als neuer Architekt hat man den Herrn Botta verpflichtet, quasi der Ötzi der heutigen Zeit. Seine Kunstwerke sind absolut zeitlos, so entwarf er zum Beispiel die Gotthard-Röhre, den Luganer See und die Pizzeria "Blätterteigboden".
Die neue Halle soll nur unweit der jetzigen Halle gebaut werden, genauer gesagt auf dem Flugfeld des ehemaligen Flughafens. Platz hat es dort genug, Botta hat die Grundrisse angefertigt und theoretisch muss die Gemeinde dem Projekt jetzt einfach noch zustimmen. Das tönt ziemlich einfach, wird doch der Flughafen seit 1944 nicht mehr benutzt als er irrtümlich bombardiert wurde, weil die Allierten dachten es sei Marokko. Die Finazierung von geschätzten 30 Millionen steht ebenfalls, die 3 Einwohner, die alle Celio heissen, müssen einfach 2017 je 10 Millionen Steuern zahlen, wo ist das Problem? Tatsächlich aber werden die Leventiner nicht gerade auf Rosen gebettet, wenn es um das neue Stadion geht. Diverse Einsprachen machen den umtriebigen Tessinern das Leben schwer.
- Die Bauern jammern, dass das Stadion zu viel Platz brauche und drohen mit Einsprache. Ambri hat da bereits reagiert und die Fläche für das Projekt kleiner gemacht. Die Bauern dort beackern die Felder dort zwar nie im Leben, aber es geht ums Prinzip. Und vom HC Ambri Piotta profitieren auch sie, da sie sich von den Essensresten ernähren, die nach einem Match liegen bleiben. Aber Hauptsache man motzt mal.
- Die Swiss hat Einsprache erhoben, weil Ambri wegen dieser Planänderung nun neu einen unhuren alten Hangar abreissen muss. Die Flughafenverantwortlichen planten dort eigentlich eine Nobel-Disco "Plazenta" für schwanger Angestellte mit Gratiseintritt für Ü60-Damen.
- Der HC Lugano hat Einsprache erhoben, weil Ambri die installierten Bodyscanner vom Flughafen nun gleich als Hilfe für die Personenkontrolle einsetzten will. Der Grund ist klar: Die Lugano-Fans, meistens mit schönen Hosen und markanter Beule vorne, ihr wisst schon, zittern um ihr Image, da in 99,9% der Fälle die Hose mit einem alten Socken ausgestopft sind, was von einem Bodyscanner schonunglos aufgedeckt werden würde. Ambri hat reagiert und versprochen, die Bilder vom Bodyscan nicht auf Facebook zu stellen, sondern nur auf YouTube, Twitter, Snapchat, Instagramm und Google+. Lugano berät nun die neue Ausgangslage.
Schon krass, über was für Hindernisse ein Verein gehen muss nur um eine bescheidene Halle aufzustellen. Ich wünsche den Verantwortlichen viel Glück bei der Planung. Ich persönlich hätte die alte geile Halle behalten und einfach neu angemalt, der SEHV hätte es nicht bemerkt, da sie sicher einen Schiri als Inspektor geschickt hätten. Die sehen ja meistens nichts.
Die neue Halle soll nur unweit der jetzigen Halle gebaut werden, genauer gesagt auf dem Flugfeld des ehemaligen Flughafens. Platz hat es dort genug, Botta hat die Grundrisse angefertigt und theoretisch muss die Gemeinde dem Projekt jetzt einfach noch zustimmen. Das tönt ziemlich einfach, wird doch der Flughafen seit 1944 nicht mehr benutzt als er irrtümlich bombardiert wurde, weil die Allierten dachten es sei Marokko. Die Finazierung von geschätzten 30 Millionen steht ebenfalls, die 3 Einwohner, die alle Celio heissen, müssen einfach 2017 je 10 Millionen Steuern zahlen, wo ist das Problem? Tatsächlich aber werden die Leventiner nicht gerade auf Rosen gebettet, wenn es um das neue Stadion geht. Diverse Einsprachen machen den umtriebigen Tessinern das Leben schwer.
- Die Bauern jammern, dass das Stadion zu viel Platz brauche und drohen mit Einsprache. Ambri hat da bereits reagiert und die Fläche für das Projekt kleiner gemacht. Die Bauern dort beackern die Felder dort zwar nie im Leben, aber es geht ums Prinzip. Und vom HC Ambri Piotta profitieren auch sie, da sie sich von den Essensresten ernähren, die nach einem Match liegen bleiben. Aber Hauptsache man motzt mal.
- Die Swiss hat Einsprache erhoben, weil Ambri wegen dieser Planänderung nun neu einen unhuren alten Hangar abreissen muss. Die Flughafenverantwortlichen planten dort eigentlich eine Nobel-Disco "Plazenta" für schwanger Angestellte mit Gratiseintritt für Ü60-Damen.
- Der HC Lugano hat Einsprache erhoben, weil Ambri die installierten Bodyscanner vom Flughafen nun gleich als Hilfe für die Personenkontrolle einsetzten will. Der Grund ist klar: Die Lugano-Fans, meistens mit schönen Hosen und markanter Beule vorne, ihr wisst schon, zittern um ihr Image, da in 99,9% der Fälle die Hose mit einem alten Socken ausgestopft sind, was von einem Bodyscanner schonunglos aufgedeckt werden würde. Ambri hat reagiert und versprochen, die Bilder vom Bodyscan nicht auf Facebook zu stellen, sondern nur auf YouTube, Twitter, Snapchat, Instagramm und Google+. Lugano berät nun die neue Ausgangslage.
Schon krass, über was für Hindernisse ein Verein gehen muss nur um eine bescheidene Halle aufzustellen. Ich wünsche den Verantwortlichen viel Glück bei der Planung. Ich persönlich hätte die alte geile Halle behalten und einfach neu angemalt, der SEHV hätte es nicht bemerkt, da sie sicher einen Schiri als Inspektor geschickt hätten. Die sehen ja meistens nichts.
