Google+ Hardboiled SCB: Verliert Davos seinen Meistertitel am Doping-Tisch?

Montag, 27. April 2015

Verliert Davos seinen Meistertitel am Doping-Tisch?

Das sind ernste Nachrichten, die aus der Schweizerischen Doping-Zentrale langsam an die Öffentlichkeit sickern. Scheinbar fehlt vom HC Davos eine Doping-Probe, die unmittelbar nach dem Gewinn des Meistertitels in den Katakomben des Zürcher Hallenstadions genommen wurde. Es handelt sich um die Probe von Dino Wieser, dem lustigen Haudegen der Davoser. Das ist besonders brisant, da der HCD bei den Doping-Proben sehr streng unter die Lupe genommen wird (wegen diversen Delikten aus der Vergangenheit).

Der SEHV ist bei fehlenden Doping-Proben ziemlich streng. Es kann einen Verein sehr teuer zu stehen kommen. Das Strafmass reicht von "einem Jahr Gottéron-Leibchen tragen" bis zur "Aberkennung aller Titel". Allerdings ist zu hoffen, dass die Funktionäre da Gnade vor Recht walten lassen. Davos war das beste Team in den Playoffs und soll nicht nachträglich bestraft werden.

Meinen Informationen nach, hat Dino Wieser seinen Rüssel korrekt in den Becher stranguliert. Aber in der allgemeinen Feststimmung wurde die Probe scheinbar unbeobachtet in der Kabine gelassen. Kurze Zeit später hat ein Spieler (den ich hier nicht nenne, aus Persönlichkeitsschutz) scheinbar den gut gefüllten Pot auf Ex runtergestürzt (s. Bild). Eine verhängnisvoller Verwechslung. Dino Wieser, der wegen seinem Gehänge auch "Gemsenspalter" gerufen wird, war wegen diversen Bieren nicht mehr in der Lage, den Sünder aufzuhalten, im Gegenteil, er wirkte noch fast amüsiert.

Es sprechen weitere Indizien für diese Theorie. So klagte der Materialwart auf der Heimfahrt über einen penetranten Urin-Geruch im Meistercar, der sich massiv verstärkte, wenn der betreffende Spieler tief ausatmete oder gorbste. Zudem wurde er als einziger Spieler von den Groupies nicht geküsst an diesem Abend, da sich auf seinen Zähnen bereits Urinstein gebildet hatte.

Die amerikanische DEA (Drogenfahndung) hat nun dem HC Davos den Tipp gegeben, einfach den betreffenden Spieler als Dopingprobe abzugeben. So könnte der SEHV nicht rechtlich gegen die Bündner vorgehen. Die DEA ist ja im Beraterstab des HCD, da noch vor 2 Jahren die Urinproben der Spieler jeden Drogentest sprengten, da insgesamt mehr als 300 verbotene Substanzen gefunden wurden (darunter Waschmittel, Rasierwasser, Gras, Gleitcrème, Gemsscheisse und Hirschgeweihpuder). Daneben ist die DEA dem HCD natürlich wohlgesonnen, da sie ihre neuen Analysen immer als Erstes in der Davoser Kabine testen können.

Ich bleibe dran! Hardboiled SCB - ich decke da auf, wo andere verhüten!

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