Google+ Hardboiled SCB: Wir müssen nochmals über Schüschu reden

Mittwoch, 17. September 2014

Wir müssen nochmals über Schüschu reden

Ich gebe es zu, ich habe das lupenreine Eigentor von Schüschu Magic Sprunger aus meinem Blickwinkel während dem Spiel gar nicht so gut sehen können. Erst kam Hodrioway alleine auf den Halslosen, danach ein Querpass der nicht ans Ziel kam, schlussendlich der harte Pass von Holldrioway auf Plüsch, der Puck war drin und wumm. Erst dachte ich, dass Plüsch denn Ofen gemacht hat, als dann der Torschütze Holdrioway durchgeröhrt wurde, stand für mich das Eigentor fest. Im TV dann habe ich es mir in Ruhe angeschaut, was für ein prächtiges Eigentor von Schüschu. War das nur ein Lapsus oder mehr? Ich habe mich auf die Socken gemacht und bin der Frage für Euch nachgegangen.

Zuerst bin ich auf das Sekretariat von Gottéron gejettet und habe gefragt, ob sie EMail haben (wegen meinen  Fragen die ich schriftlich stellen wollte). Die Antwort war: "Nein, nichts  emailiert. bei uns ist alles aus Holz": Nun gut. Also mache ich mich selber auf die Suche nach den Antworten. Es gibt 2 Theorien, wieso dieses Missgeschick dem Schüschu passiert ist.

1. Verkettung fehlender Körperteile
Ganz klar, Schüschu stand unter Druck. Der Pass von Holdrioway kam mit ungefähr 310 km/h und hinter ihm lauerte unser goldiger Helm. Schüschu wusste: Wenn er die Scheibe durchlässt, dann ist Tor. Schüschu verliert den Kopf, vergass aber dabei, dass der Goalie bereits keinen Hals hat. Das kann nicht gut gehen. Ohne Kopf und ohne Hals wird es hart. Normalerweise hätte ein Torwart den Puck abgewehrt, aber Benjamin muss sich immer drehen wie ein Playmobil-Manndli da er nicht einfach so den Kopf drehen kann. Bei ihm braucht es eine Bewegung des ganzen Oberkörpers, um zur Seite zu gaffen. Das ging zu lange und der Puck war drin.

2. Schüschu erfüllte sich einen Bubentraum
Diese Theorie wird ebenfalls heiss gehandelt. Ich bin unverbindlich bei Schüschu zu Besuch gegangen. Die Familie Sprunger (16 Mitglieder) wohnt in einer schicken 1-Zimmerwohnung im beschaulichen Mariahülf. Auf den 32 Quadratmetern hat sich jeder eine kleine Ecke eingerichtet. Schüschu's Corner war vollgestopft mit ... SCB-Shirts, SCB-Poster, SCB-Autogrammkarten und Hardboiled SCB-Artikel. Ganz hinten lag dann doch noch ein Drache, der hatte aber einen Vibrator im Füdi. Deutliche Zeichen! Wenn er für sich alleine Strassenhockey spielt (weil er nicht so viele Gspändli hat), spielt er da "ich bin jetzt Alan Haworth" oder andere SCB-Legenden nach? Hat ihn gestern einfach sein Bubentraum überwältigt, für den SCB ein entscheidendes Tor zu schiessen? "Schüschu alleine vor dem Tor, Schüschu, Schüschu, Schüschu schiesst und ... Toooor!"? Hat er realisiert, dass er trotz 1231 Toren und 8711 Assists für Gottéron sich am Schluss der Karriere eine goldene Banane kaufen kann und NIEMALS Meister war? Fragen über Fragen. Muddi Sprunger wollte mir keine Auskunft geben über das Privatleben von Schüschu. Sagte sie und kochte weiter, während dem sie auf der Toilette Platz nahm. Der ganz grosse Vorteil der Einzimmerwohnung halt. Ob Magen/Darmgrippe oder Mittagessen auf dem Herd, es riecht in der Wohnung immer gleich.

Ich bin ja da mal sehr gespannt wie diese Geschichte weitergeht!

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