Samstag, 10. Januar 2015
SC Bern - HC Ambri Piotta 4:3
Ich gebe es zu. Auch ich als unbarmherziger, knallhartrer, kaltduschender, Zigarette auf der Zunge ausdrückender Schreiber hatte heute ein Mü Mitleid mit den Ambrosen aus der Leventina. Nach einem von uns äusserst durchzogenen Spiel schossen wir den Siegestreffer nach 59 Minuten 59 Sekunden und 9 Zehntelsekunden. Eine Zehntelsekunde vor Schluss schlug die Scheibe zum entscheidenden Treffer ein! Eine Zehntelsekunde! Das ist die Durchschnittszeit eines Fribourger Geschlechtsaktes! Unvorstellbar glücklich haben wir diese 3 Punkte geholt. Leader sind wir geblieben. Aber, ich sage es ganz hart, so richtig verdient haben wir es uns nicht. Gegen Ambri verloren wir genau 2 mal völlig den Faden und wirkten fahrig, so dass die Ditschinos immer mehr an ihre Chance glauben durften. Aber egal, wer redet morgen noch darüber, kein Mensch, auch ich nicht. Viel mehr zu reden gibt sicher die Spannung am Strich, wo Fribourg ja mit einem Sieg in Lausanne und einer Niederlage von Biel wieder unglaublich nahe dabei wäre. Moment, ich schau mal schnell im Teletext ... uh, das ging nicht ganz wie gedacht. Egal, was sind schon 7 Punkte aufholen. Ein Klacks! Man hat ja noch 12 Spiele Zeit!
Also, ich rieb mir heute einmal mehr in den Augen. Deja vu. Wie gestern verlöffelten wir den Start sagenhaft unsäglich in die Unterhosen. Irgendwie waren 3 Minuten gespielt und Ambri führte bereits mit 2:0. Tiefschlaf im Januar, ein geiler Song der berühmten Fribourger Alpenband "Die Hautmilben", die ja leider ihren Rücktritt gegeben haben weil Fribourg 7 Punkte Rückstand auf den Strich hat. Und nur noch 12 Spiele Zeit. Egal. Also, was bei uns aber dann nicht lief, war das sogenannte Riemenreissen. Das Spiel plätscherte wie die Urinabgabe einer Oma durch den Bitz, sagenhaft. Und Beppo musste uns massiv retten, das 3:0 lag in der Luft wie ein Verliererduft. So langsam steigerten wir dann das Tempo und kamen so langsam vor das Tor der Plankoblu. Es war dann Plüsch, der uns mit dem Anschlusstor die Hoffnung wieder anrührte. A propos Hoffnung: 7 Punkte in 12 Spielen aufholen haben weltweit von 130 Mannschaften genau 2 geschafft, das als Hoffnungsgruss auf Fribourg. Ein Team war Traktor Ohr aus Russland, das andere Slovan Slibowitz aus Slovenien.
Im zweiten Drittel war dann endlich mehr Power da. Die Ambrosen wurden nun eingeschnürt, wie es für ein devotes Team gehört. Aber leider waren wir nur durchschnittliche Auspeitscher, einfach Ledermann Plüsch war im Schuss und servierte dem Lochrand die Scheibe zum Ausgleich auf den Stock. Und als Ambri vor lauter verteidigen auch mal foulte, war es wieder Plüsch der massiv haltbar zum 3:2 einnetzte. Geil. Was genau machen wir ohne Plüsch? Nicht mehr viel sage ich, denn der Rest tut sich massiv schwer mit Tore schiessen, auch wenn es geile Chancen gab (Joenssu erinnert doch langsam ein bisschen an Leckdonner, nicht?). Aber, das war eben dann nicht gut, danach verloren wir wieder den Faden wie eine alte Näh-Oma aus Kambodscha, die für 1.20 Tageslohn T-Shirts näht und nach Fribourg schickt. Unerklärlich dieser Nachlasser, den Ambri wankte, fiel so aber logischerweise nicht.
Im letzten Drittel hätte ich eigentlich die Entscheidung erwartet, doch wir verschossen grauenhaft viele Angriffe, die Ambri-Schar kam nun plötzlich auch wieder zu Chancen, das hätte ein Warnschuss sein müssen. Doch wir waren zu locker in der Phase, so dass der Steiner Simon, geborener Ramseier, zu meinem Entsetzten herrlich ausglich. 3:3 und ich nervte mich. Klar setzten wir dann zu einer Schlussoffensive an, zeigten aber mehr oder weniger noch das Versieben von Chancen weil man einfach wieder zu kompliziert spielte. Wir hatten das Messer am Hals, ein Herr Ambri aus dem Tessin musste dann auf die Strafbank, so kam es zu dieser unhuren knappen Entscheidung durch den Garten. Hart für Ambri.
Also, 6 Punkte sind logo geil, Leader ist auch geil, aber wir müssen neben den Punkten jetzt dann auch wieder an gewissen Automatismen arbeiten. Aber ich will nicht weinen, ich freue mich ab Spielen, die man gewinnt obschon man sie eigentlich nicht gewinnen sollte. Weinen würde ich erst, wenn wir 7 Punkte Rückstand auf den Strich hätten und nur noch 12 Spiele zu spielen wären. Ja ich weiss, das gibts nicht, sagt ihr jetzt sicher. Doch doch, Fribourg ist scheinbar in dieser Situation. Egal. Übrigens: Warum hat das Pellentier nach dem 4:3 nicht noch ein Timeout genommen?? Uha uha uha, der war gut.
Also, ich rieb mir heute einmal mehr in den Augen. Deja vu. Wie gestern verlöffelten wir den Start sagenhaft unsäglich in die Unterhosen. Irgendwie waren 3 Minuten gespielt und Ambri führte bereits mit 2:0. Tiefschlaf im Januar, ein geiler Song der berühmten Fribourger Alpenband "Die Hautmilben", die ja leider ihren Rücktritt gegeben haben weil Fribourg 7 Punkte Rückstand auf den Strich hat. Und nur noch 12 Spiele Zeit. Egal. Also, was bei uns aber dann nicht lief, war das sogenannte Riemenreissen. Das Spiel plätscherte wie die Urinabgabe einer Oma durch den Bitz, sagenhaft. Und Beppo musste uns massiv retten, das 3:0 lag in der Luft wie ein Verliererduft. So langsam steigerten wir dann das Tempo und kamen so langsam vor das Tor der Plankoblu. Es war dann Plüsch, der uns mit dem Anschlusstor die Hoffnung wieder anrührte. A propos Hoffnung: 7 Punkte in 12 Spielen aufholen haben weltweit von 130 Mannschaften genau 2 geschafft, das als Hoffnungsgruss auf Fribourg. Ein Team war Traktor Ohr aus Russland, das andere Slovan Slibowitz aus Slovenien.
