Google+ Hardboiled SCB: Wir müssen nun noch taktischer werden

Freitag, 13. November 2015

Wir müssen nun noch taktischer werden

Ja, endlich geht es weiter nach dieser unsäglichen Pause an dem unsäglichen Turnier, das die Aussagekraft eines taubstummen Hamsters hatte. Unsäglich dass man dafür 14 Tage lang „Bauer sucht Langnauer, ausgenommen wer riecht wie ein Fribourger“ im TV gaffen muss, weil man sich mit unserem Lieblingssport nicht mehr so beschäftigen kann. Aber eben, heute steigen auch wir wieder ein.

OK, gegen die Lasagne Haschzeh-Wurster wird es ein ganz hartes Stück Arbeit werden. Ich mag unsere Verletztenliste gar nicht aufzählen, da fehlen so viele Spieler, ist irgendwie schon krass diese Anhäufung von Bobos. Das einzig Positive daran: Eventuell gibt der kleine Bruder von Hirschhierher sein Debüt in der NLA.  Er hat Jahrgang 1999, unvorstellbar eigentlich. Wenn ich mir vorstelle, dass ich 1999 bereits von diversen Leuten als „verlederter alter Affe“ tituliert wurde … egal.

Ebenfalls weniger vermurkst als das Spiel heute Abend ist bei uns die Trainersituation. Guy geht, das wissen wir, nun muss die Suche nach dem Nachfolger mit höchster Priorität laufen. Und, das ist jetzt meine Idee (ich wäre ein so verdammt guter Sportchef, nicht nur Trainier!!), man muss das ausnützen um bei den gegnerischen Klubs für Ärger zu sorgen. Wir brauchen einen Trainer, also machen wir die ganze Liga doch einfach mal richtig wuschelig:

-Nach jedem Heimspiel aus Prinzip den gegnerischen Coach als „besten Spieler“ auszeichnen. Danach in jedem Interview des Sportchefs muss der Satz kommen „XY ist halt schon ein begnadeter Coach“. Das säht Panik in die gegnerischen Vereine.

-Ab jetzt fährt jeden Tag ein deutlich gezeichnetes SCB-Auto am Mittag vor die Stadien der Gegner. Es sollen alle denken, dass das Management von uns Geheimverhandlungen mit dem Trainer führt. Die Autos müssen einfach getönte Scheiben haben, damit niemand sieht, dass Hans Bierfurz drin sitzt.

-Gibt der gegnerische Coach ein Interview, muss der Sportchef sich ins Bild drängen, den Coach herzlichst mit 3 Müntschi begrüssen, ihn umarmen als wäre es seine eigene Mutter.

-Mit geilen Vorschlägen an die Presse treten. Zum Beispiel verlauten lassen, dass man den Schläpfer aus Biel will (Kevin heult). Man würde auch ein Doppelmandat akzeptieren (Kevin heult lauter). Am Morgen könnte er Biel trainieren, am Nachmittag uns (Kevin heult wie eine Tränensirene). Und wenn wir gegen Biel spielen, soll er halt beide Teams coachen (Kevin bricht die Pressekonferenz ab).

-Dauernd muss jetzt erwähnt werden, dass man genau 11 Kandidaten in der engeren Auswahl hat.

Hält man sich an diese kleinen Vorlagen, säht man beim Gegner Panik in die Reihen, verunsichert das Team, den Torhüter, die Zuschauer, den Bratwurstverkäufer und die Gemeindeverwaltung. Das ist unsere Chance, um den schitteren Gameplan bis auf den Meisterthron zu murksen!


Es kann nur einen Coach und Sportchef im Doppelmandat geben: Tuni Hardboiled!

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