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Montag, 9. Februar 2015

Wunderheiler für Santala - Kloten versucht alles!

Ja liebe Freunde, in zwei Tagen geht es endlich weiter, und zwar gleich gnadenlos. Zuerst der Cupfinal, danach die letzten Spiele in der Quali, danach nahtlos angefügt die Playoffs. Bei den Klotener Flugblättern sieht es wohl etwas anders aus, erst der Cupfinal, danach ein verzweifelter Kampf um den Strich, danach nahtlos in die Playoffs. Von dem her werden die blauweissen Buben mächtig motiviert sein, um den Cup am Mittwoch zu gewinnen - es wäre der grösste Erfolg seit 20 Jahren für die Flieger - um eventuell danach einer der grössten Misserfolge mit dem erreichen der Playouts zu feiern. Krass - aber mein Mitleid hält sich nach unserer letzten Saison etwas in Grenzen ...

Es tönt aber noch in andren Belangen nicht gut für die Klotener. Bei Bern melden sich Doc Holliday und Kolbenschef scheinbar wieder zurück, so dass wir mehr oder weniger komplett einlaufen können. Wenn wir denn wollen. Anders die Situation bei Kloten, sie haben ja Santala nach einem präzisen Stockschlag von Wonneproppen Holden mit einem Armbruch ausser Gefecht gesetzt gekriegt. Holden wurde mit 5 Spielsperren belohnt, für viele Leute ist das zu wenig. Aber man muss eines bedenken: Holden hat auf seiner Rabat-Karte für grobe Fouls nach der 10 Sperre nun halt einen Bonus zu Gute, da kann man halt nicht einfach die Gesetze ändern. Ihr kennt das auch, wenn ihr die 10 Pizza beim Kurier bestellt ist meistens die Elfte gratis. Auch wenn man dann die Karte eben gerade nicht mehr findet. Es geht ums Prinzip!

Aber die Kloten Flyers versuchen alles, um den finnischen Fisch fit zu kriegen. Aus diesem Grunde wurde der scharmanische Wunderheiler "Knarkender Hirsch" (s.Bild) verpflichtet. Ihm werden wahre Wunderdinge nachgesagt. Der leidenschaftliche Kiffer soll bereits unzählige Menschen von Armbrüchen befreit haben. Sein Vorgehen ist allerdings gewöhnungsbedürftig: Er bricht dem Patienten mit einem sauberen Handkantenschlag auch den gesunden Arm. Seine seit Jahrhunderten weitervererbte Theorie: Wenn beide Arme gebrochen sind fühlt es sich wieder normal und gesund an. "Best stickhandlig after this" meint der sympatische Mensch. Dazu greift er sich in den Schritt, so dass ich mich frage, ob er wohl das richtige "Stickhandling" meint?

Egal, das müssen die Flyers selber wissen. Chef Gay-Du hat den Wunderheiler übrigens in Scharmanen-City kennen gelernt, als dort eine Denner-Filiale für Schrumpfköpfe eröffnet wurde. Am besten verkauft wurde das das Mannschaftsbild der Flyers. Meine letzten Infos besagen aber, dass es dem Medizinmann nicht rechtzeitig auf Kloten reichen wird, da er vor jedem Flug das Flugzeug aus Aberglaube mit einer Kräutermischung einstreicht und dafür ungefähr 32 Wochen braucht. 

Lassen wir uns überraschen und kümmern uns nicht um sie, wir geben Gas, wir geben alles und wir wollen diesen Pott. Ist doch eigentlich ganz einfach, nicht? 2 days left ...

Sonntag, 8. Februar 2015

Furzkopf der Woche - Hardboiled Althauer



Den Eishockey-Fans ist es langweilig. Das ist klar, wartet man doch unsägliche Stunden darauf, dass es endlich weitergeht mit der Meisterschaft. Es gibt jetzt allerdings 2 gute Nachrichten: Erstens ist das die letzte Pause bis zur Entscheidung in der Meisterschaft, zweitens kommt ja am Mittwoch bereits der Cupfinal gegen die Fickschnitzel aus Kloten. Ein Licht am Ende der Taschenlampe!

