Google+ Hardboiled SCB: Furzkopf der Woche - Der Fribourger Gewitteronkel da oben

Sonntag, 26. April 2015

Furzkopf der Woche - Der Fribourger Gewitteronkel da oben

Nein, es ist keine Schimpftirade gegen irgendwas. Schon gar nicht gegen das Wetter. Wir haben einen wirlich sensationellen April erlebt, einfach in der Meisterschaft lief es nicht so wie das Wetter es angeboten hätte. Es war warm, wir knackten ab und zu sogar die 20-Grad-Marke, was für den April nicht selbstverständlich ist.

Dann ist man doch bereits im 4. Monat des Jahres bereits am Grill einweihen. Dafür muss man dankbar sein, es gab auch schon Jahre, da wurde ebenfalls ein Kotstück-Verein Meister und man konnte ab Juni erst seinen Grilladen servieren.

Was aber doch relativ auf die Nerven gehen kann: Wie um alles in der Welt kann es heute ein Hammer-Gewitter geben? Klar, es war leicht warm in der letzten Zeit, aber niemals düppig oder so, die 20 Grad heute hauten Dir den Hammer auch nicht gerade von der Hühnerhaut weg. Es war angenehm, mehr nicht.

Dann aber, gerade als ich meine Grilladen fachmännisch aus der Edel-Marinade nehme, abtupfe als wäre es die Gesichtshaut von Bykov, da piepst mein veredeltes iPhone 6+ mit einer Gewitterwarnung. Hä? Muss ein Irrtum sein sage ich mir, es war ja noch betrunken blauer Himmel. OK, in Richtung Westen, dort wo die Fribourger herkommen, sah es etwas faserig aus. Was solls, der Grill wird angeschmissen, wird sicher gut ausgehen.

15 Minuten später knallt es ab ohne Ende, der Platzregen platzt wirklich fast, kurze Windböen die 2 Häuser entwurzelt haben, kurz und gut: Es kam wirklich ein Scheissgewitter. Nein, die Grillparty wurde nicht abgebrochen, wo denkt ihr hin, das Fleisch war einfach etwas wässriger als sonst und das Bier war dünner geworden. Aber egal.

Warum, das ist jetzt meine Frage, muss das Wetter meistens aus dem Westen hier durchziehen? Sorry, aber das geht mal gar nicht. Die an und für sich saubere, leicht angefeuchtete Luft, zieht so halt ohne Diskussion über die verbotene Stadt, wo sie mit Asche, Kot, Abgasen, Atemluft, Eierfürzen, Tampon-Luft und Pestbeulen geschwängert wird. Keine Wolke erträgt das, ein paar Kilometer weiter kotzen sie sich dann aus, eben, so wie heute.

Was machen wir? Akzeptieren? Bullshit. Ich habe mich schlau gemacht. Wenn wir die Erdachse um 2 Grad verstellen können, werden die Windrichtungen geändert und man wäre nicht immer in diesem West-Trott. Und für irgendwas haben wir ja Muskel-Helbling angestellt. Er soll der Erde mal einen klatschen.

Freie Luft für freie Berner!

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