Im zweiten Drittel war dann endlich mehr Power da. Die Ambrosen wurden nun eingeschnürt, wie es für ein devotes Team gehört. Aber leider waren wir nur durchschnittliche Auspeitscher, einfach Ledermann Plüsch war im Schuss und servierte dem Lochrand die Scheibe zum Ausgleich auf den Stock. Und als Ambri vor lauter verteidigen auch mal foulte, war es wieder Plüsch der massiv haltbar zum 3:2 einnetzte. Geil. Was genau machen wir ohne Plüsch? Nicht mehr viel sage ich, denn der Rest tut sich massiv schwer mit Tore schiessen, auch wenn es geile Chancen gab (Joenssu erinnert doch langsam ein bisschen an Leckdonner, nicht?). Aber, das war eben dann nicht gut, danach verloren wir wieder den Faden wie eine alte Näh-Oma aus Kambodscha, die für 1.20 Tageslohn T-Shirts näht und nach Fribourg schickt. Unerklärlich dieser Nachlasser, den Ambri wankte, fiel so aber logischerweise nicht.
Im letzten Drittel hätte ich eigentlich die Entscheidung erwartet, doch wir verschossen grauenhaft viele Angriffe, die Ambri-Schar kam nun plötzlich auch wieder zu Chancen, das hätte ein Warnschuss sein müssen. Doch wir waren zu locker in der Phase, so dass der Steiner Simon, geborener Ramseier, zu meinem Entsetzten herrlich ausglich. 3:3 und ich nervte mich. Klar setzten wir dann zu einer Schlussoffensive an, zeigten aber mehr oder weniger noch das Versieben von Chancen weil man einfach wieder zu kompliziert spielte. Wir hatten das Messer am Hals, ein Herr Ambri aus dem Tessin musste dann auf die Strafbank, so kam es zu dieser unhuren knappen Entscheidung durch den Garten. Hart für Ambri.
Also, 6 Punkte sind logo geil, Leader ist auch geil, aber wir müssen neben den Punkten jetzt dann auch wieder an gewissen Automatismen arbeiten. Aber ich will nicht weinen, ich freue mich ab Spielen, die man gewinnt obschon man sie eigentlich nicht gewinnen sollte. Weinen würde ich erst, wenn wir 7 Punkte Rückstand auf den Strich hätten und nur noch 12 Spiele zu spielen wären. Ja ich weiss, das gibts nicht, sagt ihr jetzt sicher. Doch doch, Fribourg ist scheinbar in dieser Situation. Egal. Übrigens: Warum hat das Pellentier nach dem 4:3 nicht noch ein Timeout genommen?? Uha uha uha, der war gut.
Freitag, 5. Dezember 2014
05.12.2014 SC Bern - HC Ambri Piotta 4:1
Morgen kommt dieser unsäglich bärtige Affe mit seinem ziemlich bescheuerten Schmutzli. Doch der muss eigentlich gar nicht mehr kommen, den nach dem Stiefel den heute beide Teams gezeigt hatten, ist mein Bedarf gedeckt. Das war ein Spiel wie Nieselregen, irgendwie feuchtend aber trotzdem trocken wie ein Ochsenarsch. Klar, die 3 Punkte muss man mal holen, aber vom spielerischen her muss man das Spiel bereits im Hirn wegradieren, löschen, delete all, delete *.*, format c:, reset. Komisch ist: spielen wir schlecht dann schiessen wir meistens Traumtore, spielen wir wie Adonis dann murksen wir jedes Tor hin. Das einzig wirklich imponierende heute Abend: Extrem wie wir einen Zacken zulegen können, wenn der Gegner uns in Rückstand hämmert.
Das erste Drittel war für mich noch relativ angenehm. Es plätscherte locker los, ein hin- und her wie auf einem Seedampfer. Nicht gut war, dass wir keine Akzente setzten konnten, ein grosser Unterschied zwischen den Teams sah ich nicht. Vor dem Tor war dann bei beiden Teams Cola Zero, wie Blindschleichen versemmelten wir die klaren Chancen, hatten dann aber auch Glück, denn auch Ambri semmelte 2 mal knapp an der Führung durch. Ein gefälliges Drittel wenn man denn so eher plauschmässiges Hockey gefällig finden kann.
Die zweiten 20 Minuten wurden dann zur versuchten Körperverletzung am zahlenden Zuschauer. Da gurkten wir nun durch den Bitz umher als hätten wir Nieren- und Gallentee im Blut. Alles was im ersten Drittel noch einigermassen klappte, war nun wie weggeblasen. Es war zum Teil nicht zum Zugaffen was da abging. Ambri witterte nun seine Chance, logo wenn wir kein Scheich vor den anderen bringen. In einem Chaoten-Powerplay entwischte dann der Schiru solo und liess Beppo wieder mal robbenmässig aussehen. Natürlich war er nicht Schuld am Gegentreffer, aber ich erwarte einfach mehr Gegenwehr bei 1:1-Situationen. Wieso legt sich der Mensch soooo früh hin? Wird der Beppo etwa bei uns verwahrt weil er untherapiebar ist? LEG DICH NICHT SO FRÜH HIN! Der Stürmer schreit innerlich schon Tor wenn er das sieht, so geschah es auch. Dann folgte eben die imponierende Phase unserer Jungs, tatsächlich konnten wir nach 37 Minuten dann endlich ausgleichen, der Lochrand konnte einen Traumpass von der Blume nur noch einschieben. Und es ging weiter, ein madiges Powerplay wurde dann von Pertschen mit einem herrlichen Angeltreffer zur Führung verwertet. 2:1 nach zwei Dritteln, verdient zwar, andereseits hatte Ambri in diesem Drittel viel zu viele Chancen, es hätte dumm enden können.
Der letzte Abschnitt war dann eine Art Siegessicherung für Stolperjungs. Ambri, das nun logischerweise alles versuchte aber halt nicht so viel kann, öffnete langsam die Defensive, doch wir sind im Kontern einfach noch nicht gut. Als es wirklich mal klappte mit schnell wegziehen, konnte der Garten dann herrlich die Entscheidung hinballern. Das war cool gemacht vom Riesen. Als Krönung durfte er dann eine der einzigen 4-Pass-Stationen noch herrlicher zum 4:1 einnetzen.
Also, eben, sofort aus dem Kopf streichen, die 3 Punkte behalten, heute haben wir mehr Gülle produziert als das Emmental je gesehen hat. Schwamm drüber, weiter gehts, morgen folgt ja der Brüller gegen die Unschlagbaren vom EV Tram, da brauchts massiv mehr! Massiv!
Das erste Drittel war für mich noch relativ angenehm. Es plätscherte locker los, ein hin- und her wie auf einem Seedampfer. Nicht gut war, dass wir keine Akzente setzten konnten, ein grosser Unterschied zwischen den Teams sah ich nicht. Vor dem Tor war dann bei beiden Teams Cola Zero, wie Blindschleichen versemmelten wir die klaren Chancen, hatten dann aber auch Glück, denn auch Ambri semmelte 2 mal knapp an der Führung durch. Ein gefälliges Drittel wenn man denn so eher plauschmässiges Hockey gefällig finden kann.