Aber, das ist halt auch eine Tatsache, der pöbelende Hockeymob sucht natürlich eine Nebenbeschäftigung. Ich habe lange recherchiert, um den Leuten auf die Schliche zu kommen, endlich habe ich sie in flagranti erwischt. Die schlafen nicht etwa Zuhause, nein nein, sie brauchen Hockey als Droge, was liegt da näher als an ein Bambini-Turnier des HC Münchenbuchsee zu fahren und dort sich schlecht zu benehmen. Althauer halt, immer auf Trab, immer am Limit.

Meine Videoaufnahmen belegen das schwarz auf Bild. Erst sehen wir ein Traumtor der Buben, der anschliessende Torjubel tönt dann aber schon nicht mehr nach netten Eltern, da hört man den Schrecken pur. Unter Einsatz meiner Gesundheit habe ich schnell nach hinten gefilmt und habe den furchtbaren Mob kurz im Bild festhalten können. Vorne stehen Lizzie Mizzi mit einem Bobhelm, daneben Madeleine Muskat, beide Damen sind nur für einen Zweck da: Provozieren. Hinten sieht es dann bedrohlicher aus, Roscher Rieder ist in deutlicher Kampfstellung zu sehen. Ich war froh, konnte ich wieder nach vorne linsen.

Fazit dieses Auftritts: 2 vorbeilaufende Damen wurden freundlich gegrüsst, der Serviertochter in der Beiz gab man provokativ Trinkgeld und am Schluss klatschten sie sogar den Bambinis Beifall. Wo bleibt da die Polizei wenn solche Horden nun schon in solche tollen Eishallen einfallen?

Aber es zeigt auch eines: MANN SIND WIR HEISS AUF DEN POT AM MITTWOCH!


Mittwoch, 4. Februar 2015

Riecht Gottérons Kurve bald nicht mehr?

Der HC Fribourg Gottéron nutzt die Nationalmannschaftspause, um sich intensiv um die Hygiene seiner Zuschauer zu kümmern. Jahrelang haben sich die Fribourger gefragt, warum ausgerechnet sie die unbeliebteste Mannschaft in ganz Europa sind. Die Geschäftsleitung hat hunderte Fans von fremden Klubs zu diesem Thema nun wissenschaftlich befragen lassen. Die eindeutige Antwort: 99,8 Prozent alles Befragten kreutzen die Antwort an "Weil ihr stinkt wie ein toter Fisch, der vorher noch seinen Durchfall gegessen hat und die Kacke noch schnell gekotzt hat". Ein ehrliches, wenn auch ernüchterndes Resultat, hatten doch die Klubverantwortlichen eher darauf spekuliert, dass der Grund am Klub-Logo oder am Briefpapier liegen könnte.

Nun, wie dem auch sei, die Fribourger sind natürlich aktiv geworden. Vom SCB wurden nun diverse Aktionen von der offiziellen Homepage abgekupfert, in leicht modifizierter Form natürlich. So ist neu eine Aktion gestartet worden "Gottéron duscht Deine Schule", wo Spieler der 1. Mannschaft den Schülern beibrigen, wie die richtige Hygiene geht. Duschen wäre ja in Fribourgs Schulen eigentlich obligatorisch, aber am Sonntag eben, und da hat die Schule zu. Weiter wird der CEO von Fribourg ab und zu auf der Homepage einen Beitrag publizieren mit dem Titel "Unter der Dusche mit Raphael Berger", dann gibt es einen Eintrag vom Sportchef mit dem Titel "Duschpunkte" (wo man Duschgel hinstreicht und wo nicht). Höhepunkt wird sicher die Rubrik sein mit Gerd Zenhäusern die "Dusch Corner" heissen wird und nochmals minutiös alle Vorgänge beim Duschen in einem Zeichentrickfilm zeigen wird.

