Google+ Hardboiled SCB: Sensation! Es ist bewiesen: Auch Tiere interessieren sich für Eishockey!

Montag, 23. Januar 2017

Sensation! Es ist bewiesen: Auch Tiere interessieren sich für Eishockey!

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Das sind doch mal gute Meldungen für alle Fans des HC Gottéron. Eine internationale Forschergruppe hat in einer Langzeitstudie nun beweisen können, dass der Schwarzfuss-Pinguin scheinbar stark an unserem Schweizer Hockey interessiert ist. Das ist eine ungeheuer wichtige Entdeckung, da es bis jetzt als ausgeschlossen galt, dass Tiere sich für unsere Hobbies auch nur einen Deut interessieren. Der Versuch war wie folgt angeordnet: 2 Pinguinen wurden Anfeuerungsrufe von allen NLA-Vereinen abgespielt. Die Reaktion der Tiere wurde genau festgehalten und protokolliert. Bei signifikanten Ergebnissen wurde das Resultat sogar auf Video festgehalten.

Nicht bei allen Vereinen war die Reaktion der Tiere eindeutig. Als zum Beispiel das gefürchtete "Ho-Ho-Hopp Langnau" durch die Boxen dröhnten, verloren die Tiere zwar auf einen Schlag alle Federn und flüchteten, aber nur beim Ersten von 10 Versuchen. Ist aber auch klar, denn die Federn konnten sie ja dann nicht mehr verlieren, da sie schon keine mehr hatten. Bei Schlachtrufen des SC Bern zeigten die Tiere eine vermehrte Paarungsbereitschaft, die aber aus Gründen des Jugendschutzes nicht gezeigt werden dürfen. "Die Tiere rammelten wie wilde Karnickel" meinte der norwegische Forscher Bretta Maxiohlson. Kam der hektische "Hopp Biel - klatsch - klatsch - klatsch"-Ruf, explodierten im Nest die frisch gelegten Eier. Aber die Forscher warteten auf ein eindeutiges Verhalten, dass von den Tieren ausging, eine Gefühlsregung, die wiederholbar war.

Am letzten Tag dieses weltbewegenden Versuchsreihe kam dann der HC Gottéron zu seiner Ehre. Ihr könnt das sich immer wieder wiederholende Ergebnis auf dem soeben freigegebenen Video anschauen. Es ist eine Sensation, die für die Wissenschaft neue Zweige erblühen lässt. Was nicht erwähnt wurde ist, dass auch bei den Forschern ähnliche Symptome zu sehen waren, nur reichte es meistens noch auf die Toilette. "Irgendetwas an diesem Namen reizt den Dickdarm explosionsartig" meint Bretta Maxiohlson dazu. "Dass es bei Mensch und Tier aber genau gleich wirkt, ist der Beweis, dass Pinguine sich ebenfalls für das Eishockey in der Schweiz interessieren!". Das ist erstaunlich, da doch die NHL den Tieren eigentlich näher liegen würden.

Der einzige Verein, der nicht auf der Liste steht, ist der HC Lugano. Hardboiled SCB hat da nachgefragt, die Antwort war sehr bedrückend. Die Pinguine stürzten sich, kaum ertönte "Forza Ragazzi" aus den Boxen, freiwillig ins Meer vor eine Horde hungriger Orcas. Nach 110 verlorenen Tieren wurde der Versuch mit Lugano beendet.

Wenn man jetzt das Resultat der Pinguine kombiniert mit den Playoutbomber-Qualitäten von Rathgeb, dann kommt man nur zu einem Schluss: Der Meistertitel geht wie frisch gefurzt nach Fribourg. Ich schaue nur rasch die Tabelle an, Moment, uh, ah .... gut, vielleicht nicht dieses Jahr sehe ich gerade, zu meiner Überraschung sind die ja ganz schlecht drin und werden sich in den Playouts vertörlen, während es für viele Vereine um den Meistertitel geht. Aber egal, es muss ein Trost sein, wenn Pinguine sich mit der ganzen Schweiz solidarisch erklären. Auf diesem Fundament sollte man den Vertrag mit Larry Huras dringend verlängern, bevor er sich ebenfalls für die Liebe entscheidet wie vor ihm der Gerd Zehenhaus.


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