Die zweiten 20 Minuten wurden dann zur versuchten Körperverletzung am zahlenden Zuschauer. Da gurkten wir nun durch den Bitz umher als hätten wir Nieren- und Gallentee im Blut. Alles was im ersten Drittel noch einigermassen klappte, war nun wie weggeblasen. Es war zum Teil nicht zum Zugaffen was da abging. Ambri witterte nun seine Chance, logo wenn wir kein Scheich vor den anderen bringen. In einem Chaoten-Powerplay entwischte dann der Schiru solo und liess Beppo wieder mal robbenmässig aussehen. Natürlich war er nicht Schuld am Gegentreffer, aber ich erwarte einfach mehr Gegenwehr bei 1:1-Situationen. Wieso legt sich der Mensch soooo früh hin? Wird der Beppo etwa bei uns verwahrt weil er untherapiebar ist? LEG DICH NICHT SO FRÜH HIN! Der Stürmer schreit innerlich schon Tor wenn er das sieht, so geschah es auch. Dann folgte eben die imponierende Phase unserer Jungs, tatsächlich konnten wir nach 37 Minuten dann endlich ausgleichen, der Lochrand konnte einen Traumpass von der Blume nur noch einschieben. Und es ging weiter, ein madiges Powerplay wurde dann von Pertschen mit einem herrlichen Angeltreffer zur Führung verwertet. 2:1 nach zwei Dritteln, verdient zwar, andereseits hatte Ambri in diesem Drittel viel zu viele Chancen, es hätte dumm enden können.
Der letzte Abschnitt war dann eine Art Siegessicherung für Stolperjungs. Ambri, das nun logischerweise alles versuchte aber halt nicht so viel kann, öffnete langsam die Defensive, doch wir sind im Kontern einfach noch nicht gut. Als es wirklich mal klappte mit schnell wegziehen, konnte der Garten dann herrlich die Entscheidung hinballern. Das war cool gemacht vom Riesen. Als Krönung durfte er dann eine der einzigen 4-Pass-Stationen noch herrlicher zum 4:1 einnetzen.
Also, eben, sofort aus dem Kopf streichen, die 3 Punkte behalten, heute haben wir mehr Gülle produziert als das Emmental je gesehen hat. Schwamm drüber, weiter gehts, morgen folgt ja der Brüller gegen die Unschlagbaren vom EV Tram, da brauchts massiv mehr! Massiv!
Freitag, 21. November 2014
21.11.2014 HC Ambri Piotta - SC Bern 2:4
Nein, ich bin nicht spät! Das ist die normale Zeit, wenn man siegesberauscht aus der Wallascha nach Hause tuckert. Seid froh bin ich nicht mit den ÖV gereist, der Matchbericht würde wohl erst am Montag erscheinen. Yes! Also, was habe ich heute in der wie immer sackgefrierenden Kultstätte Valascia gesehen? Nun, 40 Minuten lang von uns wenig bis nichts. Eigentlich fast nur Ambri. Doch, soviel habe ich in dieser Saison gelernt, es ist kein Grund den Apfel hängen zu lassen. Und wie Recht dieses Gefühl doch hatte. Die letzten 20 Minuten entschädigten mich für alle Frostbeuelen am Hintern. Aber gehen wir mal artig der Reihe nach.
Also, wir beginnen mit Beppo, obschon ich gedacht habe das der Schläfer heute geweckt wird. Aber egal, irgendwann wird er sein Debut geben, obschon es schwer sein wird an Bührer vorbei zu kommen. Dafür war Simon Moses erstmals in der NLA für uns auf dem Eis, logo, noch nicht spielbestimmend und mit wenig Eiszeit. Aber immerhin kommt der Herr so langsam wieder, auch gut zu wissen. Eben, Ambri beginnt wie ein Schwungrad, wenn sie mal angependelt sind dann kannst Du sie kaum richtig stoppen. Ich hätte es liebe gehabt, wir hätten ihren Schwung bereits in den ersten Minuten weggepresst hätten wie eine Muddi wenn sie Wehen hat. Doch nichts da, Ambri ging sofort in Führung, was für eine Ironie, ausgerechnet Dosenkopf traf das Tor. Danach waren wir bemüht, aber irgendwie wirkte das alles völlig Einzelkämpfermässig und wirr. Als würden sie meinen legendären Lutz-Suff von letzter Woche in den Beinen spüren. Das Drittel war nicht der Hammer und zum Glück waren wir nur 0:1 hinten.
Im zweiten Drittel ging es nicht besser. Es gab ab und zu eine Torchance für uns, aber mehrheitlich war unser Power auf der gegnerischen blauen Linie wie weggeputzt. Wir verstrickten uns in unsägliche Zweikämpfe weil kaum eine Scheibe genau auf dem Stock landete. Dazu brauchten wir noch Beppo, der mehrmals geil rettete. Allerdings kriegte er dann ein Ei zum 2:0, der dürfte eigentlich nicht rein, aber egal. Irgendwie lief dieses Spiel an uns vorbei, eben, so wie ich mit der Lutzbombe im Schädel, da lief ich auch an meinem Hauseingang vorbei, meterweit. Und merkte es erst als die Familie mir von der Terasse zuwinkte. Egal. Auch dieses Drittel ging nicht als "genügend" ins Zeugnis.
Doch dann muss der Metzger wieder die Vaseline richtig weitergefettet haben. Die Ansprache in der zweiten Drittelspause zeigte dann mehr Wirkung als alle Riechsalze der Erde. Pertschi schoss sofort den Anschluss, ein herrlicher schneller Schuss, Zurbuchenbühler war endlich geschlagen. Kaum eine Minute später wurde der alte Hügel freigespielt, mit Risiko, käme der Pass nicht an wäre ein Ambri-Konter da gewesen. Doch der alte Berg donnerte die Scheibe zum Ausgleich in den Netzhimmel und entlockte mir ein "Brava brava miscelatio son a puccere di testamone". Keine Ahnung was das heisst. Nun wogte es wie ein wogender wellender Ozean hin und her, nun spürte ich dieses Siegesgen wieder. Allerdings brauchte es Geduld und Vorsicht, denn auch Ambri war nun gereizt und versiebte ein paar gröbere Chancen. Aber es war dann Plüsch Ferdu, der aus unmöglichem Winkel mit einem unmöglichen Schuss einen für Ambri unmöglich unglücklichen Ofen reinmümmelte. Aber sowas von egal. Die Führung war da, noch ein paar Minuten zu spielen, es reichte. Der Leernetz-Ofen von Gagelhardy war dann noch die Sicherung der 3 Punkte.