Die Fribourger machen sich als am richtigen Ort an die Arbeit. Ihr Spenglercup-Abenteuer war ja das beste Beispiel dafür, wie es nicht gehen sollte. Zwar brachte der Verein unzählige Supporter auf Davos, doch noch Tage später kam es zu sponaten Lawinenabgängen, Bergziegen die abgefaulte Euter hatten, spontane Brechattacken im ganzen Dorf, zum Schluss fiel von Arx noch der Bart ab.  Aber Fribourg redet nicht nur, es wird auch was unternommen. Neu wird die Fribourger Kurve, ob Auswärts oder Zuhause, zuerst von der "Security Smell Staff"-Clique gründlich abgerochen (s. Bild). Nur wer hier nicht nach altem, süesslichem Schweiss und anderen Köfperausscheidungen riecht, darf ins Stadion. Eingeteilt ist die neue Security in die Sektionen "Achselhöhle" und "Unterleib".

Die "Security Smell Staff"-Clique sucht übrigens noch Personal. Wenn es Dich interessierst, dann melde Dich doch auf dem Serketariat Gottéron, das Stichwort ist "Dusch Lampe". Die Sektion "Achselhöhle" ist bereits ausgebucht, es ginge also um die aufgestellte Sektion "Unterleib". Es gibt keinen Lohn, dafür eine Jahreskarte fürs Freibad Plaffeien.


Dienstag, 3. Februar 2015

Janick Gschweltener neu ab 2015/16 beim SCB

Ja, ab und zu kann einem der SCB dann schon noch überraschen. Da sitzt man in dieser unsäglichen Nationalmannschafts-Pause im Bitz umher, fühlt sich leer, hat Entzug nach Hockey - und plötzlich raschelt es im Blätterwald, weil der SCB einen Goalie verpflichtet hat. Es ist ein Goalie mit Hals, ohne Nervenzuckungen und anderen Abnormalitäten. Klar, er war in dieser Saison etwas die Escort-Nutte aller Goalies, eigentlich gehört er Davos, wurde dann nach Thurgau gebucht, anschliessend musste er dem McSorbet den unsäglichen Speckler-Cup gewinnen gehen, danach wechselte er auf Kloten wo er das Schlachtross Gerber ersetzten musste - und nun hat Telefonsexer Sven ihn nach Bern geholt. Nun gut, es ist wohl das gleiche Prinzip wie bei den Escort-Schnitten: nur wer es gut macht, wird auch gebucht.

Ich kann den Transfer einfach nur vermelden, ich muss mich live dann von dem jungen Herrn ein Bild machen. Was mich persönlich aber nach wie vor stört: Es wäre langsam aber sicher an der Zeit, Klartext zu reden. Das fast krankhafte festhalten an "Beppo ist unsere Nummer 1" mag ich so langsam nicht mehr hören. Der Vertrag von Beppo läuft noch 1 Jahr, das ist mir klar. Aber eine Stammplatzgarantie rauszuposaunen, finde ich in der heutigen Zeit doof. Als Schäfer, der nicht Nummer 2 sein will, den Beppo herausgefordert hat, stieg die Fangquote von Beppo merklich an - um dann, nach der Verletzung vom Schläfer, wieder abzusinken. Ein Torwart braucht heute mehr als einen Backup à la Gigon ("macht nichts wenn ich nicht spiele, dafür habe ich eine Playstation"), ein Torwart braucht Druck und Konkurrenz. Der Bessere spielt, nicht derjenige der mehr verdient. Zudem ist es von Vorteil, wenn man einen Goalie in den Playoffs hat, der noch nicht auf dem Zahnfleisch furzt.

