Google+ Hardboiled SCB: Bundesamt gibt Warnung für Playout-Tiere aus

Freitag, 27. Januar 2017

Bundesamt gibt Warnung für Playout-Tiere aus

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Endlich geht es wieder weiter. Bei uns steht die unsägliche Reise ins Tessin an, wo wir gegen den HC Lugagel unseren Mann stellen müssen. Besonders im Fokus wird natürlich wieder die ziemlich ungebildete Amöbe Lapierre stehen, der aber mit Garantie heute wieder ein Schauspiel liefern wird. Hat er mal 3 Bullys gewonnen, schaut er so wichtig in die Welt als hätte er Schüschu nackt gesehen. Aber es wird ein Härtetest für uns, der Motor muss jetzt langsam aber sicher auf Playoff-Modus gestellt werden. Aber, das ist klar, wir reden über ein Luxusproblem, ob wir Erster oder Dritter werden in der Quali, ist mir relativ egal. Die Leistungen müssen einfach wieder auf einen ansprechenden Level gehievt werden. Aber wenn man sich da andere Klubs ansieht, die um das nackte Überleben spielen, um überhaupt in die Playoffs zu kommen ... sind wir froh, dass die Regular Season so gut gelaufen ist.

Weil auch die Playouts bei gewissen Vereinen (Namen werden bewusst nicht erwähnt wegen Datenschutz) vor der Türe stehen, hat das Bundesamt für Tiere von Playout-Haltern (kurz: BfTPH) eine eindrückliche Warnung herausgegeben. Immer mehr Playout-Fans haben die Saumode angenommen, dass sie Trost bei ihren Haustieren suchen. Wenn man Trost sucht bei seinem Wau-Wauchen, weil der Verein soeben wieder ein kapitales Spiel verlöffelt hat, sei das total OK, meint das Bundesamt. Was aber nicht empfehlenswert ist: Das Tier quasi in die Playouts mit reinzuziehen.

Es gibt tatsächlich Leute, die ihre Tiere aus lauter Trauer um den eigenen Verein dann umtaufen. So ist ein Fall bekannt, wo eine MILF aus Ambri ihrem Hamster anstatt "Backi" plötzlich "Valascia" gesagt hat. Das Tier ist in der nächsten Nacht erfroren. Oder ein Emmentaler Landwirt, der seine dienstälteste Kuh plötzlich "DiDo" gerufen hat. Das Tier gab keine Milch mehr ab, leckte dauernd an der Bäuerin rum und kackte plötzlich wie ein Hund.

Tierpsychologe Wolfram Schredder (der Halbbruder von Schwester Dogge Schredder) erklärt es in verständlichen Worten: "Ein Tier spürt die Leidenschaft seines Besitzers für den Verein. Das führt sogar zu einer kleinen Eifersucht. Spielt nun der Verein wie feuchte Windeln und landet in den Playouts, freut sich das Haustier innerlich über diesen Misserfolg, da es nun wieder die Nummer 1 im Haushalt werden könnte. Umso fataler ist es, wenn dann der Besitzer mit einer solchen Namensgebung (s. Beispiele oben) das Tier so entwürdigt.".

Um das zu demonstrieren, hat sich der fanatische Verlierer Bruno Rotzetter (seit 11 Jahren Gottéron-Fanatiker) bereit erklärt, vor laufender Kamera ein wagemutiges Experiment zu wagen. Ihr könnt dieses bis jetzt geheim gehaltene Video auf Hardboiled SCB natürlich ansehen. Sein Hund, normal mit dem Namen "Nasshaar" gerufen, wird mit der Situation konfrontiert, wenn sein Herrchen nun eben diese absurde Namensänderung durchführt. Sehr eindrücklich!

Aber eben, uns geht das eigentlich alles nichts an. Hauen wir doch einfach die Pastas zu Teig und kommen wieder auf Touren. Unsere Tiere heissen wo wie sie heissen, das ist die Moral von der Geschichte. Weil wir 14-facher Meister sind. BASTA.

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