Uff, also, für die Nerven war es nicht gerade gut, auch für den Grappa-Konsum nicht. Aber ist nicht so schlimm wenn Du einen Fahrer hast. Klar, nach seiner Augen-OP sah er nicht sehr weit, aber es reichte. Imponiert hat mir heute folgendes: Eigentlich waren wir nicht da, kamen dann 20 Minuten richtig aufs Eis und knallen 4 Tore hin. Wenn es Dir läuft dann läufts halt.
Also, wir beginnen mit Beppo, obschon ich gedacht habe das der Schläfer heute geweckt wird. Aber egal, irgendwann wird er sein Debut geben, obschon es schwer sein wird an Bührer vorbei zu kommen. Dafür war Simon Moses erstmals in der NLA für uns auf dem Eis, logo, noch nicht spielbestimmend und mit wenig Eiszeit. Aber immerhin kommt der Herr so langsam wieder, auch gut zu wissen. Eben, Ambri beginnt wie ein Schwungrad, wenn sie mal angependelt sind dann kannst Du sie kaum richtig stoppen. Ich hätte es liebe gehabt, wir hätten ihren Schwung bereits in den ersten Minuten weggepresst hätten wie eine Muddi wenn sie Wehen hat. Doch nichts da, Ambri ging sofort in Führung, was für eine Ironie, ausgerechnet Dosenkopf traf das Tor. Danach waren wir bemüht, aber irgendwie wirkte das alles völlig Einzelkämpfermässig und wirr. Als würden sie meinen legendären Lutz-Suff von letzter Woche in den Beinen spüren. Das Drittel war nicht der Hammer und zum Glück waren wir nur 0:1 hinten.
Im zweiten Drittel ging es nicht besser. Es gab ab und zu eine Torchance für uns, aber mehrheitlich war unser Power auf der gegnerischen blauen Linie wie weggeputzt. Wir verstrickten uns in unsägliche Zweikämpfe weil kaum eine Scheibe genau auf dem Stock landete. Dazu brauchten wir noch Beppo, der mehrmals geil rettete. Allerdings kriegte er dann ein Ei zum 2:0, der dürfte eigentlich nicht rein, aber egal. Irgendwie lief dieses Spiel an uns vorbei, eben, so wie ich mit der Lutzbombe im Schädel, da lief ich auch an meinem Hauseingang vorbei, meterweit. Und merkte es erst als die Familie mir von der Terasse zuwinkte. Egal. Auch dieses Drittel ging nicht als "genügend" ins Zeugnis.
Doch dann muss der Metzger wieder die Vaseline richtig weitergefettet haben. Die Ansprache in der zweiten Drittelspause zeigte dann mehr Wirkung als alle Riechsalze der Erde. Pertschi schoss sofort den Anschluss, ein herrlicher schneller Schuss, Zurbuchenbühler war endlich geschlagen. Kaum eine Minute später wurde der alte Hügel freigespielt, mit Risiko, käme der Pass nicht an wäre ein Ambri-Konter da gewesen. Doch der alte Berg donnerte die Scheibe zum Ausgleich in den Netzhimmel und entlockte mir ein "Brava brava miscelatio son a puccere di testamone". Keine Ahnung was das heisst. Nun wogte es wie ein wogender wellender Ozean hin und her, nun spürte ich dieses Siegesgen wieder. Allerdings brauchte es Geduld und Vorsicht, denn auch Ambri war nun gereizt und versiebte ein paar gröbere Chancen. Aber es war dann Plüsch Ferdu, der aus unmöglichem Winkel mit einem unmöglichen Schuss einen für Ambri unmöglich unglücklichen Ofen reinmümmelte. Aber sowas von egal. Die Führung war da, noch ein paar Minuten zu spielen, es reichte. Der Leernetz-Ofen von Gagelhardy war dann noch die Sicherung der 3 Punkte.
Uff, also, für die Nerven war es nicht gerade gut, auch für den Grappa-Konsum nicht. Aber ist nicht so schlimm wenn Du einen Fahrer hast. Klar, nach seiner Augen-OP sah er nicht sehr weit, aber es reichte. Imponiert hat mir heute folgendes: Eigentlich waren wir nicht da, kamen dann 20 Minuten richtig aufs Eis und knallen 4 Tore hin. Wenn es Dir läuft dann läufts halt.
Freitag, 17. Oktober 2014
17.10.2014 SC Bern - HC Ambri Piotta 3:0
OK, die Punkte haben wir. Das ist mal das Gute an diesem Freitagabend. Es ist der zweite Sieg in Serie, das stellt ebenfalls auf. Für mich aber war es wichtiger, dass wir uns nicht auf ein Techtelmechdtel eingelassen haben und den Ton mehr oder weniger, mit kleinen Ausnahmen, über 60 Minuten angegeben haben. Es ist mir auch egal, dass Ambri nicht gerade die Angriffwelle auf einem Surfbrett war, Ambri war letztes Jahr in den Playoffs, wir nicht, also müssen wir genau gegen solche Gegner die Punkte einfahren. Hätte man vor dem Tor nicht recht grob umhergeknorzt, hätte man diesen Sieg noch problemloser einfahren können, aber wir wollen ja nicht immer nörgeln. Das Beppo ohne Gegentor beenden konnte, war dann noch die letzte Zugabe, ich hoffe von ganzem Herzen, dass sein Selbstvertrauen nun sprunghaft nach oben schnellt.
Das erste Drittel war von der Defensive bis vor das gegnerische Tor gut. Die Jungs hatten Biss, ackerten hinten fast ohne Aussetzer und machten nicht schlecht Druck auf die Ambretten-Kiste. Der einzige Tintenfleck im Schönschreibheft war einfach die Chancenauswertung. Egal wie, ob mit gleichvielen Gegnern, ob im Powerplay 5-4 oder sogar 5-3, die Scheibe wollte nicht in den Knarst. OK, der Zuckkuchen oder wie er heisst spielte sicher eine gute Partie, aber bei den grossen Chancen standen wir uns mehr selber auf den Füssen herum als andersrum. Gut war, dass jede Linie Druck machte und jedes Backpaar seinen Job erledigte. Aber ein 0:0 nach so einem Startdrittel war klar zu wenig.