Gschweltener wird im kommenden Jahr also nun auf Herz und Hoden geprüft werden. Das heisst für mich, dass es einen dauernden Wechsel zwischen ihm und Beppo geben wird, sonst kann man ihn ja nicht testen. Und wir vergessen alle nicht, dass dem Beppo sein Vertrag nächste Saison ausläuft, so langsam aber sicher muss man sich um die Zukunft kümmern. Auf Hiller oder Berra zu warten kann sich ein anderer Verein erlauben, wir müssen bereits für nächste Saison todsichere Optionen einlösen. Spekulative Transferwünsche haben keinen Platz in der Zukunfsplanung, und diese zwei Helden sind im Moment nicht zu haben. Hiller spielt nicht schlecht und wird so lange wie möglich in der NHL bleiben, Berra macht etwas gröbere Anstrengungen durch, aber ich glaube nicht, dass der Herr schon so früh aufgeben wird. Sonst droht ihm wieder ein Vertrag in Pill. Uha uha uha. Egal.

Also, nehmen wir den Transfer zur Kenntniss und reden weder euphorisch noch negativ darüber. Wir warten ab was die Zukunft bringt.

#Fangdenpuckgoalie

Montag, 2. Februar 2015

EV Zug will Straffreiheit für Josh Holden

Ihr habt alle die Szene sicher gesehen: in der Verlängerung des Spiels Kloten Flyers - EV Zug (4:3 nV) hat der Josh Holden wieder mal den Knochenbrecher aus dem Rucksack gepackt und dem Santala mit einem doppelhändigen Stockschlag, 3 cm hinter den schützenden Handschuh, den Arm gebrochen. Kleine Randnotiz: Zug war in doppelter Unterzahl, weil die Schiris auf eine unsägliche Schwalbe von Denis Zahnstein hereingefallen sind, das nur so nebenbei. Selbstverständlich ist der Einzelrichter bereits an der Arbeit, er hat missmutig seine DVD "Almsäcke auf Hügeltitten" ausgeworfen und muss sich nun das Foul anschauen, um eine Bestrafung für Holden festzulegen. 

Der EV Zug ist aber sehr verärgert über die sich nun anbahnende Strafe gegen Holden. Die letzten 22 Sperren von Josh seine alle schon verjährt, und trotzdem stemple man ihn schon als Knochenbrecher ab. Zudem sei nicht sicher, ob der Arm von Santala sich wirklich auf den Schlag vorbereitet habe. Die Verantwortlichen von Zug glauben sogar zu erkennen, dass Santala mit seinem Arm zuerst den Stock schlägt, bevor der Stock zuschlägt. Die Zuger haben bereits Rekurs eingelegt bevor das Urteil überhaupt gesprochen wurde. Es muss nur noch von Harold Kreis unterschrieben werden, der schläft aber immer von Samstagabend bis Montagmorgen.

Gleichzeitig hat der EV Zug eine grosse Solidaritätsaktion gestartet (s. Bild). Scheinbar ist es so, dass alles im Umfeld von Holden früher oder später mal Gips tragen. Ob Haustier, Nachbar oder Bedienung im Restaurant, gegipst wurde schon fast alles. "Er ist halt einfach so", sagt ein Funktionär aus Zug. "Wenn man ihn kennt, dann schützt man sich halt vorher!". So wird berichtet, das an einem gemütlichen Spielnachmittag der Holden da sitzt und alle seine Spielpartner einen Töffhelm tragen. Wenn Josh beim Leiterlispiel auf ein schlechtes Feld kommt und 3 Reihen runterrutscht, kriegt halt jemand einen hinter den Löffel. "Aber das ist doch nicht schlimm, das passiert überall" meint der hohe Funktionär. "Zudem ist ein Armbruch ja nicht wirklich ein Beinbruch, Santala kann ja immer noch einhändig spielen wenn er will".

OK, dann sind wir mal gespannt auf das Urteil. Dem Wick aus Genf hat der Steinmann ja nicht so drannehmen können, weil das Rekursgericht die Sperre massiv reduziert hat. Grund: Die Qualität der Bilder sei zu schlecht gewesen, um alles zu erkennen. Vielleicht hätte man als Überbringer des Videos auch nicht McSorbet bestimmen sollen, mir auch klar dass auf der CD Melasse, Melchfett, Cola, Ketchup und Senf klebten.

Mein Vorschlag: Sperrt Holden nicht sondern nehmt ihm sein Leiterlispiel Zuhause weg!