Google+ Hardboiled SCB: CHL: SC Bern - EC Red Bull Salzburg 3:3

Dienstag, 11. Oktober 2016

CHL: SC Bern - EC Red Bull Salzburg 3:3

Jaaaaaaaaaaa! Was für ein Erfolg! Wir stehen im Achtelfinale. Uha. Mich freut es aus einem Grund ganz besonders: gibt es dann dort besseres Eishockey zu sehen? Das heute ist schwer zu beschreiben. Also, wenn ein Eishockeyspiel wie Körperpflege wäre, dann hätten wir heute vergilbte Zehennägel eines versifften Manndlis geschnitten. Oder mit Bimsstein und Zunge die Hornhaut entfernt. Genau so unappetitlich war es auf dem Eis. Aber wir wollen die Schnauze tief halten, eigentlich war ja schon alles klar, es war eine Pflichtübung heute, und Siege gegen die verfurtzen Tiger zählen in Bern halt immer noch mehr als die gesamte CHL. Ist eine Tatsache. Wird sich wohl auch nicht so schnell ändern. Denn der nächste Gegner kann man nicht mal aussprechen, irgendwelche finnische Elchjäger werden ab 01.11.2016 auf uns warten. Egal. Dann noch eine Meldung an unsere österreichischen Serienmeister aus Salzburg (ich packe jetzt mein bestes Österreichisch aus, aufpassen!): "Liebe Buabn und Maderln, a geh, wos für a feschen Goschen fetzt iar in da Rautenspatzerlbogensupp durch die Lagaschen, a geh, zi di ois, i wui figgn". Auf Deutsch: ihr seid ausgeschieden, ihr Kondome von Energiedrinks. Uha.

Also, das erste Drittel war Furz, wir wurden dominiert und hatten Leo, der den Rückstand verhinderte. Wir hatten kaum eine Torchance und schossen gerade mal 6 Mal aufs Tor. Gegen Salzburg. Ich wurde oft gefragt, wie Salzburg in unsere Liga dastehen würde. Wären sie so auf der Höhe Langnau / Gottéron? Also bitte, niemals, soooo schwach waren sie nicht! Sie würden Lugano in der Meisterschaft wohl zweistellig wegbumsen, erst wir würden sie in den Playoffs stoppen. Uha. Also, das erste Drittel war Müll, sagte ich das schon? Wir gingen durch einen geschenkten Lachhaft-Ofen durch Plüsch Ferdu in Führung, mussten aber nach einem unhuren Abwehrfehler durch den gleichen Plüsch Ferdu den Ausgleich hinnehmen.

Im zweiten Drittel ging ganz kurz was. Erst konnte der wilde Schwerweh nach einem Pass unter dem Sand von Untersand uns in Führung bringen. Als der Lasche noch nachdoppelte, hatte man den Sieg vor Augen. Aber die Augen fielen wieder zu wie nasse Säcke, so dass die Nockerl aus Salzburg nach Fehlern von Noro und dem Laschen wieder zum Ausgleich kamen.

Im letzten Drittel beschränkten wir uns aufs Beschränken. Pfefferburg konnte nicht mehr, wir waren in Gedanken schon lange bei den Bauern. Aber das darf man dem Team nicht verübeln, nach einem 4:1 aus dem Hinspiel war das heute mehr oder weniger eine sehr lästige Pflichtübung. Egal, abhaken, wir sind weitergekommen und haben das Schweizer Hockey nicht so schamlos balmiert wie Davos und Zug, die ja leider die CHL nicht ernst nehmen. Uha uha uha.

So, dann warten wir mal auf die Finnen von JYP Jyväskylä (was übersetzt ungefähr Scheidenfurz bedeutet). Da CHL wird so langsam aber sicher zum absoluten Brüller. Uha.

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