Im zweiten Drittel sanken wir dann etwas ab, ist ja nichts neues in der PornFirlefanz Arena. Chancen waren immer noch da, allerdings wurde das Ganze nun etwas ungeduldig geführt. So ungeduldig, dass man prompt 2 mal in brandgefährliche Konter der Talmenschen lief. Ein Gegentor zu diesem Zeitpunkt ... ich will nicht weiter denken. Weiter gedacht haben unsere Stürmer, es war genau wieder dieses "ich überlege jetzt haargenau, wohin ich den Schuss platzieren will, oh, da ist noch einer frei, ich spiele wohl da rüber, oder soll ich trotzdem schiessen?"-Zeugs das ich in meinen Baustellen erwähnt habe. Als wir Powerplay spielten und endlich mal diese geilen Ur-Instinkte der Profis zum Zug kamen, ging es wie in einem Flipperkasten los mit der Scheibe und Dirty Ritchie knallte uns herrlich in Führung. Geht ja! Das muss einfach noch viel mehr so laufen!
Das letzte Drittel war dann gut für die Nerven, weil Plüsch Alfred uns gleich zu Beginn mit 2:0 in Frühung schoss. Ein zügiger, herrlicher Angriff. Das macht mir Mut. Wie gesagt, wenn unsere Zahnräder dann mal alle ineinander greifen ... es könnte schon noch was gehen mit unseren Brummbären. Alain Hügel schoss dann noch herrlich das 3:0 in den Angel, der Sieg war im trockenen und das Bier im Magen, also ab nach Hause und die Rangliste bestaunen gehen. Schon 6 Punkte auf den Strich, nur das interessiert mich. Ich muss ja nicht speziell erwähnen, wie elementar wichtig das Spiel morgen in Piller Seebad morgen ist ... die 6 Punkte haben wir auf Biel ..!
Also, eigentlich haben wir heute vieles gut gemacht. Noch nicht sehr gut, aber es war solid und man geriet nie in Gefahr. Ambri konnte sich ungefähr so fest entfalten wie ein Schmetterling, den man als kleiner Saubube in einem dicken Buch 3 Wochen lang gepresst hat. Oder nehmen wir Laubblätter, sonst kommt noch der Tierschutz. So müssen wir weiterfahren, die Zahnräder sich langsam einhängen lassen und vorne noch wilder, noch präziser und noch Torgeiler werden.
Das erste Drittel war von der Defensive bis vor das gegnerische Tor gut. Die Jungs hatten Biss, ackerten hinten fast ohne Aussetzer und machten nicht schlecht Druck auf die Ambretten-Kiste. Der einzige Tintenfleck im Schönschreibheft war einfach die Chancenauswertung. Egal wie, ob mit gleichvielen Gegnern, ob im Powerplay 5-4 oder sogar 5-3, die Scheibe wollte nicht in den Knarst. OK, der Zuckkuchen oder wie er heisst spielte sicher eine gute Partie, aber bei den grossen Chancen standen wir uns mehr selber auf den Füssen herum als andersrum. Gut war, dass jede Linie Druck machte und jedes Backpaar seinen Job erledigte. Aber ein 0:0 nach so einem Startdrittel war klar zu wenig.
Im zweiten Drittel sanken wir dann etwas ab, ist ja nichts neues in der PornFirlefanz Arena. Chancen waren immer noch da, allerdings wurde das Ganze nun etwas ungeduldig geführt. So ungeduldig, dass man prompt 2 mal in brandgefährliche Konter der Talmenschen lief. Ein Gegentor zu diesem Zeitpunkt ... ich will nicht weiter denken. Weiter gedacht haben unsere Stürmer, es war genau wieder dieses "ich überlege jetzt haargenau, wohin ich den Schuss platzieren will, oh, da ist noch einer frei, ich spiele wohl da rüber, oder soll ich trotzdem schiessen?"-Zeugs das ich in meinen Baustellen erwähnt habe. Als wir Powerplay spielten und endlich mal diese geilen Ur-Instinkte der Profis zum Zug kamen, ging es wie in einem Flipperkasten los mit der Scheibe und Dirty Ritchie knallte uns herrlich in Führung. Geht ja! Das muss einfach noch viel mehr so laufen!
Das letzte Drittel war dann gut für die Nerven, weil Plüsch Alfred uns gleich zu Beginn mit 2:0 in Frühung schoss. Ein zügiger, herrlicher Angriff. Das macht mir Mut. Wie gesagt, wenn unsere Zahnräder dann mal alle ineinander greifen ... es könnte schon noch was gehen mit unseren Brummbären. Alain Hügel schoss dann noch herrlich das 3:0 in den Angel, der Sieg war im trockenen und das Bier im Magen, also ab nach Hause und die Rangliste bestaunen gehen. Schon 6 Punkte auf den Strich, nur das interessiert mich. Ich muss ja nicht speziell erwähnen, wie elementar wichtig das Spiel morgen in Piller Seebad morgen ist ... die 6 Punkte haben wir auf Biel ..!
Also, eigentlich haben wir heute vieles gut gemacht. Noch nicht sehr gut, aber es war solid und man geriet nie in Gefahr. Ambri konnte sich ungefähr so fest entfalten wie ein Schmetterling, den man als kleiner Saubube in einem dicken Buch 3 Wochen lang gepresst hat. Oder nehmen wir Laubblätter, sonst kommt noch der Tierschutz. So müssen wir weiterfahren, die Zahnräder sich langsam einhängen lassen und vorne noch wilder, noch präziser und noch Torgeiler werden.
Freitag, 12. September 2014
12.09.2014 HC Ambri Piotta - SC Bern 4:3 nP
Wenn man besoffen ist wie eine alte Hamburger Hafenhure, was sagt einem dann die Sieglinde mit ihrer fetten Hornbrille? Genau. "Am nächsten Tag sollst Du das trinken was Du als Letztes gesoffen hast, dann gehts Dir wieder gut!". Eben. Bei uns geht es gleich, man soll die neue Saison so beginnen wie man aufgehört hat - mit hemmungslosem Ablutschen. Das wir einen Punkt mitnehmen durften, haben wir den Ambriotten zu verdanken, die nach einem harmlosen Checkli von Kobasew völlig aus dem Tritt gerieten und 0.8 Sekunden vor Schluss noch den Ausgleich einsacken mussten. Der SCB war wie eine Viagra-Tablette, leider leider wurde sie zu früh geschluckt, nur im ersten Drittel war noch Wirkung da, danach schlappten wir ab wie Schlappis.
Das erste Drittel machte mir wirklich noch einigermassen Freude. Da war Spielwitz, da waren ein paar gute Powerplays, da war eine Organisation zu sehen. Klar, Ambri hatte die grösste Torchance als ein Kolben von ihnen alleine auf Beppo semmelte. Wir hätten in diesem Drittel aber ein Tor schiessen müssen, aber im Abschluss schien es noch nicht ganz auf Boucher's "i hat gärn"-Niveau zu sein. Wie wenn der Freier den Hosenladen nicht aufkriegt weil er den Rüssel eingeklemmt hat. Da waren einfach keine Schüsse da die das Prädikat "Goalie, entweder hast Du nun ne Platzwunde oder er ist drin" verdient hätten. Zahm im Abschluss. Schade.
