Google+ Hardboiled SCB: Ryan Gardner freut sich echt fest auf Gottéron

Montag, 20. April 2015

Ryan Gardner freut sich echt fest auf Gottéron

Ja, kaum sind die Ferien durch, kann ich in alter Stärke wieder das aktuelle Zeitgeschehen kommentieren. Wie schon im "Furzkopf der Woche" erwähnt, läuft bei unserem Helden-Verein im Moment nicht allzu viel, aus den bekannten Gründen. Es war nur eine kleine Randnotiz, die mir aufgefallen ist: Das erste Statement von Ryan Gardner betreffend seiner Abschiebung auf Fribourg. Das kam irgendwie bei den Fribourgern nicht sooo gut an, da er ja speziell erwähnte, dass er nicht freiwillig zu Gottéron gehe (ist eigentlich normal, kein Spieler geht freiwillig auf Gottéron). Sofort kam dann eine Korrektur durch unseren Ex-Garten wobei er erwähnte, dass er sich auf Fribourg freue, und auch der Text auf unserer Heimseite wurde auch angepasst, damit es freundlicher tönt.

Hardboiled hat da natürlich nachgeforscht. Wenn zwei relativ unterschiedliche Aussagen im Raum stehen, muss ich die Wahrheit erfahren. Das ist ein innerer Trieb bei mir.

Also: Der Ryan freut sich wirklich auf Fribourg. Ich habe ihn am Sonntag kurz getroffen, er hat fast die ganze Zeit geweint. Aus Freude, so habe ich das interpretiert. Er hatte ein paar Stunden später seinen ersten offiziellen Termin in Fribourg. Er musste sich vermessen lassen, da die Hutzenbröhne keine Ausrüstungen in dieser Grösse führen. Schon die Details zu diesem Auftritt zeigen, dass Ryan sich sehr seriös auf sein Gastspiel in der verbotenen Stadt vorbereitet. Das tägliche Duschen und Zähneputzen wurde per sofort gestrichen.

Um 15 Uhr klingelte es an seiner Haustüre, ein Sondereinsatzkommando stand vor der Türe. Ich möchte hier speziell erwähnen, dass Ryan sich wirklich nur sehr kurz gewehrt hat, nach der zweiten Blendgranate liess er sich von den Mannen in den Kastenwagen führen. In Fribourg angekommen entstand das hier gezeigte Bild, die Polizei macht darauf aufmerksam, dass es bei einem neuen Spieler völlig normal sei, dass er mit leichtem Druck in die St. Léonard geführt werden müsse. Ebenso ist das Zuhalten der Augen ein Standard, da man nicht wolle, dass der Spieler erblinde. Keine 30 Minuten später sass Ryan dann freundlich und angekettet im Presseraum vom HC Gottéron.

Schade, dass durch eine kleine unbedachte Wortwahl in der Öffentlichkeit dann sofort spekuliert wird, dass der Spiele gar nicht zu dem Verein möchte. Eishockey-Kenner wissen, dass vor allem der HC Fribourg-Gottéron alles unternimmt, um die Spieler auf Jauche zu tragen. Oder wie es Sportchef-Profi Christian Dubé ausdrückt: "Wenn Du hier 3 mal tief Luft holst, bist Du einer von ihnen". 

Prost. 

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