Google+ Hardboiled SCB: Furzkopf der Woche - Der Verband will, dass wir Marco Bührer jetzt vor jedem Spiel verabschieden

Sonntag, 20. November 2016

Furzkopf der Woche - Der Verband will, dass wir Marco Bührer jetzt vor jedem Spiel verabschieden

Es waren rührende Szenen, die sich am 19.11.2016 in der heimischen Arena abspielten. Unser alter Torhüter Beppo Nonstockhand Bührer wurde in einer herzegreifenden Zeremonie vom SC Bern verabschiedet. Viele Leute mussten dicke Tränen plären, sie sind über den Verlust noch immer nicht hinweg. 4 Meistertitel haben wir mit Bührer erreicht - so steht es in den Zeitungen. In Wirklichkeit sind es genau 3, weil er letzte Saison ehrlich gesagt keinen Anteil daran hatte. Aber für die Statistik stimmen diese 4 Titel natürlich. Der SCB war in dieser Saison ziemlich dominant, also drückte man ein Auge zu, als Marco Bührer bereits um 17.00 Uhr in die Kabine der 1. Mannschaft kam und Harassen voll Bier in die Kabine schlepte, dazu 50 BicMac-Menues, die Feier war so ausgelassen, dass ein paar Spieler total breit auf das Eis kamen. Der Rest ist ja bekannt, das 1:8 gegen die Durchschnittsnulpen aus Kloten spricht Bände. Diverse Spieler mussten nach dem Spiel mit dem Taxi nach Hause, weil der Restalkohol immer noch im Blut bumste.

Der Verband hat jetzt aber Blut geleckt. Zu dominant war der SCB aufgetreten, ebenso konnte man noch keinen Spieler sperren, noch haben wir viele Verletzte. Da speien die Typen vom SIHF die blosse Galle auf den Boden. Scheinbar ändert man nun im Reglement den Paragraph "Verabschieden von ausrangierten verlederten Spielern" so ab, dass ein Verein verpflichtet ist, einen Torhüter, der 15 Jahre im Amt war, dabei genau 800 Spiele absolviert hat, ein ganzes Jahr vor jedem Spiel verabschiedet werden muss. Auswärts wie Zuhause. Der Hintergedanke ist klar: Der SCB würde, dank der Bierschwemme vor den Spielen, noch 0 Punkte holen mit einem Torverältnis von 27:216. Das gibt den Verbandsmannen wieder die absolute Errektion in die Hosen. 

Beppo hat aber sein Veto eingelegt, weil er jetzt ja nicht die ganze Mannschaft bis Ende Saison ernähren kann. Die Regeländerung hat wahrscheinlich keine Chance, da Marc Lüthi den Funktionären 2 Minuten tief in die Augen geschaut hat. Die Furzidee rutsche den Funktionären dann dort durch, wo normalerweise ihr Hirn sitzt, am Ende des Darms. Das Thema schien gegessen, was denn Verbandsjoggeln aber nicht passte. Total wütend haben sie nun wieder den Videovoyeur aus Kanada von seinen Schweinepornos weggelockt, damit er sich den Check von Schwerweh anschauen muss. Es wird eine Sperre geben, ganz klar, wenn ein Fall mal bei diesem unfähigen Clown ist, wird es bestraft. Der Check war im Ansatz korrekt, man fragt sich sicher, warum beim Stand von 1:7 man diesen Hammer noch auspacken muss. Schwerweh drehte schon vorher im Roten, es war für mich keine Überraschung, dass es getätscht hat.

Wenn aber Schwerweh eine Sperre kriegt: könnte man dann auch die Szenen im Spielergang anschauen, die live am TV zu sehen waren? Die Klotener Billigkanadier prügelten auf Schwerweh abseits des Spielfeldes ein, etwas was brutal bestraft werden sollte. Unsportlicher geht es nicht mehr. Das hat Kloten jetzt von ihren billigen Spielern. Es ist halt ein Unterschied, ob man Edelware kauft wie andere Klubs oder seine Spieler auf dem Drogenstrich von Toronto findet wie eben Kloten. 

Egal, am Freitag werden wir gegen Davos einen SCB sehen, der es wieder krachen lässt. Das gestern war von der Intensität her wie ein frisch getumbleter Bademantel mit Eierhalter. Wir können besser spielen als letzte Saison, aber die Grundlage zum gut Spielen ist immer noch der hammerharte Einsatz des Körpers. Ohne das gehts nicht, basta.

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