Dann folgte ein Katastrophen-Drittel ohne Ende. Obschon uns der beplüschte Plüsch nach einem schönen Pass von Schwerweh nach 30 Sekunden in Front bombte, war der Ofen dann für ganz lange Zeit aus. Nun war alles wieder da, wie es eben seit letzter Saison nicht mehr da sein sollte. Nun versemmelte aber fast jeder Spieler seine Pässe, die Abwehr stand im Schilf, die Abstimmung stimmte überhaupt nicht mehr und man lief, obschon in Führung, in Ambri-Konter rein. Sogenannte Risotto-Konter. Was Blumenkohl und die Furrere bei den beiden Gegentreffern studiert haben, bleibt wohl für immer ihr Geheimnis. Ambri rannte schlau, wir schlichen doof. Unsäglich wie wir uns selber immer das Tempo rausnehmen weil die Scheibe NIEMALS auf den fordersten Mann gespielt wird. Nein, meistens kriegt ein Stürmer einen Pass, ein weiterer Junge sprintet ab, doch der puckführende Bube fährt geradeaus ins Angriffsdrittel, ohne Beschleunigung, seine Kameraden mussen Krigeln wie Vaganten damit sie nicht ins Offside laufen. Da muss der Metzger aber massiv das Beil ansetzten. Das funktioniert so einfach nicht! Tore schiesst man mit Tempo! Nur Tempo provoziert Fehler in der gegnerischen Abwehr!
Im letzten Drittel schien dann alles klar als Steinbeisser erneut traf und Ambri 3:1 in Führung schoss. Irgendwie glaubte man nicht mehr an die Wende, weil unser Spiel weiterhin einem Schildkröten-Porno glich. Fast jedenfalls. Denn scheinbar trieb der Metzger immer weiter an, so dass kurz vor Schluss der Gagelhardy uns nochmals ran brachte. Dann die oben schon erwähnte Szene. Pestoni fährt Sekunden vor Schluss seitlich in unser Drittel rein und sucht das Foul, Kolbenscheff rammt ihn weder von hinten noch unfair, es ensteht ein Tumult, die Schiris pfeifen und geben ein Bully in der neutralen Zone. Mitgekriegt hat das kaum jemand, die Ambretten trällerten schon die Monteviagra-Hymme in den Himmel, doch es wurde noch 7 Sekunden gespielt. Wir schafften dann irgendwie wirklich noch den Ausgleich, 0.8 Sekunden vor dem Ende. Deshalb ein gewonnener Punkt für uns.
Der Zusatzpunkt kam dann nicht zustande, weil wir eine zahme Verlängerung zeigten und im Penaltyschiessen an Zurkappele scheiterten, nur Holloway versenkte. Holloway war heute nicht, wie viel zitiert, ein Hollywood, sondern ein Holldrioway. Dem gelang genau gar nichts - ausser dem Penalty. Für mich ein herrlicher Auftriff von Kobasew, der hat irgendwie die Aggresivität von Sarault, warten wir mal ab. Geil ebenfalss die Trüffelnacht, ich liebe es wenn er lächelt und dem Gegenspieler soeben erklärt hat, dass seine Frau regelmässig im Hausfrauen-Puff arbeite. Auch er war gut, bissig, dann war viel Mittelmass und auch viel Unterförmiges. Dem Metzger geht die Arbeit noch nicht aus - uha.
Das erste Drittel machte mir wirklich noch einigermassen Freude. Da war Spielwitz, da waren ein paar gute Powerplays, da war eine Organisation zu sehen. Klar, Ambri hatte die grösste Torchance als ein Kolben von ihnen alleine auf Beppo semmelte. Wir hätten in diesem Drittel aber ein Tor schiessen müssen, aber im Abschluss schien es noch nicht ganz auf Boucher's "i hat gärn"-Niveau zu sein. Wie wenn der Freier den Hosenladen nicht aufkriegt weil er den Rüssel eingeklemmt hat. Da waren einfach keine Schüsse da die das Prädikat "Goalie, entweder hast Du nun ne Platzwunde oder er ist drin" verdient hätten. Zahm im Abschluss. Schade.
Dann folgte ein Katastrophen-Drittel ohne Ende. Obschon uns der beplüschte Plüsch nach einem schönen Pass von Schwerweh nach 30 Sekunden in Front bombte, war der Ofen dann für ganz lange Zeit aus. Nun war alles wieder da, wie es eben seit letzter Saison nicht mehr da sein sollte. Nun versemmelte aber fast jeder Spieler seine Pässe, die Abwehr stand im Schilf, die Abstimmung stimmte überhaupt nicht mehr und man lief, obschon in Führung, in Ambri-Konter rein. Sogenannte Risotto-Konter. Was Blumenkohl und die Furrere bei den beiden Gegentreffern studiert haben, bleibt wohl für immer ihr Geheimnis. Ambri rannte schlau, wir schlichen doof. Unsäglich wie wir uns selber immer das Tempo rausnehmen weil die Scheibe NIEMALS auf den fordersten Mann gespielt wird. Nein, meistens kriegt ein Stürmer einen Pass, ein weiterer Junge sprintet ab, doch der puckführende Bube fährt geradeaus ins Angriffsdrittel, ohne Beschleunigung, seine Kameraden mussen Krigeln wie Vaganten damit sie nicht ins Offside laufen. Da muss der Metzger aber massiv das Beil ansetzten. Das funktioniert so einfach nicht! Tore schiesst man mit Tempo! Nur Tempo provoziert Fehler in der gegnerischen Abwehr!
Im letzten Drittel schien dann alles klar als Steinbeisser erneut traf und Ambri 3:1 in Führung schoss. Irgendwie glaubte man nicht mehr an die Wende, weil unser Spiel weiterhin einem Schildkröten-Porno glich. Fast jedenfalls. Denn scheinbar trieb der Metzger immer weiter an, so dass kurz vor Schluss der Gagelhardy uns nochmals ran brachte. Dann die oben schon erwähnte Szene. Pestoni fährt Sekunden vor Schluss seitlich in unser Drittel rein und sucht das Foul, Kolbenscheff rammt ihn weder von hinten noch unfair, es ensteht ein Tumult, die Schiris pfeifen und geben ein Bully in der neutralen Zone. Mitgekriegt hat das kaum jemand, die Ambretten trällerten schon die Monteviagra-Hymme in den Himmel, doch es wurde noch 7 Sekunden gespielt. Wir schafften dann irgendwie wirklich noch den Ausgleich, 0.8 Sekunden vor dem Ende. Deshalb ein gewonnener Punkt für uns.
