Google+ Hardboiled SCB: "Neck Not Found"-Alarm - kurzzeitige Panik in Fribourg!

Donnerstag, 4. Februar 2016

"Neck Not Found"-Alarm - kurzzeitige Panik in Fribourg!

Ja, da zeigte sich dann doch, dass die Hutzenbröhne doch ein etwas angespanntes Nervenkostüm haben. Der Strich ist nicht mal mehr so weit weg, allzu sicher dürfen sich die Gottéronistis nicht fühlen. Das strapazierte Nervenkostüm kriegte gestern Nachmittag nun noch weiteren Brennstoff. Was war passiert?

Es war genau 13.30 Uhr, als draussen die Luftschutzsirenen zu heulen begannen. Die Mehrheit der Bevölkerung zuckte gelangweilt mit den Achseln, da es sich ja um den angekündigten Sirenentest handelte. Wirklich? Es ist schon fast wie in einem schlechten Krimi, aber es war ein echter Alarm, der per Zufall genau um 13.30 ausgelöst wurde. Der Flughafen Zürich meldete den schlimmsten aller Fälle, gegen den Überflutungen und explodierende Atomkraftwerke nur Peanuts dagegen sind: Im Terminal B wurde der berüchtigte „Neck Not Found“-Alarm ausgelöst. Und wir alle wissen, was das bedeuten kann: Torhüter Conz auf der Flucht! Sportchef Dubé, der genau weiss, dass Conz schon lange mit anderen Klubs liebäugelt, hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für doofe Schweizer (BFDS) die Vereinbarung durchgesetzt, dass die neuen Bodyscanner im Flughafen Zürich sofort einen gesamtschweizerischen Alarm auslösen, wenn ein Passagier ohne Hals einchecken will. Sportchef Dubé muss den drohenden Transfer verhindern, da der Backup in dieser Saison im Training noch keinen Schuss gehalten hat.

Der Flughafen Zürich wurde hermetisch abgeriegelt, der „Neck Not Found“-Alarm wird ungefähr mit der gleichen Priorität behandelt wie wenn Du mit Sturmgewehr, Rak-Rohr und 3 Handgranaten bestückt einen Koffer auf den Boden stellst der laut tickt und von aussen gut sichtbar einen digitalen Countdown hat. Der Mann, der den „Neck Not Found“-Alarm ausgelöst hatte, wurde sofort verhaftet und zum Verhör in den Gastsektor von Lausanne überführt.  Die Beweislast gegen den Mann war erdrückend, er hatte wirklich keinen Hals (s. Originalfoto), allerdings stellte sich recht schnell heraus, dass es sich beim Inhaftierten um Brenno Wollschläger handelte, ein Viehzüchter aus Langnau. Immerhin, als kleinen Erfolg konnte die Sondereinsatztruppe „Schneeglocke“ feststellen, dass Wollschläger im dritten Grad verwandt ist mit dem zuerst verdächtigten Conz.

Sportchef Dubé wurde um 17.12 informiert und es wurde allgemeine Entwarnung gegeben. Dubé teilte das natürlich sofort dem Benjamin Conz mit, der seit morgens um 08.00 Uhr in seinem Büro sass zwecks Vertragsverlängerung. Conz, sichtlich gerührt ab so viel Aufmerksamkeit um seine Person, unterschrieb auch vielleicht deswegen einen neuen 3-Tages Vertrag mit Option auf eine weitere Nacht.


Alles Gut wieder bei unseren Feinden, allerdings wird diese doch dramatische Geschichte nicht spurlos an ihnen vorbeigestunken sein. Ich bin ja mal gespannt auf morgen!

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