Der Zusatzpunkt kam dann nicht zustande, weil wir eine zahme Verlängerung zeigten und im Penaltyschiessen an Zurkappele scheiterten, nur Holloway versenkte. Holloway war heute nicht, wie viel zitiert, ein Hollywood, sondern ein Holldrioway. Dem gelang genau gar nichts - ausser dem Penalty. Für mich ein herrlicher Auftriff von Kobasew, der hat irgendwie die Aggresivität von Sarault, warten wir mal ab. Geil ebenfalss die Trüffelnacht, ich liebe es wenn er lächelt und dem Gegenspieler soeben erklärt hat, dass seine Frau regelmässig im Hausfrauen-Puff arbeite. Auch er war gut, bissig, dann war viel Mittelmass und auch viel Unterförmiges. Dem Metzger geht die Arbeit noch nicht aus - uha.
Donnerstag, 11. September 2014
Die Nervosität steigt - bin soeben in Ambri eingetroffen
Ja, ich bin nervös wegen morgen, ich gebe es offen zu. Es ist immer fantastisch, wenn man kurz vor einer neuen Saison steht. Das Kribbeln im Bauch hat nun definitiv begonnen, ich hoffe Euch geht es gleich. Auch letzte Saison war es so, nun gut, das waren wohl eher Verdauungsbeschwerden. Aus lauter Nervosität bin ich schon heute auf Ambri getuckert, ich will einfach dem Team nahe sein vor diesem wichtigen Spiel. Der SCB fuhr, wie ich, um 12.00 Uhr los, ich bin aber schon hier und das Team nicht. Guy Boucher bestimmt ja jetzt auch jedesmal einen Monatschauffeur, war halt etwas Pech dass er den Wellinger gewählt hat. Der sitzt inzwischen in Biel und hat keinen Druck mehr. Es musste ein Ersatz-Chauffeur her, das war aber schwierig da fast alle Spieler schon ein Mass Bier getrunken hatten. Einzig Dirty Ritchie war noch nüchtern, aber der hat vor Jahren seinen Ausweis abgeben müssen wegen schlechter Laune am Steuer. Bis dann ein Profi-Chauffeur da war, war ich schon längstens in Ambri.
Wie ihr gesehen hat, baut Guy "der Metzger" Boucher seine Monats-Idee weiter. Den Monatscapitano (herzliche Gratulation Herr Schwerweh) und den Monatschauffeur kennen wir ja schon. Den Spleen hat Guy übrigens aus seiner Collage-Zeit, da wählten sie bei den Damen immer die Monatsblutung. Hier will er noch einen Monatsfouler, Monatsboxer, Monatsverlogenersauhund und Monatshorhüter wählen. Warum nicht, klingt frisch und innovativ.
Wie immer geniesse ich die freie Zeit hier in Ambri und beglücke mich ab der Natur. Schaut mal auf dem Bild diesen herrlichen Blick auf Ambri an, ihr seht sogar die Valascia (das Dach wird im Sommer abmontiert wegen dem Steinschlag). Aufgenommen habe ich das Bild vom Monte Risotto, einem 8000er in diesem legendären Tal.
Ich habe gerade vorhin das Dorf zusammengerufen, ist relativ einfach: einfach auf die Strasse stehen und "Celio" rufen, die 5 Einwohner waren sofort da. Nein, vermehrt haben sie sich nicht, die Einwohnerzahl ist seit 21 Jahren konstant geblieben. Ich fragte sie nach einem Hotel weil der SCB doch spontan schon am Freitag komme und übernachten will, nun gut, ich habe dann dem SCB telefoniert und gesagt sie sollen in der PostFinance-Arena pennen, ist wohl die bessere Idee.
Übrigens ist der Dirty Ritchie extrem glücklich, dass der Kobasev in Bern ist. Das sind zwei Herzen und eine Seele, beide schweigen sich während der Fahrt, wo sie immer nebeneinander sitzen, hemmungslos an, so dass man sich SCB-intern schon gefragt hat ob wohl Kobasev auch wenig redet oder der Ritchie ebenfalls eine Hirnerschütterung hat. Da laufen die Abklärungen noch.
So, das waren die letzten News aus dem Kultdorf Ambri, heute Nacht überdachen sie die Valascia noch schnell fertig, dann ist alles bereit für morgen. Ich bin heiss auf das Spiel! Auch wenn nicht mal mehr Ambri Angst vor uns hat.
Wie ihr gesehen hat, baut Guy "der Metzger" Boucher seine Monats-Idee weiter. Den Monatscapitano (herzliche Gratulation Herr Schwerweh) und den Monatschauffeur kennen wir ja schon. Den Spleen hat Guy übrigens aus seiner Collage-Zeit, da wählten sie bei den Damen immer die Monatsblutung. Hier will er noch einen Monatsfouler, Monatsboxer, Monatsverlogenersauhund und Monatshorhüter wählen. Warum nicht, klingt frisch und innovativ.
Wie immer geniesse ich die freie Zeit hier in Ambri und beglücke mich ab der Natur. Schaut mal auf dem Bild diesen herrlichen Blick auf Ambri an, ihr seht sogar die Valascia (das Dach wird im Sommer abmontiert wegen dem Steinschlag). Aufgenommen habe ich das Bild vom Monte Risotto, einem 8000er in diesem legendären Tal.
Ich habe gerade vorhin das Dorf zusammengerufen, ist relativ einfach: einfach auf die Strasse stehen und "Celio" rufen, die 5 Einwohner waren sofort da. Nein, vermehrt haben sie sich nicht, die Einwohnerzahl ist seit 21 Jahren konstant geblieben. Ich fragte sie nach einem Hotel weil der SCB doch spontan schon am Freitag komme und übernachten will, nun gut, ich habe dann dem SCB telefoniert und gesagt sie sollen in der PostFinance-Arena pennen, ist wohl die bessere Idee.
Übrigens ist der Dirty Ritchie extrem glücklich, dass der Kobasev in Bern ist. Das sind zwei Herzen und eine Seele, beide schweigen sich während der Fahrt, wo sie immer nebeneinander sitzen, hemmungslos an, so dass man sich SCB-intern schon gefragt hat ob wohl Kobasev auch wenig redet oder der Ritchie ebenfalls eine Hirnerschütterung hat. Da laufen die Abklärungen noch.
So, das waren die letzten News aus dem Kultdorf Ambri, heute Nacht überdachen sie die Valascia noch schnell fertig, dann ist alles bereit für morgen. Ich bin heiss auf das Spiel! Auch wenn nicht mal mehr Ambri Angst vor uns hat.
Abonnieren
Posts (Atom)

